Wer ist schöner, schneller, klüger, hat einen besseren Job? Egal, was wir tun, wir werden immer miteinander verglichen. Tun uns Vergleiche gut oder schaden sie mehr, als wir denken? Die eineiigen Zwillinge und Profi-Fußballerinnen Dina und Katja werden schon ihr ganzes Leben lang miteinander verglichen - von andern und von sich selbst. Wie ist es, ständig gemessen zu werden und welche Rolle können Vergleiche bei der Karriere spielen. Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem wir Menschen uns nicht vergleichen. Dina und Katja Orschmann erzählen Moderatorin Lisa Budzinski, wann sie Vergleiche belastet haben, welche Rolle Vergleiche in ihrer Fußballkarriere gespielt haben und wie sie gelernt haben, aus Vergleichen einen positiven Nutzen zu ziehen. Oft heißt es ja, man solle sich nicht mit anderen Menschen vergleichen. Psychologie-Professor Nexhmedin Morina von der Uni Münster sieht das anders. Vergleiche seien besser als ihr Ruf und spielen in unserem Sozialleben und unserer persönlichen Entwicklung eine wichtige Rolle. Wenn wir uns richtig vergleichen, können Vergleiche uns sogar weiterbringen. Deshalb verrät Lisa in diesem Film ein paar Tipps, die uns helfen können, uns so zu vergleichen, dass es uns guttut.
Die Reihe "Spione im Tierreich" widmet sich diesmal den Ozeanen. Im Meer beobachten Tierroboter mit Kameras ihre realen Vorbilder und liefern einmalige Perspektiven. Von ihren echten Vorbildern oft kaum zu unterscheiden, kommen die Tierroboter Pottwalen, Seekühen, Haien und zahlreichen anderen Meeresbewohnern sehr nah, ohne sie zu stören. Dabei gelingen Aufnahmen, die so mit normalen Kameras nicht hätten gedreht werden können. Man muss zweimal hinschauen, um es zu erkennen: Doch bei dem Pottwal, der schwerelos durchs Wasser gleitet, handelt es sich nicht um einen echten Meeressäuger, sondern um eine Attrappe, die mit Kameras ausgestattet ist. Die als "Animatroniks" bezeichneten Kameraroboter setzen die Filmemacher von John Downer Productions auf offener See und an den Küsten der Weltmeere rund um den Globus ein. Die Tierspione zeigen typisches Verhalten und werden von den observierten Tieren meist schnell als "Artgenossen" akzeptiert, ohne sie zu stören oder Misstrauen zu erregen. Oft wecken die Spionageroboter das Interesse ihrer Beobachtungsobjekte, die sich nähern und die Fremden untersuchen. Dabei entstehen extreme Nahaufnahmen und Verhaltenssequenzen von besonderem dokumentarischem Wert, die ohne Roboter nicht möglich gewesen wären. Dies ist die dritte Staffel der BBC-Serie "Spione im Tierreich", die sich diesmal ganz den Meerestieren widmet. Neben einem Pottwal-Baby sind auch viele andere Animatroniks als Spione unterwegs - etwa eine Geisterkrabbe, eine Seekuh, ein Hammerhai, eine Seeschlange und eine Seespinne. Letztere wirkt so realistisch, dass sie sogar von einem riesigen Rochen als vermeintliche Beute beinahe verschlungen wird - und dabei ganz nebenbei sehr ungewöhnliche Bilder aus dem Maul des Angreifers liefert. Seit der ersten Staffel im Jahr 2017 hat das Produktionsteam immer wieder neue Generationen von noch besseren, ausgefeilteren Animatroniks herausgebracht. Die neuesten Modelle können sogar schwimmen und tauchen. Mit der aktuellen, bislang letzten Roboterserie haben sich die Macher selbst übertroffen. Ein Delfinroboter kann sogar springen und auf Wellen reiten. Eine künstliche Schwimmkrabbe kann in alle Richtungen laufen und mit Paddelbeinen im Wasser manövrieren wie ihr echtes Vorbild - all das sind Spitzenleistungen der Ingenieure und Modellbauer. Besonders anspruchsvoll ist ein Sepia-Animatronik. Dieser künstliche Tintenfisch trägt 4K-Kameras in seinen Augen. Er kann mit einem sehr beweglichen Flossensaum in alle Richtungen manövrieren. Seine Manteloberfläche wird von einem der weltweit ersten voll flexiblen organischen LCD-Screens gebildet. Er ist salzwasser- und druckresistent. Über diesen Bildschirm kann der Roboter Farbmuster generieren und so mit echten Artgenossen kommunizieren. Das ZDF zeigt in deutscher Bearbeitung und neuem Arrangement die Highlights der dritten Staffel der John-Downer-Produktion "Spy in the Ocean". Dabei dokumentiert die erste Folge, "Spione im Tierreich - Hautnah im Ozean", das Leben verschiedener Meeresbewohner hautnah und zum Teil aus völlig neuen Perspektiven.
Die Reihe "Spione im Tierreich" widmet sich diesmal den Ozeanen. Im Meer beobachten Tierroboter mit Kameras ihre realen Vorbilder und liefern einmalige Perspektiven. Von ihren echten Vorbildern oft kaum zu unterscheiden, kommen die Tierroboter Buckelwalen, Delfinen, Haien und zahlreichen anderen Meeresbewohnern sehr nah, ohne sie zu stören. Dabei gelingen Aufnahmen, die so mit normalen Kameras nicht hätten gedreht werden können. Man muss zweimal hinschauen, um es zu erkennen: Doch bei dem Buckelwal, der schwerelos durchs Wasser gleitet, handelt es sich nicht um einen echten Meeressäuger, sondern um eine Attrappe, die mit Kameras ausgestattet ist. Die als "Animatroniks" bezeichneten Kameraroboter setzen die Filmemacher von John Downer Productions auf offener See und an den Küsten der Weltmeere rund um den Globus ein. Die Tierspione zeigen typisches Verhalten und werden von den observierten Tieren meist schnell als "Artgenossen" akzeptiert, ohne sie zu stören oder Misstrauen zu erregen. Oft wecken die Spionageroboter das Interesse ihrer Beobachtungsobjekte, die sich nähern und die Fremden untersuchen. Dabei entstehen extreme Nahaufnahmen und Verhaltenssequenzen von besonderem dokumentarischem Wert, die ohne Roboter nicht möglich gewesen wären. Dies ist die dritte Staffel der erfolgreichen BBC-Serie "Spione im Tierreich", die sich diesmal ganz den Meerestieren widmet. Neben einem Buckelwal-Baby in Lebensgröße sind auch viele andere Animatroniks als Spione unterwegs - etwa eine Thunfischkrabbe, ein Delfin, eine Muräne, eine Meerechse oder ein Hammerhai. Letzterer trägt vier Kameras: eine in jedem Auge, eine im Maul und eine 360°-Kamera in der Rückenflosse. Seine Bewegungen wirken dank eines geräuscharm arbeitenden Roboterskeletts so realistisch, dass ihn seine echten Artgenossen im Schwarm voll akzeptieren. Er schwimmt ohne Propeller und ist so programmiert, dass er autonom im Ozean kreuzen kann. Dabei liefert er ungewöhnliche Bilder und rettet sogar einen Kollegen, den Muränenanimatronik, aus einer misslichen Lage. Seit der ersten Staffel im Jahr 2017 hat das Produktionsteam immer wieder neue Generationen von noch besseren, ausgefeilteren Animatroniks herausgebracht. Die neuesten Modelle können sogar schwimmen und tauchen. Mit der aktuellen, bislang letzten Roboterserie haben sich die Macher selbst übertroffen. Ein Delfinroboter kann sogar springen und auf Wellen reiten. Eine künstliche Meerechse kann sich an Land und unter Wasser bewegen, fast wie das lebendige Original - all das sind Spitzenleistungen der Ingenieure und Modellbauer. Das ZDF zeigt in deutscher Bearbeitung und neuem Arrangement die Highlights der dritten Staffel der John-Downer-Produktion "Spy in the Ocean". Dabei dokumentiert die zweite Folge, "Spione im Tierreich - Undercover im Ozean" das Leben verschiedener Meeresbewohner, die von Robotern undercover beobachtet werden, zum Teil aus völlig neuen Perspektiven.
Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie da gewesener Präzision. In Teil eins geht es um den "gewaltsamen Ozean". Der vom Feuerring umgebene Pazifische Ozean ist wilde, ungezähmte Natur. Jedes dort lebende Wesen muss seine eigene Überlebensstrategie entwickeln - entweder durch gute Tarnung oder durch geschickten Angriff. In dem 40 000 Kilometer langen Gürtel befinden sich gut drei Viertel aller aktiven Vulkane der Erde. Schwer vorstellbar, dass es dort überhaupt noch Leben gibt - aber die Natur steckt voller Überraschungen. Mit über 20 Zyklonen im Jahr ist der Pazifik auch Schauplatz der heftigsten Stürme der Welt. Wer sich anpasst, kann gut damit leben. Während sich in China Surfer mit den weltgrößten Wellen messen, hat ein kleiner Einsiedlerkrebs gelernt, wie man das von Wirbelstürmen hinterlassene Strandgut für sich nutzen kann. Doch letztlich sind nicht die Naturgewalten am beängstigendsten, sondern die vom Menschen ausgeübte Gewalt, deren Relikte vielerorts im und am Pazifik zu sehen sind. Seien es die mit Schädeln gefüllten Höhlen in Papua-Neuguinea, die von unzähligen Kriegen verbliebenen Schiffswracks, die als tickende Umweltzeitbomben vor sich hin rosten, oder das Bikini-Atoll, wo mit den Atombombentests nach dem Zweiten Weltkrieg die wohl größte Umweltkatastrophe in der Region verursacht wurde. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
Der Mensch hat alle Landregionen der Erde, die Meeresoberfläche und einen guten Teil des Sonnensystems erforscht. Aber über die Tiefen des Pazifischen Ozeans weiß er sehr wenig. Trotz aller Bemühungen gibt dieses Meer seine Geheimnisse nur widerwillig preis. Zu ihnen zählt die alljährliche Arribada, die jeden September in Costa Rica stattfindet: Hunderttausende Schildkröten kehren zu ihrem Geburtsstrand zurück, um ihre Eier abzulegen. Dass sie es dabei schaffen, aus teils mehreren Tausend Kilometern Entfernung jedes Jahr den gleichen Küstenstreifen wiederzufinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Für die Reptilien bietet das Meer jedoch zahlreiche Anhaltspunkte, deren Bedeutung der Mensch erst langsam begreift. Einer dieser Wegweiser ist möglicherweise die vor der kolumbianischen Küste gelegene Insel Malpelo, die Spitze eines über 3000 Meter in die Tiefe reichenden vulkanischen Meeresrückens. Obwohl die Insel nur ein kleiner Punkt in den Weiten des Ozeans ist, kommen dort immer wieder Hunderte Haie aus dem gesamten Pazifik zusammen. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie da gewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
Im Pazifik hat der Fortpflanzungstrieb bei vielen seiner Bewohner zu außergewöhnlichen Anpassungen und Verhaltensweisen geführt - zum Beispiel beim Weißen Hai. Regelmäßig treffen sich in den Gewässern vor der mexikanischen Insel Guadalupe Weiße Haie, um die dort lebenden Seehunde gemeinsam zu jagen. Manchmal kommen sie aber auch mit ganz anderen Absichten - nämlich zur Paarung, vermuten Forscher. Der Pazifische Seewolf ist monogam. Ein Paar kann über 20 Jahre zusammenbleiben und wacht gemeinsam über das Gelege. Für andere Lebewesen im Pazifik ist die Paarung ein Spiel mit dem Tod: Entlang der kalifornischen Küste wird der Geschlechtsakt manchmal zu einem erbarmungslosen Kampf, bei dem die Weibchen Gefahr laufen, zu ertrinken. Bei der Pazifischen Riesenkrake sind es wiederum die Männchen, die sich der tödlichen Umarmung durch das Weibchen aussetzen. Doch der Ozean bietet noch viele weitere Besonderheiten in Sachen Fortpflanzung: schwangere Männchen bei den Seepferdchen, Geschlechtsumwandlungen männlicher Clownfische und das erstaunliche Paarungsverhalten eines Ur-Reptils mit Vorliebe für Eidechsen beispielsweise. Auf der vor China gelegenen Tropeninsel Hainan versucht eine Gruppe Biologen, ein einst blühendes Riff wiederzubeleben. Auch vor Samoa wird der Mensch aktiv: um die vom Palolowurm einmal im Jahr abgestoßenen Samen und Eier zu sammeln, die dort als Delikatesse gelten. Im Golf von Kalifornien graben Grunionfische beim kollektiven Ablaichen ihre Eier an Land in den Sand ein, um sie vor maritimen Fressfeinden zu schützen. Das überaus seltene Phänomen wirkt wie eine Flutwelle aus Fischen. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern - und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Plankton-Ansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie da gewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
Orcas jagen im Team mit Wellen, Timing und Präzision. Wie steuern sie dieses Zusammenspiel? "Terra X" folgt den Schwertwalen in die Antarktis und zeigt aus nächster Nähe, wie sie jagen. Eine Film- und Forschungsexpedition begleitet die Orcas im ewigen Eis mit Drohnen, Spezialkameras und Geduld. Im Fokus: ihre abgestimmte Jagdtechnik und die Frage, wie Wissen weitergegeben wird.
In der Antarktis beherrschen Orcas eine Jagdtechnik, die Forschende seit Jahren fasziniert: Mit gezielten Wellen spülen sie Robben von Eisschollen - im Team, mit klarer Rollenverteilung und über Jahre erlernt. Wie entsteht dieses Zusammenspiel aus Erfahrung, Signal und Training? Wer gibt den Impuls, wer lernt von wem? Die Dokumentation "Orcas der Antarktis - Jäger im Eis" begleitet ein internationales Forschungsteam über entbehrungsreiche Wochen. Drohnen und modernste Unterwasseroptiken erlauben seltene Nahaufnahmen der koordinierten Jagd und Einblicke in das soziale Lernen der Schwertwale. Im Zentrum steht die Suche nach einer alten Matriarchin, die als Lehrmeisterin und Taktgeberin ihrer Gruppe gilt. Für den britischen Biologen Leigh Hickmott wird sie zur Schlüsselfigur: Ohne ihr Wissen gerät die Teamjagd ins Wanken. Vor Ort protokolliert Hickmott Rollen, Positionen und Signale innerhalb der Jagdformationen und verknüpft Drohnenbilder mit Beobachtungsdaten. Sein Ziel: zu verstehen, wie Orcas Wissen weitergeben - und welche Impulse den Start der Wellenjagd auslösen. Während das Meereis schwindet und sich Lebensräume verändern, wird die Expedition zum Rennen gegen die Zeit - und zu einer Erzählung darüber, wie Kulturtechniken im Tierreich bewahrt und weitergegeben werden.
