Abenteuer in Down Under: Die Fahrt von Sydney nach Melbourne zählt zu den schönsten Roadtrips der Welt. Die Route führt durch dichten Regenwald, vorbei an Stränden und Küstenorten.
Doch was macht Australien zum Sehnsuchtsziel am anderen Ende der Welt? Bei seiner Reise durch den Südosten Australiens begegnet das Filmteam beeindruckenden Charakteren sowie exotischen Tieren und erfährt mehr über die Geschichte dieses Kontinents.
Erste Station ist Sydney, Hauptstadt des Bundesstaats New South Wales. Sie ist die älteste Stadt des australischen Kontinents und das Tor zu Australiens sonnenverwöhnter Ostküste. Mit dem Sydney Opera House oder der Harbour Bridge finden sich dort einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes.
Danach geht es weiter in die Blue Mountains westlich der Stadt. Mit ihren beeindruckenden Felsformationen zählt die Region seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe. In den "Australischen Alpen" im Bundesstaat Victoria besteigt das Filmteam den Mount Buffalo. Die Reise endet in Melbourne, Australiens Zentrum für Mode, Kultur und sportliche Großereignisse.
Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens.
Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Es trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.
Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt.
Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum.
Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar.
Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30.000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt.
"Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?
Musikalische Frühlingsgrüße von der Adria: Die Wiener Symphoniker feiern den Frühlingsbeginn mit einem besonderen Konzert in der traditionsreichen Hafenstadt Triest.
Unter der Leitung von Petr Popelka gastiert das Orchester beim neu gegründeten Osterfestival "Primavera da Vienna". Die Reise führt durch eine Stadt, die historisch eng mit Wien verbunden ist.
Neben dem Konzert bietet die Sendung einen musikalisch-kulinarischen Streifzug durch Triest - von traditionsreichen Kaffeehäusern über die umliegenden Osmize, traditionelle Karst-Weinschenken, bis hin zu den Fischlokalen am Molo.
Mit Caterina Piva , Michael Spyres
und Ludovic Tézier
Programm:
- Georges Bizet: "Carmen, Les pêcheurs de perles"
- Camille Saint-Saëns: "Samson et Dalila"
- Jules Massenet: "Werther"
- Francesco Cilea: "Adriana Lecouvreur"
- Giuseppe Verdi: "Nabucco", "Otello", "Rigoletto"
- Giacomo Puccini: "Tosca"
Klassikfans und -neulinge kommen beim "Hannover Klassik Open Air" zusammen, um im besonderen Ambiente des Parks und des erleuchteten Neuen Rathauses wunderbare Opernklänge zu genießen.
Auch 2026 werden Opernhighlights von international gefeierten Sängerinnen und Sängern zusammen mit der NDR Radiophilharmonie unter Chefdirigent Stanislav Kochanovsky präsentiert. Diesmal geht es französisch zu - mit Musik von Bizet, Massenet und Saint-Saëns.
Doch auch bekannte Werke von Verdi und Puccini werden nicht fehlen - und das alles wie immer zu freiem Eintritt im Park.
14 Jahre im Provisorium liegen hinter der Oper Köln. Jetzt steht der Umzug in das sanierte Stammhaus bevor - eine logistische und kulturelle Mammutaufgabe.
Seit 2015 spielt die Oper im Staatenhaus im Rheinpark. Nun zieht sie in ein äußerlich originalgetreu restauriertes Opernhaus der späten 1950er-Jahre mit modernster Bühnentechnik. Parallel bleibt der Spielbetrieb im Staatenhaus bestehen.
Mit dem Umzug kehren auch die über die Stadt verteilten Bühnen der Stadt Köln wieder an einem Standort zusammen. Oper, Schauspiel Köln, Kinderoper und weitere Einrichtungen rücken damit erneut näher zusammen.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
In der südostasiatischen Inselwelt liegt Sulawesi, gleich daneben die Insel Lembeh. Die schmale Wasserstraße, die Lembeh von der Hauptinsel trennt, beherbergt viele bizarre Meerestiere.
