(1): Bella Bellow, Gesangsstar aus Togo
(2): New York: Vorhang auf für das jiddische Theater
(3): Brasilien: Monicas exotische Cupcakes
(4): Indien: der blutrünstige Vasco da Gama
(1): Armenien: Susanna Harutyunyan und das Gedächtnis eines Volkes
(2): Paris: Stadt der Bouquinisten
(3): Usbekistan: Sahibas Rindseintopf
(4): Irland: Draculas große Schwester
Seit 20 Jahren arbeiten Bruno und Malik im Großraum Paris mit Menschen, die durch das gesellschaftliche Raster fallen. Bruno leitet eine private Einrichtung für schwer autistische Kinder und Jugendliche, die von staatlichen Heimen oft abgewiesen werden. Malik bildet junge Männer aus schwierigen sozialen Verhältnissen zu Betreuern aus und bindet sie in die tägliche Arbeit mit den Schützlingen ein. Gemeinsam schaffen die beiden ein ungewöhnliches Netzwerk, das dort einspringt, wo das System nicht mehr weiterweiß. Dabei geraten vor allem zwei Jugendliche in den Blick: Joseph, der Fortschritte gemacht hat, aber in der Métro immer wieder die Notbremse zieht, und Valentin, dessen heftige Selbstverletzungen jede Betreuung zur Herausforderung machen. Zugleich wächst die Verantwortung für die jungen Betreuer, die bei Malik eine neue Perspektive finden sollen. Doch je erfolgreicher und bekannter Brunos und Maliks Institution wird, desto stärker geraten ihre Methoden unter Druck. Die Gesundheitsbehörde prüft die Arbeit der Einrichtung kritisch; Vorschriften und Kontrollinstanzen drohen das innovative System zu kippen.
Nach ihren Erfolgen "Ziemlich beste Freunde" und "Heute bin ich Samba" überzeugen die Regisseure Eric Toledano und Olivier Nakache auch hier durch ihre Nähe zu den Figuren und den feinen Humor. Viele Rollen sind mit Laien und jungen Menschen mit Autismus besetzt. So verbindet der Film soziale Dringlichkeit mit dokumentarischer Genauigkeit und großer Menschlichkeit.
Mit Vincent Cassel, Reda Kateb, Hélène Vincent, Benjamin Lesieur, Marco Locatelli, Bryan Mialoundama
Ob Glattwale, Pinguine oder Seelöwen - für die Geburt ihrer Jungen zieht es viele Meeresbewohner an die fast 5.000 Kilometer lange Küste Argentiniens. Vom ersten Atemzug an geht es für die Kleinen um eins: Überleben. Außergewöhnliche Unterwasserbilder und beeindruckendes Tierverhalten machen den Film zu einem visuellen Erlebnis.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Fast 200 Bauernhöfe verschwinden jede Woche in Frankreich, vor allem auch deshalb, weil viele Landwirte in den Ruhestand gehen. Wer soll ihre Nachfolge antreten? Viele Kinder dieser Landwirte winken lieber ab: zu viel Arbeit. Aber es wachsen auch junge Leute nach, die Lust haben, die alten Höfe zu übernehmen. Manche von ihnen stammen nicht einmal aus Bauernfamilien.
Konzentrationslager Buchenwald, 1945. Ein Gefangener hat ein kleines Kind gerettet, versteckt in einem Koffer. Als die Mithäftlinge den Jungen entdecken, stehen sie vor einer schweren Entscheidung. - Der DDR-Spielfilm über Leben und Sterben in einem KZ beruht auf wahren Ereignissen und ist mit Ausnahme des propagandistischen Endes unpathetisch und doch ergreifend. Mit Armin Müller-Stahl.
Mit Erwin Geschonneck, Armin Mueller-Stahl, Krystyn Wójcik, Fred Delmare, Boleslaw Plotnicki, Viktor Awdjuschko, Gerry Wolff, Peter Sturm, Wolfram Handel
Mit fast 140 Filmen hat Armin Mueller-Stahl Filmgeschichte geschrieben und es als einer der wenigen Deutschen geschafft, ein gefeierter Hollywoodschauspieler zu werden. Die Dokumentation verfolgt Mueller-Stahls bewegtes Leben zwischen DDR, BRD und Hollywood, sie zeigt ihn als Musiker und Maler und vor allem: als Mensch.
Lokomotivführer Raymond Pinsard verliert nach einem Unfall sein Augenlicht. Der Verlust stürzt ihn in eine tiefe Krise und zwingt ihn, sein bisheriges Leben neu zu ordnen. Allmählich versucht er seinen Platz in einer Welt zu finden, die er nicht mehr sehen kann. Schicksalsdrama aus dem Jahr 1951 von Georges Lacombe mit Jean Gabin in der Hauptrolle.
Mit Jean Gabin, Simone Valère, Gérard Oury, Jacques Dynam, Marthe Mercadier, Robert Arnoux, Suzanne Dehelly
Dina und Michael sind glücklich in ihrer Beziehung, bis Michael beginnt, laut über eine Trennung nachzudenken. In fünfzehn Situationen begleiten wir das Paar, wie es sich durchs Leben navigiert und versucht, die Liebe nicht aus den Augen zu verlieren. - Anna Brüggemann und Alexander Khuon spielen das Paar Dina und Michael.
Eine romantische Tragikomödie von Dietrich Brüggemann.
Mit Anna Brüggemann, Alexander Khuon, Isolde Barth, Hanns Zischler, Nina Petri
Ein künstlerisches und humorvolles Spiel mit Klischees bietet dieses Magazin. In jeder Folge werden dabei bestimmte Eigenheiten der Franzosen und Deutschen unter die Lupe und auch aufs Korn genommen.
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.