Die Halong-Bucht im Chinesischen Meer gehört zu den atemberaubendsten Landschaften der Erde - ein enges Labyrinth aus Wasserwegen, kleinen Inseln, bizarren Kalksteinfelsen und Grotten.
1994 hat die UNESCO die vietnamesische, 1500 Quadratkilometer große Bucht zum Weltnaturerbe erklärt. Das Siedeln auf den Inseln ist seitdem verboten. So leben mehr als 300 Fischerfamilien in der Bucht auf Hausbooten. Sie leben von Fischfang, Perlenzucht und Tourismus.
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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In "Terra X - Weltstädte: Paris" ergründet der "Terra X"-Moderator und Psychologe das Savoir-vivre der Pariser und die Magie der Weltstadt an der Seine.
Paris - das ist ein Gefühl. Kaum eine Stadt erobert allein mit dem Klang ihres Namens so sehr die Sinne. Warum gerade diese einst unbedeutende Siedlung zur Weltstadt aufgestiegen ist, erforscht der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid.
Die Stadt des Lichts ist einer der Beinamen, den Paris seit Jahrhunderten trägt. Er bezog sich eigentlich auf die Einführung der Straßenbeleuchtung unter Ludwig XIV., ist aber auch in einem breiteren Sinne zutreffend. Denn über Jahrhunderte hinweg war Paris nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern galt als Hauptstadt der Welt. Weil die Metropole an der Seine der Welt das Licht der Aufklärung und damit die Idee der Freiheit und Gleichheit der Menschen gebracht hat.
Weil sie als Hauptstadt des Wissens galt, in der Forscher an großen Universitäten die Welt veränderten - während neue, riesige Museen und Sammlungen das Volk aus der Unwissenheit befreiten. Weil ihr der Ruf vorauseilte, dass alle Feinheiten zivilisierten Lebens hier auf die Spitze getrieben werden.
Paris gilt bis heute als Stadt des Savoir-vivre, als Weltstadt der Mode und des ungetrübten Vergnügens.
Gleichzeitig war Paris aber auch die Stadt schwärender Klassengegensätze, Handlungsort gleich mehrerer blutiger Revolutionen, Schauplatz einer radikalen Umformung der Stadt und Vertreibung der Arbeiterschaft aus dem Stadtkern. Die Errungenschaften, für die Paris bis heute gefeiert wird - gesellschaftlich wie architektonisch - wurden in der Regel hart erkämpft.
Paris ist auch eine Stadt der starken Symbole. Der Eiffelturm als Schlüsselanhänger allein ist ausreichend, uns das gesamte Tableau dieser Stadt mit ihren genormten Bürgerhäusern, dem Seine-Kanal und den berühmten Plätzen und Gebäuden vor Augen zu führen. Damit ist auch klar: Paris ist nicht nur eine reale Stadt. Es ist auch eine mythische Stadt, zelebriert von unzähligen Künstlern und Schriftstellern über Jahrhunderte hinweg.
Psychologe Leon Windscheid taucht in die Geschichte der Metropole ein und trifft Menschen, die ihm helfen, den Mythos von Paris zu entschlüsseln und auch zu entlarven. Wie sehen die Pariser und Pariserinnen ihre Stadt heute, und wie sieht die Seele dieser Stadt neben all den Klischees wirklich aus?
Wie tickt New York? In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - New York" erforscht der "Terra X"-Moderator Leon Windscheid die Seele, Magie und Geschichte der amerikanischen Metropole.
Wie konnte aus einem Stützpunkt von Pelzhändlern und wagemutigen Siedlern eine atemberaubende Weltstadt erwachsen? Das fragt sich der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid in "Terra X: Weltstädte - New York".
Für viele ist New York die Stadt der Städte. Ein Weltwunder, das sich hoch in den Himmel schraubt und immer wieder neue Rekorde bricht. Ein Symbol für Dichte und pulsierendes Leben, ein wimmelnder Schmelztiegel, der nie zur Ruhe kommt.
