"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.
"Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.
Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Vorgestellt werden Südtiroler Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Phänomene, aber auch politische und rechtliche Entscheidungen aus der Region sowie Resonanzen aus der Bevölkerung.
Hinter Mauern und verwachsenen Zäunen verbergen sich Wiens geheime Gartenjuwele: weitläufige Grünanlagen rund um Villen, die vom bürgerlichen Wohlstand des späten 19. Jahrhunderts zeugen.
Für die Dokumentation haben die heutigen Eigentümer dieser Gärten ihre Tore geöffnet. Filmemacherin Patrice Fuchs zeigt, was es heißt, dieses grüne Erbe zu erhalten, und wieviel Freude und Genuss es zugleich bringt, die schöne Jahreszeit hier zu verbringen.
In dieser Folge geht es um den historischen Terrassengarten der Villa Wustl in Hietzing, die Kritzendorfer Weekend- und Kleingärten im Überschwemmungsgebiet, den Dachgarten am ehemaligen Franz-Josefs-Bahnhof im Alsergrund und um einen verborgenen Biedermeier-Hofgarten in der Seidengasse im siebten Wiener Gemeindebezirk.
Filmemacherin Patrice Fuchs begibt sich wieder in jene beeindruckenden privaten und unzugänglichen Gartenanlagen in Wien, die der Öffentlichkeit sonst verborgen bleiben.
Gärtner denken oft in Generationen - vieles, was sie pflanzen, überdauert sie. Und so bildet sich in den Gärten der Bourgeoisie des späten 19. Jahrhunderts noch immer ein Hauch des Glanzes ab, der diese Epoche ausgemacht hat.
Die Dokumentation ist eine charmante Melange aus Gartenkunst von heute und der Geschichte dieser Häuser: ein barocker Hinterhofgarten in der Lerchenfelder Straße im achten Wiener Gemeindebezirk, ein Innenhofgarten mitten im siebten Bezirk, der Schulgarten Kagran mit einem Rothschild'schen Heizhäuschen, einem "Monet-Garten" und vielem mehr, sowie ein Gemeinschaftsdachgarten auf einem Gemeindebau am Handelskai in der Leopoldstadt.
Im Jahr 2027 soll Wien die Grenze von zwei Millionen Einwohnern überschreiten. Dem öffentlichen Verkehr wird dabei eine große Rolle bei der Bewältigung des täglichen Transports zukommen.
Dabei sah sich die Stadt schon einmal mit ähnlichen Einwohnerzahlen konfrontiert: 1910 lebten in der Residenzstadt rund 2,1 Millionen Menschen. Im Verkehrsmuseum erfährt Karl Hohenlohe, mit welchen gewagten Projekten man dieser Herkulesaufgabe damals Herr wurde.
Weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und Winzerhäuser: Das ist die Weststeiermark. Der Film stellt die westlich der Mur gelegene Region in Österreich vor.
Über die Jahrhunderte war die Weststeiermark bestimmt vom Kohlebergbau. Heute ist der Tourismus der bedeutendste Wirtschaftszweig, und seine wichtigsten Aushängeschilder sind die weißen Pferde im Gestüt Piber, die Lipizzaner.
Dort werden die weltberühmten Tiere für die Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet, aufgezogen und trainiert. Daneben wächst der Schilcher, jener unverwechselbare Roséwein, der aus der Blauen Wildbachertraube gewonnen wird. Es war der steirische Prinz, Erzherzog Johann, der diese Reben in großem Stil anbauen ließ. Nur im Schilcherland von Ligist über Stainz bis nach Eibiswald findet die Rebsorte die besten Böden und das passende Klima.
Der Film zeigt den Arbeitsalltag im Gestüt Piber im Laufe eines Jahres: von der Aufzucht der Fohlen über den Almsommer der Jungtiere, wo sie Trittsicherheit und Ausdauer erlangen, bis hin zum majestätischen Einsatz der Pferde in der Spanischen Hofreitschule in Wien. Zudem erzählt er von den Winzern des Landes, die alljährlich Schilcher produzieren und dabei neue, ungeahnt kreative Wege gehen.
