Lena Haeberlein sagt dem Plastikmüll den Kampf an. Die Landschaftsökologin vom NABU sammelt Müll mit Freiwilligen am Strand, klärt Kunden im Supermarkt über die Folgen von Plastikmüll auf und begleitet Taucher auf der Suche danach im Hafenbecken von Greifswald. Lena sieht auf Helgoland immer mehr verendete Seevögel in ihren Nestern, die sie aus Plastikresten gebaut haben. Inzwischen sind Plastikpartikel sogar überall zu finden. Lena hat sich zum Ziel gesetzt, die Plastikflut an der Wurzel zu bekämpfen.
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
* Brennnesselstaub - Was kommt denn da für Staub aus den Brennnesseln? Das fragt sich Anna-Lena bei ihrem Picknick im Grünen. Schon bald entdeckt sie: Der geheimnisvolle Staub spielt eine wichtige Rolle bei der Vermehrung von Brennnesseln. Bei den männlichen Brennnessel-Pflanzen öffnen sich die Knospen irgendwann, um den Staub zu versprühen. Und weil sich nicht vorhersagen lässt, wann das passiert, hat sich das Maus-Team auf die Lauer gelegt - in der Hoffnung, diesen Moment mit besonderen Zeitlupen-Aufnahmen einzufangen
* Weißt du, wie der Sommer riecht?
Ja, wie riecht denn eigentlich der Sommer? In dem bekannten Kinderlied gibt es die Antwort darauf: "Nach Birnen und nach Nelken, nach Äpfeln und Vergissmeinnicht, die in der Sonne welken…" und nach vielem, vielem mehr.
* Puffreis - Wie wird Puffreis hergestellt?
In einer Fabrik schaut sich Armin den Weg vom unverarbeiteten Reiskorn bis hin zur fertigen Reiswaffel an. Was in den Maschinen mit den Reiskörnern passiert, zeigt Armin zuhause anhand eines Versuchs: Dabei erklärt er, warum das Puffen der Reiskörner etwas mit Luftdruck zu tun hat.
* Shaun das Schaf: Da ist noch was - Der Farmer verdonnert Bitzer zum Fensterputzen und fährt in die Stadt. Shaun lässt seinen Freund nicht im Stich. Er motiviert die Schafherde zu helfen und bald ist eine lustige Schwammschlacht im Gange. Die Scheiben blinken schon in der Sonne, da schalten sich die Schweine ein.
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
Plattdeutsch eine Bühne bieten
Was es ihr bedeutet, auf Plattdeutsch Theater zu spielen? Das ist für Anja Berger in einem Wort zusammenzufassen: Heimat. Sie ist eine der vielen Ehrenamtlichen, die sich an der Niederdeutschen Bühne Flensburg engagieren. Sie alle sind hier unverzichtbar. Zwar bekommt die NDB Zuschüsse von der Stadt Flensburg, doch die wurden gerade stark gekürzt. Zurzeit wird ein Klassiker aus den 1970er-Jahren einstudiert: "Kinner Kinner" von Irmgard Wempner. Gastregisseurin Sandra Keck ist selbst Profischauspielerin am Ohnsorg-Theater in Hamburg. Dass die plattdeutsche Sprache im Theater präsent ist, sei wichtig, sagt sie. Den Muttersprachlern müsse man eine Plattform bieten und auch jungen Leute zeigen: Kommt ins Plattdeutsche Theater, auch wenn ihr vielleicht nicht jedes Wort versteht.
Eine alte Weltsprache
Im Alltag hat keiner der Studierenden im Seminar von Robert Langhanke bisher viel Platt gesprochen. Einige lernen es wie eine Fremdsprache neu. "Meine Großeltern haben immer Platt gesprochen, aber nicht mit mir", erzählt Lene Kramp. Jetzt durch das Studium habe sich das geändert. Das Studienfach steht an der Europa-Universität Flensburg jedem offen, nicht nur Germanistik-Studierenden, auch wenn sie die größte Gruppe stellen. Wer Plattdeutsch spricht, kann übrigens skandinavische Sprachen meist leichter lesen, sagt Dozent Robert Langhanke. Denn in der Hansezeit hat Platt dort viele Spuren hinterlassen. "Man sagt ja auch: Platt ist eine alte Weltsprache. Da ist was dran."
