Anna Seghers Marseille / Simbabwe / Französisch-Polynesien
F 2024
45'
(1): Marseille: Hafen der Hoffnung für Anna Seghers
(2): Simbabwe: Vom Zauber der Shona-Skulpturen
(3): Bulgarien: Vanches Blätterteigtaschen mit Käsefüllung
(4): Französisch-Polynesien: Der verborgene Schatz von Tuamotu
(1): Sarajevo, der Roman eines Lebens
(2): Pyrenäen: Die faszinierende Welt der Geier
(3): Griechenland: Annies Rindfleisch mit Petersilie
(4): USA: Fake News zur Kriegsführung
Inspektor "Schiffi" Sifkovits soll eigentlich einen Hühnerdieb schnappen, doch dann liegt Winzer Alois Fabsits, bekannt für seinen Uhudler, tot in seinem Weinkeller. Ein klassischer Gärgas-Unfall, so sieht es zumindest aus, doch Sifkovits wittert ein Verbrechen. Aber die Anweisung von seinem Chef lautet: Ermittelt wird nicht. Sifkovits - Polizist durch und durch - lässt der Fall allerdings nicht los. Als er sich in der beschaulichen Gemeinde Stinatz umhört, wird schnell klar, dass der Tote alles andere als beliebt war. Noch dazu hatte Fabsits einen Erbstreit mit einem konkurrierenden Winzer am Laufen. Grund genug für einen Mord?
Bei seinen Ermittlungen kann der Inspektor wie immer auf die tatkräftige Unterstützung einer Seniorinnengang zählen: Sifkovits' Mutter und ihre Freundinnen - drei Meisterinnen des Dorfgeschwätzes - sind über alles und jeden stets bestens informiert, und ihre Neugier macht auch vor Mordfällen keinen Halt.
Mit ihrer Hilfe ist der Hühnerdieb im Nullkommanichts überführt, doch der Fall des toten Winzers gestaltet sich etwas komplizierter. Eine Spur führt Sifkovits und die Seniorinnenclique schließlich bis nach Rumänien, wo er auf ein dunkles Geheimnis der Familie Fabsits stößt ...
Mit Thomas Stipsits, Erika Deutinger, Linde Prelog, Erika Mottl, Clemens Berndorff, Christoph Krutzler, Lukas Walcher, Alexander Absenger, Julia Edtmeier, Sabrina Reiter, Agnes Hausmann, Eva Maria Marold, Kevin Brand, Hanna Mannsberger, Felix Kreutzer, Vlad Chiriac, Irina Marinas, Heinz Arthur Boltuch
Zwei Forschende entdecken im Magazin des Pariser Naturkundemuseums "Muséum National d'Histoire Naturelle" vergessene Zeugnisse der Arktisexpeditionen von Jean-Baptiste Charcot. Dieser wissenschaftliche Schatz ist der Auftakt zu einer abenteuerlichen Reise nach Grönland. Ziel der Mission ist es, die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung auf die arktische Meeresfauna zu lüften.
Grönland ist die größte Insel der Erde. Bis heute beherrschen Schnee und Eis das abgelegene und kaum erschlossene Gebiet. Doch wie lange noch? Die Dokumentation ist eine Reise durch eine spektakuläre Natur und zu den dort lebenden Menschen, die sich den harschen Bedingungen angepasst haben. Über die Eiskappe geht es zu den Eisfjorden, die zum Unesco-Weltnaturerbe gehören, und in gastfreundliche Fischerdörfer. Ziel der faszinierenden Reise ist die nördlichste Siedlung der Welt. Dabei wird deutlich, dass die Einheimischen und die grönländische Landschaft vom Klimawandel nicht verschont bleiben.
Das Spitital im Himalaya ist ein karges Gebirgstal mit schroffen Felsen, spärlicher Vegetation und kalten Wintern, die das Überleben für Mensch und Tier zur Herausforderung machen. Hier haben zwei indische Filmemacher fünf Jahre lang eine Gruppe Schneeleoparden gefilmt - die geheimnisvollen Jäger der Berge.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Russlands Militär bleibt trotz Sanktionen eine globale Bedrohung: Mit einem Arsenal aus Sowjet-Beständen und modernen Hyperschallwaffen kann das Land Europa innerhalb von Minuten treffen. Ein undurchsichtiges Netz aus Spionen, Scheinfirmen und Oligarchen sichert die Kriegsfähigkeit - durch Waffenhandel, Technologiediebstahl und staatlich gelenkten Terror. Die Dokumentation deckt auf, wie das System seine Macht mit allen Mitteln verteidigt.
