Die 80er-Jahre gelten als bieder. Ein Irrtum. In dem Jahrzehnt wurden wichtige Weichen gestellt für die Gegenwart. Klimakrise, Digitalisierung, Diskussion über Rollenbilder: Es begann damals. Warum werden die 80er-Jahre so unterschätzt? Was macht die neunte Dekade des 20. Jahrhunderts so besonders, warum hat es unsere Aufmerksamkeit verdient? Tatsächlich fanden in den 80er-Jahren tiefgreifende gesellschaftspolitische Veränderungen statt. Eine Klimakatastrophe, die den Planeten vielerorts unbewohnbar machen wird. Ein Kalter Krieg, der droht, in einen heißen Krieg umzuschlagen. Russen, die in Europa Atomwaffen zünden könnten. Viren, die die Welt in Angst und Schrecken versetzen: Für all jene, die die 1980er-Jahre bewusst erlebt haben, mag unsere krisengeschüttelte Gegenwart immer wieder Déjà-vus hervorbringen. Weil die heutigen Nachrichten an Bilder der 80er erinnern: Wo AIDS das "Killer-Virus" war, wo sich Ost und West im Kalten Krieg gegenüberstanden, wo Identitäten und Rollenbilder neu ausgehandelt wurden, wo die Menschen radikal gegen den Klimawandel aufstanden, was heute junge Umweltbewegungen wie "Fridays for Future" oder die "Letzte Generation" tun. Selbst die Revolution unserer Alltagswelt durch die Digitalisierung begann mit der ersten Generation von Personal Computern in den 80er-Jahren. Die Journalistin Sophie Apelt, geboren im Jahr 1992, kennt die 80er-Jahre nur aus dem Schulbuch und aus Erzählungen. Sie begibt sich auf eine Spurensuche, um herauszufinden, ob die Menschen die Signale von Klimawandel, Auswirkungen des Turbokapitalismus, Kaltem Krieg und Digitalisierung damals schon richtig gedeutet oder nur erlebt haben. Dafür wühlt sie sich durch Archivmaterial und trifft prominente Gesprächspartner aus zwei Generationen. Die einen haben die 80er-Jahre als Erwachsene erlebt - wie der Schauspieler und Comedian Ingolf Lück, der Sänger und Songschreiber Heinz Rudolf Kunze und die Moderatorin Frauke Ludowig. Die anderen waren zu jung und kennen die 80er-Jahre nur aus dem Fernsehen: der Comedian Torge Oelrich, die Sängerin Ivy Quainoo und die Moderatorin Nele Ludowig. Wie schauen sie auf die 80er-Jahre? Ein neuer Blick auf ein unterschätztes Jahrzehnt.
Vor den Toren Berlins - eine Rennstrecke der Superlative. Schnell und gefährlich - die AVUS. Weltruhm erlangt sie mit ihrer spektakulären Steilkurve und ist Nervenkitzel für die Massen. 1921 wird die AVUS eröffnet: Die zehn Kilometer langen Geraden sind durch zwei Kehren verbunden. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke sollte die Entwicklung des Automobils in Deutschland vorantreiben. Für viele Berliner war sie immer auch ein Symbol der Freiheit.
Das Format bietet Einblicke in die Welt der Muslime in Deutschland. Von konservativ bis liberal, von politisch über kulturell bis religiös oder theologisch sind alle Lebenseinstellungen zu finden.
Wer wissen will, was außerhalb des Landes auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne passiert, der ist hier richtig: Das Magazin liefert in ausführlichen und unterhaltsamen Beiträgen Antworten.
April 2023 auf der malerischen Insel Mersea in England. Ellena Baxter findet ihre Eltern tot im Wintergarten ihres Hauses. Das Unternehmer-Ehepaar wirkt, als sei es friedlich eingeschlafen. Die verstorbene Carol Baxter litt an Hashimoto und sucht online Hilfe bei einer amerikanischen Ärztin. Doch die Medizinerin gibt der Polizei Rätsel auf. Dann taucht ein inoffizielles Testament auf: Es begünstigt die Tochter und den Familienfreund Luke D'Wit. Die Todesursache der Baxters bleibt zunächst unklar. Dann ergibt ein toxikologisches Gutachten: Carol und Stephen Baxter sind an einer tödlichen Dosis Fentanyl gestorben. Carol hatte zudem das Beruhigungsmittel Promethazin im Blut. Ellena Baxter und Luke D'Wit kommen in Untersuchungshaft und werden getrennt verhört. D'Wit hatte sich zuletzt aufopfernd um die kranke Carol gekümmert. Doch erklärt das die zahllosen Medikamente, die die Ermittler bei der Durchsuchung seiner Wohnung finden? Ein wohlhabendes Unternehmer-Ehepaar stirbt an einer tödlichen Dosis Fentanyl. Die Ermittler enthüllen ein perfides Netz aus Lügen und tödlicher Manipulation.
Nach Luke D'Wits Verhaftung stellen die Ermittler bei ihm Medikamente sowie mehrere Handys und Laptops sicher. Was sie darauf entdecken, schockiert selbst erfahrene Beamte der Essex Police. Die digitalen Spuren führen zu einem perfiden Netz aus erfundenen Identitäten, fragwürdigen Heilmethoden und psychischem Druck. Die Ermittler erkennen: Luke D'Wit hat über Jahre hinweg fast jeden Bereich des Lebens der Familie Baxter kontrolliert. Unter den falschen Identitäten befindet sich auch die angebliche amerikanische Ärztin Dr. Andrea Bowden. Carol Baxter vertraut ihr blind und befolgt ihre strengen Regeln. Auf Dr. Bowdens Wunsch isoliert sie sich zunehmend - und wird ihrer Ärztin und einer mysteriösen WhatsApp-Selbsthilfegruppe immer höriger. Doch das erklärt nicht die tödliche Dosis Fentanyl, die Carol und Stephen bei ihrem Tod im Blut haben. Während Tochter Ellena Baxter allmählich begreift, wie umfassend Luke D'Wit ihre Eltern kontrolliert hat, rekonstruieren die Ermittler der Essex Police eines der verstörendsten Verbrechen in der Geschichte von Mersea Island. Ein wohlhabendes Unternehmer-Ehepaar stirbt an einer tödlichen Dosis Fentanyl. Die Ermittler enthüllen ein perfides Netz aus Lügen und tödlicher Manipulation.
