"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.
"Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.
Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Vorgestellt werden Südtiroler Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Phänomene, aber auch politische und rechtliche Entscheidungen aus der Region sowie Resonanzen aus der Bevölkerung.
Die Goldschmiedekunst gehört zu den ältesten Handwerken der Welt, und in Wien gaben im Oktober 1366 die Brüder Albrecht III. und Leopold III. den Goldschmieden ihre erste Gewerbeordnung.
Nadeschda und Alexander Schukoff nahmen 2016 das 650. Jubiläum zum Anlass für einen filmischen Streifzug durch die Geschichte der Zunft, aber auch durch die Werkstätten der Gold- und Silberschmiede.
Sie zeigen, wie ein schlichter handgemachter Ring entsteht, wie die Glieder einer Kette geschmiedet werden - und das seit Jahrhunderten - und wie ein Stein am Edelmetall befestigt wird - gefasst. Außerdem zeigen beeindruckende Aufnahmen aus dem Kunsthistorischen Museum, dem Naturhistorischen Museum, dem Museum für angewandte Kunst und der Silberkammer in der Wiener Hofburg die Früchte der Sammelleidenschaft der Habsburger, die zu allen Epochen auf der Suche nach dem Seltenen, Außergewöhnlichen und Einzigartigen waren.
Diese Folge der Reihe "Meisterhandwerk" widmet sich der Spurensuche und Geschichte des Instrumentenbaus in Österreich und versucht, das Geheimnis des legendären "Wiener Klangs" zu lüften.
Sobald in Wien die Ballsaison vorüber war, zog es die Hautevolee hinaus aus der Stadt, die ihnen zu schmutzig und zu laut war. Zu den Lieblingsdestinationen entwickelte sich der Semmering.
In den Fotos von damals präsentiert sich die Voralpenregion als Abziehbild des Wiener Lifestyles. Wer diese Bilder heute betrachtet, blickt wie in eine untergegangene Welt aus Charleston, Mercedes Benz und livrierten Lakaien.
Die Dokumentation zeigt anhand des historischen Bildmaterials, was das leichte Leben am Semmering über die Wiener High Society von damals erzählt. Als Experten sprechen unter anderen die Historiker Wolfgang Kos, Désirée Vasko-Juhász, Lisa Fischer und der Lokalhistoriker Horst Schröttner.
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Thema der Sendung ist jeweils ein bestimmtes Land. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge innerhalb dieser Region werden dokumentiert und kritisch beleuchtet.
In dieser Folge schauen Sebastian Bezzel und Simon Schwarz in München drei Tage lang hinter die Kulissen eines der weltweit größten Technik- und Wissenschaftsmuseen: des Deutschen Museums.
Sie besuchen die riesigen Katakomben des beeindruckenden Gebäudeensembles und erleben die umfangreichsten Umbauarbeiten in der Geschichte des Museums. Im bereits fertig renovierten Teil erkunden sie die beeindruckenden Ausstellungen.
Außerdem treffen die beiden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle viel mehr mit dem Deutschen Museum verbindet als nur die Arbeit.
Elisabeth Straßer, die Leiterin der Bildhauerwerkstatt des Museums, zeigt Simon Schwarz und Sebastian Bezzel, wie vielfältig ihr Job ist und vor welchen Herausforderungen sie täglich steht, um den Besucherinnen und Besuchern ein beeindruckendes Museumserlebnis zu ermöglichen. In einem Flugsimulator testen die Grenzgänger zudem ihre Flugkünste und bringen nicht nur die Technik, sondern auch ihren Fluglehrer an die Grenzen.
Christian Ermair, Leiter der Betriebstechnik im Verkehrszentrum des Deutschen Museums, zeigt Sebastian und Simon die beeindruckende Sammlung von Fahrzeugen, Zügen und Kutschen. Die beiden testen unter anderem, wie sich Kaiserin Sisi während einer Kutschfahrt gefühlt haben muss, und schwingen sich mit einem Kran in schwindelerregende Höhen über München.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
(aus der SRF-Reihe "Reporter")
36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. "Reporter" begleitet ihn auf die Jagd.
