Für "Terra Xplore" entdeckt die Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin Jasmina Neudecker die Lebenswelt der Zuschauerinnen und Zuschauer auf ihre besondere Art und Weise. Mit Neugier und wissenschaftlicher Tiefe findet sie Antworten, die überraschen und inspirieren. Das Besondere des Formats besteht darin, Wissenschaft erlebnisreich und emotional zu vermitteln. Kalorien verbrennen durch Sport - wenn das so einfach wäre! Biologin Jasmina Neudecker deckt drei Irrtümer zum Thema Sport und Abnehmen auf.
Warum werden wir zu Fans? Wie ist es für das Idol, im Rampenlicht zu stehen? Eric Mayer geht mit der Sängerin Lina Larissa Strahl auf Spurensuche in eine Welt zwischen Fame und Fankultur. Lina wurde mit 15 zum Star - doch der schnelle Ruhm hatte auch seine Schattenseiten: Immer wieder hatte sie psychische Probleme. Eric begleitet sie bei einem Fanevent und erfährt, wie Lina heute mit dem Spagat zwischen Berühmtheit und Privatleben umgeht. Warum verehren wir Idole? Was gibt uns das Fansein? Und wo liegen die Gefahren - sowohl für den Fan als auch das Idol? Im Gespräch mit Schauspielerin und Sängerin Lina Larissa Strahl geht Eric Mayer diesen Fragen auf den Grund. Lina hatte mit 15 ihren Durchbruch als Sängerin, als sie 2013 den Wettbewerb "Dein Song" gewann. Seit ihrer Rolle als Hexe "Bibi Blocksberg" in den Verfilmungen der "Bibi & Tina"-Reihe gilt sie als Vorbild für viele junge Menschen. Eric Mayer erlebt hautnah, wie ihre Fans Lina feiern - und wie sie selbst mit dem Druck des Berühmtsein umgeht. Im Gespräch mit der Psychologin Franziska Lauter wird klar: Ruhm kann belasten, wenn Selbstbild und öffentliche Erwartung auseinanderdriften. Oder wenn der Wunsch, den Social-Media-Algorithmus mit immer neuen Posts zu befeuern, zum Zwang für die Idole wird. In Frankfurt macht Wissenschaftsjournalist Eric Mayer mit Schülerinnen und Schülern eines Gymnasiums ein außergewöhnliches Sozialexperiment: Mithilfe der Celebrity Attitude Scale erkundet er die unterschiedlichen Facetten von Fanliebe. Fanforscher Prof. Jörn Glasenapp von der Uni Bamberg ordnet die Ergebnisse ein. Am Ende steht die Erkenntnis: Fans und Idole brauchen einander. Doch das wertvollste Geschenk, das eine Fangemeinde geben kann, ist Gemeinschaft - ein Ort, an dem man sich nicht erklären muss, um dazuzugehören.
Das Wetter ist der Motor für die Süßwasserverteilung auf unserem perfekten Planeten und macht ein Leben an Land überhaupt erst möglich. Diese Folge der Reihe stellt komplexe Wetterphänomene vor und zeigt, wie sehr die Tierwelt von verlässlich wiederkehrenden Mustern im Wettergeschehen abhängig ist. Und welche verhängnisvollen Folgen selbst kleinste Veränderungen haben können. Zwölf Wochen jedes Jahr wird ein Wald in Sambia zum Garten Eden. Der pünktlich niedergehende Regen lässt zu dieser Zeit 300.000 Tonnen Früchte reifen. Zehn Millionen Palmenflughunde reisen extra für dieses Festessen an, das ohne den Niederschlag zur rechten Zeit nicht stattfinden würde. Die Flughunde legen Hunderte, manche sogar Tausende von Kilometern zurück, um rechtzeitig in Sambia zu sein. Wie sie besser als jeder Wetterfrosch den Regen vorhersehen konnten, ist noch ungeklärt. Andere Tiere sind eher davon abhängig, dass der Regen ausreichend Pausen macht. Wenn die Niederschläge am Amazonas für wenige Monate nachlassen, sinkt der Wasserspiegel im gesamten Flusssystem, und ausgedehnte Sandbänke entstehen. Hierher kommen die Arrau-Schildkröten zur Eiablage. 50.000 sind es jährlich, ein Viertel der gesamten Weltpopulation. Durch die Erderwärmung beginnt die Regenzeit jedoch immer häufiger früher im Jahr. Viele der jungen Schildkröten schaffen es dadurch nicht rechtzeitig an die Oberfläche und ertrinken in ihren Höhlen. Ausbleibender Regen kann auch großen Schaden anrichten. Im südlichen Afrika haben sich alle Lebewesen seit Tausenden von Jahren an die Trockenzeiten angepasst. Doch mittlerweile halten Rekordhitze und der geringste Niederschlag seit Jahrzehnten große Teile des Kontinents fest im Griff. Nilpferde drängen sich in engen Schlammlöchern. Die sandigen Ufer, in denen Bienenfresser brüten, trocknen zu stark aus und stürzen ein. Viele Wildtiere verdursten.
Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche unseres Planeten immer wieder neu. Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig. In Tansania schuf der "Ol Doinyo Lengai" den Natronsee, Nistplatz für Millionen Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des "La Cumbre", um dort ihre Eier abzulegen. Die erste Episode der Reihe "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen. Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten. Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln. Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab - so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Dort sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden. Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt für das Leben wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird. Trotz all ihrer Leben spendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Mindestens fünf Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch ein Zuviel von CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte.
Von den gefrorenen Polen bis zu den brütend heißen Wüsten: Tiere haben erstaunliche Strategien entwickelt, um das Beste aus dem unterschiedlichen Angebot von Sonnenenergie zu machen. Polarwölfe und Moschusochsen gehören zu den Kältespezialisten, die monatelang ohne Sonnenlicht auskommen. Silberameisen dagegen sind an extreme Sonneneinstrahlung in der Wüste angepasst. Sie erbeuten die Hitzeopfer in der Sahara. Das Leben auf unserer Erde ist völlig von der Sonne abhängig. Jeder Fleck auf unserem Planeten erhält im Verlauf eines Jahres 4380 Stunden Sonnenlicht, aber in sehr unterschiedlicher Dosierung. Die zweite Episode von "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie die Verteilung des Lichts ganz unterschiedliche Lebensräume erschafft und die Tiere zu außergewöhnlichen Anpassungen zwingt. Am Äquator bleibt die Länge von Tag und Nacht das gesamte Jahr über gleich. Zwölf Stunden garantiertes Sonnenlicht täglich sorgen dafür, dass Regenwälder gedeihen und eine unglaubliche Artenvielfalt hervorbringen. Eine der wichtigsten Pflanzen im Dschungel ist der Feigenbaum. Er nutzt das Sonnenlicht, um ganzjährig Früchte zu tragen, die vielen Tieren als Nahrung dienen. Von den akrobatischen Gibbons über zahlreiche Vogelarten bis hin zu den kleinsten Bewohnern des Urwaldes, den Feigenwespen, sind alle auf die ganzjährig reifenden Feigen angewiesen. Der gleichmäßige Tag-Nacht-Zyklus in der Äquatorregion ist allerdings nicht die Norm auf der Erde. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto länger werden die Zeiten, in denen die Natur ohne das Licht der Sonne auskommen muss. An den Polen dauert der Verlust von Solarenergie nicht einen halben Tag, sondern ein halbes Jahr. Das führt dazu, dass sich die Atmosphäre in diesen Regionen während der Polarnacht abkühlt, die Temperaturen fallen und alles Wasser einfriert. Im Polarkreis wirkt unser perfekter Planet völlig unbewohnbar. Doch auch dort gibt es Kältespezialisten, die tatsächlich mehrere Monate ohne Sonnenlicht überstehen können: Moschusochsen und Polarwölfe. Zwischen dem Äquator und den Polen liegen die Zonen, in denen mehr oder weniger ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel das Leben der Pflanzen und Tiere bestimmen. Die Überlebensstrategien der Bewohner in diesen Zonen sind vielfältig. Für Polarfüchse beispielsweise sind die wenigen Sommermonate von hektischer Aktivität erfüllt. Sie müssen ihre Jungen aufziehen, jagen und sich ausreichend Fett anfressen, damit sie vorbereitet sind, wenn das Licht erneut verschwindet. Bei den Stumpfnasenaffen in China dagegen entscheidet ein winziges Zeitfenster im Herbst über Leben und Tod im Winter. Wenn es den Stumpfnasen nicht gelingt, im herbstlichen Wald genug energiereiche Zapfen zu fressen, reichen ihre Fettreserven nicht für ein Überleben in der kalten Jahreszeit. Einige Arten haben schließlich eine Möglichkeit entdeckt, dem solaren Shutdown einfach zu entfliehen. Der Dunkle Sturmtaucher ist einer dieser extremen Winterflüchtlinge. Wenn es ihm auf den Snares Islands in Neuseeland zu kalt wird, flüchtet er einfach nach Norden. Bis zu den Aleuten in Alaska legen die Sturmtaucher rund 14.000 Kilometer zurück und kommen dort im späten Frühjahr der Nordhalbkugel an. Als Pendler zwischen beiden Hemisphären leben sie in einem nie endenden Sommer.
