Seit fast 70 Jahren ist der Eurovision Song Contest die meistgeschaute Fernsehshow in Europa. Jedes Jahr im Mai das gleiche Spiel: Etwa 40 Nationen treten an - von Irland bis Aserbaidschan. Mit Liedern, deren Refrains mitunter wie politische Statements klingen, begeistert der ESC die Europäerinnen und Europäer. Jedes Jahr versammeln sich Tausende Musikliebende, mit teilweise auch scharfsinnige Analysen. So zum Beispiel der Präsident des britischen Fanclubs, ein deutscher Journalist, ein schwedischer Musikkritiker, ein in London wohnender amerikanischer Blogger und ein Wissenschaftler von der Universität Wien, der sich mit der Geschichte des ESC beschäftigt. Was verbirgt sich hinter dem Glitzer und Glamour des Eurovision Song Contest? Die Dokumentation zeigt bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen und gibt Einblick in das Leben eines passionierten Fans.
er Event des Jahres, der Europäische Songcontest in Wien, beschäftigt auch Karl Hohenlohe in seiner aktuellen Ausgabe der Kunst-Sendung "Was schätzen Sie?". Unter den Gästen dieser Sendung sind ehemalige österreichische Kandidaten wie Gary Lux (1985 "Kinder dieser Welt", 1987 "Nur noch Gefühl") oder Manuel Ortega (2002 "Say a Word"), die sich an ihre großen Momente erinnern. Außerdem: das originale Kleid, mit dem Conchita 2014 in der Siegerperformance "Rise like a Phoenix" aufgetreten ist - 110 Arbeitsstunden und drei Anproben waren notwendig, um dieses Kunstwerk aus sechzehn Metern Stoff fertigzustellen. R: Marcus Gotzmann
Laurenz Seiwald wurde als Celina geboren. Von seiner Familie von Beginn an geliebt und getragen, spürte er dennoch früh, dass tief in ihm etwas nicht stimmte. Während er nach außen das Mädchen war, das die Welt in ihm sah, tobte im Inneren ein Ringen, das er selbst kaum in Worte fassen konnte. Erst als Jugendlicher entdeckte er den Begriff "Transgender" - ein Wort, das auf einmal Klarheit brachte. "Plötzlich hatte ich eine Sprache für das, was ich fühlte", erinnert er sich. Diese Erkenntnis war wie ein Kompass, der den Weg wies - hin zu mehr Mut, hin zu sich selbst. Im Gespräch mit Marianne Hengl erzählt Laurenz Seiwald von langen Gesprächen mit FreundInnen, von MitschülerInnen, die überfordert waren, und von seinem Opa, der mit offenen Herzen zuhörte. Er beschreibt die stille Angst, nicht verstanden zu werden - und gleichzeitig die Hoffnung, auf Menschen zu treffen, die mit Geduld und Liebe bleiben. Es sind Geschichten voller Zweifel, aber auch voller Stärke. Geschichten, die zeigen, wie wichtig ehrlicher Austausch ist - und wie viel Heilung in Verständnis liegt.
Am 10. Mai 2026 findet die internationale Gedenk- und Befreiungsfeier am Gelände des früheren Konzentrationslagers Mauthausen statt. ORF III überträgt die Zeremonie live und kommentiert.
Kitzbühel ist bei weitem nicht nur ein Winterparadies. Auch im Sommer sind die Almen und Berge um Kitzbühel eine Welt für sich. Fernab von Schickimicki und Prominenz meistern hier Menschen ihr Leben im Bewusstsein, dass nicht sie die Herren der Natur sind. In den Orten Reith, Aurach und Jochberg gibt es bis heute eine starke bäuerliche Kultur.
Der ehemalige Biathlet Hans-Peter Foidl betreibt in Reith eine Imkerei und musste seine Völker heuer bis in den Juni hinein füttern, damit sie nicht verhungerten. Seine Bienenstöcke stehen in den Bergen über Reith verteilt. Bauer Jürgen Stelzhammer erfuhr aus Facebook, dass auf seinem Grund im Winter eine gewaltige Lawine niedergegangen ist. Die Aufräumarbeiten dauern an. Michael Obernauer ist Waldaufseher und gelangt an Orte, die selbst die hiesige Bevölkerung nicht kennt.
