Kitzbühel ist bei weitem nicht nur ein Winterparadies. Auch im Sommer sind die Almen und Berge um Kitzbühel eine Welt für sich. Fernab von Schickimicki und Prominenz meistern hier Menschen ihr Leben im Bewusstsein, dass nicht sie die Herren der Natur sind. In den Orten Reith, Aurach und Jochberg gibt es bis heute eine starke bäuerliche Kultur.
Der ehemalige Biathlet Hans-Peter Foidl betreibt in Reith eine Imkerei und musste seine Völker heuer bis in den Juni hinein füttern, damit sie nicht verhungerten. Seine Bienenstöcke stehen in den Bergen über Reith verteilt. Bauer Jürgen Stelzhammer erfuhr aus Facebook, dass auf seinem Grund im Winter eine gewaltige Lawine niedergegangen ist. Die Aufräumarbeiten dauern an. Michael Obernauer ist Waldaufseher und gelangt an Orte, die selbst die hiesige Bevölkerung nicht kennt.
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Die Almenwelt am Salzburger Trattberg zählt zu den eindrucksvollsten Landschaftsräumen der Osterhorngruppe. Vom naturbelassenen Seewaldsee bis zum Gletscherschliffplateau am Hintertrattberg erstreckt sich das Gebiet, das Filmemacher Alexander Lechner für diese ORF III-Neuproduktion erkundet. Die Dokumentation führt mitten hinein ins Herz des Trattbergs: zu den "Tauglern", den Bewohnerinnen und Bewohnern von St. Koloman. Die namensgebende Taugl ist ein Wildbach, der beeindruckende Schluchten geformt hat. Kraftvolle Natur und inspirierende Menschen, die Einblick in ihr Almleben zwischen Tradition, Gemeinschaft und Moderne geben.
Die historischen Baujuwele von Split bis Stari Grad auf der Insel Hvar locken nicht nur zahlreiche Gäste nach Dalmatien - sie sind vor allem eines: der ganze Stolz der Menschen, die hier leben.
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Passioniert tradiert man die Geschichten der Prachtbauten - wie jene der Uskoken auf der Festung Klis, die sich einst so beharrlich gegen die Osmanen gewehrt haben, oder jene von Petar Hektorovi? auf Schloss Tvrdalj, der den Fischern ein literarisches Denkmal gesetzt hat.
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So manch architektonisches Vermächtnis der stolzen Vergangenheit Dalmatiens ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Der Diokletianpalast in Split, der zweitgrößten Stadt Kroatiens, zählt ohne Zweifel weltweit zu den am besten erhaltenen Denkmälern römischer Baukunst. Einst ließ sich der römische Kaiser Diokletian diesen weitreichenden Palastkomplex als Alterssitz erbauen, ab 305 n. Chr. residierte er hier und inszenierte sich als gottgleicher Herrscher. Die zum Palast gehörenden Bauwerke wie das einstmalige Mausoleum Diokletians oder das Peristyl bilden heute das Herzstück der Altstadt von Split. Die Gemäuer des Komplexes haben die Fantasie von Anita Birimiša schon als Kind beflügelt, heute lässt sie als leidenschaftliche Stadtführerin ihre Gäste in die Welt des Diokletian eintauchen.
In Stari Grad auf der Insel Hvar hat sich der bedeutende kroatische Dichter und Edelmann Petar Hektorovi? im 16. Jahrhundert über einen Zeitraum von 40 Jahren nach eigenen Entwürfen ein Schloss errichten lassen: Schloss Tvrdalj. Heute lebt hier Niko Politeo, ein Nachkomme der Familie des Universalgelehrten. Während er sich darum kümmert, das Bauwerk und den Schlossgarten in Schuss zu halten, hat sich die Stadtführerin Klaudija Gamuli ganz dem Wirken und der Philosophie von Petar Hektorovi? verschrieben.
Rund 14 Kilometer nordwestlich von Hvar auf der Insel Šolta wurde im 18. Jahrhundert vom für Kroatien so bedeutenden Adeligen Ivan Petar Marchi ein Schloss gebaut - Martinis Marchi. Das Anwesen war nach seinem Wirken weitgehend dem Verfall preisgegeben. Zu Beginn der 2000er Jahre wurde es unter der Expertise des Architekturhistorikers und Konservators Radoslav Bužan?i? restauriert, der auf die Herausforderungen in der Erhaltung der historischen Bausubstanz zurückblickt. Martinis Marchi beherbergt heute ein luxuriöses Hotel.
