Alaska - größter und zugleich am dünnsten besiedelter Bundesstaat der USA. Nur etwa 740.000 Menschen leben hier. Oft weit abgelegen in kleinen Dörfern, die nur mit dem Flugzeug erreichbar sind. Jamie Klaes ist eine der vielen Buschpilotinnen des Landes. Seit über 20 Jahren fliegt sie durch die Weiten Alaskas - und gibt indigenen Jugendlichen kostenlosen Flugunterricht.
Kurkuma, von vielen als das indische Gold verehrt, ist ein ganz besonderes Gewürz. Wo wird Kurkuma hauptsächlich abgebaut? Bei welchen Krankheiten wirkt es sogar heilsam? Und wie taucht Kurkuma in religiösen Zeremonien auf? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der Wunderknolle
Die Insel Noirmoutier liegt an der Atlantikküste, im Golf von Biskaya. Mit ihren langen, feinen Sandstränden, ihren Pinienwäldern und den weißen Häusern ist sie als kleines Paradies beliebt, weit weg vom Trubel des Großstadtlebens. Noirmoutier steht aber auch für das weltweit berühmte Salz, das hier in den Salzgärten noch fast mittelalterlich geerntet wird.
Wenn Menschen ihren Job verlieren, dann beginnt für Ryan Bingham die Arbeit. Im Auftrag feiger Chefs, die gefeuerten Angestellten nicht mehr in die Augen zu sehen wagen, überbringt er die schlechte Nachricht, verpackt als Chance für einen Neubeginn. Dank der Wirtschaftskrise ist er sehr gefragt - 322 Tage im Jahr jettet der Kündigungsspezialist von Firma zu Firma quer durchs Land.
Die nomadische Existenz in Airport-Hotels und Businesslounges kultiviert der überzeugte Single mit sportlichem Ehrgeiz. Sein großes Ziel: Er will unter all den Vielfliegern als Siebter die sagenumwobene 10.000.000-Meilen-Schallmauer durchbrechen.
Da lernt er die eloquente Geschäftsfrau Alex kennen, eine verwandte Seele, die vergessen geglaubte menschliche Regungen in ihm weckt. Zudem bringt die ehrgeizige Harvard-Absolventin Natalie Ryans penibel strukturiertes Leben durcheinander. Die neue Kollegin schlägt vor, die "Freistellungen" künftig nur noch vom Büro aus per Videokonferenz abzuwickeln. Das geht jedoch selbst dem abgebrühten Ryan zu weit ...
Mit George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, Danny McBride, Melanie Lynskey, Amy Morton
Im heutigen Jordanien, an der Grenze dreier Wüsten - der Syrischen Wüste, der Arabischen Wüste und der Wüste Negev - liegt die geheimnisvolle Felsenstadt Petra, eine der grandiosesten und faszinierendsten Stätten der Antike. Als sie im 19. Jahrhundert von europäischen Forschungsreisenden entdeckt wurde, gab sie zunächst Rätsel auf. Ihre Architektur erinnerte an die größten Gebäude Roms oder Alexandriens. Aber die Zivilisation, die sie hervorgebracht hat, war völlig unbekannt. Warum wurde diese Anlage an einem so entlegenen Ort erschaffen? In den letzten 20 Jahren brachte die Arbeit internationaler Archäologenteams erstaunliche Erkenntnisse an den Tag.
(1) Russland: Der Buchstabe "Z" steht in Russland für den Krieg und ist seit Februar 2022 bis heute das offizielle Symbol für die Invasion in die Ukraine. Wie sehen junge Russen der Generation Z die Entwicklung ihres Landes unter Putin?
(2) Madagaskar: Jeden Tag klicken rund 100.000 Menschen, um die Algorithmen der künstlichen Intelligenz zu trainieren.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Donald Trump nutzt sie als Machtinstrument, in der Türkei wird sie zensiert: Provokation polarisiert - aber macht sie Politik lebendiger? New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani gewann mit viralen Aktionen, die Girlband Manifest fordert mit frechen Texten Normen heraus. Doch wo endet Kritik und wo beginnt es, grenzwertig zu werden?
Die Alhambra in den Hügeln von Granada ist ein einzigartiges Juwel: Die Palaststadt wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert von den letzten muslimischen Herrschern in Spanien errichtet. Die "rote Burg" gehört zu den weltweit meistbesuchten Kulturstätten. Und sie fasziniert auch heute noch zahlreiche Spezialistinnen und Spezialisten der nasridischen Handwerkskunst.
In der Neuproduktion der Salzburger Festspiele verkörpert Opernstar Asmik Grigorian Carmen als vielschichtige, starke Frau zwischen Freiheitspathos und Verwundbarkeit. Gabriela Carrizo inszeniert mit ihrer Compagnie Peeping Tom und Jonathan Tetelman (Don José) eine radikal zeitgenössische "Carmen" als verstörend aktuelle Geschichte von Femizid.
Souverän, verführerisch und unberechenbar: Asmik Grigorian spielt die Titelrolle in "Carmen" als vielschichtige und starke Frau: Diese Interpretation legt aber auch die Risse unter der ikonischen Oberfläche frei und lässt Carmens Freiheitspathos ebenso hörbar werden wie ihre Verwundbarkeit.