Die Tierärzte Claudia und Manfred Hochleithner haben diesen außergewöhnlichen Lebensraum sieben Jahre lang auf ihren Tauchtouren ergründet. Sie haben eine ebenso schöne wie grauenvolle Welt entdeckt, in der es ums Fressen-und-gefressen-Werden geht.
Es heißt, es gäbe nirgendwo sonst auf der Erde so viele unterschiedliche, bunte, skurrile und seltene Arten auf so kleinem Raum: Tintenfische, die nicht schwimmen, sondern mit ihren Fangarmen am Boden spazieren; Krabben, die sich zum Schutz vor Feinden Seeigel und Quallen aufsetzen; Anglerfische, die aussehen, als seien sie einem Science-Fiction-Film entsprungen und würden alles verschlucken, was ihnen vors Maul schwimmt; sogar giftige Rotfeuerfische und winzige, oft nur wenige Millimeter große Meeresorganismen, deren abenteuerliche Gestalten jeden Horrorfilm bereichern würden.
Auf Java, einer der 17.508 Inseln Indonesiens, sind 35 Vulkane aktiv. Die Menschen in den Dörfern fürchten sie, aber der fruchtbare Vulkanboden schenkt ihnen reiche Ernte.
Hinduistische und buddhistische Hochkulturen hinterließen mächtige Tempelanlagen. In den Dörfern sind noch heute alte Legenden, Traditionen und altes Kunsthandwerk lebendig. In Jakarta erinnern Stadtviertel an die niederländische Kolonialherrschaft.
Abenteuer in Down Under: Die Fahrt von Sydney nach Melbourne zählt zu den schönsten Roadtrips der Welt. Die Route führt durch dichten Regenwald, vorbei an Stränden und Küstenorten.
Doch was macht Australien zum Sehnsuchtsziel am anderen Ende der Welt? Bei seiner Reise durch den Südosten Australiens begegnet das Filmteam beeindruckenden Charakteren sowie exotischen Tieren und erfährt mehr über die Geschichte dieses Kontinents.
Erste Station ist Sydney, Hauptstadt des Bundesstaats New South Wales. Sie ist die älteste Stadt des australischen Kontinents und das Tor zu Australiens sonnenverwöhnter Ostküste. Mit dem Sydney Opera House oder der Harbour Bridge finden sich dort einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes.
Danach geht es weiter in die Blue Mountains westlich der Stadt. Mit ihren beeindruckenden Felsformationen zählt die Region seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe. In den "Australischen Alpen" im Bundesstaat Victoria besteigt das Filmteam den Mount Buffalo. Die Reise endet in Melbourne, Australiens Zentrum für Mode, Kultur und sportliche Großereignisse.
Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens.
Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Und trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.
Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt. Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum.
Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar. Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen.
Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30.000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
Paul Winkelmann führt das Möbelgeschäft der Familie. Der 56-Jährige ist ledig und wird von seiner Mutter umsorgt. Diese reagiert eifersüchtig, als ihr Sohn eine Psychologin kennenlernt.
Vicco von Bülow alias Loriot hat nicht nur das Drehbuch dieser Filmkomödie von 1988 geschrieben und die Hauptrolle gespielt: "Ödipussi" ist zudem der erste von zwei Spielfilmen, bei denen er auch Regie führte. Es folgte im Jahr 1991 "Pappa ante Portas".
Nach dem Tod seines Vaters hat Paul Winkelmann die Leitung des Möbel- und Dekorationsgeschäfts der Familie übernommen. Trotz seines Alters ist er immer noch alleinstehend und pflegt eine enge Beziehung zu seiner Mutter Louise, die für ihn kocht und nicht verstehen kann, dass er sich mittlerweile eine eigene Wohnung genommen hat.
