Seit mehr als 100 Jahren ist das 24-Stunden-Rennen von Le Mans das härteste Autorennen der Welt - ein rasender Wettkampf an der Grenze des physisch und technisch Möglichen. In einem einzigen Tag vereint sich hier alles, was Motorsport ausmacht: Geschwindigkeit, Präzision, Teamgeist und das unstillbare Streben nach Perfektion. Fahrer und Fahrerinnen, Ingenieure und Strategen wagen hier Jahr für Jahr das Unmögliche. Leidenschaft und Leid, Triumph und Tragödie sind untrennbar mit diesem Mythos des Motorsports verbunden.
Im Jahr 1925 verließ die junge schwarze Varieté-Tänzerin Josephine Baker die USA und machte sich auf den Weg nach Europa. Sie entfloh der Rassentrennung und versuchte ihr Glück in Paris. In nur einer Nacht wurde sie zum Liebling der französischen Metropole. Ihr "Danse sauvage" sorgte für Furore auf dem alten Kontinent. Doch jedes Mal, wenn sie in ihr Heimatland zurückkehrte, stieß sie auf Rassentrennung und Rassismus. Eine Dokumentation über ihr politisches Erwachen.
Ist unsere Persönlichkeit von Geburt an festgelegt - oder können wir sie bewusst verändern? Lässt sich Gelassenheit lernen, Gewissenhaftigkeit trainieren und Kontaktfreudigkeit steigern? "Persönlichkeit ist nicht in Stein gemeißelt", sagt Persönlichkeitspsychologe Franz Neyer, und widerspricht dem lange vertretenen Dogma, dass der Charakter nach dem 30. Lebensjahr fest zementiert ist.
In dieser Folge von "Tierisch fotogen" steht die Fotografin Yana Wernicke im Mittelpunkt. Ihr Schwerpunkt: die Beziehung zwischen Mensch und Nutztier. Sie zeigt in poetischen, oft in Schwarz-Weiß gehaltenen Bildern Kühe, Schweine oder Wasserbüffel als individuelle Persönlichkeiten. Ihre Fotografien verändern den Blick auf die Tiere und machen sie als fühlende Wesen sichtbar.
Was fühlen wir, wenn wir einen Raum betreten? Warum werden wir im Museum leise? Warum macht uns ein Wartezimmer nervös, ein Café entspannt? Können Räume jemals neutral sein? Oder geben sie uns durch ihre Architektur, Möbel und Atmosphäre selbst Antworten?
Der tapfere Edelmann Sir Lancelot schließt sich Ritter Artus an, den er zutiefst bewundert. Artus besiegt die wilden Stämme des Landes und wird König des vereinten Englands. Doch sein aufrührerischer Neffe Sir Mordred deckt Lancelots heimliche Liebe zu Königin Guinevere auf und benutzt den Skandal, um einen Krieg zu entfachen.
England in der Zeit des beginnenden Rittertums: Der Edelmann Lancelot bricht auf, um sich dem berühmten Ritter Artus von Pendragon anzuschließen, der die verfeindeten Stämme des Landes in einem Königreich vereinen will. Unterwegs gerät Lancelot jedoch in einen Hinterhalt, dem er mit Hilfe eines Fremden entkommt. Der tapfere Helfer entpuppt sich als Artus selbst. Schon bald werden sie zu engen Vertrauten im Kampf gegen die Truppen von Artus' Neffen Mordred, seinem stärksten Rivalen.
In einer wagemutigen Schlacht bezwingen sie schließlich dessen Truppen und Artus wird König. Auf dem Weg zur Krönungszeremonie in Camelot befreit Lancelot das gefangen gehaltene Burgfräulein Guinevere. Artus macht sie zur Königin - nicht wissend, dass ihr Herz Lancelot gehört. Das nutzt der aufrührerische Mordred für eine Verschwörung. Als Guinevere Lancelot heimlich in seiner Kammer besucht, wird das Liebespaar von Mordred überrascht. Nun nutzt Mordred Artus' geschwundene Autorität und löst einen Krieg aus, der erneut das Land verwüstet.
Mit Robert Taylor, Ava Gardner, Mel Ferrer, Anne Crawford, Stanley Baker, Felix Aylmer, Maureen Swanson, Gabriel Woolf
Wie ein Blitz traf die Stimme von Elina Garanca einst die Opernwelt. "Als würde sie Dart spielen, so treffsicher und genau sind ihre Töne", jubelte "The Times". Mit ihrer charismatischen Bühnenpräsenz hat sich die Mezzosopranistin an die Weltspitze gesungen und blickt auf Highlights und Lieblingsmelodien ihrer Karriere zurück - veranschaulicht durch Clips, Opern- und Konzertausschnitte.
