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| 3SAT Info |
Kulturzeit
MAGAZIN
Kulturzeit
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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| 3SAT Info |
nano
INFOMAGAZIN
nano
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
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| 3SAT |
Alpenpanorama
KAMERAFAHRT
Alpenpanorama
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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ZIB
NACHRICHTEN
ZIB
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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| 3SAT Doku |
Attraktion Allgäu - Seele des Südens
LANDSCHAFTSBILD
Attraktion Allgäu - Seele des Südens
Imposante Gipfel, sattes Grün, tiefblaue Seen: Die Landschaften des Allgäus sind zweifellos beeindruckend. Aber prägen sie auch die Menschen? Gibt es ein Allgäuer Lebensgefühl?
Das Leben im Allgäu war lange Zeit geprägt von Einfachheit und Härte. So gelten die Allgäuer heute noch eigensinnig und verschlossen, aber auch als gewieft und geschäftstüchtig. Das Allgäu ist das Land der "Mächeler", also der Macher, die ihr "Ding" durchziehen.
Junge Allgäuerinnen und Allgäuer boxen heute Umweltschutzprojekte durch oder stellen Start-ups auf die Beine. So wie zum Beispiel Martin Säckl, Raphael Vogler und Simon Abele. An den von ihnen organisierten Aufräumtagen holen Hunderte Freiwillige tonnenweise Plastikmüll aus den Allgäuer Alpen.
Der Film porträtiert außerdem Künstler und eine Familie, die jedes Jahr eine Alp bewirtschaftet, einen international renommierten Schmetterlingsforscher und einen Käsehersteller - ein Allgäu zwischen Güllefass und "Thinktank". So geht der Film auch dem Allgäuer Lebensgefühl jenseits gängiger Heimatklischees nach.
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| 3SAT Info |
Kochstories: Der Räuchermeister
ESSEN UND TRINKEN
Kochstories: Der Räuchermeister
Nach einer prägenden Begegnung mit einem Fischer im Urlaub in Norwegen krempelt Moritz Klein sein Leben um: Er gibt den Lehrerjob auf und macht sein Hobby zum Beruf.
Unter dem Namen "Lachs und Moritz" eröffnet er in Frankfurt seine eigene, kleine Fischräucherei mit Abverkauf und beliefert zudem auch ortsansässige Gastronomiebetriebe. Nun will Moritz sein Konzept erweitern.
Erstmalig öffnet er seinen Gastraum und den Innenhof der Räucherei für unvergessliche Weinabende und die dazu passenden Fischgerichte.
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| 3SAT Doku |
Servicezeit-Reportage: Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser
RATGEBER Leben im Schatten der Sucht - Wer hilft den Angehörigen?
Servicezeit-Reportage: Der Gesundheitskompass mit Dr. med. Esser
Leben im Schatten der Sucht - Wer hilft den Angehörigen?
Eine Sucht kann nicht nur das Leben vieler Betroffener zerstören. Millionen Angehörige können in eine Abwärtsspirale aus Angst, Schuld und Überforderung geraten.
Dr. med. Esser spricht mit Angehörigen und Suchterkrankten über die Folgen von Alkohol- und Spielsucht. Er zeigt, warum Familien oft mitbelastet werden und welche Hilfsangebote es für sie gibt.
Alina verlor vor zwei Jahren ihre alkoholabhängige Mutter und leitet heute eine Selbsthilfegruppe für Angehörige. Thomas erzählt, wie ihn seine Spielsucht ins Gefängnis brachte. Zudem besucht Dr. med. Esser eine Schwarzwald-Klinik mit einem bundesweit einzigartigen Konzept, das die Familie in den Mittelpunkt der Suchtrehabilitation stellt.
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| 3SAT |
freizeit
FREIZEIT UND HOBBY Schmidt Max, der Berg und der Hund
freizeit
Schmidt Max, der Berg und der Hund
Was kann man in Bayern unternehmen? In dem seit 1991 ausgestrahlten Magazin werden dem Zuschauer sehenswerte Orte und lohnende Freizeitaktivitäten vorgestellt.
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| 3SAT Doku |
Kapverden erleben
TOURISMUS
Kapverden erleben
Sattgrüne Berge, endlose Strände, lebhafte Städte - die kapverdischen Inseln sind vielfältig, und jede Insel ist ein eigener Kosmos. Die Filmemacher stürzen sich ins Abenteuer Inselhopping.
Rund 600 Kilometer von Senegals Hauptstadt Dakar entfernt liegt die östlichste Insel Boa Vista. Die endlos langen Sandstrände sind Anziehungspunkt für Sonnenhungrige und ein wichtiger Nistplatz für Meeresschildkröten.
Dort erleben die Filmemacher Nina Heins und Jonas Weinhold den magischen Moment, wenn sich 80 Schildkrötenbabys gleich nach dem Schlüpfen auf den Weg in den Atlantik machen.
