Vom 20. bis zum 23. Juni 2024 feiert Großbritannien sein berühmtes Inselfestival: In Newport präsentieren sich die Topstars der internationalen Musikszene beim "Isle of Wight"-Festival.
Vor über 70.000 Fans begeistern die Pet Shop Boys, Green Day, The Prodigy, Zara Larsson, Beverley Knight und weitere Acts auf "Europas Woodstock-Festival" vor der Südküste Englands. Publikum und Presse sind sich einig: Es war ein Five-Star-Festival bei bestem Wetter.
Licht aus, Spot an! Welche spannenden Filme in nächster Zeit in den deutschen Kinos anlaufen oder auf DVD erscheinen, gibt es hier zu sehen. Interviews mit Schauspielern oder Regissueren runden das Angebot ab.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Denk-Ikone, Jahrhundertgenie, Skandalfigur. Der 1926 geborene Philosoph Michel Foucault ist der bis heute einflussreichste Denker der Gegenwart.
Was macht den besonderen Reiz seines Denkens aus? Und wie können seine Einsichten den Menschen befreien?
Ob zu Fragen der Identitätspolitik, der Sexualmoral, des Überwachungsstaats, der Krise westlicher Demokratien oder auch einer neuen Spiritualität der Selbstsorge - zu all diesen Themen hat der im Jahre 1984 verstorbene Franzose Michel Foucault bahnbrechende Werke veröffentlicht.
Und er hat dabei nicht nur ganze Generationen von Denkerinnen und Denkern beeinflusst, sondern auch als politischer Aktivist tief in den öffentlichen Raum gewirkt. Nicht zuletzt als Privatperson überschritt Foucault in seinem unbändigen Freiheitsdrang immer wieder die Grenzen der herrschenden Kultur.
Im Gespräch mit dem Berliner Kulturwissenschaftler Philipp Felsch geht Wolfram Eilenberger Foucaults überragender Bedeutung für die heutige Zeit nach.
In der literarischen Reihe dreht sich alles um das Thema Lesen. Neben regen Diskussionen über Bücher werden auch die Neuheiten aus allen Literaturbereichen vorgestellt.
Israel hält die ersten Wahlen ab, seit die Hamas das Land am 7. Oktober 2023 überfallen hat.
Die deutsch-israelische Politikberaterin Melody Sucharewicz erklärt, wie die Chancen von Benjamin Netanyahu stehen und was ein Regierungswechsel bedeuten würde.
Drei Jahre nach dem Pogrom vom 7. Oktober hat Israel die Glaubwürdigkeit seiner Abschreckung wiederhergestellt. Die Geiseln in Gaza sind befreit, die Hamas fast ausgeschaltet, der Hizbullah stark geschwächt, Irans Kapazitäten deutlich geschmälert.
Zugleich ist das Land immer noch weit von einem durchschlagenden Sieg entfernt. Ein tragfähiger Frieden entzieht sich ob der vielen Fronten, an denen das Land kämpft. Zudem traf das Vorgehen in Gaza in großen Teilen der globalen Öffentlichkeit auf scharfe Kritik, und die Bilder von zerstörten Stadtteilen haben dem Ansehen des Landes rund um die Welt geschadet. Auch wenn die regionalen Feinde militärisch deutlich weniger gefährlich sind, bleiben sie politisch weiterhin zentrale Akteure.
Nun stehen in Israel Neuwahlen an. Am 27. Oktober wird die Knesset gewählt, und die Karriere von Benjamin Netanyahu hängt in der Balance. Der Pogrom auf eigenem Boden ist eine schwere Hypothek für den langjährigen Ministerpräsidenten. Drei Jahre nach den Angriffen wird der Wahlgang zu einer Abstimmung über die seit Jahrzehnten prägende Figur der israelischen Politik.
Kann sich Netanyahu nochmals an der Macht halten? Wünschen sich die Israeli einen klaren Richtungswechsel? Und welche Optionen bleiben einer neuen Regierung überhaupt in der chaotischen Nachbarschaft?
Melody Sucharewicz ist deutsch-israelische Politikberaterin und Expertin für Extremismusbekämpfung. Der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer spricht mit ihr über Israels Lage, die Stimmung im Land und die Prognosen für die anstehenden Wahlen.
"Klanglicht" ist Österreichs größtes Licht- und Klangfestival, das alljährlich Hunderttausende Menschen begeistert.
Heimische und internationale Künstler bringen die öffentlichen Räume, Plätze und Gebäude von Graz zum Leuchten und Klingen. 2015 begann das Festival der BÜHNEN GRAZ mit einer einzigen Licht- und Klanginstallation an der Fassade des Grazer Opernhauses.
