Pyramiden sind ein Wunder der Bautechnik. Wie gelang es den alten Ägyptern, diese einzigartigen Monumente zu errichten? Welche Hilfsmittel und Werkzeuge standen ihnen zur Verfügung? Ein Streifzug durch die Geschichte des Pyramidenbaus: vom Prototyp der Stufenpyramide über die Knickpyramide von Pharao Snofru bis hin zur Cheopspyramide in Gizeh. Doch selbst altägyptische Baumeister waren nicht vor Misserfolgen gefeit.
Nach dem Einfall der Normannen im Jahr 1066 in England begann dort die Ära des Burgenbaus. Um sich zu schützen, errichteten die Eroberer in den Folgejahren ein Netz aus Befestigungsanlagen. Die Burgen sollten Feinde abschrecken, Aufstände verhindern und die Macht der Normannen demonstrieren. Durch ihre geniale Konstruktion waren sie praktisch uneinnehmbar. Doch wie schafften es die Baumeister, solch außergewöhnliche Bauwerke zu errichten?
Man mag staunend vor den Pyramiden Ägyptens stehen und sich fragen, wie die tonnenschweren Steinblöcke transportiert und zu den Pharaonischen Gräbern aufeinandergeschichtet werden konnten. Doch einen ganzen Berggipfel in ein Grabmal zu verwandeln, grenzt an Tollkühnheit und ist einmalig in der Weltgeschichte: An der Südflanke des Taurusgebirges, auf 2.159 Metern Höhe, begraben unter knapp 200.000 Kubikmetern Geröll und Felsgestein, vermuten Archäologen die Grabkammer des sagenumwobenen Herrschers Antiochos, der einst die Mythen der alten persischen Großreiche in Einklang brachte mit dem Lebensstil der Griechen und Römer.
Lyon: Auf dem Fourvière-Hügel gründen die Römer die erste "colonia" namens Lugdunum im besetzten Gallien. Bald schon präsentiert sich Lugdunum in der Antike als "kleine Schwester Roms". Die römischen Invasoren gestalten die Siedlung nach dem Vorbild Roms: mit einem großen Theater, dem "Bundesheiligtum der drei Gallien", einem Amphitheater und einem hydraulischen Netzwerk. Durch den Bau und die Nutzung römischer Bauwerke soll die Gunst der eroberten Völker gewonnen werden.
Im Zuge der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar im 1. Jahrhundert vor Christus profitieren zahlreiche gallische Siedlungen von der Baufreudigkeit der neuen römischen Herrscher. Im südfranzösischen Arles zeugen viele römische Denkmäler vom erworbenen Wohlstand. Das 21 Meter hohe und 450 Meter lange Amphitheater mit 60 Arkaden ist eine Nachbildung des Kolosseums in Rom.
Die keltische Siedlung Lutetia ist wehrhaft. Die Römer können sie zunächst nicht einnehmen. Beim zweiten Feldzug erbauen sie am linken Seineufer eine römische Siedlung. Dem Keltenstamm der Parisii überlassen die Römer die Insel in der Seine - die spätere Île de la Cité. Am gegenüberliegenden Ufer entsteht eine neue Stadt nach römischem Vorbild mit Thermen, einem Forum und einem Amphitheater.
Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada sind die Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt, und erkundet an außergewöhnlichen Orten das Zusammenspiel der Natur: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen.
Im Sommer entfaltet die Schönheit der kanadischen Landschaften ihren Höhepunkt. Die Reise beginnt auf einer Insel vor der Pazifikküste, wo gerade 4.000 kleine Seelöwenbabys geboren wurden. Unweit davon kommen Exoten zu Besuch: Blauhaie, riesige Quallen und der Mondfisch. In der Arktis passieren 3000 Belugawale die Mündung eines Flusses, der in die Hudson-Bucht mündet. Die warmen, geschützten Gewässer sind ein idealer Geburtsort für ihre Jungen.
Der Herbst steht für den Wandel des wilden Kanadas - während die Tiere im Süden noch in der Sonne baden, müssen die Streifenhörnchen im Norden schon Wintervorräte sammeln. Im Herbst wandeln sich die kanadischen Wälder in ein Farbenmeer. Es ist die Zeit der großen Wanderungen. Drei Viertel aller Vogelarten, die in Kanada genistet haben, ziehen wieder gen Süden.