Der Rentner Rainer M. verschwindet spurlos. Als ein Maskierter Geld von dessen Konto abhebt und ein fragwürdiges Testament auftaucht, verdichten sich die Hinweise auf ein Verbrechen. Im Haus des Vermissten entdeckt die Polizei zahlreiche Blutspuren. Wurde Rainer M. dort ermordet? Die Kriminalpolizei Wiesbaden beginnt eine aufwendige Spurensuche. Doch belastbare Beweise fehlen, und von dem allein lebenden Rentner fehlt weiterhin jede Spur. Einen entscheidenden Hinweis liefert schließlich die Nachbarin: Sie spürt die geliebte Hündin des Vermissten in einem Tierheim auf. Abgegeben wurde sie von einem flüchtigen Bekannten des Rentners. Dieser behauptet, im Auftrag von Rainer M. gehandelt zu haben, der in die Schweiz auswandern wollte. Doch bei seiner Vernehmung verstrickt sich der Mann in Widersprüche. Weiß er mehr über das Verschwinden, als er zugibt? Gleichzeitig gerät auch das persönliche Umfeld des Vermissten ins Visier der Kriminalpolizei, denn laut dem dubiosen Testament steht ein beachtliches Erbe im Raum. Spannende Kriminalfälle, die uns etwas über unsere Gesellschaft verraten: Journalistin und True-Crime-Podcasterin Paulina Krasa rekonstruiert wahre Verbrechen. Was steckt hinter der Gewalt? Welche Motive hatten die Täter oder Täterinnen?
Ein menschliches Skelett wird in einem Brunnen gefunden. Doch niemand wird vermisst. Die Hintergründe dieses grausamen Kriminalfalles klärt Paulina Krasa in "Schuld & Sühne". Kriminalhauptkommissar Höwer und sein Team stehen vor einem Rätsel. Mindestens sechs Jahre lag die Leiche unentdeckt im Brunnen. Warum gibt es keine Vermisstenanzeige? Die Lösung des Falles wird der Soko viel kriminalistisches Geschick und Geduld abverlangen. Ein Ort in Brandenburg. Jahrelang strömt schon modriger Geruch aus dem Brunnen im Garten. Als der neue Besitzer des Grundstückes ihn endlich reinigt, stößt er auf menschliche Knochen und informiert die Polizei. Der eingeschlagene Schädel lässt schnell auf ein Verbrechen schließen. Erste Ermittlungsergebnisse zeigen: Bei dem Toten handelt es sich um einen jungen Mann, der vor Jahren auf dem Grundstück in einer WG gelebt hat. Der ehemalige Lebensgefährte des Opfers und drei weitere Mitbewohner und Mitbewohnerinnen gelten schnell als Verdächtige. Mithilfe von Telefonüberwachungen sollen die Tatumstände aufgeklärt werden. Doch dann meldet sich ein Zeuge und behauptet, jemand ganz anderes sei für die Tat verantwortlich. Spannende Kriminalfälle, die uns etwas über unsere Gesellschaft verraten: Journalistin und True-Crime-Podcasterin Paulina Krasa rekonstruiert wahre Verbrechen. Was steckt hinter der Gewalt? Welche Motive hatten die Täter oder Täterinnen?
Als Georgina mit dem Vater ihres Kindes nach Portugal fährt, hofft sie auf ein paar harmonische Tage zu dritt. Sie ahnt nicht, welche Falle an einem paradiesischen Strand auf sie wartet. In diesem Fall von "Schuld & Sühne" erzählt Podcasterin und Journalistin Paulina Krasa den Fall Georgina. Ein Fall, der nicht nur ein tragisches Schicksal beschreibt, sondern auch, wie sehr Gewalt an Frauen noch immer alltäglich ist in unserer Gesellschaft. Die Leiche der jungen Stuttgarterin Georgina wird 2010 an einem einsamen Strand in Portugal aufgefunden. Ihre kleine Tochter ist zu diesem Zeitpunkt spurlos verschwunden. Gunnar, der Vater des Kindes, ist auf der Flucht vor der Polizei. Ermittler aus Deutschland und Portugal arbeiten unter Hochdruck, um den möglichen Täter zu fassen. War es ein Badeunfall, wie Gunnar vor Gericht behauptet, oder kann ihm die Tat zweifelsfrei nachgewiesen werden? Und was ist mit der gemeinsamen Tochter Alexandra passiert? Im Prozess vor dem Münchner Landgericht stellt sich heraus, dass Gunnar nach einer längeren Affäre mit Georgina nichts vom gemeinsamen Kind wissen wollte, sie dann aber ganz plötzlich zu einem gemeinsamen Portugal-Urlaub überredete. Er ist in einer festen Beziehung und das Kind der lebendige Beweis für seine Affäre. War es ein Mord aus Habgier, weil er sich vor den Unterhaltszahlungen drücken wollte, oder steckt noch mehr dahinter? Ermittler und Experten rekonstruieren den Fall und gehen der Frage nach, wie ein ganz unauffälliger Mann plötzlich zum Mörder seiner Ex-Freundin wird. In der Reihe "Schuld & Sühne" erzählt Journalistin Paulina Krasa spannende Kriminalfälle, die auch den Zustand des gesellschaftlichen Miteinanders thematisieren.
Frankfurt 2012: Ein 76-jähriger Rentner wird Opfer eines brutalen Mordes. 18 Jahre zuvor werden ein Betreiber-Ehepaar eines Bordells und vier Prostituierte ermordet. Was steckt dahinter? Kommissar Bernd Juchems muss den Mord an dem getöteten 76-jährigen Rentner lösen, der Fall wird vom Frankfurter Staatsanwalt Peter Köhler bearbeitet. Er bekommt Hilfe aus dem Hessischen Landeskriminalamt, von dem DNA-Experten Harald Schneider. August 1994 in Frankfurt am Main: In einer Villa im Frankfurter Westend liegen sechs Tote. Alle Opfer wurden erdrosselt. Ein solcher Fund gehört auch für erfahrene Polizisten nicht zum Tagesgeschäft. Brisant: Der Tatort ist ein stadtbekanntes Bordell. Die Opfer: vier Prostituierte und das Betreiber-Ehepaar. Einige lagen zugedeckt im Bett, es sah aus, als ob sie schliefen. Die Nachricht von dem rätselhaften Sechsfachmord verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Über Organisierte Kriminalität, ein Killerkommando und die Russen-Mafia wird spekuliert. Die ermordeten Prostituierten waren Russinnen, die Strangulation mit Elektrokabeln wurde als "osteuropäische Handschrift" gesehen. Oder steckt hinter der Tat doch nur die Verdeckung eines gewöhnlichen Einbruchs?