In den Ozeanen gehören Thunfische zu den Topräubern. Doch der Jäger ist auch ein Gejagter: Viele Arten sind überfischt. Können wir die Reichtümer der Meere nutzen, ohne sie zu zerstören? Der Meeresbiologe und "Terra X"-Moderator Uli Kunz sucht nach Antworten - und folgt dabei dem Thunfisch bei seiner Reise rund um die Welt. Im Mittelmeer stand der Thunfisch kurz vor der Ausrottung, aber mittlerweile haben sich die Bestände erholt. Der Blauflossen-Thun - sozusagen der König der Thunfische - kann vier Meter groß und über 500 Kilogramm schwer werden. Allerdings sind Tiere dieses Kalibers heute selten geworden. Lange galt der Reichtum der Meere als unerschöpflich. Doch seit dem Beginn der industriellen Fischerei in den 1950er-Jahren sind die Bestände von besonders beliebten Arten um bis zu 90 Prozent geschrumpft. Mehr als 30 Prozent aller Fischbestände weltweit gelten als überfischt. "Die Überfischung ist das größte Drama, das die Weltmeere derzeit erleben, denn sie beeinflusst das gesamte Ökosystem", sagt der Meeresbiologe Uli Kunz. Verschärft wird die Krise durch ein zweites Problem: Jedes Jahr landen rund zehn Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen. Plastik und Überfischung sind zwei Phänomene, die eng zusammenhängen - und sich gegenseitig beeinflussen: Je nach Region stammen 30 bis 80 Prozent des Plastiks aus der Fischerei. Es handelt sich um Teile von Fischernetzen, Seilen und Fangeinrichtungen, die verloren gehen oder kaputt über Bord geworfen werden. Zu einer nachhaltigen Fischerei gehört daher auch die Vermeidung von Plastikmüll. In Papua-Neuguinea versucht ein Entwicklungsland, neue Wege zu gehen und seine Fischbestände nachhaltig zu managen. Das Land hat sich mit anderen Inselstaaten der Region zusammengeschlossen. Gemeinsam sind sie so etwas wie eine OPEC des Thunfisches, denn ein Viertel der weltweiten Thunfischbestände schwimmt in diesen Gewässern. Japan ist eine große Fischereination - und eines der wichtigsten Importländer für Thunfisch: In einem einzigartigen Forschungsprojekt ist es hier gelungen, den Thunfisch zu züchten. Doch ist die Aquakultur wirklich eine Lösung gegen die Überfischung? Und welche Alternativen gibt es zu unserem Hunger nach immer mehr Fisch? Vielleicht sind essbare Algen eine Lösung. Forschungstaucher und Meeresbiologe Uli Kunz konnte für diese Dokumentation auf einem industriellen Thunfischfänger mitfahren. Er und das Kamerateam haben beeindruckende Aufnahmen der Fischer mitgebracht. In Gesprächen mit Fischereibiologen und Experten aus Frankreich, Papua-Neuguinea und Japan versucht Uli Kunz die Frage zu beantworten: Wie kann die Thunfisch-Fischerei nachhaltiger werden?
Die Expedition in die Tiefsee des Roten Meeres trifft in 1000 Metern Tiefe auf Strandlandschaften, Todeszonen, dicke Wasserwände und Bakterien, die aus der Frühphase des Lebens stammen könnten. Es ist der erste Vorstoß in Parallelwelten tief unter dem Meeresspiegel in den unbekannten Abgründen des Roten Meeres. Die "OceanXplorer", ein hochmodernes Forschungsschiff, spezialisiert auf Tiefseeeinsätze, ermöglicht Einblicke in bizarre Urweltszenarien.
Schrecken der Meere - Das Rätsel der Monsterwellen
D 2025
45'
Die Meere beherbergen zerstörerische Mächte. Die gefährlichsten sind turmhohe Monsterwellen. Zahlreiche Schiffsunglücke werden ihnen zugeschrieben. Meeresforscher versuchen immer besser zu verstehen, wie Monsterwellen entstehen und wo sie auftreten. Ihre Erkenntnisse bieten die Chance, diese gefährlichen Kräfte der Ozeane zu entschlüsseln. Aber können wir uns auch vor ihnen schützen? Bis Mitte der 1990er-Jahre galt es nicht als sicher, ob es derart hohe und zerstörerische Riesenwellen wirklich gibt. Bis an einer Bohrinsel zum ersten Mal eine gewaltige Welle von fast 30 Metern zweifelsfrei aufgezeichnet wurde. Forschende schätzen heute: Eine Monsterwelle kann sogar bis zu 35 Meter hoch werden. Kapitän Karl-Ulrich Lampe trifft 2001 mit dem Expeditionskreuzfahrtschiff "Caledonian Star" in einem Orkan vor der Küste Argentiniens auf eine Monsterwelle. Das Schiff steuert frontal auf die haushohe Welle zu. Durch richtiges Handeln können Lampe und seine Crew das Schiff retten. Weihnachten 2023: Auf dem Kreuzfahrtschiff "MS Maud" fällt der Strom aus. Eine riesige Welle in der Nordsee hat die Fenster der Brücke zerschmettert, und Wasser dringt ein. Das Schiff ist nicht mehr zu navigieren. Nur durch Glück kommt es nicht zu einer größeren Katastrophe. Auch die Einwohner der Pazifikinsel Aogashima können von Monsterwellen berichten. Umgeben vom gefährlichen Kuroshio-Strom, liegt die kleine japanische Insel in einem Gebiet, das für seine starken Stürme berüchtigt ist. Gefährliche Riesenwellen treten dort regelmäßig auf. Das Problem: Monsterwellen bilden sich scheinbar aus dem Nichts und entstehen immer plötzlich. Selbst die modernsten Schiffkonstruktionen können nicht so ausgelegt werden, dass sie diesen extremen Kräften sicher standhalten. Viele Menschen in der Schifffahrtsindustrie sind deshalb alarmiert. In einem der modernsten Wellenkanäle der Welt erforschen Amin Chabchoub und Takuji Waseda, wie Monsterwellen unter Laborbedingungen entstehen. Helfen ihre Erkenntnisse, das Naturereignis zu entschlüsseln?
Wie überlebt man auf einer Insel ohne Frischwasser, in einer Luftblase in einem Wrack oder auf einem steuerlosen Katamaran auf dem Pazifik? Drei Schiffbrüchige erzählen ihre Geschichte. Den sechs Teenagern, die auf der Insel ?Ata stranden, hilft ihr Zusammenhalt. Koch Harrison Okene hält es dank seines Glaubens 62 Stunden im Rumpf eines gesunkenen Schiffs aus, und Segler Tim Shaddock denkt: Ohne seine Hündin Bella hätte er die Hoffnung verloren. Trotz moderner Navigation und Satellitenkommunikation: Tausende erleiden jedes Jahr Schiffbruch, manche gehen für immer verloren. Wie meistert man die psychologischen und physischen Herausforderungen in einer aussichtslos scheinenden Situation? Die Protagonisten von drei der dramatischsten Schiffbruchgeschichten der letzten Jahrzehnte erzählen ihre Strategien. Sione Filipe Totau aus Tonga strandete in den Sechzigerjahren zusammen mit fünf Freunden auf der Insel ?Ata im Südpazifik. Die Jungs überlebten 15 Monate dank ihrer Kenntnisse der Natur und ihrer Freundschaft. Als der Schlepper Jascon 4 im Jahr 2013 vor Nigeria versank, waren die Chancen von Schiffskoch Harrison Okene zu überleben, gering. Er saß in einer Luftblase des auf 30 Metern Tiefe gesunkenen Schiffs. Tauchern gelang es, ihn nach drei Tagen zu retten. Er ist davon überzeugt, dass sein Glaube ihn stärkte und stabilisierte. Der australische Einhandsegler Tim Shaddock wollte allein mit seiner Hündin Bella von Mexiko über Französisch-Polynesien nach Australien segeln. Eine mehrere Tausend Kilometer lange Reise. Doch sein Katamaran wurde bei rauem Seegang beschädigt und die Navigation zerstört. Zwei Monate verbrachte er mitten auf dem Pazifik auf dem manövrierunfähigen Gefährt und ernährte sich von rohem Fisch und Sauerkraut. Vielleicht hätte er aufgegeben, doch seiner Hündin zuliebe wollte er durchhalten. An Originalschauplätzen und authentischen Orten des Geschehens gewähren die ehemaligen Schiffbrüchigen sehr persönliche Einblicke in ihre lebensbedrohlichen Erlebnisse. Der Zuschauer erfährt, wie sie mit Einsamkeit, Angst, Hunger und Durst umgegangen sind und was ihnen geholfen hat, nicht aufzugeben - trotz widriger Umstände. Prof. Hanns-Christian Gunga, Physiologe und Experte für extreme Umwelten von der Charité Berlin, und Prof. Jürgen Margraf, Psychologe und Experte für Angststörungen von der Ruhr-Universität Bochum, ordnen die Herausforderungen, mit denen sich die Schiffbrüchigen konfrontiert sahen, und deren Verhalten vertiefend ein.