"Der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, diese Tiere zu jagen; einen richtig großen, einen kapitalen Steinbock sogar nur einmal im Leben!", schwärmt Domenic Jäger wenige Tage vor Jagdbeginn.
Doch mit der Freude kommen beim Jäger auch Bedenken auf: Normalerweise kennt er sein Jagdgebiet in- und auswendig. Die Berge und Täler im Albrisgebiet oberhalb von Pontresina aber, wo sich die Steinbockkolonie befindet, die er bejagen darf, sind Neuland für ihn. Der Druck ist groß.
Reporter Curdin Fliri heftet sich an Domenic Jägers Fersen. Er macht sich mit ihm auf die Suche nach den majestätischen Tieren, die im kargen Gebirge mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen sind, pirscht sich mit ihm zwischen Felsen und Geröll an, auf der Jagd nach seinem Traum.
Die "Rosenlaui-Linie" von Meiringen nach Grindelwald gilt als eine der spektakulärsten Postauto-Routen der Schweiz.
Die landschaftlich beeindruckende Strecke führt entlang schroffer Felswände und tiefer Schluchten durch das malerische Reichenbachtal auf die Grosse Scheidegg. Die ganze Fahrt über bieten sich fantastische Ausblicke auf die Bergriesen des Berner Oberlandes.
Die einspurige Straße über die knapp 2000 Meter hohe Grosse Scheidegg nach Grindelwald ist für den motorisierten Verkehr gesperrt. Nur das Postauto darf dort fahren. Für die Chauffeure ist die Strecke mit ihren scharfen Kurven und steilen Anstiegen eine Herausforderung. "Ein bisschen Nervenkitzel ist immer dabei", sagt Chauffeur Christian Eggler, der die "Rosenlaui-Linie" schon seit 15 Jahren befährt.
Schon Goethe war von der Landschaft fasziniert, nachdem er 1779 das Rosenlauital durchschritten hatte. Die Postauto-Route bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten: zum Beispiel den gigantischen Reichenbachfall. Für Sherlock-Holmes-Fans ist ein Ausflug zu diesem 120 Meter hohen Wasserfall fast schon ein Muss. Denn dort forderte der berühmte Detektiv seinen Erzfeind Professor Moriarty zum Kampf. Das Handgemenge endete mit dem Sturz beider in die Tiefe.
Kurz hinter Rosenlaui, der kleinsten Gemeinde der Schweiz, liegt die berühmte Gletscherschlucht gleichen Namens. Ein Kunstwerk der Natur - 600 Meter lang und bis zu 150 Metern tief. Die Schlucht mit ihren spektakulären Wasserfällen, geheimnisvollen Grotten und bizarren Felsschliffen ist Teil des UNESCO- Welterbes "Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch" und zählt rund 20.000 Besucher im Jahr.
Gleich nebenan liegt das Hotel "Rosenlaui". In dem altehrwürdigen Gasthaus wird man beim Schritt über die Türschwelle in die Zeit der Belle Époque zurückversetzt. Die Geschichte des Hotels erzählt auch von den Anfängen des Tourismus in der Schweiz: als Pioniere die Alpen eroberten und in diesen noblen Räumen ihre Erfahrungen austauschten. Den Betreibern des traditionsreichen Hauses, der Familie Kehrli, liegen die Hotelgeschichte und die Erhaltung des viktorianischen Baustils samt seiner heute fast schon kitschig anmutenden Schnörkel am Herzen. Auf liebevolle Art scheint das Hotel aus der Zeit gefallen. Auf WLAN, Fernseher und Handyempfang wird ganz bewusst verzichtet.
