"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.
"Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.
Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Vorgestellt werden Südtiroler Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Phänomene, aber auch politische und rechtliche Entscheidungen aus der Region sowie Resonanzen aus der Bevölkerung.
Schnappschüsse aus dem Kaiserhaus: Die angeheiratete Habsburgerin Isabella von Croÿ-Dülmen hatte Zutritt und Fotoerlaubnis bei allen Anlässen.
Ihre Aufnahmen ermöglichen einen unverstellten Blick in das Innenleben des Adels abseits gestellter Bilder: auf dem Tennisplatz, beim Skifahren, beim Jagen, beim Weihnachtsfest und bei Faschingsfesten. Auch die "einfachen Leute" lichtete sie ab.
Als Ehefrau von Erzherzog Friedrich von Österreich, dem damals vermögendsten Habsburger, verfügte sie über genügend Geld und Zeit, um diesem damals außergewöhnlichen Hobby nachzugehen.
Ihr Fotoschatz bietet einen einzigartigen Einblick in den nicht offiziellen Teil des Adels- und Gesellschaftslebens der ausgehenden Monarchie. Eine Auswahl der besten Bilder ist in diesem Film zu sehen. Unter anderem war sie die erste, die Fotos vom künftigen Thronfolgerpaar Franz-Ferdinand und Sophie Gräfin Chotek von Chotkowa machte, als diese Liaison noch streng geheim war.
So manche Wiener Straßennamensgebung wirkt überraschend: Die Blutgasse hat gar nichts mit Blut zu tun und am Schottentor war nie ein Schotte anwesend.
Ob Hirnbrecherstiege, Habe-die-Ehre-Gasse oder Planetenviertel, hinter jeder dieser Bezeichnungen verbirgt sich eine Geschichte. Wer entscheidet überhaupt, wie eine Straße benannt wird? Karl Hohenlohe begibt sich auf eine Spurensuche durch die Gassen Wiens.
Dabei fragt er unter anderem nach, was es brauchen würde, damit Wien eine "Hohenlohe-Gasse" bekäme. Auch auf skurrile Lösungen, wie sie vielleicht typisch für Wien sind, stößt er. Der Schlesingerplatz im achten Bezirk zum Beispiel heißt auch nach seiner Umbenennung Schlesingerplatz - es wurde nur eine andere Person namens Schlesinger hinterlegt.
Die Geburtsstunde der Wiener Verkehrsmittel: Erst die Stadtbahn, die Straßenbahn und die aufkommenden Automobile machten Wien zur modernen Großstadt der Jahrhundertwende.
Die Dokumentation erzählt von den Geburtswehen dieser Massentransportmittel. Die Straßenbahn war zu Beginn kein durchgehendes Netz, sondern bestand aus einzelnen Linien, die privaten Investoren gehörten und vor allem dort verliefen, wo der Betrieb lukrativ war.
Arbeiterbezirke hingegen waren unterversorgt. Autos waren am Anfang noch ein Kuriosum, um das sich Menschentrauben bildeten. Ihr Verbrennungsmotor stank bestialisch. Radfahrer neigten schon damals dazu, sich ihr Recht zu nehmen. Konflikte zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern waren vorprogrammiert.
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Thema der Sendung ist jeweils ein bestimmtes Land. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge innerhalb dieser Region werden dokumentiert und kritisch beleuchtet.
In Beiträgen aus Politik, Gesellschaft und Kultur berichtet die Sendung bereits seit 1998 über das aktuelle Zeitgeschehen. Begleitet wird dies von kabarettistischen bis satirischen Kommentaren und Szenen des Moderators.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
Die Bretagne ist die größte Halbinsel Frankreichs. Ihre fast 3000 Kilometer lange Küste wechselt von mächtigen Granitklippen zu versteckten Buchten und weiten Sandstränden.
Es ist eine geschichtsträchtige Region, in der die Legenden blühen, wo Traditionen und Brauchtum bis heute gepflegt werden. Die Küstenlandschaft ist von Wind und Wellen geprägt. Aber durch das milde Klima gedeiht an manchen Orten eine fast schon mediterrane Vegetation.
Sie ist eine der faszinierendsten Regionen der Erde und gleichzeitig die am meisten bedrohte: die Arktis. Zwei ZDF-Teams reisen entlang des Polarkreises, einmal rund um den Nordpol.