Und tatsächlich ist New York im Laufe von nur 400 Jahren zu einem atemberaubenden Superorganismus angewachsen, der sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint. Heute bezieht die Stadt Arbeitskräfte, Ressourcen, Energie, Wasser und Kapital aus aller Welt, nur um immer weiter dem Himmel entgegenzuwachsen.
So sind die Wolkenkratzer zum Symbol der Stadt geworden. Die Skyline New Yorks kennt man aus zahlreichen Filmen und Serien. Die Wolkenkratzer sind das sichtbare Zeichen von Wagemut und Fortschritt, aber auch Größenwahn und Bauspekulation im New York der 1920er- und 1930er-Jahre.
Die neueste Generation von Wolkenkratzern nennen die New Yorker "Supertalls". Denn sie sind nicht nur superhoch, sondern auch superschlank, fast so, als hätte man ein paar Stifte in die Silhouette der Skyline gesteckt. 14 solcher Bleistift-Gebäude wurden seit 2014 in New York gebaut. Das Kleinste ist 220 Meter hoch, das höchste 480 Meter - höher als das berühmte Empire State Building.
Psychologe Leon Windscheid trifft einen der erfolgreichsten Immobilienmakler New Yorks und lässt sich von ihm das 54 Millionen teure Appartement im 76. Stock des Steinway Towers zeigen. Der dünnste Wolkenkratzer der Welt. Nur 18 Meter breit, aber unglaubliche 435 Meter hoch und mit einem einzigartigen Blick über den Central Park. Mit viel Geld kann man sich in New York eben fast einen Platz im Himmel kaufen.
Doch der Blick auf die Skyline Manhattans zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dieser faszinierenden Stadt und verrät nicht, wie sie wurde, was sie heute ist: Amerikas Megametropole Nummer 1.
Um New York buchstäblich besser begreifen zu können, muss man hinter die Fassaden blicken und immer wieder Türen in die Vergangenheit aufstoßen, die zu faszinierenden Geschichten führen. Wie zum Beispiel zum Entdecker und Seefahrer Henry Hudson oder zum Immobilien-Spekulanten Johann Jakob Astor. Was treibt die Menschen an, die hier den American Dream suchen? "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid erforscht die Motive und Visionen der Entdecker, Gründer und Erbauer New Yorks und erforscht dabei die Seele dieser einzigartigen Stadt.
Der Wunsch nach dem perfekten Körper ist allgegenwärtig. Schlank, makellos, groß, muskulös - Schönheitsideale bestimmen zunehmend den Alltag junger Menschen.
Immer mehr Frauen und Männer investieren Zeit, Geld und manchmal sogar ihre Gesundheit, um diesen Idealen näherzukommen. Die "ZDF.reportage" begleitet Menschen, die bereit sind, für ihr äußeres Erscheinungsbild weit zu gehen.
In einer Welt, in der Social Media alltäglich ist und Bilder permanent bewertet, kommentiert und optimiert werden, wächst der Druck, bestimmten Körpernormen zu entsprechen. Die Grenze zwischen realem Körper und digital perfektioniertem Selbstbild verschwimmt. Besonders junge Menschen vergleichen sich häufig mit vermeintlich perfekten Vorbildern - und geraten dabei in einen Strudel aus Selbstoptimierung und Selbstzweifeln.
Manche richten ihr gesamtes Leben konsequent auf den perfekten Körper aus. Paula, eine junge Sportinfluencerin, arbeitet täglich daran, dem idealisierten Fitnesskörper zu entsprechen und ihre noch junge Social-Media-Karriere voranzutreiben. "Wenn man up to date sein möchte, dann muss man alle fünf Jahre irgendwie anders aussehen", sagt sie. 15 Stunden Sport pro Woche und ein strenger Ernährungsplan sind für sie selbstverständlich.
Andere gehen einen Schritt weiter und greifen zu chirurgischen oder kosmetischen Maßnahmen. Manuel (34) ist Personal Trainer und legt viel Wert auf ein perfektes Hautbild. Seine Stirn hält er mit regelmäßigen Botoxbehandlungen glatt und in Form. Auch eine Eigenhaartransplantation hat er schon hinter sich. "Ich habe eine gewisse Vorbildfunktion meinen Kunden gegenüber. Und da möchte ich natürlich schon ästhetisch aussehen", sagt er.