Menschen sind neben den natürlichen Kräften Vulkanismus, Sonnenlicht, Wetter und Ozeanströmungen immer mehr zum bestimmenden Faktor auf unserem perfekten Planeten geworden. Wir verändern die Regelsysteme der Erde, ohne die langfristigen Folgen ernsthaft zu erwägen. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die mit ihren Projekten eine weitere Erderwärmung verhindern wollen oder Arten retten, die vom Klimawandel besonders bedroht sind. In Kenia beispielsweise kämpft Angela Sheldrick um das Leben von Babyelefanten. Die immer länger anhaltenden Dürren setzen die Elefantenpopulationen immer stärker unter Druck. Viele verdursten, und oft können überhaupt nur die Kleinsten gerettet werden. 150 der Mini-Dickhäuter konnte Angela Sheldricks Team bereits aufziehen und wieder in die Wildnis entlassen. Wenn die derzeitige Entwicklung anhält, könnte es jedoch sein, dass immer mehr der verbleibenden geschützten Flächen verdorren und die Überlebenschancen der grauen Riesen weiter sinken. Im Golf von Maine sind es Meeresschildkröten, die jedes Jahr durch klimatische Veränderungen in Lebensgefahr geraten. Das Wasser nahe der Küste wird aus kalten Strömungen der Arktis und Ausläufern des warmen Golfstroms gespeist und besaß bis vor einigen Jahren eine mittlere Temperatur. Heute kommt immer weniger kaltes Wasser aus der polaren Zone an. Deshalb reisen Schildkröten im Sommer auf der Suche nach Nahrung immer weiter nach Norden. Wenn dann allerdings der Herbst anbricht und die Temperaturen sinken, fallen die Tiere in einen Kälteschock. Viele ertrinken in den eisigen Fluten, und nur die Schildkröten, die an die Küste geschwemmt werden, haben eine Chance, zu überleben. Das New England Aquarium in Boston hat mittlerweile eine eigene Rettungsstation für Schildkröten eingerichtet, weil die Zahl der gestrandeten Tiere stetig ansteigt. Dort werden sie medizinisch versorgt und dann in ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete im Süden ausgeflogen. Viel grundsätzlicher gehen die Mitarbeiter des Projektes "Große Grüne Mauer" vor. Sie wollen nicht eine einzelne Art retten, sondern ganze Landschaften. Ein Band aus dürreresistenten Bäumen soll gepflanzt werden, das 8000 Kilometer quer durch Afrika verlaufen und die weitere Ausbreitung der Sahara stoppen soll. Erst 15 Prozent der Grünen Mauer sind fertiggestellt, doch schon jetzt kehrt das Leben in die betroffenen Gegenden im Senegal zurück. Brunnen, die längst ausgetrocknet waren, füllen sich wieder. Die Landwirtschaft lohnt sich, und die Menschen können in ihrem Zuhause bleiben.
Die Anden - ein Gebirge voller Kraft: Vulkane steigen auf, die Erde bebt, Rohstoffe entstehen. Geologe Colin Devey begibt sich auf Expedition, um die Kräfte des Erdinneren zu erforschen. Seine Reise führt vom alten Inka-Erbe in Cusco bis ins raue chilenische Hochland. Überall spürt man die Kraft des Erdinneren. Tektonik, Vulkane und Rohstoffe verwandeln die Anden in ein Naturlabor - und stellen die Menschen immer wieder vor Herausforderungen. Die Anden sind das längste Gebirge der Welt - und geologisch so aktiv wie kaum ein anderes. Ihre vielfältigen Landschaften unterliegen einem ständigen Wandel. Die Anden wachsen und verändern sich Tag für Tag - doch welche Kräfte treiben sie an? Der Geologe Colin Devey begibt sich auf eine Reise entlang des Gebirges, um Erdbeben, Vulkanismus und die tektonischen Kräfte des Erdinneren zu erforschen. In Cusco, der alten Hauptstadt der Inka, erlebt er hautnah, wie Erdbeben das Leben seit Jahrhunderten prägen. Die Anden erzählen jedoch nicht nur von der Geschichte, sondern sind auch ein lebendiges Labor der Natur. Im Süden flacher, im Norden höher, treibt die Subduktion als tektonische Kraft das Wachstum des Gebirges voran - sichtbar auch durch die vielen Vulkane. Am Vulkan Cotopaxi erlebt Colin Devey die bedrohliche Schönheit aktiver Feuerberge. Der höchste Gipfel, der Aconcagua, wächst durch die Subduktion der Nazca-Platte, die als ozeanischer Gebirgszug unter Südamerika abtaucht. Und selbst die Tierwelt des Amazonas liefert Einblicke, wie Plattenbewegungen ganze Kontinente einem stetigen, wenn auch langsamen Wandel unterwerfen. Im Hochland von Chile zeigt sich: Mit der Entstehung der Vulkane und dem Aufstieg der Anden entstehen Rohstoffe - doch ihr Abbau wirft entscheidende Fragen für unseren Umgang mit der Natur auf. Eine bewegte Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart entlang des längsten Gebirges der Welt.
Von Patagoniens Gletschern bis zur Atacama-Wüste erkundet Geologe Colin Devey, wie Wind, Eis und Wasser die Anden formen. Ein Naturlabor, in dem atmosphärische Kräfte Landschaften bilden. Vom Vulkan Chimborazo aus durchwandert er alle Klimazonen und folgt dem Wasser gen Osten bis zum Amazonas. Im Westen herrscht extreme Trockenheit. In der Atacama-Wüste, mit einer der größten Lithiumlagerstätten der Welt, trotzen Mensch und Natur extremen Bedingungen. Die Anden sind geprägt von Hochebenen, Canyons, schroffen Bergen, Wüsten und Gletschern. Doch nicht nur Kräfte aus dem Erdinneren formen diese Landschaften - auch die Atmosphäre spielt eine entscheidende Rolle. Auf seiner Reise beantwortet Geologe Colin Devey die Frage, wie Wind, Eis und Wasser die längste Gebirgskette der Erde gestalten. In Patagonien schleifen tosende Winde und gigantische Gletscher Täler ins Gebirge. Der ständige Wechsel von Frost und Tau lässt selbst massive Felsen langsam zerfallen. Auf dem Chimborazo folgt Colin Devey dem Weg des Naturforschers Alexander von Humboldt, durchwandert alle Klimazonen - von schneebedeckten Gipfeln bis ins Amazonasbecken. Er besucht das Ursprungsgebiet der Kartoffel und erfährt, wie Artenvielfalt die Nahrungsmittelsicherheit der Zukunft sichern kann. Er erkundet, warum der kalte Humboldtstrom vor der Westküste Südamerikas extreme Trockenheit im Hinterland und die höchste Sonneneinstrahlung der Erde verursacht. Die Atacama-Wüste ist daher der perfekte Ort, um ins Weltall zu blicken. Schon die indigenen Völker dachten dort über den Ursprung des Lebens nach. Und heute werden mit raffinierten Methoden selbst in der trockensten Wüste Weinberge kultiviert. Für Colin Devey sind die Anden ein geologisches Labor der Extreme, in dem die Kräfte der Atmosphäre ihre spektakulärsten Kunstwerke schaffen.
Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche in Jordanien. Auf engstem Raum beherbergt das Wüstenland wichtige Rohstoffe für eine klimafreundliche Zukunft der Welt - allen voran Metalle. In Jordanien findet Colin Devey die "Großen Sechs", die wichtigsten Rohstoffe der Zukunft. Ob Windräder oder Elektroautos: Je mehr CO2 eingespart werden soll, umso stärker werden Metalle für grüne Technologien gebraucht. Mit der Verarbeitung von Metallen im Nahen Osten endet vor circa vier Jahrtausenden die Steinzeit. Damals beginnt ein neues Kapitel für die Menschheit, geprägt von Metallen, darunter Kupfer. Heute ist Kupfer eine Art "Heiliger Gral" für die Elektrifizierung unseres Alltags. In Chile liegen die größten bekannten Vorkommen, sie sind das Ergebnis einer Kollision zweier Kontinentalplatten. Aber die angestrebte CO2-freie Mobilität braucht noch ganz andere Metalle: Nickel, Kobalt und Lithium werden in Kombination vor allem für Batterien benötigt. Weltweit wird danach gesucht. Neben Manganknollen am Meeresboden bietet ein Land in der Arktis großes Potenzial. In Grönlands eisfreien Gebieten rüsten sich Bergbaufirmen für einen neuen "Goldrausch". Seltene Erden - eine Gruppe aus 17 Metallen - werden auch in Jordanien vermutet, doch die Mengen sind noch unklar. Seltene Erden werden vor allem in Magneten in Elektromotoren und anderen Hightech-Produkten verbaut. China hält die größten Marktanteile. Auch wenn die USA hier langsam aufholen. Und dann ist da noch ein anderer Rohstoff - Phosphor. Jordanien gehört zu den großen Produzenten der Welt. Phosphor ist in Dünger unersetzbar. Doch die globalen Vorräte gehen zur Neige. Hoffnung gibt Norwegen: Dort wurde ein vielversprechendes Vorkommen gefunden, das die ganze Welt versorgen könnte.
Seit Jahrtausenden graben Menschen Löcher in die Erde und bauen in Minen Rohstoffe ab. Südafrika ist dafür weltweit bekannt. Doch mittlerweile gibt es weitere Quellen: unsere Städte. Colin Devey weiß: Um die globalen Klimaziele zu erreichen, braucht die Menschheit zeitnah immer mehr Metalle. Ohne den Kontinent Afrika mit seinen noch ungehobenen bedeutenden Rohstoffvorkommen wird es aber nicht gehen. Beim Abbau dieser Rohstoffe wird nirgendwo tiefer gegraben als in der Umgebung von Johannesburg - fast 4000 Meter geht es dort in die Tiefe auf der Suche nach Gold. Ein Metall, das beispielsweise für den Schutz von Satelliten gegen die Sonne unersetzbar ist. Aber auch, wenn Gold knapp wird - es gibt Minen, die gewissermaßen brachliegen, aber zunehmend ausgebeutet werden sollen. Ob Kapstadt, Las Vegas oder Tokio: Die Städte dieser Welt beherbergen rund 75 Prozent aller abgebauten Rohstoffe. Sie stecken überall in der Infrastruktur, vor allem in Häusern. Städte sind riesige urbane Minen. Recycling und Kreislaufwirtschaft können die Rohstoffe darin wieder nutzbar machen und so den Bedarf aus dem tiefen Bergbau senken - und so unsere Umwelt schützen. Denn für den tiefen Bergbau werden nicht nur unzählige Tonnen Gestein verarbeitet, sondern auch enorm hohe CO2-Werte durch den energieintensiven Einsatz von Maschinen in Kauf genommen. Deshalb sucht man weltweit nach Verfahren, wie auf Island, CO2 im Untergrund zu versteinern. Dafür gibt es auch in Deutschland Möglichkeiten im Basalt. Letztlich geht es beim Bergbau um gerechte Preise und um Sicherheit: Denn neben dem industriellen Bergbau gibt es gerade in Afrika viel illegalen Kleinbergbau - so auch in Namibia. Weltweit graben Millionen Menschen unter gefährlichsten Umständen nach Gold, Kobalt oder Tantal - Metalle, die dann meist in der industrialisierten modernen Welt landen. Weltweit verankerte Sicherheitsstandards und faire Preise würden das Leben dieser illegalen Minenarbeiter schützen.
Menschen brauchen Energie, als Nahrung, als Licht- und Wärmequelle. In der "Terra X"-Dokumentation beleuchtet Harald Lesch die Geschichte der Energie und fragt nach Zukunftsvisionen. Die Nutzung von Energie ist der Motor unserer Zivilisation. Sie hat das Leben in der Moderne bequem gemacht. Aber der Verbrauch und die Umwandlung von Energie bleiben nicht ohne Folgen. Wie soll der enorme Bedarf zukünftig gedeckt werden, ohne die Umwelt zu schädigen? Die Folge "Energie" aus der "Terra X"-Reihe "Was die Welt am Laufen hält" nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Energie - von den Anfängen der Menschheit bis in die Gegenwart. Die Dokumentation beschäftigt sich nicht nur mit der Entdeckungsgeschichte verschiedener Energieformen, sondern auch mit ihren unliebsamen Nebenwirkungen. Die wichtigste natürliche Energiequelle ist die Sonne. Sie ist der Garant für alles Leben auf der Erde. Doch erst die Beherrschung des Feuers revolutioniert die Menschheitsgeschichte. Das Feuer bringt nicht nur Licht und Wärme, sondern markiert auch den Beginn der Zivilisation. Der älteste feuerveränderte Stoff, den der Mensch nutzt, ist Ocker. Es folgen Erze, die in der Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit zu Gegenständen aus Metall verarbeitet werden. Auch moderne Technologien funktionieren noch immer nach dem gleichen Prinzip: Mit der Energie des Feuers verändert der Mensch natürliche Rohstoffe und verwandelt sie in unterschiedlichste Gegenstände des täglichen Lebens. Wir leben heute wie damals in einer "High Fire World", auch wenn das nicht mehr direkt sichtbar ist. Als einer der ältesten Brennstoffe der Geschichte gilt Holzkohle. Sie liefert aber zu wenig Energie im Vergleich zur Braun- und Steinkohle, dem Holz aus der Tiefe des Erdreichs, das über Millionen Jahre zusammengepresst wurde. Kohle, Öl und Gas gehören zu den fossilen Brennstoffen. Mit ihrer Gewinnung gerät die Welt in einen Energierausch, der bis heute anhält. Rund 80 Prozent des weltweiten Bedarfs werden heute durch Kohle, Öl und Gas gedeckt. Sie halten unsere Welt am Laufen, bringen sie allerdings auch ins Stolpern. Denn das in fossilen Energieträgern gespeicherte CO2 wird bei ihrer Verbrennung freigesetzt. Eine ganz andere Energiequelle, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Lösung aller Probleme gefeiert wird, ist die Atomenergie. Ihre Erfolgsgeschichte beginnt 1789, als aus einem unscheinbaren Gestein, der sogenannten Pechblende, ein neues Element isoliert wird: Uran. Die Entfesslung atomarer Energie hat ihre verheerende Zerstörungskraft in der Erfindung der Atombombe gezeigt. Doch auch die zivile Nutzung birgt große Risiken - eine der Herausforderungen ist der strahlende Atommüll. In einem unterirdischen Bauwerk in Finnland entsteht das weltweit erste Endlager für Atommüll. Es soll mindestens 100.000 Jahre lang halten. Nachhaltiger erscheinen da die sogenannten erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft. Als Antriebsenergie für Mühlen und Bewässerungsanlagen sind sie schon seit Jahrtausenden bekannt. Heute dienen sie vornehmlich der Stromproduktion. Die große Herausforderung neben der Speicherung ist das Problem der natürlichen Schwankungen. Das betrifft auch die Solarenergie. Die Schwäche der sogenannten erneuerbaren Energien ist ihre Abhängigkeit vom Wetter, das macht sie unbeständig. Eine der aufregendsten Visionen der Gegenwart ist die Energiegewinnung durch Kernfusion. Die ersten Großanlagen sollen in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts einsatzbereit sein, um den weltweiten Umbau der Energieversorgung voranzutreiben.