Zurück auf dem Festland: 10 Kilometer nördlich von Split thront die Festung Klis auf einem imposanten Felsmassiv. Die bereits im Jahr 852 als Fürstensitz erwähnte Burg war aufgrund ihrer strategisch herausragenden Lage stets von großer militärischer Bedeutung. Im 16. Jahrhundert wurde Klis zu einem für ganz Europa wichtigen Bollwerk gegen die Osmanen, eine Schlüsselrolle nahmen hier die Uskoken unter der Führung des Adeligen Petar Kruži? ein. Heute hält ein Verein die Erinnerung an die außergewöhnlichen Krieger hoch.
Das Zentrum der Hafenstadt Trogir westlich von Split gleicht einem Museum, seit 1997 zählt die gesamte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein wahres Urgestein von Trogir ist Milan Bili?, der als Stadtführer mit unermüdlichem Esprit und stets mit einer kleinen Kroatien-Flagge in den Händen die so vielfältigen architektonischen Schätze seiner geliebten Heimat präsentiert - von der Kathedrale Sveti Lovro über den Cipiko-Palast bis hin zur Festung Kamerlengo, die den Hafen von Trogir bewacht.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Von der römischen Siedlung zur mächtigen Seerepublik - die kroatische Küstenstadt Dubrovnik hat eine bewegte Geschichte: Kriege und Naturkatastrophen haben die Architektur der Altstadt geprägt, ebenso wie der Seehandel und die Zeit der Ragusa-Republik. Die historische Stadtmauer und imposante Festungsanlagen zeugen davon.
Die Festungen Lovrijenac, Bokar und Sv. Ivan rund um die Dubrovniker Altstadt, sowie die Festung Sokol im nahe gelegenen Konavle und die Befestigungen rund um die Salinenstadt Ston sind Juwele mittelalterlicher Baukunst. Sie wurden als strategische Verteidigungsstruktur für die Abwehr von feindlichen Angriffen und Naturkatastrophen errichtet und prägen das Erscheinungsbild der Region bis heute.
Sie handeln von Narren, die die Welt regieren, von Bergsteigerschicksalen und ruhlosen Burggeistern - die Geschichten in Südtirols Burgen und Schlössern sind gleichsam bunt wie geheimnisvoll.
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Vom Vinschgau bis ins Ahrntal - in Südtirol sind die Anzahl und Dichte an Burgen und Schlössern so hoch wie kaum sonst wo in Europa. Gepflegt und belebt werden sie von Menschen, die Verantwortung spüren, nicht nur für das Erbe ihrer Ahnherren, sondern für das ganze Land.
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Wenn der Sommer dem Herbst weicht, werden sie in ein außergewöhnliches Licht gerückt: Südtirols Burgen und Schlösser stehen nun in der Auslage.
Im Vinschgau im äußersten Westen des Landes ist für Johannes Trapp die Zeit der Obsternte angebrochen. Vom Frühjahr bis in den Herbst lebt er auf der Churburg über Schluderns, die seit mehr als 500 Jahren im Besitz seiner Familie ist. Der "Herr Graf", wie er im Ort genannt wird, kümmert sich auch persönlich um die Führungen durch die um 1259 errichtete Burg.
Weiter östlich im Burggrafenamt rund um die Stadt Meran befindet sich Schloss Schenna. In dem um 1350 erbauten Baujuwel dreht sich alles um den Ahnherren der Grafen von Meran, den steirischen Prinzen Erzherzog Johann, der sich schon als Kind in das Tiroler Land verliebt hatte. Hier wollte er begraben sein. Der heutige Schlossherr Franz Spiegelfeld begegnet dem Wirken seines Vorfahren und dessen Verdiensten mit dankbarer Demut.
Von herausragender Bedeutung für das ganze Land ist Schloss Tirol. Die im 11. Jahrhundert errichtete Anlage in Dorf Tirol gilt als Wiege der Grafschaft Tirol. Heute beherbergt sie das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte. Der Museumsdirektor und Kunsthistoriker Leo Andergassen präsentiert hier eine mittelalterliche Bilderwelt, die ihresgleichen sucht.
