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Kulturzeit (Wh.)
MAGAZIN
Kulturzeit
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
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nano (Wh.)
INFOMAGAZIN
nano
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
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Alpenpanorama
KAMERAFAHRT
Alpenpanorama
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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NACHRICHTEN
ZIB
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Traumschlösser und Ritterburgen - Das westliche Waldviertel
DOKUMENTATION
Traumschlösser und Ritterburgen - Das westliche Waldviertel
Zwischen Ritterturnieren, Opernaufführungen und moderner Kunst - die Burgen und Schlösser im östlichen Waldviertel werden mit viel Leidenschaft auch heute lebendig gehalten.
Das Waldviertel beherbergt eine besonders große Anzahl an mittelalterlichen Burgen und Schlössern. Im östlichen Teil der Region finden sich insbesondere an den Ufern des Kamp und der Thaya bis heute Zentren des gesellschaftlichen Lebens.
Hoch über den Ufern des Kamp erstrahlt weithin sichtbar das Renaissanceschloss Rosenburg. Seit 1681 ist es im Besitz der Familie Hoyos, einem ursprünglich spanischen Adelsgeschlecht. Der heutige Schlossherr Markus Hoyos führt durch die Räumlichkeiten und damit auch durch die Geschichte seiner Familie. Einer seiner bedeutendsten Vorfahren, Ernst Karl Reichsgraf von Hoyos-Sprinzenstein, ließ das Haus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend restaurieren, wobei er auf einen originalgetreuen Wiederaufbau größten Wert gelegt hat. Heutige Attraktionen sind das jährlich stattfindende Rosenburger Ritterturnier, der Falkenhof und nicht zuletzt die prächtigen Rosengärten, die der Rosenburg ihren Namen gaben.
Wohnsitz der Familie Hoyos ist bis heute das nahegelegene Schloss Horn, das das Stadtbild von Horn dominiert. Erbaut wurde es im 12. Jahrhundert, ursprünglich als Wehranlage. Eine weitere imposante Burganlage, jedoch in völlig anderem Erhaltungszustand, ist die Burgruine Gars am Kamp. Sie ist der gut erhaltene Rest einer der ältesten Burgen Österreichs - erbaut um 1120. Die Anlage wird im Sommer als Location für Open-Air-Opernaufführungen genutzt. Der Intendant der Oper Burg Gars ist der ehemalige Geiger der Wiener Philharmoniker und Dirigent Johannes Wildner.
Künstlerisches Schaffen steht auch auf Schloss Buchberg am Kamp im Mittelpunkt. 1965 erwarb Familie Bogner das Haus - der Kunsthistoriker und Museumsplaner Dieter Bogner und seine Frau, die Ethnologin Gertraud Bogner, besitzen das Schloss bis heute. Sie erzählen von ihrer nicht enden wollenden Motivation, der Kunst einen Raum zu geben. In den späten 1970er-Jahren gründeten sie den Kunstraum Buchberg. Künstler wie Peter Weibel und Heimo Zobernig haben dort künstlerische Interventionen im Innen- und Außenraum realisiert.
Am Ufer der Thaya im Nordosten des Waldviertels liegt Schloss Drosendorf inmitten der gleichnamigen Ortschaft. Die einstige Burg, deren Mauerwerk bis heute Teil der historischen Stadtmauer ist, wurde 1694 zu einem Schloss ausgebaut. Schlossherr Baudouin de Troostembergh hat die weitläufige Anlage zu einem Zentrum des sozialen Lebens ausgebaut. Neben Künstlern nutzt auch die Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien die Anlage, um dort Konzepte der Revitalisierung des ländlichen Raums zu entwickeln.
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| 3SAT Doku |
Traumschlösser und Ritterburgen - Das Südburgenland
DOKUMENTATION
Traumschlösser und Ritterburgen - Das Südburgenland
Von der Ritterburg bis zum Friedenszentrum - die Burgen und Schlösser im Südburgenland zeugen auf charmante Art und Weise von der bewegten Geschichte im südöstlichen Grenzland Österreichs.
Lebensfreude und das Miteinander prägen heute die südburgenländischen Burgen und Schlösser. In einem Land, das jahrhundertelang umkämpft war, tummeln sich Opernstars und Möchtegern-Ritter, Friedensvermittler und Hochzeitsverkünder rund um die einstigen Wehrbauten.
Die Schlossherren und -damen, die dort die Geschicke der prunkvollen Bauwerke lenken, haben sich dem Schönen verschrieben, der unbändigen Lebenslust und dem gemeinschaftlichen Blick in die Zukunft. Einer von ihnen ist Gilbert Lang. Ein waschechter Südburgenländer, der als Standesbeamter der Gemeinde Güssing so manche Liebestrunkenen mit bedächtiger Hand in den Hafen der Ehe führt - und das auf der wohl schönsten Location des Landes: der Burg Güssing, die er mit Leidenschaft verwaltet. Dort gibt er Einblicke in die Familiengeschichte der Batthyánys, jenem bedeutenden ungarischen Adelsgeschlecht, das die Geschichte des Südburgenlandes und seiner Wehrbauten am entscheidendsten geprägt hat.
Auch Werner Glösl aus Stadtschlaining ist durch und durch Südburgenländer. Er ist verantwortlich für die Burg Schlaining, deren imposanter Burggraben ihm schon als Kind als Abenteuerspielplatz gedient hat. Kaum eine andere Burg der Region zeugt optisch derart von ihrer ursprünglichen Bestimmung als Wehranlage - umso konsequenter ist es, dass sich dort das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung befindet. So tummeln sich auf dem Burgareal immer wieder Schüler, die sensibilisiert werden für einen friedvollen Umgang miteinander.
