In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünte Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich "Garten". Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Reise ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat.
In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster - der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch "Weiße Stadt" genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe "Totes Meer" ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen - in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte - und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden - perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und - kaum anders als heute - auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen."
Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagotchi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird - die Perfektion - feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen - ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben.
Feuerspeiende Vulkane, wilde Natur und feierliche Rituale begegnen Christopher Clark in Indonesien. Er zeigt die großen Weltkulturerbestätten des Inselstaates zwischen Moderne und Tradition. Der buddhistische Tempel von Borobudur zeugt ebenso von der uralten Geschichte Indonesiens wie die Hindutempel von Prambanan, wie Moscheen und koloniale Bauten. Der Historiker Clark erforscht den Regenwald und Bewässerungssysteme auf Bali und taucht in die Kultur ein. Das ewige Geknatter der Motorräder neben meditativer Versenkung in uralte Rituale. Moderne Metropolen neben Reisanbau wie vor tausenden von Jahren. Eine fast paradiesische Inselwelt und die ständige Bedrohung durch Vulkane, Erdbeben und Tsunamis - Indonesien ist in seiner Vielfältigkeit kaum vollständig zu erfassen. Sir Christopher bereist den Ujung Kulon Nationalpark und trifft Menschen, die einen ganz genauen Blick auf den Vulkan Anak Krakatau werfen. Er besucht die weltberühmten Tempel von Borobudur und Prambanan. Auch in der Kotagede Moschee und im Taman Sari Wasserpalast begegnet er der überbordenden Gestaltungsfreude indonesischer Künstler aus vielen Jahrhunderten. Die Kolonialbauten Yogyakartas erzählen von der grausamen Geschichte der Herrschaft europäischer Mächte in Indonesien. Sowohl die Holländer als auch die Briten beuteten Land und Menschen aus. Auf der Insel Bali scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Subak-Bewässerungsgenossenschaft regelt immer noch den gemeinschaftlichen Anbau des Reises und ist ebenso rituell strukturiert wie etwa das Alltagsleben der Balinesen. Um die Besonderheit Indonesiens zu verstehen, stellt Christopher Clark viele Fragen. Wie schaffen es die Indonesier, die doch zu 90 Prozent dem Islam angehören, ihr so vielschichtiges religiöses Erbe zu bewahren? Liegt dies an ihrer Geschichte mit uralten Handelsbeziehungen zu Chinesen, Portugiesen und Arabern? Hat das harmonische Miteinander auch etwas mit der Vermischung der Religionen zu tun, die so alt ist, dass sie feste Tradition geworden ist? Das Paradebeispiel hierfür ist Wayang Kulit, das überall in Indonesien beliebte Schattentheater. Hier fließt alles zusammen: Ahnenkult, hinduistische Epen, islamische Helden, traditionelle Musik und ein Puppenspieler, der die Verantwortung eines Priesters trägt.
Mit seiner neuen Dokumentation entführt Historiker Sir Christopher Clark die Zuschauer auf eine eindrucksvolle Reise durch das kulturelle Erbe und die atemberaubenden Landschaften Chinas. Der Ursprung des Kung-Fu im Shaolin-Tempel, eine ganze Armee aus Ton und verbotene Paläste faszinieren den Historiker ebenso wie spektakuläre Landschaften und Begegnungen mit Teeanbauern. Und er findet das Besondere an der traditionellen chinesischen Medizin. Clark zeigt ein China, das gleichermaßen von Tradition und Moderne geprägt ist. Einen ersten Eindruck in die chinesische Seele geben Christopher Clark die nebelverhangenen Gipfel Huangshans, die als Inbegriff der perfekten Landschaft und Poesie gelten. Auch der romantische Westsee im uralten Hangzhou regte Chinas Dichter zu Höchstleistungen an. Zunächst begibt sich Christopher Clark zu dem Mönch und Kung Fu-Master Yan Chan, der ihm die Kampfkunst des Shaolin-Klosters persönlich nahebringt. Im uralten Pagodenwald darf er sich selbst in Kung-Fu üben und erfährt, warum Tiere große Vorbilder für Kampfsport sein können. Ein exklusives Highlight: Er darf das selten gefilmte Indoor-Circle-Training der Mönche dokumentieren - eine ganz besondere meditative Trainingsmethode für Körper und Geist. Unter den Mönchen trifft er auch den begnadeten Kalligrafen Shi Yankan, der ihm sogar seinen Pinsel für eigene Versuche übergibt. Nach einem Ausflug in die Verbotene Stadt in Peking führt die Reise weiter zu den spirituellen Zentren des Landes: Bei den Longmen-Grotten und beim Ahnenfest im Kloster Lingying erlebt Clark die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen. Ihm wird bewusst, dass es auch im kommunistischen China eine Sehnsucht nach Spiritualität gibt. Dann geht Christopher Clark der Frage nach, ob man die Große Mauer tatsächlich aus dem All sehen kann. In Hangzhou entdeckt er die Poesie des Westsees und die Kunst des Teeanbaus, während ihn in Xi'an die weltberühmte Terrakotta-Armee in die Geschichte des alten Kaiserreichs eintauchen lässt: Was erzählt uns die riesige Armee der 8000 Tonkrieger heute noch? Er darf den weltberühmten Soldaten aus Terrakotta ganz nahe kommen, aus kleinsten Bruchstücken bauen die Experten mithilfe von KI zerstörte Figuren heute wieder zusammen. So erlebt er Auge in Auge eine Zeitreise ins chinesische Reich vor 2200 Jahren. In der Metropole Xi'an taucht er tief in die Genüsse der chinesischen Küche ein, auch die traditionelle Medizin fasziniert den Historiker, bevor ihn die bunten Regenbogenberge des Zhangye-Danxia-Geoparks in ihren Bann ziehen. Die Vielfalt des riesigen Landes ist faszinierend. Immer wieder wird deutlich, wie stark China die Welt beeinflusst hat - sei es durch Tee, Kulinarik oder Kampfkunst. Und doch bleibt das Land rätselhaft in seiner Strebsamkeit und Spiritualität. Christopher Clark zeigt ein China, das sein Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Zukunft sucht, und doch bleibt die Frage spannend, wohin das Streben Chinas nach wirtschaftlicher Macht die Weltgemeinschaft noch führen wird.
