Nach drei Jahren Krieg und Besetzung durch die Terrormiliz Islamischer Staat versucht Mossul, seine verlorene Identität wiederzufinden. 2017 lag die historische Altstadt in Trümmern. Acht Jahre später kehrt wieder Leben in die Straßen zurück.
Mossul, eine der ersten Großstädte der Geschichte, wird vom Tigris durchquert. Seit dem Entstehen der Weltreligionen war die Stadt multiethnisch und multireligiös: Christen, Juden, Jesiden und Muslime lebten hier. Diese Vielfalt verlieh der Stadt einen eigenen Charakter.
Die große Al-Nuri-Moschee, die Kirchen Al-Tahira und Mar-Toma, das schiefe Al-Hadba-Minarett - jenes städtische Erbe, das der IS zu zerstören versuchte - werden von Mossuls Bewohnern wiedererrichtet. In der gesamten Stadt hört man den Lärm der Räum- und Bauarbeiten. Experten, Architekten, Archäologen, Restauratoren und Hilfsorganisationen aus aller Welt unterstützen den Wiederaufbau. Als Erstes wollen die Menschen die Wahrzeichen ihrer Stadt wiederaufbauen. Durch ihr Engagement kehrt auch die Hoffnung zurück.
Die sechsjährige Riesenbaustelle (2019-2025), eines der weltweit größten Wiederaufbauprogramme, brachte zahlreiche Fundstücke hervor: assyrische Relikte, verborgene Räume, illegale Gemälde - und ermöglichte neue Datierungen. So lebt das architektonische Erbe der Stadt wieder auf und liefert der Wissenschaft neue Erkenntnisse. Für die irakischen Handwerker bedeutet dies, traditionelle Handwerkskunst und Werkstoffe wiederzubeleben. Die Jüngeren haben neue Berufe erlernt und finden Zukunftsperspektiven in ihrer Stadt.
Für Mossul beginnt damit eine Renaissance, allerdings nicht im politischen Sinne. Vielmehr besinnt sich die jahrtausendealte Stadt auf ihre entstehungsprägende Architektur und einzigartige Kunst: ein Neuanfang auch für das vom Krieg erschöpfte Volk.
(1): Mexiko: Die strahlenden Farben des Luis Barragán
(2): Unbeugsame Schotten auf der Halbinsel Knoydart
(3): Zypern: Chrisos Krapfen
(4): Montauban: Indianer in der Stadt
(1): Paris: Maurice Utrillo malt sein Montmartre
(2): Prag: Die Golem-Legende
(3): Senegal: Khadijatous Couscous mit Moringa-Soße
(4): Ägypten: Eine Philosophin wird zur Märtyrerin
Der tapfere Edelmann Sir Lancelot schließt sich Ritter Artus an, den er zutiefst bewundert. Artus besiegt die wilden Stämme des Landes und wird König des vereinten Englands. Doch sein aufrührerischer Neffe Sir Mordred deckt Lancelots heimliche Liebe zu Königin Guinevere auf und benutzt den Skandal, um einen Krieg zu entfachen.
England in der Zeit des beginnenden Rittertums: Der Edelmann Lancelot bricht auf, um sich dem berühmten Ritter Artus von Pendragon anzuschließen, der die verfeindeten Stämme des Landes in einem Königreich vereinen will. Unterwegs gerät Lancelot jedoch in einen Hinterhalt, dem er mit Hilfe eines Fremden entkommt. Der tapfere Helfer entpuppt sich als Artus selbst. Schon bald werden sie zu engen Vertrauten im Kampf gegen die Truppen von Artus' Neffen Mordred, seinem stärksten Rivalen.
In einer wagemutigen Schlacht bezwingen sie schließlich dessen Truppen und Artus wird König. Auf dem Weg zur Krönungszeremonie in Camelot befreit Lancelot das gefangen gehaltene Burgfräulein Guinevere. Artus macht sie zur Königin - nicht wissend, dass ihr Herz Lancelot gehört. Das nutzt der aufrührerische Mordred für eine Verschwörung. Als Guinevere Lancelot heimlich in seiner Kammer besucht, wird das Liebespaar von Mordred überrascht. Nun nutzt Mordred Artus' geschwundene Autorität und löst einen Krieg aus, der erneut das Land verwüstet.
Mit Robert Taylor, Ava Gardner, Mel Ferrer, Anne Crawford, Stanley Baker, Felix Aylmer, Maureen Swanson, Gabriel Woolf
Kaum ein Bauwerk prägt unser Bild vom europäischen Mittelalter so sehr wie die Burg. Doch wie lebte es sich auf einer Burg - vom Burgherrn über die vielerorts nicht gerade zahlreiche Dienerschaft bis hin zu den Gefangenen? Gab es auf engem Raum Konflikte und wie wurden sie gelöst? Was ist Legende, was ist wahr? Die zweiteilige Dokumentation haucht europäischen Mittelalterburgen wie der rheinland-pfälzischen Burg Eltz oder dem französischen Schloss Vincennes neues Leben ein, erzählt ihre Vergangenheit mit Hilfe von Experten und verblüffenden Experimenten und räumt mit Vorurteilen über die damalige Zeit auf.