E-Mail, Facebook, WhatsApp und Co. - mehr als fünf Milliarden Menschen nutzen digitale Nachrichtendienste. Harald Lesch erklärt die Welt der Kommunikation und fragt nach ihren Grenzen. Die "Terra X"-Doku schlägt einen Bogen von der Entstehung der Sprache bis zur künstlichen Intelligenz, gibt Einblick in Schlüsseltechnologien und liefert verblüffende Antworten auf die brennende Frage, wie moderne Kommunikation das Menschsein beeinflusst hat. Die Folge "Kommunikation" aus der "Terra X"-Reihe "Was die Welt am Laufen hält" erzählt von den Anfängen der Sprache und Schrift, von den Erfindungen der Telegrafie und des Internets bis hin zur künstlichen Intelligenz. Harald Lesch schaut zurück in die Vergangenheit und wagt den Blick in die Zukunft: Was haben die jeweiligen Kommunikationsfortschritte mit dem Menschen gemacht, wo stehen wir heute? Sind wir am Peak Point der digitalen Kommunikation angelangt? Der Ursprung der menschlichen Kommunikation liegt in der Entstehung der Sprache. Nicht nur die Gegenwart lässt sich mit Sprache beschreiben, sondern auch abstrakte Vorstellungen vom Jenseits, von Göttern und Religionen, von Zukunftsvisionen und Wissenschaft. Alles, was das menschliche Gehirn an Ideen zutage bringt, lässt sich durch Sprache in die Welt tragen. Zunächst geschieht das in großer Varianz. Aus der Ursprache werden Zehntausende unterschiedliche Sprachen. Doch seit Beginn der Sesshaftigkeit geht ihre Vielfalt zurück, aus den heute knapp 7000 Sprachen werden Prognosen zufolge in 200 Jahren nur noch etwa 100 übrig sein. Der Flüchtigkeit des gesprochenen Wortes entgegengewirkt hat die Erfindung der Schrift. Am Anfang wird sie ausschließlich in der Verwaltung genutzt, schon bald aber entstehen auch erste Gesetzestexte und große Epen. Um die Bewahrung des Wissens kümmern sich Bibliotheken. Heute sind analoge Schriftträger in virtuellen Speichern, in Clouds, untergebracht. Ob unsere digitalen Daten aber die Jahrhunderte überdauern können, stellen Wissenschaftler weltweit infrage. Eine der großen Herausforderungen in der Geschichte der Kommunikation ist der Transport von Informationen über große Distanzen. Die optische Telegrafie ist der erste Schritt zur Lösung des Problems, aber erst die Einführung der Elektrizität im 19. Jahrhundert bringt den Durchbruch in der schnellen Nachrichtenübermittlung. Schlag auf Schlag folgen die großen Kommunikationserfindungen der Moderne: das Telefon, das Radio und das Fernsehen. Mit dem Internet ist der Mensch in eine Welt der unbegrenzten Information eingetreten. Das hat Vor-, aber auch Nachteile. Wir können alles herausfinden, was wir wollen, gleichzeitig wird es aber immer schwieriger, zu sagen, was richtig ist und was falsch. Die Fortschritte der künstlichen Intelligenz befeuern diese Entwicklung weiter. Sprechen zu können wie ein Mensch, haben Forscher inzwischen auch Maschinen beigebracht. Werden wir in Zukunft immer häufiger mit Chatbots, Robotern und Avataren kommunizieren? Wo zwischen all den heutigen Kommunikationstechniken steht der Mensch? Fragen, die bereits unseren Alltag prägen und in Zukunft an Bedeutung zunehmen werden.
Menschen wollen mobil sein. Vom ersten aufrechten Gang unserer Vorfahren bis zur Eroberung des Weltraums beleuchtet dieser Film die rasante Entwicklung unserer Spezies. "Terra X" unternimmt eine Zeitreise durch die Mobilitätsgeschichte. Gezeigt wird, wie sich der Radius des Menschen ständig weiterentwickelt. Technische Meilensteine machen es möglich, die Welt zu entdecken, auf der Suche nach Nahrung oder einer besseren Zukunft. "Terra X"-Moderator Professor Harald Lesch führt durch diesen Film, ist dabei unterwegs mit dem Fahrrad, einer Dampflok und dem dreirädrigen Patentmotorwagen von Carl Benz. Einen Originalnachbau des ersten richtigen Automobils der Welt steuert er dabei selbst. So zeichnet diese Dokumentation die Geschichte des Bewegungsdranges des Menschen nach. Fossile Fußspuren in versteinerten Ascheschichten in Ostafrika belegen, dass bereits vor etwa 3,6 Millionen Jahren frühe Vorfahren des Menschen aufrecht gegangen sein müssen, möglicherweise sogar deutlich früher. Diese Art der Fortbewegung hatte enorme Vorteile, in der Nahrungsbeschaffung beispielsweise. Auf jeden Fall erweiterte sich so bereits der Bewegungsradius. Die Evolution des Menschen ist geprägt von unstillbarem Verlangen, Neues zu entdecken, Lebensbedingungen zu verändern, Berge, Wüsten und Meere zu überwinden. Der Erfindergeist führt zu einem ersten Quantensprung durch die Erfindung des Rades, dann der Domestizierung des Pferdes und dem Einsatz von Fuhrwerken. Viele technische Revolutionen sind mit Mobilität verbunden. Das Fahrrad, die Eisenbahn und das Auto lassen Entfernungen auf dem Landweg schrumpfen. Auf den Weltmeeren sind es Schiffe, die Menschen endlich fremde Kontinente erreichen lassen. Zusammen mit der Entwicklung verbesserter Navigationshilfen beginnt im 15. Jahrhundert von Europa aus die Globalisierung. Und der weltweite Handel findet bis heute vor allem auf den Weltmeeren statt. Rund 90 Prozent aller Warengüter werden auf Seeschiffen transportiert. Mit dem Aufsteigen von Heißluftballons und rund ein Jahrhundert später der Erfindung des Flugzeuges erfüllt sich endlich auch der große Traum des Menschen vom Fliegen. Zunehmend wird allerdings klar, dass bei vielen technischen Entwicklungen Segen und Fluch eng beieinanderliegen. Durch die zunehmende Belastung der Umwelt sind moderne Fortbewegungsmittel umstrittener denn je. Alternativen sind gefragt, und auch diese werden beleuchtet, wie beispielsweise solarbetriebene Flugzeuge. Letztlich stellt sich auch die Frage danach, wie die Mobilität in ferner Zukunft aussehen könnte. Zeitreisen und Beamen werden wohl Wunschdenken bleiben. Im Jahr 1802 wanderte der deutsche Schriftsteller und Dichter Johann Gottfried Seume zu Fuß von Grimma bei Leipzig bis nach Syrakus - getreu dem Motto: "Alles würde besser gehen, wenn man mehr ginge". Immerhin: Bis zu einem Alter von etwa 80 Jahren legt ein Mensch rund 170.000 Kilometer zu Fuß zurück - ohne zu joggen.
Mehr als 50 Jahre nach der letzten bemannten Mondlandung durch Apollo 17 startet das Artemis-Programm der großen Weltraumbehörden einen neuen Anlauf als weltumspannendes Gemeinschaftsprojekt.
Tausende Wissenschaftler, Ingenieurinnen und Ingenieure und Raumfahrtbegeisterte aus aller Welt sind beteiligt, um gemeinsam eine Vision Wirklichkeit werden zu lassen: den Menschen zurück auf den Mond und eines Tages weiter zum Mars zu führen. Der erste bemannte Flug unter dem Namen Artemis II soll nach aktuellem Stand im Frühjahr 2026 starten. An Bord der neu entwickelten Orion-Raumkapsel werden vier Astronauten rund zehn Tage lang um den Mond kreisen. Diese Mission dient als Generalprobe: Lebenserhaltung, Navigation, Kommunikation und Rückkehr zur Erde - alle Systeme werden unter realen Bedingungen im Universum getestet. Damit wird der Grundstein gelegt für die nächste große Etappe. Mit der folgenden Mission, Artemis III, will die NASA gemeinsam mit internationalen Partnern eine Mondlandung realisieren - und darüber hinaus eine dauerhaft bewohnbare Mondbasis errichten. Ziel ist nicht nur ein symbolischer Triumph, sondern nachhaltige Forschung und Besiedlung: Insbesondere der Mond-Südpol steht im Fokus, weil dort Hinweise auf Wassereis und interessante geologische Strukturen existieren. Geplant sind erste Experimente, den Mondboden für Anbau nutzbar zu machen - mit dem Ziel, die Astronauten direkt vor Ort mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen. Mehr als nur eine technische Herausforderung sind die Artemis-Mondmissionen auch eine globale Vision. Ingenieure in Europa, Wissenschaftler in Asien, Techniker in Nord- und Südamerika - alle arbeiten über Grenzen hinweg zusammen. Dieses weltweite Netzwerk aus Wissen und Motivation soll zeigen: Raumfahrt kann verbinden - jenseits von Nationen und Politik. 59 Nationen haben den politisch-rechtlichen Rahmen für die Weltraumnutzung unterschrieben, die sogenannten Artemis-Accords. Die eigentlichen Artemis-Missionen zum Mond werden von den vier großen Weltraumbehörden Amerikas , Europas , Japans und Kanadas ausgeführt. Gemeinsam arbeiten sie an einem Ziel, das größer ist als jede einzelne Nation: die Menschheit wieder als Einheit ins All zu führen, die Rückkehr zum Mond. Wenn Artemis II 2026 um den Mond kreist und Artemis III planmäßig bis 2030 Menschen erneut auf den Mond bringt, wird es nicht nur um Raumfahrt gehen - es wird ein Zeichen der Hoffnung sein. Ein Zeichen dafür, dass wir, wenn wir global zusammenarbeiten, auch kühnste Visionen verwirklichen können.