Als Paul der Psychologin Margarethe Tietze begegnet, die als Kundin in seinen Laden kommt, beschließen die beiden, ihr Fachwissen zu bündeln, um problematische Möbelkäufer besser bedienen zu können.
Nach einem Nachmittag bei Kaffee und Gebäck und einer gemeinsamen Geschäftsreise nach Italien stellt Margarethe Paul ihren Eltern vor, die ihn zunächst für einen ihrer Patienten halten. In der Zwischenzeit hat Louise einen Untermieter für Pauls altes Zimmer gefunden, sehr zum Missfallen ihres Sohnes.
Der Gegenbesuch von Margarethes Familie in der Wohnung von Pauls Mutter endet in einem Debakel, aber Paul und Margarethe beginnen dennoch eine romantische Beziehung, obwohl beide in solchen Angelegenheiten recht unerfahren sind.
Der Filmtitel "Ödipussi" ist eine Anspielung auf den von Sigmund Freud beschriebenen Ödipuskomplex und den Spitznamen "Pussi", mit dem Paul Winkelmann von seiner Mutter gerufen wird.
Mit Loriot - Vicco von Bülow, Evelyn Hamann, Katharina Brauren, Edda Seippel, Richard Lauffen
Einkaufsdirektor Heinrich Lohse wird im Alter von 59 nach einem absurden Vorratskauf fristlos in Rente geschickt. Nun engagiert er sich zu Hause und bringt seine Frau zur Verzweiflung.
In der hinreißenden Komödie spielen Vicco von Bülow alias Loriot und Evelyn Hamann die Hauptrollen.
Heinrich Lohse ist Einkaufsdirektor bei der Deutschen Röhren AG. Um einen maximalen Rabatt zu erhalten, kauft er so viel Schreibmaschinenpapier ein, dass es für die nächsten 40 Jahre reichen würde. Der Generaldirektor schickt ihn daraufhin in den Vorruhestand.
Zu Hause will Heinrich nun seiner Frau Renate im Haushalt zur Hand gehen und besteht darauf, sich nützlich zu machen. Dabei geht er aber so vor, wie er es in der Firma auch immer getan hat - was seine Frau fast in den Wahnsinn treibt. Dass Renate sich jetzt überraschend auch tagsüber mit ihrem Mann befassen muss, stellt ihr Leben vollkommen auf den Kopf.
Mit Loriot - Vicco von Bülow, Loriot - Vicco von Bülow, Evelyn Hamann, Ortrud Beginnen, Dagmar Biener, Irm Hermann, Hans Peter Korff
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Matteo kommt vier Monate zu früh zur Welt. Für seine Eltern beginnt ein Kampf ums Überleben ihres Kindes und gegen ein System, das Frühchenfamilien weitgehend im Stich lässt.
"NZZ Format" zeigt, wie eine Frühgeburt Familien an ihre Belastungsgrenzen bringt und weshalb viele Betroffene genau dann Unterstützung suchen müssen, wenn ihnen dafür eigentlich die Kraft fehlt.
Nadine und Pascal Müller verbringen Wochen zwischen Neonatologie und Alltag im Ausnahmezustand. Ihr Sohn Matteo wird rund um die Uhr medizinisch versorgt, gleichzeitig müssen sie Arbeitsausfälle organisieren, Formulare ausfüllen und um finanzielle Sicherheit kämpfen. Die Frühgeburt wird damit nicht nur zur emotionalen Belastung, sondern auch zur existenziellen Herausforderung.
Vor acht Jahren kamen auch Dina Hedigers Zwillinge zu früh zur Welt. Aus dieser Erfahrung heraus gründete sie die Organisation "Frühchen & Neokinder Schweiz", die betroffene Familien unterstützt und deren Anliegen in die Politik trägt. Nach jahrelangem Einsatz wurde 2025 der Mutterschaftsurlaub für Eltern von Frühchen angepasst.
