Der Wald ist ein unerschöpfliches Reservoir an Lebenskraft - niemand weiß das besser als die sogenannten Pecher, also die Waldarbeiter, die das Harz aus den Bäumen gewinnen. Vor allem die Schwarzföhre gilt im höheren Alter als besonders ergiebig. In Hernstein hat sich die alte Tradition des Pechers noch erhalten. Das Harz von hier gilt als eines der besten der Welt, es wird unter anderem zur Herstellung von Salben eingesetzt. Regisseur Wolfgang Niedermair hat die Menschen hier begleitet, wie sie mit der Natur leben. Er zeigt einen harten, aber auch erfüllenden Beruf, den heute allerdings nur mehr wenige ausüben.
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Das Ratha-Yatra-Fest mit der großen Wagenprozession gehört zu den ältesten und kraftvollsten Ritualen des Hinduismus. Es ehrt die Gottheiten Jagannath, Balabhadra und Subhadra. Einmal im Jahr verlassen die Statuen, die die Gottheiten repräsentieren, ihre Tempel: Auf monumentalen Wagen begegnen die Götter den Menschen auf der Straße, wobei alle Unterschiede der Kasten und gesellschaftlichen Stände keine Rolle mehr spielen. Regisseur Klaus Steindl begleitet das aufwendige Schmücken der Wagen und taucht ein in den Trubel des bunten und für Europäer höchst exotischen Festes in der indischen Megacity Delhi.
Danach "kreuz & quer plus": Iconic - Schlüsselmomente: Gandhis Salzmarsch.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Der Wald ist ein unerschöpfliches Reservoir an Lebenskraft - niemand weiß das besser als die sogenannten Pecher, also die Waldarbeiter, die das Harz aus den Bäumen gewinnen. Vor allem die Schwarzföhre gilt im höheren Alter als besonders ergiebig. In Hernstein hat sich die alte Tradition des Pechers noch erhalten. Das Harz von hier gilt als eines der besten der Welt, es wird unter anderem zur Herstellung von Salben eingesetzt. Regisseur Wolfgang Niedermair hat die Menschen hier begleitet, wie sie mit der Natur leben. Er zeigt einen harten, aber auch erfüllenden Beruf, den heute allerdings nur mehr wenige ausüben.
2. und letzter Teil: Der Kampf ums Licht
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Der römische Autor Tacitus schrieb: Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. Die zweiteilige Dokumentation "Wunderwelt Wald" erzählt in imposanten Bildern die Geschichte dieser letzten Oasen und ihrer Bewohner, wie sie noch nie zuvor erzählt wurde. Der zweite Teil portraitiert den Kampf einzelner Pflanzenarten ums lebensnotwendige Licht, zeigt die Regenerationsfähigkeit der Vegetation nach verheerenden Waldbränden und wie schnell sich tierische Waldbewohner diesen Veränderungen anpassen müssen.
Ein Film von Jan Haft
Bearbeitung: Andrea Gastgeb
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt.
Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.
Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese.
Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben.
Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.
Vom Frühlingserwachen bis zum Winterschlaf
In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf.
Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.
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Auf einer Reise vorbei an tosenden Wasserfällen und idyllischen Bergseen steht in diese "Land der Berge"-Produktion das Element Wasser im Mittelpunkt. Eindrucksvoll werden verschiedene Schauplätze der Bergwelt der Steiermark und Niederösterreichs festgehalten, an denen die Menschen die Kraft des Wassers geschickt nutzen: von einer historischen Triftanlage im Mendlingbachtal über das älteste Kraftwerk in Wienerbruck bis zu den Hammerwerken in Ybbsitz - alles Orte, die die symbiotische Verbindung zwischen Mensch und Wasser verdeutlichen. Die Dokumentation zeigt nicht nur die gezielte Nutzung des Wassers durch den Menschen, sondern auch die unverfälschte Schönheit und Kraft des Elements in all seinen Ausprägungen. Von ruhigen Bergseen und majestätischen Wasserfällen bis zu den ungezähmten Gewalten des Hochwassers - in beeindruckenden Bildern wird das kontrastreiche Wesen des Wassers gezeigt. Einzigartige Aufnahmen machen das Wasser als Lebensquell für Mensch und Natur in all seinen Facetten spürbar.