Abseits der weißen Pferde und der blauen Reben führt der Film durch eine unglaublich vielfältige Landschaft und bietet spannende Einblicke in die Frühgeschichte eines Landes, das heute kulturell gleichwohl fortschrittlich wie traditionsbewusst ist.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Thema der Sendung ist jeweils ein bestimmtes Land. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge innerhalb dieser Region werden dokumentiert und kritisch beleuchtet.
In Beiträgen aus Politik, Gesellschaft und Kultur berichtet die Sendung bereits seit 1998 über das aktuelle Zeitgeschehen. Begleitet wird dies von kabarettistischen bis satirischen Kommentaren und Szenen des Moderators.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
Vulkane mit azurblauen Kraterseen, Wasserfälle im Dschungel, heiße Quellen und Portugals höchster Berg: Die Azoren sind ein grünes Paradies mitten im Atlantik.
Die Inselgruppe bietet alles für einen naturnahen Abenteuerurlaub - inklusive Wandern, Canyoning, Surfen, Tauchen, Kanufahren und Baden im Naturschwimmbecken. Tamina Kallert besucht drei der insgesamt neun Inseln.
Die Hauptinsel, São Miguel, ist berühmt für ihre üppige Vegetation mit riesigen Farnen, Baumheide, Lorbeerhecken und Blumen, die nur auf den Azoren wachsen. Die malerische Hauptstadt Ponta Delgada erinnert mit ihrem typischen Kopfsteinpflaster und ihrer Architektur in vielem an das Mutterland Portugal.
Auf Faial blühen am Straßenrand unzählige blaue Hortensien, deshalb nennen die Einheimischen sie die "blaue Insel". Nur ihre Westküste gleicht einer Mondlandschaft. Die Insel ist ein beliebter Treffpunkt der Weltumsegler.
Pico, benannt nach dem 2351 Meter hohen Vulkan "Ponta do Pico", ist die Insel des Weins und der Wale.
Wer auf dem Fischerpfad an der Westküste Portugals wandert, erlebt ungestüme Schönheit, den Duft wilder Pflanzen und die Geräusche des tosenden Ozeans, vermischt mit Möwengeschrei.
226,5 Kilometer lang ist die Route. Sie beginnt im Dorf São Torpes in der Provinz Alentejo und verläuft über die äußerste Spitze Europas - bei Sagres - bis nach Lagos an der Algarve. Eine traumhafte Felsküste mit unentdeckten Stränden.
Die geschützte Natur hat dort einen wilden Charakter. Die Strände reihen sich aneinander. Die majestätischen Kaps auf hohen Felsen, Sardão und Sagres, sind eine Offenbarung. Mehrere Flüsse - einige gehören zu den saubersten Europas - münden in die Fluten des Ozeans.
Katerina Polemi, eine 32-jährige griechisch-brasilianische Künstlerin und Filmmusik-Komponistin, kommt auf der Suche nach Inspiration für ihre neue CD nach Portugal. Sie wandert auf dem Fischerpfad und lädt die Zuschauerinnen und Zuschauer ein, Natur und Menschen zu entdecken.
Die Ehepaare Livia und Richard sowie Amira und Martin sind Nachbarn und Freunde, ihre Kinder sind "best buddies". Einmal im Jahr fahren sie gemeinsam in Urlaub.
Doch dieses Jahr ist plötzlich alles anders: Architektin Amira ist beruflich verhindert, Livia entdeckt, dass ihr Mann Richard fremdgeht. Ein gemeinsamer Urlaub unter diesen Umständen - undenkbar! Andererseits: Warum sollen alle verzichten?
Damit würde auch den pubertierenden Kindern der Spaß verdorben. So argumentiert durchaus zwingend die pragmatische Amira. Also packen Livia und Martin die Kinder ein und fahren gemeinsam in das liebgewonnene Ferienhaus an der Algarve. Aber natürlich fühlt sich nichts richtig an. Livia und Martin stellen fest, dass sie sich, obwohl seit Jahren befreundet, eigentlich gar nicht kennen. Was sollen sie miteinander anfangen, wo sie doch gedanklich zu Hause in Deutschland sind?