ZDF-Reporterin Phoebe Gaa ist in diesem Teil des Films von Spitzbergen bis in den Osten Sibiriens unterwegs. Sie erlebt, wie sich die polare Welt im Zeitalter der globalen Erwärmung verändert, und trifft Menschen, die ihre Traditionen gegen die Moderne verteidigen.
Majestätische Landschaften, weit entfernt von den Querelen im Rest der Welt. Spitzbergen sei ein "Happy Place", ein Ort, an dem man einfach glücklich sein müsse, erzählt Snorre Hagen. Die Faszination, die seine Heimat auf Besucher aus aller Welt ausübt, kann der Norweger nachvollziehen. Doch die steigenden Touristenzahlen, vor allem im Kreuzfahrtbereich, bereiten ihm auch Sorgen.
Hagen fliegt als Hubschrauberpilot für die Luftrettung auf Spitzbergen. Gerät ein Schiff in Seenot, rücken er und seine Kollegen aus. Allerdings kämen die Rettungsmannschaften mit ihren zwei auf Spitzbergen stationierten Hubschraubern schnell an ihre Grenzen, wenn eines der Kreuzfahrtschiffe mit mehreren Tausend Menschen an Bord in Seenot geriete.
Dass das arktische Meereis sich zurückzieht, beobachten nahezu alle, mit denen das ZDF-Team bei seiner Reise entlang des Polarkreises ins Gespräch kommt. Die Schlüsse, die sie daraus ziehen, sind unterschiedlich. Die Kreuzfahrtunternehmen nutzen die Chance, ihre Gäste in immer weiter nördlich gelegene Gebiete zu bringen. Dass sie mit ihrer Reise in ein fragiles Ökosystem vorstoßen, ist den Touristen an Bord des Kreuzfahrtschiffes vor der Küste Nordnorwegens durchaus bewusst. Der Wunsch, einmal im Leben Nordlichter zu sehen, lässt sie dennoch kalte Oktobernächte an Deck des Luxusliners verbringen. Viele dort sind der Meinung: Je bekannter die Region um den Polarkreis werde, umso höher sei die Bereitschaft der Menschen, etwas für ihren Schutz zu tun.
Russland macht aus seinen machtpolitischen Ambitionen in der Arktis keinen Hehl. Auf Jamal wird das ZDF-Team Zeuge des ambitioniertesten russischen Wirtschaftsprojektes der Gegenwart. Die Firma Novatek hat auf der Halbinsel nicht nur Gasfelder erschlossen, sondern mit Sabetta gleich eine ganze Stadt gebaut. Ihr Herzstück: der Seehafen mit einem Terminal für Flüssiggas. Er soll Dreh- und Angelpunkt der Nordostpassage werden, die dank des schmelzenden Meereises ohne die Begleitung von Eisbrechern befahren werden kann.
Die Einheimischen, die mit ihren Rentierherden in direkter Nachbarschaft zu den großen Gasfeldern leben, können diese Entwicklung nur aus der Ferne beobachten.
In Jakutien drängen sich dem ZDF-Team zwei Geräusche auf. Das unerbittliche Summen der Mückenschwärme, die die sibirische Tundra im Sommer heimsuchen. Und das stete Plätschern, das der tauende Permafrost am Ufer der Kolyma hervorruft. Sergej Zimow und sein Sohn wollen dem etwas entgegensetzen. Mit einem außergewöhnlichen Projekt: Sie wollen die Steppenwelt von vor über 12.000 Jahren wieder zum Leben erwecken. Gräser, Bisons und Wildpferde sind schon da. Wenn es nach Sergej Zimow ginge, könnte eines Tages auch ein Mammut in ihren Pleistozän-Park einziehen.
Der Film endet in Tschukotka im äußersten Nordosten Russlands, einer Region, die näher an Alaska als an der russischen Hauptstadt Moskau liegt. Eine eigene Welt, in der sich die Menschen mit herumstreunenden Eisbären und brüllenden Walrossen und neuerdings auch mit den sich verändernden Wetterbedingungen arrangieren.