Welche faszinierenden Wunder unsere Erde birgt und welche Naturgesetze dahinterstehen, zeigt "Terra X" mit "Rätselhafte Phänomene". Die Dokumentation "Springfluten und Polsprünge" zeigt, wie sehr geheimnisvolle Kräfte unsere Erde beeinflussen: Wellen, die flussaufwärts brechen, und zarte Schmetterlinge, die wie von Geisterhand gelenkt bis zu 4000 Kilometer bewältigen. Eigentlich ist die prächtige Lagunenstadt Venedig vor allem dafür bekannt, dass sie immer wieder von verheerendem Hochwasser heimgesucht wird. Mehrmals im Jahr erlebt die Stadt außergewöhnliche Pegelstände. Venedig drohe in der Adria zu versinken, warnen Klimaexperten. Umso rätselhafter erscheinen Meldungen wie im Februar 2023, dass Venedigs Kanäle trockenlaufen. Ein höchst seltsames Phänomen, für das es aber eine überraschend einleuchtende Erklärung gibt. Am Amazonas dagegen sind es Wassermassen, die ein beeindruckendes Szenario liefern, das die talentiertesten Surfer der Welt magisch anzieht. Jedes Jahr im Frühjahr werden zweimal am Tag riesige Wassermengen vom Atlantischen Ozean in die Flussmündung gedrückt. Die "Pororoca", eine gewaltige Welle, treibt und bricht flussaufwärts und reißt alles mit sich, was ihr in den Weg kommt. Im März und April treffen sich die mutigsten Wellenreiter aus aller Welt im Mündungsgebiet des Amazonas, um sie zu "reiten". Auch in dieser Staffel der "Rätselhaften Phänomene" beleuchtet "Terra X" die physikalischen und geologischen Grundlagen verschiedenster Naturwunder. Darunter auch solche, die für uns Menschen eine Bedrohung bedeuten könnten. Die Forschenden des Deutschen Geoforschungszentrums bei Potsdam treiben besonders Unregelmäßigkeiten des Erdmagnetfeldes um. Das Erdmagnetfeld ist der größte und wichtigste Schutzschild unseres Planeten. Seit Beginn der systematischen Messungen nimmt die globale Feldstärke ständig ab. Doch warum schwächt sich das Erdmagnetfeld ab? Könnte es gar zu einer Umpolung kommen? Diese Frage und welche Folgen damit verbunden sein können, verfolgen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Telegrafenberg bei Potsdam. Neben der wichtigen Abschirmfunktion hilft das Erdmagnetfeld einigen Lebewesen auch bei der Orientierung. Vieles liegt für die Forschung dabei noch im Dunkeln. Bei immer mehr Tieren entdecken Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Vermögen, dass sie das mächtige Magnetfeld der Erde spüren und für ihre Wanderungen nutzen - wie etwa Fledermäuse und Monarchfalter. Wie kunstvoll und gleichsam rätselhaft die Kräfte der Natur wirken, zeigt sich im Hochgebirge an einem der trockensten Orte unserer Erde. In den extremen Höhen der Atacama, auf über 4000 Metern, entstehen seltsame, bis zu fünf Meter hohe Eisformationen. Sie werden Penitentes oder Büßereis genannt, weil sie an Mönche in Büßerkutten erinnern. Ihre Entstehung war lange Zeit ungeklärt, inzwischen haben Forschende das komplexe Zusammenspiel physikalischer Prozesse bei ihrer Entstehung entschlüsselt.
Forschende weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Phänomene, deren Entschlüsselung oft Jahre in Anspruch nimmt. Dabei kommt es zu manch erstaunlicher Entdeckung. Bäume, die keine Photosynthese betreiben und doch wachsen, steinerne Säulen, die plötzlich in einem Stausee auftauchen, und eine Fliege, die mühelos auf Tauchgang geht: Der faszinierende Kosmos unserer Natur hält so manche Überraschung parat. Es sind die Rätsel und Wunder der Natur, die uns Menschen immer wieder anstacheln, den faszinierenden Kosmos unseres Planeten zu erforschen. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. So etwa bei Neapel, im Süden Italiens, in unmittelbarer Nachbarschaft des Vesuv. Er ist einer der bekanntesten Vulkane der Welt und gilt zugleich als einer der gefährlichsten in Europa. Seit 80 Jahren ruht der mächtige Riese. Aber wie lange wird diese Phase anhalten, und wird es wieder zu einer großen Explosion kommen, wie im Jahr 79 nach Christus, als die antike Stadt Pompeji zerstört wurde? Antworten darauf glauben Wissenschaftler der ETH Zürich jetzt in Kristallen des Minerals Granat entdeckt zu haben. Der Materialforscher Admir Masic ist dem Geheimnis des antiken römischen Betons auf der Spur. Ihn fasziniert vor allem die lange Haltbarkeit des Opus caementitium. Am renommierten MIT in Boston hat er das Material eingehend untersucht und dabei eine verblüffende Entdeckung gemacht: ein bisher kaum beachtetes Phänomen, das hinter dem Geheimnis der Haltbarkeit steckt. Würde die Herstellungsmethode in der modernen Bauindustrie Anwendung finden, dann würden unsere Bauten sehr viel länger halten. Da die Herstellung von Beton sehr energieintensiv ist, würde dies den CO2-Ausstoß wesentlich senken. Viele Tausend Kilometer von Italien entfernt, in den USA, liegt der Mono Lake. Der extrem salzhaltige und für Fische und alle Wirbeltiere tödliche See ist zeitweise ein faszinierend lebendiges Ökosystem. Dafür sorgt unter anderem eine kleine Fliege, die sich optimal an das Milieu des Natronsees angepasst hat. Dank einer Luftblase, die sich um ihren Körper bildet, kann sie regelmäßig auf minutenlange Tauchgänge gehen. Ebenso erstaunlich sind die sogenannten Geisterbäume, Albinos, die keine Photosynthese betreiben und trotzdem wachsen. Es scheint, die umliegenden Bäume haben einen guten Grund, sie am Leben zu halten.
