Wir verbringen viele Stunden zu Hause - und Dinge wie Licht, Farben und Platz beeinflussen unsere Psyche. Wie gestalte ich meine Wohnung so, dass sie mir guttut? Leon Windscheid trifft den Hamburger Unternehmer Simon Schäfer. Er hat seine Villa nach seinen eigenen Vorstellungen von gesundem und wohltuendem Wohnen geplant. Natürliche Materialien, viel Tageslicht und der Blick ins Grüne gehören zu seinem Wohnkonzept. Was verraten unsere Wohnungen über uns selbst? Das will Leon Windscheid herausfinden. Einen sehr persönlichen Zugang zum Thema eröffnet die Geschichte von Lena Lademann. Nach ihrer Trennung verliert die Mode-Influencerin ihr vertrautes Zuhause und steht vor einem Neuanfang. In ihrem neuen Domizil auf Mallorca spricht sie darüber, welche zentrale Rolle das Thema Wohnen für sie in dieser Lebensphase gespielt hat. Wohnpsychologin Melanie Fritze ordnet ein, welche Aspekte von Wohnraum besonders relevant für das psychische Erleben sind, welche verbreiteten Fehlannahmen es bei der Einrichtung des eigenen Zuhauses gibt und welche Bedeutung Wohnsicherheit für das psychische Wohlbefinden hat. Für "Terra Xplore" macht Leon in einem Studioexperiment den Praxistest: Anhand von Fotos ihrer Wohnungen müssen die anderen Teilnehmer erraten, was sich daraus über die Menschen dahinter ablesen lässt. Hintergrund ist eine psychologische Studie, nach der bestimmte Persönlichkeitsmerkmale häufig schon durch einen Blick ins Zuhause zutreffend eingeschätzt werden können. Spiegeln unsere eigenen vier Wände wirklich so deutlich, wer wir sind? Wird es den Teilnehmern gelingen, die richtigen Rückschlüsse über die anderen Kandidaten zu ziehen? Wohnraum als Luxusobjekt: Das ist die Mission von Leon Sandhowe. Als Mister Unreal Estate führt er auf seinem YouTube-Kanal durch exklusive Immobilien und Villen. Sicher ist: Je stärker wir uns mit unserem Zuhause identifizieren, desto stabiler wirkt es als psychologischer Anker. Doch beim Wohnen geht es nicht um Luxus, sondern vor allem um die Frage: Was brauche ich wirklich, um mich sicher, inspiriert und geborgen zu fühlen? In dieser Folge zeigt Leon Windscheid, dass bereits kleine Veränderungen im Zuhause das Wohlbefinden unterstützen können. Es braucht dafür keine Luxusvilla, sondern vor allem eine Wohnung, die zu den eigenen Bedürfnissen passt.
Mit einer Alpenüberquerung erfüllt sich "Bergretter"-Schauspieler Sebastian Ströbel einen lang gehegten Traum. Und dann droht die Tour auf 3800 Metern an einer Schlechtwetterfront zu scheitern. Dachstein (2995 Meter): Winter bei minus zehn Grad, Schneesturm, heftiger Wind. Die Bergrettung fliegt diesmal nicht. Ein Notbiwak bei polaren Bedingungen bringt Sebastian an seine Grenzen. Ohne Schlafsack und Zelt muss er eine eisige Nacht draußen verbringen. Seine Reise quer durch die Alpen führt Sebastian Ströbel von der Zugspitze bis zu den Drei Zinnen. Mit einem Biwak auf dem Dachsteingletscher bereitet ihn der Polarexperte Hans Honold auf das Abenteuer vor. Der eisige Wind mit Böen bis zu 60 Kilometern je Stunde bringt die beiden an ihre Grenzen. Doch solche kalten Tage werden immer seltener. In den Alpen steigen die Temperaturen infolge des Klimawandels überdurchschnittlich schnell. Für viele Wildtiere in den Höhenlagen ist das ein Problem. Wissenschaftler vermuten, dass Steinböcke ab circa 20 Grad Celsius in Hitzestress geraten. Mit Wildhüterin Martina Just baut Sebastian im Kaunertal eine Falle, um einen Steinbock zu fangen und mit einem GPS-Halsband zu besendern. Mit diesen Daten, Flugdrohnen und künstlicher Intelligenz versucht die Wildbiologin herauszufinden, ob sich die Tiere in den Alpen an die steigenden Temperaturen anpassen können. Beim Aufstieg zur Wildspitze, mit 3768 Metern der zweithöchste Berg Österreichs, sieht Sebastian mit eigenen Augen, was die Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen konkret bedeuten: Rapider Gletscherrückgang und massive Felsstürze bedrohen das Taschachtal. Tauender Permafrost lässt das Pitztaler Urgestein bröckeln. Gemeinsam mit Thomas Gesell vom Deutschen Alpenverein und Bergführer Raphael Eiter versucht Sebastian, den Gipfel der Wildspitze zu erreichen. Doch eine Schlechtwetterfront droht, die dünne Höhenluft macht der Dreierseilschaft zu schaffen, aufziehender Nebel nimmt ihnen die Sicht im Spaltenlabyrinth des Gletschers. Nach einem Sturz in eine 14 Meter tiefe Gletscherspalte muss Sebastian - gesichert durch Seil und Eisschrauben - die steile, eisige Nordwand besteigen. Wird sein Gipfeltraum in Erfüllung gehen?