Das kann so nicht weitergehen. Notgedrungen versuchen Martin und Livia, das Beste aus der Situation zu machen - und kommen einander näher, als sie es sich hätten vorstellen können. Plötzlich spüren sie miteinander eine Intensität, die ihrem Leben seit Langem fehlt. Als Amira und Richard unerwartet vor der Tür stehen, müssen die Verliebten herausfinden, ob für sie wirklich etwas Neues beginnt.
Mit Ulrike C. Tscharre, Oliver Mommsen, Melika Foroutan, Barry Atsma, Kya-Celina Barucki, Julius Gause
Traumhafte Strände, pulsierendes Stadtleben, Karneval am Zuckerhut, aber auch die Armut der Favelas, das gehört zu Rio de Janeiro. Aus der Luft zeigt sich die ganze Vielfalt der Region.
Der Bundesstaat Rio de Janeiro reicht weit über seine Hauptstadt hinaus. Dort finden sich einsame Buchten, Nationalparks mit herrlicher Natur, historische Siedlungen und kleine Inseln. Doch auch dort ist der Regenwald durch die Ausdehnung der Landwirtschaft bedroht.
Die Portugiesen gründen Rio de Janeiro im Jahr 1565. In den folgenden Jahrhunderten wird die Stadt zur bedeutendsten Brasiliens. Vielerorts sind in der Metropole und ihrem Hinterland noch Spuren der Kolonialzeit erhalten: Paläste, Kirchen und Siedlungen.
Bis heute ist Rio de Janeiro Inbegriff eines exotischen Sehnsuchtsortes. Die Christusstatue auf dem Corcovado blickt herab auf die berühmten Strände von Copacabana und Ipanema, eine Seilbahnfahrt auf den Zuckerhut gehört für viele Touristen zum Pflichtprogramm. Und an das Stadion Maracanã haben gerade deutsche Fans beste Erinnerungen.
Der Bundesstaat Rio de Janeiro ist etwa so groß wie Dänemark. Er hat mehr als 17 Millionen Einwohner, aber auch viele Flecken unberührter Natur.
Serien, Filme und Fernsehshows feiern eine popkulturelle Rückbesinnung: Revivals und Remakes wohin man schaut. Warum ist der Blick zurück gerade in Film und Fernsehen derzeit so beliebt?
TV-Sender und Streamer legen Kultserien der 1980er bis 2000er-Jahre neu auf. Kinoprojekte setzen auf vertraute Namen und ikonische Looks. Alte TV-Shows haben ihren Reiz nicht verloren: Sie kehren in Neuauflagen zurück und sind noch Jahrzehnte später Teil der Popkultur.
Ob Serien, Filme oder Mode - die Vergangenheit ist zurück. Und sie ist präsenter denn je. Kultformate wie "Sex and the City" erleben als "And Just Like That" ein Comeback, "Gilmore Girls" kehrte als "A Year in the Life" zurück. Mit vertrauten Gesichtern und neuen Geschichten erobern sie erneut die Bildschirme - über 20 Jahre nach ihrem ersten Siegeszug.
Auch das Kinojahr 2025 steht ganz im Zeichen der Fortsetzungen: Hollywood setzt auf Remakes alter Klassiker, wie "Der Rosenkrieg" oder die "Nackte Kanone". Und auch deutsche Produktionen greifen den Retro-Trend auf:Der Coming-of-Age-Film "Mädchen, Mädchen" wird als Neuinszenierung in die heutige Zeit transportiert und Michael "Bully" Herbig bringt mit"Das Kanu des Manitu"eine neue Komödie ins Kino - ganze 23 Jahre nach dem Kultfilm "Der Schuh des Manitu".
