Sie haben es näher nach Budweis, als nach Wien: Die Waldviertler rund um Karlstift und Bad Groß Pertholz. Die Kurgemeinde mit seinem Heilmoorbad- liegt an den Ausläufern des Böhmerwaldes in wunderschöner Lage. Riesige Granitblöcke, interessante Opfersteine, Nadelwälder und Bergrücken in herrliche Winterpracht. Harry Prünster wird in Karlstift seine Langlaufski für diesen Winter einfahren. Dann kann er im Kurhotel in Bad Groß Pertholz seine müden Knochen mit einer Moorpackung aufmöbeln. An einem geheimnisvollen Teich, wenige Kilometer vom Kurort entfernt, stehen aus Großfässern, begeh- und bewohnbaren Hütten. In diesem "Fassl -Erlebnisdorf" lässt Harry Prünster gemeinsam mit Musikern den ereignisreichen Tag ausklingen.
In dieser Folge von "Tierischer Alltag" lernen wir den tierischen Alltag des Guanakos kennen, der wilde Cousin des heimischen Lamas. Auch Elefantenbabys lernen unter den wachsamen Augen ihrer Herde wichtige Lektionen fürs Leben. Bei einem Besuch in der Antarktis, Heimat der Zügelpinguine, muss man sich auf eine Geräuschkulisse aus lautstarken "Plaudereien" gefasst machen. Abschließend geht es in den trockenen Südwesten der USA, um der giftigsten Echse der Welt zu begegnen, die gleichzeitig als einer der wenigen giftigen Echsen gilt: die Gila-Krustenechse.
"Magh Mela" und "Kumbh Mela" zählen zu den spirituellen Großereignissen im Hinduismus und zu den größten religiösen Festen weltweit. Millionen Gläubige aus aller Welt reisen hierfür zu den heiligen Orten nach Indien, um zu beten und große Meditationslehrer zu treffen. ORF-Redakteurin Gundi Lamprecht hat für "kreuz & quer reportage" in Indien Gurus, Asketen, Pilgerinnen und Pilger getroffen, um mit ihnen über die spirituellen Traditionen und mythischen Erzählungen zu sprechen und über jüngere Entwicklungen in Indien.
"kreuz & quer plus": Homo religiosus - Der Mensch und seine Religionen.
Nahezu alle Gesellschaften zu allen Zeiten haben Gottesvorstellungen oder religiöse Systeme entwickelt. Was weiß man heute über den Ursprung von den großen religiösen Traditionen. Was ist Legende, was bewegt gläubige Menschen heute und was ist wissenschaftlich belegbar? Diesen Fragen gehen drei Religionswissenschaftler:innen in der Serie "Homo religiosus - Der Mensch und seine Religionen" auf den Grund. Gestaltung: Ursula Unterberger
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Der Reichtum war schon in früheren Zeiten sehr ungleich verteilt. Gerade die Habsburger Monarchie und ihre hierarchische Gesellschaftsordnung beförderte unermesslichen Wohlstand für einzelne, während sie das Gros der Bevölkerung von einer Teilhabe ausschloss. In diesem neuen Erbe Österreich Zweiteiler zeigt ORFIII, welche Tycoons und Top-Reiche damals Fortune machten und wie sich das in Luxus und Lebensstil zeigte. Self-Made-Men wie der Automobilunternehmer Camillo Castiglioni verstanden es, hoch zu pokern und Trends zu erkennen. Monopole galten damals als etwas prinzipiell Sinnvolles, hinzu kamen geringe Kosten für die Arbeitskraft und ein laxes Patentrecht, das Österreich den Ruf einer "Kopiernation" einbrachte - ideale Voraussetzungen für Glücksritter und alle, die den großen Coup witterten.