Der englische Schriftsteller Samuel Butler wunderte sich Ende des 19. Jahrhunderts, wie die Sacri Monti der Aufmerksamkeit den vielen Reisenden entgehen konnten. Das ist noch heute so.
Trotz des UNESCO-Welterbe-Status steht der heutige Besucher seltsam allein und seinem eigenen Urteil überlassen vor einem stummen Theater, das in der Kunstgeschichte nicht seinesgleichen hat. So realistisch wie hier wird die biblische Geschichte selten gezeigt.
Die neun Heiligen Berge - acht im Piemont, einer in der Lombardei - sind Pilgerstätten, die an die Stelle des verlorenen Jerusalem treten sollten. "Ein neues Jerusalem", so steht es denn auch über dem Tor zu dem ältesten (1491) und bedeutendsten der Sacri Monti in Varallo am Fuße der Westalpen. In mehr als 40 Kapellen wird hier die Geschichte Christi erzählt: Mit lebensgroßen, wie lebendig wirkenden Figuren, die zu höchst expressiven und oftmals erschütternden Ensembles gruppiert sind.
Der Sacro Monte di Orta dagegen, bezaubernd über dem Orta-See gelegen, ist ganz dem Heiligen Franz von Assisi gewidmet und stellt ihn als zweiten Christus dar. Den revolutionären Gedanken darin nehmen heutige Besucher, oftmals eher Verliebte als Pilger, kaum zur Kenntnis. Der Sacro Monte di Oropa schließlich, wo der Film beginnt, ist ein echter Ort des Volksglaubens, eine riesige Wallfahrtsstätte in 1200 Metern Höhe über der alten Stadt Biella. Seit Jahrhunderten suchen Menschen hier Trost und Hilfe bei der als wundertätig verehrten Schwarzen Madonna von Oropa.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Programm:
- Richard Strauss: "Der Rosenkavalier"
Nach jahrelanger Sanierung kehrt die Oper Köln in ihr Haus am Offenbachplatz zurück. Zur Wiedereröffnung steht Richard Strauss' berühmter "Rosenkavalier" auf dem Programm.
Andrés Orozco-Estrada leitet die Premiere musikalisch mit dem Gürzenich-Orchester Köln. Die französische Regisseurin Marie-Ève Signeyrole entwickelt einen neuen Blick auf die Geschichte um die Feldmarschallin, den Grafen Octavian, Sophie und Baron Ochs.
3sat zeigt zeigt die Premiere in voller Länge und blickt hinter die Kulissen dieses Neustarts der Oper Köln.
Mit Magdalena Hinterdobler, Patrick Zielke, Bianca Andrew, Christian Miedl, Giulia Montanari
Sara und ihr Ex-Freund Jackson reisen zur Hochzeit einer Freundin. Als dessen Pilot einen Herzanfall erleidet, finden sie sich plötzlich in einem führerlosen Kleinflugzeug über dem Meer wieder.
Die beiden befinden sich auf einem Flug zur kleinen Insel Rodrigues im Indischen Ozean. Dank einiger Flugstunden in der Vergangenheit kann Sara das Flugzeug stabil halten. Jedoch ist kein Land in Sicht, das Funkgerät kaputt, und der Sprit geht langsam zur Neige.
Die Wahl-Londonerin Sara kehrt nach einem Jahr auf den Inselstaat Mauritius zurück, wo sie zuvor bereits für zwölf Monate gelebt hatte. Sie trifft dort wieder auf ihre Freundin Pascale, die dort lebt und Sara als Brautjungfer zu ihrer Hochzeit eingeladen hat. Pascale feiert auf der kleinen, abgelegenen Insel Rodrigues, zu der eine Fähre die Hochzeitsgesellschaft am nächsten Tag bringen soll.