Wieder nimmt das ZDF-Team die Zuschauer mit in die unwirtliche Welt der Arktis mit ihrer ursprünglichen Schönheit. Eine Welt, die sich verändert und die es bald nicht mehr so geben wird.
Vom größten Fjordsystem der Welt im Osten Grönlands über die Inseln der Nordwestpassage bis zu den riesigen Ölfeldern in Alaska: ZDF-Korrespondent Johannes Hano und sein Team erfahren, wie die Menschen am Polarkreis leben und wie ihre Zukunft aussehen könnte.
350 Menschen, die meisten Inuit, leben in Ittoqqortoormiit. Die nächste Siedlung liegt auf dem benachbarten Island, dazwischen knapp 800 Kilometer Arktischer Ozean. Das ZDF-Team begleitet eine Inuit-Familie durch den Scoresbysund. Hunderte Kilometer geht es in kleinen Booten durch Packeis, vorbei an Eisbergen so hoch wie Wolkenkratzer. Unterwegs begegnen sie Walfängern, die jetzt im Sommer auf Narwal-Jagd sind. In einer Welt, in der Narwal-Haut und Eisbärgulasch seit Jahrtausenden das Überleben sichern, stellen Aktivisten von Greenpeace und WWF, die den Walfang und die Eisbärjagd stoppen wollen, für die Inuit eine Bedrohung dar. Auf der Expedition durch die Fjorde erfährt das Team, wie sich durch den Klimawandel die Welt der Inuit verändert. Ein Wandel, dem sie im hohen Norden auch Positives abgewinnen: "Das Eis bricht einen Monat früher auf, das ist gut. Wir können jetzt früher in den Fjord zum Jagen", sagt Mete Barselaisen. Doch mit dem Eis schwindet auch die Verlässlichkeit des über viele Generationen gesammelten Erfahrungswissens der Inuit.
Der Klimawandel verändert auch die militärische Situation in der Arktis. Es werde einen Run auf Rohstoffe geben, prophezeit General Patrick Carpentier, Kommandeur der kanadischen Joint Task Force North. Mehr denn je müsse Kanada seine Souveränität über die riesigen Flächen behaupten.
In der kanadischen Arktis begleiten Johannes Hano und sein Team das Royal 22nd Infantry Regiment aus Quebec auf seiner Späh- und Präsenzoperation in der Nordwestpassage. Das Regiment ist Teil der Joint Task Force North, die ein Gebiet von der Größe der USA überwacht, in dem jedoch nur 115.000 Menschen leben. Mit Helikoptern wird das ZDF-Team zusammen mit einem Spähtrupp und Inuit-Rangern auf einer baumlosen, kleinen Insel aus Geröll und Matsch abgesetzt. Starkem Wind und ständigem Wetterwechsel ausgesetzt, überwachen die Soldaten den Schiffsverkehr, halten Ausschau nach Schiffen und U-Booten, die sich nicht angemeldet haben. Doch es ist nicht nur das Wetter auf Jenny Lind Island, das den Soldaten zu schaffen macht: Ein Grizzlybär, den es so weit im Norden eigentlich gar nicht geben dürfte, streift über die einsame Insel und macht die Soldaten, die keine Waffen tragen, nervös.
Wie dramatisch die arktische Welt sich verändert, erlebt das ZDF-Team bei seiner Reise auf einer der gefährlichsten Straßen Nordamerikas. Knapp 700 Kilometer lang windet sich der Dalton Highway durch die dichten Wälder Alaskas über den mächtigen Yukon River. Vorbei am - auch im Sommer schneebedeckten - Brooks Range geht es in die Tiefebene der arktischen Tundra bis an die Küste des Arktischen Ozeans. Der Highway, über weite Strecken nur eine matschige Piste, endet im größten Ölfeld der USA an der Prudhoe Bay. Rund 300.000 Barrel Rohöl werden dort jeden Tag gefördert und durch die Trans-Alaska-Pipeline knapp 1300 Kilometer von Deadhorse zum Hafen Valdez an der Pazifikküste gepumpt. Der tauende Permafrost und die Rücknahme von Förderverboten durch die Trump-Regierung haben einen neuen Öl-Boom entfacht, der jedoch von kurzer Dauer sein könnte.
