Ein Fluss. Ein Tal. Mit Liebeserklärungen bedacht. Die beiden Filmemacher Alfred Ninaus und Fritz Aigner erkunden in dieser Heimat Österreich - Neuproduktion, das Kärnter Lavanttal und porträtieren jene Menschen, die maßgeblich, aber doch kaum bemerkt, ihre Heimat pflegen.
Die Bäuerin Edith Kienzl etwa hat sich dem so charakteristischen Dialekt des Lavanttales verschrieben. Sie verfasst Gedichtbände in Mundart. Das Lavanttalerische zu erhalten hat sie sich zum Auftrag gemacht, denn "jeds Wårt gibt an Sinn", wie sie betont.
Der Erhalt der unvergleichlichen Kulturlandschaft im Süden des Landes ist eine Herzensangelegenheit für den Mostbauern Willibald Napetschnig. Die so zahlreichen Streuobstwiesen und alte Apfelsorten wie die Lavanttaler Banane sind unverzichtbar für ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur abseits vom Profitstreben der intensiven Landwirtschaft; davon ist der erfahrene Landwirt überzeugt.
In der abgeschiedenen Sommerau im Norden des Lavanttales hat Raimund Baumgartner seine Bestimmung im Ruhestand gefunden. Er hält die Wegkreuze des einsamen Gebietes in Schuss. Jedes einzelne erzählt eine Geschichte, wie er sagt. Wenn er ein Kreuz mit neuen handgefertigten Dachschindeln aus Holz ausstattet schreibt sich der rüstige Altbauer auch selbst in diese Geschichte ein, die vom religiösen Befinden der Menschen erzählt.
Das Naturjuwel des Landes ist die Lavant, jener Fluss, dessen Namen die bedeutende Schriftstellerin Christine Lavant bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat. Der Jugendfreund der Literatin Hans Lintschnig erinnert sich an die gemeinsame Zeit und betont die Beziehung, die Christine Lavant zu ihrer Heimat hatte.
Die Expertise des Gewässerökologen Wolfgang Honsig-Erlenburg hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der ökologisch so wichtige südliche Flussabschnitt der Lebensader des Lavanttales in den vergangenen Jahren erfolgreich renaturiert werden konnnte. Regelmäßig erhebt er mittels Elektrobefischung den Fischbestand und findet dabei Bestätigung für die Maßnahmen, die gesetzt wurden, um der Natur wieder ihren Raum zu geben.
Die Klänge des Lavanttales werden im Familienbetrieb Müller in Bad St. Leonhard kreiert. In feinster Handarbeit produzieren die Mitarbeiter von Marcel Müller Harmonikas. Der junge Firmenchef hat seine zweite Leidenschaft - den Motorsport - aufgegeben, um sich auf die Unterstützung von MusikerInnen in der Region, aber auch darüber hinaus, zu konzentrieren.
Es sind die Geschichten der Einheimischen, die zeigen, dass das Leben im Lavanttal so authentisch, überschaubar regional, aber auch zeitgemäß ist.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Schauplatz dieses Filmes sind zwei benachbarte Gärten, die Hauptrollen spielen die ansässigen Pflanzen und Tiere und die menschlichen Gartenbewohner, die von Erwin Steinhauer und Alfred Dorfer dargestellt werden. Ein Garten wird von einem naturbewussten, ökologisch denkenden Ehepaar gepflegt, der andere von einem ordnungsliebenden Pedanten. Während das Motto des Ökoehepaares "Leben und leben lassen" lautet, hat der Pedant seinen Garten fest im Griff: Gemüse und Früchte müssen makellos sein, jede Laus und jeder Käfer sind eine Gefahr. Wie Kinder betonen die beiden Nachbarn immer wieder die sogenannte Demarkationslinie, den Gartenzaun. Denn in gewisser Weise stellt der nachbarliche Garten eine Bedrohung dar. Vereint treten die beiden nur gegen den einzigen gemeinsamen Feind auf - die Nacktschnecken.
