Die Sintflut ist der weltweit am weitesten verbreitete Ursprungsmythos der Menschheit. Sie teilt die Zeit in ein Davor und ein Danach. Seit der Antike versuchen Menschen, reale Spuren dieses Mythos auf der Erde zu finden. Lässt sich die Sintflut datieren?
Alles, was man hochwirft, fällt früher oder später wieder herunter. Das trifft auch auf die vielen Dinge zu, die wir seit Beginn der Raumfahrt ins Weltall befördert haben: Raketen etwa, oder Satelliten - Objekte, die mit der Zeit zu Weltraumschrott werden. Die Gefahr, dass wir auf der Erde von Weltraummüll getroffen werden, ist aber nicht das einzige Problem: Je voller es in den Erdumlaufbahnen wird, desto größer wird dort das Kollisionsrisiko - bis wir eines Tages keine Satelliten mehr nutzen können. Finden wir einen Ausweg, bevor uns der Weltraummüll sprichwörtlich auf die Füße fällt?
Eine Ode an die Bausünden! Wenn es um zugleich geliebte und gehasste Architektur geht, sind Plattenbauten wohl DIE Klassiker - zu viel Monotonie in Masse. Autor Jesse Simon hat den Betonriesen ein ganzes Fotobuch gewidmet. Seine Faszination für die Wohnklötze steckt an. Welche Dimensionen soziale Wohnungsbauten annehmen können, zeigt sich in Genua, wo eine gigantische Betonschlange über der Stadt thront. In Paris wird schon die Zukunft der Wohnblöcke zelebriert. Hier werden innovative Wege gefunden, um den Betonklötzen ein überraschend neues Gesicht zu verpassen.
Mexiko, 1750: Der spanische König dehnt seine Herrschaft auf Mexiko aus, und stößt dabei auf den zähen Widerstand des Yaqui-Stamms. Leon Alastray, Rebell und Deserteur, gehört keinem der beiden Lager an. Alastray wird als Fahnenflüchtiger von dem Priester Joseph gerettet, der vor den Truppen des Königs auf den heiligen Schutz der Kirche beharrt. Als Strafe für sein Engagement wird der Priester in das verlassene Dorf San Sebastian geschickt. Der treulose Alastray begleitet den unverbesserlichen Optimisten und wird nach Josephs Tod selbst von den Dorfbewohnern als Priester aufgenommen.
Mexiko, 1750: Bis ins kleinste Dorf setzt der spanische Königseine Macht durch.Dabei stößt er auf den zähen Widerstand des indigenen Stammes der Yaquis. Leon Alastray, Rebell und Deserteur, gehört keinem der beiden Lager an. Auf der Flucht vor seinen Pflichten findet er Schutz bei dem Priester Joseph, der vor den Truppen des Königs auf das heilige Asylrecht in der Kirche beharrt. Als Strafe für sein Engagement wird der Priester in das verlassene Dorf San Sebastian geschickt. Aus uneingestandenen Gewissensbissen begleitet Alastray den alten Priester auf seiner Reise und lernt von dem unverbesserlichen Optimisten Joseph. Als der Cowboy nach einem für Joseph tödlichen Angriff in San Sebastian als christlicher Missionar von den Dorfbewohnern in die Gemeinschaft aufgenommen wird, lässt er sich langsam auf die Leiden der Bewohner ein und nimmt Stellung im Kampf gegen die Yaquis...
Die Dreharbeiten des Films fanden in den gleichen mexikanischen Kulissenwie John Sturges' "Die glorreichen Sieben" aus dem Jahr 1962 statt. "San Sebastian" ist eine Koproduktion zwischen Frankreich, Italien und Mexiko, und ein seltenes Beispiel des Western-Genres auf französische Art, getragen von der Musik des italienischen Virtuosen Ennio Morricone.
Mit Anthony Quinn, Anjanette Comer, Charles Bronson, Sam Jaffe, Silvia Pinal, Jorge Martínez de Hoyos, Jaime Fernández
Ali MacGraw und Steve McQueen waren zwei Schauspielgrößen, die das Kino der 1970er Jahre geprägt haben. MacGraw wurde mit dem Film "Love Story" zur Symbolfigur einer neuen, sensiblen Weiblichkeit im Hollywoodfilm, während McQueen mit Produktionen wie "Die glorreichen Sieben", "Gesprengte Ketten", "Bullitt" oder "Le Mans" als "King of Cool" das Bild des modernen Actionhelden prägte. Ihre Begegnung bei den Dreharbeiten zu "Getaway" (1972) war der Beginn einer leidenschaftlichen, aber auch schwierigen Beziehung.