Realitystar Melody nimmt immer wieder Operationen in Kauf, um ihr Äußeres weiter zu perfektionieren. "Ich kam schon immer ganz gut an. Und ich habe Angst, das zu verlieren", erklärt sie. Mit Anfang zwanzig ließ sie ihre Nase operieren. Darauf folgen Brazilian Butt Lifts und eine Schamlippen-Verkleinerung. Ihr Vorbild: Kim Kardashian.
Alex, der unter seiner Körpergröße leidet, lässt sich bereits zum zweiten Mal die Beine verlängern - ein teurer Eingriff, der ihn monatelang massiv einschränkt. Doch er verspricht sich viel davon: "Wenn man etwas größer ist, etwas auf Augenhöhe ist, dann wird man besser behandelt."
Die "ZDF.reportage" zeigt, wie gesellschaftliche Erwartungen, Medien und Onlineplattformen das Körperbild einer ganzen Generation prägen. Sie macht sichtbar, wie weit manche bereit sind zu gehen, um den Schönheitsidealen der Gegenwart möglichst nahezukommen.
Fehlkauf ausgeschlossen! Jetzt testen andere ihr "Objekt der Begierde" und lassen Sie wissen, ob es sein Geld wert ist. Die Berichte sowie Ratschläge sorgen für mehr Orientierung im Konsumdschungel.
Ein Hafen, eine Werft, rot leuchtende Backsteingotik: Das ist Wismar. Eine Hansestadt an der Ostsee mit viel Geschichte, heute eher beschaulich, immer schon überschaubar.
Nicht weit vom Gasthaus "Alter Schwede" liegt die "Tittentastergasse", um die Ecke die "Bademutterstraße", es gibt eine "Schweinebrücke" und ein "Schweineschnäuzchen". Das macht Michael Friemel neugierig: Was verbirgt sich dahinter?
Michael holt sich Rat bei der Wismarer Fotografin und Autorin Nicole Hollatz. Gemeinsam gehen sie auf Fotosafari und schauen hinter die Kulissen und Fassaden.
Experte für die Hansezeit ist Micha Glockemann. Er erzählt von den 180 Brauereien, die es in Wismar früher gab, vom "Wismarer Mumme" genannten Schwarzbier und von der Kogge "Wissemara", die am Alten Hafen liegt. Mit diesem originalgetreu nachgebauten Lastkahn sticht Michael in See. Vorher verdingt er sich aber noch als Aushilfe auf einem der typischen Räucherkutter, die im Alten Hafen liegen und vom Backfischbrötchen bis zum geräucherten Aal alles anbieten, was die Ostsee hergibt.
Antwort auf die Frage, was es mit dem "Schweineschnäuzchen" auf sich hat, findet Michael bei den Wismarer Eisenbahnfreunden. In ihrem Lokschuppen restaurieren sie Schienenfahrzeuge, die in den 1930er-Jahren in Wismar gebaut wurden.
Der Film folgt dem Tagliamento, Europas letztem ungezähmten Fluss, auf seinen 172 Kilometern Länge von den Bergen Venetiens durch Karnien bis zur Mündung in die Adria.
Im Gegensatz zu anderen Alpenflüssen wurden am Tagliamento bisher fast keine Regulierungsmaßnahmen durchgeführt. Die zahlreichen Nebenarme, Flachwasserzonen und Totholz-Ansammlungen bieten einen idealen Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.
Der Fluss bezaubert mit seinem Farbspiel zwischen Türkis, Azurblau und Smaragdgrün. Im Frühling - zur Zeit der Schneeschmelze - oder bei Starkregen wird der "König der Alpenflüsse" zum reißenden Strom und schiebt tonnenweise Sand und Schotter talwärts. Sedimentablagerungen lassen neue Inseln entstehen, auf denen sich vielerlei Pflanzenarten ansiedeln. Zahlreiche Insekten und Vögel kommen hinzu, die an verbauten Flüssen kaum noch Lebensräume finden können.