Die Doku- Reihe "Die Glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte, und kürt in dieser Folge die größten Pechvögel der Geschichte. Es geht um Unheil, tragische Helden und vom Pech verfolgte Ehefrauen in der neuen Folge "Die größten Pechvögel der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die Glorreichen 10". Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke für ZDFneo. "Die Glorreichen 10" setzt in der sechsten Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in 10 Folgen der Dokumentationsreihe die "größten Modetrends", die "heftigsten Partys", "den größten Aberglauben" und die "größten Verwandlungen der Geschichte" zusammen. Egal ob Rock 'n' Roll Star, Ganove oder Weltentdecker. Jeder kann ein Pechvogel sein. In der neuen Folge "Die glorreichen 10 - Die größten Pechvögel der Geschichte" widmet sich ZDFneo den tragischen Helden. Manche waren selbst schuld an ihrem Unglück wie Kriemhild, die Mann, Sohn und Schatz und zu guter Letzt auch noch ihr eigenes Leben verlor. Ode Elvis Presley. Als King of Rock'n Roll gefeiert von Millionen. Eingeholt vom eigenen Ruhm, gefangen in den Machenschaften seines Managers. Andere hatten einfach nur Pech. Wie Anna von Kleve. Liebesboten suchen auf dem Festland nach einer geeigneten Gattin für König Heinrich VIII. In Düsseldorf finden sie Anna von Kleve und senden ein Porträt zu Heinrich. Der ist direkt verknallt. Ein Heiratsvertrag wird aufgesetzt und Anna reist nach England. Doch dann passiert, was man heute vom Onlinedating kennt: Als Anna vor Heinrich steht, findet er sie zu hässlich, um die Ehe zu vollziehen. Pech gehabt! Aber woher kommt der Begriff Pechvogel eigentlich? Im Mittelalter schmieren Vogeljäger lange Zweige mit Leim oder Teerpech ein. Die werden an Bäumen befestigt und die Jäger warten darauf, dass sich der nächste Vogel hier zu einem Päuschen niederlässt. Die unglücklichen Vögel, die am Pech kleben bleiben, müssen von den Jägern nur noch geerntet werden. Sie sind also wortwörtlich Pechvögel! Auf Platz 1 zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Die Reihe "Die Glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte und kürt in dieser Folge die größten Verwandlungen der Geschichte. Es geht um Willenskraft, eine Portion Magie und Wunder in der neuen Folge "Die größten Verwandlungen der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die Glorreichen 10". Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke für ZDFneo. "Die Glorreichen 10" setzt in der sechsten Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in 10 Folgen der Dokumentationsreihe die "größten Modetrends", die "heftigsten Partys", "den größten Aberglauben" und die "größten Pechvögel der Geschichte" zusammen. In der Folge "Die größten Verwandlungen der Geschichte" widmet sich ZDFneo Veränderungen die so sicher sind, wie das Amen in der Kirche. Eine gewissermaßen einzigartige Verwandlung machen aber ausnahmslos alle Menschen durch - und das in einem Zeitraum von durchschnittlich 80 Jahren: Den menschlichen Lebenszyklus! Über die Jahre verwandelt sich unser Körper innerlich und äußerlich vielfältig. Und wir wissen nie, was kommt. Ein Grund mehr, jeden Tag unseres Lebens zu genießen. Entdeckungsreisen spielen eine wichtige Rolle für die Verwandlung Englands in eine Seemacht. Denn sie legen den Grundstein für neue Handelsrouten und noch mehr Reichtümer. Spanien jedenfalls ist not amused über das, was die Engländer so treiben. Deshalb schickt König Philipp II. im Jahr 1588 die "unbesiegbare" Spanische Armada Richtung England. Eine Kriegserklärung um die Hoheit der Meere. Im Lauf der Jahrhunderte geben Kriege, Eroberungen und Völkerwanderungen immer wieder neue Impulse und verwandeln auch unseren Speiseplan. Aber vor allem die Globalisierung hat ganz neue Möglichkeiten für den Essenstisch eröffnet. Die unterschiedlichsten Lebensmittel sind für uns immer verfügbar - ganz selbstverständlich. Die nächste Verwandlung betrifft mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung: Die Frauen und ihre Stellung in der Gesellschaft! Seit jeher gelten sie vielerorts als das "schwache Geschlecht". Das Patriarchat, dass Frauen benachteiligt und unterdrückt, ist kein natürliches Phänomen. Es ist menschengemacht, oder eher gesagt eine Erfindung von Männern für Männer. Und in Ländern wie Afghanistan und Iran müssen Frauen heute erneut um ihre grundlegenden Menschenrechte kämpfen. Die Verwandlung zur gleichberechtigten Frau ist also noch lange nicht abgeschlossen. Auf Platz 1 zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Das Rankingformat "Die glorreichen 10" präsentiert "Die krassesten Spurts der Geschichte" gewohnt humorvoll und ohne Anspruch auf Repräsentativität. In bekannter Weise werden spannende Aspekte der Geschichte neu aufgerollt. Hannes Jaenicke kommentiert diese Folge süffisant und bewusst subjektiv. "Die glorreichen 10" geht in die siebte Runde und setzt erneut auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. Gefragt wird nach den "kolossalsten Konfrontationen", den "seltsamsten Paaren", "den peinlichsten Familienmitgliedern" und "den sensationellsten Suchaktionen der Geschichte". "Die krassesten Spurts der Geschichte" verbinden nicht nur Metropolen, sondern auch Menschen. Der Orient-Express schreibt Geschichte und bleibt unvergessen als der Zug, der die Welt näher zusammenbringt. Die Premierenfahrt des Orient-Express wird zur Sensation. Eine bunte Truppe aus Diplomaten, Schriftstellern und Journalisten genießt höchsten Komfort und eine beeindruckende Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern - damals eine wahre Revolution. Der nächste Spurt verändert die Welt. Er ist die Geburtssunde der modernen Demokratie. Gleichzeitig kostet er mindestens 98 Menschen das Leben: der Sturm auf die Bastille. Die meisten können sich ein Leben ohne ihren fahrbaren Untersatz heute kaum vorstellen. Bevor das Auto aber zum Alltagsbegleiter wird, geht dem ein spektakulärer Spurt voraus. Was als heimliche Spritztour beginnt, wird zum Roadtrip, der die moderne Automobilindustrie ins Rollen bringt. Um Platz eins in dem völlig willkürlichen Ranking haben sich viele Kandidaten beworben. Hannes Jaenicke kommentiert auch diese Folge - entspannt mit Witz und Ironie. Und kultige Grafiken mit Liebe zum Detail skizzieren amüsante Anekdoten.
Endlich wird der "Geschi-Unterricht" lustig. Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance, die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei "Sketch History" als Shakespeare, Kolumbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orleans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen, verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als "Geschichten-Erzähler" aus dem Off.