Æ Sproch - aber keine eigene Sprache
Sønderjysk war im Mittelalter die Umgangssprache im Landesteil Schleswig bis nach Eckernförde. Ausgenommen Nordfriesland, da wurde Friesisch gesprochen. Heute wird es in verschiedenen Varianten noch im Süden Dänemarks gesprochen. Auch Moderator Anders Køpke Christensen spricht es mit Begeisterung, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Die Sprecher nennen Sønderjysk æ sproch: die Sprache. Aber: Sønderjysk gilt "nur" als Dialekt des Dänischen, hat daher nicht denselben Schutzstatus wie Plattdeutsch. Um den Erhalt kämpfen Engagierte in Vereinen und privat. Zum Beispiel ist gerade eine VM i Synnejysk auf die Beine gestellt worden, bei der es neben Sprache auch um Geschichte und Kultur geht. Jugendliche und Erwachsene stellen sich dem Wettbewerb, das Finale ist im Oktober in Apenrade.
Eine Großmutter namens Frank
Bylderup-Bov ist eine Gemeinde mit knapp 1300 Einwohnern acht Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Sønderjysk ist hier noch Alltagssprache. Sogar die meisten Kinder an der Schule können es, erzählen Jeppe und Noah, während sie auf ihren Mofas sitzen. Zwischen Hochdänisch und Sønderjysk zu wechseln ist für die beiden ganz natürlich. Frank Petersen, bei dem sie das Schrauben an den Mofas gelernt haben, fühlt sich hingegen komisch, wenn er Hochdänisch spricht. "Ich muss dann mehr nachdenken, was ich sage." Das muss er nicht, wenn er in die Rolle von Bestemoe Frank schlüpft und seine Videos auf Sønderjysk aufnimmt. Was als Spaß begann, hat ihm schon 35.000 Follower auf TikTok gebracht. "Ich habe Bekannte oben in Aalborg, die klopfen jetzt schon Sprüche auf Sønderjysk", erzählt er nicht ohne Stolz.
Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner "Expedition" lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben "up'n Dörp" ein. "Yared kommt rum" ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.
Arnis: ankommen, staunen, eintauchen!
In der kleinsten Stadt Deutschlands leben gerade einmal rund 260 Menschen, dafür gibt es hier mehr Schiffe als Einwohner. Und Freiheit scheint zum guten Ton zu gehören. Yared Dibaba steuert Arnis an, gelegen auf einer Halbinsel an der Schlei, Deutschlands längstem Ostseearm. Eine Stadt, klein an Fläche, groß an Geschichte, Stolz und Originalen. Er entdeckt Arnis vom Wasser aus und taucht ein in eine Welt, die von Seefahrt, Handwerk und Gemeinschaft geprägt ist. Gleich zu Beginn trifft er auf echte Arniser, die ihm erklären, warum man hier tatsächlich Stadtrecht hat - und warum man sich trotzdem ein bisschen fühlt wie im Zoo.
Metall, Motoren und echte Leidenschaft
Yared besucht Niklas, genannt "Nickel", einen leidenschaftlichen Metallbauer und Motorradschrauber, dessen Werkstatt nach Öl, Eisen und Freiheit riecht. Zwischen handgefertigten Harleys und schwerem Gerät wird schnell klar: Hier steckt echtes Handwerk und Herzblut drin.
Kurs auf Freiheit: Segeln mit dem Bootsbaumeister
Weiter geht es zu Jan Brügge, einem jungen Bootsbaumeister und Werftgründer. Gemeinsam gehen er und Yared an Bord einer eigens entwickelten Segeljacht und stechen in See. Auf dem Törn spricht Jan über seinen Weg zur eigenen Werft, Teamarbeit und das Gefühl von Freiheit, wenn man den Hafen hinter sich lässt und nur noch Wind, Wasser und Schieflage zählen.
Einer, der auf Arnis aufpasst
Damit Arnis so sauber, gepflegt und einladend bleibt, sorgt Sebastian "Basti" Buchhold, der Gemeindearbeiter der Stadt, täglich im Hintergrund für Ordnung. Mit ruhiger Selbstverständlichkeit kümmert er sich darum, dass Wege, Grünflächen und Straßen in Schuss bleiben ... und dass Arnis vom Hundekot befreit wird. Ein Job, der vielleicht unspektakulär klingt, für das Zusammenleben in einer so kleinen Stadt aber unverzichtbar ist. Yared begleitet Basti bei seiner Arbeit und erfährt, wie viel Verantwortung und Nähe zu den Menschen dazugehört, wenn man in einem Ort arbeitet, in dem sich wirklich jeder kennt.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
In kurzweiligen Beiträgen erfahren die Zuschauer hier alles Wissenswerte über das Bundesland im hohen Norden. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden behandelt.