Archäologen haben am Westufer von Theben ein anscheinend ungestörtes Grab entdeckt. Es stammt aus einer Zeit, als die religiöse Hauptstadt des Landes von mächtigen Frauen beherrscht wurde. Im 8. Jahrhundert vor Christus bestimmten die "Gottesgemahlinnen des Amun" das Leben in Oberägypten. Sie waren die Töchter ausländischer Herrscher, die das Land am Nil unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Menschen aus ihrem Gefolge haben in Ägypten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der neu entdeckte Friedhof datiert in die sogenannte Spätzeit. Auf ihm wurden Menschen begraben, die ursprünglich nicht aus Ägypten stammten, sondern aus einem der ältesten Königreiche Afrikas. Lange Zeit herrschten die Pharaonen über das Land Kusch - oder Nubien, wie sie das im Süden an Ägypten angrenzende Gebiet nannten. Nubien war ein uraltes Königtum und berühmt für seine Goldvorkommen und Krieger, die dem Pharao vor allem als Bogenschützen dienten. Und nicht nur das. Die Ägypter bauten in Nubien auch zahlreiche Tempel, unter anderem für ihren höchsten Gott Amun. Dessen Tempel am nubischen Gebel Barkal galt als südliches Gegenstück zu Karnak, dem größten und wichtigsten Tempel Ägyptens. Als am Ende des sogenannten Neuen Reiches (circa 1550 bis 1070 vor Christus), der Zeitperiode, in der Ägypten zu einer Weltmacht aufgestiegen war, die Zentralmacht zerfiel, machten sich die Herrscher von Kusch dies zunutze. Sie marschierten in Ägypten ein, übernahmen die Macht und bestiegen als Könige der 25. Dynastie den Pharaonenthron. Die nötige Legitimation verschafften sie sich durch einen geschickten Schachzug. Sie setzten ihre Töchter als "Gottesgemahlinnen des Amun" ein - ein Amt, das es bereits seit Jahrhunderten gab, das aber im Laufe der Zeit fast in Vergessenheit geraten war. Unter den Kuschiten wurden die Amtsinhaberinnen zu Stellvertreterinnen des Königs, und als Gemahlinnen des höchsten Gottes Amun verschafften sie den kuschitischen Herrschern das Wohlwollen der thebanischen Priesterschaft und damit wohl auch das des ägyptischen Volkes. Zusammen mit der Herrscherfamilie kam auch ein Teil ihres Gefolges nach Ägypten. Über diesen Hofstaat ist bisher nur wenig bekannt. Das könnte sich jetzt durch den neu entdeckten Friedhof ändern, denn die Gräber stammen zum Teil aus der 25. Dynastie und stehen in engem Zusammenhang mit den "Gottesgemahlinnen des Amun".
Das Grab der Schamanin - ein Geheimnis aus der Steinzeit
D 2025
45'
Die Schamanin von Bad Dürrenberg: Vor 9000 Jahren von ihren Zeitgenossen verehrt, 1934 von den Nazis entdeckt und für Propaganda missbraucht. Erst vor Kurzem wurde ihr Geheimnis gelüftet. Die aktuelle Untersuchung dieser außergewöhnlichen Frau enthüllt nicht nur spektakuläre Erkenntnisse über das Leben in der Mittelsteinzeit, sondern spiegelt auch die brandaktuelle Diskussion in der Archäologie: Wie viel Fake News verbergen sich in Wissenschaft? Im Fall der Schamanin könnte die Fehlinterpretation kaum gravierender sein. Im Nationalsozialismus deutete man das für die Mittelsteinzeit außergewöhnlich reiche Grab als letzte Ruhestätte eines bedeutenden Mannes. Der als arischer, weißer Vorfahr der Deutschen reklamierte Fund sollte die Rassentheorie stützen. Heute kann die Paläogenetik zweifelsfrei beweisen, dass die bestattete Person keineswegs zum frei erfundenen Bild des männlichen, heroischen Ur-Ariers passt. Zunächst einmal handelt es sich bei dem in Bad Dürrenberg entdeckten Skelett um die Überreste einer Frau. Sie gehörte zu den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit. Wie alle frühen Europäer hatte sie einen dunklen Teint. Die helle Hautfarbe entwickelte sich erst später im Zusammenhang mit dem Konsum von Milchprodukten. Bauern und Viehzüchter aus Anatolien waren einige 1000 Jahre nach der Frau von Bad Dürrenberg die ersten hellhäutigen Siedler in Europa. Die Ausstattung des Grabes ist spektakulär für die Mittelsteinzeit. Überhaupt wurden damals nur ganz wenige Menschen in Erdbestattungen beigesetzt und dann auch nur sehr selten mit Beigaben. "Wenn man eine Klinge hat", berichtet der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, "kann das schon viel sein. Andere Gräber sind überhaupt nicht vergleichbar!" Im Grab der Bad Dürrenbergerin waren über 50 Zähne von Auerochsen, Wildschweinen und Hirschen gefunden worden - viele manuell durchbohrt und offenbar Teil einer Ritualkette. Dazu diverse Steinwerkzeuge und Klingen aus Feuerstein. Eine Nachgrabung 2023 legt außerdem nahe, dass noch Jahrhunderte nach dem Tod der Schamanin Opfergaben im Umfeld ihres Grabes abgelegt wurden. Wer also war diese Frau? Wie hat sie gelebt? Welche Bedeutung hatte sie zu ihren Lebzeiten und sogar darüber hinaus? Vieles deutet darauf hin, dass die hochgeschätzte Frau eine Schamanin war. Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Begleitfunde, die zu einer schamanischen Ausstattung gehört haben könnten, sondern auch zwei medizinische Entdeckungen: Die Schneidezähne waren abgefeilt, was auf ein Initiationsritual hindeuten könnte. Erstaunt waren die Forscher jedoch vor allem über die Wirbelknochen des Skeletts. Eine Fehlstellung zweier Halswirbel könnte die Frau in die außergewöhnliche Lage versetzt haben, die Blutzufuhr ins Gehirn zu drosseln. Auf diese Weise hätte sie bewusst einen tranceartigen Zustand herbeiführen können. Diese Praxis barg allerdings auch Gefahren. Eine davon war ein Phänomen, das die Medizin als Nystagmus bezeichnet. Gemeint ist eine schnelle, unwillkürliche Augenbewegung. Was heute vor allem als Symptom einer Krankheit definiert ist, könnte in der Mittelsteinzeit als besonderes Kennzeichen gewertet worden sein und die Autorität einer Schamanin zusätzlich gestützt haben. Der Film begleitet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer kriminalistischen Spurensuche, in deren Verlauf das Rätsel um die Schamanin von Bad Dürrenberg Stück für Stück gelöst wird. Fest steht: Sie war eine Frau von sehr großer Bedeutung. Mithilfe fachübergreifender Wissenschaft, von Archäogenetik über Archäologie bis hin zu modernster medizinischer Forschung, sollen ihre Lebensumstände genauer beleuchtet werden. Die Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Bereichen ermöglichen es zum ersten Mal auch, eine realistische 3-D-Gesichtsrekonstruktion der Schamanin zu erstellen. Diese wiederum dient als Datenbasis für neueste VFX-Technologie: "Unreal Engine" kombiniert mit der "MetaHuman"-Technologie. Das Ergebnis: In einer komplett digital gebauten Welt, die die Fauna und Flora der Mittelsteinzeit nach dem aktuellen Wissensstand abbildet, agiert ein Avatar der Schamanin, der ihr Äußeres so naturgetreu wie derzeit möglich wiedergibt.
Forscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Es gibt Menschen, die glauben, dass es Spuren Außerirdischer auf unserem Planeten gibt. Als Beweis gelten ihnen Funde aus Ägypten, Felszeichnungen in Italien und Darstellungen mittelamerikanischer Völker, die angeblich Erinnerungen an diese Besuche sind. Anhänger der Prä-Astronautik sind davon überzeugt, dass intelligente außerirdische Wesen die Erde in der Frühzeit besuchten und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich beeinflussten. Bestimmte Darstellungen oder Artefakte, für die es keine eindeutige Erklärung gibt oder deren Verwendung bis heute unbekannt ist, erklären sie als Erinnerung an den Besuch dieser Außerirdischen. So wurden etwa einige der sogenannten Nasca-Linien in Peru oder die prähistorischen Schleifrillen auf der Insel Malta als Relikte alter Landebahnen gedeutet und Darstellungen von Gestalten mit einer Art Helm bei den Maya oder auf Felszeichnungen in Italien als Astronauten. Eine Steinscheibe aus einem mehr als 4000 Jahre alten Grab in Ägypten wurde sogar als möglicher Raumschiffantrieb identifiziert. Für "Terra X" untersucht Harald Lesch diese angeblich brisanten Funde.
Kugeln sind allgegenwärtig. Sie finden sich in Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die unterschiedlichen Funktionen der wahrscheinlich weit verbreitetsten geometrischen Form. Überall finden sich kreisrunde Gebilde, die für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden. Die Bandbreite reicht dabei vom Geschoss über den Ball bis hin zum wahrscheinlich ältesten Kugellager der Welt. Kugeln sind aus unserer Welt nicht wegzudenken. Schon unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen waren von der Form fasziniert, wie Ausgrabungen auf verschiedenen Kontinenten zeigen. So fanden Archäologen etwa in Israel und Spanien bearbeitete Steinkugeln, deren Alter sie auf 1,3 Millionen Jahre schätzen. Sehr viel jünger sind die Kautschukbälle, mit denen in Mesoamerika seit dem 15. Jahrhundert vor Christus anscheinend auch um Leben und Tod gespielt wurde. Mehr als 1500 Ballspielplätze, die zum Teil auch in Tempelbezirken der Maya auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko liegen, hat man bisher dort gefunden, und wahrscheinlich existieren noch viele weitere, bisher unentdeckte im Urwald Mittelamerikas. Bis heute spielen die Nachfahren der indigenen mesoamerikanischen Kulturen Ulama oder Pok-ta-Pok, bei dem ein Ball nur mit Hüfte und Schultern durch kreisrunde Öffnungen geschossen werden muss. Bei den bisher gefundenen Ballspielplätzen befindet sich jeweils ein steinerner Ring an den Seitenmauern des Spielfeldes. Die Größe des Platzes, die Form der Seitenmauern wie auch die Höhe der Anbringung der steinernen Ringe können variieren. Reliefs an den Mauern legen nahe, dass auf einigen Plätzen auch Menschenopfer dargebracht wurden. Weniger tödlich, aber nicht weniger feierlich ging es wohl auf dem Nemisee zur Zeit des römischen Kaisers Caligula im ersten Jahrhundert nach Christus zu. Mithilfe des wohl ältesten bekannten Kugellagers ließ der Imperator wahrscheinlich eine Statue der Göttin Diana "tanzen".