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Chelsea Edge, Micah Balfour, Nicola Hughes
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Chelsea Edge, Solomon Israel, Patrick Kennedy
Elf Monate vor den Entführungen gerät Phoenix auf einem Firmengelände in Liverpool in Gefahr - doch ein unerwarteter Wachmann lässt sie laufen. Jetzt holt die Vergangenheit die Gruppe ein. Während Clémence nach Élias sucht und seine Familie konfrontiert, wartet Phoenix auf ein Lebenszeichen von ihm. Doch am Telefon meldet sich nicht Élias, sondern Frankenheimers Sicherheitschef Bogdan - und plötzlich steht ein gefährlicher Tausch im Raum. Clémence erkennt bei Élias' Eltern, dass die Wahrheit längst einen Riss durch die Familie gezogen hat: Sein Vater ist entsetzt, Béatrice hingegen kaum überrascht. Gleichzeitig spielt Bogdan seine eigene Karte aus und fordert Frankenheimers Tochter Lyne als Gegenleistung. Die Gruppe, ohnehin zerrüttet vom Verlust Élias', muss entscheiden, wie weit sie gehen will, um ihn zurückzuholen. Lyne wird zur Botenfigur und überbringt den Eltern der anderen Geiseln eine neue Forderung: ein umfangreiches Aktienpaket. Die Eltern weigern sich - bis Mathias Sony ins Zentrum des Drucks rückt. Der moralische Damm bricht, die Gruppe gerät in einen gefährlichen Streit, doch am Ende bekommen sie, was sie wollten. Ein Pyrrhussieg, der sie näher an ihr Ziel bringt - und zugleich weiter voneinander entfernt. Free-TV-Premiere.
Mit Will Attenborough, Catalina del Rosario, Alva Schäfer, Pauline Pollmann, Gaël Langouet, Matéo Paitel, Jules Porier, Benno Fürmann, Jonathan Nyati, Jacqueline Corado, Arnaud Viard, Adrian Can, Léo Legrand, Marie Colomb
In einer Rückblende begegnen sich Mathias und Lyne zum ersten Mal auf einer Demo in Brüssel - ein Zufall, der das Fundament für Phoenix legt und die Weichen für alles Kommende stellt. Zurück in der Gegenwart: Als Lyne erfährt, dass die Polizei das Versteck kennt, warnt sie die Gruppe öffentlich. Während die Behörden vorrücken und der Waldbrand sich aus dem Nachbartal bis zum Versteck ausbreitet, kämpft Phoenix um Flucht, Haltung - und ums Überleben. Im Chaos bereitet sich die Gruppe auf den Sturm der Polizei vor. Élias, Alma und Nina wagen den Weg durch die Flammen, James bleibt bei Sony und ergibt sich schließlich. Im Keller senden Éloïse und Mathias ein letztes Live-Statement, doch ihre Flucht scheitert tragisch. Mathias erliegt seinen Verletzungen, während Éloïse erst im allerletzten Moment von Kacem herausgerissen wird. Zur selben Zeit versucht Jean Humbel im Fernsehen, die "schmutzigen Vier" mit belastenden Dokumenten zu Fall zu bringen. Gemeinsam mit Lyne setzt er alles daran, einen massiven Kurssturz am Aktienmarkt auszulösen und die Macht der Konzerne zu brechen. Wird ihre Aktion zünden und vielleicht sogar eine Welle entfesseln, die die wirtschaftlichen Grundpfeiler ins Wanken bringen könnte? Free-TV-Premiere Letzte Folge der Serie "Phoenix - Change Or Die"
Mit Will Attenborough, Catalina del Rosario, Alva Schäfer, Pauline Pollmann, Gaël Langouet, Matéo Paitel, Jules Porier, Benno Fürmann, Jonathan Nyati, Jacqueline Corado, Arnaud Viard, Adrian Can, Léo Legrand, Marie Colomb
Das "ZDF Magazin Royale" hebt seinen Vorhang. Jan Böhmermann begrüßt die Zuschauer zu seiner Late-Night-Satire. Gesellschaftlich relevante Themen gepaart mit Witz und Ironie. Jan Böhmermann stößt Debatten an, begrüßt streitbare Gäste und musiziert mit dem Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld. Unterhaltung, Überraschung und Erkenntnisgewinn - willkommen zum "ZDF Magazin Royale!"
Handys, Mikrowellen, WLAN, 5G - wir sind überall von Strahlung umgeben. Viele Menschen machen sich Sorgen um gesundheitliche Schäden durch Strahlung. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz gibt konkrete Tipps, wie man Strahlung vermeiden kann. Doch was genau ist Strahlung überhaupt? Welche Strahlungsarten sind harmlos, welche gefährlich - und welche nur esoterische Märchen?
Und wie kann man sich vor schädlicher Strahlung schützen? "MAITHINK X" klärt auf.
Hier werden die Nachrichten mit viel bissigem Witz beleuchtet. Aufs Korn genommen wird dabei das aktuelle Tagesgeschehen aus Nachrichtensendungen und Politik.
Parshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow "Neo Match up" prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen - von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. "Neo Match up" verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten. In dieser Folge ist Schauspielerin Karoline Herfurth zu Gast.
Handys, Mikrowellen, WLAN, 5G - wir sind überall von Strahlung umgeben. Viele Menschen machen sich Sorgen um gesundheitliche Schäden durch Strahlung. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz gibt konkrete Tipps, wie man Strahlung vermeiden kann. Doch was genau ist Strahlung überhaupt? Welche Strahlungsarten sind harmlos, welche gefährlich - und welche nur esoterische Märchen?
Und wie kann man sich vor schädlicher Strahlung schützen? "MAITHINK X" klärt auf.
Die Alokas, ein französisches Paar, das keine Kinder bekommen kann, entschließt sich zur Adoption. Nach langem Warten kommt der kleine Benjamin zu ihnen. Die Sache hat nur einen Haken. Der süße Benjamin ist weiß, während seine Eltern Migrationshintergrund haben. Das führt zu absurden Verwechslungen und ins komplette Chaos, als die Polizei Benjamin bei einem Babysitter aufgreift. Die temporeiche Komödie variiert das Thema der Patchworkfamilie. Ein Vorort von Paris. Das Ehepaar Salimata (Aïssa Maïga) und Paul Aloka (Lucien Jean-Baptiste) richtet sich dort mithilfe seines Freundes Manu ein gemütliches Heim ein. Die Alokas haben Migrationshintergrund: Salimatas Familie stammt aus dem Senegal, Pauls Vorfahren sind aus der Karibik nach Frankreich eingewandert. Salimata kann keine Kinder bekommen. Paul ist trotzdem immer treu an ihrer Seite geblieben. Jetzt gibt es Grund zur Hoffnung: Sie sollen einen Säugling zur Adoption erhalten. Die komplette Familie, inklusive Salimatas Eltern Mamita (Marie-Philomène Nga) und Ousmane sind überglücklich. Von der Sozialarbeiterin Claire Mallet erhalten die Alokas schließlich den Säugling Benjamin , ein herzallerliebstes Kind. Für die Alokas ist die erste Begegnung mit Benjamin dennoch ein kleiner Schreck, für Oma und Opa mütterlicherseits sogar ein großer: Benjamin ist weiß, seine Hautfarbe komplett anders als die seiner Adoptiveltern. Doch die Alokas sind überglücklich. Benjamin findet ein liebevolles Zuhause. Madame Mallet taucht leider alle naselang unangekündigt bei den Alokas auf, um nach Benjamin zu sehen. Die Alokas ertragen ihre Besuche und die oft merkwürdigen Reaktionen ihrer Umwelt mit Langmut. Sie würden Benjamin niemals wieder missen wollen. Doch es kommt anders. Ein Missverständnis auf der Straße - eines von vielen angesichts der Patchworkfamilie - führt dazu, dass die Polizei Benjamin mitnimmt und ihn wieder der Fürsorge übergibt. Er kommt in ein Krankenhaus, verweigert aber bald die Nahrungsaufnahme. Die Alokas und ihre Freunde beschließen, zu handeln.