Wie dramatisch sich die Welt dort verändert, erklärt der Klimaforscher Vladimir Romanovsky: Wenn der Permafrost im selben Tempo auftaue wie in den letzten fünf Jahren, werde der Boden so instabil, dass Städte, Förderanlagen und Pipelines im Matsch versinken würden.
In Julis Leben dreht sich alles um die Musik - und sie will es ganz nach oben schaffen. Doch ausgerechnet ihr bislang größter Hit basiert auf einer Lüge: dem Tod ihres Vaters.
Dass dieser in Wirklichkeit zurückgezogen auf dem Land lebt und es sich um Rocklegende Wim handelt, darf niemals an die Öffentlichkeit gelangen. Selbst als sie kurz vor ihrem Karrieredurchbruch erfährt, dass sie schwer erkrankt ist, will Juli es allein schaffen.
Doch sie hat keine Wahl: Nur ihr Vater kann ihr Leben retten. Während Wim darin nach Jahren der Funkstille die Chance sieht, mit Juli wieder ins Reine zu kommen, kann sich die aufstrebende Sängerin nur schwer öffnen. Zu tief sitzen die Enttäuschungen von früher.
Aber Wim kämpft um die Beziehung zu seiner Tochter. Gefangen zwischen Erfolgsdruck, ihrer Krankheit und der Emanzipation als Musikerin merkt Juli schnell, dass sie den Vater mehr denn je an ihrer Seite braucht und sie sich endlich entscheiden muss, wer sie wirklich sein möchte.
In dem Fernsehfilm "Nur mit Dir zusammen" gibt eine der erfolgreichsten Solokünstlerinnen Deutschlands ihr Filmdebüt: Vanessa Mai spielt eine junge Frau, die ihren Durchbruch als Sängerin schaffen will, als sie eine lebensbedrohliche Diagnose bekommt. Gefangen zwischen ihrem eigenen Ehrgeiz und den Anforderungen des Showgeschäfts, muss sie lernen, die Verantwortung für ihr Leben und ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen.
Mit Vanessa Mai, Axel Prahl, Ferdinand Seebacher, Elena Uhlig, Maximilian Befort
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Intrigen, Glamour und ein Auftragsmord: Die Dokumentation "Fashion Empires: Gucci" erzählt, wie Gucci vom Familienbetrieb zum globalen Luxusimperium wurde.
Vom florentinischen Handwerksbetrieb zur Ikone: Gucci erlebt familiäre Machtkämpfe, spektakuläre Abstürze und einen Mordfall, der die Welt erschüttert. Dennoch gelingt dem Modehaus ein überraschender Neuanfang.
1995 wird Maurizio Gucci ermordet. Das Verbrechen, das die Welt schockiert und den Namen Gucci endgültig zur Schlagzeile macht. Doch die Geschichte des Modehauses ist weit mehr als ein Kriminalfall: Sie ist die Chronik eines Imperiums, das immer wieder fällt - und stärker zurückkehrt.
Alles beginnt 1921 in Florenz: Guccio Gucci eröffnet ein Geschäft für Lederwaren und legt damit den Grundstein für eine Marke, die für italienisches Handwerk, Luxus und ikonische Designs steht. Mit Produkten wie dem Horsebit-Loafer und der Bamboo Bag wird Gucci früh zur Prestigemarke - getragen von Hollywoodstars und Königshäusern.
Doch der Erfolg wird zum Fluch. Innerhalb der Familie entbrennen Machtkämpfe, die das Unternehmen an den Rand des Ruins treiben. Wirtschaftliche Fehlentscheidungen und schließlich der Verkauf der Firma beenden die Ära der Gucci-Dynastie. Der Mord an Maurizio Gucci markiert den Tiefpunkt.
Dennoch gelingt der Neuanfang: Designer wie Tom Ford und später Alessandro Michele erfinden Gucci radikal neu. Sie machen die Marke erneut zum globalen Phänomen zwischen Luxus, Popkultur und Zeitgeist.
In der Dokumentation kommen unter anderen zu Wort: die Gucci-Nachfahren Drusilla Gucci und Uberto Gucci, die Buchautorin Sara Gay Forden, die Modehistorikerin Valerie Steele sowie die Modejournalistin Joëlle Diderich.