Michael, der Bruder von Hoteldirektrice Anja, soll die Intrigenpläne des Hoteldirektors Jansen ausforschen. Doch Jansen weiß von dessen Ankunft. Walter Müller, hoher Beamter einer Wiener Behörde, hat die Aufgabe, die Arbeit in Jansens Kurhotel penibel zu prüfen. Aber auch diesmal ist der Hoteldirektor vorgewarnt.
Mit Roy Black, Manfred Lehmann, Andrea Heuer, Charles Elkins, Ralf Wolter, Andrea Wicke, Eddi Arent, Wolfgang Fierek
Kurarzt Dr. Falk ist ein lebenslustiger Mediziner und flirtet gern mit den weiblichen Kurgästen. Er rechnet nicht damit, dass sich eine der Frauen bis über beide Ohren in ihn verliebt und ihm überall hin folgt. Eines Nachts steigt der Doktor durch einen dummen Zufall in das Zimmer der Dame ein.
Mit Roy Black, Gunther Philipp, Christine Schuberth, Barbara Valentin, Manfred Lehmann, Andrea Heuer
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Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Viel malerischer als Heiligenblut kann sich ein Bergdorf eigentlich nicht präsentieren. Umrahmt von einem bestechenden Alpenpanorama reckt sich in der Mitte der Kirchturm der kleinen Gemeindekirche himmelwärts. Hier am Großglockner auf 1.300 Meter Seehöhe öffnet sich einem die gewaltige Kärntner Bergwelt. Der Film portraitiert die Menschen, die hier in der imposanten Natur seit Generationen verwurzelt sind, und ebenso in anderen Orten entlang dem Drau- und Lesachtal: Bad Bleiberg, Irschen, Mallnitz und Maria Luggau. Hier hat sich eine bergbäuerliche Lebenskultur erhalten, die fest in den Traditionen der Eltern und Großeltern wurzelt. R: Alfred Ninaus, Buch: Fritz Aigner
Was den Sommer betrifft, ist der Burgenland dem Rest Österreichs stets voraus. So etwa am sogenannten "Darscho", einer geheimnisvollen Wasserfläche mit jahrhundertealter Geschichte. Der Name, aus dem Ungarischen stammend, bedeutet "Warmsee". Wer sich das flache, steppenhafte Land zu Ross oder in einer Kutsche erschließen möchte, für den haben Sonja Kögl und ihr Reit- und Fahrverein Apetlon die passende Möglichkeit. Seit über zwanzig Jahren spielt die Blaskapelle Blecheranka mit ihren schwungvollen Melodien auf. Ursprünglich aus elf jungen Musikern des Seewinkels entstanden, bringen sie Stimmung in die Region, ob bei Dorffesten oder anderen Anlässen. Zwischen Wind und Wasser, in der einzigartigen Atmosphäre des Seebads Illmitz, versammeln sich die Mitglieder des Pétanque-Clubs Seewinkel. Jeder in der Region kennt den Winzer Christian Tschida, der rund um das Weinmachen seine eigene Philosophie entwickelt hat. Und am Ufer des Neusiedler Sees, wo das Schilf sanft im Wind rauscht, lädt der Yachtclub Weiden am See dazu ein, die die Weite des Wassers segelnd zu erkunden.
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.