An der Haltestelle Schwarzwaldalp erfolgt ein Fahrerwechsel. Nun dirigiert Sämi Zumbrunn das Postauto die schmale Straße Richtung Grosse Scheidegg hinauf. Der erfahrene Chauffeur ist vielfach preisgekrönter Jodler und beglückt die Fahrgäste regelmäßig mit seiner Gesangskunst. Den höchsten Punkt der Postauto-Route bildet die Grosse Scheidegg. Die Passhöhe liegt auf 1962 Metern und bietet einen einzigartigen Ausblick auf den imposanten Eiger, die Wand des Wetterhorns und die schroffen Engelhörner.
Kaum jemand kennt die Bergwelt um Grindelwald so gut wie Peter "Speedy" Füllemann. Er führte fast 40 Jahre ein Sportbekleidungsgeschäft in Grindelwald. Seitdem er im Ruhestand ist, widmet sich der heute 74-Jährige ganz der Naturfotografie. Er hat bereits mehrere Bildbände veröffentlicht. Seine große Leidenschaft sind Tieraufnahmen. Aber er dokumentiert mit seinen Bildern auch die Schmelze der ehemals mächtigen Grindelwaldgletscher. Der Rückgang des ewigen Eises erfüllt den Naturfotografen mit tiefer Sorge.
Von der Grossen Scheidegg geht es durch viele Haarnadelkurven hinab ins Tal. Im beliebten Wintersportort Grindelwald am Fuß von Eiger, Mönch und Jungfrau endet die spektakuläre Fahrt des Postautos.
Der "Palm Express" ist eine der abwechslungsreichsten Postauto-Strecken der Schweiz. Die Route führt von den Gletschern im Oberengadin ins palmenreiche Tessin.
Sie führt durch zwei Länder und drei Sprachregionen, vorbei an vier Seen - dazwischen Giacomettis Lieblingslandschaften und das offiziell schönste Dorf der Schweiz, Soglio. Erico Crameri fährt die Strecke von St. Moritz nach Lugano bald 40 Jahre.
Langweilig wird ihm dabei nie, die Route ist einfach zu abwechslungsreich. Die erste Etappe führt entlang der Oberengadiner Seen. Im Seitental Val Fex ist Roger Rominger zuhause. Er hat sich einen Namen gemacht für seine Damastmesser. Täglich sprühen Funken in seiner Werkstatt, wo er mit Liebe und Perfektion die Einzelstücke von Hand anfertigt. Ein Steinwurf entfernt - der Malojapass. Crameri schlängelt das Postauto in 22 Spitzkehren sicher ins Bergell.
Eine der ersten Stationen ist die Albigna-Seilbahn. Für viele Bergsteiger wartet dort ein Höhepunkt: die prominente Felsnadel Fiamma. Heute will Nina Caprez auf den Gipfel. Die junge Bündnerin erklettert sich die Welt und hat schon manche Preise abgeräumt. Auf der Fiamma war sie allerdings noch nie.
Im Tal unten schiebt Crameri das Postauto durch die engen Gassen der Dörfer. Vicosoprano heißt eines der ersten. Dort arbeitet und lebt Jon Bischoff. Zeichnend hält der Illustrator die Geschichte des Tals fest, inspiriert von der rauen Landschaft und den harten Kontrasten.
Ein Dorf weiter steht die Mühle der Familie Scartazzini, die wahrscheinlich kleinste und romantischste Mühle der Schweiz. Seit dem 17. Jahrhundert wird dort gemahlen, nun schon in der zehnten Generation.
Knapp zehn Postauto-Minuten von der Mühle entfernt liegt mitten in einem Kastanienhain der berühmteste Ort im Bergell - Soglio. Dort steht eine kleine Manufaktur. Aus Kastanienblättern oder Hanf werden Kosmetikprodukte hergestellt, alles von Hand, alles biologisch.
Zu Füßen von Soglio, im Ort Castasegna, schleppt Mauro Fumagalli fast 45 Kilogramm schwere Steinplatten zu einem Puzzle zusammen. Die traditionellen Steindächer zu decken ist harte Arbeit, und Fumagalli ist einer der wenigen, die noch wissen, wie es geht.