"Bergretter"-Schauspieler Sebastian Ströbel will über die Wildspitze auf die Südseite der Alpen. Findet er dabei Hinweise auf Ötzis Mörder? Und den fetten Adrenalinkick auf einer Slackline? Der Todeskampf des Ötzi löst bei Sebastian Beklemmung aus. Eine Slackline in 100 Metern Höhe sorgt für den Adrenalinkick. Für den Schauspieler wird die Alpenüberquerung auch eine Reise zu sich selbst. Sie führt ihn von der Zugspitze bis zu den Drei Zinnen. Wie schon seine Vorfahren vor 6000 Jahren, führt Manuel Götsch jedes Jahr rund 1700 Schafe vom Schnalstal über den Alpenhauptkamm ins Ötztal. Dort verbringt er mit den Tieren den Sommer. Diese Art der Viehwirtschaft heißt Transhumanz und ist immaterielles UNESCO-Kulturerbe. Manuel nimmt Sebastian mit auf eine Runde durch das riesige alpine Gebiet, und gemeinsam versuchen die beiden, ein verletztes Schaf zu retten. Zusammen mit dem Mumienforscher und Anthropologen Albert Zink begibt sich Sebastian auf die Spuren des Ötzi. Ein Gewitter auf dem Weg zur Similaunhütte, Blitzeis und knietiefer Schnee lassen Sebastian erahnen, zu welchen bergsteigerischen Höchstleistungen die Menschen bereits vor über 5000 Jahren fähig waren. Mit originalgetreuen Nachbildungen von Pfeil und Bogen stellen die beiden den Tathergang von Ötzis Tod nach und versuchen so, die letzten Momente in dessen Leben zu rekonstruieren. Gegen Ende der Reise testet Sebastian seine Grenzen aus. Im Pustertal hat eine Gruppe von Slacklinern eine Highline gespannt: einen 570 Meter langen Gurt in 100 Metern Höhe und nur 2,54 Zentimeter breit. Ultimativer Kick oder Albtraum über dem Abgrund? Wird sich Sebastian auf die Highline trauen? Sebastian ist überzeugter Europäer, Geschichte und Klettersteige sind seine große Leidenschaft. Und so wartet am Ende seiner Reise sein persönliches Highlight: die Drei Zinnen! Im Ersten Weltkrieg Schauplatz der grausamen Alpenfront, ziehen sie heute Tausende Besucher aus aller Welt an. Gemeinsam mit Bergführer Daniel Rogger saniert Sebastian mit Bohrmaschine und Haken einen Klettersteig aus dem Ersten Weltkrieg. Daniel führt ihn in ehemalige Schützengräben, Kavernen und über den abenteuerlichen Paternkofel-Klettersteig (2774 Meter).
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, wie Pflanzen mit wechselnden Jahreszeiten und großen Temperaturunterschieden zurechtkommen. Sie befinden sich in einem ständigen Wettlauf mit der Zeit. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Besondere Anpassungen benötigen Pflanzen dort, wo Jahreszeiten herrschen. Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter ab und müssen im folgenden Frühjahr neu austreiben. Sie haben Energiereserven in den Wurzeln gespeichert, die nun zu den Zweigen transportiert werden müssen, wo die Knospen entstehen. Für den nahrhaften Pflanzensaft interessieren sich auch viele Tiere. In Kanada hacken Saftlecker, Vertreter der Spechte, oft Hunderte kleiner Löcher in Ahornbäume, um an den wertvollen "Ahornsirup" zu gelangen. Die Bäume sind hart im Nehmen, doch zu viele Wunden würden sie töten. Der Duft zieht aber auch hungrige Kolibris, Insekten und Hörnchen an. Da die Spechte viel Zeit damit verbringen, die lästige Konkurrenz zu verscheuchen, hacken sie nun weniger Löcher. So können sich die meisten Bäume schließlich erholen und neu austreiben. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastische Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch das Blätterdach, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC verrät, mit welchen Tricks Pflanzen im Wasser überleben. Wasserpflanzen müssen mit starken Strömungen, Dunkelheit und Mangel an Nährstoffen zurechtkommen - eine Welt voller Überraschungen. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Unter den Wasserpflanzen ist die Riesenseerose aus dem Amazonasgebiet eine Besonderheit. Ihre Blätter können einen Durchmesser von mehr als zwei Metern erreichen - doch auch sie fängt klein an. Zunächst strebt eine dornenbewehrte Knospe durchs Wasser - der Sonne entgegen Richtung Oberfläche. Dort drückt sie durch kreisende Bewegungen andere Pflanzen zur Seite. Schließlich entfaltet sich das Blatt, spießt andere Pflanzen auf oder überrollt sie und nimmt ihnen das Licht. Am Ende ist die gesamte Wasseroberfläche von Blättern der Riesenseerose bedeckt. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastische Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Vegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC verrät, mit welchen Strategien Pflanzen in Wüsten überleben können. Sie haben verblüffende Tricks entwickelt, um mit der Trockenheit zurechtzukommen - denn Wasser bedeutet Leben. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Zu den charakteristischsten Wüstenpflanzen gehören Kakteen. Eine der größten Arten ist der Saguaro, der im Südwesten Nordamerikas vorkommt. In seinem Inneren speichert er Wasser. Um möglichst viel davon aufnehmen zu können, ist der Stamm mit flexiblen Rippen überzogen, die sich wie eine Ziehharmonika ausdehnen und zusammenziehen können. Ein Trick, den viele Kakteen beherrschen. Eine weitere Kaktus-Art wächst auf einer abgelegenen felsigen Insel vor der Küste Mexikos. Dort nistet eine große Kolonie von Seevögeln - vor allem Tölpel. Sie ernähren sich von Fischschwärmen aus dem die Insel umgebenden Meer. Dabei entsteht viel Kot, den Pflanzen normalerweise nur in geringen Mengen vertragen. Die Kakteen haben jedoch einen Weg gefunden, die toxischen Anteile des Kots zu tolerieren und die ebenfalls enthaltenen Nährstoffe für ihr Wachstum zu nutzen. Tatsächlich gedeihen die Pflanzen dort so gut, dass sie einen regelrechten Wald bilden. Die Tölpel nutzen die Kakteen, um in deren Schatten ihre Jungen aufzuziehen. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastische Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Wüstenvegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Die neue bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche Planet-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Die erste Folge der Koproduktion von ZDF, "Terra X" und der BBC entführt in die Welt der Tropen. Nirgendwo ist die Vielfalt an Pflanzen größer als dort. Ein Lebensraum, der geprägt ist von großer Hitze, starken Regenfällen und enormer Konkurrenz ums Licht. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Der Artenreichtum der Pflanzen nimmt von den Polen zum Äquator zu, im Tropengürtel ist er am größten. Daher konkurrieren in tropischen Regenwäldern Tausende von Arten ums Licht. In Mittelamerika hat eine Baumart dabei eine besondere Strategie entwickelt - der Balsabaum. Er kann pro Jahr mehrere Meter wachsen, während seine Konkurrenten es meist nur auf wenige Zentimeter bringen. So erreicht der Balsabaum als Erster das lichtdurchflutete Kronendach - doch das schnelle Wachstum hat einen Nachteil. Der Balsabaum kann keine solide Holzschicht anlegen, sein Holz bleibt voller Hohlräume. Und so stirbt der Emporkömmling oft schon nach nur 30 Jahren, während die langsamere Konkurrenz Hunderte von Jahren alt werden kann - falls sie einen Platz an der Sonne erreicht. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein Perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt ihre fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen durchs Blätterdach, und Zeitraffer-Kameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert das Verhältnis von Menschen und Pflanzen. Sie liefern Nahrung, Luft zum Atmen oder Kleidung. Aber dieses Verhältnis ändert sich. Und damit auch die Zukunft unseres grünen Planeten. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Wie sehr wir Menschen von Pflanzen und ihren Bestäubern abhängen, zeigt sich unter anderem in Kalifornien, dem weltweit größten Anbaugebiet für Mandeln. Die Bäume erstrecken sich in endlosen, gleichmäßigen Reihen über die Landschaft. Zur Blüte müssen sie bestäubt werden, damit sich Mandeln entwickeln können. Doch bei der Anlage der riesigen Monokulturen wurden die einheimischen Pflanzen und Tiere weitgehend ausgerottet. Dadurch gibt es fast keine Insekten mehr, die die Bäume bestäuben könnten. Um dieses Problem zu lösen, werden Millionen von Honigbienen aus den ganzen USA herangekarrt. Eine aufwendige und kostspielige Angelegenheit. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastische Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Vegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Die Lebensräume auf der Erde könnten unterschiedlicher kaum sein. Auf den ersten Blick scheinen sie wie verschiedene Welten. Doch es gibt Verbindungen: Keine existiert ohne die anderen. Dirk Steffens zeigt überraschende Abhängigkeiten zwischen extremen Welten und entdeckt, dass ein unscheinbarer Organismus auf seiner Reise um den Globus Einfluss auf das Schicksal des ganzen Planeten nimmt. Ohne ihn sähe unsere Welt völlig anders aus. Die Erde ist geprägt durch Regionen mit extrem unterschiedlichen Bedingungen: staubtrockene Wüsten, eisige Polarregionen, tropische Regenwälder. Auf den ersten Blick besteht zwischen ihnen keine Verbindung. Doch allmählich enthüllt die Wissenschaft, wie alles mit allem verbunden ist: Unser Planet funktioniert wie ein Super-Organismus. Veränderungen an einer Stelle haben Folgen für ein ganzes Netzwerk, das den Globus umspannt. Im ersten Teil der "Faszination Erde"-Herbststaffel zeigt Dirk Steffens, was man von den Abhängigkeiten weiß und stößt dabei auf manche Überraschung. Die Entdeckungsreise beginnt in der Arktis. In den Gletschern auf Spitzbergen steckt jede Menge Dreck. Und der löst einen wahren Boom aus: Kleinstlebewesen, wie Kieselalgen, vermehren sich im Polarmeer unglaublich schnell und dienen vielen Tieren als Nahrung. Die Bedeutung der Kieselalge wurde lange unterschätzt. Dabei stehen Kieselalgen nicht nur als Bestandteil des Planktons am Beginn der Nahrungskette, sie zählen darüber hinaus zu den wichtigsten Sauerstoffproduzenten, sie sind für einen erheblichen Anteil des Sauerstoffs in der Atmosphäre verantwortlich. Seit Jahrmillionen sammeln sich die Bestandteile der Kieselalgen-Skelette in Form von sogenanntem "Marinen Schnee" in Massen auf dem Meeresgrund. Tektonische Veränderungen bringen diese Überreste schließlich an die Oberfläche. Gewaltigen Umwälzungen ist es zu verdanken, dass mineralische Bestandteile der Kieselalgen sich heute im Sand der Sahara finden, der dadurch reich an Nährstoffen ist. Doch ohne Wasser kann der Dünger keine Wirkung entfalten. Das Leben in extrem trockenen Wüstenregionen ist für seine Bewohner ein ständiger Kampf. Mit den harschen Bedingungen kommt eine Pflanze in der Namib-Wüste, der ältesten Wüste der Welt, besonders gut zurecht. Die Welwitschie ist eine wahre Wunderpflanze. Dirk Steffens entdeckt, welch verblüffende Technik die Pflanze zum Überleben entwickelt hat, und wie sie bis zu 1500 Jahre alt werden kann. Wüstenelefanten sind ebenfalls wahre Überlebenskünstler in einer kargen, fast wasserlosen Öde. Die Dickhäuter haben die Fähigkeit entwickelt, mit ihren Füßen Wasser selbst noch in fünf bis zehn Metern Tiefe im Untergrund aufzuspüren. In diesem schier endlosen Sand-Meer der Namib gerät Dirk Steffens in einen Sandsturm. Dabei erfährt er am eigenen Leib, wie gewaltig die Kräfte in der Atmosphäre sein können. Stürme können den feinen Sand in hohe atmosphärische Schichten und bis in den Dschungel Südamerikas verfrachten. Dort ist er - mit seiner mineralischen Fracht - das Lebenselixier üppiger tropischer Wälder. Wer den Wegen der Kieselalge folgt, erfährt, wie eisige Welten, staubtrockene Wüsten und regenreiche Wälder durch ein unsichtbares Netzwerk verbunden sind, und wie die eine Welt ihr Gesicht dem Einfluss der anderen verdankt.
