Seit mehreren Jahrzehnten ist die Jazz Gitti fester Bestandteil der österreichischen Musikszene. Bekannt ist sie für ihre gute Laune und für ihr freches Mundwerk, auf gut Wienerisch für "a Hetz" und ihre "Goschn". Anfang der 1990er Jahre legte sie mit ihren Hits "A Wunda" und "Kränk di ned" einen großen Aufstieg hin. Danach zählte sie zu den Fixpunkten im ORF-Fernsehen etwa in der Kultreihe "Tohuwabohu", 2016 tanzte bei Dancing Stars groß auf. Nur wenige wissen allerdings mehr über das bewegte Leben der als Martha Butbul geborenen Sängerin. Als Tochter einer jüdischen Mutter lebte sie in den 1960er Jahren in Israel, wo sie verheiratet war und ihre Tochter bekam. Nach ihrer Rückkehr nach Wien wurde sie legendäre Wirtin und Betreiberin eines Jazz-Clubs. Ein Portrait zu ihrem 80. Geburtstag.
Am Eingang zum Nationalpark Hohe Tauern liegt eine Perle: das Großarltal im Salzburger Pongau. Emsig und mit Herz sind die Bewohner des östlichsten Tauerntals unterwegs, um ihr eigentümliches Brauchtum, ihre paradiesische Region und vor allem auch ihre unumstößliche Gemeinschaft zu pflegen. Die neue Dokumentation von Christian Papke in der ORF III-Sendeschiene "Landleben" begleitet die Großarler dabei. Sie, und ihr gepflogenes Miteinander. Zu Berg und zu Tal.
Kernige Burschen auf kernigen Pferden, die lange Peitschen schwingen. Das macht ihn schon einmal staunen, den Städter, wenn er feiertags ins "Tal der Almen" kommt. So heißt es da nämlich. "Was uns die Alten überliefert haben, das müssen wir übernehmen", weiß der Strobl Hans, einer der Hüter des örtlichen und regionalen Vereinslebens, der heute seine Festtagstracht ausführt. Bereitwillig erklärt er uns, was es damit auf sich hat: "Die Klöcker sind bei jedem Festzug einmal die ersten, die was freimachen - das ist ja auch die Aufgabe von den Klöckern: Wenn ein großes Fest ist und die vorne hingehen, und wenn die dann mit den Peitschen ausschwingen, nachher ist der Platz da, dann können die anderen ungestört hintennach gehen." Auch Hannes Taxer von den Klöckern in Hüttschlag ist da. So spielerisch die Virtuosität des Peitschenschwingens ausschaut, aufs Ross geht's nicht sofort. Auch das Klöcken will von der Pike an erlernt werden, erzählt uns der Hannes. "Da geht man von Klein auf - die fangen auch auf dem Boden an - weil am Pferd ist Klöcken viel anstrengender als wie am Boden - und wenn sie 18 Jahre nachher sind, dann sind sie stark genug, dass sie nachher auf ein Pferd auch rauf dürfen - das ist ein guter Ansporn." Aber auch Pferd ist nicht gleich Pferd. Ein Fluchttier braucht beim "Schnalzen", wie sie hier das Peitschenknallen nennen, gute Nerven. Das liegt besonders den Norikern im Blut, weiß Hubert Seebacher. Von der Pferdeliebe seiner Frau angesteckt, züchtet der Baggerfahrer aus Hüttschlag die gutmütigen Kaltblutpferde, die für den Brauch des Klöckens besonders tauglich sind. "In jungen Jahren werden sie an die Geräuschkulisse gewöhnt, der Peitschenknall ist ja sehr, sehr laut - man gibt einfach die Pferde in die Nähe von den Peitschen und probiert dann eben diese Geräuschkulisse für die Ohren der Noriker empfindsam zu machen. Das geht relativ schnell bei der Norikerrasse. Die sind eben sehr ruhig - durch das werden sie auch Kaltblut genannt - und die machen dann nichts mehr da. Nach 5-6 Mal Probieren bleiben sie stehen und wissen, dass nichts passiert." Redselig ist der Hubert, während er seine Lieblinge für eine Kutschfahrt striegelt und schniegelt. Heute fahren Sepp und Albert mit. Zwei Musikanten, die unterwegs eine schöne Weise blasen.
