"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.
"Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.
Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Vorgestellt werden Südtiroler Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Phänomene, aber auch politische und rechtliche Entscheidungen aus der Region sowie Resonanzen aus der Bevölkerung.
Als Kaiser Joseph II. das kaiserliche Jagdgebiet an den Donau-Auen für die Öffentlichkeit öffnete, schlug die Geburtsstunde des Wiener Erholungsgebiets "Prater".
2017 feiert Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtieren Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters. Den Anfang macht die Historie.
In einer Zeit, in der es noch keine städtischen Parks gab und ein Ausflug aufs Land ein Luxus war, den sich nur wenige Wienerinnen und Wiener leisten konnten, wurde der Prater zu einem großen Gewinn an Lebensqualität für sie. Fortan fand dort jede nur erdenkliche Vergnügung statt. 1873 war der Prater sogar Schauplatz der Weltausstellung, heute ist das Riesenrad im legendären Vergnügungspark "Venedig in Wien" eines der Wahrzeichen der Stadt.
Die Wiener teilen den Prater in den "Wurstelprater" und den "grünen Prater". Die Grünlandschaft ist fast doppelt so groß wie der Central Park in New York und liegt dennoch zentral.
Heute gehört der grüne Prater Sportlern und Erholungssuchenden, die an sonnigen Wochenenden die zahlreichen Liegewiesen oder die Prater Hauptallee bevölkern. Die Liste der Sportarten, die zu sehen sind, ist lang.
Schwimmen, Leichtathletik, Fußball, Reiten, Traben, Galoppieren, Tennis, Golf, Hockey, Bowling, Skaten - nahezu alles wird ausgeübt.
In dieser ehemaligen Auenlandschaft wurden die Bären bereits vor Jahrhunderten vertrieben und das Rotwild vor 150 Jahren ausgerottet. Heute leben dort Füchse, Dachse und Schildkröten und lassen erahnen, wie artenreich der Prater einst war.
In der Zeit vor dem Volksaufstand 1848 wurden auf der Hauptallee auch Rennläufe mit Lakaien veranstaltet, die dann wegen ihrer menschenverachteten Ausbeutung verboten wurden. Gemütlicher ging es später beim jährlichen Blumenkorso zu. Die Kutschenfahrt bis zum Lusthaus und zurück galt dem traditionellen Prinzip des Praters: "Sehen und gesehen werden".
Ein praktisches Bindeglied zwischen dem Wurstelprater und dem grünen Prater ist die Liliputbahn: Eine aus England stammende, klein gebaute Lokomotive zieht die Fahrgäste durch eine blühende Natur, die den Urzustand der Praterlandschaft erahnen lässt.
Seit der Weltausstellung 1873 ist der Prater auch Stammplatz für weitflächige Ausstellungen. Die Rotunde war Zentrum, Mittel- und Höhepunkt aller dort auch später abgehaltenen Präsentationen. Nach dem verheerenden Brand des Kuppelbaus 1937 wurden an dieser Stelle die Bauten der Wiener Messe errichtet. Im 21. Jahrhundert prägt eine Messe-Anlage, nach modernsten internationalen Kriterien geplant und betrieben, den Nordteil des Praters. Als architektonisch sinnvolle Ergänzung der bebaubaren Zone des Praters fand aktuell auch die Wirtschaftsuniversität am Rand der grünen Lunge der Stadt ein neues Zuhause.
2016 feierte Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtierten Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters - diesmal die Grünlandschaft.
Im Jahr 1766 ließ der reformfreudige Kaiser Joseph II. die Tore des höfischen Jagdgebietes für das Volk öffnen. Sogleich entstanden um den Eingangsbereich Gaststätten: der "Wurstelprater".
Es ist jener Teil, in dem sich die Wiener in der traditionsreichen Hochschaubahn amüsieren oder "Stelze" und "Langos" verzehren: Eisbein und ein Fladen aus Hefeteig, eine Spezialität aus Ungarn. Heute funktioniert alles hochtechnisch, Sicherheit hat Priorität.