Unsere Erde wandelt stetig ihr Gesicht. Damit stellt sie das Leben vor besondere Herausforderungen. Dirk Steffens zeigt, mit welch erstaunlichen Strategien Tiere auf den Wandel reagieren. Das Leben hat besondere Fähigkeiten entwickelt, diesen Veränderungen zu begegnen: Mobilität. Damit konnten Tiere den gesamten Planeten erobern. Und nicht nur das - das Leben auf der Erde bildet ein komplexes Netzwerk, nichts bleibt darin ohne Wirkung. Die größte Tierwanderung der Welt: Alljährlich begeben sich in Ostafrikas Serengeti mehr als 1,5 Millionen Gnus auf eine unglaubliche Reise. Sie entfliehen der Trockenheit, die regelmäßig im Lauf der Jahreszeiten die Serengeti heimsucht. Doch wenn ein Landstrich ausdörrt, regnet es in einem anderen. Die Gnus haben sich diesem Wandel angepasst. Mit den Wanderungen gelingt es ihnen, dem Hungertod zu entgehen. Doch die Route ist gefährlich, der reißende Mara-Fluss ist voller hungriger Krokodile. Jenseits des Flusses wartet auf die Wanderer das Paradies - bis auch hier die Trockenheit die Gnus zum Weiterziehen zwingt. Dirk Steffens zeigt, dass die Tiermigration auch selbst ihren Teil zum Gedeihen der Graslandschaften beiträgt. Die Gnus und Zebras hinterlassen in der Serengeti mehr als 400 Tonnen Dung am Tag. Dadurch entsteht ein wunderbarer Nährstoffkreislauf, von dem alle Savannenbewohner profitieren: Insekten, Elefanten, Raub- und Weidetiere. Netzwerke des Lebens, angetrieben durch Tierwanderungen über Tausende von Kilometern, gibt es auch in den Meeren: Wale ziehen mit den Strömungen, den Autobahnen der Ozeane. Sie pendeln so zwischen warmen Gewässern, in denen sie ihre Jungen aufziehen, und den Polarmeeren. In der Arktis findet Dirk Steffens den Grund für ihre Reise in die eisigen Gebiete: Krill. Nirgendwo auf der Welt ist er so zahlreich und fett wie hier. Fünf Monate lang frisst beispielsweise der Buckelwal in den nährstoffreichen Jagdgründen bis zu 1,5 Tonnen Krill täglich. Das kann für ein ganzes Jahr reichen. Und gleichzeitig tragen die Wale zum Futterreichtum der Meere bei: Ihre Ausscheidungen sind Dünger für die Unterwasserwelt. Die Rentiere Kanadas gehören zu den "Marathonläufern" im Tierreich - immer auf den Spuren der besten Überlebensbedingungen. Auf der norwegischen Insel Spitzbergen leben Verwandte der kanadischen Rentiere, allerdings sehen sie völlig anders aus: Sie sind erheblich kleiner und werden nur halb so alt wie ihre ziehenden Artgenossen. Vor langer Zeit haben erdgeschichtliche Veränderungen eine Gruppe auf der Insel isoliert, die Brücke zum ursprünglichen, weiten Lebensraum wurde abgeschnitten. Die Gruppe musste sich allmählich an die Bedingungen in der Isolation anpassen, das beschränkte Nahrungsangebot führte im Lauf der Evolution zur sogenannten Inselverzwergung. Veränderungen, die dem Leben Zeit für Anpassungen lassen, führen zu erstaunlichen Entwicklungen. Doch der Mensch hat mancherorts Lebensräume in kurzer Zeit derart umgestaltet, dass Tieren keine Zeit blieb, Anpassungen zu entwickeln. Forschende sind dabei, Fehler der Vergangenheit zu erkennen und Tieren wieder den Raum zurückzugeben, den sie für ihre Mobilität brauchen. Dirk Steffens geht der Frage nach, wie wir die Zukunft der Arten sichern können. Je besser wir das Zusammenspiel der Natur und ihrer Bewohner verstehen, je mehr wir darüber wissen, wie viel Lebensraum zum Überleben notwendig ist, desto besser können wir unsere Mitbewohner schützen.