Schrift ist eine der genialsten Erfindungen der Menschheit. Durch sie lebt die Vergangenheit fort. Harald Lesch begibt sich auf die Spur geheimnisvoller Schriften weltweit. Schrift wurde an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten immer wieder neu erfunden. Um sie entziffern zu können, muss man mehr über die Sprache und Kultur der Menschen wissen, die sie erfanden. Manche Schriften gelten bis auf weiteres als unentzifferbar. Bei der Entstehung von Schrift stehen am Anfang oft einzelne Zeichen, die sich erst im Laufe der Zeit zu komplexen Systemen entwickeln. Einige Zeichen sind eigentlich Bilder des Dargestellten, andere stehen für Silben oder einzelne Laute. Und selbst wenn man die Schrift lesen kann, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch versteht. So etwa bei der Linear-A-Schrift aus Kreta. Sie wurde von den Minoern entwickelt, der ersten Hochkultur in Europa. Anhand von Parallelen in einer späteren Schrift konnten Wissenschaftler den Zeichen Laute zuordnen. Es fehlt ihnen aber die Kenntnis der zugrunde liegenden Sprache. Deshalb konnten die Zeichen ihre magische Fähigkeit, das in ihnen gespeicherte Wissen zu vermitteln, noch nicht ausüben. Anders beim Rongorongo, der Schrift der Rapa Nui auf Rapa Nui . Linguisten sind davon überzeugt, dass die zugrunde liegende Sprache nur die der Einwohner der Osterinsel sein kann, die diese bis heute sprechen, wenn auch in einer späteren Sprachstufe. Und dennoch haben die 600 bekannten Schriftzeichen ihr Geheimnis noch nicht preisgegeben. Nur so viel scheint sicher, dass die auf Holztafeln überlieferten Texte sehr wahrscheinlich in einer Art Wechselgesang vorgetragen wurden. Sie könnten wichtige Hinweise zur Kultur der Rapa Nui und ihrer geheimnisvollen Moai-Skulpturen enthalten. Mehr Erfolg hatte ein Team von Wissenschaftlern um die Sprachwissenschaftlerin Svenja Bonmann. Ihnen gelang der Durchbruch bei der Entzifferung der Kuschana-Schrift, einer Schrift und Sprache, die wohl nur von einer kleinen Minderheit in dem ehemaligen zentralasiatischen Großreich gesprochen wurde. Zuhilfe kam ihnen dabei eine sogenannte Bilingue, die auf einem Felsen in Tadschikistan in 3000 Meter Höhe eingemeißelt wurde. Hier wurde derselbe Text einmal in Baktrisch und einmal in Kuschana aufgeschrieben. Der Vergleich mit der lesbaren baktrischen Inschrift erlaubte es den Forschern anhand von Wortwiederholungen auch Zeichen und Wörter in der Kuschana-Inschrift zu identifizieren. So wie sie haben es sich Wissenschaftler weltweit zur Aufgabe gemacht, noch unbekannte Schriften zu entziffern und damit Türen in die Vergangenheit aufzustoßen, die bislang verschlossen blieben.
Lässt sich die Existenz der Seele beweisen? Harald Lesch prüft die wissenschaftlichen, philosophischen und religiösen Theorien - und findet überraschende Antworten. Es ist eine Frage, die uns tief im Inneren berührt: Gibt es etwas, das unseren Tod überdauert? Die Suche nach einer Antwort führt von experimentellen Versuchen, die Seele zu wiegen, über spirituelle Traditionen bis hin zur modernen Hirnforschung. In der neuen Folge von "Terra X - Die großen Fragen" widmet sich Harald Lesch einem der ältesten und faszinierendsten Themen der Menschheit: der Seele. Ist sie die unsterbliche Essenz unseres Seins oder nur ein Symbol für den menschlichen Wunsch nach Unsterblichkeit? Gibt es etwas in uns, das über unseren Tod hinaus weiter existiert, oder ist unser Ich nur eine flüchtige Illusion, geschaffen von unserem Gehirn? Harald Lesch beleuchtet das berühmte "21-Gramm-Experiment", das einst das Gewicht der Seele bestimmen wollte, und zeigt, wie sich die Vorstellung einer Seele über die Epochen und Kulturen hinweg verändert hat. Von den westlichen Philosophen Aristoteles und Descartes bis zu den östlichen Weisheitslehren - was lässt sich heute aus ihren Überlegungen lernen? Haben Tiere eine Seele? Wie hängt sie mit unserem Bewusstsein zusammen? Wenn unser Denken und Fühlen nur das Ergebnis biochemischer Prozesse ist - kann dann trotzdem ein Teil von uns unabhängig von unserem Körper existieren? Erfahrungsberichte von Menschen, die dem Tod nur knapp entronnen sind, scheinen das zu bestätigen: Die Betroffenen berichten, während ihrer Nahtoderfahrung ihren Körper verlassen zu haben, sie beschreiben ein helles Licht und ein Gefühl vollkommenen Glücks. Haben sie den Moment erlebt, in dem ihre Seele den Körper verlassen hat? Heute soll künstliche Intelligenz bei der Suche nach der Seele helfen. Studien zur Visualisierung von Träumen mithilfe von KI öffnen ein Fenster zu unserem Unterbewusstsein - kommen wir so der Seele auf die Spur? In faszinierenden Bildern und Gesprächen mit Experten zeigt Harald Lesch, was Wissenschaft, Religion und Philosophie über den Kern des Menschseins zu sagen haben. Und er lädt die Zuschauer ein, über das eigene Selbstverständnis nachzudenken.
Ist alles vorherbestimmt? Harald Lesch geht dem Schicksal auf den Grund - zwischen antiken Mythen, moderner Wissenschaft und den Geheimnissen des Zufalls. Ist unser Leben ein vorgezeichneter Weg, eine Kette von Zufällen oder die Summe unserer Entscheidungen? Seit Jahrtausenden suchen Menschen nach Antworten, ob in Astrologie, Religion oder Wissenschaft. Welche Bedingungen bestimmen unser Leben? In dieser Folge von "Terra X - Die großen Fragen" begibt sich Harald Lesch auf eine Reise durch Wissenschaft, Philosophie und Geschichte, um das Rätsel des Schicksals zu entschlüsseln. Es sind die unvorhergesehenen, die unwahrscheinlichen Lebensereignisse, die uns an eine Bestimmung glauben lassen. So wie die Geschichte von Violet Jessop, die drei Schiffsunglücke überlebte, obwohl sie nie schwimmen gelernt hatte. Kann so etwas Zufall sein? Schon die alten Griechen glaubten an ein unentrinnbares Schicksal, gelenkt durch die Schicksalsgöttinnen. Die Weissagungen des Orakels von Delphi galten als ein Blick in eine vorherbestimmte Zukunft. Legenden wie die von König Ödipus erzählen davon, dass nicht einmal die mächtigsten Menschen ihrem Schicksal entgehen konnten. Die Naturwissenschaft scheint ebenfalls eine Art Schicksal zu kennen: die Naturgesetze. Wenn alle Ereignisse im Universum eine Kette von Ursache und Wirkung sind, dann ist auch der Verlauf unseres Lebens vorherbestimmt. Doch wie passt die Chaostheorie in dieses Bild? Lassen die Naturgesetze doch Spielraum für echte Zufälle, für individuelle Freiheit? Wie viel Kontrolle haben wir über unser Leben? Experimente zeigen, dass Menschen ihren Beitrag zu ihrem Erfolg oft überschätzen, dass glückliche Fügungen eine größere Rolle spielen, als uns bewusst ist. Unsere Gene und unsere Herkunft suchen wir uns nicht aus - doch sie bestimmen den Verlauf unseres Lebens mehr, als uns lieb ist. Wie viel Einfluss haben wir auf unser Schicksal? Anhand verblüffender Experimente, philosophischer Betrachtungen und alltäglicher Erfahrungen zeigt Harald Lesch, ob es so etwas wie ein Schicksal geben kann - oder ob wir doch unseres eigenen Glückes Schmied sind.