Und die Praterbetriebe bemühen sich um Veranstaltungen, die den Prater im traditionellen Sinne beleben sollen. So wurde im Jubiläumsjahr 2016 beispielsweise der Blumenkorso zu neuem Leben erweckt. Eine Sonderausstellung im Wien Museum veranschaulichte die reiche Geschichte des Praters, mit besonderem Fokus auf den Vergnüglichkeiten der letzten 250 Jahre.
Regisseur Ronald P. Vaughan findet: "Es gibt keine lustvollere Art, die Geschichte von Wien zu erleben, als über den Prater."
2016 feierte Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtierten Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters, diesmal die Grünlandschaft.
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.
Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der "Nationalpark Donau-Auen". Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet.
Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Thema der Sendung ist jeweils ein bestimmtes Land. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge innerhalb dieser Region werden dokumentiert und kritisch beleuchtet.
In Beiträgen aus Politik, Gesellschaft und Kultur berichtet die Sendung bereits seit 1998 über das aktuelle Zeitgeschehen. Begleitet wird dies von kabarettistischen bis satirischen Kommentaren und Szenen des Moderators.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
Die Dokumentation führt im frühlingshaften Wien durch die Geschichte von typischen Gerichten, zu geheimen Orten von Schönbrunn und in Wiener Kaffeehäuser in Tradition der k. u. k. Küche.
Gegessen wird und wurde schon immer gern in Wien. Von den kaiserlichen Rezepten ist bis heute noch vieles in der Küche der österreichischen Hauptstadt erhalten geblieben. Filmemacherin Anita Lackenberger berichtet über Gaumenfreuden und kulinarische Anekdoten.
Die Hofzuckerbäcker kandieren Veilchenblüten als Dekoration für ihre Tortenkreationen. In Schönbrunn wird die Orangerie geöffnet, die Zitrusbäume dürfen nach der Winterpause wieder ins Freie. Die Gärtner haben in den Parkanlagen alle Hände voll zu tun. In der kaiserlichen Küche werden vom "Semmerl" fürs Frühstück über den Tafelspitz als Hauptmahlzeit bis zum "Schönbrunner Reisauflauf" viele kulinarische Köstlichkeiten gezaubert.
Der Kaiser steht schon früh auf. Zwischen 5.00 und 6.00 Uhr muss der Morgenkaffee fertig sein - mit einer frischen "Brioche" aus feinstem ungarischem Mehl mit süßer Milch und bester Butter, eventuell noch gefüllt mit etwas Topfen. Viele aus der imperialen Familie lieben auch ein resches "Kaisersemmerl" mit Butter und Marmelade zum Frühstück. In einem typischen Wiener Kaffeehaus kommen heute noch Schnittlauchbrot und Eier im Glas für den Start in den Tag hinzu.
Gekochtes Rindfleisch - vom Tafelspitz bis zur Fledermaus - mit Kartoffelschmarrn, Spinat, Apfelkren und dem obligatorischen Markknochen zählt ebenfalls zu den klassischen Wiener Gerichten. Eine fleischlose Alternative bilden flaumig-buttrige Eiernockerln mit grünem Kopfsalat, der in Wien "Häuplsalat" genannt und dessen Marinade mit etwas Zucker verfeinert wird.
Zur Nachmittagsjause stehen etwa Malakoff-Torte, Apfelstrudel und Petits Fours - feines gefülltes und glasiertes Kleingebäck - zur Auswahl.
Anita Lackenberger verbindet kulinarische mit historischen "Schmankerln" in ihrem filmischen Frühlingsspaziergang durch bekannte und unbekannte Plätze von Schönbrunn und bei ihren Besuchen in Wiener Traditionscafés.
Schloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Ein Spaziergang mit Sir Peter Ustinov.
Kein anderes Bauwerk repräsentiert so trefflich die wechselhafte Geschichte Österreichs: ein Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmter Wildnis, die dem Herrschaftsanspruch der Habsburger entsprach.
Die kühne Vision der Architekten geriet zum glanzvollen Zeugnis des glanzlosen Niedergangs vom habsburgischen Weltreich.