Mindelo auf der Insel São Vicente ist die zweitgrößte Stadt der Kapverden und gilt als heimliche Hauptstadt. Dort dreht sich alles um Musik und Kultur - und um den Karneval. Der wird nach brasilianischem Vorbild gefeiert, und Nina darf bei den Proben einer Sambagruppe selbst zur Trommel greifen.
Die Reise führt Nina und Jonas weiter auf die Wanderinsel Santo Antão, auf der sie die üppige Landschaft kennenlernen und ins Alltagsleben eintauchen. In einem kleinen Dorf lernt Nina, das Nationalgericht Cachupa zuzubereiten.
Santiago gilt als die afrikanischste der kapverdischen Inseln, und das erleben die beiden auf den bunten Märkten der Hauptstadt Praia. In Cidade Velha tauchen sie in die Geschichte der Insel ein. An der Küste legten die ersten portugiesischen Siedler auf den Kapverden an.
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| 3SAT Doku |
Travel like a local: Marokko
TOURISMUS
Travel like a local: Marokko
Marokkos orientalisches Flair, Gastfreundschaft und vielfältige Natur, von den Weiten der Wüste über grüne Oasen bis zur Atlantikküste, das alles erlebt Mona Ameziane auf ihrem Roadtrip.
Dabei taucht Mona tiefer in das Land ein, als Pauschaltouristen es können. Sie zeigt ihre Lieblingsorte und Geheimtipps. Ihr Vater ist in Marokko geboren, ihre Familie wohnt im Norden Marokkos. Sie selbst hat bereits große Teile des Landes bereist.
Außerdem ist Mona ein Jahr in Marokko zur Schule gegangen. Deshalb weiß sie, was man auf einer Reise auf gar keinen Fall verpassen sollte. Sie schaut Künstlern und traditionellen Handwerkern bei der Arbeit zu, besucht Nomaden im Gebirge und erfährt von zwei Gründerinnen, wie sie das kostbare Arganöl gewinnen.
Fès ist weltberühmt für seine Altstadt, die größte "Medina" Nordafrikas. Marrakesch bietet typische orientalische Märkte und mittelalterliche Architektur, aber auch die moderne Seite des Landes. Im Surferparadies Taghazout wagt sich Mona in die Wellen.
Abenteuerlicher als geplant wird ihre Übernachtung in der Wüste: Statt Dünenwanderung mit Kamel und Sternenhimmel gibt es heftige Unwetter, und Monas Zeltcamp muss evakuiert werden.
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| 3SAT Doku |
Abenteuer Mauretanien
LAND UND LEUTE Zu Fuß durch die Sahara
Abenteuer Mauretanien
Zu Fuß durch die Sahara
Die Sahara: ein Ort der Extreme. Und eine Reise der Extreme: Samuel Häde will 400 Kilometer durch die Wüste zurücklegen. Zu Fuß, mit einer Kamelkarawane und im Eisenerzwaggon.
Im längsten Zug der Welt durch die größte Wüste der Welt, durch endlose Sanddünen, bei erbarmungslosen Temperaturen. Die Kamele stapfen schwerfällig durch den trockenen Sand und hinterlassen tiefe Spuren in der endlosen Weite der Sahara.
Die Hitze drückt auf Samuels Schultern, während der Wind über die Sanddünen weht und dem Abenteurer und seinen drei Begleitern den Staub ins Gesicht peitscht. Achmet Salim, ein erfahrener Beduine, kennt dort jeden Hügel. Er führt die Gruppe, ohne Karte und GPS. Sie haben Essen für mehrere Wochen dabei, knapp 100 Liter Wasser und natürlich ihre fünf treuen Kamele. "Wer sich hier draußen verläuft, ist verloren", sagt Achmet Salim. "Die Wüste vergibt dir keine Fehler."
Die Fanggründe vor der afrikanischen Atlantikküste und das Eisenerzvorkommen Mauretaniens machen Nouadhibou zum wichtigsten Handelshafen des Landes. Dort beginnt Samuels Reise. In Nouadhibou fährt auch der längste und schwerste Güterzug der Welt ab. Die Mauretanier nennen ihn nur "Le Train" - "der Zug". Die Bahnlinie wurde 1963 verlegt und führt mitten in die Wüste bis zur Eisenerzmine von Zouérat. Tag für Tag transportiert der Stahlkoloss etwa 17.000 Tonnen des wertvollen Rohstoffs. Samuel kann, wie die Einheimischen auch, in einem der rund 220 Güterwaggons kostenlos mitfahren. Dabei begleitet er den Fischhändler Nave Ould Oudaa, der die 18-stündige Fahrt jede Woche aufs Neue auf sich nimmt, um seine kostbare Ware von der weit entfernten Atlantikküste in der Wüste gewinnbringend zu verkaufen.