Eine Dokumentation von Barbara Puskás
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
Mit Erich Steinhauer, Mercedes Echerer, Rupert Henning
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
Mit Erwin Steinhauer, Ulrike Beimpold, Wolfram Berger
Wo kann an der Autobahn über die Pack einsame Schönheit gedeihen? Diese Frage werden sich viele stellen, die im Auto zwischen Graz und Klagenfurt dort unterwergs waren und sind. Das Klingende Österreich hat sich auf die Suche nach dem "Nebenbei" begeben und Vieles von dem, was dabei gefunden wurde, fällt unter den Begriff "einsame Schönheit". Die stille Waldlandschaft, die Seen, das Bauernland, die ruhigen Höhenzüge und natürlich die Dörfer, Märkte und Städte. Zu sehen sind Hirschegg auf der steirischen Seite, Maria Lankowitz, die Orte Edelschrott und Pack. Auf der Kärntner Seite Theissenegg, Lichtengraben, Bad St.Leonhard und Reichenfels.
In der 127. Sendung zieht das Klingende Österreich seine Spuren durch die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland und Steiermark. Die Hohe Wand mit ihren senkrechten und bei Kletterern aller Richtung beliebten Felswänden bildet den Auftakt, der natürlich musikalisch und gesanglich untermalt wird. Neunkirchen, die uralte Gemeinde im Steinfeld, das Schloss Frohsdorf, der Anfang der Leitha und Bromberg in der Buckligen Wand sind weitere Haltepunkte. In der Steiermark werden die Schlösser Neudau und Burgau besucht. Der musikalische Aufputz wird bestritten von: Liblos, 3-Klang, Neunkirchner Musikverein, Eichbergmusi, Oststeirische Klarinettenmusi u.v.a.
In Lermoos in Tirol wird seit fast vierhundert Jahren kein Fasching mehr gefeiert. Ein Holzkreuz am Rand des Talkessels erinnert an das Ereignis, nach dem Schluss mit lustig war. Dort soll zwölf jungen Männern der Teufel erschienen sein. Was war auf dem Heimweg von einem Wirtshaus geschehen, dass der Fasching für Jahrhunderte verbannt wurde? Max Müller erfährt, dass nicht nur der Teufel, sondern auch die Kirche ihre Hand im Spiel hatte. Und Im steirischen Joglland erinnert der Teufelstein an eine andere Geschichte: Der Teufel wollte zurück in den Himmel und sollte dafür zwischen dem ersten und zweiten Glockenläuten einen Turm zum Himmel bauen. Der Versuch schlug fehl. Aber wenn das Gestein aus drei übereinanderliegenden Felsklötzen nicht vom Teufel dorthin geschafft wurde - von wem dann? Der Sagenjäger erfährt, in welcher Verbindung der Teufelstein zu heidnischen Kultstätten steht und ob er ein Kraftplatz ist.
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Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Mit Iris Berben, Johannes Krisch, Andreas Lust, Peter Kurth und Moritz Bleibtreu hochkarätig besetzter, fesselnder Mehrteiler! Die Zeit heilt angeblich alle Wunden. Freya Becker lässt seit elf Jahren aber ein Gedanke nicht los. Die gewissenhafte Schreibkraft wünscht sich sehnlichst Gerechtigkeit für ihr spurlos verschwundenes Kind - koste es, was es wolle!
Freya Becker führt ein unscheinbares, von ihrer Arbeit bestimmtes Leben. Sie schreibt mit, wenn die Kripo Verdächtige vernimmt. Als Thilo Menken vom Vorwurf des Mordes freigesprochen wird, reagiert Freya fassungslos. Für sie ist Menken schuldig. Der Fall weist zudem starke Parallelen zum Schicksal ihrer eigenen Tochter auf. Seit elf Jahren fehlt von Freyas einzigem Kind Marie jede Spur. Vermutlich wurde sie das Opfer eines Gewaltverbrechens. Gemeinsam mit ihrem alten Verbündeten Damir Mitkovic beschließt Freya kurzerhand, Menkens Freispruch nicht einfach auf sich beruhen zu lassen.
