Das deutsch-peruanische Ermittlerteam bricht zum Inka-Pfad auf. In der Nacht wird Kommissarin Rita Berg unweit des Tatorts in ihrem Zelt überfallen. Eine Einschüchterung? Oder gibt es wirklich Räuber, wie Jona anfangs behauptete? Obwohl Rita nun dank einer akribischen Nachstellung des Tathergangs weiß, dass dessen Schilderung weder faktisch noch ballistisch stimmen kann, fehlen neben Indizien immer noch Beweise. Diese soll eine bislang vernachlässigte Zeugin mit weiteren Details zum Tathergang liefern. Rita reist zu ihr nach Kapstadt, um diese letzte Chance zu nutzen, Jona schließlich doch zu einem Geständnis zu bewegen.
Mit Nina Gummich, Thomas Prenn, Amelie Kiefer, Florian Karlheim, Juergen Maurer, Martin Kluge, Hishaam Loofer, Aubrey Shelton, Ruben Engel, Sherry Stone, Manuela Morini, Renate Stuurman, Jeremiah Mentor
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
Der Ableger der Serie "In aller Freundschaft" dreht sich um den Alltag im Erfurter Johannes-Thal-Klinikum. Die Beziehungen zwischen den Ärzten stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Schicksale der Patienten.
Mit Sanam Afrashteh, Mike Adler, Philipp Danne, Luan Gummich, Mirka Pigulla, Arne Kertész, Linda Kummer, Horst Günter Marx, Marijam Agischewa, Christian Beermann, Jakob D'Aprile, Olivia Papoli-Barawati, Nils Rovira-Muñoz, Michel Diercks, Janka Horakova
Die seit 1998 ausgestrahlte Arztserie handelt vom Alltag in der fiktiven Leipziger "Sachsenklinik". Die Beziehungen zwischen den Ärzten stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die bewegenden Schicksale der Patienten.
Mit Louise Sophie Arnold, Maren Gilzer, Paul Sundheim, Thomas Rühmann, Andrea Kathrin Loewig, Bernhard Bettermann, Annett Renneberg, Vanessa Rottenburg, Julian Weigend, Thomas Koch, Arzu Bazman, Christina Petersen, Tan Caglar, Jascha Rust, Udo Schenk, Alexa Maria Surholt, Isabell Gerschke, Rolf Becker
Schön und nachhaltig zugleich? Im Möbelbereich ein schwieriges Verhältnis. In der EU werden jährlich rund 10 Millionen Tonnen Möbel weggeworfen. Immer mehr Hersteller setzen dagegen. Der Stuhlklassiker Nr. 14 von "Thonet" wird immer noch von Hand gefertigt. "Stooly Möbel" kreiert Möbel aus Pappe. Und "Woodio" verwendet Holzspäne, um daraus Waschbecken, Badewannen und Toiletten herzustellen.
Mit manchen Menschen meint es das Leben besonders gut, andere werden von Schicksalsschlägen verfolgt. In beiden Fällen entstehen erzählenswerte Geschichten mit beeindruckenden Protagonisten.
Es ist Trockenzeit in Belize: 40 Grad Hitze, seit Wochen kein Tropfen Regen mehr, der Dschungel ist durstig. Maria Garcia, eine Frau in weißer Tracht mit gebundenem Haar-Knoten, schwenkt eine rauchende Schüssel inmitten der Bäume im Regenwald und ruft dabei in der Sprache ihrer Vorfahren den Regengott an. Maria Garcia ist eine Maya-Heilerin, eine Kämpferin für ihre indigene Kultur und für die Natur. Einige hundert Kilometer weiter südlich bangt der Maya-Bauer Marcelino Teul um seine Mais-Ernte. Genau wie bei seinen Vorfahren, den alten Maya, ist der Mais die Basis seines Lebens. Hauptnahrungsmittel und Haupteinkommensquelle für ihn und seine Frau Dominga. Die beiden leben weit abgelegen tief im Dschungel. Wie werden sie in diesem Jahr über die Runden kommen? Frank Tzib, gerade 23 Jahre alt, steht kurz vor einem großen Umbruch in seinem Leben. Sein großer Traum: sein Wissen um die fast ausgestorbene Maya-Schrift in die Welt tragen, eines Tages Professor werden. Ein Anruf aus den USA bringt ihn ein ganzes Stück näher an die Erfüllung dieses Traums. Frank, Maria, Dominga und Marcelino: Sie alle sind Maya in Belize. Und sie wollen das Erbe ihrer Urahnen am Leben halten, entgegen allen Widrigkeiten.