Die Militäroffensive, die Israel im September 2024 gegen die Hisbollah im Libanon startete, wurde mit dem Ziel der "Enthauptung" der schiitischen Miliz erklärt. Die Hisbollah hatte zuvor, nur einen Tag nach dem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023, ihre Unterstützung der Hamas bekundet. Der Krieg begann mit dem Einsatz von Präzisionsraketen und sogenannten bunkerbrechenden Bomben, die ganze Wohnhäuser zerstören können. Im Südlibanon ging die israelische Militäroffensive am Boden weiter: Mit dem Ziel der Vernichtung von Waffenverstecken und Tunneln der Hisbollah zerstörten israelische Streitkräfte ganze Dörfer. Diese Strategie wurde bereits im vorherigen Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Jahr 2006 angewandt. Damals hatten die Israelis einen Teil des im Süden von Beirut gelegenen Vororts Dahieh zerstört, einer Hochburg der Hisbollah. Obwohl diese sogenannte Dahieh-Doktrin gegen das Kriegsrecht verstößt, wendete Israel sie wieder an. Über den militärischen Sieg hinaus beleuchtet der Dokumentarfilm die Folgen dieser "Strategie der verbrannten Erde", die das Risiko birgt, dass die nächste Generation wieder zu den Waffen greift. Während Israel auf sein Recht auf Selbstverteidigung besteht, wird die Frage nach der Missachtung humanitärer Standards durch die israelische Armee immer lauter. Anhand von Berichten betroffener Libanesen und Israelis beiderseits der Grenze sowie Einschätzungen von Kriegsrechtsexperten analysiert der Film die Strategie der israelischen Armee.
Viel malerischer als Heiligenblut kann sich ein Bergdorf eigentlich nicht präsentieren. Umrahmt von einem bestechenden Alpenpanorama reckt sich in der Mitte der Kirchturm der kleinen Gemeindekirche himmelwärts. Hier am Großglockner auf 1.300 Meter Seehöhe öffnet sich einem die gewaltige Kärntner Bergwelt. Der Film portraitiert die Menschen, die hier in der imposanten Natur seit Generationen verwurzelt sind, und ebenso in anderen Orten entlang dem Drau- und Lesachtal: Bad Bleiberg, Irschen, Mallnitz und Maria Luggau. Hier hat sich eine bergbäuerliche Lebenskultur erhalten, die fest in den Traditionen der Eltern und Großeltern wurzelt. R: Alfred Ninaus, Buch: Fritz Aigner
Was den Sommer betrifft, ist der Burgenland dem Rest Österreichs stets voraus. So etwa am sogenannten "Darscho", einer geheimnisvollen Wasserfläche mit jahrhundertealter Geschichte. Der Name, aus dem Ungarischen stammend, bedeutet "Warmsee". Wer sich das flache, steppenhafte Land zu Ross oder in einer Kutsche erschließen möchte, für den haben Sonja Kögl und ihr Reit- und Fahrverein Apetlon die passende Möglichkeit. Seit über zwanzig Jahren spielt die Blaskapelle Blecheranka mit ihren schwungvollen Melodien auf. Ursprünglich aus elf jungen Musikern des Seewinkels entstanden, bringen sie Stimmung in die Region, ob bei Dorffesten oder anderen Anlässen. Zwischen Wind und Wasser, in der einzigartigen Atmosphäre des Seebads Illmitz, versammeln sich die Mitglieder des Pétanque-Clubs Seewinkel. Jeder in der Region kennt den Winzer Christian Tschida, der rund um das Weinmachen seine eigene Philosophie entwickelt hat. Und am Ufer des Neusiedler Sees, wo das Schilf sanft im Wind rauscht, lädt der Yachtclub Weiden am See dazu ein, die die Weite des Wassers segelnd zu erkunden.
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.