Diese "Land der Berge" Produktion erzählt von Glitzerschnee, wilder Natur, von atemberaubenden Gipfeln und verführerischen Abfahrten im unberührten Tiefschnee, vom Wandern mit Fellen und der Faszination von Berg und endloser Weite. Skitouren abseits präparierter Pisten sind seit Jahren im Trend. Und doch scheint der Schritt in die freie Natur nicht ganz so einfach zu sein, wie mancher sich das vielleicht vorstellt. In dieser "Land der Berge"-Folge zeigen wir, was es heißt, eine Skitour zu gehen - aber nicht irgendeine Tour, sondern den "Nockberge-Trail". Der Nockberge-Trail durchquert auf vier Tagesetappen die Kärntner Nockberge und verbindet damit die Kärntner Skigebiete Katschberg, Innerkrems, Turracher Höhe, Falkert und Bad Kleinkirchheim. Eine kleine abenteuerlustige Gruppe wagt den erwähnten Schritt von der Pisten- zur Skitour und gewährt persönliche Einblicke in das Wandern mit Fellen und den Dialog mit der Natur. Natürlich erfahren wir auch viel über die Region und ihre Naturgesetze und wie man eine Skitour richtig anlegt.
Seit dem Mittelalter wird der Arlberg als zentraler europäischer Pass genutzt. Das Startsignal gab der Feldkircher Graf Hugo von Montfort, der dem Orden der Johanniter 1218 eine Kapelle im "Tal der Heiligen Maria" schenkte, mit der Auflage, Wanderern mit Feuer, Wasser und Obdach zu dienen. Dabei stellte die verkehrstechnische Erschließung des Klostertals und Arlbergpasses jede Generation vor neue ingenieurstechnische Herausforderungen. Pioniertaten wie der Bau der Arlbergbahn oder der Flexenstraße ermöglichten wirtschaftlichen Aufschwung und machten Orte wie Stuben, St. Anton oder Lech und Zürs zu mondänen Destinationen des Wintersports. Was heute als weißes Paradies gefeiert wird, ist dem Erfindungsreichtum, dem Sportsgeist und der harten Arbeit vieler Generationen geschuldet. Eine Dokumentation aus dem Landesstudio Vorarlberg gestaltet von Ingrid Bertel.
Auf kaum einem Berg wurde so viel Skisportgeschichte geschrieben, wie am Patscherkofel. Unvergessen sind die Abfahrtsläufe der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976, ebenso wie der größte Mannschaftserfolg der Weltcupgeschichte im Super G in der Saison 1998/99 mit 9 Herren des ÖSV-Teams an der Spitze. Harry Prünster ist auf den Spuren der Schistars unterwegs. Außergewöhnliches Essen erwartet Harry Prünster im Schutzhaus und ein theaterspielender Wirt auf der Patscher Alm. Außerdem wird für Harry und seine Freunde eine Schneeschuhwanderung organisiert. Mit der Rodel geht es weiter zur Heiligwasserhütte, der einzigen Skihütte mit angeschlossener Kirche. Mit einer aufregenden Bobfahrt auf der Olympiabahn in Igls endet Harry Prünster Erkundungstour.
Harry Prünster ist diesmal rund um Heiligenblut in Kärnten unterwegs. Die Faszination der Bergwelt mit ihren Dreitausendern und der Gemütlichkeit der Hütten, lockt ganzjährig mit unzähligen Freizeitangeboten. Schneesicherheit aufgrund der Seehöhe von 1.301 m bis 2.984 m und 55 km abwechslungsreiche Abfahrten lassen das Herz jedes Wintersportlers höher schlagen. Vom Gipfel des Skiberges - dem Schareck - aus, wedelt Harry diesmal zur Spatzlalm, wo die ganze Familie für die Vorbereitung von Kärntner Gerichten eingesetzt ist, und der Koch neuerdings Glocknerlamm auf die Speisekarte gesetzt hat. Weiter geht's zum Schistadl, wo "Bierkuhmelken" auf dem Programm steht. Die Tunnelbahn, die durch einen alten Wasserstollen führt, bringt Harry Prünster schließlich zu Sepp's Fleissalm. Hier kann man die Wildtiere der Gegend direkt von der Skipiste aus beobachten, die auf der Fleissalm ihr Winterrückzuggebiet haben.
Auch 2026 verstärkt "ORF III AKTUELL am Nachmittag" jeweils montags und mittwochs um 16.00 Uhr die bereits etablierte Infoleiste von ORF III. Mit vertiefenden Analysen, spannenden Diskussionen und fundierter Berichterstattung begleitet die Sendung die politischen Entwicklungen in & um Österreich. Eine breite Palette an Hintergrundberichten, Meinungen von Expertinnen und Experten bzw. Live-Interviews geben einen umfassenden Überblick über die relevanten Geschehnisse im In- und Ausland.