Mittlerweile ist das Festival zu einer dreitägigen Veranstaltung herangewachsen, bei der jeweils Zehntausende Besucher in der gesamten Stadt unterwegs sind, um die beeindruckenden Lichtinstallationen an verschiedenen Plätzen zu bewundern.
Rainer Werner Fassbinder machte sie zur Ikone des deutschen Autorenfilms und in Frankreich unsterblich. Und doch hat sich Hanna Schygulla längst emanzipiert von "ihrem" Regisseur.
Sie drehte mit vielen anderen wie Volker Schlöndorff und François Ozon und schuf selbst dokumentarische Kurzfilme, die sogar im Museum of Modern Art in New York liefen. Der Film begleitet die Schauspielerin zwei Jahre lang von Paris nach Berlin.
Der Film kommt ihr sehr nah und zeigt eine beeindruckende Frau, die schon immer Brücken schlug und auch heute noch schlägt - selbst in Zeiten der Pandemie. Er führt von Film zu Chanson, von Politik zu Privatem. In ungewohnter Offenheit erzählt Hanna Schygulla, was ihr im Leben wichtig war und ist.
In Barcelona dreht Hanna Schygulla mit Jugendlichen, die aus der Psychiatrie geflohen sind, in Hamburg einen surrealistischen Kurzfilm und in Paris gleich zwei Spielfilme mit dem französischen Starregisseur François Ozon. Und in Berlin macht sie beim Flüchtlingsprojekt "Lupine" mit jungen Mädchen aus Syrien einen Kurzfilm zum Thema Flucht - sie, die "Tschikola", die "Polensau", wie ihr die Kinder in der Schule in München hinterhergerufen hatten, damals, als Hanna Schygulla gerade aus Oberschlesien nach Bayern geflohen war und eine Heimat in der Fremde finden musste.
Nach Paris kam Hanna Schygulla Anfang der 1980er-Jahre "der Liebe wegen". In ihrer Wohnung aus dem 16. Jahrhundert inszeniert sie ein (Selbst-) Gespräch mit Rainer Werner Fassbinder an dessen 75. Geburtstag, erzählt von ihren Eltern und ihren Männern - und von Alicia Bustamante, der großen kubanischen Schauspielerin, mit der sie 20 Jahre zusammenwohnte. Über sie drehte Schygulla einen Dokumentarfilm, aus dem der Film Ausschnitte zeigt - neben vielen Szenen aus "Lili Marleen", "Die Ehe der Maria Braun" und anderen großen Spielfilmen mit Hanna Schygulla.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Einst Sammelpunkt der Seidenstraßen, ist Istanbul auch für Wildtiere anziehend: als wichtiger Zwischenstopp für Zugvögel wie Störche, Bussarde und Schlangenadler auf der Nord-Süd-Route.
Am Land- beziehungsweise Wasserweg sorgen Wildschweine für Aufsehen, denn sie durchschwimmen sogar den Bosporus. Und von den vielen Straßenhunden werden Wölfe angezogen, nicht ohne Folgen: In den Regionen rund um Istanbul paaren sich Wölfe mit verwilderten Hunden.
Man spricht sogar schon vom Entstehen einer neuen Spezies, dem Wolfhund. Wolfhunde durchstreifen die Außenbezirke der Metropole, wo sie sich das Territorium mit Füchsen, Dachsen, Wildschweinen, migrierenden Wölfen, aber vor allem den Straßenhunden der Stadt streitig machen.
Der Film begleitet einen jungen Wolfhund auf seinem Weg nach und durch Istanbul. Angezogen vom abwechslungsreichen Rudel-Leben der städtischen Streuner sucht er Anschluss in der Stadt. Seine Reise bringt ihn durch die dunklen Gassen der Vororte, lässt ihn eine der Bosporus-Brücken überqueren, durch den geschichtsträchtigen Belgrader Wald im europäischen Norden der Stadt ziehen, bis er schließlich auf Störche trifft, die im Herbst mit ihren Jungen nach Süden ziehen und sich am Rande der Stadt eine Rast gönnen.
Istanbul, die "Königin der Städte". "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet das Geheimnis der magischen Stadt am Bosporus.
Die vibrierende Megametropole, die noch immer mit ihrem "Tausendundeine Nacht"-Flair betört, ist die einzige Weltstadt auf zwei Kontinenten. Leon Windscheid erforscht, warum Istanbuls Zauber bis heute ungebrochen ist.
Die Stadt entführt mit ihrer einzigartigen Architektur, Kultur und Geschichte unmittelbar in andere Sphären. Einst galt sie als "Wohnort der Glückseligkeit".