Ein Liebespaar hätten sie sein können. Aber damals waren die Umstände dagegen.
Jetzt, im Alter, klopft überraschend das Abenteuer an die Tür. Und plötzlich finden Konrad und Katharina sich gemeinsam mittendrin. Entführung, Polizei, Lösegeld, das volle Programm. Jetzt heißt es, Lebensmut und Humor zusammenkratzen, Augen auf und durch.
Mit Christine Schorn, Uwe Kockisch, Kieran West, Adele Neuhauser, Michael Ostrowski, Melika Foroutan, Arnd Klawitter
Dass Paula keine Kinder bekommen kann, bremst ihren Wunsch nach einem Kind überhaupt nicht - dann wird eben adoptiert. Und dass es auch andere Mitbewerber um 'Lieselotte' gibt, macht die Aufgabe nur reizvoller. Mitbewerber sind in karrierebewussten Zeiten wie diesen dazu da, aus dem Felde geschlagen zu werden. Mit allen Mitteln, bis hin zu kriminellen.
Mit Vasiliki Roussi, Alexander Lutz, Sonsee Ahray, Nicholas Ofczarek, Babette Ahrens, Kathrin Ritt
Wolferl ist ein Muttersöhnchen durch und durch. Mutti Maria hat im Leben des Bankangestellten total das Sagen. Bis Kosmetikerin Eva aus Sachsen ein Auge auf den Musterknaben wirft. Wolferl wäre den Reizen der jungen Frau durchaus zugetan. Nur Mutti wird den Teufel tun, ihren Klammergriff um alles, was Wolferl betrifft, kampflos aufzugeben. Aber Eva hat nicht nur einen Willen, sondern auch die Bereitschaft, ihn durchzusetzen.
Mit Monica Bleibtreu, Gregor Bloéb, Friedrich von Thun, Ulrike Beimpold, Marie Bäumer
Das Leben ist gut. Traum-Mann, Traumhochzeit und nun ist Kinderbuch-Autorin Marie auch noch schwanger. Da der Traum-Mann als Pilot ständig unterwegs ist, zieht Marie zu Schwiegermutter Leopoldine aufs Land. Die ist allerdings wenig begeistert von der Schwiegertochter. Das Familienparadies im Grünen wird zum emotionalen Schlachtfeld.
Mit Muriel Baumeister, Marianne Mendt, Andreas Kiendl, Max von Thun, Ulli Maier, Michael König, Stefanie Dvorak, Kitty Speiser, Werner Prinz
Mit "Merci, Chérie" gewann Udo Jürgens 1966 den Grand Prix Eurovision de la Chanson in Luxemburg und setzte damit einen wichtigen Meilenstein für das Land. Heuer jährt sich der erste Sieg für Österreich beim Eurovision Song Contest zum 60. Mal. Ein Welthit feiert Jubiläum und ORF III feiert mit!
Erlebnis Bühne blickt auf diesen Kassenschlager, der als ikonischer Song bis heute Millionen begeistert und der dem österreichischen Komponisten und Sänger zum internationalen Durchbruch verhalf.
Ohne Orchester, allein am Flügel und unter freiem Himmel: So war Udo Jürgens auf Tournee. Vor mehr als 7500 Fans präsentierte die Musiklegende am Berliner Gendarmenmarkt Hit-Klassiker wie "Merci, Chérie", "Aber bitte mit Sahne", "Ein ehrenwertes Haus", "Mit 66 Jahren" und "Ich war noch niemals in New York", aber auch Balladen wie "Der Mann mit dem Fagott", die biografische Bezüge enthält.