Hubert und Rosmarie sind seit 17 Jahren verheiratet und haben drei Kinder. Irgendwo zwischen all den Windeln hat Rosmarie auch die Liebe zu ihrem Mann entsorgt.
Sie sucht Trost bei Bernd, einem "Guru", der sein Geld mit den Sehnsüchten einsamer Frauen verdient. Hubert, der attraktive und abenteuerlustige Charmeur, ist mit Monica liiert. Die Eheleute suchen Anschluss an ihre Träume, die im Alltag verloren gegangen sind.
Erst im letzten Moment erkennen sie, dass der Zug für eine gemeinsame Zukunft noch nicht abgefahren ist.
Mit Udo Wachtveitl, Sissy Höfferer, Hans Sigl, Marion Mitterhammer, Louise Martini
Ganz im Südwesten Europas warten endlos lange Sandstrände, eine wilde Natur sowie malerische Dörfer und Städte: Aus der Luft zeigt sich die ganze Schönheit Portugals.
Am rauen Atlantik vermutet Europa einst das Ende der Welt. Doch Portugal ist eine Entdeckernation. Ab dem 15. Jahrhundert bereisen die Portugiesen die Weltmeere, bringen Schätze und Reichtümer mit. Heute entdecken viele Besucher Portugals reiche Natur und Kultur.
Die Geschichte Portugals ist geprägt vom Krieg. Seine Gründung im Jahr 1143 fällt in die Zeit der Reconquista, der Zurückdrängung der muslimischen Mauren von der Iberischen Halbinsel durch christliche Herrscher. Das Land muss sich seine Unabhängigkeit immer wieder erkämpfen. Mehrfach greifen die Spanier nach ihrem westlichen Nachbarn. Viele historische Burgen und Wehranlagen aus den Jahrhunderten sind erhalten. Ein Besuch gleicht einer Zeitreise ins Mittelalter.
Ab dem 15. Jahrhundert steigt Portugal zum Imperium auf. Sein Kolonialreich umspannt den Erdball. Die Portugiesen treiben Handel und tragen ihren katholischen Glauben in die Welt. Prachtvolle Kirchen und Klöster zeugen von tiefer Frömmigkeit und großem Reichtum.
In Portugal vereinen sich Land und Meer. An die Strände der Algarve im Süden des Landes zieht es viele Touristen. An der Westküste reiten die besten Surfer der Welt Riesenwellen. Doch das Herz des Landes schlägt in Lissabon. Die Metropole am Atlantik bietet ein vielfältiges Kulturleben und lädt zum Flanieren ein.
Queere Codes sind heute überall: in Musik, Mode, Werbung. Ist die Avantgarde im Mainstream aufgegangen? Ist das Vielfalt pur oder der Verlust des Besonderen?
Designer Kilian Kerner, Schauspieler Lamin Leroy Gibba und Popsängerin Luna erzählen, wie queere Ästhetik vom Rand in die Mitte der Gesellschaft wanderte. Von Drag Queens über Popstars bis TikTok: Was bedeutet Queerness, wenn sie alle nutzen?
Die Folge blickt auf neue queere Ikonen und Stars wie den Rapper Lil Nas X oder Popsängerin Chapell Roan. Während Social Media Sichtbarkeit schafft, verliert sich zugleich das Gemeinsame: Aus Avantgarde werden Trends, aus Kämpfen Marketing-Strategien.