Die beiden Filmemacher Björn Kölz und Gernot Stadler begleiten den österreichischen Flussforscher Klement Tockner durch Auwälder weit in das breite Flussbett des Tagliamento, wo er die Wasserqualität und die Fließgeschwindigkeit regelmäßig prüft. Sein italienischer Forscherkollege Walter Bertoldi dokumentiert den Fluss seit Jahren fotografisch und erstellt Zeitraffermodelle aus hunderten Einzelbildern über die Veränderungen des Flussbetts bei Hoch- und Niedrigwasser. In weniger als einem Tag kann der Fluss von etwa 30 Metern auf mehr als einen Kilometer Breite anschwellen; die Wassermenge steigt bei Hochwasser um das Zehnfache.
Dem "König der Alpenflüsse" zu folgen ist eine Reise der Kontraste. Er entspringt am "Passo della Mauria", durchfließt Karnien, nimmt die Fella aus dem Kanaltal auf und strömt bei Gemona aus den Bergen in die Ebenen des Friaul. Weiter flussabwärts hat der Winzer Emilio Bulfon auf den Hügeln und Terrassen entlang des Flusses beste Voraussetzungen für die Kultivierung alter, autochthoner Rebsorten gefunden.
Auf den letzten Kilometern des Unterlaufes des Tagliamento haben Wind und Gezeiten zwischen Festland und Meer unzählige Sandbänke und kleine Inseln geformt. Auf den winzigen Laguneninseln stechen schilfgedeckte Hütten hervor: die sogenannten Casoni, in denen einst die Fischer übernachteten, um sich in der Dunkelheit oder im Nebel nicht zu verirren.
An der Mündung des Tagliamento in die Adria in der Lagune von Lignano endet die filmische Reise.
Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel in Niederösterreich prägt, entspringt der Kamp.
Er durchfließt bis zu seiner Mündung in die Donau eine vielfältige Kulturlandschaft. Er ist Lebensader für eine breite Palette an Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die dort eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben.
Der Film folgt dem Verlauf des Kamp von seinem unscheinbaren Ursprung über seine kaum berührten und idyllischen ersten 50 Kilometer, vorbei an Stiften und Schlössern, Sommerfrischen und archäologischen Sensationen - bis zu dem Punkt, wo die Täler von Kamp und Donau aufeinandertreffen und die besten Lagen für Riesling und Veltliner geschaffen haben.
Auch die Jahreszeiten und ihre für das Kamptal spezifischen Ausprägungen spiegeln sich in dem Film wider: von der Ankunft der Störche auf den Türmen von Stift Zwettl im Frühjahr über die sommerlichen Vergnügungen auf den Kellerstraßen bis zur eindrucksvollen Atmosphäre beim herbstlichen "Abfischen" in den Teichen rund um Rappottenstein.
Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte davon.
Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Nirgends ist dieser grüne Korridor so lebendig wie an der March. Das Leben dort ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Wiesen.
In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltisse, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien. Im Fluss leben Welse von bis zu zwei Metern Länge, und in den Tümpeln der Überschwemmungswiesen tummeln sich Tausende Urzeitkrebse.
Die Traun ist Achse eines vielfältigen Gewässersystems: Gletscherbäche, Wasserfälle, Seen, Quellen, Tausende Kilometer von Bach- und Flussläufen - all das speist einen einzigen Fluss.
Diese Vielfalt ist kaum fassbar - und dennoch buchstäblich überschaubar: Von einer Anhöhe nördlich der Donau erfasst der Blick an einem klaren Tag die ganze Länge des Flusses, von den wilden, streng geschützten Traunauen im Linzer
Stadtgebiet bis zum Dachstein.
So wurde der wilde Weg des Wassers vom Dachstein zur Donau zum filmischen Erzählstrang. Dieser wurde mit einem zweiten verflochten: dem Weg des Flusses durch die Jahreszeiten. Und dann mit einem dritten: dem Weg der Traun durch ein Jahrtausend ihrer bewegten Geschichte.
Weiße Strände, tropisches Meer und heißes Klima: Vor 14 Millionen Jahren sah das Wiener Becken völlig anders aus. Die Spuren dieser Zeit sind bis heute sichtbar.