Unterdessen hat Jungsennerin Monika Gruber von der Hüttschlager Hub-Grundalm ihre Ärmel aufgekrempelt. Heute ist Backtag. "Ich habe jetzt einen Germteig angesetzt, weil auf der Speisekarte, da haben wir allweil eine Mehlspeise oben. Also entweder Kuchen oder Germkrapfen. Das ist ganz verschieden, was halt ist - und heute mache ich da eben Germkrapfen. Ich habe den Teig schon vorbereitet. Und jetzt gehen wir da Kugeln herausstechen." Heute geht ihr ihre Schwester Elisabeth zur Hand und auch ihre 'Chor-Schwester' und Freundin Daniela ist vorbeigekommen, um die almerische Köstlichkeit frisch ausgebacken zu verkosten. Das lasst man sich doch nicht entgehen. Aber nicht nur: Regelmäßig treffen sich die jungen Frauen, um gemeinsam Almlieder zu singen. Aber auch sonst pflegt Monika musikalisches Miteinander, als Klarinettenbläserin in der Trachtenmusikkapelle ihrer Heimatgemeinde.
Ihr Bruder Sebastian singt zwar nicht so viel, hilft aber ebenfalls auf der Alm mit und macht hier heroben, auf 1311 Metern Seehöhe, den typischen Saukäse. "Der Sauerkäse ist ein Magermilchkäse", erklärt er, eifrig im Käskessel herumrührend. "Jetzt muss er gedreht werden, damit auch alles schön warm wird." Der Käse ist eine der gschmackigen Spezial
Es ist einer der letzten Urwälder Europas und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich: das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal in Niederösterreich. In Lunz am See hat ein neues Museum eröffnet, das sich als "Haus der Wildnis" versteht und diesen einzigartigen Fleck Natur den Menschen vermitteln möchte. Dort setzt man auf moderne Technik und Virtuelle Realität um das erlebbar zu machen was streng geschützt werden muss, nämlich die Natur und die Tierwelt. Moderator Kari Hohenlohe taucht in dieser Folge von "Aus dem Rahmen" ab in die Wildnis und ein in den Urwald Niederösterreichs.
Wer da meint, er hätte alles schon gesehen und es gäbe in den Dolomiten nichts Unbekanntes mehr, der sollte sich die 148. Sendung "Klingendes Österreich" zu Gemüte führen. Selbstverständlich gibt es in den Dolomiten keine nicht erstiegenen Gipfel zu entdecken, die Vielgestalt der "steinernen Riesen" lässt jedoch überraschende Sichtweisen zu. Wie im Leben ganz allgemein, so gilt auch hier das Wort vom "anderen Blickwinkel" und Sepp Forcher hat Standorte gefunden, die nicht zu den vordergründigen Berühmtheiten der Dolomiten zählen und dennoch von imponierender Schönheit sind:
Villnößtal, Geislergruppe, die Trostburg über Waidbruck, Langkofel, Seiseralm, Steinegg, Schlern, und Rosengarten. Die Aufzählung liest sich wie eine Speisekarte für anspruchsvolle Naturgenießer- sie wäre unvollständig ohne die Bergwelt Ladiniens: Buchenstein, Col DI Lana, Civetta, Pelmo, Lagazuoi, Tofana, Cristallo, Die "steinernen Riesen" einmal anders gesehen- oder waren Sie schon auf den Plätzwiesen oder auf der Terrasse des vom großen Architekten Clemens Holzmeister im Jahre 1929 erbauten Hotels DREI ZINNEN in Sexten?
Hubert Fischbach hat es gut getroffen im Leben. Seine reizende Frau Henni ist eine wunderbare Mutter seiner Kinder Alina und Theo. Der nette Nachbar im Reihenhaus ist sein Bruder mit Familie.
Huberts Karriere in einem Energiekonzern steht vor einem großen Schritt in die richtige Richtung. Den Kindern zuliebe nehmen die Fischbachs an einem Öko-Projekt teil. Doch bald ist Schluss mit lustig.
Der Wettbewerb um den kleinsten ökologischen Fußabdruck gerät zum Kampf auf Biegen und Brechen zwischen den benachbarten Fischbach-Brüdern.