Der Poldi, ehemaliger Portier im Hotel Sacher, taucht plötzlich auf. Er tut dies wegen seiner heißgeliebten Enkelin Johanna, die als Stubenmädchen im Hotel tätig ist, sich aber einem jungen Mann gegenüber als Gast des Hotels ausgegeben hat. Das führt zu Komplikationen, zumal die Mutter des jungen Mannes vorhat, in Bälde im Sacher einzukehren. Johanna hat sich aber inzwischen mit dem jungen Mann verlobt und wäre todunglücklich, wenn diese Verlobung nun platzen müsste. Huber steht seinem Freund Poldi hilfreich zur Seite. Nicht verhindern kann er allerdings einen Zusammenstoß seines Schwagers in spe mit seinem Vorgesetzten, dem Hofrat Wopalek. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt , Elfriede Ott , Maxi Böhm , Ossy Kolmann , Fritz Muliar , Reinhold Tischler , Marianne Schönauer , Manfred Inger , Josef Hendrichs , Robert Werner , Brigitte Neumeister , Dolores Schmidinger , Heinz Reincke . Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973
Chefportier Huber und seine Chefin finden eines Nachts eine bewusstlose Dame in einem der Appartements. Es handelt sich um einen Selbstmordversuch. Huber nimmt sich ihrer an und begleitet sie sogar auf den Semmering. Doch als die Dame dort Gesellschaft findet, zieht sich Huber, fast erleichtert, zurück. Er hat dabei Gelegenheit, seinen Adlatus, den Hilfsportier Max, vor einer Dummheit mit "Nixerl" zu bewahren. Am Ende hat er aber auch seine Hand im Spiel, als es zur Versöhnung zwischen Ariane und der Ursache ihres Selbstmordversuchs, ihrem Gatten, kommt. DarstellerInnen: Fritz Eckhardt , Elfriede Ott , Maxi Böhm , Ossy Kolmann , Fritz Muliar , Reinhold Tischler , Marianne Schönauer , Manfred Inger , Josef Hendrichs , Robert Werner , Brigitte Neumeister , Dolores Schmidinger , Heinz Reincke . Regie: Hermann Kugelstadt. Österreich, 1973
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Das Tiroler Paznaun ist bekannt für seine festen Winter - liegt es doch auf über tausend Meter Seehöhe. Die kalte Jahreszeit beginnt hier bald nach dem Almabtrieb und dauert weit in das Frühjahr hinein. Die Menschen haben sich auf diesen eigenen Rhythmus der Jahreszeiten eingestellt und nützen den Winter für die Dinge, für die über das sonstige Jahr wenig Zeit bleibt. Elisabeth Aloys verbringt ihre Freizeit am liebsten im Pferdestall. Die ehrenamtlichen Jägerinnen und Jäger füttern während der langen Wintermonate das Wild. Im hohen Schnee hätten die Tiere sonst Notzeit. Paul Kathrein wiederum drechselt bereits an neuen hölzernen Weihnachtskugeln. Kunstvoll gefertigte Holzarbeiten kommen aus der Werkstatt von Paul Kathrein. Der Paznauner Paul Zangerl kennt nichts Schöneres, als im Winter in der Stube neue Gedichte im Paznauner Dialekt zu verfassen und sie dann einem großen interessierten Publikum vorzutragen. R: Dominik Walser
Alpine Winter haben etwas Berauschendes, gerade am Hochkar, dem höchsten Berg an der Grenze zwischen Steiermark und Niederösterreich. Für die Menschen von hier ist es nicht primär ein Skigebiet wie für die Touristen. Sie wissen um den Wert gemeinschaftlicher Freizeit gerade in der dunklen Jahreszeit. Die Dokumentation beschreibt das winterliche Leben rund um diesen Gipfel, wo das Musizieren, der Sport und die Geselligkeit den Ton angeben. Doch auch in dieser Jahreszeit hält die bergbäuerliche Existenz eine Reihe von Aufgaben bereit, die erledigt werden wollen, damit im Frühjahr das Leben wieder reibungslos anläuft. R: Wolfgang Winkler