War dies das Ziel oder ist es das Ende der Differenz. Ist queere Kreativität heute Triumph oder nur Trend? Zwischen Emanzipation und Gegenreaktion entfaltet sich ein schillerndes Bild der Gegenwart.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
$M1Programm: $M0
Franz von Suppè, Ouvertüre zur Operette "Leichte Kavallerie"
Arrigo Boito, "Son lo spirito che nega", Arie des Mefistofele
aus der Oper "Mefistofele"
Giacomo Puccini, Intermezzo zum 3. Akt aus der
Oper "Manon Lescaut"
Giuseppe Verdi, "Ehi! paggio!", Arie des Falstaff aus der
Oper "Falstaff"
Peter I. Tschaikowsky, Trepak aus dem Ballett "Der Nussknacker"
Florence Price, "Adoration" (Arrangement: Elaine Fine)
Erich Wolfgang Korngold, "Straussiana"
Richard Wagner, "Abendlich strahlt der Sonne Auge" aus der
Oper "Das Rheingold"
Jules Massenet, "Méditation" aus der Oper "Thaïs"
Solist: Rainer Honeck
Maurice Ravel, "Daphnis et Chloé", Suite Nr. 2
Jerry Bock, "If I Were a Rich Man", Lied des Tevje aus dem
Musical "Fiddler on the Roof"
Vor der Traumkulisse von Schloss Schönbrunn laden die Wiener Philharmoniker auch 2026 zum traditionellen Open-Air-Konzert ein.
Erstmals dirigiert Lorenzo Viotti die Wiener Philharmoniker. Auf dem Programm stehen bekannte Melodien aus Oper, Operette und Musical. Als Solist ist der walisische Bariton Bryn Terfel zu erleben.
Der Schwerpunkt des diesjährigen Programms liegt auf bekannten Opern- und Operettenmelodien sowie auf Musical-Hits. Der international gefragte Dirigent Lorenzo Viotti hat sich insbesondere im Opern- und Konzertrepertoire einen Namen gemacht und begeistert durch seine energiegeladene, präzise und zugleich emotional tiefgehende Interpretation. Der walisische Bariton Bryn Terfel zählt zu den herausragenden Sängern seiner Zeit und ist weltweit für seine ausdrucksstarken Opernrollen sowie seine eindrucksvolle Bühnenpräsenz bekannt.
Die Wiener Philharmoniker gelten zu Recht als einer der bedeutendsten kulturellen Botschafter Österreichs. Die verbindende Kraft der Musik ist ihnen dabei wichtig - als Zeichen von Hoffnung, Toleranz und Völkerverständigung.
Redaktionshinweis: Mit dem "Sommernachtskonzert Schönbrunn 2026" startet der diesjährige "3satFestspielsommer". Bis Ende September zeigt 3sat herausragende Konzerte und Opern-Highlights der großen Klassikfestspiele im deutschsprachigen Raum.
Mit Angel Blue , Julia Hagen
und Bogdan Volkov
Die Sommernachtsgala in Grafenegg zählt zu den schönsten Traditionen des Musiklandes Österreich.
Zum Auftakt in die Saison präsentiert das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Chefdirigent Fabien Gabel ein ebenso prunkvolles wie abwechslungsreiches Programm.
Mit Charme, Witz und großer Spielfreude erklingt ein musikalischer Bogen von prachtvollen Orchesterstücken über mitreißende Arien und Duette bis hin zu konzertanter Musik.
Als Solisten mit dabei sind drei außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten: Die aus den USA stammende Sopranistin Angel Blue, deren Stimme große Bühnen weltweit füllt, der ausdrucksstarke, für sein warmes Timbre gefeierte Tenor Bogdan Volkov sowie die österreichische Cellistin Julia Hagen, die mit technischer Brillanz und feinem Gespür für Klangfarben begeistert.
Vor der beeindruckenden Kulisse des Wolkenturms entfaltet sich so ein Konzertabend, der nicht nur den Sommer, sondern auch festlich und lebendig den 20. Jubiläumssommer in Grafenegg feierlich einläutet.
Tiefe Zuneigung verbindet Sophie mit ihrem Vater Calum. Doch etwas Tragisches liegt über ihrem letzten gemeinsamen, sonnendurchfluteten Sommerurlaub.
Ein stilles, herzzerreißendes Spielfilmdebüt und internationaler Festivalerfolg. Shooting-Star Paul Mescal und die zwölfjährige Frankie Corio als liebevoll-tragisches Vater-Tochter-Paar, das man nicht vergisst.