Die Erde war und ist schon immer ein wilder Ort. Das Leben muss seit jeher mit den wechselnden Bedingungen zurechtkommen. Doch die Herausforderungen sind heute größer als je zuvor. Dirk Steffens stellt sich eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie wird der Mensch die wachsende Dynamik des Planeten meistern? Bisher hat das Leben immer einen Weg gefunden, vor großen Veränderungen, sogar Katastrophen in der Vergangenheit zu bestehen. Unsere Erde, so ruhig sie auch von außen erscheinen mag, ist ein wilder Ort. Angetrieben von inneren und äußeren Kräften, ist sie dynamisch und ständig in Bewegung. Die Gewalten aus der Tiefe brechen sich in Form von Naturkatastrophen immer wieder Bahn. Landschaften haben sich über Jahrmillionen geformt, Stoff - und Energiekreisläufe entwickelt. Ihr heutiges Gesicht und ihre Bewohner sind das Produkt ihrer wilden Natur. In dieser Folge geht Dirk Steffens der Frage nach, mit welchen Strategien das Leben gelernt hat, auf die seit Anbeginn natürlichen dynamischen Herausforderungen unseres Planeten zu reagieren. Der Blick ins Tierreich zeigt, dass eine besondere Strategie immer erfolgreich war: Dem Leben gelingt es, sich selbst stabile Verhältnisse und Lebensräume zu schaffen, und die wilden, sich stetig wandelnden Bedingungen des Organismus Erde zu überwinden. Pflanzen haben verblüffende Techniken entwickelt, um sich an extreme Bedingungen anzupassen. Dirk Steffens entdeckt, wie es ein Wüstengewächs wie die Nara schafft, nicht nur an einem der trockensten Orte der Welt zu überleben, sondern auch noch saftige Melonen zu produzieren. Waldelefanten als "Architekten des Dschungels" haben die Fähigkeit entwickelt, ihren undurchdringlichen Lebensraum ständig zu bearbeiten. In Gruppen durchpflügen sie regelrecht ihren Lebensraum und machen das Dickicht nicht nur für sich selbst bewohnbar. Damit sichern die Dickhäuter dem Wald selbst das Überleben. Termiten sind grandiose Baumeister. Sie errichten mannshohe Wohntürme, die im Verhältnis für die Tiere so groß sind wie die Zugspitze für einen Menschen. Dirk Steffens erforscht, wie sich die Verwandten der Schaben mit ihren Städten aus Erde, Speichel und Kot von den widrigen Bedingungen ihrer Umgebung weitgehend unabhängig gemacht haben. Neben der biologischen Anpassung wurde schließlich die Fähigkeit, Erfahrungen von Generation zu Generation weiterzugeben, zu einer Erfolgsstrategie. Dirk Steffens beobachtet, zu welchen Fertigkeiten es unsere nahen Verwandten, die Schimpansen, gebracht haben. Die Strategie, sich weitgehend von den natürlichen Kreisläufen unseres Planeten zu entkoppeln, hat der moderne Mensch zur Perfektion getrieben. Er hat es als einziges Tier geschafft, alle Lebensräume zu zähmen, sich alle Welten der Erde eigen zu machen, auch die kältesten und heißesten Regionen zu besiedeln. Er verändert und gestaltet sie; Städte und Zivilisation sind Resultate der Anstrengungen, den wilden Planeten zu bändigen. Doch das hat nun Konsequenzen für den Organismus Erde: Der Energiehunger kann uns jetzt zum Verhängnis werden. Es droht ein Zustand von zunehmender Instabilität. Die Berichte aus der Klimaforschung sind unmissverständlich: Die Ergebnisse einer großen Arktis-Expedition, der "Polarstern"-Mission, sind alarmierend. Dirk Steffens begibt sich auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage, was wir der neuen Dimension des Wandels entgegenstellen können. Denn ganz hoffnungslos scheint es nicht: Als einzige Art auf der Welt sind wir in der Lage, unsere Zukunft selbst zu bestimmen. Wie wird der Mensch seine besonderen Fähigkeiten nutzen?
Um Lösungen für heutige Probleme zu finden, entdecken Experten vergessene Schätze der Natur: von Bananenblatt-Verpackungen bis zu alten Heilkräutern. Ideen der Vorfahren für die Zukunft. In Indien ersetzen Bananenblätter Plastik, alte Heilkräuter aus deutschen Wäldern und sizilianisches Manna bereichern die Medizin, prähistorische Schädel aus Schottland und Pariser Bauern des 19. Jahrhunderts zeigen, wie nachhaltige Ernährung aussehen könnte. Selbst das Thema Nahrungsmittelsicherheit trieb unsere Vorfahren um. Auf den Lofoten in Norwegen beginnt eine Fischerstochter, Algen zu ernten, um der Überfischung etwas entgegenzusetzen. Keine Neuigkeit, wie sie lernt, denn neolithische Grabfunde in Schottland beweisen, dass unsere Ahnen schon vor langer Zeit regelmäßig Algen aßen. Selbst Nahrungsergänzungsmittel kannten sie bereits. Auf Sizilien erlebt das biblische Manna ein Revival: Es wurde über Jahrhunderte als Superfood empfohlen - gewonnen aus dem Harz der Manna-Esche. Das Wissen darum ging fast verloren, doch sizilianische Landwirte beleben die Tradition wieder und Biochemikerinnen und -chemiker entschlüsseln das pharmakologische Geheimnis dahinter.
Nachhaltigkeit ist keine Erfindung der Moderne: Von Spaniens Höhlenhäusern bis zu Japans Edo-Zeit zeigt das Wissen unserer Ahnen, wie klimafreundliches Leben schon früher gelang. Traditionelle Architektur kühlt in Spanien ohne Klimaanlage, Japans altes Null-Müll-Prinzip ist Vorbild für Kreislaufwirtschaft. Mittelalterliche Fangquoten am Bodensee, indigene Feuerpraxis in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten liefern Zukunftsideen. Wie lebten Menschen früher klimafreundlich, lange bevor es den Begriff Nachhaltigkeit gab? In Spanien inspiriert traditionelle Architektur mit kühlen Höhlenhäusern, in Japan wird die Null-Müll-Gesellschaft der Edo-Zeit zum Vorbild moderner Kreislaufwirtschaft und am Bodensee nutzte man schon im Mittelalter Fangquoten für enkeltaugliche Fischerei. Indigene Feuerpraktiken in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten in Mexiko offenbaren, wie Lowtech gegen Megafeuer und steigende Meere helfen kann - und warum die Lösungen von morgen oft tief in der Vergangenheit wurzeln.