Sibel Kekilli reist mit "Faszination Erde" nach Kenia. Es ist eine abenteuerliche Reise voller Überraschungen und unvergesslicher Erlebnisse mit wilden Löwen, Elefanten und Nashörnern. Kenia ist der Inbegriff von Wildnis. Unzählige Tiere bevölkern das Land, die größte Tierwanderung der Erde spielt sich dort ab. Aber wie wild kann Wildnis heute noch sein? Sibel Kekilli begibt sich auf eine Expedition in die berührte und unberührte Natur Kenias. Sie beschäftigt eine sehr persönliche Frage: Soll sie in Kenia die Patenschaft für ein Elefantenbaby, das keine Mutter mehr hat, übernehmen oder besser nicht? Viele haben sich schon gefragt, welche Hilfsaktionen im Artenschutz wirklich Sinn ergeben. Sollte man die Wildnis nicht lieber sich selbst überlassen? Ist nicht jeder menschliche Eingriff ein zusätzliches Problem, egal wie gut gemeint er ist? Um diese Fragen zu beantworten, will Sibel Kekilli verstehen, wie das Netzwerk der Wildnis funktioniert. Die Schauspielerin begibt sich dafür mitten in die unberührte Natur Kenias und lernt dabei zwangsläufig auch die "berührte" Natur kennen. Ein spannendes Ringen um den richtigen Umgang mit Wildnis ist das ebenso relevante wie mitreißende Thema dieser Folge. Sibel Kekilli trifft Forscher, Tierschützer und Ranger und begibt sich mit ihnen auf eine Reise voller Abenteuer, Überraschungen und einzigartiger Begegnungen. Sie erlebt, wie ein junger Geier in der Mara ausgewildert wird, und lernt, wie wichtig diese seltenen Vögel sind, damit sich im Tierreich keine Krankheiten ausbreiten. "Geier sind einfach wunderschön, ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde", schwärmt Kekilli. Tierschutz in Kenia funktioniert manchmal nur mit Waffengewalt. Mit dem Naturschützer Ian Craig erfährt sie, dass kein Elefant oder Nashorn mehr getötet wurde, seit seine Anti-Wilderer-Einheit unterwegs ist. Diese großen Tiere sind besonders wichtig für die Wildnis. Sie sind die "Landschaftsarchitekten der Savanne". Nur weil sie Bäume umreißen und Büsche kahlfressen, kann das Gras gut gedeihen - davon profitieren wiederum Grasfresser wie Gnus, Zebras und Antilopen. Alles hängt im Netzwerk der Wildnis miteinander zusammen, jedes Tier spielt eine wichtige Rolle für das Überleben anderer Tiere. Diese Antwort trägt Sibel Kekilli tief in ihrem Herzen, als sie sich am Ende ihrer Reise durch Kenia im "Sheldrick Elefantenwaisenhaus" wieder die Frage stellt: "Soll ich ein Elefantenbaby adoptieren, oder schade ich dadurch dem Netzwerk der Wildnis?"
Es ist ein Land der Tiger, Elefanten und giftigen Schlangen. Aber auch der paradiesischen Badestrände und Megastädte. Kann das Miteinander von Mensch und Wildnis gelingen? Wildtierärztin Hannah Emde geht auf Tuchfühlung mit Thailands Wildnis. Mangrovenwälder, Korallenriffe und dichte Dschungel: In Thailand finden viele seltene Arten eine Zuflucht. Doch der Mensch dringt immer weiter vor. Konflikte sind programmiert. Es gibt jedoch überraschende Wege, das Miteinander zu gestalten. Um besonderen Menschenaffen, Gibbons, näher zu kommen, erklimmt Hannah Emde einen Urwaldriesen. Der Dschungel erzählt davon, wie Thailand einst war, bevor der Mensch dorthin kam. Doch wo statt Baumriesen nun Hochhäuser in die Höhe wachsen, muss die Wildnis weichen - oder Wege finden, die Stadt zu erobern. In Bangkoks Vorgärten sind Schlangen, sogar giftige, keine Seltenheit. Hannah Emde geht mit einem thailändischen Feuerwehrmann auf Schlangenjagd. Das Ziel: Die Tiere sollen nicht getötet, sondern in Schutzgebieten wieder freigelassen werden. Dort zeigt sich die besondere Beziehung Thailands zu seinen tierischen Bewohnern. Die Thailänder sind zum größten Teil Buddhisten. Ihr Glaube lehrt sie, alle Lebewesen zu achten. Manche Arten, zum Beispiel Makaken und Elefanten, werden zudem mit hinduistischen Göttern in Verbindung gebracht und deshalb besonders verehrt. So friedlich das klingen mag: Das Miteinander birgt auch Gefahren. In der Nähe eines Tempels hilft Hannah Emde einer Wissenschaftlerin, Kotproben von Flughunden zu sammeln. Sie könnten Überträger gefährlicher Viren sein. Kein Tier wird in Thailand so sehr verehrt wie der Elefant. Gleichzeitig dienen Tausende Elefanten der Unterhaltung von Touristen. Hannah Emde trifft eine Tierschützerin, die gequälten Dickhäutern ein Leben ohne Ketten ermöglicht und dennoch den Kontakt zu Touristen zulassen will. Hannah Emde nimmt mit in die unberührte und berührte Wildnis Thailands. Als Wildtierärztin schafft sie Einblicke in eine Welt, die sonst verborgen bliebe. Die Zuschauer sind dabei, wenn sie verletzte Elefanten versorgt, mit riesigen Drückerfischen taucht und im Dschungel haushohe Bäume besteigt. Die Haltung Thailands folgt einem einfachen Motto: leben und leben lassen.
Selbst die Forschung ist beim Thema Zucker gespalten. "MAITHINK X" wagt den kritischen Blick. An Zucker scheiden sich die Geister. Die einen sind davon überzeugt, dass er so süchtig macht wie Heroin und man ihn möglichst meiden sollte. Andere meinen, es komme nur auf die "richtige Art" von Zucker an. Wieder andere überwachen minutiös ihren Blutzuckerspiegel. Sie sehen darin die Lösung für ein gesundes Leben ohne Verzicht.
Die Dokureihe "Die Glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge, geschichtsträchtige Personen, Momente und Orte und kürt "Die kolossalsten Konfrontationen der Geschichte". Es geht um Action und eine Portion Mut in der neuen Folge "Die kolossalsten Konfrontationen der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die Glorreichen 10". Hannes Jaenicke kommentiert für ZDFneo das Ranking. "Die Glorreichen 10" setzt auch in der siebten Staffel wieder auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in zehn Folgen der Dokumentationsreihe "die seltsamsten Paare", "die sensationellsten Spurts", "die peinlichsten Familienmitglieder" und "die sensationellsten Suchaktionen der Geschichte" zusammen. Diese Folge "Die kolossalsten Konfrontationen der Geschichte" widmet sich einer Konfrontation von so kolossalem Kaliber, dass sie über die Zukunft des christlichen europäischen Abendlandes entscheiden wird. Im Sommer 1683 droht dem habsburgischen Wien die Eroberung durch die Osmanen. Mit Fässern voll Schießpulver versuchen die Angreifer die starken Stadtmauern zum Einsturz zu bringen. Die Heilige Liga eilt den Habsburgern zu Hilfe. In aller Herrgottsfrühe überraschen sie die ahnungslosen Belagerer. Der osmanische Großwesir flieht und die christlichen Truppen siegen. Und wer weiß? Vielleicht würde Europa heute ganz anders aussehen, hätten die Wiener damals der kolossalen Konfrontation nicht rechtzeitig die Stirn geboten und die christliche Allianz um Hilfe gebeten. Als es zu der kolossalen Konfrontation Rungholt versus Nordsee kommt, hat die See im wahrsten Sinne Oberwasser. Die Stadt geht in ihren Wogen unter. Der Legende nach ist es natürlich eine Strafe Gottes: Denn die Bürger Rungholts leben in Saus und Braus, und entweihen an einem heiligen Feiertag sogar die Sakramente. Daraufhin fleht der Rungholter Pfarrer Gott an, die Bürger für ihre Sünden vernichtend zu bestrafen. Ob Gott bei dieser Konfrontation wirklich seine Finger im Spiel hatte, sei mal dahingestellt. Sicher ist, dass sie so kolossal war, dass das reiche Rungholt in einer einzigen Nacht untergeht und gegen die Nordsee das Feld - das Watt räumt. Um 1500 vor Christus kommt es zur ultimativen Konfrontation: Santorin versus Vulkan. Eine Konfrontation so kolossal, dass ihr eine komplette Insel zum Opfer fällt und möglicherweise den Untergang einer ganzen Zivilisation einläutet. Denn heute munkelt man, die damals untergegangene Insel sei das sagenumwobene Atlantis. Ein US-Präsident, der demokratische Wahlergebnisse nicht anerkennt, seine Anhänger anstiftet mit Gewalt deren offizielle Anerkennung zu verhindern und "wie Hölle" zu kämpfen. Klingt wie eine Folge "House of Cards", ist aber bittere Realität. Und nur ein Ausschnitt aus der nächsten kolossalen Konfrontation: Donald Trump gegen die Demokratie. Auf den ersten Platz zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