Doch Istanbul ist mehr als nur ein Hauch von Orient, drei Flugstunden von Deutschland entfernt. Sie ist eine Stadt der vielen Identitäten. Sie war das Zentrum von zwei Imperien, ein spiritueller Mittelpunkt für das frühe Christentum und den Islam. Die Weltstadt auf zwei Kontinenten, die Ost und West verbindet.
Eine Weltstadt im historischsten Sinne des Wortes und heute eine Megacity. Mit geschätzten 20 Millionen Einwohnern. Eine Stadt, die permanent ihre natürlichen Grenzen verschiebt. Zwischen brutaler Armut und massivem Reichtum.
Am Ufer einer der gefährlichsten Wasserstraßen der Welt, in einer extrem erdbebengefährdeten Region. Eine Stadt, die auf der Kante lebt - die wie kaum eine andere die Psyche fordert. Und die den Geist und die Sinne stimuliert mit ihrem ganz eigenen Zauber, ihrem organischen Chaos und ihrer unvergleichbaren Geräuschkulisse.
Leon Windscheid reist nach Istanbul und begibt sich vor Ort auf eine spannende Spurensuche: Wie konnte sich diese Stadt zu einem der größten und bedeutendsten Machtzentren ihrer jeweiligen Zeit etablieren? Leon Windscheid blickt zurück auf die Geschichte der Stadt, die so oft Herrscher und Religion gewechselt hat, und erforscht dabei, was die Bewohner und Besucher Istanbuls bis heute in den Bann schlägt.
Wie tickt New York? In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - New York" erforscht der "Terra X"-Moderator Leon Windscheid die Seele, Magie und Geschichte der amerikanischen Metropole.
Wie konnte aus einem Stützpunkt von Pelzhändlern und wagemutigen Siedlern eine atemberaubende Weltstadt erwachsen? Das fragt sich der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid in "Terra X: Weltstädte - New York".
Für viele ist New York die Stadt der Städte. Ein Weltwunder, das sich hoch in den Himmel schraubt und immer wieder neue Rekorde bricht. Ein Symbol für Dichte und pulsierendes Leben, ein wimmelnder Schmelztiegel, der nie zur Ruhe kommt.
Und tatsächlich ist New York im Laufe von nur 400 Jahren zu einem atemberaubenden Superorganismus angewachsen, der sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint. Heute bezieht die Stadt Arbeitskräfte, Ressourcen, Energie, Wasser und Kapital aus aller Welt, nur um immer weiter dem Himmel entgegenzuwachsen.
So sind die Wolkenkratzer zum Symbol der Stadt geworden. Die Skyline New Yorks kennt man aus zahlreichen Filmen und Serien. Die Wolkenkratzer sind das sichtbare Zeichen von Wagemut und Fortschritt, aber auch Größenwahn und Bauspekulation im New York der 1920er- und 1930er-Jahre.
Die neueste Generation von Wolkenkratzern nennen die New Yorker "Supertalls". Denn sie sind nicht nur superhoch, sondern auch superschlank, fast so, als hätte man ein paar Stifte in die Silhouette der Skyline gesteckt. 14 solcher Bleistift-Gebäude wurden seit 2014 in New York gebaut. Das Kleinste ist 220 Meter hoch, das höchste 480 Meter - höher als das berühmte Empire State Building.
Psychologe Leon Windscheid trifft einen der erfolgreichsten Immobilienmakler New Yorks und lässt sich von ihm das 54 Millionen teure Appartement im 76. Stock des Steinway Towers zeigen. Der dünnste Wolkenkratzer der Welt. Nur 18 Meter breit, aber unglaubliche 435 Meter hoch und mit einem einzigartigen Blick über den Central Park. Mit viel Geld kann man sich in New York eben fast einen Platz im Himmel kaufen.
Doch der Blick auf die Skyline Manhattans zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dieser faszinierenden Stadt und verrät nicht, wie sie wurde, was sie heute ist: Amerikas Megametropole Nummer 1.
Um New York buchstäblich besser begreifen zu können, muss man hinter die Fassaden blicken und immer wieder Türen in die Vergangenheit aufstoßen, die zu faszinierenden Geschichten führen. Wie zum Beispiel zum Entdecker und Seefahrer Henry Hudson oder zum Immobilien-Spekulanten Johann Jakob Astor. Was treibt die Menschen an, die hier den American Dream suchen? "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid erforscht die Motive und Visionen der Entdecker, Gründer und Erbauer New Yorks und erforscht dabei die Seele dieser einzigartigen Stadt.