Am Fuße von Schloss Tirol ist die Brunnenburg ein weiterer architektonischer Blickfang. Die hochmittelalterliche Hangburg wurde um 1250 zur Absicherung des Weges erbaut. Heute lebt und wirkt Siegfried De Rachewiltz in den verwinkelten Gemäuern. Der Kulturhistoriker und Schriftsteller ist der Enkelsohn des amerikanischen Dichters Ezra Pound, der auf der Brunnenburg zwischen 1958 und 1962 gelebt hat: hier wollte er sein Hauptwerk "Die Cantos" beenden, hier haderte er aber auch mit seiner Vergangenheit als Unterstützer des italienischen Faschismus.
Über dem Südwesten des Bozener Talkessels thront die Festungsanlage von Schloss Sigmundskron - auch Firmian genannt. Sie ist ein symbolischer Ort für die Südtiroler Zeitgeschichte. Heute beherbergt Sigmundskron das Herzstück der Museenwelt von Reinhold Messner. Die Südtiroler Bergsteigerlegende hat sich hier einen Traum erfüllt. Geführt wird das Haus von Messners Tochter Magdalena, die in den Jahren ihrer Kindheit mit den Geschichten über die waghalsigen Expeditionen ihres Vaters zu Bett gebracht wurde.
Seit dem 13. Jahrhundert wacht Burg Taufers auf ihrem felsigen Thron über dem Eingang zum Ahrntal. Der Castellan Alexander Maier setzt bei seinen Führungen durch die einstmalige Dynastenburg der Herren von Taufers vor allem auf Humor. Ob bei der Schilderung der grausamen mittelalterlichen Rechtsprechung im ehemaligen Gerichtssaal oder beim Hinweis auf knarrende Spukerscheinungen im sogenannten Geisterzimmer - stets serviert er die Geschichten in den mystischen Mauern mit einem Augenzwinkern.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Einst Schauplätze erbitterter Kämpfe, heute beliebte Ausflugsziele - Tirols Burgen und Schlösser haben in der wechselvollen Geschichte nichts von ihrer herrschaftlichen Anmut eingebüßt.
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Vom Festungsensemble von Ehrenberg bei Reutte über das prächtige Schloss Tratzberg bis zur Festung Kufstein - quer durch Tirol engagieren sich Menschen dafür, dass die für das Selbstbewusstsein des Landes so bedeutenden Geschichten ihrer Herrschaftshäuser lebendig bleiben.
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Der Festungskomplex von Ehrenberg bei Reutte im nördlichen Tiroler Voralpenland zählt zu den herausragendsten Festungsensembles Mitteleuropas - bestehend aus der Burgruine Ehrenberg, der Festung Schlosskopf, Fort Claudia und der Ehrenberger Klause. Die Wiederbelebung des Befestigungssystems mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert ist zum Lebensprojekt für Armin Walch geworden. 2001 hat sich rund um den Architekten aus Reutte ein Verein formiert, mit dem Ziel, aus den Gemäuern ein Ausflugsziel mit Geschichtsbewusstsein und Action-Angeboten zu machen. Sukzessive hat das Team die Burganlagen in den vergangenen Jahrzehnten revitalisiert. Bei Führungen durch die Burgenwelt erfährt man von dramatischen Eroberungen und Rückeroberungen der strategisch so wichtigen Festungsanlage im Grenzland zu Bayern.
Auf der Burg Hasegg in Hall in Tirol, die im ausgehenden 13. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung errichtet wurde, erinnert Münzmeister Werner Anfang an die bedeutende Münzprägestätte, die sich von 1567 bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Burg befunden hat. Sein besonderer Stolz ist dabei der Nachbau einer acht Meter langen Walzprägemaschine, die weltweit zum ersten Mal in Hall eingesetzt wurde und im 16. Jahrhundert als technische Sensation galt.
Nicht minder stolz präsentiert Sieglinde Posch ihre Wohnung in der Burg. Seit 70 Jahren lebt die heute 92-jährige in den historischen Gemäuern, in denen einst auch Maximilian I. residierte.
Das heutige Erscheinungsbild von Schloss Tratzberg in Stans geht im Wesentlichen auf eine 8-jährige Bauphase ab 1500 zurück. Seit 1847 ist es im Besitz der Familie von Ulrich Goëss-Enzenberg, der das Haus für Touristen und Kulturbegeisterte geöffnet hat. Gemeinsam mit seiner Frau Katrin und den beiden Töchtern lebt er ständig im Schloss. Bei seinen detailverliebten Schlossführungen macht er besonders auf das originale, bestens erhaltene Inventar der Renaissance-Räumlichkeiten aufmerksam.