In der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" beleuchtet ZDFneo kuriose Zusammenhänge berühmter Personen, Momente und Orte der Geschichte und kürt in einem Ranking die glorreichsten 10. Hannibals Trip über die Alpen, Lachswanderungen und Drogentrips: Es gibt unzählige krasse Trips und fast täglich kommen neue dazu. ZDFneo hat sie in der neuen Folge "Die glorreichen 10 Die krassesten Trips der Geschichte" zusammengestellt. Wir leben in einer Zeit, in der wir den weitesten und spektakulärsten Trip der Menschheit miterleben können. Eine Reise, die alles Bisherige in den Schatten stellt: ein Flug zum Mars. Fast 600-mal weiter von der Erde entfernt als der Mond, bietet der Mars die fast unmögliche Möglichkeit für den Menschen seinen Fuß auf bisher unerschlossenes Terrain zu setzen. Es ist das Jahr 1271 und der nur 17 Jahre alte Marco Polo begibt sich mit Vater und Onkel auf eine Handelsreise ins ferne China. Die Expedition führt sie durch Armenien und den heutigen Iran. Die Polos überwinden das 4.000 Meter hohe Pamir Plateau und gelangen zur Wüste Taklamakan. Nach drei Jahren erreichen sie endlich Shangdu, wo sie auf den Enkel des großen Dschingis Khan und den ersten mongolischen Kaiser Chinas treffen: Kublai Khan. Niemand auf der Welt ist vorher so viel herumgekommen wie Marco Polo. Manch bizarre Geschichte bringt er mit nach Hause und so lässt er ein Buch über seine Reise verfassen. Ein absoluter Bestseller - nach der Bibel das meistgelesene Buch des Mittelalters. Und so wird der Name Marco Polo zum Inbegriff für Fernreisen und Abenteuer. Die meisten Trips auf unserer Liste führen in die Ferne und von da dann wieder zurück nach Hause. Doch der nächste Trip ist einer ohne Wiederkehr. Im 19. Jahrhundert gelten die Vereinigten Staaten von Amerika als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So wird Amerika zum Auswanderungsziel Nummer eins für Menschen aus aller Welt. Sie werden von schwärmerischen Berichten und der Hoffnung auf ein besseres Leben gelockt. Wer damals den Trip über den großen Teich wagt, geht ein unbekanntes Risiko ein. Die Auswanderer, die den Trip ins ferne Amerika wagen, machen das Land zu dem, was es heute ist. Ein guter Trip kann einen bis ans Ende der Welt bringen. Ein richtig guter Trip sogar auf einen anderen Planeten, aber nur ein Trip auf unserer Liste beamt einen gleich in ein neues Universum. Und für einen Drogen-Trip lässt der Mensch nichts unversucht: überall auf der Welt wird geraucht, geschnupft, geschluckt, gespritzt, inhaliert und sogar geleckt - geleckt? An Kröten?! Also Leute bitte - irgendwo muss es doch Grenzen geben! Queen Elizabeth II. entwickelt sich von einer jungen Prinzessin zur königlichen Kultfigur. Sie ist sowohl Matriarchin als auch charmante Großmutter für eine ganze Nation. Mit ihrer Art und Weise trippt sie als Ikone in unsere Herzen und mit hunderten Trips um die Welt wird die Queen zur Königin unseres Rankings. Auf Platz eins zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der neuen Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die zweite Staffel. Diesmal erfahren die Zuschauer, wie die von der Geschichtsschreibung verzerrten Ereignisse wirklich abgelaufen sind. Mit brandheißen Enthüllungen rund um die Keilschrift der Pharaonen, TV-Perlen aus der DDR und vielem mehr - und natürlich weiteren cholerischen Vorfahren Klaus Kinskis. Wie schon in der ersten Staffel entstehen opulente Sketche in beeindruckenden Kulissen mit unglaublich detailreicher und liebevoller Ausstattung, verbunden durch aufwendige, äußerst lustige Animationen. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Darüber hinaus wird der wunderbare Geschichtenerzähler Bastian Pastewka mit seinen bissigen Kommentaren aus dem Off auch diesmal zu sehen sein. Die zweite Staffel wurde im Sommer 2016 in Budapest gedreht. Regie führten Tobi Baumann ("Gespensterjäger", "Vollidiot", "Zwei Weihnachtsmänner") und Erik Haffner ("Pastewka", "Ladykracher", "Hubert und Staller"). Produzent ist HPR Bild & Ton zusammen mit Warner Bros. Deutschland, ausführender Producer und Headwriter ist Chris Geletneky ("Pastewka", "Ladykracher", "Midlife Cowboy").
Eine riesige Energiewolke bewegt sich auf die Erde zu. Unter dem Kommando von Captain Kirk soll das Raumschiff "U.S.S. Enterprise" das gefährliche Phänomen untersuchen. Die Erde ist in Gefahr, mehrere Raumschiffe und eine Raumstation wurden bereits zerstört. Im Inneren der Wolke scheint sich eine Intelligenz zu befinden, die konkrete Ziele verfolgt. - Der erste Kinofilm der erfolgreichen Reihe wurde von Robert Wise inszeniert. Im 23. Jahrhundert wird die Föderation von einer ungewöhnlichen Gefahr bedroht: Ein wolkenähnliches Gebilde mit großer Energie driftet auf die Erde zu. Eine Raumstation und drei Raumschiffe der Klingonen wurden bereits zerstört. Die "U.S.S. Enterprise" soll die Erde vor dem seltsamen Gebilde schützen. Das Kommando der Mission übernimmt James T. Kirk , der vor Kurzem zum Admiral befördert wurde. Als Wissenschaftsoffizier steht ihm der Vulkanier Commander Spock , als Arzt Dr. Leonard McCoy zur Seite. Dabei kann die Crew auf den neuartigen Warp-Antrieb zurückgreifen, der allerdings noch nicht problemlos funktioniert. Als die "Enterprise" die Wolke erreicht, wird das Raumschiff von einem Energiestrahl erfasst. Aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten erkennt Spock, dass es sich um einen Versuch der Kommunikation handelt. Kurz darauf manifestiert sich die Entität in einer exakten Kopie eines Crewmitglieds. Es stellt sich heraus, dass die Intelligenz, die sich selbst "V'ger" nennt, von Menschenhand geschaffen wurde und versucht, ihren Schöpfer zu finden. Da die Kontaktaufnahme nicht gelingt, will sie nun alle Menschen vernichten. Obwohl die Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" (1966 bis 1969) bereits nach drei Staffeln wegen schlechter Quoten wieder abgesetzt wurde, ist das "Star Trek"-Universum auch heute noch ein fester Bestandteil der Popkultur. Captain Kirk, Spock, Uhura und "Pille" erfreuen sich weltweiter Bekannt- und Beliebtheit. Allein bis 1991 erschienen sechs "Star Trek"-Kinofilme, 2016 wurde Nummer 13 präsentiert. Ab Ende der 1980er-Jahre wurden in steter Regelmäßigkeit auch mehrere Serien als Spin-offs produziert, die jeweils für ein zeitgemäßes Reboot sorgten. Kultcharakter erlangten vor allem der Einleitungssatz "Der Weltraum, unendliche Weiten." ("Space: The final frontier"), der von Spock verwendete Gruß der Vulkanier und die von Alexander Courage komponierte Titelmusik. Der berühmte und vielfach ausgezeichnete Filmkomponist Jerry Goldsmith schrieb für "Star Trek: Der Film" eines seiner bekanntesten Werke. Viele Versatzstücke der Musik wurden auch in späteren Filmen verwendet. Ursprünglich war die Geschichte als erste Episode einer TV-Serie konzipiert, wurde dann aber doch als erster Kinofilm umgesetzt. Dabei profitierten die Filmemacher mit Sicherheit auch von dem unerwarteten Erfolg von "Krieg der Sterne", der 1977 auf der Leinwand präsentiert wurde. Alle wichtigen Mitglieder der Crew in "Star Trek: Der Film" waren bereits bei der Serie "Raumschiff Enterprise" mit von der Partie.