Mitten in der Wüste befindet sich ein kreisförmiges Gebilde mit einem Durchmesser von fast 50 Kilometern. Man nennt es auch "das Auge der Sahara". Sogar Astronauten dient dieser Punkt als Orientierung. Von Sidi Abidine, dem Bibliothekar der Stadt Ouadane, erfährt Samuel, dass es sich um die Richat-Struktur handelt, ein geologisches Phänomen, das vor über 100 Millionen Jahren entstanden ist. Seit jeher ist Sidi fasziniert von dem Auge, erzählt er. Die NASA betrachtet es als eines der zehn seltensten Naturphänomene der Erde.
Ab dem Oasenort Terjit beginnt Samuels Wüstenabenteuer. Von dort aus möchte er mithilfe von zwei Kamelführern und einem Übersetzer 400 Kilometer zu Fuß durch die Sahara laufen. Die beiden Chameliers - Kameltreiber - beherrschen ihr Handwerk und verteilen das Gewicht der schweren Ausrüstung geschickt auf die fünf Kamele. Um dem Druck der Last standzuhalten, müssen die Tiere in ständiger Bewegung bleiben. Samuel und sein Wegbegleiter Mohamed können dabei kaum mithalten und verlieren den Anschluss an die Karawane. Plötzlich sind sie allein in der Wüste. Jeder Schritt, den sie tun, ist ein Kampf gegen die Kräfte der Natur. Und jede Minute ohne einen Tropfen Wasser wird zur Lebensbedrohung.
20 Nächte schläft Samuel Häde unter freiem Sternenhimmel, lernt die Nomaden der Sahara kennen und spürt, was es heißt, eine Wüste zu Fuß zu durchqueren.
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| 3SAT Doku |
Wildes Marokko - Der grüne Norden
LANDSCHAFTSBILD
Wildes Marokko - Der grüne Norden
Der Nordwesten Afrikas ist gefangen: im Süden und Osten von der größten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer.
Dieser Einschluss in Verbindung mit drei großen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt.
Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko.
Das Rifgebirge und der mittlere Atlas fungieren als Wolkenfänger und ließen den Norden Marokkos ergrünen, in ausgedehnten Urwäldern aus Zedern, Stein- und Korkeichen. Die Wasserläufe und Flussdeltas sind für Zugvögel willkommene Rast- und Fressplätze. Eleonorenfalken kommen aus Madagaskar, um im September auf einer Essaouira vorgelagerten Insel zu brüten. Dort fangen sie Singvögel ab, die auf ihrer Winterreise nach Süden ziehen.
Auf der nordafrikanischen Seite der Meerenge von Gibraltar fällt der Meeresboden in einen tiefen Graben bis zu 2000 Meter ab. Die Mischzone aus Atlantik- und Mittelmeerwasser schafft an der Küste eine besonders artenreiche Unterwasserwelt. Sie ist Wanderroute und Fanggrund für ziehende Fische und Meeressäuger. Marokkanische Kleinfischer und Killerwale liefern sich dort jeden Sommer einen dramatischen Showdown um die Thunfische.
Aber auch an Land und in der Luft finden sich ökologische Hotspots. Zwischen Marokko und Südspanien verläuft eine von drei Vogelzugrouten zwischen Afrika und Europa. Einigen ist die weitere Reise zu mühsam, sie beginnen vor Ort mit dem Nisten. Denn sie finden dort beste Bedingungen: Der regenreiche Poniente peitscht vom Atlantik her über den Norden Marokkos und staut sich an den Gebirgszügen. Drei große Erhebungen fangen die Wolken ein - das Rifgebirge im Norden, der Mittlere Atlas und der Hohe Atlas in Zentralmarokko. Die Berge sind Inseln des Lebens inmitten des vom Regen vernachlässigten Flachlands und Heimat Hunderter oft endemischer Reptilien, Amphibien und Säugetiere.
Auch entlang der aus den Bergen in riesigen Wasserfällen zu Tal stürzenden Flussläufe und an ihren Deltas findet sich ein überraschender Reichtum an tierischen Migranten, Siedlern und tropischen Relikten einer längst vergangenen Zeit - nicht selten die letzten ihrer Art. Je nach Höhenlage dominieren Steineichen oder uralte Zedernwälder die Landschaft. Tiefe Schluchten mit reißenden Strömen und riesigen Wasserfällen zeugen vom feuchten Klima.
Bis über 3000 Meter erhebt sich der Gebirgszug, in der kalten Jahreszeit gruppieren sich die Berberaffen zwischen den verschneiten Zedern, um die Kälte besser zu ertragen. Die Makaken leben dort in mehreren promiskuitiven Clans - Verwandtschaftsverhältnisse untereinander sind ungeklärt. So werden die am Anfang schwarzen, dann immer helleren Jungtiere vom gesamten Clan aufgezogen.
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| 3SAT Doku |
Wildes Marokko - Der goldene Süden
LANDSCHAFTSBILD
Wildes Marokko - Der goldene Süden
Der Nordwesten Afrikas ist gefangen: im Süden und Osten von der größten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer.
Dieser Einschluss in Verbindung mit drei großen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt.
Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko.