Wesentlich ruppiger geht es auf Burg Lockenhaus zu. Die Ritterburg ist Schauplatz deftiger Rittersmahlzeiten und mittelalterlicher Wettkämpfe. Und der Zeremonienmeister ist Manuel Komosny, bekennender Mittelalter-Fan, der das wilde, und doch so liebevolle Treiben auf der Burg lenkt. Und er weiß von so manchem Mysterium der charakteristischen starken Mauern zu erzählen, sodass es einem einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Im Herbst bricht der Horror alljährlich über die Burg herein - dann, wenn Graf Dracula bei einem Theater-Event, das seinesgleichen sucht, das Bauwerk heimsucht.
Einer, der sich in das Südburgenland verliebt hat, ist Professor Heinz Schinner aus Wien. Der erfolgreiche Versicherungsmakler hat 2008 Schloss Rotenturm in Rotenturm an der Pinka erworben und aus der völlig desaströsen Ruine mit einem gesunden Hang zum Perfektionismus ein wahres Schmuckstück gemacht - nicht zuletzt auch für seine Tochter und Enkeltochter.
Auch Alexandra Rieger hat im Südburgenland eine neue Heimat gefunden. Die Sopranistin wurde vom international bedeutenden Opernsänger Dietmar Kerschbaum nach Neuhaus am Klausenbach gelotst, wo sie sich um die Geschicke von Schloss Tabor kümmert. Kerschbaum, der seine Wurzeln in dieser idyllischen Abgeschiedenheit im Dreiländereck Österreich-Ungarn-Slowenien hat, hat aus dem ehemaligen Gutshof der Batthyánys einen Schauplatz der Hochkultur gemacht - das alljährliche Opernfestival hat sich längst zu einem Fixpunkt für internationale Opernfans gemausert. Für den reibungslosen Ablauf sorgt Alexandra Rieger.
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| 3SAT Doku |
Am Pass - Geschichten aus der Spitzenküche
DOKU-REIHE Maurizio Oster, Hamburg
Am Pass - Geschichten aus der Spitzenküche
Maurizio Oster, Hamburg
Sterneküche neu gedacht: Wie gelingt Spitzenküche vegetarisch, bezahlbar - und familienfreundlich?
In "Am Pass" berichtet Maurizio Oster, Küchenchef des Hamburger Restaurants Zeik, von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Sternerestaurant und zeigt, wie vegetarische Spitzenküche kostenbewusst gelingen kann.
Die Serie "Am Pass" erzählt vom Alltag und dem Leben junger Sterneköche in Norddeutschland. Am Pass, der Schnittstelle zwischen Küche und Service, richten sie ihre außergewöhnlichen Kreationen an, in denen sich ihre Gedankenwelt widerspiegelt. Sie alle teilen die Leidenschaft fürs Kochen, 16-Stunden-Arbeitstage und enorme Verantwortung. Ungewöhnliche und sehr persönliche Einblicke in die Welt der Sterneküche.
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Servicezeit
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Ein Stück Österreich: Das Gesäuse
LANDSCHAFTSBILD
Ein Stück Österreich: Das Gesäuse
Die Enns ist die wilde Schwester der Salzach und bahnt sich ihren Weg durch die schroffen Kalkwände des Gesäuses. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche durch die Geschichte des Tals.
Im Ennstal, zwischen tosenden Wassermassen, dichten Wäldern und markanten Felswänden schlängeln sich Pfade hinauf zu den Gipfeln der umliegenden Berge. Dort oben, wo Stille und ein atemberaubendes Panorama warten, wandern Bergsteiger.
Sie folgen den Spuren von Alpinist Heinrich Heß - ein Abstecher in die gleichnamige Heßhütte ist dabei ein Muss. Diese Produktion erzählt nicht nur von der Landschaft, sondern auch von den Menschen, die ihre Geschichten weitertragen. Autorin Christina Geyer beleuchtet die Dynamik und Einzigartigkeit der Enns und des Nationalparks Gesäuse.
Mit Peter Huber erlebt man die Wege der einstigen Holzfäller und besichtigt die letzte Holzdriftanlage Österreichs. Auch das Stift Admont trägt die Geschichte der Region weiter: Pater Prior Schiefermüller erzählt von der Gründung des Klosters, während die beeindruckende Stiftsbibliothek mit ihrer einzigartigen Architektur und künstlerischen Gestaltung zu den kulturellen Höhepunkten der Region zählt.
Auch die Naturgewalten lassen sich hautnah erleben: Bei einer adrenalingeladenen Raftingtour mit dem Experten Siegfried Wiesbauer spürt man die ungezähmte Wildheit der Enns am eigenen Leib. Und doch, zwischen all dem Getöse, der Unberechenbarkeit und der tiefverwurzelten Geschichte des Gesäuses, gibt es immer wieder Orte der Ruhe - Plätze, die dazu einladen, innezuhalten, zu verweilen und das eindrucksvolle Naturschauspiel in sich aufzunehmen.
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| 3SAT Doku |
Uferschnepfen - Unterschätztes Federvieh
TIERE
Uferschnepfen - Unterschätztes Federvieh
Über Schnepfen ist nur wenig bekannt. Sie lebten früher in vielen Regionen Deutschlands. Wo sich Uferschnepfen vermehren, profitieren auch viele andere Arten.