Ihren damaligen Freund Jackson hatte Sara bei ihrer Abreise von Mauritius recht rüde sitzen lassen. Sie trat ihren neuen Job in London an, während er auf der Insel blieb und eine Tauchschule eröffnete. Bei der Strandparty am Abend vor der Hochzeit treffen die beiden wieder aufeinander. Obwohl Jackson Sara den Abschied ein Jahr zuvor sehr übel nimmt, erkennen die beiden, dass sie immer noch Gefühle füreinander haben. Sie verbringen die Nacht zusammen.
Dadurch verschläft Sara allerdings am nächsten Morgen und verpasst die Fähre von Mauritius nach Rodrigues. In ihrer Verzweiflung meldet sie sich bei ihrem Freund Freddy Wyman, einem älteren Piloten mit eigenem Kleinflugzeug. Freddy gehört auch zu den Hochzeitsgästen und erklärt sich bereit, Sara auf seinem Flug nach Rodrigues mitzunehmen. Im Hangar trifft sie auf Jackson, der ebenfalls Passagier bei Freddy ist.
Kurz nach dem Start erleidet Freddy jedoch einen Herzinfarkt und stirbt. Drei Jahre zuvor hatte er Sara ein paar Flugstunden gegeben, weswegen es ihr gelingt, den Sturzflug abzubrechen und das Flugzeug zu stabilisieren. Sie und Jackson versuchen, umzukehren und zurück Richtung Mauritius zu fliegen, als sie in ein schweres Unwetter geraten. Sara schafft es, das Gewitter zu durchfliegen, allerdings werden dabei sowohl der Kompass als auch das Funkgerät des Flugzeuges schwer beschädigt.
Die beiden Drehbuchautoren Josh Campbell und Matt Stuecken wurden mit ihrem Skript zum vielfach preisgekrönten Horrorfilm "10 Cloverfield Lane" bekannt. "Horizon Line" ist ihr zweiter gemeinsamer Film. Der Survivalthriller ist die erste rein englischsprachige Produktion der schwedischen SF Studios.
Die Szenen im Inneren des Flugzeugs wurden in einem Studio in Irland gedreht. Die Unterwasseraufnahmen entstanden in den britischen Pinewood Studios, wobei Allison Williams und Alexander Dreymon viele ihrer Stunts selbst spielten. Mit dem Genre des Überlebenskampfs war auch Kameramann Flavio Martínez Labiano bestens vertraut: Er führte beim 2016 erschienenen Hai-Horror-Movie "The Shallows" mit Blake Lively die Kamera.
Mit Allison Williams, Alexander Dreymon, Keith David, Pearl Mackie, Jumayne Hunter
Georg Stefan Troller begleitet Muhammad Ali in den entscheidenden Wochen vor dem Rückkampf gegen Joe Frazier. Es ist das Porträt eines Champions am Wendepunkt seiner Karriere.
Drei Jahre nach seiner Niederlage gegen Frazier trainiert Ali für sein Comeback und kämpft zugleich gegen Rassismus und gesellschaftliche Vorurteile. Troller zeigt den Boxer als Ausnahmeathleten, politischen Aktivisten und charismatischen Selbstdarsteller
Redaktionshinweis: "Muhammad Ali - Der lange Weg zurück" ist der erste von drei Filmen Georg Stefan Trollers, die 3sat zum ersten Todestag des renommierten Dokumentaristen am 27. September als Neuabtastungen vom 16mm-Filmmaterial in restaurierter Fassung präsentiert. Die Filme machen Trollers außergewöhnliche Porträtkunst erneut in bestmöglicher Qualität erlebbar.
Georg Stefan Troller porträtiert den New Yorker Kopfgeldjäger Stan Rivkin, einen Ex-Marine und einen der letzten Vertreter einer Tradition, die bis in den Wilden Westen zurückreicht.
Schauplatz ist das Brooklyn der 1980er-Jahre, ein Brennpunkt der Kriminalität. Rivkin jagt den flüchtigen Alberto Gonzalez, auf dessen Ergreifung 1000 Dollar Prämie ausgesetzt sind.