Der Hohe Atlas ist Lebensvernichter und -spender zugleich. Seine Gipfelregionen fangen die Wolken nach Süden hin ab und bilden damit das Tor zur Sahara. Doch die Niederschläge sammeln sich über das Jahr als Sickerwasser oder Schnee, um dann dosiert nach Süden in die Wüste zu fließen und dort Oasen spezialisierten Lebens zu bewässern. Viele Wüstenbewohner haben sich über die Jahrmillionen spezialisiert, sich Trockenheit und Hitze angepasst.
Sogar Säugetiere wie der Wüstenfuchs können so die unwirtlichsten Lebensräume besiedeln. Er muss fast nie trinken, über seine riesigen Ohren leitet er die Tageshitze ab, seine behaarten Pfoten erlauben ihm die Fortbewegung über glühenden Sand. Silberameisen haben feinste Härchen, über die sie das Sonnenlicht reflektieren. Hitzeschutzproteine machen eine Körpertemperatur von 54 °C möglich. Die Hautpigmente der Dornschwanzagame ändern sich je nach Sonnenstand. So kann sie Hitze entweder reflektieren oder aufnehmen. Sandratten haben sich auf wasserspeichernde Pflanzen als Nahrung spezialisiert und müssen deshalb nie trinken.
Fast allen Wüstenbewohnern ist gemeinsam, dass sie die Nacht zum Tag machen. Wüstenhornvipern gehen auf die Suche nach Springmäusen, ein Afrikanischer Wüstenigel ist auf der Suche nach Walzenspinnen. Stachelschweine graben im Savannengrund nach Knollen und Wurzeln.
Während der letzten Eiszeit war der Süden Marokkos wasserreich. Die Hinterlassenschaften der mächtigen Flussläufe prägen heute das Landschaftsbild: die Wadis - ausgetrocknete Flusstäler einer längst vergangenen Zeit. In den Höhlen ihrer ausgewaschenen Geröllhänge haben Afrikanische Goldwölfe ihr Zuhause. Doch manchmal kommt der Regen. Dann füllen sich diese vertrockneten Bachläufe und Lagunen. Sie werden Rastplatz für Zug- und Standvögel wie Flamingos oder Rostgänse. Die Wüste blüht während eines kurzen Zeitfensters. Dann muss alles ganz schnell gehen: Vogelküken müssen aufgezogen werden, Amphibien müssen sich verwandeln.
Der Süden Marokkos stellt die Tier- und Pflanzenwelt vor große Herausforderungen, doch die Evolution hält erstaunliche Antworten bereit.
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| 3SAT Doku |
Malta
TOURISMUS Sonneninsel im Mittelmeer
Malta
Sonneninsel im Mittelmeer
Nicht ohne Grund gilt Malta als "Hollywood des Mittelmeers": Die Insel ist eine beliebte Drehkulisse. Daniel Aßmann folgt den Spuren Hollywoods und entdeckt spektakuläre Schauplätze.
Er reist nach Malta, Gozo und Comino, taucht in Kultur und Geschichte ein und erlebt filmreife Natur - von der Schlucht bei Xaqqa bis zu Gozo mit Farmleben und Ziegenkäse. Der Ggantija-Tempel zählt zu den ältesten freistehenden Bauten der Welt.
Mehr als 200 Filmteams drehten bereits auf Malta, viele Sets sind zugänglich - etwa Fort Ricasoli und die "Popeye"-Kulisse Sweethaven. Auch "Game of Thrones", "Gladiator" und "Das Boot" entstanden dort.
Die Kreuzritter des Malteserordens haben das Inselreich berühmt gemacht. Ihr Erbe lockt noch heute Touristen aus aller Welt an. Seit 1798 ist der Orden zwar nicht mehr auf Malta beheimatet, aber einige Nachfahren der Ordensritter leben noch dort. Daniel Aßmann besucht den Palast "Casa Rocca Piccola", in dem die Adelsfamilie de Piro ihren Wohnsitz hat und einen Teil maltesischer Kultur bewahrt.
Wind, Wasser und Wetter haben den Archipel vor Millionen von Jahren erschaffen und verändern die Küstenlandschaft Maltas auch heute noch. So ist an der Kalkküste im Nordwesten der Insel auch die Höhle Ta' Marija entstanden. Daniel Aßmann macht eine Kajaktour entlang der Küste und entdeckt die spektakuläre Haupthöhle mit ihren beeindruckenden Steinformationen, die 40 Meter lang ist.
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nano
INFOMAGAZIN
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| 3SAT Info |
heute
NACHRICHTEN
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
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| 3SAT Info |
3sat-Wetter
WETTERBERICHT
3sat-Wetter
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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| 3SAT Info |
Kulturzeit
MAGAZIN
Kulturzeit
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| 3SAT Info |
Tagesschau
NACHRICHTEN
Tagesschau
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt. |
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| 3SAT Doku |
Staatsfeinde - Russlands politische Gefangene
DOKUMENTATION
Staatsfeinde - Russlands politische Gefangene
In Russland ist Kritik am Krieg gegen die Ukraine oder an Putins Herrschaft ein Verbrechen. Tausende gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger wurden in den letzten Jahren deswegen inhaftiert.