Maria, Norma und Nelly: Die drei Schwestern aus der indigenen Gemeinschaft der Kolla teilen sich ein Erbe, um das sie sich seit dem Tod ihrer Mutter kümmern: ein Stück Land - und eine Lama-Herde in der Puna, einer Hochwüste in den argentinischen Anden. Nelly und Norma leben mit ihren Familien im Dorf El Moreno, Marias Familie wohnt in der Stadt Tilcara in der Schlucht "Quebrada de Humahuaca". Aber oben in der Puna fühlen sich die Schwestern zuhause. Der Film nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Entdeckungsreise in die Anden, zu starken Frauen, die ihr Land lieben und die Tradition ihres Volkes auf ihre Weise leben und bewahren.
Hannah ist im Stress. Das Leben in der Patchwork-Familie mit ihrem neuen Freund, dessen Sohn und ihrer eigenen Tochter hält die Sozialarbeiterin in Atem. Nach einem Unfall ihrer betagten Mutter übernimmt sie auch noch deren Hochzeitsagentur. Durch Zufall findet sie dabei heraus, dass eine ihrer Kundinnen im wahrsten Sinn ihr Eheglück zu verspielen droht. Hannah kann nicht anders: Sie muss auch hier helfen. Irgendwann geht ihr buchstäblich der Gaul durch.
Mit Aglaia Szyszkowitz, Marcus Mittermeier, Ulrike C. Tscharre, Thomas Unger, Hildegard Schmahl, Anastasia Trebuth, Joël Sommer, Stefan Merki, Wolfgang Pregler, Martin Walch, Wiebke Puls, Firat Emre Mutluer, Carlos Lobo, Murali Perumal, Arthur Klemt
Reisen abseits ausgetretener Touristenpfade, so, wie man es in keinem Reisekatalog buchen kann - das verspricht die Sendung "Travel Like a local". Diesmal geht es mit hr-Moderator Danijel Stanic in sein Herkunftsland Kroatien. Er hat bis zu seinem 5. Lebensjahr hier gelebt, spricht die Landessprache und kennt sich bestens aus. Seine Reise beginnt in der bunten Hauptstadt Zagreb, um von dort einen abenteuerlichen Roadtrip bis an die Küste nach Split zu unternehmen. Danach geht es weiter auf seine Lieblingsinsel Brac und zu einer Bootstour, auf der eine spannende Entdeckung die nächste jagt. Danijel Stanic zeigt uns sein Kroatien - mit warmherzigen Begegnungen, neuen, überraschenden Perspektiven und einem Land so vielfältig und schön, dass man sich immer wieder kneifen muss.