Gucci, Versace, Dior, Yves Saint Laurent und Chanel: Die fünfteilige Reihe "Fashion Empires" blickt hinter die Fassaden der legendärsten Modeimperien der Welt. Sie erzählt ihre Geschichten von den Anfängen bis heute, von außergewöhnlichen Visionärinnen und Visionären, von erfolgreichem Unternehmertum, gesellschaftlichem Wandel und den Höhen und Tiefen menschlichen Handelns.
Redaktionshinweis: Die weiteren vier Folgen der fünfteiligen Reihe "Fashion Empires" zeigt 3sat an den kommenden Samstagen um 19.20 Uhr.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Ed Sheeran erobert die Popwelt ohne Glamour und Skandale - nur mit Gitarre, Loop-Station und authentischen Songs wird der unscheinbare Brite zum globalen Superstar.
"The True Story of Ed Sheeran" erzählt die außergewöhnliche Karriere eines Musikers, der sich vom Außenseiter zu einem der meistgestreamten Künstler der Welt hocharbeitet - und auf dem Weg auch schwere Schicksalsschläge meistern muss.
Ed Sheeran zählt heute zu den erfolgreichsten Künstlern weltweit - doch sein Weg an die Spitze beginnt fernab von Ruhm und roten Teppichen. Aufgewachsen in einer kleinen englischen Stadt, entdeckt er früh seine Leidenschaft für Musik. Durch sie überwindet er seine Unsicherheiten in der Schulzeit, besiegt mit ihr sein Stottern - und gewinnt schließlich so viel Selbstbewusstsein, um eigene Songs zu veröffentlichen und in lokalen Pubs zu spielen.
Mit nur 16 Jahren zieht es ihn nach London, wo er sich als Straßenmusiker durchschlägt, Hunderte Auftritte spielt und unbeirrt an seinem Traum festhält. Ohne Plattenvertrag produziert er eigene Songs, verkauft CDs selbst und baut sich Schritt für Schritt eine Fanbase auf.
Mit seiner selbst produzierten "No.5 Collaborations Project EP" zieht er die Aufmerksamkeit der Plattenlabels auf sich, wird unter Vertrag genommen und erobert die Charts direkt mit seinem Debütalbum "+". Songs wie "The A Team" zeigen früh sein Gespür für emotionale, tiefgründige Geschichten - und heben ihn von anderen Popkünstlern ab.
Sein Markenzeichen: minimale Mittel mit maximaler Wirkung. Allein mit Gitarre und Loop-Station füllt Ed Sheeran später die größten Stadien der Welt. Ob intime Balladen oder globale Pophits - seine Musik erreicht Millionen Menschen und wird zum Soundtrack für die großen Momente im Leben. Doch hinter dem Erfolg stehen auch Rückschläge und persönliche Krisen.
"The True Story of Ed Sheeran" zeigt den Aufstieg eines Künstlers, der nie dem klassischen Popstar-Klischee entspricht - und gerade deshalb zu einem der größten unserer Zeit wird.
Ariana Grande zählt zu den größten Popstars unserer Zeit. Mit ihrer Stimme über vier Oktaven prägt die Amerikanerin Musik- und Filmindustrie und etabliert sich zugleich als globale Marke.
"The True Story of Ariana Grande" porträtiert eine Künstlerin, die vom Kinderstar zur internationalen Popikone wird. Mit ihrer stimmlichen Virtuosität und ihrem Einsatz für Feminismus,
LGBTQ+-Rechte und mentale Gesundheit prägt sie den modernen Pop.
Ariana Grande zählt zu den bedeutendsten Popstars ihrer Generation. Schon als Kind steht sie auf der Theaterbühne, schafft mit 15 Jahren den Sprung an den Broadway und wird durch die Nickelodeon-Serie "Victorious" einem Millionenpublikum bekannt. 2011 folgt der Plattenvertrag bei Republic Records - der Beginn einer Karriere, die mit Alben wie "Yours Truly", "My Everything" und "Dangerous Woman" zunehmend an künstlerischer Eigenständigkeit gewinnt.