Neben Neuauflagen zeigt sich eine weitere Retro-Spielart: neu produzierte Formate, die bewusst in vergangenen Jahrzehnten spielen. Serien wie "Stranger Things" oder "Kleo" nutzen den Charme vergangener Zeiten, um neue Geschichten zu erzählen - bildgewaltig und emotional aufgeladen. Retro ist kein neues Phänomen. Schon in den 1970er Jahren suchten Filme wie "Grease" oder "Happy Days" Zuflucht in den 1950ern - als Reaktion auf gesellschaftliche Umbrüche, Kriege und Skandale. Heute beschleunigen soziale Medien diesen Zyklus: Trends kommen schneller, wirken intensiver. Zwischen Archiv und Algorithmus verschwimmen die Grenzen. Was einst als trashig galt, ist heute ironisch und stilprägend.
"Trend Reloaded" beleuchtet in drei Teilen die Retro-Wellen in Film & Fernsehen, Musik und Mode. Die Reihe fragt, was der aktuelle Retro-Hype über unsere Gesellschaft aussagt - und nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine bildstarke Reise durch die popkulturellen Jahrzehnte, entlang ikonischer Persönlichkeiten und prägender Phänomene.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Publikumslieblinge Daniel Schmutzhard und Anett Fritsch singen in dieser Neuinszenierung der wohl bekanntesten Operette von Franz Lehár an der Volksoper Wien.
Die französische Regisseurin Mariame Clément debütiert mit ihrer Inszenierung der turbulenten Handlung zwischen Liebe und Staatsräson am Haus. Am Pult des Orchesters der Volksoper steht ihr neuer Musikdirektor, Ben Glassberg.
Mit Anett Fritsch, Daniel Schmutzhard, Szymon Komasa, Hedwig Ritter, Jakob Semotan, Aaron-Casey Gould
Wien und der Wein - viele meinen, dass sich diese beiden Namen nicht zufällig so ähneln, besteht doch zwischen der Stadt und dem Getränk eine besonders innige Beziehung.
Dabei war Wien über lange Zeit nicht nur Konsument des Rebensafts, sondern auch einer der größten Produzenten. Städtische Weingüter wie etwa am Cobenzl sind nur letzte Reste der einstigen önologischen Größe der Kaiserstadt.
Da Wasser, das meistens verseucht war, als Getränk ausschied, tranken Erwachsene gegen den Durst nur Wein oder Bier. Entsprechend hoch war der Konsum, und so war auch die Logistik ausgelegt: Riesige Weinkeller zogen sich durch den Bauch Wiens.
Bis heute ist in der Innenstadt Wiens das weltgrößte Weinfass zu bestaunen.
Die Dokumentation zeigt die gigantische Weindimension im historischen Wien.
In seiner Jugend war Alvin Straight ein wilder Bursche mit einem nicht zu bändigenden Drang in die Ferne. Doch das Alter hat seinen Tribut gefordert.
Vom jugendlichen Übermut ist nur noch die Erinnerung geblieben, und Gebrechlichkeit bestimmt den Alltagsrhythmus im bescheidenen Heim in Laurens, Iowa, das sich Alvin mit seiner ältesten Tochter, der "langsamen" Rose teilt.
Die alte Rastlosigkeit wird geweckt, als Alvin erfährt, dass sein Bruder im 500 Kilometer entfernten Mount Zion in Wisconsin einen Schlaganfall erlitten hat. Seit einem Streit vor zehn Jahren haben die beiden kein Wort mehr miteinander gesprochen. Alvin will die Sache bereinigen und begibt sich nach einem Fehlstart auf seinem Rasenmäher der Marke John Deere, Baujahr 1966, auf die Reise durchs amerikanische Heartland.
Er tuckert den Lost Highway entlang, vorbei an Mais- und Kornfeldern, Ortschaften und Fabriken. Eines Abends gesellt sich eine Ausreißerin an Alvins Lagerfeuer, und er erzählt von seiner Familie, so wie er später vom Älterwerden und von seinen Kriegserlebnissen berichten wird. Eine Autofahrerin überfährt vor seinen Augen auf offener Strecke ein Reh - und gesteht aufgelöst, dass ihr das seit Wochen täglich passiert. Alvin gerät in leichte Panik, als bei einer Abfahrt die Bremsen versagen und der Rasenmäher auf Tempo 50 beschleunigt. Die nötige Reparatur gelingt, und nun stehen ihm noch die Überquerung des Mississippi und zwei weitere aufregende Begegnungen bevor, bis er seinem Bruder gegenübersteht.