Vom Inntal nach Osttirol: In Lienz beheimatet Schloss Bruck, das ab 1277 den einflussreichen Grafen von Görz als Residenzburg gedient hatte, seit 1943 das Stadtmuseum. Der Fokus des Museums liegt auf dem Werk des 1868 geborenen Malers Albin Egger-Lienz, der zu den Wegbereitern der Moderne in Österreich zählt und bis heute der wohl bekannteste Sohn der Stadt Lienz ist. Museumsleiter Stefan Weis präsentiert das Gesamtwerk des Malers - vom Historismus bis zum Expressionismus.
Schließlich führt der Film zur bayrischen Grenze im Nordosten Tirols nach Kufstein. Das unverrückbare erstmals im Jahr 1205 erwähnte Wahrzeichen der Stadt, die Festung Kufstein, beherbergt heute ein Heimatmuseum. Bei Museumsleiter Hugo Oberkofler lernt man unter anderem den ungarischen Häftling aus Zelle 13 im ehemaligen Staatsgefängnis der k.u.k-Monarchie im Kaiserturm kennen, der die Damenwelt von Kufstein verzückt haben soll.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Sie arbeiten in schwindelerregenden Höhen genauso wie in den Kellern der Museen. Durch ihre Hände gehen Kulturschätze, die wir nur aus der Ferne sehen. Wer hat schon die Möglichkeit, ein Original von Peter Paul Rubens, unschätzbar wertvolles Porzellan von Maria Theresia oder ein Reliquiar des Heiligen Sebastian in Händen zu haben. Sie beschäftigen sich oft wochenlang intensiv mit einem Objekt, auch mit forensischen Mitteln, bevor die eigentliche Restaurierung beginnt. Das lässt eine Beziehung zu den Werken und deren Schöpfern entstehen. Wir geben Einblick in die Welt der Restauratorinnen, eine Welt, die im Kontrast zur Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft steht. Ein Film von Wilfried Wagner für das Landesstudio Wien
Unter größter Kraftanstrengung ist es Mario und seiner Crew gelungen, das "Dolce Vita" zu renovieren. Der Gastraum strahlt in neuem Licht und edlem Dekor. Von außen sieht man den Glanz allerdings nicht - die Hausfassade ist schlicht in skandalösem Zustand. Frau Schwarz, die Hausbesitzerin, weigert sich strikt, irgendwelche Instandsetzungsarbeiten zu veranlassen. Mehr noch: Als Mario die Sache selbst in die Hand nimmt, beauftragt Frau Schwarz einen windigen Advokaten mit einer Räumungsklage gegen Mario. Zu allem Überfluss kehrt auch noch Marios frühere Geliebte Ute nach Wien zurück und versetzt Marios wiedergewonnenes Eheglück in Turbulenzen.
Mit Michael Niavarani, Gundula Rapsch, Nicola Etzelstorfer, Florian Chytilek, Manuel Chytilek, Götz Kauffmann, Christoph Fälbl, Ulrike Beimpold, Gunther Gillian, Reinhard Nowak, Marianne Mendt, Julian Weigend, Andreas Vitasek, Elke Winkens, Cornelia Lippert, Hanno Pöschl, Wolfgang Pissecker, Birgit Machalissa, Andreas Herzog, Klaus Göschl
Boris liebt Sandra von ganzem Herzen, er will sie sogar heiraten. Aber: Wie macht man einen richtigen Antrag und was unternimmt man, dass er auch wirklich eine Überrraschung wird? Die Crew des "Dolce Vita" gibt Boris nützliche Tipps, doch Sandra kommt die Geheimniskrämerei und das seltsame Getue von Boris nicht mehr koscher vor. An ihr nagt der Verdacht, dass Boris fremdgehen könnte. Um Gewissheit zu erlangen, stellt Sandra Boris eine Falle und setzt eine junge hübsche Frau auf ihn an, die seine Standfestigkeit erproben soll.
