Schwibbogen und Räuchermännchen - Adventszeit beim Drechslermeister
30'
Northeim in Südniedersachsen. In der Adventszeit fliegen bei Drechsler Ernst Nolte die Späne! In der Vorweihnachtszeit drechselt und repariert er in seiner Werkstatt Weihnachtspyramiden, Räuchermännchen, Schwibbögen und Co. Manche der Dinge sind schon sehr alt und seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Da muss er besonders behutsam bei der Arbeit vorgehen.
In seinem Laden verkauft er auch Weihnachtsdekoration und bietet Drechslerkurse an, in denen er sein Wissen über das besondere Handwerk weitergibt. Doch dafür braucht er auch das richtige Holz. Das sucht Nolte mit einem Förster in den umliegenden Wäldern oder bekommt es von Sägewerken aus der Region.
"Die Nordreportage" begleitet den Drechsler, von denen es in Deutschland nur noch wenige gibt, zwischen Wald, Werkstatt und Weihnachten und zeigt einen Handwerker mit Herzblut bei der Arbeit in der spannendsten Zeit seines Jahres.
Hefe, Hanse und Rosinen - Bremer Bäcker im Weihnachtsstress
30'
Weihnachtszeit ist Klabenzeit, jedenfalls in Bremen. Traditionsbäckereien machen mit dem saftigen, rosinenhaltigen Hefegebäck ihren Hauptumsatz. Das bedeutet zur Hochsaison: dreimal am Tag rühren, kneten, backen. Das ist körperliche Schwerstarbeit. Die Altmeister wissen alles über die "Seele" des Klabens und dessen Geschichte. Welche Rosinen die besten sind, warum es sich ursprünglich um ein Seefahrergebäck gehandelt hat und dass Bremer Klaben eine geografisch geschützte Spezialität ist.
Alle Beiträge sind mit Gebärdenbegleitung und Untertitel versehen. Sendeformat und Themenwahl orientieren sich außerdem an den Bedürfnissen hörgeschädigter Zuschauer.
Eine Erdnussallergie kann tödlich enden: "Die Ratgeber" stellen eine neue Behandlungsmethode vor.
Weitere Themen:
- Das Wetzlarer Rikscha-Projekt bringt Bewegung und Lebensfreude in den Alltag von älteren Menschen. Reporter Jens Kölker hat die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer besucht
- Wochenserie: Sie führt durch den Dschungel Costa Ricas ins Manzanillo Reservat
- Und: Test von Stirnlampen. Können die günstigen Modelle mit den teuren mithalten?
Wie schmeckt es im Norden wirklich? Das findet Fernsehköchin Zora Klipp in der neuen NDR Sendereihe "Zora schmeckt's" heraus. Dafür reist sie durch norddeutsche Städte, probiert sich durch die regionalen Küchen, entdeckt Traditionelles und Modernes und lässt sich auf ganz unterschiedliche kulinarische Welten ein. In den sechs Folgen ist Zora zu Gast in: Lüneburg, St. Peter-Ording, Bad Zwischenahn, Wismar, Goslar und Nordhorn.
Dort entdeckt sie regionale Spezialitäten, besondere gastronomische Konzepte und die Geschichten der Menschen, die ihre Orte kulinarisch prägen. Sie besucht Restaurants, Cafés, Feinkostläden, Räuchereien, Bars und Brauereien, blickt hinter die Kulissen und legt selbst Hand an. Dabei geht es um süße und salzige Klassiker, moderne Interpretationen, das Handwerk hinter den Gerichten und die Frage, was den Geschmack eines Ortes ausmacht.
Im Mittelpunkt der Sendung stehen die Menschen hinter dem Essen. Sie erzählen von ihren persönlichen Wegen, regionalen Traditionen, neuen gastronomischen Ideen und dem Mut, eigene kulinarische Konzepte zu verwirklichen. Mit ihrer offenen und herzlichen Art taucht Zora schnell in die lokale Foodszene ein und entlockt ihren Gastgeberinnen und Gastgebern so manches Geheimnis.