Als sich Spartas König Leonidas mit 300 Mann der gigantischen persischen Armee entgegenstellt, wird ein Heldenmythos geboren - eine Spurensuche. Wie gelingt die Rettung der Griechen? Bei den Thermopylen, einem Engpass an der Ägäis, kommt es 480 vor Christus zum Kampf. Nach drei Tagen endet er in einem großen Opfer. Dank eines Verrats setzt sich die Übermacht des persischen Heers durch. Doch die Verzögerung hat die Kräfteverhältnisse verändert. Ausgehend von Herodots Bericht über die Schlacht aus dem 5. Jahrhundert vor Christus zeichnet die Doku Schritt für Schritt den Verlauf der berühmten Schlacht nach. Eine zentralisierte Großmacht in Persien gegen ein Griechenland, das aus vielen, zum Teil verfeindeten Stadtstaaten besteht. In den drei Tagen der Schlacht bei den Thermopylen verliert das persische Heer unter Xerxes 20.000 Mann, deutlich mehr als das der Griechen. Trotz des Sieges wird es ihm nicht gelingen, Griechenland zu erobern. Der Mythos der tapferen Spartaner dagegen, die vor dem übermächtigen Feind nicht zurückwichen und bis zum Tod kämpften, reicht bis in unsere Gegenwart. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.
Die Schlacht von Cannae 216 vor Christus wird zum Trauma für die römische Armee. Das karthagische Heer unter Hannibal schlägt diese mittels einer List. Die Doku begibt sich auf Spurensuche. Obwohl zahlenmäßig überlegen, tappen die Römer in die Falle. Mit der Taktik einer Umfassungsschlacht fügt Hannibal ihnen eine vernichtende Niederlage zu. Sein Ruf als legendärer Stratege ist geboren. Mit Elefanten über die Alpen - das macht Hannibal bis heute berühmt. Die Schlacht von Cannae geht als legendäre Vernichtungsschlacht in die Geschichte ein und prägt die Kriegsführung. Bis heute - angehende Offiziere studieren die Strategie des taktischen Vor- und Zurückweichens in ihrer Ausbildung. Es ist Kriegskunst, die Hannibal im Kampf von Rom gegen Karthago während des zweiten Punischen Krieges entwickelt. Legendäre Schlachten können Zivilisationen auf den Gipfel des Ruhms bringen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Doku-Reihe enthüllt ihre Geheimnisse.
Im Jahr 1066 steht England am Scheideweg. Nach dem Tod des angelsächsischen Königs Edward entbrennt ein Machtkampf um die Krone. Mehrere Anwärter erheben Anspruch. Darunter auch Wilhelm, Herzog der Normandie. Sein Gegner ist der frisch gekrönte König Harold Godwinson. Die entscheidende Auseinandersetzung findet auf dem Schlachtfeld bei Hastings statt - ein Moment, der die Weichen für die Geschichte Englands neu stellt. Wilhelm, Herzog der Normandie, kämpft gegen den Angelsachsen Harold Godwinson. In Südengland fordert er seinen Gegner heraus. Am 14. Oktober 1066 besiegt Wilhelm der Eroberer seinen Kontrahenten in der entscheidenden Schlacht bei Hastings. Als Harold fällt, schafft Herzog Wilhelm Fakten. Er zieht mit seinem Gefolge zur Hauptstadt London und lässt sich am Weihnachtstag in der Westminster Abbey zum König von England krönen. Es folgen mehrere Aufstände gegen seine Herrschaft. Doch zwei Jahre später beherrscht er fast das ganze Land. Die Schlacht bei Hastings markiert einen Wendepunkt in der Geschichte Englands. Festgehalten wird sie in dem 70 Meter langen Teppich von Bayeux, der wenige Jahre später entsteht. Wilhelm der Eroberer geht als Sieger in die Geschichte ein. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
451 nach Christus stellt sich ein Bündnis unter dem römischen Heerführer Flavius Aëtius dem berüchtigten Hunnenkönig Attila entgegen - eine Schlacht entbrennt, die Geschichte schreibt. Die Hunnen, ein Reitervolk aus Zentralasien, versetzen seit Mitte des 4. Jahrhunderts Europa in Angst und Schrecken. Nach der Plünderung mehrerer großer Städte kommt es zur erbitterten Schlacht zwischen den beiden mächtigen Gegnern. Der blutige Krieg in der Nähe der heutigen Stadt Châlons-en-Champagne im Nordosten Frankreichs fordert auf beiden Seiten hohe Verluste und endet ohne eindeutigen Sieger. Obwohl Attila und sein Heer zum Rückzug gezwungen werden, können die Römer keinen entscheidenden Erfolg erzielen. Das Patt führt dazu, dass die politischen und militärischen Konflikte weiterhin ungelöst bleiben. Attilas Ruf der Unbesiegbarkeit ist zwar dahin. Aber auch das Weströmische Reich verliert an Macht und Einfluss in der Region. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Japan 1575: Seit Langem ist das Land in zahllose Territorien zersplittert. Rivalisierende Clans kämpfen um die Vorherrschaft. Bei Nagashino kommt es zur Entscheidungsschlacht. Oda Nobunaga und Tokugawa Ieyasu stellen sich dem mächtigen Takeda-Clan. Dessen Reiter wollen die Belagerung der Burg von Nagashino brechen. Doch Nobunaga setzt auf eine neuartige Waffe aus Europa. Sie wird die Kriegsführung der Samurai für immer verändern. Die Schlacht von Nagashino markiert den Beginn moderner Kriegsführung. Oda Nobunaga, visionär und kompromisslos, setzt erstmals systematisch auf Feuerwaffen. Die dominierende Person in Zentraljapan hat ein klares Ziel: die Nation um jeden Preis zu vereinen - auch mit Gewalt. Er ist fasziniert von europäischen Feuerwaffen und setzt Arkebusen ein, eine frühe Form des Vorderladers. Am 28. Juni 1575 stehen sich 38.000 Mann des Oda-Tokugawa-Bündnisses und 15.000 Krieger des Takeda-Clans gegenüber. Takeda Katsuyori ignoriert den Rat seiner Generäle und befiehlt den Angriff seiner Reiter. Doch 3000 Arkebusiere hinter Palisaden eröffnen das Feuer auf die gefürchtete Kavallerie der Takeda. Fast 10.000 Männer fallen. Die Schlacht bei Nagashino gilt als Wendepunkt: Feuerwaffen und defensive Taktik verdrängen heroische Reiterangriffe und ebnen den Weg zur Einigung Japans unter einer zentralen Macht. Legendäre Kämpfe können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder in den Untergang stürzen. Die ZDFinfo-Reihe enthüllt mit moderner Wissenschaft die Geheimnisse entscheidender Wendepunkte der Geschichte.