Der junge, introvertierte Matteo stammt aus gutbürgerlichem Haus. Aus Scham verschweigt er seiner Familie, dass er homosexuell ist. Selbst als Matteo in den Verdacht gerät, nach einer Party seine Begleiterin vergewaltigt und ermordet zu haben, gesteht er nicht die Wahrheit. Matteos Mutter Sara glaubt fest an die Unschuld ihres Sohnes. Als sie von seiner wahren Veranlagung erfährt, kämpft Sara für Matteo.
12 Frauen treffen einander, 30 Jahre nach der Matura. Es gibt viel zu erzählen. Die vertraute Stimmung schlägt jäh um, als Iris den Frauen eröffnet, sie zusammengebracht zu haben, um in ihrer Runde zu sterben. Ihr, der Erfolgreichen, bleiben nur die Kameradinnen von einst.
70 Jahre Eurovision Song Contest - unzählige Hits, große Gefühle und legendäre Auftritte! Dafür holt ORF III sogar den Wurlitzer aus der Pension. Ein Abend ganz im Zeichen großer Gefühle, unvergesslicher Melodien und europäischer Musikgeschichte: "Der ORF III Song Contest Wurlitzer" widmet sich ganz den größten Hits aus dem Eurovision Song Contest. Gastgeberin Lizzi Engstler führt mit Charme, Witz und viel Gespür für besondere Momente durch die Sendung und lädt zu einer klingenden Reise durch Jahrzehnte des internationalen Musikbewerbs.
Im Mittelpunkt stehen zehn Songs, die allesamt aus dem Eurovision Song Contest stammen und im Vorfeld vom Publikum online ausgewählt wurden. Von legendären Siegertiteln über kultige Auftritte bis hin zu überraschenden Favoriten - die Auswahl spiegelt die Vielfalt und Faszination eines Bewerbs wider, der seit Generationen Menschen in ganz Europa verbindet.
Unterstützt wird Lizzi Engstler von einer prominent besetzten Runde: Armin Assinger, Christa Kummer, Alfons Haider und Verena Scheitz bewerten die ausgewählten Songs mit Fachkenntnis, persönlichem Zugang und einer guten Portion Humor. Dabei sorgen nicht nur die musikalischen Darbietungen für Gesprächsstoff, sondern auch die Erinnerungen und Geschichten, die viele dieser Titel bis heute begleiten.
Nach jedem Song vergeben die Gäste ihre Punkte und bringen damit Bewegung ins Ranking. Welche Performance überzeugt am meisten? Welche Nummer entfacht die größte Begeisterung? Und welcher Song schafft es, sowohl Jury als auch Publikum zu begeistern?
Am Ende des Abends wird schließlich der Sieger des "Song Contest Wurlitzers" gekürt - jener Titel, der sich im spannenden Wettstreit durchsetzen konnte. Ein unterhaltsamer Musikabend voller Nostalgie, Emotionen und überraschender Wendungen.
Die Dokumentation zeichnet die genauen Geschehnisse des 5. März 1966 nach, als Udo Jürgens für Österreich den Song Contest gewann.
Ein Phänomen, eine Ausnahmeerscheinung, eine Ikone der Unterhaltungsmusik: Wenn es darum geht, eine treffende Bezeichnung für den Künstler Udo Jürgens zu finden, überschlagen sich die Kritiker und Kritikerinnen mit lobenden Worten. Tatsächlich kann kaum ein deutschsprachiger Musiker auf eine ähnlich lange und erfolgreiche Musikkarriere zurückblicken. Klassiker wie "Griechischer Wein" oder "Aber bitte mit Sahne" können selbst heutige Teenager noch mitsummen.
1964 nimmt Udo Jürgens erstmals beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen teil. Mit "Warum nur, warum?" erreicht er für Österreich den sechsten Platz. Die englische Version "Walk Away", gesungen von Matt Monroe, stürmt die britischen und US-Charts, wird weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft. 1965 tritt Udo Jürgens in Neapel erneut beim Grand Prix an und landet mit "Sag ihr, ich lass sie grüßen" auf Platz vier. Schließlich, 1966 in Luxemburg, der Durchbruch: Mit "Merci Chérie" fährt Jürgens den Sieg für Österreich ein und landet einen Welthit - Startschuss seiner internationalen Karriere. Er erhielt mit 31 Punkten fast doppelt so viele wie die zweitplatzierten Schweden. Italien und Monaco erhielten gar keine Punkte. Der britische Vertreter Kenneth McKellar ist bisher der einzige Interpret, der beim Liederwettbewerb im Kilt aufgetreten ist. Milly Scott, die Vertreterin der Niederlande, war die erste schwarze Sängerin im Wettbewerb.