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "hipsten Haaren", den "krassesten Kindheiten" und den "kühnsten Aussteigern der Geschichte". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Schon immer gab es beschwerliche Berufe. Zeit, sich dem einen oder anderen mal zu widmen, denn einer muss den Job ja machen. Außenminister, Innenminister, Finanzminister - sie sind die Mächtigen, die unser Land lenken. Im alten Rom sah das noch ganz anders aus. Die Übersetzung des lateinischen Wortes Minister verrät es schon: Minister waren Diener. Der Aufstieg des Berufsstandes beginnt im Mittelalter. Aus den unfreien Handlangern werden adlige Gesandte. Darüber hinaus gab es auch damals schon klassische Berufe wie Feuerwehrmann oder Arzt. Chirurgen sind heute die Stars unter den Ärzten. Im Mittelalter sah das noch ganz anders aus. Da hießen Chirurgen noch Wundärzte. Sie waren keine Akademiker, sondern ausgebildete Handwerker, und die Zunft bestand überwiegend aus Heilern und sonstigen Scharlatanen. "Die glorreichen 10 - die beschwerlichsten Berufe der Geschichte" wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Berufe in einem völlig willkürlichen Ranking. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "hipsten Haaren", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. "They never come back" - "Sie kommen niemals zurück", lautet eine alte Boxerweisheit. Aber stimmt das überhaupt? Die erstaunlichsten Comebacks ereignen sich wahrscheinlich im Sport. Die größten Aufholjagden, nicht mehr für möglich gehaltene Siege, irre Wendungen und spektakuläre Wiederauferstehungen. Auch Politiker und große Staatsmänner feiern spektakuläre Comebacks. In weniger als einem Jahrzehnt hatte sich der kleine Korse Napoleon Bonaparte zum mächtigsten Mann Europas hochgekämpft. Doch als er sich im Jahr 1814 entschloss, auch noch das Zarenreich zu erobern, ging er zu weit: Im russischen Winter verlor er den Großteil seiner Grande Armée. War das das Ende seiner Herrschaft, oder gelang ihm ein politisches Comeback? "Die glorreichen 10: Die kämpferischsten Comebacks der Geschichte" wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Ereignisse der Geschichte in einem völlig willkürlichen Ranking. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
"Die glorreichen 10" geht in die dritte Runde und fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "beschwerlichsten Berufen", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Kultige Grafiken skizzieren amüsante Anekdoten. Die Welt ist voll von gruseligen Geschichten. Je absurder, desto besser. Wir scheinen sie zu lieben. Grund genug, sich einige mal genauer anzuschauen. Mit dabei: Klassiker wie "Frankenstein". Die Schauergeschichte, die Mary Shelley 1816 schrieb, wurde zu einem der berühmtesten Horror-Romane aller Zeiten. Natürlich auch unter den Top Ten, das Horror-Szenario schlechthin: ein einsames Schloss in Transsilvanien, Fledermäuse flattern, Blitze zucken. Im Keller steht ein dunkler Sarg, aus dem sich des Nachts Graf Dracula erhebt, um seinen Durst nach Blut zu stillen. Bereits vor 1200 Jahren fürchteten sich die Menschen in Europa vor Untoten, die keine ewige Ruhe finden. Bis ins 18. Jahrhundert wurden potenzielle "Wiedergänger" in ihren Särgen gefesselt, festgenagelt oder mit Steinen beschwert. So wollte man verhindern, dass sie sich aus ihren Gräbern erheben und nachts ihr Unwesen treiben. Egal, ob nun Dracula persönlich, Wiedergänger oder Nosferatu - häufig beschreiben die gruseligen Geschichten Phänomene, die sich schlecht oder gar nicht erklären lassen. Zwar sind die meisten an den Haaren herbeigezogen, aber nicht alle können widerlegt werden. Ein Großteil ist dazu noch überaus unterhaltsam. Überzeugen Sie sich selbst in "Die glorreichen 10 - Die gruseligsten Geschichten der Geschichte". Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance, die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei "Sketch History" als Shakespeare, Kolumbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orléans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen, verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als "Geschichten-Erzähler" aus dem Off.
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Don Gilet, Don Warrington, Shantol Jackson, Ginny Holder, Élizabeth Bourgine, Tobi Bakare, Anthony J. Abraham, Michelle Greenidge, Mark Holden, Stephen Odubola
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Don Gilet, Don Warrington, Shantol Jackson, Ginny Holder, Élizabeth Bourgine, Shaquille Ali-Yebuah, Simon Lennon, Adam James, David Avery, Sofia Oxenham, Joy Richardson, Bhavna Limbachia
Nach einem Routineeinsatz verschwindet Julius Mommsen, der 23-jährige Rettungssanitäter in Ausbildung - und mit ihm der Rettungswagen. Radek und sein Team erfahren von Julius' Kolleginnen Elsa Kubischek und Brigitte Zöllner von den Problemen der Rettungssanitäter: Immer öfter stoßen sie bei ihren Einsätzen an ihre Grenzen und entwickeln daher eigene Strategien, um mit dem Druck umzugehen. Julius' Partnerin Jenny Malchow berichtet, dass ihr Freund in letzter Zeit Schwierigkeiten gehabt habe, einen Einsatz zu verarbeiten, bei dem die Ehefrau von Erik Hausmann zu Tode gekommen war. Rettungssanitäter Marco Zöllner war bei diesem Einsatz mit dabei. Er und Julius teilten ein Geheimnis, das die Ermittler nun ans Licht bringen.
Mit Hans-Werner Meyer, Jasmin Tabatabai, Josephin Busch, Aleksandar Radenkovic, Leon Blaschke, Antonia Breidenbach, Diane Willems, Jeremy Mockridge, Sebastian Fräsdorf, Susanne Szell, Daniel Rodic
Der Banker Rafael Hauser verschwindet am frühen Morgen unerwartet aus seinem Büro - ausgerechnet kurz vor einem wichtigen Geschäftsabschluss, auf den er lange hingearbeitet hatte. Seine Kollegin Britta Voigt offenbart, dass Rafael unter großem Stress und Performancedruck in seinem Job gestanden habe. Dies führte dazu, dass Rafaels Ehe mit Katrin Hauser zerbrach. Sie lebt nun mit dem gemeinsamen Sohn Finn bei ihrem Bruder Joachim Zermos. Es stellt sich heraus, dass Rafael unter psychischen Problemen litt und deshalb in Therapie bei Dr. Felix Struff war. Rafaels Probleme verschärften sich, als er erfuhr, dass ausgerechnet sein Chef Ludwig Behnke eine Affäre mit seiner Ex-Frau Katrin hatte.
Mit Hans-Werner Meyer, Jasmin Tabatabai, Josephin Busch, Aleksandar Radenkovic, Maximilian Grill, Judith Neumann, Peter Fieseler, Karolina Lodyga, Christian Kerepeszki, Till Wonka, Aithon Avgoustakis
Das "ZDF Magazin Royale" hebt seinen Vorhang. Jan Böhmermann begrüßt die Zuschauer zu seiner Late-Night-Satire. Gesellschaftlich relevante Themen gepaart mit Witz und Ironie. Jan Böhmermann stößt Debatten an, begrüßt streitbare Gäste und musiziert mit dem Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld. Unterhaltung, Überraschung und Erkenntnisgewinn - willkommen zum "ZDF Magazin Royale!"