David Lynchs Road Movie war die Sensation der Kinosaison 1999, gerade weil man vom Meister des raffinierten und verschlüsselten Horrors eine so gradlinig und schnörkellos erzählte Geschichte nicht erwarten konnte. Sensationell ist auch der Hauptdarsteller von "The Straight Story" - der damals 79-jährige Richard Farnsworth, Stuntman seit 1937 und Charakterdarsteller seit den späten 1970er-Jahren. Er wurde nicht nur für den Oscar nominiert, sondern auch für den Golden Globe, hinzukamen unter anderem der "Independent Spirit Award" und der Preis der New Yorker Kritiker.
David Lynch wurde 1946 in der Kleinstadt Missoula im US-Bundesstaat Montana geboren. Später studierte er in Boston und Philadelphia Malerei. Auch damals schon malte er surrealistische Bilder. Das Markenzeichen seiner Filme waren später auch surrealistische Bilder und mysteriöse Geschichten, unterlegt mit einem bedrohlichen Sound. Zwischen 1977 und 2006 drehte er zehn Spielfilme und die Kultserie "Twin Peaks" über Sex, Drogen und Gewalt. Seinen Durchbruch hatte er mit "Eraserhead". Legendär sind seine Filme "Blue Velvet", "Wild at Heart", "Lost Highway" und "Mulholland Drive".
Mit Richard Farnsworth, Sissi Spacek, Jane Galloway-Heitz, Harry Dean Stanton
1971 in New York uraufgeführt und mit sieben Tony Awards ausgezeichnet, steht "Follies" am Anfang von Stephen Sondheims 20-jähriger Haupt-Schaffensperiode.
Sondheim taucht darin in die Welt der Revuen der 1920er- bis 1940er-Jahre ein und erzählt eine Geschichte zwischen Nostalgie und harter Lebensrealität, die sich ausgehend vom Wiedersehen einiger - mittlerweile um Jahrzehnte gealterter - Revuegirls entfaltet.
An der Wiener Volksoper wird der Musical-Klassiker, für den Sondheim einige seiner bekanntesten Songs, wie "I'm Still Here", "Broadway Baby" und "Losing My Mind", komponiert hat, im April 2025 von Regisseur Martin G. Berger erstmals in Österreich auf die Bühne gebracht.
Die Dokumentation begleitet das hochkarätige Ensemble - angeführt von Bettina Mönch, Ruth Brauer-Kvam, Drew Sarich, Peter Lesiak und Sona MacDonald - bei den Proben und gibt Einblicke hinter die Kulissen der Wiener Volksoper.
Am 14. Dezember 2023 feierte die Volksoper Wien ihren 125. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums fand die Uraufführung von "Lass uns die Welt vergessen - Volksoper 1938" statt.
Damit wurde all jenen Mitgliedern des Hauses gedacht, die von den Nazis verjagt, verfolgt oder ermordet wurden. Die Dokumentation widmet sich dieser dunklen Periode und taucht in die Geschichte der Volksoper ein.
Bereits in den ersten Monaten des Jahres 1938 dringt das politische Geschehen in die Volksoper ein. Und zwar während der Proben zur Operette "Gruß und Kuß aus der Wachau" von Jara Beneš. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im März 1938 bringt für die Volksoper und deren Mitglieder gravierende Veränderungen mit sich: Entlassungen auf allen Ebenen des Hauses folgen. Menschen, die aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln verfolgt wurden, mussten ihre Karrieren in Wien beenden und das Land verlassen. Aber nicht allen gelang die Flucht.
In der Operette "Lass uns die Welt vergessen - Volksoper 1938" setzt sich die Wiener Volksoper mit der eigenen Geschichte auseinander. Sie wirft einen Blick in den Spiegel der Vergangenheit und stellt sich der Frage, was Intoleranz und Faschismus mit den an der Volksoper tätigen Menschen gemacht hat.