Mit Michael Niavarani, Gundula Rapsch, Nicola Etzelstorfer, Florian Chytilek, Manuel Chytilek, Götz Kauffmann, Christoph Fälbl, Ulrike Beimpold, Gunther Gillian, Reinhard Nowak, Marianne Mendt, Julian Weigend, Andreas Vitasek, Elke Winkens, Cornelia Lippert, Hanno Pöschl, Wolfgang Pissecker, Birgit Machalissa, Andrea Eckert, Fritz von Friedl, Beatrice Frey, Alexander Lutz, Klaus Eberhartinger, Barbara Lanz
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
In der ESC-Woche meldet sich Ani Gülgün Mayr mit "Kultur Heute Spezial"-Sendungen aus dem ESC-ORF-Studio am Wiener Rathausplatz. Im Mittelpunkt stehen Beiträge zu "Politik und Eurovision Song Contest", es geht um die Frage wie politisch der ESC in Wirklichkeit ist. Gäste, die bereits für Österreich angetreten sind, wie etwa Thomas Forstner, Gary Lux, Elisabeth Engstler oder Manuel Ortega sind im Studio, um über ihre Erfahrungen mit dem Song Contest zu sprechen.
Am Freitag vor dem großen ESC-Wochenende kommen dann die beiden Moderatoren Michael Ostrowski und Victoria Swarovski sowie der diesjährige Teilnehmer Cosmo ins ESC-Studio. Sie erzählen uns über die letzten Feinschliffe, bevor das größte Live Event weltweit über die Bühne geht.
Sie war ein Sehnsuchtsort der Haute-Volée des 19. Jahrhunderts - die k.u.k.-Adria, die zum Sommerrefugium der Reichen und Mächtigen wurde. Mit der Südbahn, mit der man schon damals annähernd so schnell reiste wie heute, fuhren die Erholungssuchenden in Orte, die damals noch kaum jemand kannte: Opatija, Lovran, Losinj, Rijeka, Portoroz und andere. In dieser ORF-III-Produktion begeben sich Alfred und Stephanie Ninaus auf die Suche nach dem k.u.k. Charme und dem Lifestyle der damaligen Zeit. Die Patina jener Ära, in der der frühe Sommertourismus erfunden wurde, liegt dort heute noch auf vielen historischen Hotels und Cafés.
Die Adria - heute eine friedliche und begehrte Urlaubsdestination. Doch dem war nicht immer so: Jahrhunderte lang machten hier Piraten die Seefahrtsrouten und die Küsten unsicher. Idyllische Buchten waren ihre Rückzugsgebiete, auf hoher See im Mittelmeer enterten und plünderten sie Schiffe. Um sie zu bekämpfen, schickten die europäischen Regierungen Korsaren aus. Die Grenze, wer auf der Seite des Gesetzes stand und wer nicht, war gelegentlich sehr durchlässig. Rudolf Klingohr hat die einstigen Schauplätze des Piratenunwesens besucht und führt durch die überaus bewegte Geschichte der Adria und des mediterranen Raums. Vieles, was sich hier abgespielt hat, würde dem "Fluch der Karibik" zur Ehre gereichen.
Es ist eine der schönsten Regionen Europas, und wohl die glamouröseste: der Küstenstreifen der Côte d'Azur zwischen Cannes und Nizza. Träume, Legenden und Sehnsüchte sind an die Bilder der blauen Riviera geknüpft. Seit über 100 Jahren geben sich hier die Reichen und Schönen, Stars, Künstler:innen und Adelige ein Stelldichein. Leichtigkeit und außergewöhnliche Eleganz, das ist das einzigartige Lebensgefühl, das die Côte d'Azur vermittelt. Ihr Ruhm gründet auf einer glanzvollen Vergangenheit, die eng mit dem legendären Grand Hotel du Cap-Eden-Roc verwoben ist. Vor kurzem entdecktes Archivmaterial des luxuriösen Hotels in Antibes lässt die goldenen Jahre der Côte d'Azur wieder aufleben.