496 nach Christus: Das Weströmische Reich ist zerfallen. Während germanische Stämme um die Vorherrschaft ringen, spitzt sich der Konflikt zu. Die Entscheidung fällt bei Zülpich. Der Merowinger Chlodwig I. führt das fränkische Heer gegen die Alemannen. Er will seine Macht ausweiten und eine strategisch wichtige Region unter seine Kontrolle bringen. Ein Entschluss mitten im Kampf wird weitreichende Folgen für das Machtgefüge in Europa haben. Chlodwig verspricht, sich im Falle eines Sieges christlich bekehren zu lassen. Die Franken besiegen die Alemannen, und Chlodwig erfüllt sein Versprechen. Mit der katholischen Taufe durch Bischof Remigius von Reims legt Chlodwig I. den Grundstein für das christliche Frankenreich. Ein Schritt mit weitreichenden Folgen. Die Franken stärken ihre Vormachtstellung und erweitern ihr Reich. Chlodwigs Übertritt zum katholischen Glauben ist politisch bedeutsam, da andere germanische Reiche überwiegend der arianischen Glaubensrichtung folgen. Chlodwigs Taufe stärkt die Verbindung zur römischen Kirche und macht das Frankenreich zu einem Kerngebiet des lateinisch-christlichen Europa. Die politische Landkarte verändert sich nachhaltig: Alemannische Gebiete nördlich des Oberrheins geraten unter fränkische Herrschaft - Entwicklungen, welche die Geschichte Mitteleuropas über Jahrhunderte prägen. Legendäre Kämpfe können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder in den Untergang stürzen. Die ZDFinfo-Reihe enthüllt mit moderner Wissenschaft die Geheimnisse entscheidender Wendepunkte der Geschichte.
Ein Schicksalstag im Hundertjährigen Krieg: Am 25. Oktober 1415 treffen die zahlenmäßig unterlegenen Truppen des englischen Königs auf ein scheinbar übermächtiges französisches Heer. Was zunächst nach einer aussichtslosen Defensive aussieht, entwickelt sich zum Wendepunkt - dank neuartiger Waffen: Langbögen. Die Schlacht von Azincourt wird zum Symbol für strategischen Einfallsreichtum und unerwarteten Triumph. Die Engländer setzen neuartige Langbögen ein, die ihnen einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Sie verstehen es, das Gelände zu ihrem Vorteil zu nutzen, indem sie sich auf einem engen, begrenzten Schlachtfeld positionieren. Dort trifft die englische Armee unter König Heinrich V. auf das französische Heer. Zum Schutz vor Reiterangriffen rammen die englischen Soldaten angespitzte Pfähle in den Boden. Dagegen kommen die schwer gepanzerten französischen Ritter nur langsam voran und werden durch einen aufgeweichten, schlammigen Boden behindert. Die wendigen englischen Bogenschützen und Fußsoldaten fügen den Franzosen verheerende Verluste zu, was zu einem überraschenden und entscheidenden Sieg der Engländer führt. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Die Schlacht von Sekigahara markiert für Japan einen historischen Wendepunkt: Am 21. Oktober 1600 treffen zwei mächtige Armeen aufeinander und beenden eine Ära voller Konflikte. Auf der einen Seite steht die westliche Allianz unter der Führung von Ishida Mitsunari, die die bestehende Ordnung bewahren will. Auf der anderen Seite kämpft die östliche Armee unter Tokugawa Ieyasu, die eine neue Ära der Einheit und Stabilität einläuten möchte. Tokugawa Ieyasu erringt den klaren Sieg. Welche Strategie ist kriegsentscheidend? Hinsichtlich der Truppenstärke sind beide Seiten ebenbürtig. Ist der Einsatz neuartiger Feuerwaffen, wie der Arkebusen, der entscheidende Vorteil im Kampf? Dieser und anderen Fragen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Dokumentation nach. Die Schlacht von Sekigahara führt zu einer Neuordnung des Feudalsystems. Diese befriedet Japan und läutet eine Ära wirtschaftlicher, kultureller und künstlerischer Blüte ein. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Hell und energetisch wie sonst nichts im Universum: Supernovae sind gigantische Explosionen, die den Kosmos zum Leuchten bringen. Für massereiche Sterne der Tod, für andere das Leben. Bei der Explosion werden unbeschreiblich große Energiemengen frei. Es entstehen lebenswichtige Elemente: Eisen in unserem Blut oder Kalzium in unseren Knochen - die Bausteine der menschlichen Biologie würden nicht existieren ohne die Explosionskraft der Supernova. Vom Tag seiner Entstehung bis zu seinem Ende wird ein Stern von sich widerstrebenden Kräften beherrscht. Was bei derart heftigen Sternexplosionen passiert und wie sie die Grundelemente des Lebens formen, erklären Wissenschaftler wie Astronomie-Professor Alexei Filippenko von der University of California, Berkeley.