Österreichs Berghütten sind an sich schon abgeschiedene Orte, wo man mit sich und der Natur allein sein kann. Erst recht im Winter, wenn rundum alles verschneit ist und kein Weg ins Tal führt. Trotzdem oder gerade deswegen üben diese Orte auf manche Menschen eine magische Anziehungskraft aus: Sie bewirtschaften oder bewohnen diese entlegenen Behausungen und werden eins mit dem Winter. Kolossale Aussichten über vereiste Gebirgskämme, der eisig klare Wind, der die Eiskristalle hochwirbelt, dazu an schönen Tagen das tiefblaue Firmament über ihnen - das ist der Lohn für alle, die sich so ein Leben zutrauen. R: Wolfgang Niedermair
Das Tiroler Paznaun ist bekannt für seine festen Winter - liegt es doch auf über tausend Meter Seehöhe. Die kalte Jahreszeit beginnt hier bald nach dem Almabtrieb und dauert weit in das Frühjahr hinein. Die Menschen haben sich auf diesen eigenen Rhythmus der Jahreszeiten eingestellt und nützen den Winter für die Dinge, für die über das sonstige Jahr wenig Zeit bleibt. Elisabeth Aloys verbringt ihre Freizeit am liebsten im Pferdestall. Die ehrenamtlichen Jägerinnen und Jäger füttern während der langen Wintermonate das Wild. Im hohen Schnee hätten die Tiere sonst Notzeit. Paul Kathrein wiederum drechselt bereits an neuen hölzernen Weihnachtskugeln. Kunstvoll gefertigte Holzarbeiten kommen aus der Werkstatt von Paul Kathrein. Der Paznauner Paul Zangerl kennt nichts Schöneres, als im Winter in der Stube neue Gedichte im Paznauner Dialekt zu verfassen und sie dann einem großen interessierten Publikum vorzutragen. R: Dominik Walser
Alpine Winter haben etwas Berauschendes, gerade am Hochkar, dem höchsten Berg an der Grenze zwischen Steiermark und Niederösterreich. Für die Menschen von hier ist es nicht primär ein Skigebiet wie für die Touristen. Sie wissen um den Wert gemeinschaftlicher Freizeit gerade in der dunklen Jahreszeit. Die Dokumentation beschreibt das winterliche Leben rund um diesen Gipfel, wo das Musizieren, der Sport und die Geselligkeit den Ton angeben. Doch auch in dieser Jahreszeit hält die bergbäuerliche Existenz eine Reihe von Aufgaben bereit, die erledigt werden wollen, damit im Frühjahr das Leben wieder reibungslos anläuft. R: Wolfgang Winkler
Österreichs Berghütten sind an sich schon abgeschiedene Orte, wo man mit sich und der Natur allein sein kann. Erst recht im Winter, wenn rundum alles verschneit ist und kein Weg ins Tal führt. Trotzdem oder gerade deswegen üben diese Orte auf manche Menschen eine magische Anziehungskraft aus: Sie bewirtschaften oder bewohnen diese entlegenen Behausungen und werden eins mit dem Winter. Kolossale Aussichten über vereiste Gebirgskämme, der eisig klare Wind, der die Eiskristalle hochwirbelt, dazu an schönen Tagen das tiefblaue Firmament über ihnen - das ist der Lohn für alle, die sich so ein Leben zutrauen. R: Wolfgang Niedermair
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion entführt auf Europas größtes Hochplateau und zeigt die Seiser Alm in all ihren Facetten: als schneebedecktes Naturparadies, als Heimat prägender Persönlichkeiten, lebendiger Traditionen - und als Bühne für ein Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Tourismus. Von einem der letzten ganzjährig wirtschaftenden Bauern auf der Alm über eine Trachtenschneiderin bis hin zum Luxushotel mit internationalen Gästen spannt der Film den Bogen zwischen Bodenständigkeit und Glamour. Auch die Rückkehr des Wolfes, der Kampf gegen Borkenkäfer und Debatten um neue Liftverbindungen und den Übertourismus rücken ins Bild. Mit packenden Geschichten und atemberaubenden Aufnahmen offenbart diese Ausgabe von "Land der Berge" eine Bergwelt im empfindlichen Gleichgewicht zwischen Schutz und Nutzung, Bewahren und Verändern.