Von iranischen Drohnen bis hin zu nordkoreanischen Raketen: Im Verborgenen spinnt Wladimir Putins Imperium ein Netzwerk neuer Allianzen. Auf russischem Boden entsteht eine geheime Rüstungsfabrik, im Japanischen Meer werden vergessene russische Häfen reaktiviert und in China schlagen "Geisterschiffe" Waffen und elektronische Bauteile um. In einer Welt im Umbruch formieren sich diese inoffiziellen Bündnisse zu einer anti-westlichen Achse und ordnen die globalen Machtverhältnisse neu.
Pawel Talankin ist Lehrer an einer Schule in seiner Heimatstadt Karabasch, als er mit Beginn des russischen Angriffskriegs den Auftrag bekommt, patriotische Veranstaltungen zu organisieren und zu dokumentieren. Pawel liebt seine Arbeit und seine Heimat, doch seine Zweifel und Skrupel werden immer stärker. Der Film dokumentiert einen Zeitraum von zwei Jahren und zeigt, wie radikal sich eine Schule, ihre Schüler und Lehrer durch Wladimir Putins neue Politik der sogenannten patriotischen Erziehung verändern. Und er liefert einen spektakulären Einblick in die russische Propaganda-Maschine.
Wie hat der Krieg die queere Community in der Ukraine verändert? Der Dokumentarfilm "Queens of Joy" porträtiert drei Menschen aus der Ukraine, die mit einer Drag-Show für Solidarität und Widerstand kämpfen: Monroe, eine Transgender-Aktivistin, der als Marlen Skandal bekannte Oleksandr Danilin und der Soldat Artur Ozerov mit dem Künstlernamen Aura. Das bunte Trio beweist: Kunst kann eine Waffe sein - gegen Unterdrückung und für eine offene Gesellschaft.
Reisen in Kriegs- und Krisengebiete boomen - trotz Warnungen und moralischer Zweifel. "Dark Tourism" nennt sich der Trend, wenn Reisende Orte aufsuchen, an denen Gewalt und Unterdrückung Alltag sind. "Tracks East" zeigt, wie Social Media den Everest-Hype befeuert, Deutsche trotz Krieg in die russische Exklave Kaliningrad reisen und Travel-Influencer Afghanistan als "Abenteuerziel" feiern.
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Wie halten wir heute Tiere - und warum? Die erste Folge von "Wen dürfen wir essen?" zeichnet ein ebenso faszinierendes wie erschreckendes Bild des Status quo.
Dirk Nienhaus gestattet einen Blick hinter die Kulissen einer Schweinemastanlage. Es wird deutlich, dass Massentierhaltung und billiges Fleisch zwei Seiten derselben Medaille sind.
Friedrich Mülln fahndet als Tierschutzaktivist auf nächtlichen Einsätzen heimlich nach Tierschutzverstößen, um skandalöse Zustände an die Öffentlichkeit zu bringen.
Anja Hradetzky sucht als Kuhbäuerin nach einem Weg, Tierwohl und Nutztierhaltung zu vereinen - und stößt an die Grenzen des Systems.
Warum lieben wir Hunde und essen Schweine? Die zweite Folge von "Wen dürfen wir essen?" widmet sich den kulturellen und psychologischen Wurzeln des Fleischkonsums.
Die Psychologin Melanie Joy erklärt, warum sie glaubt, dass wir alle einer unsichtbaren Ideologie anhängen.
Der Kulturhistoriker Ilja Steffelbauer verfolgt die Geschichte des Fleisches von den Anfängen der Menschheit bis in die Gegenwart.
Und Niko Rittenau geht als Ernährungswissenschaftler der Frage nach, wie notwendig der Konsum von Fleisch tatsächlich ist.