Bearbeitung: Judith Brandner
Habsburgs Spuren reichen weit in den Süden - vieles erinnert heute noch in Slowenien an die Dynastie, die diesen Raum über Jahrhunderte geprägt hat. Ob aus politischen, militärischen oder privaten Gründen - kaum ein Habsburger konnte sich dem Reiz des Südens entziehen. Der Film taucht ein in die monarchische Vergangenheit dieser Region und besucht unter anderem das auf Erzherzog Karl II, Franz von Innerösterreich zurückgehende Gestüt Lipica, das vom österreichischen Adel und dem Bistum Salzburg bis in 17. Jahrhundert geprägte Ptuj, das prunkvolle, vom steirischen Adelsgeschlecht der Attems geschaffene Barockschloss Štatenberg, sowie die in der Monarchie beliebten Kurorte wie zum Beispiel Rogaška Slatina, wo Kaiser Franz Josef auf den Fresken im prunkvollen Festsaal verewigt wurde. Aufnahmen von Naturdenkmälern wie dem Triglav Nationalpark, wo man heute noch Relikte der Isonzofront aus dem ersten Weltkrieg findet, oder der Höhlen von Postojna, deren touristische Entwicklung eng mit dem österreichischen Kaiserhaus verbunden ist, und die 1857 auch an die quer durch Slowenien verlaufende Südbahnstrecke angebunden wurde, runden diesen Film über die vielfältige Kulturlandschaft Sloweniens und seiner intensiven Beziehungen zu Österreich ab. R: Martin Vogg
Sie war ein Sehnsuchtsort der Haute-Volée des 19. Jahrhunderts - die k.u.k.-Adria, die zum Sommerrefugium der Reichen und Mächtigen wurde. Mit der Südbahn, mit der man schon damals annähernd so schnell reiste wie heute, fuhren die Erholungssuchenden in Orte, die damals noch kaum jemand kannte: Opatija, Lovran, Losinj, Rijeka, Portoroz und andere. In dieser ORF-III-Produktion begeben sich Alfred und Stephanie Ninaus auf die Suche nach dem k.u.k. Charme und dem Lifestyle der damaligen Zeit. Die Patina jener Ära, in der der frühe Sommertourismus erfunden wurde, liegt dort heute noch auf vielen historischen Hotels und Cafés.
Die Adria - heute eine friedliche und begehrte Urlaubsdestination. Doch dem war nicht immer so: Jahrhunderte lang machten hier Piraten die Seefahrtsrouten und die Küsten unsicher. Idyllische Buchten waren ihre Rückzugsgebiete, auf hoher See im Mittelmeer enterten und plünderten sie Schiffe. Um sie zu bekämpfen, schickten die europäischen Regierungen Korsaren aus. Die Grenze, wer auf der Seite des Gesetzes stand und wer nicht, war gelegentlich sehr durchlässig. Rudolf Klingohr hat die einstigen Schauplätze des Piratenunwesens besucht und führt durch die überaus bewegte Geschichte der Adria und des mediterranen Raums. Vieles, was sich hier abgespielt hat, würde dem "Fluch der Karibik" zur Ehre gereichen.
Es ist eine der schönsten Regionen Europas, und wohl die glamouröseste: der Küstenstreifen der Côte d'Azur zwischen Cannes und Nizza. Träume, Legenden und Sehnsüchte sind an die Bilder der blauen Riviera geknüpft. Seit über 100 Jahren geben sich hier die Reichen und Schönen, Stars, Künstler:innen und Adelige ein Stelldichein. Leichtigkeit und außergewöhnliche Eleganz, das ist das einzigartige Lebensgefühl, das die Côte d'Azur vermittelt. Ihr Ruhm gründet auf einer glanzvollen Vergangenheit, die eng mit dem legendären Grand Hotel du Cap-Eden-Roc verwoben ist. Vor kurzem entdecktes Archivmaterial des luxuriösen Hotels in Antibes lässt die goldenen Jahre der Côte d'Azur wieder aufleben.