Den entscheidenden Wendepunkt markiert jedoch das Jahr 2018: Nach der Trennung von Pete Davidson und dem Tod ihres Ex-Freundes Mac Miller verarbeitet Ariana Grande beide Ereignisse zeitnah in ihrer Musik. Die Single "thank u, next" bricht binnen Stunden Premierenrekorde, wird bis heute über 800 Millionen Mal auf YouTube geklickt und beschert ihr 2019 ihren ersten Nummer-eins-Hit in den USA sowie in 23 weiteren Ländern. Statt abzurechnen, bedankt sie sich darin mit Selbstironie bei ihren Ex-Partnern - eine Offenheit, die einen Nerv der Zeit trifft und sie endgültig vom Popstar zum Popphänomen macht.
Stimmlich zählt Grande zu den herausragendsten Sängerinnen ihrer Generation: Ein Tonumfang von über vier Oktaven, ihre virtuose Whistle Note und die Verbindung aus technischer Präzision und emotionaler Ausdruckskraft bringen ihr immer wieder Vergleiche mit ihrem großen Vorbild Mariah Carey ein.
Jenseits der Bühne positioniert sich Ariana Grande klar: Sie versteht sich als Feministin, engagiert sich für die LGBTQ+-Community und lebt als bekennende Veganerin und Tierliebhaberin. Offen spricht sie zudem über ihre psychische Gesundheit: Seit dem Terroranschlag auf ihrem Konzert in Manchester 2017 leidet sie an einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie Angstzuständen - Erfahrungen und Themen, die sie bewusst öffentlich teilt, um anderen Betroffenen Mut zu machen. Darüber hinaus etabliert sie sich neben der Musik als starke Businessfrau: Mit ihrer Beautymarke r.e.m. baut sie sich erfolgreich ein weiteres Standbein auf.
Doch ihre Karriere bleibt nicht frei von Kontroversen: Immer wieder wird ihr kulturelle Aneignung vorgeworfen. Auch ihr sichtbar schlankes Erscheinungsbild, insbesondere während der PR-Tour zu "Wicked: For Good", sorgt regelmäßig für öffentliche Diskussionen.
Trotz aller Widersprüche bleibt Ariana Grande eine Künstlerin im ständigen Wandel: Vom Nickelodeon-Kinderstar über die Popikone bis hin zur gefeierten Schauspielerin als Glinda in "Wicked" und mit ihrem kommenden Album "Petal" beweist sie immer wieder, dass sie sich weder musikalisch noch persönlich in eine Schublade stecken lässt.
Die Doku-Reihe "The True Story of ..." erzählt die Lebensgeschichte der Menschen hinter dem Star - ungeschminkt, einfühlsam, aus erster Hand erzählt.
Bad Bunny ist einer der größten Stars unserer Zeit. Mit seiner kompromisslosen Art und seiner Offenheit hat der Puerto-Ricaner die Musikwelt auf den Kopf gestellt.
"The True Story of Bad Bunny" erzählt die Geschichte eines Künstlers aus Puerto Rico, der mit Reggaeton und Latin Trap die größten Bühnen der Welt zum Beben bringt und dabei konsequent für seine Überzeugungen einsteht.
Die "Super Bowl Halftime Show" im Februar 2026. Reggaeton- und Latin-Trap-Star Bad Bunny ist Headliner bei einem der wichtigsten Sport-Events der USA und sorgt für Schlagzeilen. Dass dort ein Künstler auftritt, der konsequent auf Spanisch singt, ist für Präsident Trump und einige MAGA-Anhänger ein Affront.
Doch Fakt ist: Bad Bunny ist einer der größten Musiker unserer Zeit. Benito Antonio Martínez Ocasio wird 1994 in Puerto Rico geboren, einem Außengebiet der USA. Schon als Kind will er Rapper werden und beginnt als Teenager, Songs zu schreiben. Doch bis sein Traum wahr wird, sollen noch einige Jahre vergehen. Während seines Studiums arbeitet Benito tagsüber als Aushilfe im Supermarkt und abends an seinen Songs.
Unter dem Namen Bad Bunny lädt er erste Tracks auf SoundCloud hoch - und dann geht alles ganz schnell. Er bringt einen Hit nach dem anderen heraus. In nur wenigen Jahren wird Bad Bunny zu einem der meistgestreamten Künstler der Welt und wird für seine Musik vielfach ausgezeichnet.