Produkte mit Ballaststoffen und Probiotika versprechen ein gesundes Darm-Mikrobiom. Aber was steckt hinter diesem Hype? "MAITHINK X" klärt auf, was ein gut funktionierender Darm braucht. "MAITHINK X" nimmt die wachsende Industrie rund um Mikrobiom-Produkte in den Blick. Was ist von angeblichen Wundermitteln gegen Verstopfung, Durchfall und Blähungen zu halten?
Hier werden die Nachrichten mit viel bissigem Witz beleuchtet. Aufs Korn genommen wird dabei das aktuelle Tagesgeschehen aus Nachrichtensendungen und Politik.
Der "Neo Social Club" geht in die zweite Runde, und Laura Larsson präsentiert auch dieses Mal ihren Gästen wieder einen bunten Mix an viralen Trends, Memes und höchst unterhaltsamem Content. In jeder Folge batteln sich die Gäste und werden von Laura herausgefordert, sich in Games zu beweisen. Zum Line-up von Staffel II gehören Ana Lucía, Parshad Esmaeili, Tülin Sezgin, Tutty Tran, Rebecca Pap, Marie Lina Smyrek, Niklas & David, Caro Worbs und viele mehr.
Der "Neo Social Club" geht in die zweite Runde, und Laura Larsson präsentiert auch dieses Mal ihren Gästen wieder einen bunten Mix an viralen Trends, Memes und höchst unterhaltsamem Content. In jeder Folge batteln sich die Gäste und werden von Laura herausgefordert, sich in Games zu beweisen. Zum Line-up von Staffel II gehören Ana Lucía, Parshad Esmaeili, Tülin Sezgin, Tutty Tran, Rebecca Pap, Marie Lina Smyrek, Niklas & David, Caro Worbs und viele mehr.
Produkte mit Ballaststoffen und Probiotika versprechen ein gesundes Darm-Mikrobiom. Aber was steckt hinter diesem Hype? "MAITHINK X" klärt auf, was ein gut funktionierender Darm braucht. "MAITHINK X" nimmt die wachsende Industrie rund um Mikrobiom-Produkte in den Blick. Was ist von angeblichen Wundermitteln gegen Verstopfung, Durchfall und Blähungen zu halten?
Kurz vor Weihnachten gehen die Schwestern Ida und Tuva auf Tauchgang. Nach einem Felsrutsch ist Tuva unter Wasser eingeklemmt, und Ida ist mit der Rettung auf sich allein gestellt. Unter Wasser wird die Luft für Tuva knapp. Über und unter Wasser sucht Ida verzweifelt nach einer Möglichkeit, den schweren Felsen zu bewegen, der ihre Schwester festhält. Norwegen kurz vor Weihnachten. Ida reist aus Schweden an, um ihre Schwester Tuva und ihre Mutter Anne zu besuchen. Die Frauen wollen ihrem jährlichen Ritual, einem Tauchgang zu dritt im Dezember, nachgehen. Ida lebt in Schweden, hat einen Mann und zwei Kinder. Doch die Beziehung ist in einer schweren Krise, die Ehe droht zu scheitern. Ein Trauma für Ida, da sie immer noch unter der Scheidung ihrer Eltern vor vielen Jahren leidet. Ihrer Mutter ist Ida entfremdet, während Tuva eine sehr enge Beziehung zu Anne unterhält, im selben Haus lebt und auch jenseits des vorweihnachtlichen Rituals mit der Mutter Tauchgänge unternimmt. Wegen einer schweren Erkältung muss Anne zu Hause bleiben. Nur Hund Knut begleitet die Schwestern am nächsten Morgen in die Einsamkeit der norwegischen Fjordlandschaft. Mit dem Auto machen sie sich auf den Weg zu einem Strand, den sie als Ort für den Tauchgang ausgesucht haben. Unterwegs treffen sie auf eine Frau mit einer Autopanne. Tuva will helfen und legt den Wagenheber an, doch in dem Moment kommt bereits der Pannendienst. Die Schwestern fahren weiter, packen aber ihren Wagenheber nicht in den Kofferraum zurück. Der Tauchgang verläuft zunächst harmonisch. Tuva ist Profitaucherin, reinigt Schiffsschrauben und will nach Weihachten für vier Monate auf den Philippinen arbeiten, um dem norwegischen Winter zu entfliehen. Sie dirigiert die Schwester durch enge Gänge und klaustrophobische Höhlen. Sogar Belugawale tauchen vor den Frauen auf, drehen aber plötzlich ab und verschwinden in der Tiefe. Nicht ohne Grund: Sekunden später kommt es zu einem Felsrutsch unter Wasser, und Tuva wird von einem schweren Gesteinsbrocken eingeklemmt. Sie fordert Ida auf, den Wagenheber aus dem Kofferraum zu holen, um den Felsbrocken hochzustemmen. Als Ida auftaucht, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass der Felsrutsch auch über Wasser zu verheerenden Felsabgängen geführt hat. Ihre Ausrüstung ist unter Steinen begraben, darunter auch der Autoschlüssel. Hund Knut sitzt unverletzt neben dem verschlossenen Wagen. Zwar gelingt es Ida, das Auto zu öffnen, doch der Wagenheber fehlt. Für Ida beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit, denn Tuva befindet sich in 33 Metern Tiefe, und ihr Sauerstoff wird knapp.