In "Terra X - Weltstädte: Paris" ergründet der "Terra X"-Moderator und Psychologe das Savoir-vivre der Pariser und die Magie der Weltstadt an der Seine.
Paris - das ist ein Gefühl. Kaum eine Stadt erobert allein mit dem Klang ihres Namens so sehr die Sinne. Warum gerade diese einst unbedeutende Siedlung zur Weltstadt aufgestiegen ist, erforscht der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid.
Die Stadt des Lichts ist einer der Beinamen, den Paris seit Jahrhunderten trägt. Er bezog sich eigentlich auf die Einführung der Straßenbeleuchtung unter Ludwig XIV., ist aber auch in einem breiteren Sinne zutreffend. Denn über Jahrhunderte hinweg war Paris nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern galt als Hauptstadt der Welt. Weil die Metropole an der Seine der Welt das Licht der Aufklärung und damit die Idee der Freiheit und Gleichheit der Menschen gebracht hat.
Weil sie als Hauptstadt des Wissens galt, in der Forscher an großen Universitäten die Welt veränderten - während neue, riesige Museen und Sammlungen das Volk aus der Unwissenheit befreiten. Weil ihr der Ruf vorauseilte, dass alle Feinheiten zivilisierten Lebens hier auf die Spitze getrieben werden.
Paris gilt bis heute als Stadt des Savoir-vivre, als Weltstadt der Mode und des ungetrübten Vergnügens.
Gleichzeitig war Paris aber auch die Stadt schwärender Klassengegensätze, Handlungsort gleich mehrerer blutiger Revolutionen, Schauplatz einer radikalen Umformung der Stadt und Vertreibung der Arbeiterschaft aus dem Stadtkern. Die Errungenschaften, für die Paris bis heute gefeiert wird - gesellschaftlich wie architektonisch - wurden in der Regel hart erkämpft.
Paris ist auch eine Stadt der starken Symbole. Der Eiffelturm als Schlüsselanhänger allein ist ausreichend, uns das gesamte Tableau dieser Stadt mit ihren genormten Bürgerhäusern, dem Seine-Kanal und den berühmten Plätzen und Gebäuden vor Augen zu führen. Damit ist auch klar: Paris ist nicht nur eine reale Stadt. Es ist auch eine mythische Stadt, zelebriert von unzähligen Künstlern und Schriftstellern über Jahrhunderte hinweg.
Psychologe Leon Windscheid taucht in die Geschichte der Metropole ein und trifft Menschen, die ihm helfen, den Mythos von Paris zu entschlüsseln und auch zu entlarven. Wie sehen die Pariser und Pariserinnen ihre Stadt heute, und wie sieht die Seele dieser Stadt neben all den Klischees wirklich aus?
Paris ist mit seiner Vielzahl an berühmten Gebäuden, Denkmälern und Plätzen ein wahres Freilichtmuseum - und eine Quelle der Inspiration für Menschen aus aller Welt.
Um die 50 Millionen Touristen zieht es jedes Jahr in die französische Hauptstadt - mehr als in jede andere europäische Metropole. Dafür sorgen Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und der Louvre mit seinen Kunstschätzen.
Wie die Stadt blicken auch die Pariser Baudenkmäler auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zahlreiche Könige und Kaiser schritten durch ihre Pforten; viele wurden im Lauf der Jahrhunderte zerstört und wiederaufgebaut.
Die Dokumentation führt quer durch die Pariser Arrondissements und zeigt die schönsten Ecken einer magischen Stadt. Von den Jardins de Trocadéro, die den besten Blick auf den Eiffelturm bieten, über die rund zwei Kilometer lange Prachtstraße Avenue des Champs-Élysées bis zum Hôtel des Invalides, einer historischen Militäranlage, in der bis heute kriegsversehrte Veteranen betreut werden.
Doch der Film stellt auch Orte vor, die abseits der üblichen Touristenpfade liegen: den Parc de la Villette zum Beispiel, ein modernes Viertel mit Museen, Kinos und einem gigantischen künstlichen See.
Paddington, der kleine Bär aus Peru, hat sich gut in London eingelebt. Als aus Mr. Grubers Antikladen ein altes Klapp-Bilderbuch verschwindet, gerät er in Verdacht, ein Dieb zu sein.
Paddington landet im Gefängnis. Familie Brown sucht auf eigene Faust nach dem Dieb. Und der echte Dieb des Buchs sucht nach einem versteckten Schatz. - Auch Paddingtons zweites Abenteuer ist große Familienunterhaltung mit Starbesetzung.