Zu Wort melden sich heimische Stars wie Dagmar Koller, Lizzi Engstler oder Peter Kraus. Außerdem zeigt die Dokumentation das letzte Interview mit der Musiklegende und dem Song Contest-Teilnehmer von 1977 Willi Resetarits.
Seit fast 70 Jahren ist der Eurovision Song Contest die meistgeschaute Fernsehshow in Europa. Jedes Jahr im Mai das gleiche Spiel: Etwa 40 Nationen treten an - von Irland bis Aserbaidschan. Mit Liedern, deren Refrains mitunter wie politische Statements klingen, begeistert der ESC die Europäerinnen und Europäer. Jedes Jahr versammeln sich Tausende Musikliebende, mit teilweise auch scharfsinnige Analysen. So zum Beispiel der Präsident des britischen Fanclubs, ein deutscher Journalist, ein schwedischer Musikkritiker, ein in London wohnender amerikanischer Blogger und ein Wissenschaftler von der Universität Wien, der sich mit der Geschichte des ESC beschäftigt. Was verbirgt sich hinter dem Glitzer und Glamour des Eurovision Song Contest? Die Dokumentation zeigt bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen und gibt Einblick in das Leben eines passionierten Fans.
Hoch über den Dächern Wiens begeben sich die Publikumslieblinge Christoph Fälbl und Gerald Pichowetz in ihrem Programm auf die Spuren von Farkas, Grünbaum und Waldbrunn. In der Tradition der humoristischen Doppelconférence gibt das Duo pointenreiche Dialoge zum Besten, bis keiner mehr sicher sagen kann, wer jetzt der G'scheite und wer der Blöde ist. Kabarettchansons, Wortwitz, Situationskomik und skurrile Tiefsinnigkeiten wechseln sich gegenseitig ab, am Ende bleibt kein Auge mehr trocken!
Die Tafel in der Marx Halle in Wien ist gedeckt und Butler und Gastgeber Christoph Fälbl ist bereit, den prominenten Gästen ein ganz besonderes Drei-Gänge-Menü zu servieren. Denn zu jedem Gang kredenzt Fälbl jeweils eine Charakterrolle, die die Promis abwechselnd darstellen müssen. Den Anfang machen zwei Stars und Publikumslieblinge der heimischen Kabarettszene: Gery Seidl und Gerald Fleischhacker. Ein eingespieltes Team, bei dem jeder Satz in einer Pointe endet. Von Loriot bis zu vergessenen Toiletten, von zeitgeschichtlichen Erotikfilmen bis zu amourösen Geständnissen. Ein Abend zum Durchlachen und ein Dinner, das man so schnell nicht vergessen wird.
Zwei Gäste, sechs verschiedene Rollen - und ein Abendessen, das so schnell niemand vergisst. Diesmal speisen und spielen die Publikumslieblinge Jakob Seeböck und Lydia Prenner-Kasper.
Die Tafel ist gedeckt, der Butler ist bereit: Ein Drei-Gänge-Menü wartet auf die prominenten Gäste. Was sie nicht wissen: Zu jedem Gang serviert Christoph Fälbl eine Charakterrolle, die beide Promis abwechselnd darstellen müssen. Improvisation ist gefragt - wer spielt seine Rolle so gut, dass sie der andere errät? Wer hält es als Erster durch, nicht zu lachen? Und da wären noch die großen Fragen des Lebens, die ausverhandelt werden: Der erfolgreichste Aufreißspruch? Die größte Straftat? Das schlimmste Sexerlebnis? Dazwischen wird gegessen, getrunken - und garantiert jede Menge gelacht.