Gemeinsam mit ihrem 20 Jahre älteren Vater Calum verbringt die elfjährige Sophie einen entspannten Urlaub in einem typischen Badeort in der Türkei. Beide vereint eine tiefe Verbundenheit. Sophies Eltern haben sich getrennt. Während Calum jetzt in London lebt, musste Sophie bei ihrer Mutter in Schottland bleiben.
Mit Aufenthalten am Pool und kleinen Ausflügen aufs Meer und in die nähere Umgebung verstreichen die Tage bei Müßiggang und endlosem Sonnenschein. Drachenflieger gleiten immer wieder schwerelos am Himmel entlang. Calum überlegt, Sophie einen teuren Teppich als Andenken zu schenken. Die wiederum beobachtet um sich herum die Liebesgeplänkel anderer Teenager, mit einem gleichaltrigen Jungen erlebt sie ihren ersten Kuss.
Und doch mischen sich ungute Zeichen zwischen die Idylle. Welche Verletzung hat Calum am Arm erlitten - und wobei? Was hat es mit seinen Entspannungsübungen auf sich, warum weint er oft vor sich hin, wenn Sophie nicht da ist? Schließlich muss Sophie einen Karaoke-Auftritt vor den versammelten Touristen allein bestreiten, obwohl das zu einem Urlaubsritual mit ihrem Vater zählt. Und Calum tanzt wie aufgelöst und befreit zu "Under Pressure" von Queen. Wertvolle Zeit verfließt. Und schon steht der unvermeidliche Abschied am Flughafen bevor.
Charlotte Wells' Debütfilm "Aftersun" war 2022/2023 einer der international erfolgreichsten Arthouse-Filme. Die Filmdatenbank IMDb listet allein 93 Preise für den Film auf, besonders für die Regie und als bester Film, aber auch für Shooting-Star Paul Mescal und seine junge Kollegin Frankie Corio, die Sophie einen Charme verleiht, dem man sich kaum entziehen kann.
Für Paul Mescal ("All of Us Strangers", "Gladiator II") bedeutete "Aftersun" mit einer Oscarnominierung nach der erfolgreichen Serie "Normal People" der endgültige Durchbruch. Er verleiht seiner Vaterfigur eine unglaubliche Präsenz, gibt ihr Tiefe und scheinbare Lässigkeit zugleich - und lässt ihr das Geheimnis, das seine später erwachsene Tochter - und der Zuschauer mit ihr - zu ergründen sucht.
Doch "Aftersun" lässt sich nicht allein an der Zahl der Auszeichnungen bewerten. Bei den meisten Zuschauern hinterließ der komplexe, doppelbödige Film, der eher einem erinnernden, melancholischen Gedankenstrom gleicht, einen lange nachhallenden, emotionalen Eindruck. Neben der subtilen originalen Filmmusik von Oliver Coates, der schon neben Jonny Greenwood von Radiohead bei Filmen von Paul Thomas Anderson mitgearbeitet hatte, setzen zwei populäre Musikstücke starke emotionale Akzente: Da ist zum einen Sophies herzzerreißender Karaoke-Auftritt zum R.E.M.-Hit "Losing My Religion" und gegen Ende Calums Tanz zu "Under Pressure" von Queen und David Bowie, bei dem er Glück und Leichtigkeit erfährt.
Der Ire Paul Mescal, geboren 1996, zählt zu den angesagtesten internationalen Stars. Zunächst ein begabter Gaelic-Football-Spieler, kam er auf dem Trinity College Dublin zur Schauspielerei und hatte in Dublin (unter anderem in "The Great Gatsby") und London erste Auftritte. 2023 erhielt er den Laurence-Olivier-Award für seine Rolle des Stanley Kowalski in Tennessee Williams "Endstation Sehnsucht" am Almeida Theatre London.
International bekannt und zum Idol gerade jüngerer Menschen wurde Mescal in der BBC/Hulu-Miniserie "Normal People" an der Seite von Daisy Edgar-Jones. Auch danach verkörperte er in Filmen wie "God's Creatures", "Enemy" und zuletzt "All of Us Strangers" junge Männer mit einer starken physischen Präsenz, die aber immer auch eine überraschende Verletzlichkeit und eine geheimnisvolle Anziehungskraft auszeichnet. Diese Vielschichtigkeit überzeugte wohl auch Ridley Scott, der Paul Mescal in seinem "Gladiator II" mit der Hauptrolle als Lucius besetzte.