"Zora schmeckt's" ist eine persönliche und unterhaltsame Entdeckungstour durch den Norden, immer nah an den Menschen und mit viel Liebe zu gutem Essen. Als Liebeserklärung an die norddeutsche Küche macht die Sendung Appetit und Lust darauf, die vorgestellten Orte selbst zu entdecken.
Ab dem 21.10.2026 in der ARD Mediathek
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
In kurzweiligen Beiträgen erfahren die Zuschauer hier alles Wissenswerte über das Bundesland im hohen Norden. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden behandelt.
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
Wöchentlich wechselnde Moderatoren präsentieren alles Wissenswerte aus Niedersachsens Städten und Gemeinden zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Auf jeweils vier Höfen aus allen vier norddeutschen Bundesländern geht es um die alltäglichen Herausforderungen für die Landwirte. Rinder, Hühner, Schafe, Pferde und Schweine gehören auf dem Land genauso dazu wie der ständige Blick aufs Wetter. Das ist wichtig, damit die Ernte rechtzeitig eingebracht werden kann. Bei "Hofgeschichten - Anpacken" treffen sich die Akteure aus den Hofgeschichten mit Zuschauern und Zuschauerinnen, um gemeinsam eine Aufgabe auf dem Hof zu bewältigen. Dabei tauschen sie sich auch aus über das Leben auf dem Land und die Arbeit auf den Höfen.
Parallel zur Serie "Schwarzes Gold" zeigt das NDR Fernsehen die wahre Geschichte des ersten Ölbooms in Deutschland. Dafür begibt sich Aaron Hilmer, Schauspieler der Serie Schwarzes Gold, auf Spurensuche und reist nach Wietze. Die 8.000-Seelen-Gemeinde im Landkreis Celle war einst Mekka der deutschen Öl-Industrie und dient als historisches Vorbild für die Fiktion-Serie. Der Geologe Georg Hunäus führt hier 1858 die erste Ölbohrung Deutschlands durch. Danach dauert es noch ein paar Jahrzehnte, aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts stehen in dem kleinen Dorf Fördertürme dicht an dicht.
Bereits seit 1991 sind die Korrespondenten im Ausland unterwegs und berichten vor Ort vom Geschehen. Die Reportagen informieren detailliert über Hintergründe und decken nicht selten Missstände auf.
Die Ostseeinsel Bornholm liegt näher an Schweden und Polen als am dänischen Festland und ist doch fast schon klischeehaft dänisch. Dafür sorgen historische Rundkirchen, Fischräuchereien und kleine Hafenorte ebenso wie skurrile Bräuche und sympathische Eigenheiten.
Jeden Morgen versammelt sich am Hafen von Gudhjem ein Chor ohne feste Besetzung: Wer da ist, singt mit. Die Bornholmer verabschieden so die Fähre "MS Ertholm" nach Christiansø, während Kapitän Ib Stange Jensen und seine Crew Passagiere, Post und Fracht an Bord bringen. Christiansø gehört zum Mini-Archipel der sogenannten Erbseninseln, auf denen nur rund 100 Menschen leben. Alles, was diese zum Leben brauchen, bringt die "Ertholm".
Christina Juhl Sørensen und ihr Mann Thomas haben einen Minigolfplatz gebaut, der verdächtig an ihre Heimat erinnert: mit inseltypischen Landschaften und Wahrzeichen im Maßstab 1:10, errichtet an der jeweils geografisch korrekten Stelle. Kurz bevor die örtlichen Minigolf-Senioren anrücken, um für die Inselmeisterschaften zu trainieren, müssen die Bahnen noch einmal auf Vordermann gebracht werden. Dann kämpfen 50 Ruheständler um jedes Hole-in-one.
In Svaneke pflegt man eine schräge Tradition: Hønseskidning (wörtlich übersetzt "Hühnerscheißen"). Dahinter verbirgt sich eine Art Freiluft-Bingo in der Fußgängerzone. Arne Jegind und seine Mitstreiter schicken nacheinander drei Hennen auf ein Feld mit 100 Nummern. Wo ein Haufen landet, wird gewonnen.