Doch Bad Bunny überzeugt nicht nur in Sachen Reggaeton und Latin Trap, sondern auch mit seiner Message. Er setzt sich für Rechte von Frauen und der LGBTQ+-Community ein und stellt mit seiner genderfluiden Ästhetik die Codes des Reggaeton auf den Kopf. Doch vor allem vergisst Bad Bunny nie, wo er herkommt. Konsequent setzt er sich für seine Heimat ein und macht die Kultur Puerto Ricos in der ganzen Welt bekannt.
Alice, wortkarg und hypersensibel gegen Elektrosmog, lebt abgeschieden in einem Funkloch tief im Wald - bis ihr Einsiedlertum schlagartig durch die Sexarbeiterin Lucia gestört wird.
Diese lässt sich mit ihrem "Lovemobil" an der Grenze zu Alices Schutzraum nieder.
Mit Effi Rabsilber, Katarzyna Faszczewska, Uwe Rohde
Die zurückgezogen lebende Noé findet eines Tages eine reglose Androidin im Wald, nimmt sie mit und reaktiviert sie. Es ist der Beginn einer sonderbaren Beziehung.
Viel zu spät realisiert Noé, dass die Androidin im Begriff ist, ihre Persönlichkeit zu kopieren.
Zimmermann Alex wird von der einsamen Schäferin Rita in ihr Haus verschleppt, nachdem sie ihn bewusstlos vom Straßenrand aufgelesen hat.
Schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine schräge Romanze, die durch den Wolf in der Gegend auf die Probe gestellt wird und beide unerwartet an ihre Grenzen bringt.
Mit Reza Brojerdi, Fatima Balaghi, Nazimi Kirik, Joshua Arndt
und Roxana Safrabadi
Der politische Flüchtling Pouya weiß nie, wer Feind und wer Freund ist. Doch als sich die politische Lage in seiner Heimat zuspitzt, muss er ein Risiko eingehen und bereit sein, zu vertrauen.
Nur so kann er seine Frau Nikta endlich in Sicherheit bringen.
Vor lauter Arbeit hat Virus Mama überhaupt kein Ohr für ihre Tochter. Dabei wünscht sich Viru nichts sehnlicher, als dass die Mutter ihr schöne Zöpfe flechtet und rote Schleifen kauft.
Denn in der Schule wird sie ständig wegen ihrer drahtigen Haare gehänselt. Da hilft es auch nicht, dass ihre Freundin Bhanu für sie betet. Als sie dann auch noch in der Schule einen Blutfleck auf ihrem Kleid entdeckt und nach Hause geschickt wird, ist sie verzweifelt.
Als sich Naemi nach 19 Jahren dazu entscheidet, ihren Vater kennenzulernen, wartet nicht nur eine Reise ins Ungewisse auf sie, sondern auch eine Halbschwester, von der sie nichts wusste.
Diese bereitet sich auf die Hochzeit mit ihrem noch unbekannten Ehemann vor, und Naemi bringt deren religiös geregeltes Leben gehörig durcheinander.
Mit Binta Sophie Camara, Joyce Sanha, Michael Davies
Als sich vor ihren Augen im Kaufhaus, in dem sie arbeitet, ein Mann in die Tiefe stürzt, kann sich die junge Nachtwächterin Zahra endlich ihrem eigenen Trauma stellen.
In diesem Magazin werden Themen mit kulturellem und gesellschaftspolitischem Hintergrund behandelt. Dabei kommen weder Literatur noch Film, Theater, Kunst oder Musik zu kurz.
Ob Fußball, Wintersport oder Fahrradrennen - mit dieser Sendung bleibt der Zuschauer in Sachen Sportereignisse und -ergebnisse immer auf dem neuesten Stand.
"Schnappschüsse", die es in sich haben: Dokumentarfilmer Christophe Cognet zeigt Fotos von KZ-Insassen, die sich unter Lebensgefahr ablichteten. Es sind Porträts von ungeahnter Würde.
Mit verstörenden Alltagsszenen aus dem Inneren des Holocaust spürt Cognet den Schicksalen von Häftlingen und den von ihnen gewählten Perspektiven nach. Denn diese Fotos, so Cognets Credo, wollten gesehen werden - mit aller Macht, auch heute noch.