Auf den Wiesen am Dümmer See haben Naturschützer die Bedeutung der Wiesenvögel erkannt und sie zum Hoffnungsträger auserkoren. Bis in den Senegal sind Biologen aus Niedersachsen den Zugvögeln gefolgt.
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| 3SAT Doku |
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
NATUR UND UMWELT Cairngorms - Schottlands raues Hochland (Folge: 1)
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
Cairngorms - Schottlands raues Hochland
Der Cairngorms-Nationalpark in den schottischen Highlands bietet eine vielfältige Landschaft mit Bergen, Seen und Flüssen. Auch die Landeskultur spielt eine wichtige Rolle.
Der Film führt vom rauen, fast arktisch anmutenden Hochland bis in die fruchtbaren Flusstäler mit ihren Whisky-Brennereien. Dabei begleitet er Menschen, die die Geschichten des Landes erzählen, schottische Traditionen pflegen, und alte Wälder wieder wachsen lassen.
Viele Gemeinden der Highlands pflegen voller Stolz ihre Jahrhunderte alte Traditionen. Das harte Leben in den Bergen prägt Landeskultur und Gemeinschaftssinn - von schottischer Tracht und Musik über die Jagd bis zum bekanntesten Produkt des Landes, dem Whisky. Schon steinzeitliche Jäger und Sammler lebten in diesen Bergen, die sich heute auf vielfältige Art erleben lassen - ob zu Fuß oder auf dem Motorrad.
Nationalparks bilden einzigartige Landschaften, wild und doch zugänglich für alle, die ihre Schönheit genießen möchten. Orte, an denen Geschichte gelebt wird und die Natur ihre Geheimnisse offenbart.
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| 3SAT Doku |
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
NATUR UND UMWELT Islands Herz aus Feuer und Eis (Staffel: 1 Folge: 2)
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
Islands Herz aus Feuer und Eis
Die vulkanische Insel Island wartet mit drei Nationalparks auf - voller Gletscher, Wasserfällen, heißer Quellen, und beeindruckender Zeugnisse der Wikinger, die dieses Land besiedelten.
Die Nationalparks in Island, Snäfellsness und Vatnajökull, sind vom Zusammenspiel der Vulkane und Gletscher geprägt. Feuer und Eis haben einzigartige Landschaften geformt, in denen Forscher bis heute neue Erkenntnisse über die Frühgeschichte der Erde sammeln.
In Thingvellir, dem ältesten Nationalpark Islands, begegnen sich Natur und Kultur auf einzigartige Weise. Kaum irgendwo sonst lässt sich das Auseinanderdriften zweier Kontinentalplatten so deutlich erkennen - und genau dort trafen sich einst die Bewohner des Landes zu ihren Versammlungen. In diesem frühen Parlament wurden Gesetze beschlossen und Konflikte beigelegt. Aus der Luft können Archäologen besonders viele Überreste aus der Wikingerzeit ausmachen.
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| 3SAT Doku |
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
NATUR UND UMWELT Eryri - Das Bergland von Wales (Folge: 3)
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
Eryri - Das Bergland von Wales
Im Eryri-Nationalpark im Nordwesten von Wales verbinden sich wilde Berge mit britischer Industriegeschichte. Heute spielt dort neben dem Tourismus auch Landwirtschaft eine wichtige Rolle.
Viele kennen den Eryri-Nationalpark unter dem Namen "Snowdonia" als einen der ältesten britischen Nationalparks. Da dort walisisch gesprochen wird, nutzt man wieder Ortsnamen in der Landessprache - auch für den höchsten Berg, Yr Wyddfa - früher "Snowdon" genannt.
Seit 1985 führt die "Snowdon Mountain Railway" - eine Zahnradbahn mit Dampfantrieb - auf den Gipfel des Yr Wyddfa. Für Zigtausende von Touristen bietet die Bahn eine bequeme Aufstiegsmöglichkeit. Wer es gern abenteuerlicher mag, dem bietet der Eryri-Nationalpark wilde Wanderwege und klassische Kletterrouten. In den malerischen Tallandschaften entstehen außerdem immer mehr barrierefreie Wander- und Fahrwege, die auch naturbegeisterten Menschen mit körperlichen Einschränkungen traumhafte Naturerlebnisse ermöglichen.
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| 3SAT Doku |
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
NATUR UND UMWELT Göreme - Die Felsen der Türkei (Folge: 4)
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
Göreme - Die Felsen der Türkei
Inmitten der zentraltürkischen Region Kappadokien liegt der Göreme-Nationalpark. Seine Landschaft weist einzigartige, kegelförmige Felsformationen auf, die als "Feenkamine" bekannt sind.
Vor allem Fahrten mit dem Heißluftballon über die Landschaft sind beliebt. Hinter der spektakulären Kulisse verbirgt sich jedoch auch eine beeindruckende Kulturgeschichte: In den weichen Tuffsteinklippen lassen sich Höhlenkirchen und uralte Behausungen entdecken.
Von frühen Christen wurden regelrechte Höhlenstädte in diese Felsen gegraben, in denen sie sich vor ihren Feinden versteckten. Manche der angenehm temperierten Höhlenhäuser sind bis heute bewohnt oder werden als Hotel genutzt.
Wie der Name Kappadokien - übersetzt "Land der schönen Pferde" - ahnen lässt, sind Pferde seit der Antike ein Teil der Landeskultur. Einst als Arbeitstiere gezüchtet, leben viele von ihnen heute halbwild in den Bergen und bieten Besuchern einzigartige Fotomotive.