Die Ehepaare Livia und Richard sowie Amira und Martin sind Nachbarn und Freunde, ihre Kinder sind "best buddies". Einmal im Jahr fahren sie gemeinsam in Urlaub.
Doch dieses Jahr ist plötzlich alles anders: Architektin Amira ist beruflich verhindert, Livia entdeckt, dass ihr Mann Richard fremdgeht. Ein gemeinsamer Urlaub unter diesen Umständen - undenkbar! Andererseits: Warum sollen alle verzichten?
Damit würde auch den pubertierenden Kindern der Spaß verdorben. So argumentiert durchaus zwingend die pragmatische Amira. Also packen Livia und Martin die Kinder ein und fahren gemeinsam in das liebgewonnene Ferienhaus an der Algarve. Aber natürlich fühlt sich nichts richtig an. Livia und Martin stellen fest, dass sie sich, obwohl seit Jahren befreundet, eigentlich gar nicht kennen. Was sollen sie miteinander anfangen, wo sie doch gedanklich zu Hause in Deutschland sind?
Das kann so nicht weitergehen. Notgedrungen versuchen Martin und Livia, das Beste aus der Situation zu machen - und kommen einander näher, als sie es sich hätten vorstellen können. Plötzlich spüren sie miteinander eine Intensität, die ihrem Leben seit Langem fehlt. Als Amira und Richard unerwartet vor der Tür stehen, müssen die Verliebten herausfinden, ob für sie wirklich etwas Neues beginnt.
Mit Ulrike C. Tscharre, Oliver Mommsen, Melika Foroutan, Barry Atsma, Kya-Celina Barucki, Julius Gause
Vulkane mit azurblauen Kraterseen, Wasserfälle im Dschungel, heiße Quellen und Portugals höchster Berg: Die Azoren sind ein grünes Paradies mitten im Atlantik.
Die Inselgruppe bietet alles für einen naturnahen Abenteuerurlaub - inklusive Wandern, Canyoning, Surfen, Tauchen, Kanufahren und Baden im Naturschwimmbecken. Tamina Kallert besucht drei der insgesamt neun Inseln.
Die Hauptinsel, São Miguel, ist berühmt für ihre üppige Vegetation mit riesigen Farnen, Baumheide, Lorbeerhecken und Blumen, die nur auf den Azoren wachsen. Die malerische Hauptstadt Ponta Delgada erinnert mit ihrem typischen Kopfsteinpflaster und ihrer Architektur in vielem an das Mutterland Portugal.
Auf Faial blühen am Straßenrand unzählige blaue Hortensien, deshalb nennen die Einheimischen sie die "blaue Insel". Nur ihre Westküste gleicht einer Mondlandschaft. Die Insel ist ein beliebter Treffpunkt der Weltumsegler.
Pico, benannt nach dem 2351 Meter hohen Vulkan "Ponta do Pico", ist die Insel des Weins und der Wale.
Wer auf dem Fischerpfad an der Westküste Portugals wandert, erlebt ungestüme Schönheit, den Duft wilder Pflanzen und die Geräusche des tosenden Ozeans, vermischt mit Möwengeschrei.
226,5 Kilometer lang ist die Route. Sie beginnt im Dorf São Torpes in der Provinz Alentejo und verläuft über die äußerste Spitze Europas - bei Sagres - bis nach Lagos an der Algarve. Eine traumhafte Felsküste mit unentdeckten Stränden.
Die geschützte Natur hat dort einen wilden Charakter. Die Strände reihen sich aneinander. Die majestätischen Kaps auf hohen Felsen, Sardão und Sagres, sind eine Offenbarung. Mehrere Flüsse - einige gehören zu den saubersten Europas - münden in die Fluten des Ozeans.
Katerina Polemi, eine 32-jährige griechisch-brasilianische Künstlerin und Filmmusik-Komponistin, kommt auf der Suche nach Inspiration für ihre neue CD nach Portugal. Sie wandert auf dem Fischerpfad und lädt die Zuschauerinnen und Zuschauer ein, Natur und Menschen zu entdecken.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.