Paddington hat sich gut bei Familie Brown in London eingelebt. Die Nachbarn mögen ihn, nur Mr. Curry möchte den Neuzugang aus Südamerika am liebsten wieder loswerden. Doch seine Kampagne läuft ins Leere, weil alle anderen Bewohner von Windsor Gardens den tapsigen, aber stets gut gelaunten und höflichen Bären längst als einen der ihren akzeptiert haben.
Jetzt steht Tante Lucys 100. Geburtstag in Peru vor der Tür. Lucy hat Paddington großgezogen und lebt - nachdem sie Paddington nach London verfrachtet hatte - im Heim für Bären im Ruhestand.
In Mr. Grubers Antikladen hat Paddington ein altes Bilderbuch entdeckt, dessen Seiten sich aufklappen lassen und so die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons in 3D zeigen. Dieses Buch möchte der kleine Bär seiner Tante gern kaufen, damit sie sich ein Bild von seiner neuen Heimat in England machen kann. Doch das Buch ist teuer.
Paddington muss Geld verdienen und nimmt eine Reihe von Jobs in der Nachbarschaft an, zum Beispiel Fenster reinigen. Nicht nötig zu erwähnen, dass der kleine Bär seine ganz eigenen Methoden hat, die Fenster in Windsor Gardens zu reinigen. Doch der Rubel rollt, Paddington sieht sich schon als glücklichen Besitzer des hübschen Buchs.
Doch kurz bevor der Bär das Geld für das Buch zusammen hat, wird es gestohlen. Paddington gerät unter Verdacht, wird verhaftet und verurteilt. Im Gefängnis, ohne die Browns, ist es einsam, und das Essen ist schlecht. Von selbst gemachter Orangenmarmelade hat der mürrische Koch Knuckles McGinty noch nie gehört. Auch bei Paddingtons Job in der Wäscherei läuft etwas gewaltig schief. Doch Paddington gibt nicht auf, sondern versucht, seine Welt im Kleinen stets einen Schritt voranzubringen.
Die Browns haben mittlerweile einen Verdacht, wer das Buch wirklich genommen haben könnte. Sie brechen deshalb in das Haus des ehemaligen Theaterstars Phoenix Buchanan ein, der vor allem von seinen einstigen Glanzzeiten und einem Werbespot für Hundefutter zehrt. Aber um ihren Bären aus dem Knast zu holen, müssen sie Phoenix den Diebstahl nachweisen.
Mit viel Fantasie und Liebe zum Detail lässt Regisseur Paul King Paddingtons Londoner Welt mit einer genuinen Story wiederauferstehen. Prädikat "Besonders wertvoll".
Was zeichnet die Schweiz aus? Charakteristische Züge, aktuelle Ereignisse sowie Land und Leute werden vorgestellt. Außerdem finden regelmäßig Gespräche mit Studiogästen statt.
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Taiwan lebt mit der ständigen Sorge vor einem Konflikt mit China. "NZZ Format" begleitet junge Menschen, die zwischen Hoffnung, Freiheit und Bedrohung ihren Alltag gestalten.
Im Fokus stehen ein Ärztepaar, das sich auf den Ernstfall vorbereitet, Tech-Innovatoren im Kampf gegen Desinformation und ein junger Oppositionspolitiker, der trotz aller Spannungen auf Dialog mit China setzt.
Der Film zeigt, wie sich der Konflikt in Politik, Medien und Privatleben widerspiegelt. Er erzählt von einer offenen Gesellschaft, die ihre Freiheit bewahren will, und von Menschen, für die die Möglichkeit eines Kriegs Teil des Alltags geworden ist.
Bis in die 1930er-Jahre hat sie kein Mensch beachtet, die kleinen Häuser mit den hohen runden Dächern: die Trulli in Alberobello, Apulien. Der Film stellt die seltsamen Gebäude vor.
Trulli waren Häuser armer Leute auf dem Land. Jetzt sind sie ein "Monumento nazionale" und gehören zum Welterbe der UNESCO. Was auf den ersten Blick nur putzig erscheint, erweist sich als eine klug durchdachte Architektur von hoher Kunstfertigkeit.
Ohne Mörtel wurden hohe Gewölbe aus Steinquadern geformt, die an mykenische Schatzhäuser erinnern. Die hohen Kegeldächer waren Vorratsspeicher für das Getreide. Außen wurden sie zum Schutz vor dem Regen schuppenartig mit einem Kranz von Bruchsteinplatten belegt. Das gibt den Trulli ihr charakteristisches Aussehen. Unter dem Speicherkegel befanden sich der Wohnraum und der Stall.