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| 3SAT Doku |
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
NATUR UND UMWELT Los Glaciares - Argentiniens ewiges Eis (Folge: 5)
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
Los Glaciares - Argentiniens ewiges Eis
Der Nationalpark Los Glaciares liegt auf der argentinischen Seite Patagoniens. Ein weites, windgepeitschtes Land mit Gletschern, türkisfarbenen Seen und atemberaubenden Bergpanoramen.
In eindrucksvollen Bildern - darunter spektakulären Drohnenaufnahmen - führt diese Dokumentation durch Argentiniens wilden Süden. Sie stellt nicht nur die Naturschätze vor, sondern auch seine Bewohner, die eng mit ihrer Heimat verwurzelt sind.
Zu Wort kommen Bergführer und Tourguides, die alles daransetzen, Besucher für den Schutz der Gletscherlandschaft zu sensibilisieren. Aber auch Kunstschaffende, deren Werke im Einklang mit der Natur stehen. Sie verdeutlichen, wie sehr Klimawandel und Gletscherschwund dem 4459 Quadratmeter großen Nationalpark zusetzen.
Stationen der Reise sind neben den namensgebenden Gletschern auch die Gemeinden El Calafate und El Chaltén. Aber auch die artenreiche Laguna Nimez am Ufer des mächtigen Lago Argentino, deren größte Attraktion die rosafarbenen Flamingo-Kolonien sind. In El Chaltén - einem Hotspot der Trekking-Community - berichten Kletter-Guides und Bergretter über die Herausforderungen ihres Berufsalltags.
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Nationalparks - Geschützte Naturwunder
NATUR UND UMWELT Cévennen - Frankreichs wilder Süden (Folge: 6)
Nationalparks - Geschützte Naturwunder
Cévennen - Frankreichs wilder Süden
Im Süden des französischen Zentralmassivs erstreckt sich der Cevennen-Nationalpark. Wo einst Dinosaurier umherstreiften, findet sich heute ein Naturparadies par excellence.
Saftig grüne Berge, karge Hochebenen und tiefe Schluchten prägen diese Landschaft, die im Gegensatz zu Frankreichs Küsten noch nicht vom Massentourismus entdeckt worden ist. Dabei finden sich dort die wohl spektakulärsten Flusslandschaften des Landes.
Die Reise beginnt im Dorf Valleraugue, wo im Frühsommer große Schafherden auf die Weiden getrieben werden. Der "Transhumanz" genannte Brauch gehört zum Immateriellen UNESCO-Welterbe Frankreichs und ist in den Cevennen tief verwurzelt. Von dort aus geht es weiter zum Mont Aigoual, dem zweithöchsten Berg der Cevennen. Auf seinem sturmgepeitschten Gipfel thront eine Wetterstation mit Observatorium. In der Nähe der Ortschaft Meyrueis liegt die Tropfsteinhöhle Aven Armand. Sie beeindruckt mit einem Wald aus über 400 Stalagmiten - eine Pracht, die der Höhlenforscher Édouard Alfred Martel als "Traum aus Tausendundeiner Nacht" beschrieb.
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nano
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28.10.
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heute
NACHRICHTEN
heute
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
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3sat-Wetter
WETTERBERICHT
3sat-Wetter
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit
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Kulturzeit
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28.10.
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Tagesschau
NACHRICHTEN
Tagesschau
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt. |
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| 3SAT Serie |
Vienna Blood - Die letzte Séance
KRIMIREIHE, A, GB, D 2019
Vienna Blood - Die letzte Séance
Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der Freudianer Dr. Max Liebermann und Inspector Oskar Rheinhardt ergänzen sich auf kongeniale Art.
Der Tod der Wahrsagerin Charlotte Löwenstein gibt Rätsel auf. Es finden sich keine Spuren von Gewalt, ein Abschiedsbrief deutet auf Selbstmord hin. Rheinhardt glaubt weder dieser Theorie, noch daran, dass übersinnliche Kräfte im Spiel sind.
Er bittet den jungen Arzt und Psychoanalytiker Dr. Max Liebermann, diesen mysteriösen Fall mit ihm aufzuklären. Der ist bekannt für seinen kühlen Verstand und für seine unkonventionellen Methoden. Madame Löwenstein hatte sich einen Zirkel von Menschen aufgebaut, die in ihr ein Medium sahen, um mit den Toten Zwiesprache zu halten. Doch jetzt liegt sie erschossen auf ihrer Couch, neben ihr ein Abschiedsbrief.
Rheinhardt glaubt nicht an Selbstmord: Der Raum, in dem die junge Frau starb, war von innen verschlossen, und das Loch in ihrer Brust stammt zweifellos von einem Schuss, aber nirgendwo gibt es eine Waffe. Und wie der Gerichtsmediziner zweifelsfrei feststellt, finden sich im Leib der Toten weder ein Austrittsloch für eine Kugel noch das Projektil selbst.
Max Liebermann kombiniert messerscharf. Durch seine Fähigkeiten als Psychoanalytiker und durch Gespräche mit der Näherin des Opfers wird ihm schnell klar: Das Opfer muss schwanger gewesen sein. Und der Mörder aus dem Umfeld der jungen Frau muss davon gewusst haben.