Riesenaustern bei Korneuburg, Seenlandschaften rund um St. Pölten und die Donauauen erzählen von einer längst vergangenen Welt. Die Reise führt zu den Viehofner Seen, dem Ratzersdorfer See und dem Donausee bei Weitenegg.
Muscheln, Treibholz und Strandgut finden sich in den Auwaldseen bei Stopfenreuth und Hainburg. Außerdem gibt der Film Einblicke in die Arbeit einer Wildtierstation sowie in die römische Geschichte von Carnuntum und dem Heidentor.
Wiens lange, wechselvolle Geschichte ist vernetzt mit Wiens Gewässern und deren Veränderungen. Die Dokumentation gibt Einblick in vielfältige Episoden in und am Wasser.
Ein Streifzug durch die Wiener Gewässer macht deutlich, wie die Menschen im Lauf der Geschichte die Gewässerlandschaft verändert haben und weiterhin gestalten - zur allgemeinen Sicherheit, zu Naturoasen, aber vor allem zum allgemeinen Vergnügen.
Wien - eine wasserreiche Stadt. Priorität hat vor allem der Hochwasserschutz. Durch die Schaffung der Neuen Donau und damit der Donauinsel ist Wien auf Hochwasser vorbereitet. Für Thomas Kozuh-Schneeberger von Gewässer Wien ist die Donauinsel der schönste Hochwasserschutz der Welt. Mit einer Länge von 21 Kilometern wurde sie Wiens größtes Naherholungsgebiet mit ökologischen Nischen am Wasser.
Die Alte Donau war ursprünglich eine Au, die durch den Durchstich vom Hauptstrom getrennt wurde und seitdem ein See ist. Wie sich aus einem Sumpfgebiet Bade- und Freizeitkultur entwickelt hat, hat der Historiker Matthias Marschik jahrelang erforscht.
Für Tom Rottenberg ist Yoga am Steg mit anschließender Meditation und einem Sprung ins Wasser das richtige Morgenritual. Für den ehemaligen Wettkampfsegler Markus Hiebeler ist die Alte Donau ideal, um segeln zu lernen. Es gibt immer Wind, man muss viele Manöver machen, also man muss ständig konzentriert sein. Und es macht immer Spaß.
Ein Schiff, das keinen Motor und kein Steuerrad hat, aber fest verankert am Donauufer ist, ist das Schulschiff. Für die "Matrosinnen" und "Matrosen" hat das Lernen dort einen besonderen Reiz.
Thomas Friedrich hat schon als Jugendlicher kleine Störe besessen. Als Gewässerökologe widmet er sich nun der Aufzucht von zukünftigen Störgenerationen im Rahmen eines internationalen Projekts.
Eine Insel inmitten von Wien, ursprünglich von Gänsen bevölkert, ist heute ein beliebter Badestrand für alle. Für Monika Steiger hat das Glück lange auf sich warten lassen. Aber zuletzt hat sie doch die heiß ersehnte Kabane bekommen und ist seither der glücklichste Mensch auf der Welt.
Acht Grad Celsius beträgt die Wassertemperatur an der Neuen Donau, wenn Eisbadecoach Stefan Kübler mit vielen anderen in die frostigen Fluten steigt. Innerhalb von Minuten ist aller Kummer vergessen. Nach entsprechenden Atemübungen können auch Anfänger das Glücksgefühl danach erleben.
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Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Alaska ist ein Land der Extreme: Gletscher, Eiswüsten und kurze Sommer prägen die Wildnis. Die Dokumentation begleitet Tiere und Menschen durch die Herausforderungen des hohen Nordens.
Die dreiteilige Reihe "Wildes Alaska" zeigt den Überlebenskampf von Seeottern, Grizzlybären und Eisbären. Jede Jahreszeit stellt die Tiere vor neue Aufgaben in einer Landschaft voller Gegensätze. In dieser Folge geht es um den Frühling.
Wenn dieser kommt, verwandelt sich Alaska grundlegend: Eis und Schnee weichen Licht, Wärme und fließendem Wasser. Für viele Tiere beginnt damit eine besonders anspruchsvolle Zeit: Nach den langen Wintermonaten müssen sie Kraftreserven auffüllen, Nachwuchs versorgen und sich in der rauen Wildnis behaupten.