Bearbeitung: Judith Brandner
Habsburgs Spuren reichen weit in den Süden - vieles erinnert heute noch in Slowenien an die Dynastie, die diesen Raum über Jahrhunderte geprägt hat. Ob aus politischen, militärischen oder privaten Gründen - kaum ein Habsburger konnte sich dem Reiz des Südens entziehen. Der Film taucht ein in die monarchische Vergangenheit dieser Region und besucht unter anderem das auf Erzherzog Karl II, Franz von Innerösterreich zurückgehende Gestüt Lipica, das vom österreichischen Adel und dem Bistum Salzburg bis in 17. Jahrhundert geprägte Ptuj, das prunkvolle, vom steirischen Adelsgeschlecht der Attems geschaffene Barockschloss Štatenberg, sowie die in der Monarchie beliebten Kurorte wie zum Beispiel Rogaška Slatina, wo Kaiser Franz Josef auf den Fresken im prunkvollen Festsaal verewigt wurde. Aufnahmen von Naturdenkmälern wie dem Triglav Nationalpark, wo man heute noch Relikte der Isonzofront aus dem ersten Weltkrieg findet, oder der Höhlen von Postojna, deren touristische Entwicklung eng mit dem österreichischen Kaiserhaus verbunden ist, und die 1857 auch an die quer durch Slowenien verlaufende Südbahnstrecke angebunden wurde, runden diesen Film über die vielfältige Kulturlandschaft Sloweniens und seiner intensiven Beziehungen zu Österreich ab. R: Martin Vogg
Sie war ein Sehnsuchtsort der Haute-Volée des 19. Jahrhunderts - die k.u.k.-Adria, die zum Sommerrefugium der Reichen und Mächtigen wurde. Mit der Südbahn, mit der man schon damals annähernd so schnell reiste wie heute, fuhren die Erholungssuchenden in Orte, die damals noch kaum jemand kannte: Opatija, Lovran, Losinj, Rijeka, Portoroz und andere. In dieser ORF-III-Produktion begeben sich Alfred und Stephanie Ninaus auf die Suche nach dem k.u.k. Charme und dem Lifestyle der damaligen Zeit. Die Patina jener Ära, in der der frühe Sommertourismus erfunden wurde, liegt dort heute noch auf vielen historischen Hotels und Cafés.
Im November 1918 geht nach über 600 Jahren die Herrschaft der Habsburger zu Ende. Die Österreich-Ungarische Monarchie bricht zusammen, in Wien wird die Republik "Deutsch-Österreich" ausgerufen. Es sind dramatische Tage, die diese Zeit des Umbruchs markieren. Mitglieder der sozialistischen "Roten Garde" wollen die Revolution ausrufen, in der Zwischenzeit hat sich der letzte Kaiser Karl I. in das Schloss Eckartsau zurückgezogen. Die Grenzen des neuen Staats werden völlig neu gezogen, Österreich wird vom Großreich zum Rumpfstaat. Die Bevölkerung leidet bereits seit den Jahren des Weltkriegs unter großem Hunger, ein Umstand, der sich mit dem Zusammenbruch der Monarchie nicht unmittelbar ändert. Jedoch: Das Land ist jetzt eine Demokratie. Die Bürgerinnen und Bürger des neuen Staates bekommen das allgemeine Wahlrecht, alle können nun politisch mitentscheiden, zum ersten Mal in der Geschichte.
Die Folge "Geburt der Republik" aus der großen ORFIII Historienreihe "Österreich die ganze Geschichte" zeichnet anhand dreier Hauptfiguren die Umstände dieser dramatischen Umbruchzeit in Österreich nach. Leo Rotziegel, ein Rotgardist, sehnt die sozialistische Revolution herbei. Für Marie Toth, eine Ziegelarbeiterin aus Niederösterreich, beginnen sich die Lebensverhältnisse langsam zu verbessern. Erzherzogin Elisabeth Marie, Enkelin von Kaiser Franz Josef, wird zur Sozialdemokratin.
Die insgesamt 40-teilige Historienreihe wird von einem wissenschaftlichen Beirat aus führenden österreichischen Historikerinnen und Historikern begleitet. Mittels Augmented Reality im Digitalstudio und nachgestellten Spielszenen werden die Inhalte auf dem neuesten technischen Stand und auf visuell spannende Weise dargestellt.
Die Jahre des ersten Weltkriegs und die darauffolgenden Jahrzehnte sind von beispiellosen technologischen Fortschritten geprägt. Schon immer waren Militär und technische Entwicklung eng miteinander verwoben, doch seit den Anfängen der Industrialisierung hat sich dieses Zusammenspiel zugespitzt. In den Kriegsjahren und in den ersten Jahren der Ersten Republik krempeln bahnbrechende Neuerungen die Lebenswirklichkeit der Menschen völlig um. In einer Zeit, die großteils von Armut und Hunger geprägt ist.