Der Arzt und der Kriminalist rücken den Gästen einer von Madame Löwenstein kurz vor ihrem Tod veranstalteten Séance immer näher auf den Pelz. Sie sehen sich einer dubiosen Ansammlung exzentrischer Charaktere gegenüber, und so intensiv sie auch ermitteln, verhindern können sie nicht, dass es weitere Opfer unter ihnen geben wird.
Redaktionshinweis: 3sat zeigt zwei weitere Folgen von "Vienna Blood" an den kommenden Dienstagen jeweils um 20.15 Uhr.
Mit Juergen Maurer, Matthew Beard, Luise von Finckh, Jessica De Gouw, Amelia Bullmore, Conleth Hill
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| 3SAT Info |
Pop Secrets Stories: Der Bruce Springsteen Film - Das Erfolgsrezept hinter den Musik-Biopics
MAGAZIN
Pop Secrets Stories: Der Bruce Springsteen Film - Das Erfolgsrezept hinter den Musik-Biopics
Biopics sind das Kino-Genre der Stunde. Doch warum spielen ausgerechnet die angesagtesten Hollywoodstars plötzlich Bob Dylan, Bruce Springsteen oder die Beatles?
Timothée Chalamet als Bob Dylan, Jeremy Allen White als Bruce Springsteen und bald Paul Mescal und Harris Dickinson als Beatles-Legenden. Sie sehen ihren Vorbildern oft kaum ähnlich und singen nicht einmal selbst. Warum also dieser Trend?
Diese Folge von "Pop Secret Stories" geht der Frage nach, weshalb Hollywood für Musikikonen vor allem die größten Stars der Gegenwart besetzt und was das über das Geschäft mit Bio-Pics verrät.
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| 3SAT Info |
ZIB 2
NACHRICHTEN
ZIB 2
Die ZIB 2 ist das tägliche Nachrichten-Journal auf ORF 2. Die Sendung setzt Schwerpunkte zu Themen des Tages und bringt Hintergrundberichte und Analysen aktueller Ereignisse und Emtwicklungen sowie Diskussionen mit Studiogästen und Liveschaltungen. Ein Meldungsblock bietet einen Überblick über weitere Meldungen zum Tag. Die Themen der Nachrichtensendung reichen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Chronik und Kultur bis hin zu Meldungen von aktuellen Sportereignissen und einem Wetterbericht. Die Sendungsdauer beträgt 25 Minuten, ist aber nicht streng auf diesen Zeitraum limitiert. Bei brisanten Tagesthemen oder ängeren Studiogesprächen mit Live-Gästen kann die Sendung um einige Minuten verlängert werden. Am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen wird statt der ZiB 2 eine Spätausgabe der ZiB mit einem der Zeit im Bild Moderatoren gesendet. |
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| 3SAT Doku |
Die wundersame Rettung einer Tora
DOKUMENTATION Jüdisches Leben in Amberg und Sulzbach-Rosenberg
Die wundersame Rettung einer Tora
Jüdisches Leben in Amberg und Sulzbach-Rosenberg
Es war purer Zufall, als 2013 Rabbiner Elias Dray die Torarolle in seiner Amberger Synagoge fand: Sie ist die älteste erhaltene Torarolle Süddeutschlands.
Geschrieben wurde sie im Jahr 1792 in Sulzbach-Rosenberg, das zur damaligen Zeit europaweit einer der bedeutendsten Orte für die Fertigung von jüdischer Literatur und Gebetstexten war.
Zwei große Unglücke hat die ehrwürdige Torarolle im Laufe der Jahrhunderte überlebt: 1822 den Stadtbrand in Sulzbach, bei dem mehr als ein Drittel der gesamten Stadt niederbrannte, und die Novemberpogrome am 9. November 1938. Ausgerechnet der Hinweis eines NSDAP-Mitglieds rettete sie vor den Flammen.
Dennoch hatten die Jahrhunderte natürlich ihren Tribut gefordert. Einige der Pergamentseiten waren beschädigt und die Schrift teilweise verblasst. Die Tora durfte daher nicht mehr für den Gottesdienst verwendet werden. Doch anstatt sie wie üblich rituell zu bestatten, entschloss sich Rabbiner Dray, die Tora restaurieren zu lassen. Die Kosten übernahm die Bundesregierung. Die Torarolle trat daraufhin ihre Reise nach Israel an, denn nur speziell ausgebildete Schreiber dürfen eine Tora restaurieren.
Auf ihrem Weg zurück nach Deutschland und in die Oberpfälzer Heimat machte die Tora noch eine ehrenvolle Zwischenstation in Berlin. Am 27. Januar 2021, dem Holocaustgedenktag, fand im Bundestag eine feierliche Zeremonie statt, bevor sie wieder nach Amberg zurückkehrte.
Der Film "Die wundersame Rettung einer Tora" erzählt die spannende Geschichte dieser alten Torarolle und die der jüdischen Gemeinden in Sulzbach-Rosenberg und Amberg. Heutige Gemeindemitglieder verschiedener Generationen sowie der Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg, der die ehemalige Synagoge mit großem Engagement wiederherstellen ließ, werden porträtiert. Der Film legt die Grundlagen religiösen Judentums sowie Gebote und Bräuche dar und zeigt die Vorzüge des Gemeindelebens in einer Kleinstadt, wie wichtig der interreligiöse Dialog ist und wie sich die Erinnerung an die jüdische Vergangenheit wachhalten lässt.
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| 3SAT Doku |
Die Vertreibung der Juden aus Prag
DOKUMENTARFILM Maria Theresias dunkle Seite
Die Vertreibung der Juden aus Prag
Maria Theresias dunkle Seite
Wien, 18. Dezember 1744. Kurz vor Weihnachten. Im Zentrum der Macht des Habsburgerreichs beginnt ein unheilvolles Drama mit Auswirkungen auf ganz Europa.