Diese besonderen Kriegsfotografien, die erst vor Kurzem in ihrer Vollständigkeit katalogisiert und archiviert wurden, werden erstmals von einer Filmkamera festgehalten. Zudem führte der Autor mit zahlreichen KZ-Überlebenden, die mittlerweile gestorben sind, Interviews.
Eingebettet in diese "Erzählungen" verknüpft Cognet die alten Fotografien mit der Jetzt-Zeit, um diese Abbilder, die oft auch einer letzten Selbstdarstellung der Todgeweihten dienten, noch einmal zu entschlüsseln. Dabei sieht sich der französische Filmemacher durchaus in einer Traditionslinie zu Alain Resnais' "Nacht und Nebel" wie auch als Teil einer künstlerischen Suchbewegung in der Tradition Harun Farockis.
Die verstörenden Alltagsszenen aus dem Inneren des Holocaust wurden 2021 erstmals im Forum der Berlinale gezeigt. Parallel zum Film ist das Buch "Eclats" von Christophe Cognet auf Deutsch erschienen.
Christophe Cognet wurde 1966 in Marseille geboren und studierte Filmwissenschaft an der Universität Sorbonne Nouvelle in Paris. In seinen Filmen legt er immer wieder ungewöhnliche Schwerpunkte auf künstlerisches Schaffen und Erinnerungsarbeit. Der Vorgängerfilm "Weil ich Künstler war" von 2013 handelt von Künstlern in KZ-Haft und ihrem Überleben in und mit der Kunst.
Diese Weite! Diese Farben! Dieses Licht! Island bezaubert: Riesige Gletscher und einsame Kraterlandschaften, heiße Quellen und atemberaubende Fjorde machen Island zu einem Inseltraum.
Rund 330.000 Menschen leben neun dunkle Wintermonate lang unter rauen Bedingungen. Im Sommer aber blüht Island auf: Die Mitternachtssonne taucht die Landschaft in Gold und Rot und Violett. Genau in dieser Zeit erkundet Autorin Barbara Lueg die Insel.
Sie trifft etwa die Crossfitterin Björk. Die lässt gern die Muskeln spielen: "Ich wollte schon als Kind immer die Beste sein. Ich wollte immer gewinnen. Und jetzt bin ich 30 Jahre alt - und immer noch so!" In Akureyri, im Norden Islands, trainiert sie täglich stundenlang, hat schon mehrere Crossfit-Titel geholt. Gewichtheben, klettern, sprinten, turnen, darum geht es bei ihrem Sport. Das Zirkeltraining ist eines der härtesten Trainings der Welt. Genau deshalb passt es zu ihr und zu Island: Die Menschen dort, hoch oben im Norden, sind stark und eigenwillig.
So wie auch der 42-jährige Hakon. Er lebt ganz im Süden Islands, auf einer kleinen Insel bei Traustholsthólmi. Schon als Jugendlicher hatte er nach Besuchen dort so ein Gefühl: "Es war für mich immer wunderbar, herzukommen. Statt von neun bis siebzehn Uhr irgendwo zu arbeiten, sollte man dorthin gehen, wo man sich zu Hause fühlt." Seit ein paar Jahren lebt Hakon deshalb auf der kleinen Insel, ganz ohne Wasser und Strom. Er lebt von dem, was die Landschaft hergibt, und dem, was ein paar Touristen bringen. "Ich folge eben meinem Herzen und baue mein Leben hier auf. Und auch, wenn ich hier allein bin: Einsam fühle ich mich nie!"
Auch Robert ist seinem Herzen gefolgt: Einst verließ er Siglufjörður hoch im Norden der Insel, um die Welt zu sehen. Mit Fischfarmen machte er im Ausland Millionen - und investiert sie nun in seine Heimatstadt: Er holt Start-up-Firmen und Künstler, baut Hotels und Golfplätze, um der alten Heringsstadt Siglufjörður neues Leben einzuhauchen. "Wir Isländer sind eben Macher. Wir packen die Dinge anders an. Island ist als kleines Land schneller."
Autorin Barbara Lueg und ihr Team zeigen ein Island, dessen Natur und dessen Menschen mitten ins Herz treffen. Weil sie Widrigkeiten trotzen und trotzdem Raum lassen. Weil die Menschen ihre Wurzeln nicht vergessen und trotzdem nach vorn schauen.