Mit Harald Krassnitzer, Ann-Kathrin Kramer, Cornelius Obonya, Julia Cencig, Hans-Michael Rehberg, Bibiana Zeller, Magdalena Kronschläger, Gerhard Liebmann
Für Martha hat das Leben nur einen Inhalt: Kochen. In einem französischen Restaurant hat sie sich zur Chefköchin hochgearbeitet und führt dort ein strenges Regiment. Sie ist perfekt in ihrem Beruf - und das weiß sie. Ihr Privatleben ist dagegen eine einzige Katastrophe. Ausgehen tut sie nie, Freunde hat sie auch nicht, nur mit ihrer Schwester hat Martha gelegentlich Kontakt. Als diese bei einem Autounfall ums Leben kommt, ändert sich alles. Marthas Nichte Lina überlebt das Unglück, steht aber ganz allein da. Lina zieht zu Martha, doch sie will unbedingt zu ihrem Vater nach Italien und nervt die überforderte Martha wo es geht. Ausgerechnet in dieser Phase wird ihr im Restaurant auch noch ein zweiter Koch vor die Nase gesetzt. Doch hinter der exzentrischen Fassade von Mario steckt viel Charme und Witz.
Mit Martina Gedeck, Sergio Castellitto, Maxime Foerste, Sibylle Canonica, Katja Studt, Idil Üner, Oliver Broumis, Antonio Wannek, August Zirner
Die Wiener Buchhändlerin Felice Frank hat eine kurze Beziehung zu Alexander Helsing. Alexander verschwindet von einem Tag auf den anderen. Felice bleibt alleine und schwanger zurück, die Tochter Lilli zieht sie alleine auf.
Umso größer die Überraschung, als sie nach mehr als zehn Jahren wieder von Alexander hört: Er ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Kurt Stockmann, ein enger Mitarbeiter und Freund des Verstorbenen beharrt darauf, dass Felice mit Lilli nach Hamburg fliegt und beim Begräbnis dabei ist.
Zum Eklat kommt es allerdings erst bei der Testamentseröffnung: Alexander hat seine Anteile an der erfolgreichen Reederei Helsing seiner Tochter Lilli vererbt. Bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag soll Felice stellvertretend das Erbe antreten.
Mit Nina Proll, Pierre Besson, Gaby Dohm, Simon Licht, Katja Weitzenböck, Lili Hering, Katharina Blaschke, Michael Niavarani, Freddy Quinn
Vier Jahre sind vergangen, seit die vergebliche Suche der "Brüder" Ernst, Ludwig und Adrian Stadler nach einem gemeinsamen Vater mit der Feststellung endete: "Mir drei sind trotzdem Brüder". Ernst hat inzwischen mit einer Kochsendung im Fernsehen Ruhm erworben. Von Iris der Mutter seiner Zwillinge lebt er getrennt. Ludwig betreibt ein gut gehendes bürgerliches Lokal. Adrian hilft dort in der Küche und zieht, wegen eines Seitensprungs von Freund Michael aus der gemeinsamen Wohnung geworfen, zu Ludwig ins Haus der Mutter. Nach wie vor prägt komisches Gezänk das Verhältnis der drei unechten Brüder. Als Adrian die Erlebnisse der Vatersuche in einem Roman verarbeitet und sich zwischen Ludwig und Iris zarte Bande entwickeln, scheint selbst die Belastbarkeit Stadlerscher-Familienbande endgültig ihre Grenzen überschritten zu haben und ihre Streitlust die einigende Kraft verloren zu haben.
Mit Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitasek, Susa Meyer, Silvia Eisenberger, Wolfgang Michael, Michael Pink, Leo Lukas, Ingrid Thurnher, Andrea Clausen, Brigitte Kren, Wolfgang Lesowsky
Wie so viele, die sich selbst zu erfahren hoffen, machen auch Ludwig, Adrian und Ernst Stadler sich auf den Weg nach Santiago de Compostella. Auslöser ist Adrian, der in eine ernsthafte Sinn- und Lebenskrise gerät. Auf dem über 700 km langen Fußmarsch will er mit sich und seinem Leben ins Reine kommen. Ludwig, ernsthaft um seinen "Bruder" besorgt, schließt sich gegen Adrians Willen der Pilgerfahrt an. Und Ernst, der zunächst gar nicht ans Mitgehen denkt, sieht sich durch einen von ihm verursachten Skandal gezwungen, Wien für eine Weile zu verlassen. Es wird eine anfangs ganz und gar nicht fromme Wallfahrt, auf der die alten Differenzen zwischen den "Brüdern" immer wieder aufbrechen. Am Ende aber stehen sie, um viele Einsichten und (Selbst-)Erkenntnisse reicher am Strand des Atlantischen Ozeans, in Finisterre, wo den Pilgern früherer Zeiten die Welt zu Ende schien.