Die blutjunge Herrscherin Maria Theresia befiehlt die Vertreibung der Juden aus Prag. Angeblich haben sie sich im Österreichischen Erbfolgekrieg illoyal verhalten. Nun werden sie zu Sündenböcken.
Die Dokumentation "Die Vertreibung der Juden aus Prag" von Monika Czernin fragt, wie sich der Judenhass der zur "Mutter ihrer Völker" hochstilisierten Habsburgerin erklären lässt, die in den Juden "die ärgste Pest" vermutet. Was treibt die angeblich so aufgeklärte Monarchin zu diesem mittelalterlichen Akt gegen die größte und wichtigste jüdische Gemeinde Europas? Ist es der Einfluss ihres jesuitischen Beichtvaters oder die Familientradition? Ihr Großvater Leopold I. ließ 1670 alle Juden aus Wien vertreiben.
Nach Jahrhunderten der antijüdischen Verfolgung im christlichen Europa ist Maria Theresias Befehl der letzte von einer Herrscherin oder einem Herrscher verordnete Terrorakt gegen Juden im Alten Europa vor dem Holocaust. Es ist der politische Amoklauf einer absolutistisch regierenden Monarchin, die in diesem Fall beratungsresistent ist und tiefes Leid über Menschen in ihrer Machtsphäre bringt. "Das ist Maria Theresias dunkle Seite", so Historikerin und Maria-Theresia-Biografin Barbara Stollberg-Rilinger, "in der populären Geschichtsvermittlung ist das bisher nicht vorgekommen."
Prag 22. Dezember 1744. Der Befehl der Monarchin ist eingetroffen. Er gibt der jüdischen Gemeinde von Prag einige Wochen Zeit. Ein Countdown beginnt, denn die Juden Prags haben eine europaweite Kampagne gestartet, um die Monarchin zum Einlenken zu bringen. Zwei Hofjuden - Männer aus jüdischen Familien, die die Herrscher und Herrscherinnen damals mit Kapital und Luxusgütern versorgten - werden zu prominenten Anführern: Wolf Wertheimer in Augsburg und Diego d'Aguilar in Wien. Schreiben über Schreiben treffen in der Wiener Hofburg ein, die Gesandten Englands und Hollands antichambrieren bei Maria Theresia, sogar der Papst bittet um Menschlichkeit. Es ist die erste diplomatische Großaktion der Juden als Volk vor der Staatsgründung. Doch was wird Maria Theresia tun? Wird sie einlenken?
Die Habsburgerin bleibt hart, und so beginnt im März 1745 ein Exodus von 10.000 Menschen - bei Eiseskälte und mitten im Winter. Historiker Michael Silber von der Hebrew University: "Die Winter im 18. Jahrhundert waren extrem hart. In vielen Fällen mussten die Juden ihr Eigentum verkaufen, sie wussten ja nicht, dass sie in drei Jahren zurückkommen würden. Vieles verkauften sie daher unter Preis. Es erinnert wirklich an die 1930er Jahre, als die Juden Deutschland verließen."
Nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus Prag bricht die Wirtschaft des wichtigsten Habsburgischen Kronlandes Böhmen zusammen, die Auswirkungen sind bis ins Heilige Römische Reich zu spüren. "Das war ja nicht irgendeine Gemeinde. Prag war die jüdische Gemeinde in Europa, die größte, die wichtigste und die bedeutendste", sagt Historikerin Rotraud Ries. 1748 wird Maria Theresia deshalb ihren verhängnisvollen Befehl zurücknehmen, und die jüdischen Familien werden - allerdings gegen eine hohe Toleranzsteuer - nach Prag zurückkehren.
"Um Europa besser zu verstehen, muss man diese Geschichte kennen", sagt die Regisseurin Monika Czernin über die Bedeutung des Themas. "Dieser jahrhundertealte Antijudaismus des Christentums ist eindeutig ein Nährboden für den Faschismus, den Nationalsozialismus, für den Antisemitismus und den Judenhass", zieht der Judaist und Berater Papst Franziskus im christlich-jüdischen Dialog ein nachdenklich stimmendes Fazit.
Der Film erzählt die letzte große Vertreibung der Juden im alten Europa vor dem Holocaust als ein Drama, das angesichts des wiedererstarkten Antisemitismus hoch aktuell ist.
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| 3SAT Doku |
Russlands Zukunft - Leben in der Ungewissheit
AUSLANDSREPORTAGE (Folge: 1)
Russlands Zukunft - Leben in der Ungewissheit
Der Westen will die russische Elite durch Sanktionen spalten. Sie soll Präsident Putin vom Kriegskurs abbringen. Dieser Plan geht bisher nicht auf.
Reporter Christof Franzen trifft Menschen, die sich den neuen Lebensumständen anpassen. Politischen Widerstand leisten sie nicht.
Wie geht es weiter mit Russland? Diese Frage treibt die Welt um. Die Antwort darauf: schwierig. Zuviel hängt von den schwer vorhersehbaren Entscheidungen des Präsidenten Wladimir Putin ab.
Reporter Christof Franzen ist in verschiedene Regionen Russlands gereist. Er hat Menschen gefragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Die Bandbreite der Emotionen ist groß: Während die einen den imperialen Kurs des Präsidenten feiern, packen andere im Stillen ihre Koffer. Und die Mehrheit? Sie arrangiert sich mit einer immer düstereren Realität.