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
Wöchentlich wechselnde Moderatoren präsentieren alles Wissenswerte aus Niedersachsens Städten und Gemeinden zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Auf jeweils vier Höfen aus allen vier norddeutschen Bundesländern geht es um die alltäglichen Herausforderungen für die Landwirte. Rinder, Hühner, Schafe, Pferde und Schweine gehören auf dem Land genauso dazu wie der ständige Blick aufs Wetter. Das ist wichtig, damit die Ernte rechtzeitig eingebracht werden kann. Bei "Hofgeschichten - Anpacken" treffen sich die Akteure aus den Hofgeschichten mit Zuschauern und Zuschauerinnen, um gemeinsam eine Aufgabe auf dem Hof zu bewältigen. Dabei tauschen sie sich auch aus über das Leben auf dem Land und die Arbeit auf den Höfen.
Das außergewöhnliche Geschichtsformat erzählt aus der Perspektive von Amateurfilmern, was in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg die Menschen im Norden geprägt hat: Super-8. 162 Filmrollen von 14 Amateurfilmern sind die Basis für eine emotionale und filmische Reise zu den norddeutschen Wurzeln. Mit viel Humor erzählt, entsteht in drei Teilen "Unsere Geschichte. Der Norden auf Super-8" eine einzigartige filmische Reise in die jüngste Vergangenheit.
Eine Kindheit geprägt von Verzicht, Enge, aber auch unbändiger Lebensfreude wird dadurch wieder lebendig. Eine Zeit, in der das Kinderzimmer der Dorfplatz war und ganz selbstverständlich neben Kühen im Teich gebadet wurde. Als kurze Hosen getragen wurden und die Mutter noch die Haare schnitt.
Das Super-8-Filmmaterial zeigt große Heimatverbundenheit. Dörfer, deren Bewohnerinnen und Bewohner und die Feste sind fester Bestandteil vieler Aufnahmen und geben einmalige und berührende Einblicke ins Alltagsleben der Menschen in Norddeutschland.
Zeitzeugen aus Ostfriesland erinnern sich an die Armut in den 1950er-Jahren und wie sie bei der Tante in der Stadt stundenlang eine Wand anstarrten. Aus dieser Wand kam Wasser heraus. In Ostfriesland, dem damaligen "Armenhaus des Nordens", musste das Wasser noch aus dem Brunnen geholt werden.
Dafür kam wenigstens Fleisch und Gemüse auf den Tisch. Der Schweinestall war oft Teil des Hauses und Gemüse wuchs in jedem Garten. Ob Schwein, Schaf oder Kaninchen, Tiere sorgten für Wärme und Kleidung.
Hobbyfilmer drehten alles, was ihnen vor die Linse kam. Selbst bei der Arbeit war die Kamera oft dabei. So dokumentierten sie auch den Wandel in der Arbeitswelt, die veränderte Rolle der Frau und die ersten Aufbrüche in die Ferne: mit dem VW-Käfer.
In Mecklenburg-Vorpommern war glücklich, wer aufs Wasser durfte. Ob mit selbst gebautem Segelboot, Surfbrett oder Faltboot, der Horizont war weit und lud zum Träumen ein. Konflikte mit der Volkspolizei gehörten dazu und wurden auf norddeutsche Art gelöst.
Trecker, Typen, Erntezeit - Franzsika muss den Weizen retten
4. Folge
30'
Für Landwirtin Franziska Bennecke aus Kissenbrück geht es im Jahr 2023 um einiges. Eigentlich wollte sie längst mit der Ernte ihres Weizens angefangen haben, doch die andauernden Regenfälle machen das unmöglich. Die Qualität ihres Weizens sinkt. Sie hofft, dass sie ihren wertvollen Brotweizen noch an die Mühle verkaufen kann.
Franziska Bennecke hat den Hof in der Nähe von Wolfenbüttel von ihren Eltern übernommen und sich damit, anders als ihre beiden Schwestern, für den Beruf als Landwirtin entschieden. Zusammen mit ihrem Kompagnon muss sie dafür sorgen, dass alle Felder der Maschinengemeinschaft abgeerntet werden, insgesamt 1.100 Hektar. Noch ist es zu nass, der Weizen geht so nicht durch den Mähdrescher. Sobald der wochenlange Regen endet, muss es möglichst schnell gehen. Deshalb haben sie in diesem Jahr einen zusätzlichen Mähdrescher bestellt. Den Großteil der Ernte möchte Franziska an die Okermühle liefern, die unter anderem das Mehl für den original Leibniz Butterkeks herstellt. Bei der Abnahme wird getestet: Ist die Qualität des Weizens noch gut genug, um als Brotweizen angenommen zu werden? Oder hat das Getreide durch den Regen so viel an Qualität verloren, dass Franziska ihn nur noch als Futterweizen verkaufen kann?
