Unsere Städte verbrauchen 75 Prozent der weltweit erzeugten Energie und tragen damit maßgeblich zur Klimakrise bei. Doch mit originellen Ideen kann man Städte umweltfreundlicher und lebenswerter gestalten. Engagierte Menschen führen in Polen ohne Unterstützung der Regierung eine lokale Energiewende herbei, bauen in Indonesien erdbebensichere Häuser aus Plastikabfall, sanieren in Deutschland ganze Wohnblöcke zu energiesparenden Gebäuden, verwandeln Städte in Insektenparadiese und machen in Kolumbien aus der einst gefährlichsten Stadt der Welt eine lebenswerte grüne Stadt.
Jeden Tag sterben etwa 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Doch es gibt engagierte Menschen, die bedrohte Tiere schützen und sogar fast ausgestorbenen Arten zu einem Comeback verhelfen. Naturschützer helfen dem Goldenen Löwenäffchen in Brasilien wieder mehr Lebensraum zu bekommen, Ziehmütter zeigen in Gefangenschaft geborenen Waldrappen ihre Flugroute über die Alpen und Meeresbiologen retten den kalifornischen Seeotter.
Immer mehr Frauen bekommen Kinder nur mit immer größeren Schwierigkeiten oder gar nicht. Die Geburtenrate sinkt, Kinderwunschpraxen boomen. Liegt es an Erkrankungen wie Endometriose und PCOS, an Umweltgiften oder gibt es da noch andere Gründe? "42 - Die Antwort auf fast alles" fragt: Stecken wir wirklich in einer Eizellenkrise?
Tony Manero ist 19 Jahre alt. Er lebt in Brooklyn bei seinen arbeitslosen Eltern und jobbt als Verkäufer in einem Farbengeschäft. Im Gegensatz zu seinem Bruder, der Priester geworden ist, ist Tony der Loser der Familie. Er ist ständig pleite und zieht mit seiner Gang auf der Suche nach Abenteuern um die Häuser. Doch zu mehr als Schlägereien und Frauengeschichten führt das nicht. Keine rosigen Aussichten für den jungen Italo-Amerikaner, wäre da nicht der Samstagabend im "Odyssee 2001 Club". Dort ist Tony der König der Tanzfläche. Die Mädchen stehen Schlange, um mit ihm zu den Disco-Hits der Bee Gees zu tanzen, aber Tony hat nur Augen für Stephanie, die es geschafft hat, in Manhattan Fuß zu fassen, und außerdem gut tanzen kann. Er möchte mit ihr an einem Tanzwettbewerb teilnehmen und 500 Dollar Preisgeld gewinnen.
Die Proben gestalten sich komplizierter als erwartet. Tony wird sich nach und nach seiner perspektivlosen Existenz bewusst und erkennt, dass daran auch der Gewinn des Tanzwettbewerbs nichts ändern kann.
"Saturday Night Fever" ist mehr als eine Werbemaßnahme für Diskotheken. Der Tanzfilm zeichnet ein stimmungsvolles Lebensbild der Jugend im Brooklyn der 70er Jahre. Er machte John Travolta zum Star und setzte Trends in Mode und Musik.
Mit Barry Miller, John Travolta, Karen Lynn Gorney, Donna Pescow, Joseph Cali, Paul Pape, Bruce Ornstein, Julie Bovasso
Die Dokumentation "The Bee Gees: How Can You Mend a Broken Heart" geht der Frage nach, warum die Musik der Bee Gees seit mehr als einem halben Jahrhundert so beliebt ist. Es geht um die sagenhafte Geschichte der Popband The Bee Gees - eine Geschichte von atemberaubenden Erfolgen, aber auch von Verlust und Leid.