Mit Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitasek, Dolf de Vries, Susa Meyer, Hemma Clementi, Nicolaus Hagg
Auf seiner Gästeliste: Lars Eidinger , "Monster" Mr. Lordi (ESC-Gewinner 2006) und Namika (Sängerin & Rapperin).
Max Raabe versammelt diese illustre Runde in Berlin für einen einzigartigen Konzertabend.
Gemeinsam mit dem Palast Orchester interpretiert Max Raabe vertraut charmant & galant Chansons und Lieder im Stil der 1920er und 1930er Jahre.
Umso ungewohnter, wenn er auf Mr. Lordi, der in der Öffentlichkeit nur als Monster maskiert auftritt, trifft und die beiden gemeinsam den Welthit "Just a Gigolo" interpretieren.
"Die Moritat von Mackie Messer" gibt der Gastgeber mit Lars Eidinger zum Besten und mit Namika singt er einen erfolgreichen Song, der im Pop-Stil komponiert wurde: "Küssen kann man nicht alleine"
Clärchens Ballhaus in Berlin 2019
Vier Jahre sind vergangen, seit die vergebliche Suche der "Brüder" Ernst, Ludwig und Adrian Stadler nach einem gemeinsamen Vater mit der Feststellung endete: "Mir drei sind trotzdem Brüder". Ernst hat inzwischen mit einer Kochsendung im Fernsehen Ruhm erworben. Von Iris der Mutter seiner Zwillinge lebt er getrennt. Ludwig betreibt ein gut gehendes bürgerliches Lokal. Adrian hilft dort in der Küche und zieht, wegen eines Seitensprungs von Freund Michael aus der gemeinsamen Wohnung geworfen, zu Ludwig ins Haus der Mutter. Nach wie vor prägt komisches Gezänk das Verhältnis der drei unechten Brüder. Als Adrian die Erlebnisse der Vatersuche in einem Roman verarbeitet und sich zwischen Ludwig und Iris zarte Bande entwickeln, scheint selbst die Belastbarkeit Stadlerscher-Familienbande endgültig ihre Grenzen überschritten zu haben und ihre Streitlust die einigende Kraft verloren zu haben.
Mit Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitasek, Susa Meyer, Silvia Eisenberger, Wolfgang Michael, Michael Pink, Leo Lukas, Ingrid Thurnher, Andrea Clausen, Brigitte Kren, Wolfgang Lesowsky
Wie so viele, die sich selbst zu erfahren hoffen, machen auch Ludwig, Adrian und Ernst Stadler sich auf den Weg nach Santiago de Compostella. Auslöser ist Adrian, der in eine ernsthafte Sinn- und Lebenskrise gerät. Auf dem über 700 km langen Fußmarsch will er mit sich und seinem Leben ins Reine kommen. Ludwig, ernsthaft um seinen "Bruder" besorgt, schließt sich gegen Adrians Willen der Pilgerfahrt an. Und Ernst, der zunächst gar nicht ans Mitgehen denkt, sieht sich durch einen von ihm verursachten Skandal gezwungen, Wien für eine Weile zu verlassen. Es wird eine anfangs ganz und gar nicht fromme Wallfahrt, auf der die alten Differenzen zwischen den "Brüdern" immer wieder aufbrechen. Am Ende aber stehen sie, um viele Einsichten und (Selbst-)Erkenntnisse reicher am Strand des Atlantischen Ozeans, in Finisterre, wo den Pilgern früherer Zeiten die Welt zu Ende schien.
Mit Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitasek, Dolf de Vries, Susa Meyer, Hemma Clementi, Nicolaus Hagg
Er ist einer der Großmeister des heimischen Kabaretts und hat mit seinem Stil eine ganze Epoche geprägt: Andreas Vitásek. Mit einer Ausbildung in Paris entwickelte er seine körperbetonte Bühnenkunst von der Pantomime hin zu einem erzählerischen Gesamtkunstwerk, das Poesie und Humor zusammenspannt. Zum 70. Geburtstag begleitet ihn ORF III durch die wichtigsten Stationen seines Lebens - von Wien-Favoriten über Paris bis "Müllers Büro" und zu den Kleinkunstbühnen des Landes, trifft Wegbegleiter wie Viktor Gernot, Erwin Steinhauer, Andra Händler, Eva Maria Marold, Georg Hoanzl, Markus Kupferblum oder Fritz Aumayr und zeigt Ausschnitte aus seinem Schaffen - von den bedeutensten Pointen bis zu unbekannten Schätzen aus dem ORF-Archiv. Happy Birthday, Andreas Vitásek!