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Europas Burgen und Schlösser sind weltberühmt. Weniger bekannt ist die Tierwelt, die außerhalb und innerhalb ihrer Mauern lebt. Die Dokumentationsreihe zeigt die Schönheit der Natur rund um einige der bekanntesten Bauwerke.
Am Fuße der französischen Pyrenäen liegt eine der ältesten und beeindruckendsten Festungen Europas: Carcassonne. Verschiedene Herrscherhäuser bauten sie inmitten einer spektakulären Natur zu einer der größten Wehranlagen Europas aus. Noch heute leben in den umliegenden Bergen Bären, im Fluss Aude seltene Wasservögel und in den Gemäuern der Burg Echsen und Raubvögel.
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Die Ammergauer Alpen am Fuß der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg, sind ein Naturparadies -ihr König ist der Steinadler. Die Region ist nicht nur berühmt für ihre Schluchten, wilden Flüsse und unberührte Tierwelt, sondern auch für Neuschwanstein, das Märchenschloss des bayerischen Königs Ludwig II.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Julien ermordet den Ehemann seiner Geliebten Florence. Das perfekte Verbrechen, hätte Julien nicht ein verräterisches Indiz vergessen. Um es zu beseitigen, kehrt er zum Tatort zurück - und bleibt dort im Fahrstuhl stecken. - Mit seinem Langfilmdebüt (1957) gelang dem erst 25-jährigen Louis Malle gleich zu Beginn seiner Karriere ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague.
Mit Jeanne Moreau, Maurice Ronet, Georges Poujouly, Yori Bertin, Jean Wall, Elga Andersen, Sylviane Aisenstein, Micheline Bona, Gérard Darrieu, Ivan Petrovich, Lino Ventura, Jacqueline Staup
Miles Davis war einer der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts. Als visionärer, innovativer und kreativer Geist ließ er sich nie in eine Schublade stecken. Davis war eine Ikone und der Inbegriff von cool! Der Film "Miles Davis: Birth of the Cool" (2019) zeigt unveröffentlichtes Archivmaterial, Outtakes von Studioaufnahmen und seltene Fotos. Er erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Mannes und einzigartigen Talents.
Mit "Der Gott der kleinen Dinge" schuf Arundhati Roy 1997 Weltliteratur und gewann als erste indische Schriftstellerin den Booker Prize. Sie wird zur bekanntesten Autorin Indiens und zur kompromisslosen Stimme für Gerechtigkeit und Menschenrechte. Ihre Bücher sind Meisterwerke voll politischer Sprengkraft. Die Begegnung mit einer der furchtlosesten Autorinnen unserer Zeit.
Im Pariser Théâtre des Bouffes du Nord bringt Wang Xilin Ausschnitte aus seinen berühmtesten Symphonien zur Aufführung. 1936 in der Provinz Henan geboren, zählt der Komponist heute zu den bedeutendsten Persönlichkeiten Chinas. Regisseur Wang Bing filmt Xilins Körper, der vom Alter, aber auch von jahrelanger Folter gezeichnet ist. Zwischen zwei Auftritten erzählt der seit 2005 im deutschen Exil lebende Dissident, was ihn zu den jeweiligen Stücken bewogen hat.
Der Dokumentarfilm "Das Haus nebenan - Chronik einer französischen Stadt im Kriege" von Marcel Ophüls löste im Frankreich der Nachkriegsjahre ein wahres Meinungsbeben aus. Er wurde im April 1971 von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt in einem kleinen Kino im Pariser Quartier Latin uraufgeführt und brach mit dem von den Gaullisten gepflegten Mythos eines geeinten Frankreichs, das den deutschen Besatzern geschlossen Widerstand leistete. Joseph Beauregard betrachtet die Geschichte dieses außergewöhnlichen Films, der den französischen Blick auf die Jahre der Besatzung nachhaltig veränderte.
"Novela negra" beschreibt ein Genre, das Roman, Politgeschichte und kriminalistische Ermittlung zusammenführt. Der Film zeigt, wie eine neue Generation lateinamerikanischer Autoren in der Spannungsliteratur die ideale Form gefunden hat, um die politische Vergangenheit und Gegenwart ihrer Länder aufzuarbeiten. Kriminalromane aus Lateinamerika - von Mexiko bis Argentinien und von Kuba über Peru bis nach Chile - bieten eine Reise durch die Geschichte des Kontinents ebenso wie durch die der jeweiligen Länder und erschließen dem internationalen Publikum eine der lebendigsten und ideenreichsten Formen des dortigen literarischen Schaffens.
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