Viel malerischer als Heiligenblut kann sich ein Bergdorf eigentlich nicht präsentieren. Umrahmt von einem bestechenden Alpenpanorama reckt sich in der Mitte der Kirchturm der kleinen Gemeindekirche himmelwärts. Hier am Großglockner auf 1.300 Meter Seehöhe öffnet sich einem die gewaltige Kärntner Bergwelt. Der Film portraitiert die Menschen, die hier in der imposanten Natur seit Generationen verwurzelt sind, und ebenso in anderen Orten entlang dem Drau- und Lesachtal: Bad Bleiberg, Irschen, Mallnitz und Maria Luggau. Hier hat sich eine bergbäuerliche Lebenskultur erhalten, die fest in den Traditionen der Eltern und Großeltern wurzelt. R: Alfred Ninaus, Buch: Fritz Aigner
Was den Sommer betrifft, ist der Burgenland dem Rest Österreichs stets voraus. So etwa am sogenannten "Darscho", einer geheimnisvollen Wasserfläche mit jahrhundertealter Geschichte. Der Name, aus dem Ungarischen stammend, bedeutet "Warmsee". Wer sich das flache, steppenhafte Land zu Ross oder in einer Kutsche erschließen möchte, für den haben Sonja Kögl und ihr Reit- und Fahrverein Apetlon die passende Möglichkeit. Seit über zwanzig Jahren spielt die Blaskapelle Blecheranka mit ihren schwungvollen Melodien auf. Ursprünglich aus elf jungen Musikern des Seewinkels entstanden, bringen sie Stimmung in die Region, ob bei Dorffesten oder anderen Anlässen. Zwischen Wind und Wasser, in der einzigartigen Atmosphäre des Seebads Illmitz, versammeln sich die Mitglieder des Pétanque-Clubs Seewinkel. Jeder in der Region kennt den Winzer Christian Tschida, der rund um das Weinmachen seine eigene Philosophie entwickelt hat. Und am Ufer des Neusiedler Sees, wo das Schilf sanft im Wind rauscht, lädt der Yachtclub Weiden am See dazu ein, die die Weite des Wassers segelnd zu erkunden.
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.
Viel malerischer als Heiligenblut kann sich ein Bergdorf eigentlich nicht präsentieren. Umrahmt von einem bestechenden Alpenpanorama reckt sich in der Mitte der Kirchturm der kleinen Gemeindekirche himmelwärts. Hier am Großglockner auf 1.300 Meter Seehöhe öffnet sich einem die gewaltige Kärntner Bergwelt. Der Film portraitiert die Menschen, die hier in der imposanten Natur seit Generationen verwurzelt sind, und ebenso in anderen Orten entlang dem Drau- und Lesachtal: Bad Bleiberg, Irschen, Mallnitz und Maria Luggau. Hier hat sich eine bergbäuerliche Lebenskultur erhalten, die fest in den Traditionen der Eltern und Großeltern wurzelt. R: Alfred Ninaus, Buch: Fritz Aigner
Was den Sommer betrifft, ist der Burgenland dem Rest Österreichs stets voraus. So etwa am sogenannten "Darscho", einer geheimnisvollen Wasserfläche mit jahrhundertealter Geschichte. Der Name, aus dem Ungarischen stammend, bedeutet "Warmsee". Wer sich das flache, steppenhafte Land zu Ross oder in einer Kutsche erschließen möchte, für den haben Sonja Kögl und ihr Reit- und Fahrverein Apetlon die passende Möglichkeit. Seit über zwanzig Jahren spielt die Blaskapelle Blecheranka mit ihren schwungvollen Melodien auf. Ursprünglich aus elf jungen Musikern des Seewinkels entstanden, bringen sie Stimmung in die Region, ob bei Dorffesten oder anderen Anlässen. Zwischen Wind und Wasser, in der einzigartigen Atmosphäre des Seebads Illmitz, versammeln sich die Mitglieder des Pétanque-Clubs Seewinkel. Jeder in der Region kennt den Winzer Christian Tschida, der rund um das Weinmachen seine eigene Philosophie entwickelt hat. Und am Ufer des Neusiedler Sees, wo das Schilf sanft im Wind rauscht, lädt der Yachtclub Weiden am See dazu ein, die die Weite des Wassers segelnd zu erkunden.
Die Rax ist so etwas wie der Hausberg der Wiener und der Niederösterreicher. Sie bietet für alle etwas: für Spaziergänger, für Skifahrer und auch für Kletterer. Unter den Ortsansässigen haben sich trotz der starken touristischen Nutzung die Werte der bäuerlich geprägten Gesellschaft früherer Jahrzehnte erhalten. Dazu zählt auch die Gams-Jagd, die hier verbreitet ist. Die Rax gilt als erstklassiges Gämsen-Revier im Voralpengebiet. Regisseur Wolfgang Winkler porträtiert diese Bergregion und zeigt den traditionellen Umgang der Menschen mit der Natur und der Tierwelt.