Mit William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, George Takei, Walter Koenig, Nichelle Nichols
Auf einem abgelegenen Planeten wird ein Raumschiff der Föderation gekapert. Kirk und seine Crew der "Enterprise" nehmen es mit den Weltraumpiraten auf. Deren Anführer Khan, ein gentechnisch manipulierter Mensch, hat mit Kirk noch eine alte Rechnung offen. Dazu will er sich einer geheimen Technologie bemächtigen, an der auf dem entführten Schiff geforscht wurde. - Der zweite Teil gilt als einer der besten der Reihe. Ein Forschungsschiff der Föderation begibt sich zu einem Wüstenplaneten, um Tests für das Projekt Genesis durchzuführen. Unter der Leitung von Dr. Carol Marcus will man versuchen, unwirtliche Planeten durch das sogenannte Terrafoaming für die Bevölkerung durch Menschen nutzbar zu machen. Doch gerade auf diesem Planeten befinden sich Khan (Ricardo Montalbán) und seine Gefolgsleute. Der genmanipulierte Anführer wurde einst von James T. Kirk ins Exil verbannt und will sich nun an seinem einstigen Widersacher rächen. Khan tötet einen Großteil der Besatzung und bringt den Rest in seine Gewalt. Dazu gehören auch Marcus' Sohn David und Lieutenant Chekov . Ein Hilferuf von Dr. Marcus, mit der Kirk einst ein Verhältnis hatte, veranlasst den Admiral, das Kommando auf der "U.S.S. Enterprise" von Captain Spock zu übernehmen. Als sie sich dem Forschungsschiff nähern, werden sie angegriffen, dabei wird die "Enterprise" schwer beschädigt. Khan will sich mit aller Macht des Genesis-Projekts bemächtigen. Admiral Kirk muss jedoch nicht nur um sein eigenes Leben fürchten: Zum einen erfährt er, dass David sein Sohn ist, zum anderen ist sein alter Freund Spock bereit, alles zu opfern, um Khans Pläne zu vereiteln. Obwohl der zweite Kinofilm der "Star Trek"-Reihe mit einem Bruchteil des Budgets seines erfolgreichen Vorgängers auskommen musste, überzeugte das Ergebnis Kritiker und Publikum gleichermaßen. Förderlich war dabei, dass Regisseur Nicholas Meyer auf die komplette Besetzung der Hauptcharaktere des ersten Films zurückgreifen konnte. Durch den Erfolg war eine weitere Fortsetzung praktisch garantiert und folgte auch bereits zwei Jahre später. Großen Aufruhr verursachte ein Gerücht, das sich bereits vor Veröffentlichung des Films verbreitete. Leonard Nimoy hatte signalisiert, dass er nicht mehr an der Rolle des Spock interessiert sei. Nur mit dem Ableben des markanten Vulkaniers war der Schauspieler zu bewegen, die Rolle noch einmal zu übernehmen. Aufgrund der heftigen Reaktionen wurde zunächst das Drehbuch geändert, später blieb Nimoy dem "Star Trek"-Kosmos nicht nur als Spock treu - als Regisseur inszenierte er sogar die beiden folgenden Langfilme.
Mit William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, Merritt Butrick, Bibi Besch, Ricardo Montalbán
Die Crew der "Enterprise" hat den Verlust ihres Captains noch immer nicht verwunden. Doch dann ergibt sich ein Hinweis auf eine Chance, dass Spock zurückkehren könnte. Dazu müssen sein Körper und sein Geist wiedervereint werden. Obwohl Gefahr durch die Klingonen droht, missachtet Admiral Kirk seine Befehle und will auf dem Planeten Genesis das Unmögliche möglich machen, um seinen Freund zu retten. Nach dem Tod von Captain Spock nimmt die "U.S.S. Enterprise" Kurs auf die Erde. Unterwegs verhält sich Dr. McCoy plötzlich sehr seltsam und wird unter Beobachtung gestellt. Admiral James T. Kirk ist besorgt und ratlos, bis er eine überraschende Erklärung erhält. Spocks Vater Sarek , der vulkanische Botschafter, erläutert, dass der Geist seines Sohnes auf den Arzt übergegangen sei. Lediglich sein Körper sei gestorben, beides könne aber wiedervereint werden. Entgegen seiner Befehle macht sich Kirk mit einem Teil der Mannschaft der "Enterprise" auf den Weg zum Planeten Genesis, wo ihr Freund bestattet wurde. Zwar ist der Leichnam verschwunden, jedoch wird zeitgleich ein vulkanisches Kind entdeckt, das rapide altert - offensichtlich handelt sich um Spock. Doch das Vorhaben, seinen Geist mit dem Jungen zu vereinen, gerät in große Gefahr. Die Klingonen haben von dem Genesis-Projekt erfahren und wollen die Technik als tödliche Waffe missbrauchen. Die "Enterprise" wird angegriffen, schwer beschädigt, und Kirks Sohn David wird getötet. Der dritte Teil der Filmreihe steht ganz im Zeichen des Vulkaniers Spock. Im Lauf der Handlung, die hauptsächlich um dessen "Reanimation" kreist, erfährt man viele Hintergründe zu seiner Herkunft und seinem Volk. Man kann es daher als logische Folgerung ansehen, dass Spock-Darsteller Leonard Nimoy 1984 zum ersten Mal auf dem Regiestuhl Platz nahm. Nachdem die teils aufgebrachten Fans mit der Rückkehr des Vulkaniers versöhnt werden konnten, mussten sie allerdings erneut einen Schock verdauen: Die Zerstörung "der U.S.S. Enterprise NCC-1701". Erst am Ende des nächsten Teils wurde der Nachfolger "NCC-1701-A" präsentiert. Aufgrund von Differenzen bezüglich ihres Gehalts wurde Kirstie Alley in der Rolle von Lieutenant Saavik nach nur einem Auftritt von Robin Curtis ersetzt.
