(1): Bretagne: Paris-Brest mit Tanguy Viel
(2): Costa Rica: Von Wäldern und Menschen
(3): Laos: Touys getrocknete Algenblätter
(4): England: Zwietracht in Nottingham
(1): José Afonso, die Stimme des portugiesischen Volkes
(2): Saint-Denis, eine Hochburg bretonischer Brüderlichkeit
(3): Montenegro: Nikos gegrillter Tintenfisch
(4): Türkei: Zurück auf die Schulbank
Der Hochstapler Lawrence Jamieson gibt sich als exilierter Prinz aus und prellt mit Hilfe seines Butlers und eines Inspektors reiche Damen. Als Freddy Benson mit einer Mitleidsmasche auftaucht, entsteht Rivalität. Daraufhin setzt Lawrence einen Wettkampf an: Wer zuerst eine junge Erbin um 50.000 Dollar erleichtert, gewinnt. Ein cleveres Gaunerduell beginnt. Komödie, 1988.
Mit Steve Martin, Michael Caine, Glenne Headly, Anton Rodgers, Barbara Harris, Ian McDiarmid
In der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott findet täglich einer der größten Dromedar-Märkte Westafrikas statt. Am Morgen werden Hunderte von Tieren angeliefert und an den Meistbietenden verkauft. Dromedare haben im Leben der mauretanischen Bevölkerung schon immer eine wesentliche Rolle gespielt. Doch wie lange noch wird das Höckertier für die Mauretanier unentbehrlich sein?
Seit langem setzen den Wäldern Stürme, Trockenheit, Brände und Borkenkäfer zu. Genau darin liegt aber eine Chance für die Natur. In dieser Folge der Dokumentationsreihe berichtet Naturfilmer Jan Haft, wie sich aus Zerstörung und einem Blick in die Vergangenheit Konzepte für die Wälder der Zukunft entwickeln lassen. Allen voran: die Waldweide, eine uralte Form der Landnutzung.
"Was ist Wildnis?" zeigt, dass die größte Artenvielfalt dort herrscht, wo große Weidetiere Teil des Lebensraums sind. Da Haustiere dieselben "Ökosystem-Ingenieurleistungen" erbringen können wie Wildtiere, liegt in naturnaher Beweidung eine große Chance für Artenvielfalt, Tierwohl, Klima und die Landschaft, in der wir leben.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Die Geschichte des gealterten Filmregisseurs Salvador Mallo durch die verschiedenen Etappen seines Lebens, von seiner Kindheit in einem kleinen Dorf in den 1960er Jahren bis zu einer Existenzkrise in der Gegenwart. - In seinem 2019 erschienenen Film vermischt Filmemacher Pedro Almodóvar Autobiografisches und Fiktion.
Der spanische Regisseur Salvador Mallo hat seine besten Tage hinter sich. Er ist fast 60 Jahre alt, wird von verschiedenen Schmerzen geplagt, zeigt sich nicht gern in der Öffentlichkeit und hat noch mit dem Tod seiner Mutter zu kämpfen. Während Salvador in den 1980er Jahren als unkonventioneller Filmkünstler große Erfolge feierte, steckt er mittlerweile in einer schweren Existenzkrise.
Als Salvador zur Vorführung der digital restaurierten Fassung seines Erfolgsfilms "Sabor" eingeladen wird, muss er sich seiner Vergangenheit stellen und versucht, die Fragmente seines Lebens wieder zusammenzusetzen: Salvador versöhnt sich mit Alberto Crespo, dem Hauptdarsteller von "Sabor", mit dem er sich vor mehr als 30 Jahren bei den Dreharbeiten zerstritten hatte. Er begegnet seinem früheren Liebhaber Federico, der damals drogenabhängig war und nun ein heterosexuelles Familienleben führt. Und er erinnert sich an die Zeiten zurück, in denen er sich um seine erkrankte Mutter kümmerte.
Ohne großen Pomp und mit leiser Melancholie wird Salvadors Leben in drei Phasen gezeigt - die idyllischen Erinnerungen an seine Kindheit in einem kleinen Dorf, die hoffnungsvollen Zeiten nach dem Ende der Diktatur sowie die Gegenwart und der Beginn seiner Lebenskrise.
Der autobiografisch geprägte Film konzentriert sich auf die alltäglichen Tragödien: den unaufhaltbaren Lauf der Zeit, das Älterwerden und den Tod. Unterstützt durch die poetischen Bilder des Kameramanns José Luis Alcaine, gibt sich Banderas als Salvador Mallo zart und verletzlich wie selten zuvor.
Mit Antonio Banderas, Penélope Cruz, Asier Etxeandia, Leonardo Sbaraglia, Nora Navas, Julieta Serrano, César Vicente, Asier Flores
Antonio Banderas und Pedro Almodóvar: Zwei spanische Stars, deren außergewöhnliche künstlerische Verbindung seit über 40 Jahren filmische Meisterwerke schafft. Von der wilden Movida Madrids über acht gemeinsame Filme bis zu Banderas' US-Karriere zeigt sich sein wahres Können stets in Almodóvars provokanten, innovativen Werken - zuletzt in "Leid und Herrlichkeit".
2020 steckt die US-Journalistin Trish in Nicaragua fest: ohne Pass, ohne Geld, beobachtet von Polizei und Militär. In der Hotelbar trifft sie den britischen Geschäftsmann Daniel und setzt auf ihn als Fluchtchance. Aus der Bekanntschaft wird eine Affäre - es beginnt ein gefährliches Spiel unter ständiger staatlicher Überwachung. Sinnlicher Politthriller (2022) von Claire Denis.
Mit Margaret Qualley, Joe Alwyn, Benny Safdie, Danny Ramirez, Nick Romano
Neapel im 20. Jahrhundert: Der Lebensweg von Martin Eden, einem jungen Seemann und Individualisten, ist vom Aufkommen sozialer Bewegungen geprägt. Während er als Bildungsaufsteiger die Liebe und die bürgerliche Welt der jungen Elena zu erobern versucht, wird er von dem Gefühl geplagt, seine Herkunft verraten zu haben ... - Freie Adaption (2019) des Schlüsselromans von Jack London.
Mit Luca Marinelli, Carlo Cecchi, Jessica Cressy, Vincenzo Nemolato, Marco Leonardi, Denise Sardisco, Carmen Pommella, Autilia Ranieri, Giustiniano Alpi
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Tahar Mna ist Bauer und in der Wüste im Süden Tunesiens zu Hause. Sandstürme und Parasiten bedrohen zunehmend seine Ernte, doch Tahar hängt an diesem wasserarmen Landstrich. Deshalb hat er sich dazu entschlossen, mitten in den Dünen einen neuen Palmenhain anzulegen. Er willseiner Familie und seinen Nachfahren langfristig ein Auskommen zu sichern. Die Dokumentation erzählt, wie es trotz widriger Umstände gelingen kann, in einer grandiosen, aber unwirtlichen Region von einem traditionellen Beruf zu leben.
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.