Wenn Nachwuchs kam, wurde direkt neben dem alten Trulli ein neuer gebaut. Je mehr Kegel, desto größer die Familie und desto wohlhabender der Bauer. Ursprünglich standen die Trulli auf den Feldern, doch am Ende des 15. Jahrhunderts ließ der Conte Aquaviva di Conversano eine Stadt aus Trulli errichten: Alberobello. Dort siedelte er die Bauern an, die auf seinem Großgrundbesitz arbeiteten. So hatte er sie unter Kontrolle. Heute haben viele der alten Bewohner die kleinen Häuser verlassen.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
"Happy Hour" ist Stand-up-Comedy mit Herz, Hirn und Humor. Heute dabei: Claus von Wagner, Helene Bockhorst, Atze Schröder, Matilde Keizer und die Band TIAVO.
Zur besten Sendezeit zeigen Till Reiners und seine Gäste, wie vielseitig satirische Bühnenunterhaltung sein kann.
In dieser Ausgabe verrät Till Reiners, mit welchem Trick der Fuchs in die Talkshow kommt. Claus von Wagner sucht nach christlichen Werten in der CDU und findet 30 Silberstücke. Helene Bockhorst ist zwar berühmt, aber ist sie wirklich Helene Bockhorst? Atze Schröder fährt zu schnell durch die Schweiz und landet im Ruhrgebiet. Bei Matilde Keizer führen alle Wege zur italienischen Mutter und die Band TIAVO ist "Völlig im Wahn".
Till Reiners ist erfolgreicher Stand-up-Comedian, Moderator und Podcaster. Seit 2022 ist er der Gastgeber der "Happy Hour". Im April 2026 feierte er Premiere mit seinem neuen Soloprogramm "Das ist alles Teil der Show".
Die Gastgeber der Sendung nehmen kein Blatt vor den Mund, wenn sie in ihrer Kabarettshow den politischen und gesellschaftlichen Missständen auf den Zahn fühlen. Auch ihre Gäste müssen einstecken können.
Als ihr Vater nach Jahren der Funkstille auftaucht, ist Tinkas Misstrauen groß. Der einstige Rockmusiker "Bonanza" Hartmut hat jedoch einen ganz eigenen Grund für seine Rückkehr.
Hartmut ist pleite und fordert die Auszahlung seines Hofanteils. Doch Tinka weiß nichts davon und steckt selbst in Geldnöten. Als die Zeit knapp wird, geht ihr Vater auf einen riskanten Deal ein.
Die Familienkomödie lässt zwei gegensätzliche Lebensentwürfe aufeinanderprallen: den verantwortungslosen Altrocker und seine pflichtbewusste Tochter. Gemeinsam müssen sie alte Konflikte aufarbeiten, Wahrheiten hinterfragen und einen Weg zueinander finden.
Mit Günther Maria Halmer, Isabell Polak, Irene Kugler, Zethphan Smith-Gneist, Adam Bousdoukos, Florian M. Odendahl, Saskia Vester, Panka Simon, Eisi Gulp
Kaum hat Largo Winch sein Milliardenerbe gegen eine Intrige aus den eigenen Reihen verteidigt, führt ein neues, gefährliches Abenteuer ihn in den Dschungel Südostasiens.
Die Vergangenheit holt Largo ein: Seine Ex-Geliebte beschuldigt den Winch-Konzern, sich durch Bestechung und Ausbeutung illegal bereichert zu haben. Largo will den Vorwurf entkräften. - Actionfilm mit Tomer Sisley, Sharon Stone und Ulrich Tukur.
Globetrotter, Abenteurer, Milliardär und Menschenfreund: Largo Winch hat inzwischen das Erbe seines Vaters - einen milliardenschweren, multinationalen Konzern - angetreten. Doch Largo, der lange frei und ungebunden die Welt bereiste, hat kein persönliches Interesse an dem Vermögen. Er möchte es mit Hilfe von Alexander Jung, einem Freund seines Vaters und ehemaligem Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes, in einen humanitären Hilfsfonds, eine Stiftung, überführen.
Doch noch bevor die Tinte auf dem Stiftungs-Vertrag getrocknet ist, entert die Küstenwache Largos Jacht, und in seinem Büro steht die attraktive Diane Francken, Staatsanwältin am Internationalen Strafgerichtshof, die gegen ihn wegen illegaler Geschäfte mit der Militärjunta in Burma ermittelt.
Der Vorwurf: Um an ein Nickelvorkommen zu gelangen, für das sich der Multi interessierte, sei der burmesische General Kyaw Min bestochen worden. Er soll die Dorfbewohner vertreiben. Von einem Konto in der Schweiz, das der Winch-Gruppe gehört, sei der General für seine Dienste bezahlt worden.