Das Tiroler Paznaun ist bekannt für seine festen Winter - liegt es doch auf über tausend Meter Seehöhe. Die kalte Jahreszeit beginnt hier bald nach dem Almabtrieb und dauert weit in das Frühjahr hinein. Die Menschen haben sich auf diesen eigenen Rhythmus der Jahreszeiten eingestellt und nützen den Winter für die Dinge, für die über das sonstige Jahr wenig Zeit bleibt. Elisabeth Aloys verbringt ihre Freizeit am liebsten im Pferdestall. Die ehrenamtlichen Jägerinnen und Jäger füttern während der langen Wintermonate das Wild. Im hohen Schnee hätten die Tiere sonst Notzeit. Paul Kathrein wiederum drechselt bereits an neuen hölzernen Weihnachtskugeln. Kunstvoll gefertigte Holzarbeiten kommen aus der Werkstatt von Paul Kathrein. Der Paznauner Paul Zangerl kennt nichts Schöneres, als im Winter in der Stube neue Gedichte im Paznauner Dialekt zu verfassen und sie dann einem großen interessierten Publikum vorzutragen. R: Dominik Walser
Alpine Winter haben etwas Berauschendes, gerade am Hochkar, dem höchsten Berg an der Grenze zwischen Steiermark und Niederösterreich. Für die Menschen von hier ist es nicht primär ein Skigebiet wie für die Touristen. Sie wissen um den Wert gemeinschaftlicher Freizeit gerade in der dunklen Jahreszeit. Die Dokumentation beschreibt das winterliche Leben rund um diesen Gipfel, wo das Musizieren, der Sport und die Geselligkeit den Ton angeben. Doch auch in dieser Jahreszeit hält die bergbäuerliche Existenz eine Reihe von Aufgaben bereit, die erledigt werden wollen, damit im Frühjahr das Leben wieder reibungslos anläuft. R: Wolfgang Winkler
Österreichs Berghütten sind an sich schon abgeschiedene Orte, wo man mit sich und der Natur allein sein kann. Erst recht im Winter, wenn rundum alles verschneit ist und kein Weg ins Tal führt. Trotzdem oder gerade deswegen üben diese Orte auf manche Menschen eine magische Anziehungskraft aus: Sie bewirtschaften oder bewohnen diese entlegenen Behausungen und werden eins mit dem Winter. Kolossale Aussichten über vereiste Gebirgskämme, der eisig klare Wind, der die Eiskristalle hochwirbelt, dazu an schönen Tagen das tiefblaue Firmament über ihnen - das ist der Lohn für alle, die sich so ein Leben zutrauen. R: Wolfgang Niedermair
Das Tiroler Paznaun ist bekannt für seine festen Winter - liegt es doch auf über tausend Meter Seehöhe. Die kalte Jahreszeit beginnt hier bald nach dem Almabtrieb und dauert weit in das Frühjahr hinein. Die Menschen haben sich auf diesen eigenen Rhythmus der Jahreszeiten eingestellt und nützen den Winter für die Dinge, für die über das sonstige Jahr wenig Zeit bleibt. Elisabeth Aloys verbringt ihre Freizeit am liebsten im Pferdestall. Die ehrenamtlichen Jägerinnen und Jäger füttern während der langen Wintermonate das Wild. Im hohen Schnee hätten die Tiere sonst Notzeit. Paul Kathrein wiederum drechselt bereits an neuen hölzernen Weihnachtskugeln. Kunstvoll gefertigte Holzarbeiten kommen aus der Werkstatt von Paul Kathrein. Der Paznauner Paul Zangerl kennt nichts Schöneres, als im Winter in der Stube neue Gedichte im Paznauner Dialekt zu verfassen und sie dann einem großen interessierten Publikum vorzutragen. R: Dominik Walser
Alpine Winter haben etwas Berauschendes, gerade am Hochkar, dem höchsten Berg an der Grenze zwischen Steiermark und Niederösterreich. Für die Menschen von hier ist es nicht primär ein Skigebiet wie für die Touristen. Sie wissen um den Wert gemeinschaftlicher Freizeit gerade in der dunklen Jahreszeit. Die Dokumentation beschreibt das winterliche Leben rund um diesen Gipfel, wo das Musizieren, der Sport und die Geselligkeit den Ton angeben. Doch auch in dieser Jahreszeit hält die bergbäuerliche Existenz eine Reihe von Aufgaben bereit, die erledigt werden wollen, damit im Frühjahr das Leben wieder reibungslos anläuft. R: Wolfgang Winkler