Der Film erzählt ihre Geschichten: ein Jugendlicher, der zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde; eine Theaterregisseurin, die Opfer eines Schauprozesses wurde; ein Menschenrechtsaktivist, der trotz Verfolgung nicht aufhört zu sprechen.
Eine junge russische Filmemacherin begann, die Unterdrückung von innen heraus mit heimlich gedrehtem Filmmaterial zu dokumentieren. Der Film, der auch als Reaktion auf Alexander Nawalnys Tod entstand, heißt im Original "Politzek" - wie die etwa 1000 politisch Inhaftierten in Russland genannt werden. Er ist eine Hommage an diejenigen, die sich nicht brechen lassen und täglich für ein anderes Russland kämpfen.
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| 3SAT Doku |
Erlebnisreisen
TOURISMUS Uganda
Erlebnisreisen
Uganda
"Erlebnisreisen" sind die Zusammenfassung von Magazinbeiträgen oder kürzere exklusive Reportagen. Die Attraktivität der dargestellten Reiseziele steht im Vordergrund.
Es werden praktische Tipps und konkrete Anregungen gegeben. Die Routen und Ziele sind nachvollziehbar beschrieben.
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| 3SAT Info |
ZIB 2
NACHRICHTEN
ZIB 2
Die ZIB 2 ist das tägliche Nachrichten-Journal auf ORF 2. Die Sendung setzt Schwerpunkte zu Themen des Tages und bringt Hintergrundberichte und Analysen aktueller Ereignisse und Emtwicklungen sowie Diskussionen mit Studiogästen und Liveschaltungen. Ein Meldungsblock bietet einen Überblick über weitere Meldungen zum Tag. Die Themen der Nachrichtensendung reichen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Chronik und Kultur bis hin zu Meldungen von aktuellen Sportereignissen und einem Wetterbericht. Die Sendungsdauer beträgt 25 Minuten, ist aber nicht streng auf diesen Zeitraum limitiert. Bei brisanten Tagesthemen oder ängeren Studiogesprächen mit Live-Gästen kann die Sendung um einige Minuten verlängert werden. Am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen wird statt der ZiB 2 eine Spätausgabe der ZiB mit einem der Zeit im Bild Moderatoren gesendet. |
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| 3SAT Film |
Mutter, Kutter, Kind
TV-TRAGIKOMÖDIE, D 2021
Mutter, Kutter, Kind
Küstenfischerin Heddi ist selbstbewusst und hart im Nehmen. Doch das Kutterfischen war nie leicht, und in Zeiten der Überfischung kommt sie kaum noch über die Runden.
Unterkriegen lässt sich Heddi nicht. Doch sie hat einen schwachen Punkt: ihre Tochter Eva - Umweltaktivistin und ebenso kämpferisch. Seit Jahren herrscht Funkstille zwischen den beiden. Nun taucht Eva mit ihrem zehnjährigen Sohn Jannis im Ostseedorf auf.
Angeblich kommt sie nur zum Geburtstagsbesuch zu Oma Lore, in derem alten Haus Eva den Großteil ihrer Kindheit verbracht hat. In Wahrheit aber steckt Eva in großen Schwierigkeiten: Sie muss in Kürze eine Haftstrafe antreten, weil sie als Wiederholungstäterin für spektakuläre Umweltprotestaktionen verurteilt wurde. Doch wer soll nun für ihren kleinen Jannis sorgen?
Für Eva ist klar: Das muss Oma Lore machen. Nur traut die sich nicht mehr zu, auf den lebhaften Jungen aufzupassen. Eigentlich läge nichts näher, als Heddi zu bitten, zumal Heddi sofort einen Draht zu dem Enkel hat, der ihr bislang vorenthalten wurde. Doch Evas alter, aufgestauter Groll ist zu groß. Kann sie sich überwinden und ihrer Mutter und sich selbst eine zweite Chance geben?
Mit Anneke Kim Sarnau, Zoe Moore, Jutta Wachowiak, Lewe Wagner, Neil Malik Abdullah
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| 3SAT Info |
10 vor 10
NACHRICHTEN
10 vor 10
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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| 3SAT Info |
Der Professor und der Wolf - Politik und Medien
POLITIK
Der Professor und der Wolf - Politik und Medien
Armin Wolf und Peter Filzmaier analysieren das oft schwierige Verhältnis zwischen Politik und Medien. Wer ist von wem abhängig: die Politik von den Medien - oder umgekehrt?
Sind Politik und Medien in Österreich zu verhabert? Und warum ist die Medienlandschaft in Österreich so speziell?
Redaktionshinweis: Mit diesem "ORF III Spezial" gratuliert 3sat dem österreichischen Journalisten und Fernsehmoderator Armin Wolf zum 60. Geburtstag am 19. August.