Magnetfelder helfen Sonnen, zu zünden. Sie formen Galaxien und halten Materie zusammen. Ohne diesen kosmischen "Leim" gäbe es weder Sterne, Planeten noch Menschen und Licht. Die treibende Kraft bei der Sternenentstehung ist die Gravitation. Aus verdichteter Materie formt sich im Zentrum ein Stern, um den weitere Materie kreist. Doch erst ein Magnetfeld ermöglicht die Zündung der Kernfusion, die den Stern zum Leuchten bringt. In diesem Film erklären Astronomen die Rolle des Magnetismus bei der Entstehung von Sternen und beschreiben exotische Objekte im Universum und gewaltige kosmische Ereignisse. Diese lassen den Magnetismus als kosmische Kraft in einem neuen Licht erscheinen.
Der Killer-Asteroid - Eine Reise durch Raum und Zeit
USA 2019
90'
Die Erde ist auf ihrer Umlaufbahn ständig unter Beschuss: Asteroiden steuern regelmäßig auf den Planeten zu und verfehlen ihn oft nur haarscharf. Die Folgen einer Kollision wären katastrophal. Mit rund 26.000 Kilometern pro Stunde rast der Asteroid Apophis durch das Weltall und kommt uns gefährlich nahe. Er hat die Erde schon einmal nur knapp verfehlt, 2029 kommt er möglicherweise näher an die Oberfläche der Erde heran. Er ist so groß wie das Empire State Building: Der Asteroid Apophis, benannt nach dem ägyptischen Gott des Chaos, kommt unserem Planeten immer wieder gefährlich nahe. Bisher hat er die Erde verfehlt, doch da sich sein Kurs verschiebt, könnte es 2068 zu einer Kollision kommen. Mittlerweile wurde der Asteroid Apophis von der Risikoliste der NASA und ESA entfernt. Aber eine Restunsicherheit bleibt für einen Einschlag auf der Erde. Könnte er vor dem Aufprall aufgehalten werden? Schlüge dieser Felsgigant auf der Erde ein, könnte er mehr zerstörerische Energie freisetzen als die größte Atombombe. Kleinere Asteroiden haben die Erde schon in der Vergangenheit getroffen und Meteoritenkrater hinterlassen, oder sie sind im Meer gelandet und haben somit keine Bedrohung für die Zivilisation dargestellt. Raumfahrtagenturen auf der ganzen Welt bereiten sich darauf vor, der Bedrohung durch Asteroiden zu begegnen und sie möglicherweise gar zu verhindern. Dafür spielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Szenarien durch, bei denen die Himmelskörper in dicht besiedelte Städte wie New York City einschlagen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Denn die Folgen wären katastrophal. Wie werden Sterne geboren, welche Gefahren gehen von Schwarzen Löchern aus, und wie funktioniert das Universum wirklich? Diese Wissenschaftsreihe nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in die Tiefen des Kosmos. Jede Folge befasst sich mit einem spannenden Themengebiet der Astronomie und zeigt Errungenschaften der modernen Weltraumforschung. Von fernen Sonnensystemen über Dunkle Materie bis zu den Elementen, die vor vielen Milliarden Jahren entstanden sind. Die Geschichte des Universums liegt oft unter Alltäglichem verborgen.
Superdicht, superschwer, superklein: Neutronensterne bestechen durch Extravaganz - und nicht durch Größe. Sie gelten als Schöpfer von kostbaren Elementen und vielleicht sogar des Lebens. Denn mit einem Durchmesser von rund 20 Kilometern sind die glühend heißen Mini-Sonnen im kosmischen Vergleich wahre Winzlinge des Universums. Sie entstehen am Ende eines Sternenlebens. Manche pulsieren, andere sind extrem magnetisch. Sogar Gammablitze oder Gravitationswellen können von einem Neutronenstern ausgehen. Astrophysiker, darunter Dr. Amber Straughn vom NASA Goddard Space Flight Center, gehen dem Rätsel der skurrilen Sterne auf den Grund.
Ursprung des Lebens - Eine Reise durch Raum und Zeit
USA 2015
45'
Das Leben auf der Erde und die Sterne über uns sind untrennbar miteinander verbunden. Doch wie entstand das Leben aus den kleinsten Bausteinen - den Atomen? Wissenschaftler gehen dem Ursprung des Lebens auf den Grund. Die Reise der Atome erstreckt sich über Zeit und Raum. Wie kamen diese chemischen Bausteine letztlich zusammen, um Leben zu schaffen? Die Antwort hierauf ist umstritten. Gab es seltsame vulkanische Brutstätten unter dem Meer - oder kam das Leben vielleicht doch von einem anderen Planeten? Stammen wir von Außerirdischen ab? Und könnte es da draußen noch andere Lebensformen geben, die die gleichen Fragen über ihren Ursprung stellen? Wissenschaftler versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden.
Unser Auto und das All - Eine Reise durch Raum und Zeit
USA 2015
45'
Wie viel Universum steckt im Auto? Nicht nur die Bausteine des Lebens, sondern alle Komponenten, aus denen Kraftfahrzeuge bestehen, haben ihren Ursprung in den Tiefen des Weltalls. Millionen Tonnen von Metallen werden jedes Jahr in der Automobilindustrie verarbeitet. Eisen, Kupfer, aber auch Gold? stecken in einem Fahrzeug.?Ihre Existenz verdanken diese Metalle gewaltsamen kosmischen Ereignissen, die vor Milliarden von Jahren stattfanden. Der Film zeigt explodierende Sterne, kosmische Strahlung und gewaltige Explosionen und stellt fest: Unter der Motorhaube der Autos liegt die Geschichte des Universums.
Leuchtende Diamantplaneten, lichtfressende Gasriesen - die Vielfalt im All ist scheinbar unendlich. Ist es möglich, dass es irgendwo im All auch eine zweite Erde gibt? Auf der Suche nach Sonnensystemen, die dem unseren gleichen, entdecken Astronomen immer wieder neue, geheimnisvolle Welten, die die Wissenschaftler verblüffen. Doch bislang haben sie noch kein Solarsystem gefunden, das Ähnlichkeiten zu unserer Welt aufweist. Seit Jahrzehnten halten Astronomen Ausschau nach einem Planeten, der unserer Erde in seiner Beschaffenheit nahekommt. Gibt es in den Weiten des Alls Planeten wie die Erde, oder ist unser Heimatplanet mit seinen vielfältigen Lebensformen doch einzigartig? 2016 machen Forscher eine Entdeckung: Der Planet, der der Erde am ehesten ähnelt, ist Proxima b, der den der Sonne nächstgelegenen Stern Proxima Centauri umkreist. Seine Nachtseite ist tiefgefroren, und seine Tagseite ähnelt einer verbrannten Wüste. Aber zwischen diesen Zonen, vermuten Wissenschaftler, könnte es einen schmalen Streifen geben, der sich um den gesamten Planeten zieht. Dort würde zwar immer Dämmerung herrschen - aber unter den richtigen Umständen könnte dort Leben möglich sein. Wie werden Sterne geboren, welche Gefahren gehen von Schwarzen Löchern aus, und wie funktioniert das Universum wirklich? Diese Wissenschaftsreihe nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in die Tiefen des Kosmos. Jede Folge befasst sich mit einem spannenden Themengebiet der Astronomie und zeigt Errungenschaften der modernen Weltraumforschung. Von fernen Sonnensystemen über Dunkle Materie bis zu den Elementen, die vor vielen Milliarden Jahren entstanden sind. Die Geschichte des Universums liegt oft unter Alltäglichem verborgen.