Mehr als 2,8 Millionen Tonnen Weizen werden jedes Jahr auf den Feldern Niedersachsens geerntet, gut 13 Prozent der bundesweiten Weizenernte. Der Landkreis Wolfenbüttel gehört zu Niedersachsens Bördegürtel, der sich südlich der A2 von Hameln über Hildesheim bis Magdeburg spannt und mit seinen fruchtbaren Böden prädestiniert für den Weizenanbau ist.
Wie Franziska Bennecke bangen in diesem Sommer Landwirtinnen und Landwirte in ganz Norddeutschland um ihre Ernte. Die vierteilige "Die Nordreportage"-Serie "Trecker, Typen, Erntezeit" zeigt die Arbeit von Landwirtinnen und Landwirten, einer Lohnunternehmerin, einem Landmaschinenmonteur und der Polizei im Erntejahr 2023, in dem nicht nur Mengen und Marktpreise, sondern auch das Wetter verrücktspielen.
Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.
Ab 12.10.2023 in der ARD Mediathek verfügbar
Es gibt Tage im Sommer, da geht es auf der norddeutschen Küstenautobahn A1 höchstens noch im Schritttempo voran. Dann zieht es wieder Tausende an ihre Lieblingsbucht: die Lübecker Bucht.
Statt der üblichen Nummern stehen auf der Rückseite ihrer Strandkörbe drei Buchstaben: "INA". Ihr Vorname ist ihr Markenzeichen. Ina Kurz will in Erinnerung bleiben, damit die Leute sich vielleicht auch bei norddeutschem Schietwetter einen Korb gönnen. Am Strandabschnitt 52 in Niendorf regiert nur sie, hart, aber herzlich. Wer die Regeln beachtet und ihr nicht dumm kommt, kriegt schon mal ein Stück von ihrem selbst gebackenen Kuchen ab.
Wer in Neustadt tief tauchen will, muss erstmal nach oben. Der Turm der Marine ist 42 Meter hoch und mit 1,25 Millionen Litern Wasser gefüllt. Niklas Hingst ist Ausbilder hier, er trainiert mit seinen Schülern für Notsituationen, die auf See passieren können. Zum Beispiel unter Wasser aus einer U-Boot-Luke aussteigen und wegen des Druckausgleichs langsam an die Oberfläche tauchen, ohne Pressluft.
Ziegen ahoi! heißt es im Sommer im Naturschutzgebiet Dummersdorfer Ufer. Eine Spezialfähre bringt eine Herde dieser "Landschaftspfleger" von Travemünde zur Insel Buchhorst im Dassower See. Die Tiere sollen dort die Pflanzen wieder kurz "mähen", damit Brutvögel bessere Bedingungen vorfinden. Matthias Braun ist der einzige Naturschützer mit entsprechendem Bootspatent im Verein. Doch auf der Ziegenfähre fehlt es ihm an Praxis. So droht aus der Herde eine Horde zu werden.
In einiger Entfernung zu den Badestränden kreuzt das Forschungsschiff "Alkor". Jens Greinert und seine Crew vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung suchen im Auftrag der Bundesregierung den Meeresgrund nach Weltkriegsmunition ab und kartografieren die Fundstellen. Allein in der Lübecker Bucht wurden ursprünglich 50.000 Tonnen an giftiger Altlast vermutet. Seit Wissenschaftler wie Greinert jedoch hochmoderne Tauchroboter und Ortungsgeräte einsetzen, finden sie immer mehr Bomben.
Die Rose gilt als "Königin der Blumen". Es gibt etwa 250 Rosenarten, davon 1000 Züchtungen in fast allen Farben. Im Garten eines Blumenliebhabers darf die Rose auf keinen Fall fehlen. Aber die Königin ist auch eine Diva. Wenn sie nicht ideale Bedingungen hat, gibt es häufig Probleme. Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Rosenrost setzen ihr zu. Oder sie wird von Blattläusen oder anderen Schädlingen geplagt. Peter Rasch erklärt, welche Mittelchen es gibt, um die wertvollen Blumen zu schützen und welche anderen Pflanzen im Beet ihr gut tun. Wie sieht der ideale Standort für Rosen aus, welche Arten gibt es, wie pflanzt man eine Rose richtig und woher kommen die Schönheiten eigentlich?