Mit Iris Berben, Andreas Lust, Johannes Krisch, Moritz Bleibtreu, Peter Kurth, Laura de Boer, Misel Maticevic, Zoe Moore, Katharina Schlothauer
Widersprüchliche Zeugenaussagen schüren bei Henry Silowski, dem neuen Leiter der Mordkommission, Zweifel, dass Menken tatsächlich für das Verschwinden eines Mädchens verantwortlich ist. An dessen Stelle gerät Menkens Stiefschwester Sabine unter Verdacht. Beunruhigt heftet sich daraufhin auch Freya an Sabines Fersen. Unterdessen stößt Kommissarin Anne Liebig auf verstörende Gemeinsamkeiten in einigen ungeklärten Mordfällen. Freyas Bruder Jo versucht nach Kräften, die Fassade einer glücklichen Ehe mit Kind aufrecht zu erhalten. Doch die Kluft zwischen ihm und seiner Frau wird zusehends größer.
Mit Iris Berben, Johannes Krisch, Moritz Bleibtreu, Peter Kurth, Laura de Boer, Misel Maticevic, Zoe Moore, Katharina Schlothauer, Timur Isik, Tinka Fürst, Jonas Dassler
Im Fall Sandra erhärtet sich der Verdacht gegen Sabine Menken. Durch ein riskantes Manöver will Freya die Beschuldigte zu einem Geständnis drängen. Privat steht Freya vor einem Scheideweg. Nach Jahren im Gefängnis wird der Zuhälter Murat Nadarevic entlassen. Er ist vermutlich der letzte Überlebende, der über Maries Schicksal Bescheid weiß. Ohne Vorwarnung taucht Freya bei Murat auf, um ihre Gefühlslage abzutesten. Durch eine neue Liebe hofft sie, wieder zurück ins Leben zu finden. Doch ist diese Liebe tatsächlich stärker als der Tod? Oder wird Freya die endlose Trauer um Marie erneut gefangen nehmen?
Mit Iris Berben, Johannes Krisch, Moritz Bleibtreu, Peter Kurth, Laura de Boer, Misel Maticevic, Zoe Moore, Katharina Schlothauer, Jonas Dassler
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren.
APRIL 1989
Made in Austria präsentiert von Günther Tolar
Österreich-Bild am Sonntag "Dallas in Salzburg"
Wir Aktion Zähnputzen
Lottostudio mit Ossy Kolmann, Heinz Petters und Franz Suhrada
Inlandsreport "Maskenball"
Ein Konzertereignis, das es nicht so oft gibt: Wenn die Band Archive gemeinsam mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Gottfried Rabl eine FM4 Radio Session im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhaus spielen, dann ist Gänsehaut garantiert. Archive, das ist die 1994 im Londoner Croydon gegründete visionäre Band, jenseits der Genres, mit Fokus auf großen Emotionen. Musik, wie gemacht, um sie mit Orchesteruntermalung zu hören. "Episch. Intensiv, emotional, experimentell und enorm atmosphärisch", das sind Worte, die Darius Keeler von Archive zur FM4 Radio Session einfallen. Ein einmaliges Gefühl, nur für diesen einen Abend, so beschreibt er, was sich Fans davon erwarten können. Der Grund dafür: der atmosphärische Sound von Archive, verstärkt durch ein ganzes Orchester, Streicher und Pauken, Cellos, Bläser und Orgel.
"Rosenheim-Cop" und Sagenjäger Max Müller ist wieder unterwegs in Österreichs Regionen und geht altem Sagengut auf den Grund. Im Burgenland untersucht er die Behauptung, der Neusiedler See sei aufgrund eines Fluches entstanden. Auf Burg Forchtenstein erfährt er von einer erstaunlichen Geschichte über den untreuen Fürsten von Forchtenstein und seine rachsüchtige Frau. Der Sagenjäger entdeckt überraschend viel Wahrheit hinter der Sage und wirft in Frauenkirchen einen Blick in die Klosterchronik der Basilika - mit verblüffenden Erkenntnissen. In Salzburg beschäftigt sich der Sagenjäger mit einer jungen Magd aus Wals-Siezenheim, die von einem Vogel eine Botschaft erhält und danach auf Nimmerwiedersehen verschwindet. War die Magd vielleicht zu beliebt? Ist ihr Verschwinden die Folge eines Verbrechens? Max Müller stellt spannende Theorien auf und lässt ein Phantombild der Vermissten erstellen. Eine neue Spur führt zur überraschenden Erkenntnis: Bei der jungen Magd handelte es sich höchstwahrscheinlich um eine Wildfrau.
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren.
APRIL 1989
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Österreich-Bild am Sonntag "Dallas in Salzburg"
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