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
In "Terra X - Rätselhafte Phänomene - Sternengold und der Hauch des Todes" stellt Dirk Steffens weltweit ungewöhnliche Naturphänomene und die dahinter wirkenden Naturgesetze vor. Im antiken Hierapolis sterben Opfertiere scheinbar ohne menschliches Zutun. Nur einen Steinwurf entfernt haben sich in den vergangenen Jahrtausenden atemberaubende Kalksinterterrassen geformt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Phänomenen? Dirk Steffens erkundet in der Türkei, Schottland, Deutschland und auf Island ungewöhnliche Naturphänomene. In der Antike war man davon überzeugt, dass sich im Tempel des Gottes Pluton in Hierapolis ein Zugang zur Hölle befindet. Opfertiere, die von den Priestern in den Tempel geführt wurden, fielen plötzlich tot um, ohne Zutun der Priester. Das Phänomen wurde bereits von antiken Geschichtsschreibern beschrieben, und schon damals vermuteten nicht alle hinter dem "Hauch des Todes" den Atem des dreiköpfigen Höllenhundes Kerberos. Ganz in der Nähe liegen die weißen Kalksinterterrassen von Pamukkale. Warum und wann sich solche besonderen Formationen bilden, wird genauso beleuchtet wie die Voraussetzungen, unter denen Fossilien entstehen, die Einblicke in längst vergangene Zeiten erlauben. In Schottland begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach dem berühmten Ungeheuer von Loch Ness und kann die Frage nach der Existenz von Nessie zumindest aus wissenschaftlicher Sicht beantworten. Etwas schwieriger wird es bei der Frage nach dem Ursprung des Goldes auf unserem Planeten. Neuere Theorien gehen davon aus, dass die relativ großen Goldvorkommen in den oberen Bereichen der Erdkruste kosmischen Ursprungs sind und zum Beispiel durch Asteroideneinschlag auf die Erde gelangten. Wie komplex natürliche Phänomene sein können, zeigen auch die Geysire auf Island. Die Insel im Norden Europas ist berühmt für ihre Vulkane, Gletscher und heißen Quellen. Aber längst nicht jede heiße Quelle wird auch zu einem Geysir. Das faszinierende Netzwerk unserer Natur wird mit stimmungsvollen Landschafts- und Tieraufnahmen sowie aufwendigen Animationen in Szene gesetzt und erklärt.
Auch in der zweiten Staffel "Terra X - Rätselhafte Phänomene" stellt Dirk Steffens wieder weltweit ungewöhnliche Naturphänomene und die dahinter wirkenden Naturgesetze vor. Lange waren Diamanten kostbare Zufallsfunde. In Afrika soll ein Baum wachsen, der Diamantenvorkommen verrät. Aber auch untereinander geben Pflanzen geheimnisvolle Botschaften weiter. Dirk Steffens versucht, sie wissenschaftlich zu ergründen. In der Folge "Diamantenfieber und sprechende Pflanzen" ist Dirk Steffens in den Niederlanden, Afrika, Deutschland, Norwegen und Ägypten auf der Spur ungewöhnlicher Naturphänomene. In Afrika wächst ein Baum, der angeblich verraten soll, wo sich Diamantenvorkommen befinden. Bevor sich Dirk Steffens vor Ort auf die Suche macht, begibt er sich in die aufregende Welt der Diamanten. Die Dokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte der edlen Steine, die zwar nur aus kristallisiertem Kohlenstoff bestehen, aber seit Jahrhunderten ein Millionengeschäft bedeuten. Pflanzen, wie der geheimnisvolle Diamantenbaum, können uns Menschen Botschaften über ihren Zustand und ihre Umgebung übermitteln, sie kommunizieren aber auch untereinander. Wie sie das tun, erforschen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Jena. Auch das Element Wasser bringt in der Atmosphäre beeindruckende Phänomene hervor: An einem See im Norden von Venezuela gewittert es an bis zu 240 Tagen im Jahr - teilweise zehn Stunden lang mit durchschnittlich 50 Blitzen pro Minute. Ein anderes Gewitterphänomen gibt ebenfalls Rätsel auf: der sagenumwobene Kugelblitz. Bis heute versuchen Forscher, die viel beschriebene Erscheinung wissenschaftlich zu erfassen. In Norwegen und Ägypten zieht es Dirk Steffens auf und ins Wasser. Während er sich in Norwegen im Saltstraumen, einer der stärksten Gezeitenströmungen der Welt, durch die spannende Physik hochgefährlicher Strudel kämpft, locken Dirk Steffens am Roten Meer frei lebende Delfine in ihre Welt. Zusammen mit der Delfin-Forscherin Angela Ziltener untersucht Dirk Steffens die Frage, ob Delfine tatsächlich bewusst Menschen retten - und kommt zu neuen Erkenntnissen. Das faszinierende Netzwerk der Natur wird mit beeindruckenden Landschafts- und Tieraufnahmen sowie aufwendigen Animationen in Szene gesetzt und von Dirk Steffens anschaulich erklärt.