Nie mehr ins Büro - Vom Manager zum Selbstversorger
6. Staffel
3. Folge
45'
Dennis und Sabrina sind vor wenigen Wochen in ihr neues Zuhause auf dem Land in Unterfranken am Main gezogen. Ein mutiger Neustart in einem 1890 erbauten Haus, das sie über Kleinanzeigen entdeckt und für 76.000 Euro erworben haben. Ihr neues Zuhause stand zuvor sieben Jahre leer. Das macht sich bemerkbar: Schlechte Bausubstanz, Siebenschläfer im Haupthaus, Metall-Müll im Garten vom Vorbesitzer, ein fehlendes Fundament- all das fordert täglich Zeit, Energie und Geld. Ihr größter Wunsch fürs Eigenheim: Ein Kamin mit Sims für Deko und Weihnachtssocken, denn die beiden sind große Weihnachtsfans und freuen sich schon aufs Dekorieren. Doch nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung. Im Rheingau hat NDW-Superstar Markus ("Ich will Spaß") ein etwas in die Jahre gekommenes Landhotel übernommen, das er gemeinsam mit Ehefrau Yvonne und Sohn Markus zum Laufen bringen will. Anfang 2025 kauften sie das traditionsreiche Haus in Assmannshausen, direkt am Rhein - genau dort, wo sie einst geheiratet haben. Dieses Haus soll nun neuer Lebensmittelpunkt werden. Gemeinsam mit Hannes, Markus Sohn aus erster Ehe. Doch haben die drei das Zeug zu Hoteliers? Die 13 Zimmer sind in die Jahre gekommen, die Böden erinnern noch an die frühen 80er. Kann das Hotel zu einem echten Zuhause für Familie Mörl werden? Oder werden Renovierungschaos, familiäre Spannungen und hohe Erwartungen ihren Traum vom eigenen Familienhotel gefährden? Alina will mit ihrem Freund Pascal in das geerbte Haus ihres Großvaters in einem Dorf bei Stuttgart ziehen. Davor muss das Haus aber noch von Grund auf renoviert werden - neben ihren Vollzeitjobs. Das stellt ihre noch frische Beziehung auf eine harte Probe. Besonders für Pascal ist der Umzug aus Stuttgart raus aufs Land eine riesige Umstellung. Kommt er mit dem Dorfleben klar? Dazu gehört auch der örtliche Narrenverein, in dem Freundin Alina mittanzt - und Pascal demnächst vielleicht auch. Andreas und Bernd hatten gutbezahlte Jobs in Zürich. Und haben jetzt ein paar Hühner, Schafe und zwei eigensinnige Hundewelpen auf einem ehemaligen Bauernhof mitten im Schwarzwald. Der Neustart auf dem Land war zwar ihr Traum, aber ganz so einfach wie sie sich das Leben in der Natur vorgestellt haben, ist es dann doch nicht. Zum Glück gibt es hilfsbereite Nachbarn, die den Ex-Städtern unter die Arme greifen. Für Anna und Moritz war klar, wenn sie mal Kinder haben, sollen diese nicht in Köln, sondern auf dem Land aufwachsen. Jetzt ist Anna hochschwanger und sie renovieren einen Hof im Westerwald. Das Dorf ist für Moritz Heimat, seine Eltern wohnen am Ende der Straße. Für Anna dagegen als gebürtiges Nordlicht sind die hiesigen Sitten und Gebräuche noch etwas gewöhnungsbedürftig.
Das Magazin für die Region Nordhessen bietet Kurzweiliges, Wissenswertes sowie Aktuelles aus der Umgebung. Das alles wird verpackt in spannende Berichte und Geschichten.
Am 22. April 2026 wird das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen feierlich eröffnet. Kosten: Vier Milliarden Euro. Fläche: 60 Fußballfelder. Das größte privatfinanzierte Infrastruktur-Projekt Europas. 3500 Bauarbeiter waren jeden Tag im Einsatz. 200.000 Kilometer Kabel haben sie verlegt, 10.000 Türen und 112.000 Tonnen Stahl verbaut. T3 ist größer als die Flughäfen Hamburg, Köln/Bonn oder Düsseldorf. Mehr als 8000 Komparsen testen aktuell Terminal 3, sie spielen Passagiere, müssen Koffer aufgeben, ihr richtiges Gate finden und mit der neuen Skyline-Bahn fahren. Wie läuft der Testbetrieb? Ist das neue Terminal 3 fit für die ersten Flieger und Passagiere. Kommt es zum Desaster wie bei der Eröffnung des Berliner Flughafens 2020?