Georg Stefan Troller filmt ein ebenso gewagtes wie verstörendes Resozialisierungsprojekt im Moundsville Prison, West Virginia, wo junge Straffällige langjährigen Häftlingen begegnen.
In der Turnhalle des Gefängnisses treffen schwer erziehbare Jugendliche auf Mörder, Totschläger und andere Gewaltverbrecher. Zwischen Einschüchterung, Verzweiflung und Hoffnung entstehen Begegnungen von außergewöhnlicher Intensität.
Europa ist der klimatische "Gunstkontinent". Sein überaus vorteilhaftes Klima verdankt er einem Ereignis auf der anderen Seite des Atlantiks.
Die Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika erschafft den Golfstrom, dessen warme Gewässer in Europa ein außergewöhnliches Klima entstehen lassen - Palmen in Irland und Obstbäume in Norwegen.
In allen anderen Regionen der Erde ist es auf demselben Breitengrad deutlich kälter. Gletscher der letzten Eiszeit hinterlassen in Europa fruchtbaren Löss, der durch Wind und Wasser über den ganzen Kontinent verteilt wird und eine getreidebasierte Landwirtschaft ermöglicht.
Die Vielfalt der Backwaren in Europa zeugt bis heute davon. Auch die Küsten Europas werden für den Kontinent zum Vorteil: Tektonische Ereignisse zwischen der afrikanischen und der eurasischen Platte prägen die zerklüftete Mittelmeerküste mit ihren vielen Buchten und Inseln, natürlichen Häfen und sanften Strömungen und prädestinieren sie für Besiedlung und Schifffahrt.
Schon in der Antike wird der Mittelmeerraum zum Umschlagplatz für Waren und vor allem Ideen, die Europa bis heute prägen. Den engen Raum auf dem Kontinent teilen sich mehr Länder als irgendwo sonst auf der Welt - das fördert Wettbewerb und Innovation.
In der Neuzeit wird Europa dank Schätzen aus dem Untergrund zum Kontinent des Fortschritts. Kohle ist der Treibstoff für die Industrialisierung, eine
europäische Erfindung, die das Wesen des Kontinents und das Leben seiner
Bewohner nachhaltig verändert.
Nordamerika - ein Kontinent zwischen Eis und Feuer. Die natürlichen Bedingungen bestimmen seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner.
Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Hier, wo sich die ersten Amerikaner niederlassen, sind die Bedingungen mit bis zu minus 50 Grad so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann.
Die Landschaft und das Leben im Süden prägen Vulkane. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft.
Im Laufe der Geschichte erweisen sich die Vulkane als Fluch und Segen zugleich. Ihre fruchtbare Asche sorgt für ertragreiche Böden und ermöglicht so die Landwirtschaft, aber allzu häufig offenbaren sie auch ihren zerstörerischen Charakter und lösen Naturkatastrophen aus.
Der Mittlere Westen von Nordamerika ist das Filetstückchen des Kontinents. Es ist vor allem der Gunstraum zwischen Appalachen und Rocky Mountains, gepaart mit dem schier unendlichen Ressourcenreichtum und einer günstigen, natürlichen Infrastruktur, die es den USA ermöglicht, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen und Kulturen aller anderen Kontinente mitzuprägen.
In den Südstaaten bietet die Natur ideale Bedingungen für den Anbau von Tabak, Reis und Baumwolle - allerdings auch für Krankheiten übertragende Insekten. Afrikanische Sklaven erweisen sich tragischerweise als widerstandsfähige Arbeiter in diesem heißen und feuchten Klima. Die Trennung zwischen den Rassen hat ihre Wurzeln in dieser Zeit und prägt bis heute die Alltagskultur in den USA.
Südamerika ist der einzige Kontinent, der lange nicht mit anderen Landmassen verbunden war. Seine Natur hat sich in Jahrmillionen der Isolation entwickelt.