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| 3SAT Doku |
Reisezeit - Traumhafte Ziele
TOURISMUS Tessin
Reisezeit - Traumhafte Ziele
Tessin
"Reisezeit - Traumhafte Ziele" führt zu den schönsten Plätzen im südlichen Tessin: zum Lago Maggiore mit seinen blühenden Gärten und zu den italienisch anmutenden Städten Locarno und Ascona.
Das mondäne Lugano lockt mit den meisten Delikatessenläden der Region, und die wildromantischen Gebirgstäler begeistern durch ihre tiefen Schluchten und jahrhundertealten Häuser aus Stein.
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| 3SAT |
Wien am Weg zur Weltklasse
REGIONALMAGAZIN
Wien am Weg zur Weltklasse
Wien ist mehr als Kulturmetropole: In den Life Sciences hat sich die Stadt international etabliert - von globaler Plasmaforschung bis zu visionären Ansätzen der regenerativen Medizin.
Als Drehscheibe für Blutplasma und Standort führender Forschungseinrichtungen reicht das Spektrum von Studien zu regenerationsfähigen Schwanzlurchen bis zu bionischen Prothesen, die direkt vom Gehirn gesteuert werden.
Die Dokumentation begleitet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Vienna BioCenter und an der MedUni Wien, gibt Einblicke in ihre Arbeit und zeigt, welche Investitionen nötig sind, damit Wien weiter zur Weltspitze der Biowissenschaften aufschließen kann.
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| 3SAT Doku |
Kapverden erleben
TOURISMUS
Kapverden erleben
Sattgrüne Berge, endlose Strände, lebhafte Städte - die kapverdischen Inseln sind vielfältig, und jede Insel ist ein eigener Kosmos. Die Filmemacher stürzen sich ins Abenteuer Inselhopping.
Rund 600 Kilometer von Senegals Hauptstadt Dakar entfernt liegt die östlichste Insel Boa Vista. Die endlos langen Sandstrände sind Anziehungspunkt für Sonnenhungrige und ein wichtiger Nistplatz für Meeresschildkröten.
Dort erleben die Filmemacher Nina Heins und Jonas Weinhold den magischen Moment, wenn sich 80 Schildkrötenbabys gleich nach dem Schlüpfen auf den Weg in den Atlantik machen.
Mindelo auf der Insel São Vicente ist die zweitgrößte Stadt der Kapverden und gilt als heimliche Hauptstadt. Dort dreht sich alles um Musik und Kultur - und um den Karneval. Der wird nach brasilianischem Vorbild gefeiert, und Nina darf bei den Proben einer Sambagruppe selbst zur Trommel greifen.
Die Reise führt Nina und Jonas weiter auf die Wanderinsel Santo Antão, auf der sie die üppige Landschaft kennenlernen und ins Alltagsleben eintauchen. In einem kleinen Dorf lernt Nina, das Nationalgericht Cachupa zuzubereiten.
Santiago gilt als die afrikanischste der kapverdischen Inseln, und das erleben die beiden auf den bunten Märkten der Hauptstadt Praia. In Cidade Velha tauchen sie in die Geschichte der Insel ein. An der Küste legten die ersten portugiesischen Siedler auf den Kapverden an.
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Travel like a local: Marokko
TOURISMUS
Travel like a local: Marokko
Marokkos orientalisches Flair, Gastfreundschaft und vielfältige Natur, von den Weiten der Wüste über grüne Oasen bis zur Atlantikküste, das alles erlebt Mona Ameziane auf ihrem Roadtrip.
Dabei taucht Mona tiefer in das Land ein, als Pauschaltouristen es können. Sie zeigt ihre Lieblingsorte und Geheimtipps. Ihr Vater ist in Marokko geboren, ihre Familie wohnt im Norden Marokkos. Sie selbst hat bereits große Teile des Landes bereist.
Außerdem ist Mona ein Jahr in Marokko zur Schule gegangen. Deshalb weiß sie, was man auf einer Reise auf gar keinen Fall verpassen sollte. Sie schaut Künstlern und traditionellen Handwerkern bei der Arbeit zu, besucht Nomaden im Gebirge und erfährt von zwei Gründerinnen, wie sie das kostbare Arganöl gewinnen.
Fès ist weltberühmt für seine Altstadt, die größte "Medina" Nordafrikas. Marrakesch bietet typische orientalische Märkte und mittelalterliche Architektur, aber auch die moderne Seite des Landes. Im Surferparadies Taghazout wagt sich Mona in die Wellen.
Abenteuerlicher als geplant wird ihre Übernachtung in der Wüste: Statt Dünenwanderung mit Kamel und Sternenhimmel gibt es heftige Unwetter, und Monas Zeltcamp muss evakuiert werden.
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Abenteuer Mauretanien
LAND UND LEUTE Zu Fuß durch die Sahara
Abenteuer Mauretanien
Zu Fuß durch die Sahara
Die Sahara: ein Ort der Extreme. Und eine Reise der Extreme: Samuel Häde will 400 Kilometer durch die Wüste zurücklegen. Zu Fuß, mit einer Kamelkarawane und im Eisenerzwaggon.