Mit Aïssa Maïga, Lucien Jean-Baptiste, Zabou Breitman, Vincent Elbaz, Delphine Théodore, Marie-Philomène Nga, Bass Dhem, Marius Benchenafi
Belgische Krimiserie um ein Ermittlerduo, das undercover auf einem Campingplatz gegen einen Drogenboss ermitteln und ein verliebtes Pärchen geben muss. Ziel ihres Einsatzes ist der Niederländer Ferry Bouman, der Ecstasy-Pillen im großen Stil herstellt und international vertreibt. Die Wochenenden verbringt er mit seiner nichts ahnenden Ehefrau Danielle auf einem Campingplatz in der belgischen Provinz. Genau hier setzen die Ermittler an: Weil Ferry Bouman unter der Woche in einer hoch gesicherten und nicht zugänglichen Villa lebt, sollen zwei Polizisten ebenfalls auf den Campingplatz ziehen und den Drogendealer undercover ausspionieren. Der Cop Bob Lemmens soll vorgeben, eine kleine Transportfirma zu betreiben und gelegentlichen Zusatzverdiensten nicht abgeneigt zu sein. Ihm wird die neue Kollegin Kim De Rooij an die Seite gestellt. Kim und Bob kommen Ferry und seiner Frau Danielle dabei allerdings gleich viel näher, als ihnen lieb ist: Weil nahezu der ganze Campingplatz ausgebucht ist, müssen die beiden eine Unterkunft in Ferrys direkter Nachbarschaft in Beschlag nehmen - auffälliger geht es kaum. Hinzu kommt, dass sie sich fast gar nicht kennen, fortan am Wochenende aber ein frisch verliebtes Pärchen geben müssen. Die Ausgangslage für die beiden Ermittler ist somit mehr als schwierig. Darüber hinaus wohnen Kim und Bob nun inmitten von Feinden, denn in unmittelbarer Nachbarschaft leben auch Ferry Boumans Geschäftspartner. Da ist zum einen John Zwart, der mit Boumans inzwischen an Krebs verstorbener Schwester verheiratet war und als Ferrys engster Vertrauter gilt; zum anderen Johns Schwiegersohn Jurgen Van Kamp, ein gescheiterter Kickboxer mit Aggressionsstörung, sowie Chemiker Remco Engels, der gemeinsam mit Dennis De Vries die Produktion der Ecstasy-Pillen überwacht. Und während Kim, der Legende nach eine niederländische Privatjet-Flugbegleiterin namens Anouk, erste Kontakte zu Ferrys Frau Danielle knüpft, fällt Chefchemiker Remco bei Ferry wegen eines Vertuschungsversuchs in Ungnade. Eine Verkettung von Ereignissen führt John so auf die Entdeckung von GPS-Peilsendern an Ferrys Fahrzeugen. Wie sich herausstellt, handelt es sich um Geräte, wie sie nur Behörden verwenden. Und natürlich verfügen Ferry und John über beste Kontakte zur Polizei. Die ganze Undercover-Aktion scheint damit beendet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat.
Mit Tom Waes, Anna Drijver, Frank Lammers, Elise Schaap, Raymond Thiry, Kevin Janssens, Robbie Cleiren, Manou Kersting, Tim Haars, Huub Smit, Sara De Bosschere, Begir Memeti, Benny Claessens, Katelijne Verbeke
Drogenboss Ferry Bouman will herausfinden, wer die Polizisten sind, die seine Autos mit GPS-Sendern verwanzt haben. Noch weiß er nicht, dass seine Nachbarn auf dem Campingplatz Cops sind. Die Ermittler Kim und Bob, die in eine Unterkunft in unmittelbarer Nähe zu Ferry Boumans Hütte auf dem Campingplatz gezogen sind, haben ihrerseits keine Ahnung, dass Ferry inzwischen in Erfahrung gebracht hat, wer ihm auf den Fersen ist: Marc Gevers. Gevers arbeitet beim Drogendezernat und leitet Kims und Bobs Einsatz als Undercover-Ermittler. Bereits seit drei Wochenenden tun die beiden Cops so, als seien sie ein verliebtes Pärchen in ihrem Liebesnest auf dem Campingplatz. Doch mehr als erste schüchterne Kontakte zu Ferry Bouman und seiner Frau Danielle gab es bisher nicht. Die Staatsanwältin im Nacken, die endlich erste Resultate sehen will, drängt Marc, Kim und Bob dazu, etwas mehr in die Offensive zu gehen. So finden sich die beiden mit Ferrys Frau und deren Entourage auf einem Rummelplatz wieder. Mit dabei sind Ferrys explosiver Geschäftspartner, Jurgen Van Kamp, dessen Frau Sonja mit ihrer gemeinsamen Tochter Jezebel sowie Wendy, eine weitere Freundin Danielles vom Campingplatz. Über Jurgen versuchen Bob und Kim nun, näher an Ferry ranzukommen. Leider läuft es zwischen Bob und Jurgen nicht so wie erhofft, weil der zu Gewalt neigende Ex-Kickboxer es nicht schafft, für seine Tochter an einer Kirmesbude mit drei Schlägen einen Bären zu gewinnen. Bob jedoch gelingt es auf Anhieb und lässt Jurgen damit gegenüber Frau und Kind ziemlich alt aussehen. Besser läuft es da für Kim, die sich bei Jurgen am nächsten Morgen in die Kunst des Kickboxens einführen lässt. Dabei muss das Polizisten-Duo jedoch erfahren, dass Jurgen gesehen hat, wie Bob nachts nicht im gemeinsamen Bett, sondern auf einer Liege genächtigt hat. Finden sie nicht schnell eine plausible Erklärung dafür, ist es mit der Undercover-Aktion bald Essig. Unterdessen versucht der korrupte Polizist Walter Devos, mehr über Marcs Ermittlungen gegen Ferry Bouman zu erfahren. Bei einem gemeinsamen Bierchen fühlt Walter ihm auf den Zahn. Wird Marc sich verplappern? Jurgen interpretiert Kims und Bobs getrennte Betten jedoch völlig anders als erwartet: Bei einer kleinen Feier macht er sich ziemlich eindeutig an Kim ran. Der Abend endet damit, dass Bob dem ach so starken Jurgen vor aller Augen ein paar Fausthiebe verpasst. Das Team versucht daraufhin, die gesamte Überwachungsaktion durch eine neue Aktion zu retten. Doch diese Mission gerät auf absurde Weise völlig aus der Spur. Und Jurgen, der sich erneut durch Bob erniedrigt fühlt, sinnt auf Rache.
Mit Tom Waes, Anna Drijver, Frank Lammers, Elise Schaap, Raymond Thiry, Kevin Janssens, Robbie Cleiren, Manou Kersting, Kris Cuppens, Katrien De Ruysscher, Lukas De Wolf, Sara de Bosschere, Lieke van den Broek, Huub Smit
Die Undercover-Aktion auf einem Campingplatz, bei der ein Drogenboss ausspioniert werden sollte, muss abgeblasen werden. Die beiden Polizisten packen ihre Sachen und reisen ab. Die beiden Ermittler Kim und Bob sollten eigentlich ein verliebtes Pärchen spielen, das zufällig auf dem gleichen Campingplatz aufschlägt, auf dem die Ecstasy-Größe Ferry Bouman mit Ehefrau Danielle und seinem engsten Kreis die Wochenenden verbringt. Nur mit viel Glück wurden Bob Lemmens und Kim De Rooij bei ihrer mehrwöchigen Aktion nicht enttarnt. Doch weil Bob sich wegen Kim mit Ferry Boumans Mitarbeiter Jurgen Van Kamp geprügelt hat, legt Ferry den beiden Neuankömmlingen nahe, sich ein anderes Liebesnest zu suchen. Mehr als enttäuscht über diese Entwicklung ist allerdings Ferrys Ehefrau Danielle, die in Kim eine gute Freundin gefunden zu haben glaubt. Kim wittert eine Chance, über Danielle wieder Zugang zu Ferry zu bekommen. Und tatsächlich gelingt es den Undercover-Ermittlern, über Danielle wieder Kontakt zu Ferry zu erlangen. Doch Ferrys engster Vertrauter John Zwart und Jurgen verfolgen Bob bis nach Antwerpen zu einem Treffen mit Kim und ihrem Einsatzleiter Nick Janssens. Zwar können sie die Unterredung der drei Polizisten nicht mithören, doch es reicht ihnen der Verdacht, dass Nick ein Ermittler sein könnte. John beschließt daraufhin, Bob genauer unter die Lupe zu nehmen. Probleme bereitet Ferry zusätzlich ein gewisser Gino Maldini. Der Modehändler will in das Drogengeschäft einsteigen und bestellt bei Ferry 50 000 Pillen MDMA. Nur leider kann oder will Gino nicht zahlen. Als John und Jurgen ihm - versehentlich ein wenig zu sehr - auf den Zahn fühlen, rückt Gino damit raus, dass er die Pillen an einen Deutschen namens Bastian Gerlach weiterverkaufen wollte. Als Anzahlung für die Pillen lassen John und Jurgen 30 Designer-Anzüge mitgehen, die Ferry dazu nutzen will, mit Bob ein erstes Testgeschäft einzugehen. Wird Bob von seinen Vorgesetzten die 10 000 Euro genehmigt bekommen, um Ferry die Anzüge abzukaufen? Was Bob nicht ahnt: Vom Zustandekommen dieses Deals hängt jetzt sein Leben ab.