Das Bee-Gees-Phänomen basiert auf einer besonderen Kreativität der Musiker: Das Trio bestand aus drei Brüdern. Mit sechs Jahren begannen die Zwillinge Maurice und Robin, mit neun Jahren Barry, Melodien zu improvisieren und musikalische Motive zu komponieren - und zwar ohne formale Ausbildung und ohne sich dessen bewusst zu sein, was sie da eigentlich taten. Es passierte wie von selbst.
Die Dokumentation erzählt von drei Brüdern, die einem Gefühl nachspüren, das sie als Kinder empfunden haben - der Freude, zusammen zu singen und aus diesem einzigartigen Sound eigene Songs entstehen zu lassen.
Verrücktes Verhalten galt nicht immer als ein Fall für die Medizin. Die Figur des Narren hatte in der Zeit zwischen Mittelalter und Renaissance einen festen Platz in der Gesellschaft und war allgegenwärtig in der Kunst. Der Narr verkörperte zahlreiche Ängste, die Europa im Zeitalter der großen Entdeckungen und angesichts der religiösen Spaltungen im Zuge der Reformation und des aufkommenden Kapitalismus verunsicherten. Mit subversiver Kraft befeuerte er die Fantasie der Menschen, kristallisierte die Widersprüche der Zeit heraus und wurde damit zum Vorboten der aufkeimenden Moderne.
2025 feierte das Festival "La Folle journée" von Nantes sein 30-jähriges Jubiläum. In der Jubiläumsausgabe der "Folle journée" von Nantes drehte sich alles um die großen Musikmetropolen. Wien und Paris standen im Mittelpunkt des Abschlusskonzertes, mit Musik von Wolfang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Johann Strauss, bis hin zu der von Camille Saint-Saëns.
In Cavalaire, einem kleinen Ort nicht weit von Saint-Tropez, arbeitet die Fischerin Angélique Colfort. Sie besitzt ein sogenanntes Spitzboot und fischt nach traditioneller Methode. Das Boot ist klein, der Fang nicht groß: Angélique arbeitet nachhaltig und fischt nur so viel, wie sie verkaufen kann. Aber was sie fängt, ist kulinarisch wertvoll! Ihren Kunden erklärt sie, wie man ihre Fische und Meeresfrüchte in der Küche zubereitet.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
In Mexiko lebt seit einigen Jahren ein uraltes Ballspiel der indigenen Bevölkerung wieder auf, das mit der Hüfte gespielt wird: Ulama. Früher ging es dabei um Leben und Tod, um die Gunst der Götter für eine gute Ernte oder um Sieg und Niederlage in bewaffneten Konflikten. José Lizárragas Vater hat die Tradition des Spiels wiederbelebt und er führt sie fort. Er ist nicht nur Spieler der Familien- und Dorfmannschaft, sondern auch Trainer der Landesauswahl des Bundesstaates Sinaloa. Seit zehn Jahren organisiert er Turniere in ganz Mexiko, diesmal wird das Turnier in seiner Heimat ausgetragen.
Acht Jugendliche an der berühmten New Yorker "High School of Performing Arts" werden von der Aufnahmeprüfung bis zur großen Abschlussperformance begleitet. Vereint durch ihren großen Traum steht ihnen jedoch nicht nur das anstrengende Training bevor, sondern auch die harte Schule des Lebens. Oscarprämierter Episodenfilm mit mitreißenden Musik- und Tanzszenen.
Der große Traum vom Showbiz: Wer das harte Casting der "High School of Performing Arts" in New York hinter sich gebracht hat, hat noch einen steinigen Weg bis zum Ruhm vor sich. In den drei Studiengängen Musik, Tanz und Schauspiel müssen die Studierenden alles geben, um später für das harte Showbiz gewappnet zu sein.
Im aktuellen Jahrgang prallen komplett unterschiedliche Charaktere aufeinander. Zum Beispiel muss die schüchterne Doris, behütet von einer überfürsorglichen Mutter, sich mit Leroy aus einem New Yorker Ghetto verständigen. Oder der introvertierte Montgomery, der den Hänseleien des vorlauten Ralph ausgesetzt ist.