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "beschwerlichsten Berufen", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Die Reihe kürt die "gruseligsten Geschichten", "die hipsten Haare" und "die dreistesten Fake News der Geschichte". Hannes Jaenicke kommentiert dies völlig willkürliche Ranking - bewusst subjektiv und ohne Anspruch auf Repräsentativität. Tutanchamun, Jeanne d'Arc und Heinrich IV. teilen ein Schicksal: Sie hatten eine Kindheit, um die man sie nicht beneidet. Bereits mit sechs Jahren wird Heinrich nach dem Tod seines Vaters einer der mächtigsten "Männer" Europas. Seine Mutter Agnes führt für ihn die Regierungsgeschäfte. 1062 lässt der Erzbischof von Köln den Kindkönig entführen. Eine Aktion, bei der Heinrich beinahe ums Leben gekommen wäre. Andere Kinder hatten es vielleicht noch schlimmer. Kastraten wurden auf den großen Bühnen für ihre göttlichen Stimmen gefeiert und zahlten dafür einen hohen Preis. Das Wachstum ihrer Stimmbänder ließ sich nur mit einer drastischen Maßnahme aufhalten: einem kurzen, aber folgenschweren Eingriff im Kindesalter, der die Entwicklung zum Mann unterband. Nur etwa die Hälfte aller Jungen überlebte die Operation, und eine große Karriere war nur wenigen von ihnen vergönnt. "Die glorreichen 10 - Die krassesten Kindheiten der Geschichte" wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Kindheiten. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
"Die glorreichen 10" geht in die dritte Runde und fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "beschwerlichsten Berufen", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Kultige Grafiken skizzieren amüsante Anekdoten. Um Platz eins in dem völlig willkürlichen Ranking der wagemutigsten Entdecker haben sich viele Kandidaten beworben: Sie tun alles für den großen Ruhm - wie Robert E. Peary, der 1908 gekonnt medienwirksam aufbricht, um den Nordpol zu finden. Der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt gibt sich 1806 als muslimischer Händler aus, reist quer durch Afrika und findet Petra, den vergessenen Knotenpunkt der legendären Weihrauchstraße, den damals wichtigsten Handelsweg im Orient. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "hipsten Haaren", den "krassesten Kindheiten" und den "kühnsten Aussteigern der Geschichte". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Die Briten haben sich dazu entschlossen, aus der Europäischen Union auszusteigen. Die Scheidungsverhandlungen laufen, die Einigung scheint nicht einfach zu werden. Dabei haben die Briten Erfahrung mit dem Aussteigen. Edward VIII. verzichtet aus Liebe auf den Thron und ehelicht eine geschiedene, bürgerliche Amerikanerin. Arminius steigt einfach mal aus einem Weltreich aus. Und diesen Ausstieg vollzieht er nicht eben leise. Als Kind von Römern aus Germanien verschleppt, macht er Karriere im römischen Heer und wird in seine alte Heimat geschickt. Dort plant er seinen Ausstieg. In der legendären Schlacht im Teutoburger Wald zerschlägt er mit seinen wilden Horden die römische Armee. Ist er der glorreichste der Aussteiger? Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Endlich wird der "Geschi-Unterricht" lustig. Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance, die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei "Sketch History" als Shakespeare, Kolumbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orleans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen, verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als "Geschichten-Erzähler" aus dem Off.
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Chelsea Edge, Kevin Eldon
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Elander Moore, Robert Webb
Die 17-jährige obdachlose Franzi "Fux" verschwindet plötzlich - zur großen Sorge ihres Freundes Igel. Denn Fux ist Diabetikerin und hat kein Insulin dabei. Sie hatte kürzlich Streit mit einer drogenabhängigen Freundin, die einem Dealer Geld gestohlen hat. Auch Fux brauchte plötzlich viel Geld - und hat ihrem Lehrer Grove dafür Sex angeboten. Ist dieser darauf eingegangen und hat Fux anschließend verschwinden lassen? Mina absolviert erfolgreich ihr Bewerbungsgespräch. Als sie Herrmann davon erzählen will, wirkt er abwesend. Mina merkt, dass er eigene Probleme hat, die er jedoch für sich behalten will. Schließlich offenbart Mina ihrem Team, dass sie eine neue Stelle antreten wird.
Mit Hans-Werner Meyer, Jasmin Tabatabai, Josephin Busch, Aleksandar Radenkovic, Sonja Weißer, Tristán López, Mia Kasalo, Saro Emirze, Caroline Hanke, Markus Tomczyk, Aleksandar Jovanovic, Linn Reusse
Plötzlich ordnet der Strafrichter Herrmann Laske während einer Gerichtsverhandlung eine Mittagspause an - aus der er jedoch nicht zurückkehrt. Bald rückt Herrmanns ehrgeiziger jüngerer Kollege Maltz ins Visier des Teams, da dieser Herrmann erpresst hat. Dann stellt sich heraus, dass Herrmanns Tochter Lea erst vor einem Jahr in sein Leben kam. Ihr Freund Moritz war Herrmann von Anfang an ein Dorn im Auge. Bei dem Vermissten handelt es sich ausgerechnet um Minas Freund und Tanzpartner - woraufhin sie noch einmal zu ihrem Team zurückkehrt. Mina setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander und entscheidet sich daraufhin, bei der Vermisstenstelle zu bleiben.