Fast ebenso prägend wie die weltberühmten Rundkirchen sind Bornholms Fischräuchereien, 135 gab es einst davon, in denen das "Silber der Ostsee", der Hering, in Gold verwandelt wurde. Noch immer ragen in fast jedem kleinen Küstenstädtchen Schornsteine in die Höhe. Doch diese Tradition halten heute nur noch zehn größere Betriebe aufrecht. In Snogebæk werden an guten Tagen bis zu 400 Kilo Fisch verarbeitet; doch ausgerechnet Bornholmer Hering ist kaum noch zu bekommen. Das sensible Handwerk des Räucherns üben Lars Madsen und seine Kollegen dennoch nach wie vor mit großer Leidenschaft aus.
Die Britin Jessica Felby hat ihr früheres Leben als Designerin bei einer dänischen Brauerei gegen Bornholms Granitküste eingetauscht. Mithilfe der japanischen Gyotaku-Technik druckt sie mit frischen Fischen direkt auf Stoff - draußen auf den Felsen, wo Wind und Wetter jeden Versuch zur Herausforderung machen.
Mallorca: Traum-Urlaubsinsel mit einzigartiger Mischung aus Natur, Kultur, Gastronomie und Unterhaltung. Doch die Insel stößt seit Jahren an ihre Grenzen, sie will und muss sich verändern, um ihre Schönheit für Einheimische und Touristen zu bewahren.
Für "Wunderschön!" taucht Judith Rakers ein in das wunderschöne Mallorca und trifft Einheimische, Auswanderer und Prominente, die den Wandel der Insel spürbar machen.
Mallorca, mehr denn je ein faszinierendes Reiseziel für Besucher aus der ganzen Welt. Traumhafte Strände mit kristallklarem Wasser und feinem Sand, malerische Dörfer, das Tramuntana Gebirge mit spektakulären Landschaften für Wanderer und Naturliebhaber, mallorquinische Köstlichkeiten und ein pulsierendes Nachtleben mit Bars und Clubs. Viele Deutsche haben sich auf der Insel niedergelassen, darunter viele Promis.
Auf ihrer Reise quer über die Insel erlebt Judith bei einer Wanderung das wunderschöne Tramuntana Gebirge. Sie trifft Prominente wie den Schauspieler Uwe Ochsenknecht und Moderator Jan Hofer, Judith und er waren mal Kollegen bei der "tagesschau". Beide haben zur Lieblingsinsel der Deutschen eine besondere Beziehung. Bei einer Radtour mit Marcel Wüst lernt sie das Hinterland kennen.
Und als besonderes Highlight erkundet Judith Rakers vom Wasser aus eine Meereshöhle.
Traumhafte Landschaften, feine Sandstrände und viele spannende Geschichten, das alles ist in dieser Folge "Wunderschön!" über die Baleareninsel Mallorca zu sehen.
Mittelmeerflair am Hafen - Das Portugiesenviertel in Hamburg
30'
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
Heinz & Horst sind heiß auf Eis! Eisangeln! 16 Jahre lang haben sie gewartet. Endlich ist das Eis einmal dick genug und es kann gebohrt werden auf der Müritz. Hier wollen die beiden NDR Angelexperten einen Hecht aus dem Eisloch ziehen. Unterstützt werden die beiden von Angelguide Norman Tramnitz von den Müritzfischern. Drei Tage ist das Eisangel-Trio bei bitterkaltem Ostwind auf der Müritz und dem Tiefwarensee unterwegs. Verschiedene Angeltechniken und spezielle Eisangelköder wie die Mormyschkas kommen zum Einsatz.
Am dritten und letzten Angeltag wird beim Fischer in Alt Schwerin das Fischgericht direkt am See zubereitet. Es gibt Ceviche on the rocks! Mit Zitronenpfeffer versteht sich.
Das Schlosshotel Kronberg zählt zu den Top-Luxushotels Deutschlands. Hoteldirektor Dominik Ritz sorgt persönlich dafür, dass jeder Sonderwunsch erfüllt wird. Das Schloss ließ sich 1893 die Mutter des letzten deutschen Kaisers als Witwensitz bauen. Front Office Managerin Ruth Thesing betreut die Gäste und holt VIPs diskret mit dem hoteleigenen Porsche vom Flughafen ab. Auch Camping kann luxuriös sein: Unternehmer Klaus Hünerkopf in Neukirchen (Knüll) erfüllt Luxuswohnmobilisten aus ganz Europa ihre ausgefallensten Wünsche.
