Das Zusammenleben auf engem Raum bringt Stress mit sich, aber auch viele Vorteile. Kolonien sind Städte der Tierwelt. Eine Kolonie von Papageitauchern auf den Hebriden ist der Hauptschauplatz des Films. Nur in der Brutzeit leben diese Vögel an Land. Zu Tausenden bauen sie eng beieinander ihre Bruthöhlen, in denen jedes Paar ein einzelnes Ei legt - geschützt vor Feinden und der Witterung.
Die Fangquoten von Tintenfischen haben sich in zehn Jahren verzehnfacht. Mittlerweile gilt er fast auf der ganzen Welt als Delikatesse. Nachfrage und Preise stiegen in den letzten Jahren sprunghaft an. Bis heute wird jeder Oktopus, der auf einem Teller landet, im Meer gefangen. Trotzdem ist der Oktopus auf der Roten Liste als nicht bedroht eingestuft, obwohl etwa fünf Millionen Tonnen Tintenfische pro Jahr auf den Esstellern dieser Welt landen. Zu viele, meint Hannes Jaenicke. Sein Einsatz gilt diesmal einem der faszinierendsten Meeresbewohner - dem Oktopus. Muss ein Tier erst kurz vor der Ausrottung stehen, damit wir uns für es einsetzen? Für Hannes Jaenicke lautet die klare Antwort: "Nein". Mit Forschern in Kroatien, mit Tierschützern in Griechenland und nachhaltigen Fischern in Indonesien macht er sich auf die Reise.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Luxus wird oft mit dem Exotischen, Unerreichbaren und Seltenen assoziiert. Doch was gestern noch Luxus war, kann heute schon wertlos sein. Oder als Retrotrend eine zweite Chance bekommen. Tiere schmücken sich mit bunten Federn, Menschen mit Luxusgütern, um zu beeindrucken. Elfenbein, Seidenstrümpfe oder sogar Besteck aus Aluminium: Einst war manches so wertvoll wie Gold. Aluminiumbesteck löst bei DDR-Bürgerinnen und -Bürgern alle möglichen Gefühle aus, aber sicher nicht, privilegiert zu sein. Tatsächlich ist das leichte, biegsame Besteck kurz nach seinem Auftauchen im 19. Jahrhundert wertvoller als Goldbesteck. "Das war dann mal weg" erzählt die ganze Geschichte.
Der moderne Körperkult beginnt 1982. Hollywood-Ikone Jane Fonda baut mit Aerobic-Videos ein Workout-Imperium auf. Frauen in Glitzerbodys und mit Stulpen hüpfen auf den TV-Bildschirmen. Informationen auf Knopfdruck über den Fernsehbildschirm abrufen - das ist 1980 revolutionär. Der Videotext macht es möglich. Aber nur, wenn man einen Fernseher hat, der das kann... Mit Super-8 können erstmals auch Privatleute filmen. Ruckelig, oft mit Fusseln vor der Linse, ist das der Look der Urlaubserinnerungen der 1960er und 1970er. "Das war dann mal weg - Greatest Hits" spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist aus ihnen geworden?
Moden kommen und gehen - "Das war dann mal weg" blickt auf vergangene Trends und Sünden im Bereich Mode und Lifestyle. In den 1960er-Jahren kommt das Nyltesthemd auf den Markt. Es hat scheinbar alles, was ein Hemd braucht: Es ist bügelfrei, trocknet schnell und behält seine Farbe. Der Haken an dem Stöffchen? Es ist reine Kunstfaser - und wer die trägt, duftet schnell nach Iltis. Völlig out, aber leider nicht ganz so einfach wegzukriegen, ist das sogenannte Arschgeweih - politisch korrekt "Steißbeintribal" genannt.
Eine Zeitreise in die Welt der Schönheitstrends: von der ikonischen Dauerwelle über glänzende Pomade bis hin zu begehrten Mode-Düften der DDR. Doch manche Trends schadeten mehr: Augentropfen mit Tollkirsche und Bleiweißpuder waren echte Gesundheitsrisiken. Der Rock 'n' Roll brachte nicht nur musikalische Innovationen, sondern auch markante Frisuren mit sich. Der Star dieser Ära, Elvis Presley, prägte mit seiner perfekt sitzenden Tolle den Stil einer ganzen Generation. Sein Geheimnis: Pomade - ein damals unverzichtbares Styling-Produkt. Die Dauerwelle, früher ein wesentlicher Bestand des Angebots in Friseursalons, ist heute nahezu verschwunden. Einst als modisches Statement angesehen, sind die dauerhaften Locken inzwischen nicht mehr zeitgemäß.