Mit Hans-Werner Meyer, Jasmin Tabatabai, Josephin Busch, Aleksandar Radenkovic, Aleksandar Jovanovic, Linn Reusse, Nico Holonics, David Nádvornik, Tom Keune, Helena Leyla Pietschmann, Mansur Ajang, Mariann Yar
In "ZDF Magazin vor Ort" geht das "ZDF Magazin Royale"-Team um Jan Böhmermann raus in die Welt und berichtet fast live von fast echten Ereignissen. Mit Chris Sommer.
Narzissten scheinen überall zu sein: Der Chef, der Ex-Freund oder die Mutter - alles unheilbare Egoisten? Die Forschung liefert neue und überraschende Erkenntnisse über Narzissmus. "MAITHINK X" präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und geht der Frage nach, wie viel Narzissmus in uns allen steckt.
Hier werden die Nachrichten mit viel bissigem Witz beleuchtet. Aufs Korn genommen wird dabei das aktuelle Tagesgeschehen aus Nachrichtensendungen und Politik.
Parshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow "Neo Match up" prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen - von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. "Neo Match up" verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten.
Parshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow "Neo Match up" prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen - von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. "Neo Match up" verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten.
Narzissten scheinen überall zu sein: Der Chef, der Ex-Freund oder die Mutter - alles unheilbare Egoisten? Die Forschung liefert neue und überraschende Erkenntnisse über Narzissmus. "MAITHINK X" präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und geht der Frage nach, wie viel Narzissmus in uns allen steckt.
Während eines gewaltigen Hurrikans überfällt eine professionelle Verbrecherbande in der Kleinstadt Gulfport eine Einrichtung des US-Finanzministeriums. Allerdings werden die Pläne der Verbrecher von der Bundesbeamtin Casey und den Brüdern Will und Breeze durchkreuzt, die sich ebenfalls im Sturmgebiet befinden. Mutig stellen sich die drei den Geldräubern in den Weg, während überall der Hurrikan tobt. Der Plan scheint perfekt zu sein: Während eines Hurrikans der Kategorie 5 will Connor Perkins mit seinem aus professionellen Dieben, Hackern und Ex-Söldnern bestehenden Team eine Einrichtung des US-Finanzministeriums in der Kleinstadt Gulfport überfallen. Das Ziel der Gauner sind aussortierte Geldscheine mit einem Wert von 600 Millionen Dollar, die eigentlich geschreddert werden sollen. Da die Einrichtung während des Hurrikans schlecht bewacht wird und der korrupte Sheriff Dixon ihnen Rückendeckung gibt, haben die Verbrecher zunächst ein leichtes Spiel. Doch dann taucht die engagierte Bundesbeamtin Casey Corbyn auf und stellt sich den Räubern mutig in den Weg. Unterstützung erhält sie dabei zudem von den sehr unterschiedlichen Brüdern Will und Breeze Rutledge . Während der mit einem Sturmmobil ausgestattete Akademiker Will sich der Erforschung von Stürmen verschrieben hat, weigert sich der Mechaniker Breeze, erwachsen zu werden, und hat mit einem Alkoholproblem zu kämpfen. Über die Jahre haben sich die beiden Brüder immer mehr voneinander entfremdet. Allerdings verbindet sie eine tragische Vergangenheit: 25 Jahre zuvor kam ihr Vater vor ihren Augen bei einem Sturm ums Leben, und das hat bei beiden Brüdern seelische Narben hinterlassen. Da die Kleinstadt Gulfport wegen des Hurrikans völlig ausgestorben ist und der örtliche Sheriff mit den Verbrechern paktiert, sind Casey, Will und Breeze vollkommen auf sich allein gestellt - Hilfe von außerhalb werden sie nicht bekommen. Im Kampf gegen die skrupellose Verbrecherbande und den Hurrikan wachsen die drei schließlich über sich hinaus. Regisseur Rob Cohen begann seine Karriere beim Fernsehen, wo er unter anderem einige Episoden der beliebten Krimiserie "Miami Vice" inszenierte, und wechselte mit dem aufwendigen Fantasyfilm "Dragonheart" schließlich ins Blockbuster-Fach. Im Jahr 2001 brachte er dann den ersten Teil der erfolgreichen Action-Reihe "The Fast and the Furious" in die Kinos und blieb diesem Genre auch mit dem Vin-Diesel-Vehikel "xXx - Triple X" treu. Es folgten Produktionen wie "Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers" oder "The Boy Next Door", ehe er sich dem temporeichen Katastrophen-Actionfilm "Im Auge des Hurrikans" widmete. Die Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala teilt einen Sturm anhand seiner Windgeschwindigkeit in eine von fünf Kategorien ein ("schwach", "mäßig", "stark", "sehr stark" und "verwüstend"). In "Im Auge des Hurrikans" bekommen es die Protagonisten mit einem Hurrikan der Kategorie 5 zu tun.