Redaktionshinweis: Die beiden weiteren Folgen von "Russlands Zukunft - Leben in der Ungewissheit" zeigt 3sat an den kommenden Dienstagen im Nachtprogramm.
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| 3SAT Info |
10 vor 10
NACHRICHTEN
10 vor 10
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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Hart aber fair
POLITIK
Hart aber fair
Vor Studiopublikum diskutieren Gäste aus verschiedensten Bereichen kontroverse Themen. Einspieler liefern zusätzliche Informationen, und die Zuschauer können sich interaktiv beteiligen.
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Vienna Blood - Die letzte Séance
KRIMIREIHE, A, GB, D 2019
Vienna Blood - Die letzte Séance
Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der Freudianer Dr. Max Liebermann und Inspector Oskar Rheinhardt ergänzen sich auf kongeniale Art.
Der Tod der Wahrsagerin Charlotte Löwenstein gibt Rätsel auf. Es finden sich keine Spuren von Gewalt, ein Abschiedsbrief deutet auf Selbstmord hin. Rheinhardt glaubt weder dieser Theorie, noch daran, dass übersinnliche Kräfte im Spiel sind.
Er bittet den jungen Arzt und Psychoanalytiker Dr. Max Liebermann, diesen mysteriösen Fall mit ihm aufzuklären. Der ist bekannt für seinen kühlen Verstand und für seine unkonventionellen Methoden. Madame Löwenstein hatte sich einen Zirkel von Menschen aufgebaut, die in ihr ein Medium sahen, um mit den Toten Zwiesprache zu halten. Doch jetzt liegt sie erschossen auf ihrer Couch, neben ihr ein Abschiedsbrief.
Rheinhardt glaubt nicht an Selbstmord: Der Raum, in dem die junge Frau starb, war von innen verschlossen, und das Loch in ihrer Brust stammt zweifellos von einem Schuss, aber nirgendwo gibt es eine Waffe. Und wie der Gerichtsmediziner zweifelsfrei feststellt, finden sich im Leib der Toten weder ein Austrittsloch für eine Kugel noch das Projektil selbst.
Max Liebermann kombiniert messerscharf. Durch seine Fähigkeiten als Psychoanalytiker und durch Gespräche mit der Näherin des Opfers wird ihm schnell klar: Das Opfer muss schwanger gewesen sein. Und der Mörder aus dem Umfeld der jungen Frau muss davon gewusst haben.
Der Arzt und der Kriminalist rücken den Gästen einer von Madame Löwenstein kurz vor ihrem Tod veranstalteten Séance immer näher auf den Pelz. Sie sehen sich einer dubiosen Ansammlung exzentrischer Charaktere gegenüber, und so intensiv sie auch ermitteln, verhindern können sie nicht, dass es weitere Opfer unter ihnen geben wird.
Mit Juergen Maurer, Matthew Beard, Luise von Finckh, Jessica De Gouw, Amelia Bullmore, Conleth Hill
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Die wundersame Rettung einer Tora
DOKUMENTATION Jüdisches Leben in Amberg und Sulzbach-Rosenberg
Die wundersame Rettung einer Tora
Jüdisches Leben in Amberg und Sulzbach-Rosenberg
Es war purer Zufall, als 2013 Rabbiner Elias Dray die Torarolle in seiner Amberger Synagoge fand: Sie ist die älteste erhaltene Torarolle Süddeutschlands.
Geschrieben wurde sie im Jahr 1792 in Sulzbach-Rosenberg, das zur damaligen Zeit europaweit einer der bedeutendsten Orte für die Fertigung von jüdischer Literatur und Gebetstexten war.
Zwei große Unglücke hat die ehrwürdige Torarolle im Laufe der Jahrhunderte überlebt: 1822 den Stadtbrand in Sulzbach, bei dem mehr als ein Drittel der gesamten Stadt niederbrannte, und die Novemberpogrome am 9. November 1938. Ausgerechnet der Hinweis eines NSDAP-Mitglieds rettete sie vor den Flammen.
Dennoch hatten die Jahrhunderte natürlich ihren Tribut gefordert. Einige der Pergamentseiten waren beschädigt und die Schrift teilweise verblasst. Die Tora durfte daher nicht mehr für den Gottesdienst verwendet werden. Doch anstatt sie wie üblich rituell zu bestatten, entschloss sich Rabbiner Dray, die Tora restaurieren zu lassen. Die Kosten übernahm die Bundesregierung. Die Torarolle trat daraufhin ihre Reise nach Israel an, denn nur speziell ausgebildete Schreiber dürfen eine Tora restaurieren.
Auf ihrem Weg zurück nach Deutschland und in die Oberpfälzer Heimat machte die Tora noch eine ehrenvolle Zwischenstation in Berlin. Am 27. Januar 2021, dem Holocaustgedenktag, fand im Bundestag eine feierliche Zeremonie statt, bevor sie wieder nach Amberg zurückkehrte.
Der Film "Die wundersame Rettung einer Tora" erzählt die spannende Geschichte dieser alten Torarolle und die der jüdischen Gemeinden in Sulzbach-Rosenberg und Amberg. Heutige Gemeindemitglieder verschiedener Generationen sowie der Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg, der die ehemalige Synagoge mit großem Engagement wiederherstellen ließ, werden porträtiert. Der Film legt die Grundlagen religiösen Judentums sowie Gebote und Bräuche dar und zeigt die Vorzüge des Gemeindelebens in einer Kleinstadt, wie wichtig der interreligiöse Dialog ist und wie sich die Erinnerung an die jüdische Vergangenheit wachhalten lässt.