Hinter Castasegna überquert der "Palm Express" die Grenze nach Italien. In Menaggio am Comer See betreibt Luigi Tosi mit seiner Familie einen Fischladen. Felchen sind die Spezialität, die der Fischer jede Nacht aus dem Comer See holt und lokal verkauft.
Crameris nächste Station ist der Luganersee. In den Sommermonaten schippert dort jeden Abend ein Kursschiff von Grotto zu Grotto. In den traditionellen Restaurants am Wasser wird Tessiner Küche serviert - bei Sonnenuntergang über dem See und mit Blick auf Lugano, von wo der "Palm Express" am nächsten Tag wieder in Richtung St. Moritz aufbricht.
Die wendungsreiche Ehegeschichte erzählt von Gilles und Lisa, die sich als Liebespaar voneinander entfernt haben und sich nach einem dramatischen Ereignis sehnsuchtsvoll neu entdecken.
Der prominente Krimiautor Gilles Sobiri hat durch einen mysteriösen, angeblichen Unfall in seinem Haus in Potsdam sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa kehrt mit ihm aus der Klinik in das gemeinsame Haus am See zurück. Aber ist es wirklich sein Zuhause?
Gilles reagiert misstrauisch: Ist die leidenschaftliche und lebenslustige Musiklehrerin Lisa tatsächlich seine Frau? Gilles kann sich - scheinbar? - an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten sie? Beharrlich versucht er, seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Porträt, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet.
Doch wenn Lisa nun lügen würde? Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt? Oder spielt gar Gilles falsch? Weiß er mehr, als er zugibt? Das glaubt zumindest sein Freund und Nachbar Marc. Dieser würde Gilles' Amnesie gern ausnutzen, um sich dessen Motorrad zu leihen, muss jedoch feststellen, dass Gilles zögert. Vielleicht erinnert er sich doch daran, dass Marc das teure Gefährt beim letzten Mal beschädigte.
Marcs Frau Pia ist mit Lisa eng befreundet, weiß von ihrer Ehekrise und bestärkt sie, die eigentümliche Situation dazu zu nutzen, ihren Mann Gilles als idealen Partner neu zu programmieren und zu formen: Er kennt seine Vorlieben ja nicht mehr! Und so wird Gilles plötzlich zur großen Verwunderung von Lisas Mutter Helen zum Veganer und Hundeliebhaber.
Lisa und Gilles überraschen sich immer wieder gegenseitig in ihrem fast krimiartig verlaufenden Versteckspiel zwischen Wunsch und Wahrheit, das tiefer und tiefer in die Historie ihrer großen Liebe führt. Ihre Beziehung war mitunter konfliktreich. Das ahnt Kriminalhauptkommissar Dieter Beil, und das weiß sehr genau Gilles' Literaturagentin Rose McAlistair, die von ihrem Erfolgsautor nicht nur den fälligen neuen Roman möchte.
Die hoch intensive, tragikomische Liebes- und Ehegeschichte basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des international bekannten Dramatikers und Romanautors Eric-Emmanuel Schmitt.
Mit Emily Cox, Philipp Hochmair, Victoria Trauttmansdorff, Dennenesch Zoudé, Peter Schneider, Thorsten Merten
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Musik, Mode oder Kunst: Queere Menschen eroberten sich in den 1970er- und 80er-Jahren neue Räume. Was zuvor verborgen war, wurde nun Teil einer neuen, lauten und selbstbewussten Popkultur.
Peter Ambacher, ein Freund von Freddie Mercury, aus dessen Münchner Tagen Anfang der 1980er, taucht ein in die Berliner Ballroom-Szene und erinnert sich an die Zeiten, die den Weg für queere Communities von heute ebneten, voller Selbstbestimmung und kreativer Kraft.
Mit Archivbildern, persönlichen Erlebnissen und eindrucksvollen Geschichten erzählt diese Folge, wie Stars wie Grace Jones, David Bowie oder Robert Mapplethorpe Trends setzten und Generationen prägten. Ihre Kunst war mehr als Stil - sie wurde zu einem Symbol von Freiheit.