Im längsten Zug der Welt durch die größte Wüste der Welt, durch endlose Sanddünen, bei erbarmungslosen Temperaturen. Die Kamele stapfen schwerfällig durch den trockenen Sand und hinterlassen tiefe Spuren in der endlosen Weite der Sahara.
Die Hitze drückt auf Samuels Schultern, während der Wind über die Sanddünen weht und dem Abenteurer und seinen drei Begleitern den Staub ins Gesicht peitscht. Achmet Salim, ein erfahrener Beduine, kennt dort jeden Hügel. Er führt die Gruppe, ohne Karte und GPS. Sie haben Essen für mehrere Wochen dabei, knapp 100 Liter Wasser und natürlich ihre fünf treuen Kamele. "Wer sich hier draußen verläuft, ist verloren", sagt Achmet Salim. "Die Wüste vergibt dir keine Fehler."
Die Fanggründe vor der afrikanischen Atlantikküste und das Eisenerzvorkommen Mauretaniens machen Nouadhibou zum wichtigsten Handelshafen des Landes. Dort beginnt Samuels Reise. In Nouadhibou fährt auch der längste und schwerste Güterzug der Welt ab. Die Mauretanier nennen ihn nur "Le Train" - "der Zug". Die Bahnlinie wurde 1963 verlegt und führt mitten in die Wüste bis zur Eisenerzmine von Zouérat. Tag für Tag transportiert der Stahlkoloss etwa 17.000 Tonnen des wertvollen Rohstoffs. Samuel kann, wie die Einheimischen auch, in einem der rund 220 Güterwaggons kostenlos mitfahren. Dabei begleitet er den Fischhändler Nave Ould Oudaa, der die 18-stündige Fahrt jede Woche aufs Neue auf sich nimmt, um seine kostbare Ware von der weit entfernten Atlantikküste in der Wüste gewinnbringend zu verkaufen.
Mitten in der Wüste befindet sich ein kreisförmiges Gebilde mit einem Durchmesser von fast 50 Kilometern. Man nennt es auch "das Auge der Sahara". Sogar Astronauten dient dieser Punkt als Orientierung. Von Sidi Abidine, dem Bibliothekar der Stadt Ouadane, erfährt Samuel, dass es sich um die Richat-Struktur handelt, ein geologisches Phänomen, das vor über 100 Millionen Jahren entstanden ist. Seit jeher ist Sidi fasziniert von dem Auge, erzählt er. Die NASA betrachtet es als eines der zehn seltensten Naturphänomene der Erde.
Ab dem Oasenort Terjit beginnt Samuels Wüstenabenteuer. Von dort aus möchte er mithilfe von zwei Kamelführern und einem Übersetzer 400 Kilometer zu Fuß durch die Sahara laufen. Die beiden Chameliers - Kameltreiber - beherrschen ihr Handwerk und verteilen das Gewicht der schweren Ausrüstung geschickt auf die fünf Kamele. Um dem Druck der Last standzuhalten, müssen die Tiere in ständiger Bewegung bleiben. Samuel und sein Wegbegleiter Mohamed können dabei kaum mithalten und verlieren den Anschluss an die Karawane. Plötzlich sind sie allein in der Wüste. Jeder Schritt, den sie tun, ist ein Kampf gegen die Kräfte der Natur. Und jede Minute ohne einen Tropfen Wasser wird zur Lebensbedrohung.
20 Nächte schläft Samuel Häde unter freiem Sternenhimmel, lernt die Nomaden der Sahara kennen und spürt, was es heißt, eine Wüste zu Fuß zu durchqueren.
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Wildes Marokko - Der grüne Norden
LANDSCHAFTSBILD
Wildes Marokko - Der grüne Norden
Der Nordwesten Afrikas ist gefangen: im Süden und Osten von der größten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer.
Dieser Einschluss in Verbindung mit drei großen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt.
Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko.
Das Rifgebirge und der mittlere Atlas fungieren als Wolkenfänger und ließen den Norden Marokkos ergrünen, in ausgedehnten Urwäldern aus Zedern, Stein- und Korkeichen. Die Wasserläufe und Flussdeltas sind für Zugvögel willkommene Rast- und Fressplätze. Eleonorenfalken kommen aus Madagaskar, um im September auf einer Essaouira vorgelagerten Insel zu brüten. Dort fangen sie Singvögel ab, die auf ihrer Winterreise nach Süden ziehen.
Auf der nordafrikanischen Seite der Meerenge von Gibraltar fällt der Meeresboden in einen tiefen Graben bis zu 2000 Meter ab. Die Mischzone aus Atlantik- und Mittelmeerwasser schafft an der Küste eine besonders artenreiche Unterwasserwelt. Sie ist Wanderroute und Fanggrund für ziehende Fische und Meeressäuger. Marokkanische Kleinfischer und Killerwale liefern sich dort jeden Sommer einen dramatischen Showdown um die Thunfische.