Der kurze Sommer in Alaska entscheidet über Leben und Überleben. In wenigen Wochen müssen Tiere genügend Reserven für die langen, harten Wintermonate anlegen.
Der Sommer bringt zwar Überfluss, doch die Fülle an Nahrung lenkt ab und lässt Gefahren leicht übersehen. Auch die weit verstreuten menschlichen Gemeinschaften zeigen, wie sie mit den rauen Bedingungen ihrer Umgebung zurechtkommen.
Diese Folge begleitet Seeotter mit ihrem Nachwuchs, Grizzlybären auf Nahrungssuche und junge Eisbären bei ihren ersten Schritten. Eindrucksvolle Bilder zeigen den Überlebenskampf in einer Wildnis der Extreme.
Alaskas Winter verwandelt Eis, Schnee und Berge in eine glitzernde Märchenwelt. Doch hinter der Schönheit verbirgt sich eine der härtesten Überlebensproben der Natur.
Extreme Kälte, hohe Berge und die Lage am Polarkreis prägen die Wintermonate. Atemberaubende Bilder zeigen Tiere, die sich perfekt an die Bedingungen angepasst haben. Diese Folge begleitet junge Eisbären bei ihren ersten vorsichtigen Schritten auf dem Eis.
Alaska ist geprägt von Gletschern, Eisschichten, mächtigen Flüssen und riesigen Seen. In dieser rauen Wildnis entscheidet sich besonders im Winter, welche Anpassungsstrategien zum Überleben ausreichen. Auch die weit verstreuten menschlichen Gemeinschaften zeigen, wie sie mit den harschen Bedingungen ihrer Umgebung zurechtkommen.
Röbi hat Lungenkrebs und noch wenige Monate zu leben. Chemotherapie oder Bestrahlung will er nicht. Der Film begleitet Röbi auf den letzten Metern seines Lebensweges.
Im Kellerarchiv, bei Besuchen von Freunden und in den letzten Ferien mit seinen Enkeln blickt Röbi auf sein Leben zurück. Ein Film über Zweifel, Hoffnungen und Abstürze eines mutigen Menschen, der dem "Bruder Tod" in die Augen schaut und das Leben feiert.
Als der Sozialarbeiter die Diagnose Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium erhielt, entschied Röbi sich gegen eine Chemo- oder Bestrahlungstherapie. Nicht, weil er an ein Leben nach dem Tod glaubte. Sondern an eines davor. Und dieses wäre laut Experten durch die schärfsten Waffen der Schulmedizin nur wenig verlängert worden.
Statt gegen den Krebs zu kämpfen, tat Röbi das, wofür ihn alle lieben: Er suchte den Dialog. Immer wieder empfängt der Unerschütterliche in seinen letzten sechs Lebensmonaten Vertraute oder Verwandte. Immer wieder muss er sie trösten, wenn sie die Gefühle angesichts der bevorstehenden Trauer überwältigen. Er selbst hat sich mit seinem Schicksal längst angefreundet. Nur so lässt sich die Gelassenheit erklären, mit der er über die zitternden Hände seiner Gäste streicht.
Heidi Schmid und Christian Labhart haben mit "Röbi geht" einen berührenden und intimen Dokumentarfilm über das Sterben - und noch viel zentraler: über das Leben realisiert. Behutsam begleiten sie Röbi mit der Kamera auf seinem würdevollen Gang bis zum Tod. Im Alltag, im Kellerarchiv, wo sein Leben an ihm vorbeizieht, bei den Besuchen von Freunden auf dem Sofa und in seinen letzten Ferien mit den Enkeln.
Ein Film über Zweifel, Hoffnungen und Abstürze eines mutigen Menschen, der dem "Bruder Tod" in die Augen schaut und dabei das Leben feiert.
Ein Auslandseinsatz ist mehr als ein Auftrag: Trennung von Familie, Verantwortung im Ernstfall und der Versuch, Normalität zu bewahren. Wie gehen Soldaten mit dieser Belastung um?