Die fast 80-jährige Hilka Hannover begeistert als Hafenmeisterin mit ihrem Witz die Menschen im Yachtclub Wangerland in Horumersiel. Eckhardt von Loh dreht in Hitzacker eine Brücke, statt sie hochzufahren. In Sassnitz teilen sich der Hafenkapitän Ronald Damp und der Hafenmeister Heino Müller Segelboote und Schnellfähren auf. Und an der Schlei in Arnis-Grödersby lässt Hans-Joachim Jensch eine "Moorhexe" mit schwerem Gerät zu Wasser. Nächste Folge: 15.08.2026, 16.30 Uhr.
Geschichten rund um die Nordseeküste im In- und Ausland bietet diese Reihe. Das Themenspektrum ist groß und so kann man hier mehr über das Meer, die dort lebenden Menschen oder auch deren Berufe viel erfahren.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Stella Martin hat in der Beautybranche Kultstatus, und die Produkte ihrer Linie "Wrinkle Free" sind sehr gefragt. Doch angesichts ihres langfristigen Erfolgs mutierte Stella zu einer zynischen, kritikresistenten Alphafrau, die in ihrem Königreich rücksichtslos regiert und ihre Familie in eine Nebensache verbannt hat.
Doch jetzt scheint Stellas Höhepunkt überschritten zu sein. Ihre neuesten Produkte hinterlassen große Spuren. Und das Alter fordert auch bei ihr seinen Tribut. Aber das Schlimmste: Ehemann Georg soll eine Affäre mit jemandem haben, der viel jünger ist. Schockiert rennt Stella über die Straße, kollidiert mit einem Radfahrer und erleidet eine Gehirnerschütterung.
Der einzige Ausweg aus ihrem Dilemma: Schönheitsoperation mit vollständiger Restauration. Doch da Stella verschweigt, dass sie immer noch Schmerzmittel nimmt, funktioniert die Narkose nicht und Stella fällt vom Operationstisch. Ein Sturz, der ihr Leben komplett auf den Kopf stellt: Plötzlich kann sie hören, was andere Menschen über sie denken. Und das ist alles andere als schmeichelhaft.
Mit Adele Neuhauser, Thomas Limpinsel, Lisa Jopt, Henriette Richter-Röhl, Lasse Myhr
Vor über 40 Jahren verließ Josefa, als sie noch Josef hieß, in einem Streit ihr Heimatdorf. In dieser Zeit ist viel passiert und vieles hat sich geändert. Josefa lebt jetzt ihr Leben als Frau. Nun kehrt sie an den Ort zurück, an dem sie immer noch als Mann bekannt ist.
Auf dem Hof ihrer verstorbenen Eltern wird sie nicht nur mit der vollen Wucht ihrer verlorenen Erinnerungen konfrontiert, nein, da ist auch Petra, die einst ihre Frau war. Viele Dinge, die damals nicht gesagt wurden, wollen jetzt gehört werden. Vergehen und Missverständnisse tauchen auf wie Narben, die nie verheilt sind.
Da ist Blume, Josefas beste Freundin von damals. Ein sanfter Begleiter, der hofft, dass Josefa Fragen beantwortet, die er damals nicht zu stellen wagte. Doch nicht nur Josefa muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, auch Petra trägt Geheimnisse mit sich. Unterstützung findet Josefa bei ihrer guten Freundin Antonia.
Mit Adele Neuhauser, Eva Mattes, Hayal Kaya, Ulrich Noethen, Riccardo Campione
Die junge Rebecka Martinsson macht Karriere als Anwältin. Wegen einer Beerdigung kehrt sie in ihren nordschwedischen Heimatort Kurravaara zurück. Dort nimmt die Gemeinde Abschied von der engagierten Pfarrerin Mildred, die bei einem Sturz ums Leben kam und in der Kirche tot aufgefunden wurde.
Als Rebecka in Mildreds Nachlass einen Ordner mit Drohbriefen findet, kommen ihr Zweifel an dem Unfalltod. Sie schafft es, die Kommissarin Mella zu überzeugen, den bereits abgeschlossenen Routinefall gegen den Willen ihres Vorgesetzten Carl von Post genauer zu untersuchen.