Aber auch an Land und in der Luft finden sich ökologische Hotspots. Zwischen Marokko und Südspanien verläuft eine von drei Vogelzugrouten zwischen Afrika und Europa. Einigen ist die weitere Reise zu mühsam, sie beginnen vor Ort mit dem Nisten. Denn sie finden dort beste Bedingungen: Der regenreiche Poniente peitscht vom Atlantik her über den Norden Marokkos und staut sich an den Gebirgszügen. Drei große Erhebungen fangen die Wolken ein - das Rifgebirge im Norden, der Mittlere Atlas und der Hohe Atlas in Zentralmarokko. Die Berge sind Inseln des Lebens inmitten des vom Regen vernachlässigten Flachlands und Heimat Hunderter oft endemischer Reptilien, Amphibien und Säugetiere.
Auch entlang der aus den Bergen in riesigen Wasserfällen zu Tal stürzenden Flussläufe und an ihren Deltas findet sich ein überraschender Reichtum an tierischen Migranten, Siedlern und tropischen Relikten einer längst vergangenen Zeit - nicht selten die letzten ihrer Art. Je nach Höhenlage dominieren Steineichen oder uralte Zedernwälder die Landschaft. Tiefe Schluchten mit reißenden Strömen und riesigen Wasserfällen zeugen vom feuchten Klima.
Bis über 3000 Meter erhebt sich der Gebirgszug, in der kalten Jahreszeit gruppieren sich die Berberaffen zwischen den verschneiten Zedern, um die Kälte besser zu ertragen. Die Makaken leben dort in mehreren promiskuitiven Clans - Verwandtschaftsverhältnisse untereinander sind ungeklärt. So werden die am Anfang schwarzen, dann immer helleren Jungtiere vom gesamten Clan aufgezogen.
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Wildes Marokko - Der goldene Süden
LANDSCHAFTSBILD
Wildes Marokko - Der goldene Süden
Der Nordwesten Afrikas ist gefangen: im Süden und Osten von der größten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer.
Dieser Einschluss in Verbindung mit drei großen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt.
Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko.
Der Hohe Atlas ist Lebensvernichter und -spender zugleich. Seine Gipfelregionen fangen die Wolken nach Süden hin ab und bilden damit das Tor zur Sahara. Doch die Niederschläge sammeln sich über das Jahr als Sickerwasser oder Schnee, um dann dosiert nach Süden in die Wüste zu fließen und dort Oasen spezialisierten Lebens zu bewässern. Viele Wüstenbewohner haben sich über die Jahrmillionen spezialisiert, sich Trockenheit und Hitze angepasst.
Sogar Säugetiere wie der Wüstenfuchs können so die unwirtlichsten Lebensräume besiedeln. Er muss fast nie trinken, über seine riesigen Ohren leitet er die Tageshitze ab, seine behaarten Pfoten erlauben ihm die Fortbewegung über glühenden Sand. Silberameisen haben feinste Härchen, über die sie das Sonnenlicht reflektieren. Hitzeschutzproteine machen eine Körpertemperatur von 54 °C möglich. Die Hautpigmente der Dornschwanzagame ändern sich je nach Sonnenstand. So kann sie Hitze entweder reflektieren oder aufnehmen. Sandratten haben sich auf wasserspeichernde Pflanzen als Nahrung spezialisiert und müssen deshalb nie trinken.
Fast allen Wüstenbewohnern ist gemeinsam, dass sie die Nacht zum Tag machen. Wüstenhornvipern gehen auf die Suche nach Springmäusen, ein Afrikanischer Wüstenigel ist auf der Suche nach Walzenspinnen. Stachelschweine graben im Savannengrund nach Knollen und Wurzeln.
Während der letzten Eiszeit war der Süden Marokkos wasserreich. Die Hinterlassenschaften der mächtigen Flussläufe prägen heute das Landschaftsbild: die Wadis - ausgetrocknete Flusstäler einer längst vergangenen Zeit. In den Höhlen ihrer ausgewaschenen Geröllhänge haben Afrikanische Goldwölfe ihr Zuhause. Doch manchmal kommt der Regen. Dann füllen sich diese vertrockneten Bachläufe und Lagunen. Sie werden Rastplatz für Zug- und Standvögel wie Flamingos oder Rostgänse. Die Wüste blüht während eines kurzen Zeitfensters. Dann muss alles ganz schnell gehen: Vogelküken müssen aufgezogen werden, Amphibien müssen sich verwandeln.
Der Süden Marokkos stellt die Tier- und Pflanzenwelt vor große Herausforderungen, doch die Evolution hält erstaunliche Antworten bereit.
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freizeit
FREIZEIT UND HOBBY Schmidt Max, der Berg und der Hund
freizeit
Schmidt Max, der Berg und der Hund
Was kann man in Bayern unternehmen? In dem seit 1991 ausgestrahlten Magazin werden dem Zuschauer sehenswerte Orte und lohnende Freizeitaktivitäten vorgestellt.
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