Erst die Entstehung der mittelamerikanischen Landbrücke hat den Kontinent
tiefgreifend verändert und ihn zu dem Ort gemacht, den wir heute kennen.
Tiere wie Puma und Panther wandern über die neue Landbrücke und erobern
Südamerika, später folgen die Menschen.
Die erste von vielen Einwanderungswellen, die der Kontinent erleben wird.
Die Anden erzeugen sehr verschiedene Lebensbedingungen mit unterschiedlichen Herausforderungen und Möglichkeiten. Ausgerechnet an der trockenen Westseite der Anden entstehen die ersten Hochkulturen 2000 vor Christus - dank ausgeklügelter Bewässerungstechniken.
Im Hochland Perus wird das einzige tropische Eisfeld der Welt und ein reiches Süßwasservorkommen zum Schlüsselfaktor für den Aufstieg der bedeutenden Inka-Kultur. Die Wasserressourcen helfen den Inkas, ihr Territorium zu erweitern und das größte Reich im präkolumbianischen Amerika zu organisieren. Ihr Erbe prägt die Region bis heute.
Südamerika ist reich an natürlichen Ressourcen wie Silber, Gold, Salzen und Seltenen Erden. Das weckt seit Jahrhunderten Begehrlichkeiten. Zunächst von europäischen Eindringlingen auf der Suche nach dem sagenumwobenen El Dorado. Heute erobern internationale Konzerne und Investoren den Kontinent und prägen das Leben der Menschen.
Auf der anderen Seite der Anden bestimmt der Amazonas-Regenwald den
Kontinent. Die Anden halten die Wolken auf. Gewaltige Regenmassen speisen unzählige Flüsschen, die sich im Amazonasfluss vereinen. Auf einem äußerst nährstoffarmen Boden entsteht eine unvergleichliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Möglich macht das vor allem die Düngung durch das Herüberwehen transatlantischen Saharasandes.
Hokkaido ist Japans nördlichste Hauptinsel und ein Paradies für Naturfreunde. Dichter Schnee und eine von Treibeis bedeckte Küste verwandeln sie in ein Winterwunderland.
Die Landschaft ist wild und oft noch unberührt - mit Vulkanen, Caldera-Seen und heißen Quellen. Zahlreiche Naturschutzgebiete und Nationalparks sollen die empfindlichen Ökosysteme und ihre Bewohner schützen, wie Sikahirsche, Ezo-Rotfüchse oder Mandschurenkraniche.
Auf Hokkaido zeigt sich Japan von seiner rauen Seite. Die Winter dort sind kalt und schneereich. Dafür sorgen sibirische Winde, die über das Japanische Meer ziehen. Aktivitäten wie Skifahren, Eisangeln oder Sightseeing-Touren mit dem Eisbrecher locken Touristen aus dem In- und Ausland.
Die Insel ist das Kerngebiet des indigenen Volkes der Ainu. Ihre Vorfahren siedeln dort seit über 15.000 Jahren. Der animistische Glaube der Ainu sieht göttliche Kräfte in Tieren und Pflanzen, aber auch in Bergen, Seen und anderen Naturphänomenen. Das Kulturzentrum Upopoy in Shiaroi soll ihre Bräuche, Sprache und Traditionen lebendig halten.
Einen urbaneren Eindruck vermittelt Sapporo, die Hauptstadt Hokkaidos. Wahrzeichen wie der Uhrenturm oder Statue von William Smith Clark erinnern an die bewegte Vergangenheit der Insel. In den engen Gassen der Stadt können sich Besucher mit dampfenden Schüsseln Ramen-Suppe aufwärmen.
Die Dokumentation zeichnet das Portrait einer Insel, die im Kontrast zu gängigen Japan-Klischees steht: geprägt von Weite, Ruhe und schroffer Wildnis.
Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.