"Carmen" ist eine der populärsten Opern. Komponiert von Georges Bizet und uraufgeführt 1875 in der Opéra-Comique in Paris. Schauplatz der Handlung ist Sevilla. Das Libretto haben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée verfasst. In über 150 Jahren wurde Carmen zum Symbol radikaler weiblicher Selbstbestimmung.
Dem bürgerlich-patriarchalen Besitzanspruch von Frauen abtrünnig, beansprucht Carmen in der Habanera und Seguidilla das Recht auf freie Partnerwahl. Ihre Unabhängigkeit und sexuelle Autonomie provozieren, und sie wird zu einer Projektionsfigur als Gegenentwurf zu Konvention und Zwang.
Die Inszenierung der Regisseurin und Choreographin Gabriela Carrizo rückt Carmen und Don José, gesungen von Jonathan Tetelman, gleichermaßen ins Zentrum. Mit ihrer Tanztheater-Compagnie Peeping Tom zoomt sie mit der typischen intensiven Körperlichkeit und der präzisen Bildsprache tief in die Psyche und das Unbewusste der Figuren. Sie zeigt familiäre Prägungen, gesellschaftliche Zwänge und die Dynamik eines toxischen Begehrens. So entsteht gemeinsam mit dem Utopia Orchestra unter der Leitung von Teodor Currentzis eine neue "Carmen" zu den Salzburger Festspielen 2026 - eine verstörend aktuelle Geschichte von Femizid.
Mit Mingjie Lei, Michael Arivony, Liviu Holender, Matthias Winckhler, Anita Monserrat, Iveta Simonyan, Davide Luciano, Kristina Mkhitaryan, Jonathan Tetelman, Asmik Grigorian
Das Leben des am 1. Juli 1926 in Gütersloh geborenen Komponisten ist europäische Zeitgeschichte unter dem Brennglas: NS-Zeit und Krieg, Konflikte als Homosexueller und öffentliche Attacken machten Hans Werner Henze zum politischsten Komponisten Deutschlands. Mit weltmännischem Auftreten und Villa in Italien sprengte er, ganz Inbegriff des Dandys, alle Vorstellungen von einem Komponisten der E-Musik. Die Dokumentation, die ARTE auch in einer untertitelten Fassung für Hörgeschädigte ausstrahlt, hebt persönliches Archivmaterial und bringt Henzes intime Seite zur Geltung.
Nach einem Auslandsaufenthalt strandet die 25-jährige Gwen in der Heimatstadt ihres Freundes Adam. Während sie ihre Karriere als Physikerin verfolgt, treibt er ziellos durch den Sommer und schlägt schließlich eine offene Beziehung vor. Gwen nimmt sich vor, nicht eifersüchtig zu sein, und lässt sich darauf ein. Oder muss sie sich am Ende mehr ihrer Angst vor dem Alleinsein stellen?
Die 25-jährige Gwen strandet mit ihrem Freund Adam nach einem längeren Auslandsaufenthalt in seiner Heimatstadt. Dort kommen sie bei Adams Bruder Paul und dessen Freundin Nina unter. Während Gwen auf eine Karriere als Physikerin hinarbeitet und sich einen Sommerjob als Dozentin an der Universität sucht, treibt Adam etwas ziellos durchs Leben: Nach mehreren abgebrochenen Ausbildungen versucht er neuerdings, als Fotograf zu arbeiten.
Inspiriert von seinem Bruder Paul, schlägt Adam Gwen schließlich eine offene Beziehung vor. Um Adam nicht zu verlieren, lässt Gwen sich kurzerhand darauf ein. Was als zwangloses Experiment beginnt, entwickelt sich zu einem Strudel unerwarteter Gefühle. Denn auch wenn Gwen sich fest vorgenommen hat, nicht eifersüchtig zu sein, muss sie feststellen, dass die Praxis anders aussieht. Und während sie argwöhnisch beobachtet, wie Adam sich immer wieder mit der freigeistigen französischen Akrobatin Hélène trifft, die mit ihrem Wanderzirkus für ein paar Tage am Stadtrand Station macht, fühlt Gwen sich zunehmend zu dem wissbegierigen jungen Studenten Sebastian hingezogen ...
Erst als Gwen und Adam merken, dass sie ihre Beziehung aufs Spiel setzen, beginnen sie, sich mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Aber ist es am Ende gar nicht die Eifersucht, der sich Gwen stellen muss, sondern vielmehr ihre Angst vor dem Alleinsein?
Mit Sina Genschel, Julius Nitschkoff, Ness Kalfon, Paul Ahrens, Iman Tekle, Jannik Mühlenweg, Annabelle Mandeng
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Alia Twal ist begeisterte Pilotin, Weltenbummlerin und Abenteurerin. Sie arbeitet als Erste Offizierin bei der jordanischen Fluggesellschaft Royal Jordanian und fliegt große Passagiermaschinen. Besonders gern ist Alia in ihrer jordanischen Heimat unterwegs. Die Doku reist mit ihr nach Petra, in die legendäre Felsenstadt, und fliegt mit einem Heißluftballon über das Wadi Rum.