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 7 "Leningrader"
D 2025
85'
2025 gedenkt die Musikwelt des 50. Todestages von Dmitri Schostakowitsch. Das Gewandhausorchester widmete dem großen russischen Komponisten ein ganzes Festival, bei dem fast alle Instrumentalwerke erklingen. Ein Höhepunkt war die Aufführung der Leningrader Symphonie, die in ihrer Warnung vor Krieg und Diktatur auch heute höchst aktuell ist. Es spielten das Gewandhausorchester Leipzig und das Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons.
In Devon, einer Grafschaft im Südwesten Englands, dreht sich bei der vegan lebenden Familie Thomson einmal im Jahr alles um den Apfel. Aus den vielen alten Sorten lassen sich besonders gut Nachtische herstellen wie Apfel-Charlotte oder Apfel-Blondies. Auch die britischen Klassiker wie Apple Crumble oder der mit Cider gebackene Apfelkuchen dürfen nicht fehlen.
Wie ein Blitz fliegt die 18-jährige Sprinterin Nimeksha über die Zielgerade. Sie ist eine Siddi. Fast niemand kennt ihr Volk, selbst in Indien nicht, wo die Siddi seit etwa 500 Jahren leben. Als Sklaven oder Söldner kamen ihre Vorfahren aus Afrika nach Indien. Nach Ende der Sklaverei zogen sie in die dichten Wälder und blieben unter sich. Alle heißen mit Nachnamen Siddi. Die meisten leben in Armut, sind Tagelöhner, sammeln Pflanzen, Honig und Rote Ameisen für ein uraltes afrikanisches Rezept. Ihr Talent zum Sprinten ist eine Chance: Nimeksha Siddi könnte Indiens Hoffnung für Olympia 2028 werden.
Der Milliardär Thomas Crown sucht neue Herausforderungen und verlegt sich auf den Diebstahl von Kunstwerken. Als ein Gemälde von Monet aus einem bestens gesicherten New Yorker Museum verschwindet, kommt ihm die Versicherungsdetektivin Catherine Banning auf die Spur. John McTiernans Remake des Films "Thomas Crown ist nicht zu fassen" aus dem Jahr 1968, mit Pierce Brosnan in der Titelrolle (1999).
Mit Pierce Brosnan, Rene Russo, Faye Dunaway, Denis Leary, Ben Gazzara, Frankie Faison, Fritz Weaver
Nicht das Individuum ist schuld an seinem Schicksal, sondern die gesellschaftlichen Umstände. "Lady Macbeth von Mzensk" kritisierte eine Gesellschaft, die durch die Oktoberrevolution 1917 beseitigt worden war. Nach 200 erfolgreichen Aufführungen wurde Schostakowitschs zweite Oper 1936 abrupt abgesetzt, nachdem Stalin selbst sie gesehen hatte. In der Titelrolle ist die amerikanische Sopranistin Sara Jakubiak zu erleben, am Dirigentenpult Riccardo Chailly. ARTE überträgt die Premiere leicht zeitversetzt am Tag der Aufführung.
Mit Alexander Roslavets, Sara Jakubiak, Najmiddin Mavlyanov, Alexander Kravets, Valery Gilmanov, Yevgeny Akimov, Jirí Rajnis, Oleg Budaratskiy, Ekaterina Sannikova, Goderdzi Janelidze, Elena Maximova, Laura Lolita Peresivana, Li Huanhong, Vasyl Solodkyy
Ein Ballett von Christian Spuck
Das Ballett von Christian Spuck mit der Musik von Hans Zender für Franz Schuberts "Winterreise" ist eine komponierte Interpretation. In einer Mischung aus großen Ensembleszenen und intimen Solobildern unternimmt Christian Spuck eine Reise ins Innere des Menschen. Dabei erkundet er so zeitlose Themen wie Liebe, Sehnsucht, Entfremdung und Verlassenheit und ermöglicht mit den Mitteln des Tanzes eine neue Perspektive auf eines der großen klassischen Meisterwerke.
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Bisons sind nicht nur das Wahrzeichen der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch die Hauptattraktion des Yellowstone-Nationalparks im Nordwesten der USA. Hier finden sie üppiges Weideland und reichlich Futter. Doch die Idylle trügt. Sobald die Bisons den Nationalpark verlassen und privates Terrain betreten, dürfen sie erschossen oder meilenweit zurück in den Nationalpark getrieben werden. Umweltschützer wie Mike Mease begleiten deshalb die Wanderungen der Tiere, dokumentieren ihre Route und das Verhalten der Ranger und Farmer. Ihr Ziel: Schaden von den Tieren und besonders ihren Kälbern abzuwenden. "GEO Reportage" hat die Region besucht und Gegner und Befürworter der Büffelwanderungen getroffen.