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Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
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Ob Sonne, Hagel oder Schnee - die Sendung versorgt die Zuschauer immer mit den wichtigsten Wettertrends der nächsten Tage.
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Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
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sportstudio UEFA Champions League - Play-offs der K.-o.-Runde, Hinspiele
FUßBALL Highlights, Analysen, Interviews
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Highlights, Analysen, Interviews
Für Borussia Dortmund geht es gegen Atalanta Bergamo und Bayer Leverkusen gegen Olympiakos Piräus um die noch offenen Plätze für das Achtelfinale.
Sollte sich sowohl der BVB als auch
Sollte sich sowohl der BVB als auch Leverkusen in den Playoffs durchsetzen, wartet in der Runde der besten 16 Vereine der deutsche Rekordmeister FC Bayern München auf eines der zwei Teams.
Moderation: Sven Voss
Experte: René Adler
Zusammenfassungen der Spiele:
Borussia Dortmund - Atalanta Bergamo
Olympiakos Piräus - Bayer 04 Leverkusen
Benfica Lissabon - Real Madrid
FK Bodö/Glimt - Inter Mailand
AS Monaco - Paris Saint-Germain
Qarabag FK - Newcastle United
Galatasaray Istanbul - Juventus Turin
FC Brügge - Atlético Madrid
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Markus Lanz
DISKUSSION, D 2026
Markus Lanz
In dieser Diskussionsrunde geht es meist nicht so gesittet zu wie bei der Konkurrenz. Der Moderator bringt seine prominenten Gäste mit Zitaten und Filmausschnitten schnell in Fahrt.
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Türsteher - Wächter der Nacht
REPORTAGE Partystimmung, D 2024
Türsteher - Wächter der Nacht
Partystimmung
Die einen wollen friedlich feiern, andere die Sau rauslassen. Damit das Nachtleben nicht aus den Fugen gerät, wachen Türsteher vor den Klubs. Ein stressiger Job für die Experten.
Dem müssen sich Rafael, Sandra und ihr Team bei der Großraumdiskothek E-Dry in Geldern stellen. An diesem Abend werden 3000 Gäste erwartet, die in der Regel viel Alkohol konsumieren. Vom Team hängt ab, ob es in dieser Nacht ruhig bleibt oder Stress gibt.
"Ohne uns geht es in fast keinem Lokal mehr", sagt ein Türsteher. "Bedienungen können sich nicht wehren und viele Gäste auch nicht, wenn es eskaliert. Ein erfahrener Türsteher erkennt Problemklientel schon von Weitem. Wir sind gleichzeitig Sozialarbeiter, Psychologen, Pfarrer und Hellseher. Ohne Menschenkenntnis ist man in dem Job völlig falsch."
Das bestätigt auch die Soziologin Dr. Christine Preiser vom Universitätsklinikum Tübingen, die ihre Doktorarbeit über die Arbeit von Türstehern schrieb. "Man braucht eine gewisse Geduld, man braucht eine gewisse Abenteuerlust, man braucht auch ein dickes Fell, weil man ja auch jede Nacht mit Hunderten von Menschen zu tun hat, die alle so ein bisschen drüber sind. Dafür ist nicht jeder gemacht. Die Türsteher müssen Freude haben, mit Konflikten auch umzugehen. Und natürlich muss man auch mit seinen eigenen Gefühlen gut umgehen können. Wenn ich mich zu schnell anzünden lasse davon, was andere machen, dann bin ich nicht für jeden Klub geeignet, an dem ich arbeite."
In dieser Folge bereiten sich Rafael, Rainer und Sandra samt ihrem Team auf eine lange Halloween-Party im E-Dry vor. Bis zu 3000 Gäste werden erwartet, und bei solchen Veranstaltungen fließt in der Regel viel Alkohol.
Das Bootshaus in Köln wird regelmäßig in die Top Ten der besten Klubs der Welt gewählt - ein Ruf, den Andrea Giarrizzo an der Tür Nacht für Nacht rechtfertigen muss.
Genauso wie Anke Henkel, die in Kaiserslautern vor dem Klub Markthalle arbeitet. Das Publikum ist sehr international - auch durch viele amerikanische Gäste, denn die US-Airbase Ramstein liegt nur wenige Kilometer entfernt. Insgesamt leben in der Region um Kaiserslautern rund 50.000 Amerikaner einschließlich ihrer Familien.
Mirko Ferenczy hat es im Frankfurter Bahnhofsviertel immer wieder mit speziellen Krawallbrüdern zu tun. "Die Sitten sind rauer geworden, die Hemmschwelle, zuzuschlagen, ist deutlich gesunken."