Largo weiß von all dem nichts und reist freiwillig nach Thailand, wo eine geheimnisvolle Zeugin gegen ihn aussagen soll. Eine unangenehme Überraschung: Es handelt sich um Malunaï, Largos große Liebe aus der Zeit, als er in Burma lebte.
Der Milliardenerbe sieht sich einer Verschwörung ausgesetzt, denn er weiß genau: Malunaï würde ihn niemals eines solchen Verbrechens bezichtigen, noch hätte sein Vater mit Kriegsverbrechern paktiert, um seinen Profit zu maximieren.
Mithilfe seines Butlers Gauthier und seines Kumpans Simon flieht Largo Winch quer durch Südostasien, um herauszufinden, wer versucht, sein Leben und seinen Ruf zu zerstören - und wie im ersten Teil sind die Mächte des Bösen ihm näher, als er glauben kann. Und auch die schöne Malunaï hat eine Überraschung für Largo parat.
Mit Tomer Sisley, Sharon Stone, Ulrich Tukur, Mame Nakprasitte, Olivier Barthélémy, Laurent Terzieff, Nicolas Vaude, Clemens Schick
In der Provinz Ha Giang im Norden Vietnams entfaltet sich eine einzigartige Landschaft: Dramatische Kegelberge, spektakuläre Kalksteinformationen und kunstvoll angelegte Reisterrassen.
In enger Naturverbundenheit bewahren die dort lebenden ethnischen Minderheiten ihre Kultur. Die "Happiness Road" führt über schwindelerregende Pässe und eröffnet atemberaubende Ausblicke.
Das Kardamomgebirge ist Heimat für Kambodschas wildlebende Elefanten. Im Schutzgebiet Phnom Samkos dokumentieren Kamerafallen das geheime Leben der letzten wilden Herden.
Auch extrem seltene Tiere wie der Gaur oder der scheue Nebelparder streifen dort durch den Dschungel. Tierschützer wie Samorn Vireak hoffen, durch moderne Technik bedrohte Arten besser schützen zu können, bevor sie für immer verschwinden.
Doch nicht nur die Tier-, sondern auch die Pflanzenwelt ist außergewöhnlich: Der Adlerholzbaum etwa liefert das Rohmaterial für eines der teuersten Duftöle der Welt - das sogenannte "Oud".
Die Südliche Batagur-Schildkröte, auch Königsschildkröte genannt, galt einst in Kambodscha als ausgestorben. Heute ist sie eins der Nationaltiere Kambodschas. In einer Zucht- und Auswilderungsstation der "Wildlife Conservation Society" im südlichen Kardamomgebirge werden die Schildkröten liebevoll aufgezogen und nach Jahren ausgewildert.
Eine Reise durch das Kardamomgebirge zeigt einen einzigartigen und dennoch bedrohten Lebensraum. Ranger, Biologen und Dorfbewohner setzen sich gemeinsam für den Erhalt der Artenvielfalt ein.
Das Kardamomgebirge im Südwesten Kambodschas ist eine grüne Schatzkammer der Biodiversität. Zahlreiche Menschen setzen sich mit Hingabe für den Schutz dieses einzigartigen Lebensraums ein.
Darunter ehemalige Jäger, die heute Pangoline retten, eine Dorfgemeinschaft, die wilden Kardamom nachzüchtet, und zwei leidenschaftliche Orchideenscouts, die neue Arten entdecken und katalogisieren - was nicht immer ungefährlich ist.
Der Herpetologe und "Wild Earth Allies"-Projektmanager Neang Thy erforscht Reptilien und Amphibien - viele von ihnen noch unbekannt oder endemisch. Seine Funde liefern wichtige Daten zum Verständnis der Artenvielfalt und unterstreichen die ökologische Bedeutung der Region.
Orchideenscouts sammeln und bewahren seltene wilde Pflanzen für wissenschaftliche Zwecke. Dabei halten sie ihre Fundorte streng geheim. Denn Diebe stehlen die begehrten Orchideen und verkaufen sie zu hohen Preisen. Außerdem bedroht die Abholzung des Waldes die seltenen Pflanzen.
Im größten Regenwald Kambodschas liegt die Schönheit der Natur oftmals im Verborgenen: vom scheuen Gibbon bis zur zarten Orchidee, von glasklaren Wasserfällen bis zu nebelverhangenen Baumriesen.
Unterwegs mit dem Rameswaram-Express auf den südlichsten Schienen Indiens: Auf rund 600 Kilometern durchquert die Bahn den Mikrokosmos und die tropische Landschaft Tamil Nadus.