Grünes Glück ohne Stress - so werden Balkon und Garten zum Paradies für Arten
45'
Hecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können - ohne zusätzlichen Aufwand. Außerdem erklären wir, wie wichtig das Leben unter unseren Füßen ist: Regenwürmer lockern den Boden, verbessern die Wasserspeicherung und schützen vor Erosion. Diese unscheinbaren Helfer machen Gärten stabiler und pflegeleichter - ein Vorteil, den viele unterschätzen. Ralph Caspers nimmt uns mit in die Welt der kleinen Helfer und großen Zusammenhänge - und zeigt, wie aus jedem Balkon oder Garten ein widerstandsfähiger Lebensraum wird. Ohne teure Umbauten, ohne komplizierte Pflege und ohne Perfektionsdruck - aber mit spürbarem Nutzen für Mensch und Natur.
Seit dem Jahr 1984 stehen hier Wirtschafts- und Verbraucherthemen im Vordergrund. Ein Experte steht außerdem im Studio zu seinem Fachgebiet Rede und Antwort.
Luna Luce ist nach Frankfurt gekommen, um sich neu zu erfinden. Als Kind vom bayerischen Dorf war sie schüchtern, in der Großstadt lebt die 23-Jährige jetzt die unterschiedlichen Seiten ihrer Kreativität aus: Tanzen, Bildende Kunst, Kampfsport - wird sich bewahrheiten, was die Königin der Schwerter aus Lunas Tarotkarten prophezeit?
Mike wohnt mit seiner Hündin Marla auf der Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel, wo ihn die meisten Vorbeilaufenden ignorieren. Das hält er nur mit Crack und Heroin aus. Sobald er genug Geld hat, möchte er den Zug zu seiner Schwester nach Polen nehmen, um endlich den Entzug zu machen. Wird er es schaffen, von Frankfurt loszukommen?
Für Nicola ist Frankfurt eine Station auf der steilen Karriereleiter als Bankerin. Sie leitet das Risk-Management bei der J.P. Morgan SE. Ihr Leben findet auf den oberen Etagen von Frankfurt statt: im Büro in der 22. Etage des Taunus-Turms, im Hochhaus-Fitness-Studio und im Luxus-Apartment mit Blick über die Stadt. Wie erlebt sie ihre 70-Stunden-Woche, und wie Frankfurt nach Stationen in London und New York für die Bankerin an?
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Schwarzer Rauch zieht über die Ostsee nach Travemünde. Für Seenotretterin Leonie Hintze (18) ist klar: "Hier geht es um Leben oder Tod!" Die Crew rückt sofort aus, der Skipper des brennenden Boots rettet sich per Sprung über Bord ins Wasser.
Unberechenbar und gefährlich kann die Nordsee sein. Etwa, wenn Ebbe und Flut mit gewaltigen Strömungen aufeinandertreffen. Ein Routinerinsatz wird dann für den Seenotrettungskreuzer "EUGEN" der Station Norderney der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zum Wettlauf gegen die Zeit.
Ein alter Kutter meldet Wassereinbruch, doch dann bricht die Funkverbindung ab: Das ist nie ein gutes Zeichen ..., weiß Ingo Peters, der 3. Vormann des Seenotrettungskreuzers "EUGEN" der Station Norderney der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger . Rund 25 Minuten braucht die Mannschaft ins Einsatzgebiet. Dort wird schnell klar: Dieser Einsatz wird anders verlaufen als ursprünglich geplant. Die Pumpe muss rüber und bei heftigem Seegang auch noch ein Stromkabel.
Alarm für die Freiwilligen-Station Schilksee der DGzRS: Ein erschöpfter Surfer treibt in der Eckernförder Bucht abseits der Küste. Er kann aus eigener Kraft nicht mehr auf sein defektes Board steigen. Sofort starten der 28-jährige Vormann Marek Jacobsen und seine Crew mit dem Seenotrettungsboot "JÜRGEN HORST" Richtung Havarist. Die Retter benötigen selbst mit ihrem schnellen Spezialschiff rund 20 Minuten, um den Surfer zu erreichen; Zeit, in der Wind, Kälte und Strömung zum ernsten Risiko werden.