Diese Folge der großen ORF-III Historienreihe "Österreich - die ganze Geschichte" beschreibt, wie beispielsweise die Funktechnologie, das Flugzeug, oder der Film ihren Weg von den Schlachtfeldern in den Alltag der Menschen gefunden haben. Der ehemalige Oberleutnant Oskar Czeija gelangt über die drahtlose Telegraphie zum Radio. Am 14.Juli 1924 gründet er die RAVAG und wird so zum Vater des Rundfunks in Österreich. 1910 schreibt der junge Ingenieur Igo Etrich mit der Entwicklung der "Etrich Taube" Luftfahrtgeschichte. Das an Formen der Natur orientierte Flugzeug gilt damals als eines der fortschrittlichsten der Welt und wird während des ersten Weltkriegs in Serienproduktion hergestellt. Nach dem Krieg wird Igo Etrich zu einem Pionier der zivilen Luftfahrt. Der ehemalige Offizier und Propagandafilmer Alexander "Sascha" Graf Kolowrat-Krakowsky bringt während des Krieges ein geschöntes Bild der Kampfhandlungen in die Kinos der Heimatfront. Danach baut er Filmstudios und Kinos in Wien und wird zu einem maßgeblichen Pionier der Stummfilmära in Österreich.
Nach Ende des Ersten Weltkriegs liegt die junge Republik Österreich wirtschaftlich am Boden und nur die Wenigsten glauben an die Überlebensfähigkeit des neuen Staates. Mit dem Untergang der Monarchie konkurrieren nun neue politische Ideologien um die Gunst der Österreicherinnen und Österreicher. Ab den 1920er Jahren stehen sie sich immer feindseliger gegenüber. Insbesondere das sozialdemokratische und das christlichsoziale Lager beginnen sich zu militarisieren und mit Waffengewalt zu bekämpfen. Gefangen in den ideologischen Filterblasen von Parteizeitungen, Vorfeldorganisationen und Paramilitärs geht die Suche nach Konsens bald gänzlich verloren. 1927 eskaliert die Lage als im burgenländischen Schattendorf Anhänger der rechten Frontkämpfervereinigung auf Mitglieder des sozialdemokratischen Schutzbundes schießen und zwei Menschen sterben. Die Schützen werden freigesprochen. Daraufhin stürmen Demonstranten den Justizpalast in Wien, im Tumult erhält die Polizei den Schießbefehl - 89 Menschen sterben. Im März 1933 schaltet der christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß das Parlament aus und errichtet eine Kanzlerdiktatur in Österreich. Ein kurzer, aber blutiger Bürgerkrieg mit österreichweit über 300 Toten ist der traurige Höhepunkt der politischen Gewalteskalation in Österreich. Folge 4 von "Österreich - die ganze Geschichte" folgt dem Schützen von Schattendorf Josef Pinter und der sozialdemokratischen Aufständischen Maria Emhart, in eines der dunkelsten Kapitel der österreichischen Geschichte.
Mit der Gründung der Republik erhalten endlich auch die Frauen das lange erkämpfte Wahlrecht. Die am 16. Februar 1919 gewählte konstituierende Nationalversammlung ist das erste von Frauen und Männern in freier und gleicher Wahl berufene Parlament. Acht Frauen ziehen 1919 in den Nationalrat ein - sieben Sozialdemokratinnen und eine Christlichsoziale. Nach Kriegsende häufig ohne soziale Absicherung und ihren Ehemännern rechtlich Untertan, empfinden viele Frauen ihre Lage als aussichtslos. Über die neu gewonnene politische Mitsprache, sollen nun auch ihre Probleme verstärkt Gehör finden. Doch nicht nur in der Politik entstehen damals neue Handlungsspielräume. Die goldenen Zwanziger schwappen nach Österreich über und schlagen sich in den Theateraufführungen, Tänzen und Varietés der Zeit nieder. Josephine Bakers Tourneen erregen die Gemüter und die Sexualität der Frau und Sexualaufklärung generell rücken in den Mittelpunkt des Interesses. Doch das Zeitfenster für weibliche Selbstbestimmung sollte sich bald wieder schließen. Die Folge vier der ORF-III - Historiendokureihe "Österreich - die ganze Geschichte" folgt der aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Gewerkschafterin Anna Boschek, die sich 1919 als Nationalratsabgeordnete erst die parlamentarischen Gepflogenheiten aneignen muss und der jungen Schauspielerin und Theaterleiterin Stella Kadmon, die ein für ihre Zeit ungewöhnlich selbstbestimmtes Leben führt, bis sie Österreich aufgrund geänderter politischer Vorzeichen verlässt.