Stürme und Regenschauer machen die Strecke bis heute zur Herausforderung für die Indische Bahn. Der Film begleitet den "Rameswaram-Express" auf seiner Fahrt von Chennai bis zum Höhepunkt der Reise nach Rameswaram im Süden: der Überquerung der Pamban-Brücke.
Von Chennai, der Hauptstadt Tamil Nadus im Norden, nach Rameswaram im Süden sind die Reisenden rund zehn Stunden auf den heißesten Schienen Indiens unterwegs. Die Bahn streift Vogelreservate, durchquert Reisfelder, hinter denen die Kalvarayan Hills zu entdecken sind, und überquert den Kaveri, den "Ganges des Südens", auf dem Weg zur gefährlichsten Eisenbahnbrücke des Indischen Ozeans: der Pamban-Brücke, auch "Königin der indischen Brücken" genannt. Sie verbindet das indische Festland mit Rameswaram auf der Halbinsel Pamban.
Schon 1870 wollte die damalige britische Regierung eine Brücke bauen, doch erst 1911 wurde mit dem Bau begonnen, der 1914 fertiggestellt wurde. Die Pfeiler der Brücke stehen im Salzwasser, und das gesamte Bauwerk ist von starker Korrosion bedroht. Zusätzlich rütteln Wirbelstürme und hohe Windgeschwindigkeiten am Stahlgerüst. 1964 wurde die Brücke von einem 240 Stundenkilometer schnellen Zyklon zerstört, durch den über 100 Menschen ihr Leben verloren.
Eine große Verantwortung für die Lokführer, die auf der gesamten Strecke wachsam sein müssen - denn nicht nur Passanten, Motorroller und Autos kreuzen überraschend die Fahrbahn, auch in Indien als heilig geltende Kühe machen es sich gern auf den Schienen gemütlich.
Atemraubende Luftaufnahmen erzählen die Geschichte einer architektonischen Meisterleistung in der Welt der Eisenbahn.
Durch 55 Tunnel kämpft sich der "Bernina Express", in Peru beeindruckt die Andenbahn "Ferrocarril del Sur", und durch die tansanische Savanne zuckelt ein einzigartiger Safari-Zug. Die fünfteilige Reihe "Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt" zeigt Fahrten durch spektakuläre Landschaften und technische Meisterleistungen.
Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens.
Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Es trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.
Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt.
Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum.
Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar.
Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30.000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
Die Provinz Sumatra Barat liegt abseits der üblichen Touristenziele Indonesiens auf der faszinierenden Vulkaninsel Sumatra. Meist ländlich geprägt, überrascht sie mit kulturellen Eigenheiten.
Von der Provinzhauptstadt Padang führt die Reise ins Herz des einstigen Königreichs der Minangkabau und in die Stadt Bukittinggi. Dort lassen sich historische Holzbauten ebenso bewundern wie unterirdische Bunkeranlagen der Japaner aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
In den Dörfern West-Sumatras werden einzigartige Traditionen gepflegt, die abseits der Region kaum bekannt sind. Dazu zählen ein islamisch geprägter Volkstanz namens Indang, der Kampfsport Silek Lanyah, bei dem die Gegner in tiefem Morast miteinander ringen, und das nicht minder schlammige Bullen-Rennen Pacu Jawi.
Auch andere einzigartige Brauchtümer der Provinz, wie das Nationalgericht Rendang und die Herstellung prächtiger Songket-Brokatstoffe im Ort Koto Gadang, werden in der Dokumentation gezeigt.
Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
Der Süden Vietnams bietet Reisenden eine Mischung aus Stadtleben, Kultur und Natur. Die Reise führt von Saigon ins Mekong-Delta und an die von Kalksteinklippen geprägten Buchten der Südküste.
Viel von der bewegten Geschichte des Landes zeigt sich in Vietnams Süden, ob traditionelle Buddha-Tempel, französische Kolonialarchitektur oder Prachtbauten der sozialistischen Ära. Abseits der Städte locken sowohl malerische Küsten als auch das kühlere Hochland.
Die große kulturelle Vielfalt Vietnams spiegelt sich in den kulinarischen Angeboten der Garküchen auf den Straßen von Ho-Chi-Minh-Stadt wider, wie Saigon offiziell heißt. Diese moderne Metropole bildet einen starken Kontrast zum einfachen Leben der Bauern und Fischer auf dem Land. Auf schwimmenden Märkten werden die landwirtschaftlichen Produkte des Mekong-Deltas angeboten, der Kornkammer des Landes. Und im Hochland bei Da Lat wächst seit der französischen Kolonialzeit ein hervorragender Kaffee.
Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.