Mit Paul Mescal, Frankie Corio, Sally Messham, Celia Rowlson-Hall
In diesem Magazin werden Themen mit kulturellem und gesellschaftspolitischem Hintergrund behandelt. Dabei kommen weder Literatur noch Film, Theater, Kunst oder Musik zu kurz.
Seit seiner Gründung hat sich das Grafenegg Festival in Niederösterreich zu einem der bedeutendsten Musikfestivals Europas entwickelt.
Diese Dokumentation widmet sich zum 20-Jahr-Jubiläum diesem Festival mit seinem hochkarätigen Programm, architektonischen Besonderheiten und der malerischen Kulisse, die Grafenegg zu einem unverwechselbaren Ort der Kultur macht.
Zu Wort kommen Wegbereiter, Künstlerinnen und Künstler und Menschen, die den Zauber von Grafenegg lieben.
Die Dokumentation führt im frühlingshaften Wien durch die Geschichte von typischen Gerichten, zu geheimen Orten von Schönbrunn und in Wiener Kaffeehäuser in Tradition der k. u. k. Küche.
Gegessen wird und wurde schon immer gern in Wien. Von den kaiserlichen Rezepten ist bis heute noch vieles in der Küche der österreichischen Hauptstadt erhalten geblieben. Filmemacherin Anita Lackenberger berichtet über Gaumenfreuden und kulinarische Anekdoten.
Die Hofzuckerbäcker kandieren Veilchenblüten als Dekoration für ihre Tortenkreationen. In Schönbrunn wird die Orangerie geöffnet, die Zitrusbäume dürfen nach der Winterpause wieder ins Freie. Die Gärtner haben in den Parkanlagen alle Hände voll zu tun. In der kaiserlichen Küche werden vom "Semmerl" fürs Frühstück über den Tafelspitz als Hauptmahlzeit bis zum "Schönbrunner Reisauflauf" viele kulinarische Köstlichkeiten gezaubert.
Der Kaiser steht schon früh auf. Zwischen 5.00 und 6.00 Uhr muss der Morgenkaffee fertig sein - mit einer frischen "Brioche" aus feinstem ungarischem Mehl mit süßer Milch und bester Butter, eventuell noch gefüllt mit etwas Topfen. Viele aus der imperialen Familie lieben auch ein resches "Kaisersemmerl" mit Butter und Marmelade zum Frühstück. In einem typischen Wiener Kaffeehaus kommen heute noch Schnittlauchbrot und Eier im Glas für den Start in den Tag hinzu.
Gekochtes Rindfleisch - vom Tafelspitz bis zur Fledermaus - mit Kartoffelschmarrn, Spinat, Apfelkren und dem obligatorischen Markknochen zählt ebenfalls zu den klassischen Wiener Gerichten. Eine fleischlose Alternative bilden flaumig-buttrige Eiernockerln mit grünem Kopfsalat, der in Wien "Häuplsalat" genannt und dessen Marinade mit etwas Zucker verfeinert wird.
Zur Nachmittagsjause stehen etwa Malakoff-Torte, Apfelstrudel und Petits Fours - feines gefülltes und glasiertes Kleingebäck - zur Auswahl.
Anita Lackenberger verbindet kulinarische mit historischen "Schmankerln" in ihrem filmischen Frühlingsspaziergang durch bekannte und unbekannte Plätze von Schönbrunn und bei ihren Besuchen in Wiener Traditionscafés.
Als Kaiser Joseph II. das kaiserliche Jagdgebiet an den Donau-Auen für die Öffentlichkeit öffnete, schlug die Geburtsstunde des Wiener Erholungsgebiets "Prater".
2017 feiert Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtieren Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters. Den Anfang macht die Historie.