Mit dem Kajak von Plau am See bis Schwerin. Das ist in fünf Tagen zu schaffen. Acht Schleusen sind auf der ca. 120 Kilometer langen Strecke zu passieren. Hausboote und Naturliebhaber nutzen die Müritz-Elde-Wasserstraße. Campingplätze und Stadthäfen laden zur Rast ein. In der größten Schleuse in Bobzin wird sogar Strom erzeugt. In Parchim können Wasserwanderer am neuen Theater in der Kulturmühle anlegen.
Die Lufthoheit haben die Seeadler in der Lewitz. Sie finden ein reiches Nahrungsangebot in der Elde und den kleinen Bachläufen der mecklenburgischen Landschaft. Die Fischteiche der Lewitz, die es seit der Zeit der Herzoge gibt, prägen die einzigartige Kulturlandschaft. Zum Finale der fünftägigen Tour will Reporter Thilo Tautz in der Lewitz ein Seeadlerjunges beringen und mit dem Kajak eine Runde um das Schweriner Schloss paddeln.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Unglaublich: Im Juli 2026 wurde die 1.000. Folge "Gefragt - Gejagt" im ARD-Vorabendprogramm ausgestrahlt. Anlässlich dieses Jubiläums wird das Quiz mit einer Primetime-Ausgabe XXL gefeiert. Für 16 prominente Gäste heißt es: die Jagd beginnt.
Das Prominenten-Special folgt dem bewährten Prinzip vom "Gefragt - Gejagt"-Format am ARD-Vorabend: In vier Teams treten die prominenten Gäste gegen die mächtige Quizelite an und wollen möglichst viel Geld für einen guten Zweck erspielen. Das Problem: Auch diesmal wird das Team der Quizelite keine Schwäche zeigen wollen und den Gästen im Weg stehen.
In dieser Ausgabe sind zu Gast: die Schauspieler Uwe Ochsenknecht, Heiner Lauterbach und Armin Rohde, die Schauspielerinnen Mariella Ahrens, Valerie Niehaus und Rebecca Immanuel, die Moderatoren Johannes B. Kerner und Julian Sengelmann, die Comedians Michael Kessler und Thomas Hermanns, die Entertainerinnen Ruth Moschner, Gayle Tufts und Evelyn Burdecki und die Musiker Smudo, Sascha Vollmer und Alec Völkel.
Ob "Besserwisser" Sebastian Klussmann, die "Schlagfertige" Annegret Schenkel, der "Quizvulkan" Manuel Hobiger, die "Generalistin" Adriane Rickel, der"Quizdoktor" Thomas Kinne oder der "Quizgott" Sebastian Jacoby die Prominentenam Sieg hindern werden, zeigt sich in der Show.
Rockmusik ist eine der bekanntesten und meistgehörten Musikrichtungen weltweit: Rebellion, Freiheit, Selbstbestimmung - für die Fans "echte" Musik voller Energie und Leidenschaft.
Julia Westlake und Peter Urban präsentieren gemeinsam mit Gästen die großen Klassiker der Rockmusik und widmen sich unterhaltsam dem Lebensgefühl, Skandalen und Hintergründen des rebellischen Sounds.
Irgendwann Ende der 1950er-Jahre wurde es immer lauter in der Musik. Der Klang veränderte sich, vor allem E-Gitarren mit einprägsamen Riffs verzückten die Nachkriegsgeneration, die sich aufbäumte und die Eltern mit verstärkter Lautstärke und Hüftschwung provozieren wollte. Aus Blues und Rock 'n' Roll eines Elvis, Bill Haley oder Chuck Berry entwickelte sich Rockmusik. Pioniere wie die Beatles oder Rolling Stones beeinflussten auf unterschiedliche Weise weit über die Musik hinaus in den 1960er- und 1970er-Jahren die Jugendkultur, Mode und Sprache. Und hierzulande machte sich in den 70ern Udo Lindenberg auf, Rock in deutscher Sprache erfolgreich zu machen.