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Die Vertreibung der Juden aus Prag
DOKUMENTARFILM Maria Theresias dunkle Seite
Die Vertreibung der Juden aus Prag
Maria Theresias dunkle Seite
Wien, 18. Dezember 1744. Kurz vor Weihnachten. Im Zentrum der Macht des Habsburgerreichs beginnt ein unheilvolles Drama mit Auswirkungen auf ganz Europa.
Die blutjunge Herrscherin Maria Theresia befiehlt die Vertreibung der Juden aus Prag. Angeblich haben sie sich im Österreichischen Erbfolgekrieg illoyal verhalten. Nun werden sie zu Sündenböcken.
Die Dokumentation "Die Vertreibung der Juden aus Prag" von Monika Czernin fragt, wie sich der Judenhass der zur "Mutter ihrer Völker" hochstilisierten Habsburgerin erklären lässt, die in den Juden "die ärgste Pest" vermutet. Was treibt die angeblich so aufgeklärte Monarchin zu diesem mittelalterlichen Akt gegen die größte und wichtigste jüdische Gemeinde Europas? Ist es der Einfluss ihres jesuitischen Beichtvaters oder die Familientradition? Ihr Großvater Leopold I. ließ 1670 alle Juden aus Wien vertreiben.
Nach Jahrhunderten der antijüdischen Verfolgung im christlichen Europa ist Maria Theresias Befehl der letzte von einer Herrscherin oder einem Herrscher verordnete Terrorakt gegen Juden im Alten Europa vor dem Holocaust. Es ist der politische Amoklauf einer absolutistisch regierenden Monarchin, die in diesem Fall beratungsresistent ist und tiefes Leid über Menschen in ihrer Machtsphäre bringt. "Das ist Maria Theresias dunkle Seite", so Historikerin und Maria-Theresia-Biografin Barbara Stollberg-Rilinger, "in der populären Geschichtsvermittlung ist das bisher nicht vorgekommen."
Prag 22. Dezember 1744. Der Befehl der Monarchin ist eingetroffen. Er gibt der jüdischen Gemeinde von Prag einige Wochen Zeit. Ein Countdown beginnt, denn die Juden Prags haben eine europaweite Kampagne gestartet, um die Monarchin zum Einlenken zu bringen. Zwei Hofjuden - Männer aus jüdischen Familien, die die Herrscher und Herrscherinnen damals mit Kapital und Luxusgütern versorgten - werden zu prominenten Anführern: Wolf Wertheimer in Augsburg und Diego d'Aguilar in Wien. Schreiben über Schreiben treffen in der Wiener Hofburg ein, die Gesandten Englands und Hollands antichambrieren bei Maria Theresia, sogar der Papst bittet um Menschlichkeit. Es ist die erste diplomatische Großaktion der Juden als Volk vor der Staatsgründung. Doch was wird Maria Theresia tun? Wird sie einlenken?
Die Habsburgerin bleibt hart, und so beginnt im März 1745 ein Exodus von 10.000 Menschen - bei Eiseskälte und mitten im Winter. Historiker Michael Silber von der Hebrew University: "Die Winter im 18. Jahrhundert waren extrem hart. In vielen Fällen mussten die Juden ihr Eigentum verkaufen, sie wussten ja nicht, dass sie in drei Jahren zurückkommen würden. Vieles verkauften sie daher unter Preis. Es erinnert wirklich an die 1930er Jahre, als die Juden Deutschland verließen."
Nach der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus Prag bricht die Wirtschaft des wichtigsten Habsburgischen Kronlandes Böhmen zusammen, die Auswirkungen sind bis ins Heilige Römische Reich zu spüren. "Das war ja nicht irgendeine Gemeinde. Prag war die jüdische Gemeinde in Europa, die größte, die wichtigste und die bedeutendste", sagt Historikerin Rotraud Ries. 1748 wird Maria Theresia deshalb ihren verhängnisvollen Befehl zurücknehmen, und die jüdischen Familien werden - allerdings gegen eine hohe Toleranzsteuer - nach Prag zurückkehren.
"Um Europa besser zu verstehen, muss man diese Geschichte kennen", sagt die Regisseurin Monika Czernin über die Bedeutung des Themas. "Dieser jahrhundertealte Antijudaismus des Christentums ist eindeutig ein Nährboden für den Faschismus, den Nationalsozialismus, für den Antisemitismus und den Judenhass", zieht der Judaist und Berater Papst Franziskus im christlich-jüdischen Dialog ein nachdenklich stimmendes Fazit.
Der Film erzählt die letzte große Vertreibung der Juden im alten Europa vor dem Holocaust als ein Drama, das angesichts des wiedererstarkten Antisemitismus hoch aktuell ist.
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Uferschnepfen - Unterschätztes Federvieh
TIERE
Uferschnepfen - Unterschätztes Federvieh
Über Schnepfen ist nur wenig bekannt. Sie lebten früher in vielen Regionen Deutschlands. Wo sich Uferschnepfen vermehren, profitieren auch viele andere Arten.
Auf den Wiesen am Dümmer See haben Naturschützer die Bedeutung der Wiesenvögel erkannt und sie zum Hoffnungsträger auserkoren. Bis in den Senegal sind Biologen aus Niedersachsen den Zugvögeln gefolgt.
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