Alina und Peter gehen für die Bundeswehr in den Kosovo, wo die NATO seit 1999 Spannungen eindämmt. Alinas Herausforderung ist es, sich als Offizierin in einer männlich dominierten Welt zu behaupten. Peter trägt die Belastung der Trennung von seiner Familie.
Für Alina (33) ist es der erste Auslandseinsatz bei der Bundeswehr. Als Zugführerin bei den Gebirgsjägern plant sie die Patrouillen und ist für 34 Soldaten verantwortlich. Alina muss im Kosovo täglich Entscheidungen treffen, die Leben schützen oder gefährden können. Sie möchte im Kosovo ein sicheres Umfeld schaffen. Peter (39) ist erfahrener Soldat - nach mehreren Auslandseinsätzen kommt jetzt der Kosovo. Als Ausbilder gibt er sein Wissen und seine Erfahrung an jüngere Soldaten weiter. Er kennt die Routinen und Belastungen solcher Missionen. Seine Motivation gilt nicht der großen Politik, sondern konkreter Hilfe für die Menschen vor Ort.
"37°" begleitet Alina und Peter sechs Monate lang, von den Vorbereitungen in Deutschland über den feierlichen Abschiedsappell bis hin zum Alltag im Camp Bondsteel im Kosovo und den dortigen Einsätzen. Training, Patrouillen, Feldpost und einsame Abende: Die Reportage beleuchtet, wie Soldaten mit Belastung, Verantwortung und Sehnsucht umgehen und was der Einsatz im Kosovo für sie persönlich bedeutet. Beide wünschen sich mehr Anerkennung in der Gesellschaft für die Bundeswehr und die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten, die sich tagtäglich für Sicherheit und Stabilität einsetzen.
Der Film fängt die Atmosphäre vor Ort direkt und eindrücklich ein: den Kontrast zwischen strikter militärischer Ordnung und den wenigen privaten Momenten, die den Soldatinnen und Soldaten bleiben.
Der KFOR-Einsatz im Kosovo ist die am längsten andauernde Mission der Bundeswehr. Seit 1999 unterstützt Deutschland mit derzeit rund 300 Soldaten die NATO-Truppe vor Ort. Der Auftrag: Stabilität sichern und verhindern, dass alte Konflikte neu aufflammen. Noch heute sind die Auswirkungen des Kosovokrieges spürbar, in dem die Kosovo-Albaner für ihre Unabhängigkeit von Serbien kämpften.
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
"Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche.
Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.
Die außerirdischen Frohnaturen von HENGE begeistern ihr Publikum in Großbritannien und ganz Europa, seit sie 2015 auf der Erde gelandet sind.
Ihre Botschaft von Gemeinschaft und Lebensfreude verbreiten sie mit ihren mitreißenden Liveauftritten, ihren viel gelobten Studioalben und in einer eigenen Comicreihe.
2015 in Manchester gegründet, machten sich HENGE früh mit ihren abgefahrenen Alien-Kostümen und exzentrischen Liveauftritten einen Namen. HENGE kombinieren Elemente aus elektronischer Musik, Progressive Rock, Psychedelic, Krautrock und 1990er-Jahre-Rave zu einem einzigartigen Genre, das sie "Cosmic Dross" nennen.
Die Musiker mit den Monikern Zpor , Goo , Grok und Nom treten ausschließlich als fiktive, außerirdische Charaktere auf, die laut eigener Mythologie auf die Erde gesandt wurden, um die Menschheit zu retten. Ihre selbst erklärte Mission ist es, den "Erdlingen" heilende Frequenzen, Liebe und das Tanzen beizubringen, damit sie ihre Waffen niederlegen.
Die Musik von HENGE bricht bewusst mit traditionellen Genregrenzen. Ihre Texte und ihre Ästhetik sind spielerisch und humorvoll, weshalb die Musik Kinder wie Musiknerds gleichermaßen anspricht. Bei den "Independent Festival Awards" wurden sie für ihre energiegeladenen Shows bereits als "Best Live Act" ausgezeichnet.
Die Band Kombynat Robotron hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2018 zum festen Bestandteil der europäischen Underground-Psych-Rock-Szene entwickelt.