In den späten 1980er Jahren beginnt die Aids-Krise eine ganze Community zu erschüttern. Doch aus Schmerz und Verlust entstanden neue Ikonen und Bewegungen, die queere Kultur weiter sichtbar machten. Eine eindrucksvolle Zeitreise durch zwei Jahrzehnte voller Mut und Aufbruch.
Redaktionshinweis: Die weiteren beiden Folgen des Dreiteilers "Queer Pop - Ikonen, Codes und Kommerz" zeigt 3sat an den kommenden Samstagen um 19.20 Uhr.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Mit Elina Garanca, Jonas Kaufmann, Camilla Nylund,
Benjamin Bernheim, Sandra Hamaoui und Boris Pinkhasovich
Die Stars am Opernhimmel live: Glanzvolle Stimmen und große Opernmomente prägen das "Das große Staatsopern-Air" der Wiener Staatsoper in der atmosphärischen Kulisse des Wiener Burggartens.
Jonas Kaufmann berührt mit "E lucevan le stelle", Elina Garanca und Camilla Nylund bezaubern mit dem "Abendsegen", und Benjamin Bernheim präsentiert die Romanze "Je crois entendre encore" - ein Vorgeschmack auf Bizets "Perlenfischer" der Frühjahrssaison 2026.
Das vielfältige Programm wird mit beliebten Arien aus "Carmen", der "Fledermaus", "Romeo et Juliette" sowie "Tristan und Isolde" abgerundet. Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper wie Kammersänger Clemens Unterreiner und Kammersänger Hans Peter Kammerer sowie Orchester, Chor und Kinderchor der Wiener Staatsoper gestalten den Abend unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy.
Durch das Programm führen Barbara Rett und Bogdan Rošcic.
Mit Khatia Buniatishvili, Ildikó Raimondi
und Christian Kolonovits
Die "Goldene Note" 2026 feiert ihr zehnjähriges Jubiläum und präsentiert sich mit einer hochkarätig besetzten Starjury.
Weltpianistin Khatia Buniatishvili, Kammersängerin Ildikó Raimondi sowie Dirigent und Musikproduzent Christian Kolonovits beurteilen die Darbietungen von neun herausragenden jungen Musikerinnen und Musikern.
Der renommierte Klassik-Nachwuchspreis wird vom Internationalen Musikverein zur Förderung hochbegabter Kinder unter der Leitung von Leona König vergeben. Die Jubiläumsshow wird von Leona König und Norbert Oberhauser moderiert.
Die Finalistinnen und Finalisten treten in den Kategorien Streichinstrumente, Blasinstrumente sowie Tasten- und Zupfinstrumente an. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben, der den direkten Austausch zwischen Nachwuchstalenten und Klassikbegeisterten unterstreicht.
Auf der Flucht vor dem türkischen Geheimdienst findet eine junge Frau Unterschlupf bei einer politisch engagierten Frau, die ihr sehr ähnlich sieht.
Diese Ähnlichkeit nutzen die beiden, um die Überwacher der Frau auszutricksen. Doch letztlich können sie der permanenten Überwachung und Bespitzelung nicht entkommen.
Der Film zeichnet ein düsteres Bild der heutigen Türkei mit einer Atmosphäre von Überwachung und Angst und zugleich den Versuchen, dieser umfassenden Bedrückung etwas entgegenzusetzen.
Mit Heja Türk, Yavuz Akkuzu, Rewsan Celiker, Cem Zeynel Kilic, Onur Ünlü
In diesem Magazin werden Themen mit kulturellem und gesellschaftspolitischem Hintergrund behandelt. Dabei kommen weder Literatur noch Film, Theater, Kunst oder Musik zu kurz.
Die "Rosenlaui-Linie" von Meiringen nach Grindelwald gilt als eine der spektakulärsten Postauto-Routen der Schweiz.
Die landschaftlich beeindruckende Strecke führt entlang schroffer Felswände und tiefer Schluchten durch das malerische Reichenbachtal auf die Grosse Scheidegg. Die ganze Fahrt über bieten sich fantastische Ausblicke auf die Bergriesen des Berner Oberlandes.