In einer Zeit, in der es noch keine städtischen Parks gab und ein Ausflug aufs Land ein Luxus war, den sich nur wenige Wienerinnen und Wiener leisten konnten, wurde der Prater zu einem großen Gewinn an Lebensqualität für sie. Fortan fand dort jede nur erdenkliche Vergnügung statt. 1873 war der Prater sogar Schauplatz der Weltausstellung, heute ist das Riesenrad im legendären Vergnügungspark "Venedig in Wien" eines der Wahrzeichen der Stadt.
Die Wiener teilen den Prater in den "Wurstelprater" und den "grünen Prater". Die Grünlandschaft ist fast doppelt so groß wie der Central Park in New York und liegt dennoch zentral.
Heute gehört der grüne Prater Sportlern und Erholungssuchenden, die an sonnigen Wochenenden die zahlreichen Liegewiesen oder die Prater Hauptallee bevölkern. Die Liste der Sportarten, die zu sehen sind, ist lang.
Schwimmen, Leichtathletik, Fußball, Reiten, Traben, Galoppieren, Tennis, Golf, Hockey, Bowling, Skaten - nahezu alles wird ausgeübt.
In dieser ehemaligen Auenlandschaft wurden die Bären bereits vor Jahrhunderten vertrieben und das Rotwild vor 150 Jahren ausgerottet. Heute leben dort Füchse, Dachse und Schildkröten und lassen erahnen, wie artenreich der Prater einst war.
In der Zeit vor dem Volksaufstand 1848 wurden auf der Hauptallee auch Rennläufe mit Lakaien veranstaltet, die dann wegen ihrer menschenverachteten Ausbeutung verboten wurden. Gemütlicher ging es später beim jährlichen Blumenkorso zu. Die Kutschenfahrt bis zum Lusthaus und zurück galt dem traditionellen Prinzip des Praters: "Sehen und gesehen werden".
Ein praktisches Bindeglied zwischen dem Wurstelprater und dem grünen Prater ist die Liliputbahn: Eine aus England stammende, klein gebaute Lokomotive zieht die Fahrgäste durch eine blühende Natur, die den Urzustand der Praterlandschaft erahnen lässt.
Seit der Weltausstellung 1873 ist der Prater auch Stammplatz für weitflächige Ausstellungen. Die Rotunde war Zentrum, Mittel- und Höhepunkt aller dort auch später abgehaltenen Präsentationen. Nach dem verheerenden Brand des Kuppelbaus 1937 wurden an dieser Stelle die Bauten der Wiener Messe errichtet. Im 21. Jahrhundert prägt eine Messe-Anlage, nach modernsten internationalen Kriterien geplant und betrieben, den Nordteil des Praters. Als architektonisch sinnvolle Ergänzung der bebaubaren Zone des Praters fand aktuell auch die Wirtschaftsuniversität am Rand der grünen Lunge der Stadt ein neues Zuhause.
2016 feierte Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtierten Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters - diesmal die Grünlandschaft.
Im Jahr 1766 ließ der reformfreudige Kaiser Joseph II. die Tore des höfischen Jagdgebietes für das Volk öffnen. Sogleich entstanden um den Eingangsbereich Gaststätten: der "Wurstelprater".
Es ist jener Teil, in dem sich die Wiener in der traditionsreichen Hochschaubahn amüsieren oder "Stelze" und "Langos" verzehren: Eisbein und ein Fladen aus Hefeteig, eine Spezialität aus Ungarn. Heute funktioniert alles hochtechnisch, Sicherheit hat Priorität.
Und die Praterbetriebe bemühen sich um Veranstaltungen, die den Prater im traditionellen Sinne beleben sollen. So wurde im Jubiläumsjahr 2016 beispielsweise der Blumenkorso zu neuem Leben erweckt. Eine Sonderausstellung im Wien Museum veranschaulichte die reiche Geschichte des Praters, mit besonderem Fokus auf den Vergnüglichkeiten der letzten 250 Jahre.
Regisseur Ronald P. Vaughan findet: "Es gibt keine lustvollere Art, die Geschichte von Wien zu erleben, als über den Prater."
2016 feierte Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtierten Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters, diesmal die Grünlandschaft.