Über die Jahrzehnte hat sich die Rockmusik vielfältig weiterentwickelt: Es gibt zahlreiche Genres über Punk, Metal, Grunge, Alternative, Gothic oder auch Pop Rock. Und in dieser bunten Welt der Rockmusik gibt es Songs, die es geschafft haben, Klassiker zu werden, die jeder kennt und die sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Dann lassen wir es mal krachen!
Steppenwolf ist eine der legendärsten und zugleich rätselhaftesten Bands in der Geschichte der Rockmusik. An der Grenze zwischen Mainstream und psychedelischem Underground eröffnete ihr Song "Born To Be Wild" den Kultfilm "Easy Rider" und wurde zur Hymne einer ganzen Generation. Der neue, harte Sound von Steppenwolf war ein Stich in das Herz des "Summer of Love" und beendete das Hippie-Zeitalter. Es ist kein Zufall, dass sie die allererste Band war, die das Wort "Heavy Metal" in ihren Texten verwendete.
Was aber nur wenige Menschen wissen: Die Band Steppenwolf hatte als Gravitationszentrum zwei deutsche Auswandererkinder, die sich zunächst in Toronto trafen, bevor sie gemeinsam nach Kalifornien weiterzogen: Sänger John Kay (geboren als Joachim-Fritz Krauledat) war ein Kriegsgeflüchteter aus Ostpreußen. Bassist Nick St. Nicholas stammte aus einer angesehenen hanseatischen Familie, die schon Thomas Mann in den "Buddenbrooks" erwähnte.
Kern der Geschichte ist, wie diese beiden Jungen, die mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen ins Leben gestartet sind, doch über die Musik ihren Weg finden. John trotzt seiner starken Sehbehinderung und Nick gelingt es, sich aus dem autoritären Schatten seines Vaters zu befreien. Es ist eine Geschichte, die heute mehr denn je inspiriert, ermutigt und eine universelle Tragweite besitzt.
In langen intensiven Interviews erzählen John und Nick erstmals ihre Geschichte. So führt diese Doku vom kriegsgebeutelten Deutschland zu den Straßen der Arbeiterklasse in Toronto und nach Los Angeles, wo die Band zu Ruhm aufsteigt und dann abstürzt. Weitere Bandmitglieder wie Michael Monarch und der geheimnisumwitterte Songwriter Mars Bonfire, der einst "Born To Be Wild" schrieb, ergänzen John und Nick. Darüber hinaus wartet der Film mit einer Vielzahl an nie gesehenen Filmen aus dem Privatarchiv von Nick St. Nicholas auf.
Durch den Film wird auch die Musik von Steppenwolf wieder entdeckt. Die Band, deren Ruhm durch einen Song zementiert wurde, wird bis heute auf wenige Songs reduziert. Dabei hat Steppenwolf, indem sie verschiedene Stile gemischt hat, musikalisches Neuland erschlossen. Mehr als ein Dutzend Original-Steppenwolf-Songs sind in diesem Film zu hören. Und als besonderes, exklusives Extra: das erste, noch nie veröffentlichte Demo-Band von "Born To Be Wild".
Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH, Deutsche Filmförderfonds, Canada Media Fund, Telefilm Canada, Rogers Documentary Fund
Wöchentlich wechselnde Moderatoren präsentieren alles Wissenswerte aus Niedersachsens Städten und Gemeinden zu den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur.
Im hohen Norden ist immer etwas los. Die Moderatoren besuchen interessante Persönlichkeiten, stellen Verbraucher-Vergleichstests vor und liefern Neuigkeiten aus der Region.
In kurzweiligen Beiträgen erfahren die Zuschauer hier alles Wissenswerte über das Bundesland im hohen Norden. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden behandelt.
Bereits seit dem Jahr 1985 informieren die Moderatoren über das Neueste aus der Hansestadt. Dabei werden sowohl politische und sportliche als auch kulturelle Themen berücksichtigt.
Das mehrfach ausgezeichnete Format berichtet seit 1980 über aktuelle Geschehnisse in der Hansestadt Bremen. Dabei werden sowohl politische und sportliche, als auch kulturelle Themen berücksichtigt.