Die einspurige Straße über die knapp 2000 Meter hohe Grosse Scheidegg nach Grindelwald ist für den motorisierten Verkehr gesperrt. Nur das Postauto darf dort fahren. Für die Chauffeure ist die Strecke mit ihren scharfen Kurven und steilen Anstiegen eine Herausforderung. "Ein bisschen Nervenkitzel ist immer dabei", sagt Chauffeur Christian Eggler, der die "Rosenlaui-Linie" schon seit 15 Jahren befährt.
Schon Goethe war von der Landschaft fasziniert, nachdem er 1779 das Rosenlauital durchschritten hatte. Die Postauto-Route bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten: zum Beispiel den gigantischen Reichenbachfall. Für Sherlock-Holmes-Fans ist ein Ausflug zu diesem 120 Meter hohen Wasserfall fast schon ein Muss. Denn dort forderte der berühmte Detektiv seinen Erzfeind Professor Moriarty zum Kampf. Das Handgemenge endete mit dem Sturz beider in die Tiefe.
Kurz hinter Rosenlaui, der kleinsten Gemeinde der Schweiz, liegt die berühmte Gletscherschlucht gleichen Namens. Ein Kunstwerk der Natur - 600 Meter lang und bis zu 150 Metern tief. Die Schlucht mit ihren spektakulären Wasserfällen, geheimnisvollen Grotten und bizarren Felsschliffen ist Teil des UNESCO- Welterbes "Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch" und zählt rund 20.000 Besucher im Jahr.
Gleich nebenan liegt das Hotel "Rosenlaui". In dem altehrwürdigen Gasthaus wird man beim Schritt über die Türschwelle in die Zeit der Belle Époque zurückversetzt. Die Geschichte des Hotels erzählt auch von den Anfängen des Tourismus in der Schweiz: als Pioniere die Alpen eroberten und in diesen noblen Räumen ihre Erfahrungen austauschten. Den Betreibern des traditionsreichen Hauses, der Familie Kehrli, liegen die Hotelgeschichte und die Erhaltung des viktorianischen Baustils samt seiner heute fast schon kitschig anmutenden Schnörkel am Herzen. Auf liebevolle Art scheint das Hotel aus der Zeit gefallen. Auf WLAN, Fernseher und Handyempfang wird ganz bewusst verzichtet.
An der Haltestelle Schwarzwaldalp erfolgt ein Fahrerwechsel. Nun dirigiert Sämi Zumbrunn das Postauto die schmale Straße Richtung Grosse Scheidegg hinauf. Der erfahrene Chauffeur ist vielfach preisgekrönter Jodler und beglückt die Fahrgäste regelmäßig mit seiner Gesangskunst. Den höchsten Punkt der Postauto-Route bildet die Grosse Scheidegg. Die Passhöhe liegt auf 1962 Metern und bietet einen einzigartigen Ausblick auf den imposanten Eiger, die Wand des Wetterhorns und die schroffen Engelhörner.
Kaum jemand kennt die Bergwelt um Grindelwald so gut wie Peter "Speedy" Füllemann. Er führte fast 40 Jahre ein Sportbekleidungsgeschäft in Grindelwald. Seitdem er im Ruhestand ist, widmet sich der heute 74-Jährige ganz der Naturfotografie. Er hat bereits mehrere Bildbände veröffentlicht. Seine große Leidenschaft sind Tieraufnahmen. Aber er dokumentiert mit seinen Bildern auch die Schmelze der ehemals mächtigen Grindelwaldgletscher. Der Rückgang des ewigen Eises erfüllt den Naturfotografen mit tiefer Sorge.
Von der Grossen Scheidegg geht es durch viele Haarnadelkurven hinab ins Tal. Im beliebten Wintersportort Grindelwald am Fuß von Eiger, Mönch und Jungfrau endet die spektakuläre Fahrt des Postautos.