Die Faszination für die Gestirne ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Sie bestimmen den Rhythmus unseres Planeten und können ihn auf einen Schlag verändern. Die Menschen beobachten die Gestirne früh in ihrer Geschichte und richten ihr Handeln nach ihnen aus. Ihre gigantische Zerstörungsmacht erkennen Naturwissenschaftler erst in den vergangenen Jahrzehnten. Deshalb wird heute an einer Asteroidenabwehr geforscht. Unser wichtigster Himmelskörper ist die Sonne. Sie spendet die Energie für alles Leben auf der Erde und gibt den Rhythmus des Tages und der Jahreszeiten vor. Die Archäologie findet deshalb früh in unserer Geschichte Spuren von Sonnenkulten. In Goseck entschlüsseln Wissenschaftler und Forscher die Bedeutung geheimnisvoller Kreisanlagen und die Funktion der weltweit einzigartigen Himmelsscheibe von Nebra. Auch die Naturwissenschaft überrascht mit neuen Erkenntnissen über die Wirkmacht der Sonne: Ihre wechselhafte Aktivität und ihre Eruptionen können auf der Erde gigantische Wirkung auf Natur und Technik haben. Und selbst weiter entfernte Sterne, die den Nachthimmel zieren, haben in der Geschichte immer wieder Innovationen gefördert. Während Europa noch Astrologie betreibt, schaffen es die Polynesier, mit Sternennavigation ein riesiges Gebiet im Pazifik zu befahren und zu besiedeln. Erst relativ spät werden Menschen auf die Gefahr durch einschlagende Himmelskörper aufmerksam: Die Entdeckung von Einschlagskratern macht dies deutlich. Im Nördlinger Ries können Forscher jetzt rekonstruieren, welche apokalyptischen Szenarien sich in der Erdgeschichte immer wieder ereignet haben. Deshalb arbeiten Physiker experimentell an Abwehrmechanismen, um Asteroiden von einem Kollisionskurs abzulenken, bevor es zu spät ist. Eine epische Reise von den Anfängen unseres Sonnensystems bis zu den ersten Raumstationen der Menschheit. Vom ersten Funken des Feuers bis zu den gewaltigen Kräften der Kontinentalverschiebung erzählt die sechsteilige Dokumentationsreihe "Natur macht Geschichte" von der Wirkung der elementaren Naturkräfte auf die Geschicke der Menschheit. Forschende aus verschiedenen Disziplinen enthüllen überraschende Zusammenhänge von Winden, die Völker verbinden, bis zu Bakterien, die Imperien stürzen.
Von prähistorischen Lagerfeuern bis zur Raumfahrt treibt Feuer die Menschheitsgeschichte voran. Gleichzeitig bedroht uns das Element durch Brände und Zerstörung. Das große Potenzial des Feuers nutzen Menschen seit Tausenden von Jahren nicht nur zum Kochen, sondern auch zur Umgestaltung ganzer Landschaften. Doch als die Menschen Feuer in Kriegen und zur Verbrennung fossiler Energieträger einsetzen, bahnen sich Katastrophen an. Aufwendige archäologische Ausgrabungen in Südfrankreich offenbaren, wie schon die Neandertaler das Feuer im natürlichen Ökosystem einfangen und nutzen. Doch erst der moderne Mensch setzt es ein, um seine Umwelt großflächig umzugestalten. Große Teile der Wälder Mitteleuropas verschwinden in den Flammen der ersten Ackerbauern und schaffen die Kulturlandschaft, die wir heute kennen. Auch die Öfen des Handwerks betreiben die Menschen mit Feuer, und durch die Geschichte werden diese immer effektiver und heißer. Als die Dampfmaschine aus Feuer Antriebsenergie erzeugt, revolutioniert das Element unsere Art zu wirtschaften. Niemand ahnt damals, dass Kohlenstoffdioxid als Nebenprodukt dieser Feuer das Klima unseres Planeten verändern wird. Vielen Bränden stehen die Menschen machtlos gegenüber. Stadtbrände sind ein ständiger Begleiter der Zivilisationsgeschichte. Im Experiment wird deutlich, warum sie so heimtückisch sind und in kurzer Zeit ganze Innenstädte dem Erdboden gleichmachen. Auch in der Kriegsführung wird der Schrecken von Bränden seit der Antike genutzt. Aus den Wurffackeln der Assyrer werden die verheerenden Brandbomben des Zweiten Weltkrieges und zuletzt das geächtete Napalm der Kriege in Korea und Vietnam. Doch Kriegstechnik nutzt auch dem Fortschritt: Die Raketen des Militärs machen Raumfahrt möglich. NASA-Ingenieure erinnern sich, warum Probleme mit der Brennkammer fast die erste Mondlandung verhindert hätten. Vom ersten Funken des Feuers bis zu den gewaltigen Kräften der Kontinentalverschiebung erzählt die sechsteilige Dokumentationsreihe "Natur macht Geschichte" von der Wirkung der elementaren Naturkräfte auf die Geschicke der Menschheit. Forschende aus verschiedenen Disziplinen enthüllen überraschende Zusammenhänge von Winden, die Völker verbinden, bis zu Bakterien, die Imperien stürzen.
Wasser - das flüchtige Element - macht Leben auf der Erde möglich und verhilft Hochkulturen wie Ägypten zum Aufstieg. Doch seine Fluten sind unaufhaltsam und bedrohen ganze Staaten. Die frühe Landwirtschaft ist abhängig von Wasser - genauso wie die Wikinger mit ihren clever konstruierten Langbooten. Dagegen kämpfen Länder wie die Niederlande mit Mammutprojekten gegen Sturmfluten und steigende Meeresspiegel ums Überleben. Denn Wasser formt durch seine Erosionskraft früh die Kontinente und ihre Landschaften. Wissenschaftler und Forscher verfolgen dessen Wirkung auch auf der Insel Hiddensee, wo immer wieder Land ans Meer verloren geht. Bei aller Zerstörung ist Wasser auch der Ort, wo Leben entstehen und sich erhalten kann. An den Küsten Europas finden Anthropologen faszinierende Antworten auf die Frage, wie die Neandertaler die Eiszeit überstanden haben könnten. Und auch für die ersten Hochkulturen sind Wasserquellen wie Flüsse frühe Kristallisationspunkte. Der menschliche Einfallsreichtum wächst durch seine Beziehung zum Wasser stetig - von der Erfindung der Wassermühlen, die alle Aspekte des Alltags revolutionieren, bis zu Wasserkraftwerken, die ganze Städte mit Energie versorgen. Aber die Herausforderungen bleiben. Dicht besiedelte Küsten sind von Erosion und Sturmfluten bedroht. Die Deltares-Werke in den Niederlanden stehen als Monument dafür, wie Menschen gegen die Natur antreten, um ihr Land vor dem Meer zu schützen. In riesigen Wellenmaschinen wird getestet, was man der Kraft des Wassers entgegensetzen kann. In einer Zeit des Klimawandels und steigender Meeresspiegel stellt sich die Frage: Wie werden zukünftige Generationen mit dem ewigen Fluch und Segen des Wassers umgehen? Vom ersten Funken des Feuers bis zu den gewaltigen Kräften der Kontinentalverschiebung erzählt die sechsteilige Dokumentationsreihe "Natur macht Geschichte" von der Wirkung der elementaren Naturkräfte auf die Geschicke der Menschheit. Forschende aus verschiedenen Disziplinen enthüllen überraschende Zusammenhänge von Winden, die Völker verbinden, bis zu Bakterien, die Imperien stürzen.