Mit Tom Waes, Anna Drijver, Frank Lammers, Elise Schaap, Raymond Thiry, Kevin Janssens, Robbie Cleiren, Manou Kersting, Kris Cuppens, Katrien De Ruysscher, Lieke van den Broek, Charlotte Timmers, Michaël Pas
Der von Belgien aus operierende Drogenboss Ferry Bouman steckt in der Klemme: Gerade hat er einen Deal über eine Million Ecstasy-Pillen abgeschlossen, doch zur Produktion fehlt ihm eine Zutat. Piperonylmethylketon, kurz PMK, ist eine farblose ölige Chemikalie, die zur Herstellung von Ecstasy und MDMA gebraucht wird - und die gibt es nicht einfach so in der Apotheke. Ferry weiß jedoch nicht, dass der SMS-Verkehr mit seinem Lieferanten abgehört wird. Als Ferry Boumans Mitarbeiter Jurgen Van Kamp das PMK abholen will, entscheiden die Ermittler sich für einen Zugriff. Jurgen und der Lieferant werden verhaftet. Währenddessen sitzen Ferry und seine Frau Danielle mit den verdeckten Ermittlern Kim De Rooij und Bob Lemmens bei einem gemeinsamen Dinner in einem Restaurant. Danielle will Ferry so davon überzeugen, dass Kim und Bob auf dem Campingplatz wohnen bleiben dürfen, auf dem auch Ferry und seine Entourage die Wochenenden verbringen. Doch John Zwart, Ferrys engster Vertrauter, sagt Bob auf den Kopf zu, dass er ein Cop sei. Schließlich habe er über ihn und seine angebliche Importfirma überhaupt nichts herausfinden können. Bob begründet dies damit, dass er einen französischen Pass habe, weil er bei der Fremdenlegion gewesen sei, und dass nicht jeder wissen müsse, wer er ist und was er macht. Zu aller Erstaunen wird Jurgen ohne Grund von der Polizei wieder laufen gelassen. John und Ferry trauen dem Frieden nicht und fürchten, dass Jurgen gesungen hat. Wie hart wird John gegen seinen eigenen Schwiegersohn vorgehen? Redwan, ein ehemaliger Fremdenlegionär, soll für Ferry herausfinden, ob Bobs Behauptungen von der Legion stimmen, und unterzieht den Polizisten einem gefährlichen Verhör. Bobs Leben hängt am seidenen Faden - und zudem sollte er jetzt eigentlich bei seiner Frau sein, die gerade ihren Vater verloren hat. Bobs Nerven liegen blank. Um seinen lukrativen Drogendeal mit dem Deutschen Bastian Gerlach zu retten, versucht Ferry, einen neuen Lieferanten für das PMK aufzutreiben. Die benötigte Menge kann er schließlich sogar beschaffen, doch leider lagert das Zeug irgendwo in Polen. Da trifft es sich, dass Bob angeblich ein kleines Transportunternehmen betreibt.
Mit Tom Waes, Anna Drijver, Frank Lammers, Elise Schaap, Raymond Thiry, Kevin Janssens, Robbie Cleiren, Manou Kersting, Lukas De Wolf, Nico Ehrenteit, Lieke van den Broek, Katrien De Ruysscher, Tibo Vandenborre
Der Versuch, eine für die Produktion von Ecstasy-Pillen benötigte Chemikalie aus Polen nach Belgien zu transportieren, läuft völlig aus dem Ruder. Undercover-Ermittler Bob Lemmens hat inzwischen das Vertrauen von Drogenboss Ferry Bouman erlangt. Dieser beauftragt Bob, der vorgeblich ein kleines Transportunternehmen besitzt, mit seinem Lastwagen nach Polen zu fahren und die Chemikalie abzuholen. Für Ferry Bouman ist die Lieferung der nicht frei erhältlichen Chemikalie PMK ein essentieller Grundstoff für die Produktion von einer Million Ecstasy-Pillen - ein wichtiger Deal, den Ferry kürzlich mit einem Deutschen abgeschlossen hat. Bob hat gerade noch Zeit, sein Team mit einer verschlüsselten Nachricht über seinen plötzlichen Aufbruch zu informieren. Zwischen den Ermittlern Kim De Rooij, Marc Gevers und Nick Janssens kommt es daraufhin zu einer Diskussion darüber, ob Bobs Nachricht ein Hilferuf war und ein sofortiger Zugriff erfolgen sollte. Doch die drei entschließen sich, zunächst abzuwarten. Weil er Bob noch immer nicht vertraut, setzt Ferrys erster Mann, John Zwart, ihm einen Aufpasser auf den Beifahrersitz. Arek, ein Pole, soll verhindern, dass Bob während der Fahrt nach Osten mit irgendjemandem Kontakt aufnimmt. Außerdem kennt nur Arek die Adresse, an der die 1000 Liter PMK abgeholt werden sollen. Zur gleichen Zeit gerät Bob daheim auf dem Campingplatz in Verdacht, einen Mord begangen zu haben, als eine Leiche aus dem Kanal gefischt wird. Sollte der korrupte Polizist Walter Devos anfangen, gegen ihn zu ermitteln, würde ihm sehr schnell klar werden, dass Bob ein Kollege ist, der undercover auf Drogenboss Ferry Bouman angesetzt wurde. Und Walter wird von Ferry gut für seine Tipps bezahlt. Während der von dieser Bedrohung nichts ahnende Bob mit seinem Lkw durch Polen fährt und verzweifelt versucht, irgendwie unbemerkt seine Kollegen über seinen Standort zu informieren, geschieht etwas völlig Unerwartetes, das Bobs Pläne dramatisch durchkreuzt.
Mit Tom Waes, Anna Drijver, Frank Lammers, Elises Schaap, Raymond Thiry, Kevin Janssens, Robbie Cleiren, Manou Kersting, Kris Cuppens, Vitali Usanov, Gert Winckelmans, Lieke van den Broek
Wegen der Verkettung einiger unglücklicher Umstände bleibt Belgiens größter Drogenhändler Ferry Bouman auf einer Ladung von fünf Millionen Ecstasy-Pillen sitzen. Nun ist guter Rat teuer. Undercover-Agent Bob Lemmens plant, Ferry eine Falle zu stellen: Er will den Drogenboss davon überzeugen, die Pillen gegen südamerikanisches Kokain einzutauschen. Seine Partnerin Kim soll derweil Ferrys Frau Danielle beschäftigen - doch das hat ungeahnte Folgen. Denn Danielle Bouman meint, in Kim De Rooij eine gute Freundin gefunden zu haben, und bietet ihr eine MDMA-Pille an, die die beiden Frauen sich teilen. Bei ihrem folgenden Streifzug über den Campingplatz, auf dem sie alle wohnen, beginnt die Droge ihre unheilvolle Wirkung zu entfalten. Unterdessen kommt der korrupte Polizist Walter Devos, der bei Ferry Bouman auf der Gehaltsliste steht, der Undercover-Aktion gefährlich nahe. Erneut ist Bobs Leben in höchster Gefahr: Ein Treffen zwischen Walter und Ferry Boumans Nummer zwei, John Zwart, und damit Bobs Enttarnung, steht unmittelbar bevor. Außerdem ist da noch Gino Maldini, ein zwielichtiger Modeunternehmer, der am Rande des Ruins steht und auf Rache sinnt. Schließlich haben Ferrys Männer ihm im Gesicht eine schreckliche Brandwunde zugefügt und ihn zudem um einen lukrativen Drogenhandel mit einem deutschen Dealer gebracht. Die Situation gerät völlig außer Kontrolle.
ZDFneo zeigt die Folgen 7-10 der Krimiserie "Undercover" am Montag, den 4. Mai 2026 ab 1.40 Uhr.
Mit Tom Waes, Anna Drijver, Frank Lammers, Elise Schaap, Raymond Thiry, Kevin Janssens, Robbie Cleiren, Manou Kersting, Kris Cuppens, Lieke van den Broek, Charlotte Timmers, Michaël Pas, Nico Ehrenteit, Gert Winckelmans