Der "Palm Express" ist eine der abwechslungsreichsten Postauto-Strecken der Schweiz. Die Route führt von den Gletschern im Oberengadin ins palmenreiche Tessin.
Sie führt durch zwei Länder und drei Sprachregionen, vorbei an vier Seen - dazwischen Giacomettis Lieblingslandschaften und das offiziell schönste Dorf der Schweiz, Soglio. Erico Crameri fährt die Strecke von St. Moritz nach Lugano bald 40 Jahre.
Langweilig wird ihm dabei nie, die Route ist einfach zu abwechslungsreich. Die erste Etappe führt entlang der Oberengadiner Seen. Im Seitental Val Fex ist Roger Rominger zuhause. Er hat sich einen Namen gemacht für seine Damastmesser. Täglich sprühen Funken in seiner Werkstatt, wo er mit Liebe und Perfektion die Einzelstücke von Hand anfertigt. Ein Steinwurf entfernt - der Malojapass. Crameri schlängelt das Postauto in 22 Spitzkehren sicher ins Bergell.
Eine der ersten Stationen ist die Albigna-Seilbahn. Für viele Bergsteiger wartet dort ein Höhepunkt: die prominente Felsnadel Fiamma. Heute will Nina Caprez auf den Gipfel. Die junge Bündnerin erklettert sich die Welt und hat schon manche Preise abgeräumt. Auf der Fiamma war sie allerdings noch nie.
Im Tal unten schiebt Crameri das Postauto durch die engen Gassen der Dörfer. Vicosoprano heißt eines der ersten. Dort arbeitet und lebt Jon Bischoff. Zeichnend hält der Illustrator die Geschichte des Tals fest, inspiriert von der rauen Landschaft und den harten Kontrasten.
Ein Dorf weiter steht die Mühle der Familie Scartazzini, die wahrscheinlich kleinste und romantischste Mühle der Schweiz. Seit dem 17. Jahrhundert wird dort gemahlen, nun schon in der zehnten Generation.
Knapp zehn Postauto-Minuten von der Mühle entfernt liegt mitten in einem Kastanienhain der berühmteste Ort im Bergell - Soglio. Dort steht eine kleine Manufaktur. Aus Kastanienblättern oder Hanf werden Kosmetikprodukte hergestellt, alles von Hand, alles biologisch.
Zu Füßen von Soglio, im Ort Castasegna, schleppt Mauro Fumagalli fast 45 Kilogramm schwere Steinplatten zu einem Puzzle zusammen. Die traditionellen Steindächer zu decken ist harte Arbeit, und Fumagalli ist einer der wenigen, die noch wissen, wie es geht.
Hinter Castasegna überquert der "Palm Express" die Grenze nach Italien. In Menaggio am Comer See betreibt Luigi Tosi mit seiner Familie einen Fischladen. Felchen sind die Spezialität, die der Fischer jede Nacht aus dem Comer See holt und lokal verkauft.
Crameris nächste Station ist der Luganersee. In den Sommermonaten schippert dort jeden Abend ein Kursschiff von Grotto zu Grotto. In den traditionellen Restaurants am Wasser wird Tessiner Küche serviert - bei Sonnenuntergang über dem See und mit Blick auf Lugano, von wo der "Palm Express" am nächsten Tag wieder in Richtung St. Moritz aufbricht.
Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbock-Population der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens.
Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben - nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln.
Obwohl das Wetter es nicht vermuten lässt, bestehen die Engadiner darauf, die Schnittkante zwischen Afrika und Europa zu sein. So verblüffend das klingt, plattentektonisch gesehen stimmt es: Dort stoßen die Afrikanische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Als sie sich einst entschlossen, zu kollidieren, haben sie die Berge aufgeschoben, und es kam zu der sogenannten Blattverschiebung, die noch heute dafür sorgt, dass es hinter dem Malojapass erst sechs Kilometer später wieder ins Tal geht. Dazwischen liegen die vier Seen. Mit ihren knapp 10.000 Quadratkilometern Fläche sind sie von großer Bedeutung für den Wasserhaushalt, für das Klima und auch als reichhaltige Ökosysteme.
