ARTE
ARTE Mi. 06.05.
Film
Der gealterte Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) steckt in einer tiefen Sinnkrise und hat seit über 30 Jahren keinen Film mehr zustande gebracht. ARTE France
Mit dem Hauptdarsteller seines Erfolgsfilms "Sabor" Alberto Crespo (Asier Etxeandia) hatte sich Salvador bei den Dreharbeiten zerstritten. Zur Aufführung der restaurierten Fassung kontaktiert er ihn und die beiden nähern sich langsam wieder an. ARTE France
Salvadors Mutter Jacinta (Penélope Cruz) wollte immer nur, dass es ihrem Sohn gut geht. Leider hatten sie dafür nicht die besten Voraussetzungen, denn aus Geldnot musste die Familie in einer Art Höhlenwohnung leben. ARTE France
Schon während seiner Kindheit wurde deutlich, dass Salvador (Asier Flores) Talent hat. Er konnte nicht nur wunderbar singen, sondern schon im jungen Alter so gut lesen und schreiben, dass er es anderen beibringen konnte. ARTE France
Als Salvadors (Antonio Banderas) Mutter (Julieta Serrano) alt und krank wurde, kümmerte er sich Tag und Nacht um sie. ARTE France
Eines Tages entdeckt Alberto (Asier Etxeandia) einen angefangenen Text auf Salvadors Computer. Obwohl dieser zuerst nicht davon begeistert ist, lässt er Alberto das Stück schließlich aufführen. ARTE France
Nach dem Erfolg des neuen Theaterstückes und der unerwarteten Begegnung mit einem wichtigen Menschen aus seiner Vergangenheit kann Salvador (Antonio Banderas) sich langsam wieder aufraffen. ARTE France

Leid und Herrlichkeit

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • E 2019
  • 107'
Drama
Mit Antonio Banderas, Penélope Cruz, Asier Etxeandia, Leonardo Sbaraglia, Nora Navas, Julieta Serrano, César Vicente, Asier Flores

Inhalt

Die Geschichte des gealterten Filmregisseurs Salvador Mallo durch die verschiedenen Etappen seines Lebens, von seiner Kindheit in einem kleinen Dorf in den 1960er Jahren bis zu einer Existenzkrise in der Gegenwart. - In seinem 2019 erschienenen Film vermischt Filmemacher Pedro Almodóvar Autobiografisches und Fiktion. Der spanische Regisseur Salvador Mallo hat seine besten Tage hinter sich. Er ist fast 60 Jahre alt, wird von verschiedenen Schmerzen geplagt, zeigt sich nicht gern in der Öffentlichkeit und hat noch mit dem Tod seiner Mutter zu kämpfen. Während Salvador in den 1980er Jahren als unkonventioneller Filmkünstler große Erfolge feierte, steckt er mittlerweile in einer schweren Existenzkrise. Als Salvador zur Vorführung der digital restaurierten Fassung seines Erfolgsfilms "Sabor" eingeladen wird, muss er sich seiner Vergangenheit stellen und versucht, die Fragmente seines Lebens wieder zusammenzusetzen: Salvador versöhnt sich mit Alberto Crespo, dem Hauptdarsteller von "Sabor", mit dem er sich vor mehr als 30 Jahren bei den Dreharbeiten zerstritten hatte. Er begegnet seinem früheren Liebhaber Federico, der damals drogenabhängig war und nun ein heterosexuelles Familienleben führt. Und er erinnert sich an die Zeiten zurück, in denen er sich um seine erkrankte Mutter kümmerte. Ohne großen Pomp und mit leiser Melancholie wird Salvadors Leben in drei Phasen gezeigt - die idyllischen Erinnerungen an seine Kindheit in einem kleinen Dorf, die hoffnungsvollen Zeiten nach dem Ende der Diktatur sowie die Gegenwart und der Beginn seiner Lebenskrise. Der autobiografisch geprägte Film konzentriert sich auf die alltäglichen Tragödien: den unaufhaltbaren Lauf der Zeit, das Älterwerden und den Tod. Unterstützt durch die poetischen Bilder des Kameramanns José Luis Alcaine, gibt sich Banderas als Salvador Mallo zart und verletzlich wie selten zuvor.

Hintergrund

Mit "Leid und Herrlichkeit" schließt Pedro Almodóvar seine Trilogie mit "Das Gesetz der Begierde" (1987) und "La Mala Educación - Schlechte Erziehung" (2004) ab - drei Geschichten, in denen ein Filmemacher im Mittelpunkt steht. Der Film kam im März 2019 in die spanischen Kinos und feierte im Mai seine internationale Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes, wo er im Wettbewerb um die Goldene Palme konkurrierte. 2020 war "Leid und Herrlichkeit" bei den Oscars als bester internationaler Film nominiert, sowie Antonio Banderas als bester Hauptdarsteller.

Sendungsinfos

Darsteller: Antonio Banderas, Penélope Cruz, Asier Etxeandia, Leonardo Sbaraglia, Nora Navas, Julieta Serrano, César Vicente, Asier Flores Regie: Pedro Almodóvar Drehbuch: Pedro Almodóvar Musik: Alberto Iglesias Kamera: José Luis Alcaine Produzent: Agustín Almodóvar Untertitel, Hörfilm, Stereo
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