Die Erde unter unseren Füßen ist voller Energie und Leben. Früh nutzt der Mensch fruchtbare Böden und gräbt nach Ressourcen. Doch Vulkane und Erdbeben bedrohen die Städte. Denn tief unter der Erde bewegen gigantische Kräfte die Kontinente, pressen Kohlenstoff zu fossilen Brennstoffen und lassen Metalle entstehen. Unsere Geschichte ist geprägt von der Nutzung dieser Ressourcen. Die Zukunft wird zeigen, wie nachhaltig wir das tun. Die dynamische Entstehung und Bewegung der Kontinente zeichnet nicht nur die geografischen, sondern auch kulturellen und biologischen Landkarten unseres Planeten. Vulkane, mit ihrer gewaltigen und oft zerstörerischen Kraft, haben Zivilisationen geformt und auch wieder zerstört. Parallel erschüttern Erdbeben nicht nur unsere Städte, sondern auch unser Weltbild. Fruchtbare Böden entstehen durch die Mischung aus geologischer Aktivität und biologischen Prozessen, nähren die Gesellschaften und ermöglichen Landwirtschaft und Wohlstand. In Versuchsfeldern enträtseln Forscher das komplexe System des Bodens. Die Zukunft der Kornkammern könnte durch den Klimawandel bedroht werden. Noch tiefer im Boden graben Menschen nach neuen Ressourcen. In der bronzezeitlichen Kupfermine Mitterberg wird der Einfallsreichtum sichtbar, der nötig ist, um erstmals Kupfer abzubauen. Dieses und andere Metalle verändern in der Geschichte immer wieder die Werkzeuge, Kriegswaffen und den Handel der Menschen. Mit der steigenden Nutzung von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen greifen sie erstmals gravierend in ein globales System wie den Kohlenstoffzyklus ein. Umfangreiche Bohrungen in einem See in der Eifel ergeben ein düsteres Bild: Kohlenstoffdioxid wird aus der Luft lange immer wieder ins Erdinnere recycelt. Der industrielle Ausstoß des Treibhausgases überlastet jedoch diesen Erdkreislauf. Eine Erwärmung des Erdklimas ist die Folge. Hoffnung ruht deshalb auf der Energie der Erde selbst. Durch Geothermie, die Nutzung der Wärme aus dem Inneren des Planeten, könnte ein großer Teil unserer Energieversorgung sichergestellt werden. Probebohrungen in Nordrhein-Westfalen zeigen Hürden und Chancen dieser Technik auf. Vom ersten Funken des Feuers bis zu den gewaltigen Kräften der Kontinentalverschiebung erzählt die sechsteilige Dokumentationsreihe "Natur macht Geschichte" von der Wirkung der elementaren Naturkräfte auf die Geschicke der Menschheit. Forschende aus verschiedenen Disziplinen enthüllen überraschende Zusammenhänge von Winden, die Völker verbinden, bis zu Bakterien, die Imperien stürzen.
Luft ist unsichtbar, aber in ihrer Wirkung nicht zu übersehen. Als Lebensspender oder als verheerender Wirbelsturm ist sie immer wieder Akteur in der Geschichte. Mit neuen Erkenntnissen über das Element gelingen der Menschheit bahnbrechende Innovationen. Segelschiffe nutzen die Zyklen der Winde und Flugzeuge die Gesetze der Aerodynamik. Die größten Imperien verdanken der Luft ihren Erfolg. Doch schon viel früher verändert das Element den Lauf der Erdgeschichte. Warum Luftatmung bereits für die Evolution des Lebens der entscheidende Schlüssel ist, verrät der seltsam anmutende Lungenfisch. Seine Gene sind ein Geschichtsbuch über die Entwicklung des Lebens an Land. Für die Menschen ist das selbstverständlich - sie nutzen die Luft, um ihre Zivilisation weiterzuentwickeln. So können die Römer ihr gigantisches Reich nur mithilfe von Segelbooten bewirtschaften. Archäologische Experimente auf einem originalgetreu nachgebauten Segelschiff machen diese Errungenschaft erfahrbar. Aber Luft hat auch ihre zerstörerische Seite. Lufterosion und die berüchtigte Umweltkatastrophe "Dust Bowl" in den 1930er-Jahren in den USA zeigen die verheerenden Auswirkungen, die Wind auf unsere Umwelt und Gesellschaft haben kann. Ein Versuch im Windkanal, der die unglaubliche Kraft von Wirbelstürmen demonstriert, gibt einen Einblick in die wissenschaftlichen Bemühungen, diese Phänomene zu verstehen und davor zu schützen. Und schließlich, in einem Triumph menschlichen Einfallsreichtums, ermöglicht die Erfindung des Fliegens eine völlig neue Art der Fortbewegung. Die Art und Weise, wie die Welt wahrgenommen und erlebt wird, verändert sich dadurch für immer. Vom ersten Funken des Feuers bis zu den gewaltigen Kräften der Kontinentalverschiebung erzählt die sechsteilige Dokumentationsreihe "Natur macht Geschichte" von der Wirkung der elementaren Naturkräfte auf die Geschicke der Menschheit. Forschende aus verschiedenen Disziplinen enthüllen überraschende Zusammenhänge von Winden, die Völker verbinden, bis zu Bakterien, die Imperien stürzen.