Die zweiteilige Dokumentation taucht ein in die Welt der deutschsprachigen Türsteher- und Klubszene. Ein seltener Einblick in eine Arbeitswelt von Menschen, die sich nicht gerne in die Karten und hinter die Kulissen schauen lassen. Wer sind die Spezialisten, die "die Tür machen"? Wie wählen sie die Gäste aus? Mit welchen psychologischen Tricks vermeiden sie Konflikte vor dem Etablissement?
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| ZDF Doku |
Türsteher - Wächter der Nacht
REPORTAGE Abstürze, D 2024
Türsteher - Wächter der Nacht
Abstürze
In der Großraumdiskothek E-Dry in Geldern steigt mit jeder Stunde nicht nur die Stimmung, sondern bei den Gästen auch der Alkoholpegel. Immer häufiger müssen die Türsteher Gäste rausfischen.
In München wird gepflegter gefeiert. Im Nobelklub P1 lagern Champagnerflaschen im Wert von fast 100.000 Euro. Ein Vorrat, der jede Woche aufgefüllt werden muss. Und bei einem Musikfestival im Heide Park Soltau muss das Security-Team 30.000 Menschen im Blick haben.
Der Alltag und die Herausforderungen für die Türsteher sind so unterschiedlich wie die Klubs und Locations, bei denen sie arbeiten. In Kaiserslautern arbeitet Deutschlands bekannteste Türsteherin: Anke Henkel. Die 1,82 Meter große ehemalige Kampfsportlerin wacht über die Tür des Klubs Markthalle. Ihr Spitzname ist die "Schwarze Göttin", und sie sagt von sich: "Ich liebe die Arbeit in der Nacht. Hier kann ich so sein, wie ich will."
In Geldern, kurz vor der Grenze zu den Niederlanden, lockt die Großraumdiskothek E-Dry jedes Wochenende Tausende von Partygästen an. Auf vier Tanzfloors wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Viel Arbeit für Rafael, Rainer und Sandra vom Services Sicherheitsdienst. Mit einem Team aus 14 Kolleginnen und Kollegen versuchen sie, die Feierwütigen im Auge zu behalten: "Wenn der Alkoholpegel steigt, ist das wie ein Flohzirkus. Man muss die Flöhe beieinanderhalten und so ein bisschen für Ruhe sorgen."
Ein ganz anderes Klientel bekommt Tom, Spitzname "Hammer", Nacht für Nacht in München zu sehen. Der 38-Jährige arbeitet als Türsteher vor dem P1, der berühmten Promi-Diskothek ganz in der Nähe vom Englischen Garten. Für ihn ein Traumjob. "Für mich ist es eine erfolgreiche Nacht, wenn die Gäste die perfekte Party haben und beim Rausgehen vom Abend schwärmen."
Auch Mirko Ferenczy liebt seinen Job - obwohl sein Revier gegensätzlicher kaum sein könnte. Denn der 44-Jährige "bewacht" die Türen verschiedener Klubs im Frankfurter Bahnhofsviertel und Sachsenhausen. "Es ist schlimm, wie wenig Respekt die Youngster haben und einfach losprügeln", so Ferenczy. "Es ist nicht leicht, die Leute zu filtern. Dazu gehört Erfahrung und Menschenkenntnis. Wer schon völlig betrunken ist, will nicht hören und nach Hause gehen. Zuschlagen geht auch nicht, sonst bekommen wir eine Anzeige." Erst, wenn ein Türsteher selbst tätlich angegriffen werde, gebe es "ne Schelle mit der flachen Hand".
So weit kommt es im Alltag von Philipp und Vanessa selten. Die beiden leiten den Südwestfälischen Sicherheitsdienst. Sie werden für viele Veranstaltungen gebucht. Dieses Mal wartet eine besondere Herausforderung auf sie: Im Heidepark Soltau findet an einem Wochenende ein großes Musikfestival auf dem Gelände des Freizeitparks statt. 30.000 Zuschauer werden erwartet. Eine Herkulesaufgabe für das Sicherheitsteam, das durch Ereignisse wie auf der Loveparade in Duisburg besonders sensibilisiert ist.
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Drogen-Land - Provinz im Rausch
DROGEN Lachgas im Ruhrgebiet, D 2025
Drogen-Land - Provinz im Rausch
Lachgas im Ruhrgebiet
Drogen vom Kiosk: ein bisschen Gas in den Ballon, ein kurzer Rausch, vollkommen legal. Mit fatalen Folgen. Junge Erwachsene geraten in die Sucht, schwere Nervenschäden sind die Folgen.