Die Kieler stehen für rohe Energie und ausufernde, hypnotische Live-Improvisationen. Im Frühjahr 2018 trafen sich die Bandmitglieder zu einer gemeinsamen Jamsession. Da alle Musiker bereits in anderen Bands aktiv waren, brachten sie sehr unterschiedliche Einflüsse mit.
Anstatt klassische Songs zu schreiben, beschlossen die Musiker von Anfang an, den Fokus vollständig auf freie Improvisation zu legen. Der Name "Robotron" geht auf das gleichnamige, größte Computerkombinat der DDR zurück. Die Musik spiegelt dieses Konzept wider - sie erinnert an motorische, roboterhafte Industrie-Rhythmen, die sich jederzeit fließend in sphärenhafte Klänge verwandeln können. Treibende, motorische Krautrock-Grooves bilden das Fundament. Darüber legen sich repetitive Bassläufe, massive Fuzz-Gitarrenwände und psychedelische Soundeffekte.
Nach sechs rein instrumentalen Studioalben vollzog die Band 2025 mit ihrem siebten Album "AANK" einen Stilwechsel. Erstmals sind hier feste Songstrukturen und Gesang zu hören, die Vocals sind jedoch stark zurückgenommen abgemischt.
Ob auf internationalen Festivals oder in kleinen Clubs: Die Liveshows von Kombynat Robotron gelten als energetische Klangreisen, bei denen jeder Auftritt auf spontaner Interaktion basiert und damit einzigartig ist.
Der kanadische Singer-Songwriter Jerry Leger ist für eine zutiefst poetische und authentische Mischung aus Americana, Folk, Country und Rock 'n' Roll bekannt.
Leger, der in Toronto geboren und aufgewachsen ist, hat sich über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg einen festen Platz in der Roots-Musikszene erarbeitet. Und er pflegt eine besondere Beziehung zu Deutschland.
Leger genießt großen Respekt seitens der Musikkritik und anderer Musiker. Ron Sexsmith nennt ihn sogar "the real deal", der "Rolling Stone" schrieb, dass es nicht viele Singer-Songwriter von seinem Kaliber gibt.
Mitte der 1980er-Jahre in Toronto geboren, war Leger von klein auf von Musik umgeben, unter anderem machte sein Großvater ihn mit der Musik von Countrylegende Hank Williams bekannt. Schon früh fühlte sich Leger zu Künstlern hingezogen, die ihrem Instinkt folgten - darunter Bob Dylan, John Lennon, Lightnin' Hopkins, Neil Young und Tom Waits. Schon in seiner Jugend schrieb er Songs und nahm im Alter von 19 Jahren sein erstes Independent-Album auf.
Nachdem sich Jerry Leger seit Jahren in Europa und vor allem Deutschland eine treue Fangemeinde aufgebaut hat, ist es nur folgerichtig, dass er sein Album "Waves Of Desire" 2025 in den Kölner Maarwegstudios aufgenommen hat, die mit ihrem unwiderstehlichen Mix aus Vintage-Gear und moderner Aufnahmetechnik genau seinem Geschmack entsprachen.
Neben seiner umfangreichen Diskografie ist Leger auch versierter Autor: 2020 veröffentlichte er im Eigenverlag einen viel beachteten Gedichtband mit dem Titel "Just The Night Birds". Danach hat er sich der Prosa zugewandt und ein Romanprojekt abgeschlossen.
Die "New Music Hotlist" kommt ins Fernsehen: "PULS"-Moderatorin Auri Sattelmair stellt vielversprechende Newcomer vor, die kurz vor dem Durchbruch stehen.
Hinter der Hotlist stehen mehrere junge ARD-Programme. Sie begleiten die ausgewählten Acts ein Jahr lang, machen sie sichtbar und unterstützen sie in Radio, Online-Formaten und bei Veranstaltungen.
Zu den erfolgreichen Hotlist-Alumni zählen unter anderem Nina Chuba, Berq, Provinz, Paula Hartmann, Ikkimel und Paula Engels. In diesem Jahr sind unter anderem Zah1de, benno!, Dani Lia, Yung Pepp, Jonny Mahoro, JBS, Kasi & Antonius, bac und Ivo Martin dabei.