Mit Maggie Grace, Toby Kebbell, Ryan Kwanten, Ralph Ineson, Melissa Bolona, Ben Cross
Als ihn ein Jagdunfall vorübergehend außer Gefecht setzt, verfügt der niederländische Pharmaunternehmer Ludo Rombauts, dass seine Tochter Isabelle die Firma als CEO führen soll. Die Entscheidung des Patriarchen kommt in der Familie nicht gut an. Eigentlich hatte sich Isabelles Bruder Juliën Hoffnungen auf den Posten gemacht. Isabelle will zunächst verzichten und in die USA zurückkehren, entscheidet sich dann aber doch um. Der niederländische Pharmaunternehmer Ludo Rombauts wird bei einem Jagdunfall schwer verletzt. Besorgt eilt seine Familie ans Krankenbett. Auch Tochter Isabelle , die seit geraumer Zeit in den USA lebt, tritt mit ihrem Sohn Art sofort die Reise ins heimische Valkenburg in der Provinz Limburg an. Während sich ihr jüngerer Bruder Quinten über Isabelles Rückkehr freut, ist Isabelles Verhältnis zu ihrer Mutter Riekje und ihrem älteren Bruder Juliën deutlich reservierter. Die Lage spitzt sich zu, als Firmenpatriarch Ludo den Wunsch äußert, dass Isabelle die Führung von Rombauts Pharmaceuticals übernehmen soll. Vor allem Juliën ist außer sich. Immerhin leitet er bereits erfolgreich die Geschäfte der Firma in China. Isabelle bekundet zunächst, gar kein Interesse an dem Posten zu haben. Da es ihrem Vater schon wieder deutlich besser geht, plant sie die baldige Rückkehr nach Amerika. Doch Art, der an Konzentrationsstörungen leidet und ein Einzelgänger ist, hat sich mittlerweile mit Lola (J-Leeta Tijmes), der Tochter einer Pflegerin aus dem Krankenhaus, angefreundet. Obwohl auch sie mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, wirkt sie sehr lebenslustig und lockt Art aus der Reserve. Als Isabelle sieht, wie glücklich ihr Sohn in Lolas Gegenwart ist, beschließt sie, doch in der Heimat zu bleiben. Dem Familienunternehmen droht unterdessen juristischer Ärger in Belgien. Die Eltern eines jugendlichen Amokläufers stellen seine Tat in Zusammenhang mit einem Antidepressivum der Firma Rombauts, das er regelmäßig eingenommen hatte. Darüber hinaus gibt es eine Kontroverse mit der niederländischen Gesundheitsministerin wegen der Preisgestaltung für Medikamente. Vom Krankenbett aus verfügt Ludo, dass Isabelle die Firma in einer TV-Diskussion mit der Politikerin vertreten soll. Sie nutzt die Gelegenheit, um vor laufender Kamera zu verkünden, dass sie die neue CEO von Rombauts Pharmaceuticals sei.
Mit Hanna Verboom, Wim Opbrouck, Jacob Derwig, Katelijne Damen, Bart Bijnens, Roman Derwig, Peggy Vrijens, Teun Luijkx
Als Isabelle gerade dabei ist, Verhandlungen mit der Gesundheitsministerin erfolgreich abzuschließen, sorgt ihr Vater Ludo für einen Eklat und bringt den Deal zum Platzen. Der Firmenpatriarch von Rombauts Pharmaceuticals glaubt, eine bahnbrechende Neuentdeckung in der Hinterhand zu haben: Im Rahmen seines Alzheimer-Forschungsprojekts ist ein Wirkstoff getestet worden, der das Leben des Menschen deutlich verlängern könnte. Während sich Ludo Rombauts daheim von den Folgen seines Jagdunfalls erholt, tritt seine Tochter Isabelle als CEO des Familienunternehmens Rombauts Pharmaceuticals in seine Fußstapfen - sehr zum Missfallen ihres Bruders Juliën . Auch aus dem chinesischen Shenzhen gibt es schlechte Nachrichten für ihn: Aufgrund technischer Probleme in der dortigen Rombauts-Fabrik wurden die Tabletten vorübergehend bei einem Konkurrenten produziert. Nun stellt sich heraus, dass die Medikamente wohl verunreinigt sind. Unterdessen geht Isabelle zusammen mit dem erfahrenen Vorstandsmitglied Dries Lambrechts in Gespräche mit der niederländischen Gesundheitsministerin Jacqueline van Herwijnen . Dabei weicht sie aber schon bald von seiner vorgeschlagenen Strategie ab. Als die Ministerin die mit Ludo vereinbarte Zahlung für ein teures Krebsmedikament in Frage stellt, setzt Isabelle die Politikerin unter Druck. Sie erklärt, dass in diesem Fall das ganze Paket neu verhandelt werden müsste. Gerade als die Ministerin einlenken will, taucht überraschend Ludo im Besprechungsraum in Den Haag auf und erhöht seine Forderungen noch einmal drastisch. Isabelle ist verärgert über die Einmischung ihres Vaters. Aber Ludo zeigt ihr, warum er im Zweifelsfall auf eine Einigung mit der Regierung verzichten kann: Offenbar hat es im Unternehmen bei der Forschung zur Behandlung von Alzheimer eine bahnbrechende Entdeckung gegeben. Ein Medikament mit einem Wirkstoff aus der Islandmuschel hat die Lebenszeit einer Laborratte verdoppelt. Nun muss sich zeigen, ob der Effekt auch beim Menschen eintritt. Ludo selbst nimmt bereits an einem Test teil. Er will der älteste Mensch der Welt werden und den Nobelpreis gewinnen.
Mit Hanna Verboom, Wim Opbrouck, Jacob Derwig, Katelijne Damen, Bart Bijnens, Roman Derwig, Peggy Vrijens, Teun Luijkx
Isabelles Sohn Art ist außer sich. Seine Freundin Lola hatte einen Empfang bei Rombauts Pharmaceuticals verlassen und war spurlos verschwunden. Nun wird sie tot aufgefunden. Während Riekje dafür sorgt, dass ihrem Enkel Psychopharmaka verschrieben werden, muss sich Isabelle um die Zukunft des Alzheimer-Forschungsprojekts kümmern. Viele Investoren wollen aussteigen, doch sie stellt ihnen ein neues Wundermedikament in Aussicht. Eine groß angelegte Suche nach Lola (J-Leeta Tijmes) ist gestartet. Sie war mit Art auf dem Jahresempfang von Rombauts Pharmaceuticals und ist von dort plötzlich verschwunden. Seitdem fehlt von ihr jede Spur. Auch Juliën ist seit seiner Abreise nach China nicht mehr erreichbar. Er wird von ihm unbekannten Männern in einer Wohnung in Shenzhen gefangen gehalten. Sie versorgen ihn mit Essen und frischer Kleidung, sprechen aber nicht mit ihm. Schließlich gelingt es Juliën aber, einen seiner Bewacher zu bestechen und Kontakt zu dem Investor Jerry Kwan (Kok-Hwa Lie) aufzunehmen, den er kurz vor der Entführung kennengelernt hat. Mit Kwans Hilfe gelingt Juliën die Flucht. Daheim in Limburg gibt es derweil eine schreckliche Nachricht: Lola wurde tot aufgefunden. Art ist völlig verzweifelt. Seine Großmutter Riekje sorgt dafür, dass ihm starke Psychopharmaka verschrieben werden. Isabelle muss derweil einen Geschäftstermin wahrnehmen. Wichtige Investoren drohen damit, ihr Geld aus dem Alzheimer-Projekt von Rombauts Pharmaceuticals abzuziehen. Die Forschungsarbeiten dauern ihnen schlichtweg zu lange. Doch Isabelle hat bei dem Meeting mit den Geldgebern ein Ass im Ärmel: Sie zeigt allen die Laborratte "Methusalem", an der erfolgreich das lebensverlängernde Medikament erprobt wurde, das nun den Namen "Elixir" trägt. Überraschenderweise bekommt Isabelle bei dem Meeting zusätzliche Unterstützung von Kwan, den Juliën als Gast mitgebracht hat.