Erste Zahlen zeigen: Der Trend steigt. Paul (19) konsumiert regelmäßig Lachgas. Wenn andere morgens Kaffee trinken, braucht er einen Ballon. Alan hat den Absprung geschafft, doch das Gefühl in seinen Füßen ist noch immer nicht zurück.
Die fünfte Folge der ZDFinfo-Reihe "Drogen-Land - Provinz im Rausch" taucht in die Konsumszene des Ruhrgebiets ein, wo der Lachgas-Trend aus den Niederlanden zuerst Fuß fasste. Hier zeigt sich, wie aus Partyspaß bittere Realität wird: Paul und Jake, zwei junge Männer aus Unna, die heute in Dortmund leben, nehmen beide bis heute regelmäßig Lachgas und erzählen von ihrem Weg zum Konsum und dem großen Abhängigkeitspotenzial.
Alan aus Dortmund spürt bis heute seine Füße nicht mehr, nachdem er mit Freunden regelmäßig mehrere Kanister Lachgas in einer Nacht inhalierte.
Auch in der Popkultur hat die Droge Spuren hinterlassen. Rapper wie Mufasa069 warnen vor den verhängnisvollen Konsequenzen. Der Offenbacher veröffentlichte noch vor wenigen Jahren Songs, in denen Lachgas gefeiert wurde. Heute sieht er es als seine Aufgabe, Jugendliche vor den Gefahren zu warnen. Gemeinsam mit Weggefährten spricht er offen über die Schäden im eigenen Umfeld.
Doch nicht nur die Betroffenen und Künstler stehen im Fokus. Ärztinnen und Ärzte wie vom Klinikum Dortmund berichten aus ihrem Klinikalltag, in dem sie mit den Folgen des Lachgaskonsums konfrontiert sind: von Erfrierungen über psychische Abhängigkeiten bis zu dauerhaften Lähmungen. Ihre Einschätzung: Die Risiken sind massiv unterschätzt, auch gibt es bis heute kaum belastbare Zahlen zum Konsum und den Folgen.
Parallel blickt die Doku hinter die Kulissen einer gigantischen Industrie. Unternehmen wie "Exotic Whip" oder "FastGas" werben mit EU-Qualität - doch wo genau kommt das Gas her? Ein Geflecht aus undurchsichtigen Firmennetzen im In- und Ausland profitiert vom ungebremsten Verkauf, während die User mit den Folgen allein gelassen werden.
"Drogen-Land - Provinz im Rausch: Lachgas im Ruhrgebiet" blickt in eine Welt zwischen Partyspaß, Abhängigkeit und knallhartem Geschäft - und zeigt, warum bunte Flaschen aus dem Kiosk brandgefährlich sind.
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| ZDF Doku |
Spiked: K.-o.-Tropfen - unsichtbarer Albtraum (Wh.)
DOKUMENTATION, D 2025
Spiked: K.-o.-Tropfen - unsichtbarer Albtraum
Sie sind farblos, schmecken nach nichts und sind hochgefährlich. Sogenannte K.-o.-Tropfen kursieren seit Jahrzehnten und werden missbraucht, um Frauen und Männer willenlos zu machen.
Es folgen Raubüberfälle, schwere Unfälle, Vergewaltigungen. Oft genügen ein paar Tropfen, die heimlich ins Glas gegeben werden, um Menschen zu betäuben. Das Tückische am sogenannten "Spiking": Die Opfer haben hinterher Erinnerungslücken.
"Ich wusste nicht wieso, aber ich wusste, es ist irgendwas Schlimmes passiert", erinnert sich Kate an jene verhängnisvolle Nacht, die sie bis heute verfolgt. Sie wurde in einer Privatwohnung von flüchtigen Bekannten "ausgeknockt". Was danach passierte, erinnert Kate nur in Bildfragmenten. Erst am nächsten Tag reift in ihr die Erkenntnis: Sie wurde vergewaltigt. "Spiking"-Opfer zeigen eine mutmaßliche Straftat oft nicht an, belastbare Statistiken gibt es darum kaum.
"Manche Leute behaupten, dieses Phänomen gibt es nicht", sagt Opferanwalt Jochen Link, und erlebt in seinem Engagement für den Weißen Ring das Gegenteil. Immer wieder berichten Betroffene von Filmrissen, obwohl sie wenig getrunken haben. Aufgrund der fehlenden Statistiken ist er überzeugt: "Wir unterschätzen das Problem".