Rund um die Seen und auf den höher gelegenen Bergwiesen, Hochmooren und Gipfelfelsen tummelt sich alles, was in der Flora und Fauna der Alpen Rang und Namen hat: Enzian und Edelweiß, Steinbock und Murmeltier, jahrhundertealte Zirbelkiefern. So kurz der Sommer dort ist, so gewaltig weiß er sich zu inszenieren: eine Symphonie aus Farben und Formen, aus dem plötzlich explodierenden Grün der Almen, gesprenkelt mit der weiß schäumenden Gischt schmelzwasserführender Wildbäche.
Auch in Sachen Wetter wird an einem Tag schon mal das ganze Repertoire aufgefahren: Sonnenstrahlen im Morgennebel, gleißendes Mittagslicht, abgelöst von plötzlich aufziehenden spektakulären Wolkenformationen und wildem Gewitter. Alles zusammen ein Naturschauspiel, das schon Philosophen, Dichter und Maler beflügelte, die die Oberengadiner Seenplatte immer wieder bereisten und in deren Licht und Farben sie Inspiration und Frieden fanden.
Die Schweiz ist ein Land der Berge. Schweizer sind geprägt von ihnen, leben und arbeiten oder suchen Zuflucht in den Bergen. Viele von ihnen in sicheren Höhen, die gut zu erreichen sind.
Doch es gibt auch Menschen, die höher gehen, die weit oben arbeiten oder etwas wagen und dabei ihre Erfüllung finden. So auch die Protagonisten der zweiten Staffel von "Hoch hinaus" - zum Beispiel die Bündner Jägerin Silvana Stecher.
Für sie ist das Jagen nicht nur ein Hobby, sondern eine Passion - so wie ihr das der Vater und der Bruder vorgelebt haben. Während der Jagdsaison im Herbst ist die Mutter einer fünfjährigen Tochter tagelang weit oberhalb der Baumgrenze unterwegs. Weil sie keine Jagdhütte hat, übernachtet sie allein im Freien und muss immer alle Lebensmittel, Schlafsack und Gewehr mitschleppen. Was sie antreibt: die Faszination für die Natur, die Tierwelt und die Hoffnung, eine Gams zu erlegen.
Die Hochjagd im Herbst dauert nur drei Wochen. Für die 32-Jährige ist das Thema aber das ganze Jahr präsent. Regelmäßig ist sie in den Unterengadiner Bergen unterwegs, beobachtet das Wild oder trainiert das Schießen. Während ihr Vater dieses Jahr erstmals kein Jagdpatent mehr gelöst hat, interessiert sich Silvana Stechers fünfjährige Tochter bereits für das Thema - gut möglich, dass sie die Familientradition der Jagd weiterführt.
Richard Lehner ist seit 20 Jahren Bergführer in Zermatt und fast ebenso lange nebenberuflicher Bergretter. "Hoch hinaus II" begleitet ihn in seinem Alltag inmitten der imposanten Viertausender.
Bei Rettungsaktionen wird Richard Lehner als Bergprofi aufgeboten und muss an der Helikopter-Winde oder zu Fuß zu den Verletzten stoßen. Wie weit riskiert Lehner, der selbst eine Familie mit zwei Söhnen hat, sein eigenes Leben, um andere zu retten?
Richard Lehner ist jedoch nicht nur Bergführer und Bergretter: Im Duo mit Killian Emmenegger führt er die moderne "Monte Rosa Hütte" im Herzen der Gletscherwelt in Zermatt.
Die Schweiz ist ein Land der Berge. Schweizerinnen und Schweizer sind geprägt von ihnen, leben und arbeiten oder suchen Zuflucht in den Bergen. Viele von ihnen in sicheren Höhen, die gut zu erreichen sind. Doch es gibt auch Menschen, die höher gehen, die weit oben arbeiten oder etwas wagen und dabei ihre Erfüllung finden. So auch die Protagonisten der zweiten Staffel von "Hoch hinaus".