Mit Hanna Verboom, Wim Opbrouck, Jacob Derwig, Katelijne Damen, Bart Bijnens, Roman Derwig, Peggy Vrijens, Teun Luijkx
Isabelle reist nach Brüssel, um an einem Gerichtsverfahren teilzunehmen. Es geht um den Amoklauf eines Schülers, der ein Antidepressivum von Rombauts Pharmaceuticals eingenommen hatte. Der engagierte Anwalt Hamza Toumi will aufzeigen, dass extrem aggressives Verhalten eine Nebenwirkung des Medikaments Aspergon sein könnte. Er scheitert in der Gerichtsverhandlung jedoch mit seinem Antrag, Einsicht in geheime Firmenunterlagen zu erhalten. Isabelle hat herausgefunden, dass Juliën in China verunreinigte Medikamente auf den Markt gebracht hat. Sie fordert ihn dazu auf, den Verkauf sofort zu stoppen. Juliën trifft sich daraufhin mit Jerry Kwan (Kok-Hwa Lie), um eine Lösung für das Problem zu finden. Unterdessen reist Isabelle nach Brüssel, um an einem Gerichtsverfahren gegen Rombauts Pharmaceuticals teilzunehmen. Es geht um den Amoklauf eines Jugendlichen, der neun Mitschüler und sich selbst getötet hat. Der engagierte Anwalt Hamza Toumi vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Gewaltausbruch und dem von Rombauts hergestellten Antidepressivum Aspergon, das der Junge regelmäßig eingenommen hatte. Er fordert die Offenlegung sämtliche Studienergebnisse zu dem Medikament. Doch das Gericht weist sein Anliegen ab. Nach dem juristischen Erfolg bekräftigt Isabelle in einem TV-Interview, dass Aspergon unschädlich sei. Auch ihr eigener Sohn nehme das Medikament. Unterdessen hat Art Ärger an seiner Schule. Er ist dabei erwischt worden, wie er Mitschülern Ritalin verkauft hat. Da sich Isabelle noch in Brüssel aufhält, kümmert sich ihr Vater Ludo um die Angelegenheit. Er schimpft in Anwesenheit des Schulleiters mit Art und versichert, dass das nie wieder vorkommen werde. In Wahrheit sieht er das Vergehen seines Enkels jedoch eher locker. Derweil gerät Juliën in Erklärungsnot, als plötzlich seine chinesische Tochter Ming in Limburg auftaucht. Bislang hatte er seiner Frau Marie noch nichts von ihr erzählt.
Mit Hanna Verboom, Wim Opbrouck, Jacob Derwig, Katelijne Damen, Bart Bijnens, Roman Derwig, Peggy Vrijens, Teun Luijkx
Ludo arbeitet mit voller Kraft auf eine baldige Produktion des vermeintlich lebensverlängernden Wundermedikaments "Elixir" hin. Dazu will er eine eigene Muschelzucht etablieren. Darüber hinaus gibt es in der Familie Grund zum Feiern: Art wird 18 Jahre alt. Seiner Mutter Isabelle kommen derweil Zweifel, ob die Bedenken gegenüber Aspergon berechtigt sind. Sie nimmt Kontakt zu Hamza auf, der in Belgien ihr Prozessgegner war. Ludo und seiner federführenden Forscherin Kim wird ein Video aus einem Seniorenheim zugespielt. Darin ist eine Bewohnerin zu sehen, die an dem Test zum neuen Wundermedikament "Elixir" teilnimmt und nun offenbar aufblüht. Die beiden sind begeistert. Unterdessen erfährt Isabelle , dass ihr Bruder Juliën in China ein falsches Spiel gespielt hat. Er hat seinem früheren Mitarbeiter und heutigen Widersacher Chan Pan die Schuld für die verunreinigten Medikamente in die Schuhe geschoben und ihn somit ins Gefängnis gebracht. Isabelle ist entsetzt, als sie erfährt, dass auch ihr Vater von dieser Lüge wusste. Ludo versucht unterdessen, eine Islandmuschel-Zucht für sein neues Medikament gegen das Altern aufzuziehen. Als ihm Fachleute mitteilen, dass das in den Niederlanden kaum möglich sei, reagiert er ungehalten. Schließlich macht er einen Züchter in Zeeland ausfindig, der sein Problem lösen könnte. Privat gibt es derweil einen Grund zum Feiern: Art wird 18 Jahre alt. Seine Großeltern Riekje und Ludo schenken ihm eine Weltreise. Isabelle ist nicht begeistert. Darüber hinaus macht sie sich Sorgen, dass an den Vorwürfen über die verheerenden Nebenwirkungen von Aspergon doch etwas dran sein könnte. Sie lässt sich alle in der Firma verfügbaren Unterlagen zu dem Medikament aushändigen. Zudem nimmt Isabelle Kontakt zu Anwalt Hamza auf, der im Prozess in Belgien ihr Gegner gewesen war. Sie lädt ihn ein, mit ihr nach Rumänien zu reisen, um dort einen Informanten zu treffen.
Mit Hanna Verboom, Wim Opbrouck, Jacob Derwig, Katelijne Damen, Bart Bijnens, Roman Derwig, Peggy Vrijens, Teun Luijkx