K.-o.-Tropfen - das ist nicht eine, sondern das sind eine Vielzahl von Substanzen. Partydrogen wie zum Beispiel das Lösungsmittel Gamma-Butyrolacton , Beruhigungsmittel oder auch verschreibungspflichtige Schlafmittel werden missbraucht - wie im Fall der Französin Gisèle Pelicot. Der Ehemann hat sie jahrelang betäubt, vergewaltigt und vergewaltigen lassen. Der Prozess erregte internationales Aufsehen und zeigt offenbar nur die Spitze des Eisbergs. "Wir leben in einem gewaltvollen System", erklärt Charlotte Hirz, die als Psychologin Frauen betreut, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Viele Frauen schalten die Polizei nicht ein. Sie schämen sich, geben sich selbst die Schuld.
Eine der Frauen, die in der Dokumentation ihre Geschichte erzählt, ist Nina. Sie geht zur Polizei, nachdem sie mit K.-o.-Tropfen wehrlos gemacht und in einem Park vergewaltigt wurde. "Von Anfang an hatte ich das Gefühl, mir wird nicht geglaubt", berichtet sie. Frauen wie Nina oder Ayda, die zum Teil auch erst spät den Mut aufbringen, die Polizei einzuschalten, gehen oft durch einen jahrelangen Prozess.
Bei Nina werden nach der Tat Spermaspuren gefunden, fünf Jahre später gibt es einen Treffer in der polizeilichen Datenbank. Einen Prozess gibt es dennoch nicht. Es muss erst der Beweis erbracht werden, dass keine Einvernehmlichkeit bestand. Nina kann das aber aufgrund der Erinnerungslücken durch die K.-o.-Tropfen nicht.
Täter abschrecken - das ist das Ziel der Politik, die aktuell höhere Strafen bei Raub- oder Sexualstraften unter Einfluss von K.-o.-Tropfen einführen möchte. Doch der Nachweis ist schwierig. Manche Substanzen bauen sich innerhalb weniger Stunden im Körper ab.
Felix Betzler, Leiter der Forschungsgruppe "Drugs" an der Charité in Berlin, erklärt: "Wir wissen gar nicht so genau, mit welchen Substanzen eigentlich hauptsächlich gespiked wird". Zusammen mit der Ärztin und Wissenschaftlerin Dr. med. Twyla Michnevich hat er deshalb eine Studie zu Vorkommen und Auswirkungen von "Spiking" begonnen. Die bereits erfassten Fälle eint vor allem eines: Alle mutmaßlichen Opfer leiden unter dem massiven Kontrollverlust, den sie erlitten haben.
"Wir sind ja immer darauf angewiesen, in unserem Bewusstsein eine Art von innerem Film zu haben", erklärt der Suchtmediziner Michael Rath. "Die Lücken, die sich infolge von K.-o.-Tropfen-Missbrauch auftun, sind für die Betroffenen schwer auszuhalten, vor allem, wenn ihnen sexualisierte Gewalt widerfahren ist." Die Folgen für die betroffenen Menschen: Sie tragen das Trauma der Tat ihr Leben lang in sich.
Es reiche deshalb nicht, den Strafrahmen zu verschärfen, meint Opferanwalt Jochen Link: "Da müssen wir als Gesellschaft daran arbeiten. Und zwar nicht nur die Politik, sondern wir alle."
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Vapes - Chinas süßes Gift
DOKUMENTATION, D 2025
Vapes - Chinas süßes Gift
Sie sind aufwendig designt, schmecken wie Süßigkeiten und sind bei jungen Menschen extrem beliebt: Vapes. Fast jeder Siebte zwischen 18 und 25 Jahren konsumiert sie regelmäßig.
Viele Raucher nutzen Vapes, um von der klassischen Zigarette loszukommen. Aber auch deren Suchtfaktor ist extrem hoch. Die Doku checkt alle Fragen rund um die Vape - woher sie kommt, wer sie nutzt und warum. Und wer damit ordentlich Kohle macht.
Karsten (57) hat gut 40 Jahre geraucht, grob geschätzt kommt er auf rund 250.000 Zigaretten. "Aufhören konnte ich nicht, die Angst vor dem Nikotin-Entzug hatte mich fest im Griff." Doch immer stärker störten den Berliner die Nebenwirkungen des Rauchens: Kratzen im Hals, stinkende Kleidung und Finger, Einschränkungen durch Rauchverbote beim Ausgehen. Vor sechs Monaten stieg er von Zigaretten auf Vapes um - und ist sehr zufrieden mit seiner Entscheidung. "Mein Essen schmeckt besser, ich kann überall hingehen ohne Angst vor Nikotin-Entzug. Für mich ist Vapen die perfekte Möglichkeit, von den normalen Kippen loszukommen."
