In rund tausend Meter Höhe auf dem Berg Ossa in Griechenland liegt ein christlich-orthodoxes Kloster, das ausschließlich von Nonnen bewohnt wird. Sie stammen aus vielen Ländern und haben hier ein gemeinsames Leben in Eintracht und im Einklang mit der Natur begonnen. "GEO Reportage" hat die Schwestern besucht.
In Simbabwe galt die Kunst des Frisierens lange als Domäne der Frauen. Ihre kleinen Salons boten geschützte Räume und Rückzugsorte für andere Frauen. Inzwischen drängen jedoch immer mehr männliche Friseure auf den Markt und machen den alteingesessenen Salons Konkurrenz. Kann es ein friedliches Nebeneinander geben - oder wird sich eine Seite letztlich geschlagen geben müssen?
Um 1865, mitten im amerikanischen Bürgerkrieg, wählt der Nordstaaten-Offizier John J. Dunbar als Belohnung für eine heldenhafte Tat die Versetzung an einen der westlichsten Außenposten. Doch als er in Fort Sedgewick ankommt, muss er feststellen, dass es verlassen wurde und er der einzige Bewohner ist. Um ihn herum nur Büffel, ein Wolf und die Ureinwohner, ein Stamm der Sioux, darunter der Medizinmann Strampelnder Vogel, der Krieger Wind in seinem Haar, der Häuptling Zehn Bären und Steht mit einer Faust, eine weiße Frau, die als Kind in den Stamm aufgenommen wurde. Die ersten Aufeinandertreffen sind alles andere als harmonisch, etwa als die Sioux Dunbars Pferd stehlen wollen. Aber allmählich, durch Dunbars Tapferkeit und Ehrlichkeit, entwickeln die Sioux und er gegenseitigen Respekt und Bewunderung. Mehr und mehr taucht er in ihr Leben und in ihre Kultur ein, heiratet Steht mit einer Faust und wird Mitglied des Stammes. Eines Tages trifft er im Fort unerwartet auf Soldaten der Nordstaaten-Armee. Sie stellen ihn vor die Wahl, gegen die Ureinwohner zu kooperieren oder wegen Hochverrats angeklagt zu werden. Und Dunbar entscheidet sich ... Die weitere Eroberung des amerikanischen Westens durch die Weißen ist jedoch nicht aufzuhalten.
Ausdrucksstark zeichnet der Film Dunbars Einleben in die ihm zunächst fremde Kultur nach, folgt seiner mitreißenden Romanze mit Steht mit einer Faust, seinen bemerkenswerten Freundschaften mit der indigenen Bevölkerung und schließlich der Entscheidung, die er als Mann auf der Suche nach sich selbst treffen muss und die sein Schicksal bestimmen wird.
Mit Kevin Costner, Mary McDonnell, Graham Greene, Rodney A. Grant, Floyd Westerman, Tantoo Cardinal
Ob über den Aufstand von Landarbeitern in Südafrika, die Situation von Prostituierten in Mexiko oder über die neuen Gastarbeiter in Deutschland ... Das internationale Nachrichtenmagazin berichtet von den Brennpunkten der Welt.
Das einzigartige Magazin kombiniert wirtschaftliche, politische und historische Gesichtspunkte mit Geografie: Geschichtliche und aktuelle Entwicklungen werden dabei anhand von geographischen Karten erläutert.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Über Jahrhunderte deckten die Einwohner der dänischen Insel Læsø die Dächer ihrer Häuser mit angeschwemmtem Seegras. Das feuerresistente Naturmaterial war kostenlos, stets verfügbar und schützte die Häuser vor Sturm und Regen. Bis heute greifen die Menschen auf diese bewährte Methode zurück - denn die Dächer aus Seegras haben sich als extrem langlebig erwiesen. Henning Johansen ist der Dachdecker der Insel. Zwar hat er das Handwerk nie im klassischen Sinn gelernt, dennoch ist er heute für die Instandhaltung und Neueindeckung der Tangdächer zuständig.
Es ist der 15. April 1874 in Paris: eine von Kreativität geprägte Zeit. Im Atelier des Fotografen Nadar präsentieren rund 30 junge Maler aus dem Kreis um Claude Monet und Edgar Degas ihre Werke. Die Künstlergruppe wagt hier zum ersten Mal eine unabhängige Ausstellung, die zum Gründungsereignis des Impressionismus wird. Monet, Renoir, Cézanne, Morisot, Degas, Sisley und Pissarro sollten damit den Lauf der Kunstgeschichte für immer verändern.
Schon im 19. Jahrhundert, als die industrielle Revolution die Gesellschaft grundlegend veränderte, beobachtete der Maler Pierre-Auguste Renoir mit wachem Blick die Folgen dieses Wandels. Seine größte Sorge galt dabei der Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen. In seinen Werken setzte er dieser Befürchtung etwas entgegen: Bilder, die Freundschaft, Zärtlichkeit und erotische Nähe feiern - als stille, aber eindringliche Mahnung, wie essenziell solche Bindungen für das menschliche Glück sind.
Kurt Tucholsky, eine der herausragenden Figuren der intellektuellen Opposition, kehrt im April 1924 Berlin und damit Deutschland den Rücken. Sein neues Zuhause wird Paris. Von hier will er den Franzosen die Deutschen erklären, wird jedoch zum Chronisten des Weges seiner Heimat in die Katastrophe. Tucholskys entscheidende Werke entstehen in dieser Zeit - und er lebt privat die schönste und schwerste Beziehung seines Lebens.
Ballett von John Cranko nach William Shakespeare
Einen festen Platz in der Ballettgeschichte sicherte sich John Cranko durch seine drei abendfüllenden Handlungsballette, die er für das Stuttgarter Ensemble choreographierte: "Romeo und Julia", die legendäre Produktion, mit der John Cranko und seine Compagnie des Stuttgarter Balletts die Herzen des internationalen Publikums im Sturm eroberten, außerdem Alexander Puschkins Nationalepos "Onegin" und die Shakespeare-Komödie "Der Widerspenstigen Zähmung". Mit der Cranko-Trilogie wurde 2018 das 50. Jubiläum dieser drei Ballette gefeiert, wobei die letztgenannte Produktion pandemiebedingt ins Jahr 2022 verschoben wurde und nun auf ARTE zu sehen ist.
Mit Jason Reilly, Veronika Verterich, Martí Fernández Paixá, Alessandro Giaquinto, Fabio Adorisio
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Drei Minuten über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. In dieser Folge: Jean-Michel Basquiat.
"Geschichte schreiben" ist ein von Historikern und Historikerinnen moderiertes Geschichtsmagazin. Im Mittelpunkt der von dem französischen Mittelalter- und Renaissancespezialisten Patrick Boucheron präsentierten Sendung steht die Frage: Was hat uns Geschichte heute zu sagen? Jede Woche stellt ein Gast einen Gegenstand und seine Geschichte vor. Die verwendeten Archivaufnahmen werden in kreative grafische Animationen eingebettet und pädagogisch aufbereitet.