Das Dorf liegt mitten auf der deutsch-französischen Grenze und heißt auf der elsässisch-französischen Seite Scheibenhard, auf der pfälzischen Scheibenhardt. Alljährlich richten die beiden Gemeinden im Juni zusammen ihr Brückenfest aus - über den Grenzfluss Lauter hinweg. Ein Anlass, gemeinsam zu kochen und zu backen und damit die deutsch-französische Freundschaft zu feiern.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Sie ist längst eine Legende: Whang Od, die um 1917 geborene Tätowiererin von Buscalan. Das philippinische Dorf liegt hoch oben im Gebirge, trotzdem kommen Menschen aus aller Welt zu Whang Od, die noch die uralte Tätowiertechnik Batok beherrscht. Viele im Dorf leben mittlerweile von Whang Ods Kunst. Doch was passiert, wenn die Matriarchin eines Tages stirbt?
San Francisco Bay, 1962: Der mehrfache Ausbrecher Frank Morris wird auf die Gefängnisinsel Alcatraz verlegt. Sie gilt als die sicherste Haftanlage ihrer Zeit, umgeben von scharfen Klippen und eiskaltem Wasser. Doch angesichts der inhumanen Zustände wagen Morris und drei Mithäftlinge das scheinbar Unmögliche ... Don-Siegel-Klassiker (1979) nach einem wahren Fall mit Clint Eastwood.
Mit Clint Eastwood, Patrick McGoohan, Roberts Blossom, Jack Thibeau, Fred Ward, Paul Benjamin, Larry Hankin, Bruce M. Fischer, Frank Ronzio
Den Poncho lässig um die Schultern gelegt, die Zigarre im Mundwinkel und ein grimmiger Blick unter der Hutkrempe - Clint Eastwood, wie man ihn kennt! Als cooler Cowboy und zynischer Polizist spielte er sich zunächst in die Herzen der Zuschauer, nicht aber der Kritiker. Mit einfühlsamen Meisterwerken wie "Die Brücken am Fluss" (1995) und "Gran Torino" (2008) gelang es ihm schließlich, auch sie als Schauspieler und Regisseur zu überzeugen. Über 60 Jahre vor und hinter der Kamera - und mit 95 Jahren noch immer aktiv: Clint Eastwood ist eine Hollywoodlegende und der Letzte seiner Art.
"D steht für Distanz" ist eine herzzerreißende, aber letztlich hoffnungsvolle Schilderung der Epilepsie von Louis Petit, dokumentiert von seinen Eltern, den Filmemachern Christopher Petit und Emma Matthews. Der Film erzählt von ihrem Kampf innerhalb des maroden britischen Gesundheitssystems und ist zugleich eine Reflexion über Technologie, Kapitalismus und das menschliche Gehirn.
Sie lernten das Tennisspielen in einem der schlimmsten amerikanischen Ghettos und erreichten dank ihrer zahlreichen Turniersiege dennoch die Spitze der Weltranglisten - Serena und Venus Williams haben sich voller Selbstbewusstsein gegen den Rassismus und Sexismus durchgesetzt. Die beiden Afroamerikanerinnen revolutionierten ihren Sport und werden in der ganzen Welt verehrt.
Scham, weil uns etwas unendlich peinlich ist.
Scham, weil wir denken, die Erwartungen der anderen nicht zu erfüllen.
Scham, weil uns andere zutiefst verletzt haben.
Die einen hindert Scham daran, Dinge zu wagen und das Leben zu leben, das sie sich erträumen. Die anderen hält sie in negativen Gefühlen gefangen. Je stärker die Scham ist, umso mehr versuchen wir, sie vor anderen zu verbergen. Genau das gibt ihr zerstörerische Macht über uns.
In einem abgelegenen Dorf im Senegal, weit entfernt von der nächsten Schule und ohne Aussicht auf Anschluss an das Stromnetz, nehmen drei Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand. In der Stadt wollen sie eine Fortbildung zum Thema Solarenergie besuchen, um ihre Dorfgemeinschaften mit Strom zu versorgen. Eine von ihnen, Néné, widersetzt sich dem Willen ihres Mannes, um mitmachen zu können. Mit ihrem entschlossenen Handeln stellen die Frauen unterschwellig die Frage nach der Stellung der Frau in der modernen afrikanischen Gesellschaft.