Mit William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, Mark Lenard, Merritt Butrick
Eine riesige Energiewolke bewegt sich auf die Erde zu. Unter dem Kommando von Captain Kirk soll das Raumschiff "U.S.S. Enterprise" das gefährliche Phänomen untersuchen. Die Erde ist in Gefahr, mehrere Raumschiffe und eine Raumstation wurden bereits zerstört. Im Inneren der Wolke scheint sich eine Intelligenz zu befinden, die konkrete Ziele verfolgt. - Der erste Kinofilm der erfolgreichen Reihe wurde von Robert Wise inszeniert. Im 23. Jahrhundert wird die Föderation von einer ungewöhnlichen Gefahr bedroht: Ein wolkenähnliches Gebilde mit großer Energie driftet auf die Erde zu. Eine Raumstation und drei Raumschiffe der Klingonen wurden bereits zerstört. Die "U.S.S. Enterprise" soll die Erde vor dem seltsamen Gebilde schützen. Das Kommando der Mission übernimmt James T. Kirk , der vor Kurzem zum Admiral befördert wurde. Als Wissenschaftsoffizier steht ihm der Vulkanier Commander Spock , als Arzt Dr. Leonard McCoy zur Seite. Dabei kann die Crew auf den neuartigen Warp-Antrieb zurückgreifen, der allerdings noch nicht problemlos funktioniert. Als die "Enterprise" die Wolke erreicht, wird das Raumschiff von einem Energiestrahl erfasst. Aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten erkennt Spock, dass es sich um einen Versuch der Kommunikation handelt. Kurz darauf manifestiert sich die Entität in einer exakten Kopie eines Crewmitglieds. Es stellt sich heraus, dass die Intelligenz, die sich selbst "V'ger" nennt, von Menschenhand geschaffen wurde und versucht, ihren Schöpfer zu finden. Da die Kontaktaufnahme nicht gelingt, will sie nun alle Menschen vernichten. Obwohl die Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" (1966 bis 1969) bereits nach drei Staffeln wegen schlechter Quoten wieder abgesetzt wurde, ist das "Star Trek"-Universum auch heute noch ein fester Bestandteil der Popkultur. Captain Kirk, Spock, Uhura und "Pille" erfreuen sich weltweiter Bekannt- und Beliebtheit. Allein bis 1991 erschienen sechs "Star Trek"-Kinofilme, 2016 wurde Nummer 13 präsentiert. Ab Ende der 1980er-Jahre wurden in steter Regelmäßigkeit auch mehrere Serien als Spin-offs produziert, die jeweils für ein zeitgemäßes Reboot sorgten. Kultcharakter erlangten vor allem der Einleitungssatz "Der Weltraum, unendliche Weiten." ("Space: The final frontier"), der von Spock verwendete Gruß der Vulkanier und die von Alexander Courage komponierte Titelmusik. Der berühmte und vielfach ausgezeichnete Filmkomponist Jerry Goldsmith schrieb für "Star Trek: Der Film" eines seiner bekanntesten Werke. Viele Versatzstücke der Musik wurden auch in späteren Filmen verwendet. Ursprünglich war die Geschichte als erste Episode einer TV-Serie konzipiert, wurde dann aber doch als erster Kinofilm umgesetzt. Dabei profitierten die Filmemacher mit Sicherheit auch von dem unerwarteten Erfolg von "Krieg der Sterne", der 1977 auf der Leinwand präsentiert wurde. Alle wichtigen Mitglieder der Crew in "Star Trek: Der Film" waren bereits bei der Serie "Raumschiff Enterprise" mit von der Partie.
Mit William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, George Takei, Walter Koenig, Nichelle Nichols
Auf einem abgelegenen Planeten wird ein Raumschiff der Föderation gekapert. Kirk und seine Crew der "Enterprise" nehmen es mit den Weltraumpiraten auf. Deren Anführer Khan, ein gentechnisch manipulierter Mensch, hat mit Kirk noch eine alte Rechnung offen. Dazu will er sich einer geheimen Technologie bemächtigen, an der auf dem entführten Schiff geforscht wurde. - Der zweite Teil gilt als einer der besten der Reihe. Ein Forschungsschiff der Föderation begibt sich zu einem Wüstenplaneten, um Tests für das Projekt Genesis durchzuführen. Unter der Leitung von Dr. Carol Marcus will man versuchen, unwirtliche Planeten durch das sogenannte Terrafoaming für die Bevölkerung durch Menschen nutzbar zu machen. Doch gerade auf diesem Planeten befinden sich Khan (Ricardo Montalbán) und seine Gefolgsleute. Der genmanipulierte Anführer wurde einst von James T. Kirk ins Exil verbannt und will sich nun an seinem einstigen Widersacher rächen. Khan tötet einen Großteil der Besatzung und bringt den Rest in seine Gewalt. Dazu gehören auch Marcus' Sohn David und Lieutenant Chekov . Ein Hilferuf von Dr. Marcus, mit der Kirk einst ein Verhältnis hatte, veranlasst den Admiral, das Kommando auf der "U.S.S. Enterprise" von Captain Spock zu übernehmen. Als sie sich dem Forschungsschiff nähern, werden sie angegriffen, dabei wird die "Enterprise" schwer beschädigt. Khan will sich mit aller Macht des Genesis-Projekts bemächtigen. Admiral Kirk muss jedoch nicht nur um sein eigenes Leben fürchten: Zum einen erfährt er, dass David sein Sohn ist, zum anderen ist sein alter Freund Spock bereit, alles zu opfern, um Khans Pläne zu vereiteln. Obwohl der zweite Kinofilm der "Star Trek"-Reihe mit einem Bruchteil des Budgets seines erfolgreichen Vorgängers auskommen musste, überzeugte das Ergebnis Kritiker und Publikum gleichermaßen. Förderlich war dabei, dass Regisseur Nicholas Meyer auf die komplette Besetzung der Hauptcharaktere des ersten Films zurückgreifen konnte. Durch den Erfolg war eine weitere Fortsetzung praktisch garantiert und folgte auch bereits zwei Jahre später. Großen Aufruhr verursachte ein Gerücht, das sich bereits vor Veröffentlichung des Films verbreitete. Leonard Nimoy hatte signalisiert, dass er nicht mehr an der Rolle des Spock interessiert sei. Nur mit dem Ableben des markanten Vulkaniers war der Schauspieler zu bewegen, die Rolle noch einmal zu übernehmen. Aufgrund der heftigen Reaktionen wurde zunächst das Drehbuch geändert, später blieb Nimoy dem "Star Trek"-Kosmos nicht nur als Spock treu - als Regisseur inszenierte er sogar die beiden folgenden Langfilme.
Mit William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, Merritt Butrick, Bibi Besch, Ricardo Montalbán
Die Crew der "Enterprise" hat den Verlust ihres Captains noch immer nicht verwunden. Doch dann ergibt sich ein Hinweis auf eine Chance, dass Spock zurückkehren könnte. Dazu müssen sein Körper und sein Geist wiedervereint werden. Obwohl Gefahr durch die Klingonen droht, missachtet Admiral Kirk seine Befehle und will auf dem Planeten Genesis das Unmögliche möglich machen, um seinen Freund zu retten. Nach dem Tod von Captain Spock nimmt die "U.S.S. Enterprise" Kurs auf die Erde. Unterwegs verhält sich Dr. McCoy plötzlich sehr seltsam und wird unter Beobachtung gestellt. Admiral James T. Kirk ist besorgt und ratlos, bis er eine überraschende Erklärung erhält. Spocks Vater Sarek , der vulkanische Botschafter, erläutert, dass der Geist seines Sohnes auf den Arzt übergegangen sei. Lediglich sein Körper sei gestorben, beides könne aber wiedervereint werden. Entgegen seiner Befehle macht sich Kirk mit einem Teil der Mannschaft der "Enterprise" auf den Weg zum Planeten Genesis, wo ihr Freund bestattet wurde. Zwar ist der Leichnam verschwunden, jedoch wird zeitgleich ein vulkanisches Kind entdeckt, das rapide altert - offensichtlich handelt sich um Spock. Doch das Vorhaben, seinen Geist mit dem Jungen zu vereinen, gerät in große Gefahr. Die Klingonen haben von dem Genesis-Projekt erfahren und wollen die Technik als tödliche Waffe missbrauchen. Die "Enterprise" wird angegriffen, schwer beschädigt, und Kirks Sohn David wird getötet. Der dritte Teil der Filmreihe steht ganz im Zeichen des Vulkaniers Spock. Im Lauf der Handlung, die hauptsächlich um dessen "Reanimation" kreist, erfährt man viele Hintergründe zu seiner Herkunft und seinem Volk. Man kann es daher als logische Folgerung ansehen, dass Spock-Darsteller Leonard Nimoy 1984 zum ersten Mal auf dem Regiestuhl Platz nahm. Nachdem die teils aufgebrachten Fans mit der Rückkehr des Vulkaniers versöhnt werden konnten, mussten sie allerdings erneut einen Schock verdauen: Die Zerstörung "der U.S.S. Enterprise NCC-1701". Erst am Ende des nächsten Teils wurde der Nachfolger "NCC-1701-A" präsentiert. Aufgrund von Differenzen bezüglich ihres Gehalts wurde Kirstie Alley in der Rolle von Lieutenant Saavik nach nur einem Auftritt von Robin Curtis ersetzt.
Mit William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, Mark Lenard, Merritt Butrick