In der seit 1961 ausgestrahlten Sendung dreht sich alles um Sport. Berichtet wird über die Fußballspiele der Woche sowie über weitere Begegnungen aus verschiedenen Disziplinen. Regelmäßig wird das Tor des Monats gewählt.
Wie gut kennen die Hessen sich in ihrem eigenen Bundesland aus? Wer eine Traumreise gewinnen möchte, muss über Politik, Flora und Fauna, Klatsch und Mundart bestens informiert sein.
Muttersein ist das Natürlichste auf der Welt. So scheint es. Doch die Ansprüche an Frauen mit Kindern sind oft überladen und widersprüchlich. Auf Glücksversprechen folgen Benachteiligung, Überforderung und Schuldgefühle. Ist das Mutterbild zu einem künstlich glorifizierten Ideal geworden, das mit der "Natur der Frau" legitimiert wird? Wir leben in einer Zeit, in der drei Menschen von sich behaupten könnten, die Mutter desselben Kindes zu sein: Eizellspenderinnen geben ihre Gene zur Zeugung von Kindern, Leihmütter tragen Babys aus, die sie unmittelbar nach der Geburt abgeben und auch Männer ziehen Kinder groß - ganz ohne Frau an ihrer Seite. Die Berliner Regisseurin Antonia Hungerland stellt in OTHER die Frage: Was macht einen Menschen überhaupt zu einer richtigen Mutter? Als Ausgangspunkt wählt Hungerland sich selbst. Wenn sie und ihre Frau sich entschlössen, ein Kind zu bekommen, wer wäre in ihrer Beziehung dann die Mutter? In einem persönlichen und kaleidoskopartigen Gedankenspiel begegnet sie in dem in Deutschland und Kanada gedrehten Dokumentarfilm unterschiedlichsten Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen, denen jedoch allen gemeinsam ist, nicht dem klassischen Mutterbild zu entsprechen.
Auf einer poetisch dokumentarischen Entdeckungsreise trifft die Regisseurin unter anderem eine alleinerziehende Mutter, die sich selbst als Rabenmutter bezeichnet, weil ihre Kinder, nach dem Aus ihrer Ehe, bei ihrem Ex-Mann aufgewachsen sind, Hungerland spricht mit Leihmüttern und einer Eizellspenderin über Schwangerschaften, Verträge und Familie und sie portraitiert gleichgeschlechtliche Eltern in Deutschland und Kanada.
Hannah ist im Stress. Das Leben in der Patchwork-Familie mit ihrem neuen Freund, dessen Sohn und ihrer eigenen Tochter hält die Sozialarbeiterin in Atem. Nach einem Unfall ihrer betagten Mutter übernimmt sie auch noch deren Hochzeitsagentur. Durch Zufall findet sie dabei heraus, dass eine ihrer Kundinnen im wahrsten Sinn ihr Eheglück zu verspielen droht. Hannah kann nicht anders: Sie muss auch hier helfen. Irgendwann geht ihr buchstäblich der Gaul durch.