Krebsforscherin Prof. Ute Mons beurteilt diese Haltung kritisch: "E-Zigaretten können beim Rauchstopp helfen. Aber die Nikotin-Abhängigkeit bleibt bestehen. Man ersetzt nur die herkömmliche und sehr schädliche Konsumgewohnheit durch eine etwas weniger schädliche Gewohnheit."
Die 21-jährige Lea spürt nach zwei Jahren Vapen die Folgen ihrer Sucht: einen hartnäckigen Reizhusten mit schleimigem Auswurf - der nach Erdbeere schmeckt, genau wie ihre bevorzugte Vape. "Ich war nach kurzer Zeit bei rund 800 Puffs am Tag. Heute weiß ich, dass das ungefähr zwei Schachteln Zigaretten gleichkommt. Kein Wunder, dass mich das Vapen krank gemacht hat."
Über die gesundheitlichen Risiken wird in den sozialen Medien viel zu wenig gesprochen, findet Lea. Stattdessen positionieren sich viele Stars und Influencer in ihren Posts mit Vapes in der Hand. "Rapper wie Massiv oder Streamer wie MontanaBlack propagieren damit, dass Vapen cool sei. Und wenn du auch cool wirken willst, dann machst du das nach." Auch, wenn cool sein im Falle der Vapes krank machen kann.
Auch Kimberly und Michelle (beide 17, Schülerinnen) dampfen regelmäßig. Ihre liebste Geschmacksrichtung: "Blueberry Cheesecake - das schmeckt lecker, und man kann es gut verheimlichen. Beim Vapen mit Freunden kann man wunderbar entspannen."
Der Einstieg ins Nikotindampfen vor drei Jahren fiel den damals 14-Jährigen leicht. Kein Kratzen im Hals, kaum Alterskontrollen im Kiosk. Inzwischen kauft Michelle am liebsten die Vapes mit 18.000 Zügen, eine in Deutschland illegale Größe. Das Problem: Welche Inhaltsstoffe diese süßen Nikotinbomben enthalten, ist unklar, denn sie werden hier in Deutschland nicht kontrolliert.
Nach genau diesen Vapes sucht auch Zollfahnderin Heike Sennewald, wenn sie mit Kollegen Razzien in Lagerhallen und Kiosken durchführt. In Deutschland dürfen nämlich nur Vapes mit einer maximalen Füllung von 600 bis 700 Zügen verkauft werden. "Durch den Handel mit illegalen Vapes entsteht uns allen ein Steuerschaden von mehreren Millionen Euro jährlich."
90 Prozent der Vapes kommen auf direktem Weg aus China nach Deutschland. Tatsache ist jedoch, dass in China selbst die süß aromatisierten Vapes nach kurzer Zeit verboten wurden, weil der Suchtfaktor für junge Menschen extrem hoch ist. Während in China E-Zigaretten aller Art also ausschließlich nach Tabak schmecken dürfen, verschickt das Land seine flavorisierte Ware in die ganze Welt - und schwerpunktmäßig nach Deutschland.
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Bares für Rares - Lieblingsstücke
UNTERHALTUNG, D 2024
Bares für Rares - Lieblingsstücke
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Die Olympischen Winterspiele im ZDF live und on demand -
jederzeit unter sportstudio.de, in der ZDF-App sowie
auf ZDFheute.
Horst Lichter, seine Experten und Händler präsentieren und kommentieren ihre "Lieblingsstücke" aus den vergangenen Sendungen.
Ob antikes Rollsiegel oder skurriler Sperrmüllfund: Die drei Experten von "Bares für Rares" bewerten alle Objekte mit Sachverstand und Liebe zum Detail. Die schönsten und skurrilsten Exponate stellen sie jetzt noch einmal vor.
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Moderation:
5.30 - 7.00 Philip Wortmann
7.00 - 9.00 Mirjam Meinhardt, Dunja Hayali
Das "ZDF-Morgenmagazin" - der Blick in den Tag mit aktuellen, hintergründigen Berichten und Gesprächen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Live aus dem ZDF-Hauptstadtstudio.
Halbstündlich informiert die "heute Xpress" aus Mainz. Hinzu kommen Service-Beiträge mit Verbrauchertipps. Im "Moma-Café" treten Musiker live vor Publikum auf.
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