Auf dem Weg bis zum Abschlussball müssen die jungen Künstler durch die harte Schule des Lebens gehen: Coming-outs, häusliche Gewalt, erste Liebesnächte, stolze Eltern, sexuelle Übergriffe, unverhoffte Schwangerschaften und besonders der Umgang mit Erfolg und Misserfolg neben der kräftezehrenden Ausbildung.
Für seinen Film castete Alan Parker echte Studierende der New Yorker "High School of Performing Arts" und kreierte mit spaßigen Musicalszenen im Discoglanz der 80er Jahre ein lebensechtes Ensemblestück, dessen Titel "Fame" einen ironischen Unterton mitschwingen lässt.
Mit Irene Cara, Lee Curreri, Laura Dean, Antonia Franceschi, Eddie Barth, Boyd Gaines, Maureen Teefy, Gene Anthony Ray, Paul McCrane, Barry Miller
Der Kultfilm "Dirty Dancing" (1987) wurde mit seinem ikonischen Soundtrack, seinen unvergesslichen Tanzszenen und seiner Liebesgeschichte zum Klassiker. Doch hinter der scheinbar leichten Erzählung verbirgt sich eine politische Dimension: Der Film thematisiert zentrale Aspekte weiblicher Emanzipation und setzt sich mit dem Kampf für das Recht auf Abtreibung auseinander.
Tanzend von Houston nach Hollywood - Patrick Swayze ist eine Leinwandikone und blieb gleichzeitig immer auch ein Cowboy. Seinem Talent, aber auch seinem Ehrgeiz und seiner unbedingten Härte gegen sich selbst verdankte er große Erfolge - und sie führten ihn in große Krisen. In diesem Dokumentarfilm erzählen seine engsten Vertrauten von seinem Leben und seiner Karriere und zeichnen das Bild eines Künstlers zwischen Depression und Manie, zwischen Abschottung und Geltungsdrang.
Die Lehrerin Aida arbeitet 1995 im Bosnienkrieg für die UNO als Dolmetscherin. Vor den serbischen Milizen von General Mladic flüchtet sich die Zivilbevölkerung von Srebrenica in eine UN-Schutzzone. Doch von der UN-Führung im Stich gelassen, sind die niederländischen Blauhelm-Soldaten dort völlig überfordert. Verzweifelt versucht Aida, ihren Mann und ihre Söhne zu retten.
Mit Jasna Ðuricic, Boris Ler, Izudin Bajrovic, Boris Isakovic, Dino Bajrovic, Raymond Thiry, Juda Goslinga, Johan Heldenbergh, Edita Malovcic
Katy Perry tanzt im Mondrian-Kleid, Mondrian malt in New York den "Broadway Boogie Woogie", und Auguste Renoirs Kinderbilder werden in der Musik von Jean Françaix lebendig. Der Rapper Drake performt in Räumen des Lichtkünstlers James Turrell und im Panthéon in Paris beginnen Skulpturen von Anselm Kiefer zu singen. Die Sängerin Annie Clark verwandelt sich in eine überlebensgroße Skulptur von Ron Mueck und Böcklins "Toteninsel" leuchtet in düsteren Orchesterfarben. Madonna imitiert die Malerin Tamara de Lempicka und Olga Neuwirth schreibt neue Musik zum historischen Vorläufer des Musikvideos.
Dies ist eine Geschichte über Astronomie in Afrika. Es ist aber auch die Geschichte der Raumsonde "Lucy", die von der NASA ins All geschickt wurde, um Asteroiden und damit den Ursprung unseres Sonnensystems zu erforschen. Und es geht um Maram Kaire, einen Astronomen aus dem Senegal, der beide Geschichten miteinander verbindet - in einem Land, das bisher nicht für internationale Weltraumforschung bekannt war. Doch wer Maram und diese Geschichte kennenlernt, wird verstehen, dass sich das sehr bald ändern könnte ...