Mit Madeleine Martin, Moa Gammel Ginsburg, Trine Wiggen, Maja Söderström, Irma Jenny Hallberg, Ingrid Pettersen, Olle Wirenhed
Eine internationale Taskforce mit dem Amerikaner Anthony Kurz, dem Russen Slavek und dem Chinesen Xi Ning startet vom Kosmodrom Baikonur ins All, um die Labore der Raumstation ISS abzubauen. Am letzten Tag der Mission kommt bei einem Andockmanöver der Transporter vom Kurs ab. Anthony Kurz ignoriert die Kommandos aus der Bodenstation und versucht eigenständig, den Kurs der Raumstation anzupassen. Doch er kann eine Kollision nicht verhindern. Sein letztes Lebenszeichen ist der verzweifelte Ruf nach "Anna". Der Kontakt bricht ab, und in der Kontrollstation geht man davon aus, dass die Besatzung nicht überlebt hat. Die französische Kosmonautin Anna Zarathi, die eine Liebesaffäre mit Anthony hatte, soll bei der Aufklärung des Falles helfen. Währenddessen findet der Polizist Isaak Turgun auf einer Gebäuderuine in der kasachischen Steppe eine enthauptete Männerleiche, die vollständig mit Wachs überzogen ist. Unter der Haut ist ein Mikrochip, den Isaak an sich nimmt. Handelt es sich bei der Leiche um Anthony? Kurz darauf wird Isaaks Kollege, der beim Leichenfund dabei war, umgebracht. Die Daten im Kosmodrom zeigen, dass die ISS trotz der Kollision in Bewegung ist und die Bahn des amerikanischen Spionagesatelliten Starlight kreuzt - auf dessen Bildern Anthony zu sehen ist. Doch Anna hat gerade seine Leiche identifiziert. Kann Anthony gleichzeitig tot und lebendig sein?
22 Stunden nach dem Unfall klammert Anna sich weiterhin an die Hoffnung, dass Anthony am Leben ist. Sie glaubt, dass eine Evakuierung von außen die einzige Chance ist, die Besatzung zu retten. Doch Anna leidet schon länger an einer psychischen Erkrankung und das Gremium hat Zweifel daran, ob sie der Mission gewachsen ist. Erst als die Ingenieurin Reva die Lichtsignale der ISS mit "Send Anna only" entschlüsseln kann, fällt die Entscheidung, Anna mitzunehmen. Der Sicherheitsdienst des Kosmodroms ist derweil alarmiert und setzt alles daran, in den Besitz des Mikrochips zu kommen. Doch Isaak lässt der Fall nicht mehr los. Er hatte schon zuvor eine Leiche auf dem Dach einer Obdachlosenunterkunft in Baikonur gefunden, auch sie trug einen Mikrochip unter der Haut. Isaak ist sich sicher, dass die Russen sie umgebracht haben, und nun nach dem dritten Besatzungsmitglied suchen. Er ist überzeugt, dass Anna ihm bei der Aufklärung des Falls helfen kann und dringt in die Quarantänestation ein, auf der sich Anna, in Vorbereitung auf ihre Mission, befindet. Doch er ist nicht der Einzige, der nach Anna sucht.
Die Quarantänestation im Krankenhaus ist verwüstet. Lydia Joukovskaïa, die Leiterin des Kosmodroms, glaubt den Aussagen des Sicherheitsdienstes nicht, dass Isaak verantwortlich ist. Der französische Delegierte Xavier De Livier vermutet derweil eine Sabotage der ISS. Tatsächlich stoßen die Ingenieure Reva und Mikhail auf einen von einem amerikanischen Satelliten gefälschten Datensatz. Ein erster Verdächtiger ist schnell gefunden. Anna will den Wissenschaftler Gilgamesch aufsuchen, der eine russische Bodenstation mit einem Radar-Tracker betreibt. Dessen Aufzeichnungen zeigen, dass mitten in einem Sonnensturm etwas in die Erdatmosphäre eingedrungen ist. War es die Besatzung der ISS, die auf der Erde gelandet ist? Die Jagd nach dem Mikrochip geht weiter. Anna und Isaak müssen fliehen. Gilgamesch übermittelt Tonspuren, die das Eindringen der Kosmonauten in die Erdatmosphäre beweisen. Doch dann treffen Sicherheitskräfte bei ihm ein.
Mithilfe von Gilgamesch kann Anna den Ort der Landung der Besatzung der ISS bestimmen. Isaak ist weiterhin überzeugt, dass die Besatzung tot ist, doch Anna ist sicher, dass Anthony lebt. Jeder verdächtigt jeden: Schicken die Amerikaner gefälschte Bilder auf die Erde, um die Landung der Kosmonauten zu vertuschen oder verheimlicht der russische Sicherheitsdienst etwas? Warum wurden Daten eines Eintritts in die Erdatmosphäre gelöscht? Anna und Isaak finden schließlich eine Raumkapsel in der Steppe und entdecken Xi Ning, der sich versteckt hält. Doch bevor er mit ihnen sprechen kann, stirbt er in einem Kugelhagel des Kosmodrom-Sicherheitsdienstes. Lydia bewahrt Anna und Isaak gerade noch vor dem Hinterhalt und kommt ihnen zu Hilfe. Gleichzeitig sendet die ISS auf einer Fernsehfrequenz ihren letzten Hilferuf.
Anna hat den Hilferuf der ISS gesehen, aber Xi war eindeutig auf der Erde. Sie warnt Lydia, dass es keine Rettungsmission geben wird, falls den Delegierten von den Leichen und Xi berichtet wird. Lydia sichert Isaak ihre Unterstützung bei seinen Ermittlungen zu. Der Sicherheitsdienst des Kosmodroms ist offensichtlich korrupt und auch sie will nun um jeden Preis die Wahrheit erfahren. Währenddessen wird eine weitere Leiche gefunden: Es ist die Ingenieurin Reva. Zusammengeknüllt in Revas Hand steckt ein Stück eines Datenpapiers. Welche Informationen könnten so wichtig sein, dass Reva dafür sterben musste? Anna startet ihre Rettungsmission ins All zur stark beschädigten Raumstation. Auf den ersten Blick gibt es keine Anzeichen von Leben. Um in die Raumstation zu kommen, wagt sie den Sprung ins Leere.