Andreas Vitásek ist einer der größten und beliebtesten Kabarettisten des Landes. In der ORF-III-Neuproduktion blicken wir auf einige der lustigsten Auftritte des Großmeisters zurück, in denen er wie kein Zweiter die Absurditäten des Alltags aufs Korn nimmt.
Mozart fährt aushilfsweise Taxi. Einen heißen Sommernachmittag lang kurvt er durch Wien mit einem Baby, das dringend gewickelt werden muss, und zwei Frauen, die einen Wohnungsschlüssel suchen. Währenddessen versteckt Meisel in seinem Gasthausgarten Krista, Mozarts neue Freundin, vor Lucy, Mozarts bisheriger Freundin, die unerwartet von Werbefilmdreharbeiten zurückgekehrt ist.
Mit: Andreas Vitasek , Götz Kauffmann , Beatrix Wipperich , Hans W. Pemmer , Hans Heinrich Strobele , Hermann Strobl . Regie: Peter Hajek. Österreich 1987
Mozart, Aushilfstaxifahrer, wird von einer merkwürdigen alten Dame zu einer Fahrt in einen Safaripark angeheuert. Meisel geht ins Spital, um sich wegen ständiger Kopfschmerzen behandeln zu lassen. Die Taxifahrt und der Spitalsbesuch arten in folgenschwere Abenteuer aus.
Mit: Andreas Vitasek , Götz Kauffmann , Beatrix Wipperich , Hans W. Pemmer , Hans Heinrich Strobele , Hermann Strobl . Regie: Peter Hajek. Österreich 1987
Meisels Gasthaus "Zur Zukunft" hat wieder Hochbetrieb. Doch in die völlig ungewohnte Glücksphase platzt ein Bauunternehmer. Er will das Gasthaus kaufen und behauptet, Meisels Exfrau Hilde hätte ihren Anteil am Grundstück bereits veräußert. Doch Hilde ist verschwunden.
Mit: Andreas Vitasek , Götz Kauffmann , Beatrix Wipperich , Hans W. Pemmer , Hans Heinrich Strobele , Hermann Strobl . Regie: Peter Hajek. Österreich 1987
Auf kaum einen heimischen Künstler trifft das Wort "Musiklegende" so sehr zu, wie auf Willi Resetarits. Und doch ist das nur ein Teil dieser außergewöhnlichen Biografie. Als Burgenland-Kroate ohne Deutschkenntnisse mit den Eltern aus dem burgenländischen Stinatz nach Wien übersiedelt, muss sich Willi als Kind in der fremden Großstadt zurechtfinden. Zur Seite steht ihm sein älterer Bruder Erich, der später als Lukas Resetarits einer der bedeutendsten Kabarettisten des Landes werden sollte. Und doch wird diese Zeit prägend für sein späteres soziales Engagement sein, für das Willi Resetarits wie kein Zweiter in diesem Land steht. Das allerdings liegt damals noch in weiter Ferne. Erste musikalische Gehversuche im grauen Wien der 1960er-Jahre geben eine mögliche Richtung vor, die aufkommende Jugendbewegung dieser Zeit tut ihr übriges. Und so beginnt mit den "Schmetterlingen" die erste der vielen Karrieren des Willi Resetarits, der sich selbst als "Glückskind" bezeichnet und dieses Glück mit allen geteilt hat. Ob Künstler, Politiker oder Fans - alle haben ihre persönliche "Willi-Geschichte" und einige davon werden in dieser Dokumentation erzählt. Geschichten eines Vermittlers zwischen Kulturen und politischen Standpunkten, eines Musikers und Menschen im besten Sinn.
Die neue ORF-III-Dokumentation "Musiklegenden - Willi Resetarits" begibt sich auf die Spur des vor einem Jahr verstorbenen Ausnahmekünstlers. Familie, Musikerkolleginnen und -kollegen und Weggefährten geben Einblick in die fünf Jahrzehnte umspannende Karriere des Willi Resetarits. Vom Politrock der "Schmetterlinge" in den 1970er-Jahren, der Verwandlung zu "Ostbahn-Kurti" und unzähligen Musikprojekten seither, erzählt die Dokumentation auch von seinem politischen und sozialen Engagement - und versucht herauszufinden, wie aus Willi Resetarits "DER WILLI" wurde.