Mit Aglaia Szyszkowitz, Marcus Mittermeier, Ulrike C. Tscharre, Thomas Unger, Hildegard Schmahl, Anastasia Trebuth, Joël Sommer, Stefan Merki, Wolfgang Pregler, Martin Walch, Wiebke Puls, Firat Emre Mutluer, Carlos Lobo, Murali Perumal, Arthur Klemt
Der kleine Elefant Voi Nam hat sich schwer verletzt: Bei Rangordnungskämpfen ist er zwischen die Fronten geraten und am Bein verwundet worden. Sollte es gebrochen sein, würde dem Tier ein Kampf um Leben und Tod bevorstehen, denn für Elefanten gibt es bei einer Fraktur keine wirklichen Heilungschancen. Susanne gibt die Hoffnung nicht auf, dass es sich um eine Prellung handelt, und verordnet dem Jungtier zunächst nur einen Salbenwickel. Die Situation spitzt sich zu, als Voi Nam die Schmerzen in seinem Bein nicht mehr erträgt, sich hinlegt und nicht mehr aufstehen will. Eine längere Bewegungslosigkeit könnte zu Kreislaufversagen führen - so steht es für den kleinen Elefanten nun auf Messers Schneide. Mit der Unterstützung der Elefantenmutter Thrin schafft es Voi Nam schließlich, doch wieder aufzustehen. Umso größer ist die Erleichterung, als klar wird, dass sein Bein lediglich geprellt ist. Dank Voi Nam schöpft auch Christophs kleine kambodschanische Patientin Chea San, die bei einer Landminenexplosion ein Bein verloren hat, neuen Lebensmut: Als Susanne ihr die Möglichkeit gibt, dem genesenden Voi Nam einen Krankenbesuch abzustatten, findet auch das Mädchen endlich Kraft und Mut, erste Schritte mit ihrer neuen Prothese zu wagen. Zähneknirschend muss Klaus hinnehmen, dass Susanne nach der Trennung das Haus für sich und Jonas beansprucht, aber kampflos aufgeben will er nicht. So lehnt er Alexandras Vorschlag, eine gemeinsame Wohnung zu mieten, ab und zieht in ein Hotelzimmer. Susanne wiederum distanziert sich wieder etwas mehr von Christoph. Sie muss sich jetzt um Jonas kümmern, der sichtlich unter der Trennung seiner Eltern leidet. Dennoch bleibt spürbar: Susanne und Christoph sind längst mehr als gute Freunde und in allen möglichen Lebenslagen füreinander da.
Mit Linh Pham Dan, Lutz Tempelhof, Wolf Dietrich Rammler, Elisabeth Lanz, Horst-Günter Marx, Ludwig Zimmeck, Gunter Schoß, Ursela Monn, Sven Martinek, Michael Lesch, Elisabeth Böhm, Thorsten Wolf, Anna Bertheau, Simone Hanselmann
Der Ableger der Serie "In aller Freundschaft" dreht sich um den Alltag im Erfurter Johannes-Thal-Klinikum. Die Beziehungen zwischen den Ärzten stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Schicksale der Patienten.
Es war die Polizei, die an der Wohnungstür geklingelt hat. Nachbarn hätten sich über das Gestampfe beschwert. Doch Abdullah hat nur getanzt in der Wohnung. Das tut er, seit er denken kann. Abdullah war 12 Jahre alt, als wir ihn kennengelernt haben. Tanzen - das stecke tief in ihm, sagte er damals. Immer, wenn er Musik hört, den Rhythmus, drängt es ihn, sich zu bewegen, dann will er tanzen. Täte er das nicht, würde es ihn traurig machen und er hätte das Gefühl, man würde die Musik verschwenden. Damals macht Abdullah Streetdance. Abdullah war erfolgreich auf Meisterschaften unterwegs. Auch an der Street Dance-Weltmeisterschaft in England. Hunderte von Tänzerinnen und Tänzern aus der ganzen Welt trafen sich in Blackpool zum internationalen Wettbewerb. Abdullah landete auf Platz 7. Abdullah ist jetzt 18, kurz vor dem Abitur. In die Tanzschule geht Abdullah nur noch selten. Ab und zu ist er bei den Salsa-Abenden dabei. Doch ohne Tanzen geht es auch heute nicht. Heute sagt niemand mehr was, weil er tanzt. Mit 12 war das anders. Tanzen sei was für Mädchen, musste sich Abdullah anhören. Abdullah lebt mit seiner Familie in Frankfurt. Er war sechs Jahre alt, als sie wegen des Kriegs in Syrien die Heimat verlassen haben. Heute schaut er jeden Tag Nachrichten aus Syrien. Im Dezember 2024 ist der Diktator dort vertrieben worden und es gibt eine neue Übergangsregierung. Denkt Abdullah über eine Rückkehr nach in das Land, wo mit Bauchtanz alles angefangen hat? Was ist aus dem Heimweh von damals geworden? Wie hat sich sein Leben in den letzten sechs Jahren in Deutschland entwickelt? Und wo fühlt sich Abdullah heute zuhause? Was bedeutet Heimat eigentlich für ihn?