Wie sich zeigt, hatte Mildred nicht nur ihre Geheimnisse, sondern auch einige Feinde. Ins Visier geraten ein gewalttätiger Ehemann, dessen Frau bei der Pfarrerin Zuflucht gesucht hatte, und örtliche Jäger, mit denen sie wegen eines Streits um kirchliche Grundstücke im Clinch lag.
Obwohl in Stockholm lukrative Fälle und ihr Freund Måns Wenngren warten, kann Rebecka einfach nicht loslassen. Dass die Anwältin auf Heimaturlaub eigene Nachforschungen anstellt, stößt bei der Polizei auf wenig Gegenliebe. Rebecka ist Mildred etwas schuldig, denn sie war einst nach dem Tod ihrer Eltern wie eine Ziehmutter für sie.
Rebecka Martinsson beschließt, über den Winter in ihrer nordschwedischen Heimat zu bleiben. Übergangsweise nimmt sie eine Stelle als Staatsanwältin an. Schon bald landet der erste Mordfall, in dem Kommissarin Mella und Kollege Sven-Erik Ståhlnacke ermitteln, auf ihrem Schreibtisch.
In einem Camper wurde die Leiche einer furchtbar misshandelten jungen Frau gefunden. Was zunächst wie ein Sexualdelikt aussieht, entwickelt sich in eine andere Richtung: Das Opfer hatte mit ihrem Bruder Diddi für das Bergbauunternehmen von Mauri Kallis, einem geschäftstüchtigen Aufsteiger aus schwierigen Verhältnissen, gearbeitet. Erst vor Kurzem sorgte das Trio für Schlagzeilen mit der Nachricht, dass in Kallis' Mine Samarium entdeckt worden war. Dieser seltene Rohstoff verspricht satte Gewinne.
Ganz in ihrem Metier als Wirtschaftsanwältin nimmt Rebecka ausländische Investoren ins Visier und kommt einem raffinierten Betrug auf die Schliche. Ihr Spürsinn führt sie zu einem zweiten Fall, der mit den undurchsichtigen Geschäften in Verbindung zu stehen scheint.
Dass sie psychisch angeschlagen ist, kostet Rebecka jedoch ihren neuen Job. Ohne Befugnis ermittelt sie aber unbeirrt weiter. Auch Kommissarin Mella setzt alles daran, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Und gerät in große Gefahr.
Mit Ida Engvoll, Eva Melander, Jacob Öhrman, Gunilla Röör, Jonas Inde
Alina Südkamp und Sebastian Pargmann absolvieren eine Ausbildung, die es in sich hat: Sie wollen Vollzugsbeamtin und Vollzugsbeamter werden und lassen sich damit auf eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse ein. In der Justizvollzugsanstalt Oldenburg ist es ein ständiges auf der Hut sein vor Hunderten Mördern und Betrügern. Es geht aber auch um zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation zwischen den Vollzugsbeamt*innen und den Tätern. Denn das Ziel ist es schließlich, die Verurteilten zu resozialisieren.
Im Jahr 2021 haben sich Dutzende von jungen Menschen in Norddeutschland für eine berufliche Zukunft hinter hohen Mauern entschieden. Der Grund: Ein Großteil wünscht sich pandemiebedingt mehr finanzielle Sicherheit durch den Beamtenstatus.
Auf Alina Südkamp und Sebastian Pargmann wartet ein intensives erstes Ausbildungsjahr in der JVA Oldenburg mit mehr als 400 Inhaftierten. Sie lernen nicht nur überlebenswichtige Regeln in ihrer Arbeitswelt kennen, sondern vor allem auch sich selbst. Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal einem zukünftigen Inhaftierten gegenüberzusitzen und ihm beizubringen, dass er hierbleiben muss? Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal eine Haftstation zu betreten? Wie sieht eine Gefängniszelle von innen aus? Wie funktioniert eine Zellenkontrolle? Wie läuft das Schusswaffentraining ab und ein Gefangenentransport?
"Die Nordreportage" begleitet die beiden über ein ganzes Jahr bei ihrer Ausbildung im Gefängnis und ermöglicht dabei einen Blick in die Arbeitswelt hinter Gittern.
Wöchentlich wechselnde Moderatoren präsentieren alles Wissenswerte aus Niedersachsens Städten und Gemeinden zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
In kurzweiligen Beiträgen erfahren die Zuschauer hier alles Wissenswerte über das Bundesland im hohen Norden. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden behandelt.
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
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