Der Winter ist in Kanada die längste und härteste Jahreszeit. Im Norden dauert er mehr als sechs Monate. Der vierte Teil der Reihe zeigt die faszinierende Verwandlung der kanadischen Landschaften durch Schnee und Eis. Die Tiere müssen sich anpassen, um zu überleben. Auf Sable Island, 300 Kilometer vor der Küste von Nova Scotia, trotzen rund 400.000 Kegelrobben mit ihren kurz zuvor geborenen Jungtieren bei eisigen Temperaturen heftigen Gewittern sowie Sand- und Schneestürmen.
1978 war ein Jahr der Bewegung: Im Windschatten von "Saturday Night Fever" überrollte die Disco-Welle den Westen. Überall entstanden Disco-Paläste mit Lightshow und Spiegelwänden. Düsseldorf und der Ratinger Hof wurden zur Keimzelle einer ganz anderen Jugendbewegung: Die Punker kamen, tanzten Pogo und wollten mit Disco und bürgerlichem Leben so gar nichts zu tun haben. 1978 war aber auch ein Jahr, in dem das Land rebellierte: Die Stahlarbeiter streikten, und erboste Eltern stürzten durch ein Volksbegehren die Schulpläne der SPD-Regierung. Die Kölnerin Heidelore Puttkammer hat den Protest mit organisiert. Sie erzählt, wie aus der kleinen Bewegung "Stop Koop" das größte Volksbegehren wurde, das die Bundesrepublik bisher gesehen hatte. Erzählt wird der Film von Pinar Atalay, die 1978 in Lemgo zur Welt kam.
1979 ist ein Jahr voller Veränderungen. Weg von der Discomusik entwickelt sich die neue deutsche Welle, die aber nichts mit dem deutschen Schlager zu tun hat. Die Band Extrabreit gründet sich. Ebenso wie die Grünen in NRW. Ein mutiges Ehepaar rettet mit seinem Schiff "Cap Anamur" vietnamesische Flüchtlinge, und Theaterintendant Claus Peymann sorgt in Bochum für ein volles Haus und rebellierende Schauspieler. Last but not least macht ein lauter CDU/CSU-Kanzlerkandidat aus Bayern Wahlkampf in NRW und sorgt für Aufruhr. Bei einem Auftritt in Essen kam es zu Tumulten - Strauß lief zu alter Form auf und beschimpfte die Demonstranten als "kommunistische Terrorbanden", "Pöbelhaufen", "rote Brüllhorden". Erzählt wird der Film von Joko Winterscheidt, der am 13. Januar 1979 in Mönchengladbach geboren wurde.
Neon-Leggings, Zauberwürfel und Neue Deutsche Welle von Aachen bis nach Bielefeld. Die 80er waren ein buntes Jahrzehnt, das unser Land geprägt und bewegt hat - oft genug auch erschüttert. Auf der einen Seite Disco-Fieber, schrille Mode und schräge Frisuren; auf der anderen Seite leidenschaftliche Proteste, politische Umbrüche und Skandale. Es war das Jahrzehnt, in dem sich Hunderttausende auf den Weg machten, um gegen die Nachrüstung und die hier stationierten Atomwaffen zu protestieren. Ein neues Umweltbewusstsein erwachte - ausgelöst durch die Angst vor "Saurem Regen" und "Waldsterben".
1981: In Bonn kamen Hunderttausende zur ersten Friedensdemo in den Hofgarten, und die Händler auf dem Marktplatz gaben Demonstrationsrabatt - um vor dem erwarteten Krawall schnell noch alle Waren zu verkaufen. Die Fußballfrauen von der kleinen SSG 09 aus Bergisch Gladbach wurden Weltmeister - obwohl es diesen Titel im Frauenfußball damals noch gar nicht gab, ebenso wenig wie eine weibliche Nationalmannschaft. Anne Trabant-Haarbach feierte 1981 ihren größten sportlichen Erfolg. Die Trainerin und Spielerin von Bergisch Gladbach 09 gewann mit ihrem Team die inoffizielle Damen-Fußball-Weltmeisterschaft in Taiwan. Es war der entscheidende Schritt zur Gründung einer Damen-Nationalmannschaft. Zwischen Poppern, Protesten und sportlichen Triumphen erzählt der Film Geschichten von Menschen, deren Leben sich in diesem Jahr 1981 grundlegend verändern sollte.
Die sieben Weltwunder der Antike bergen bis heute viele Geheimnisse. Wie phänomenal waren sie? Wie sahen sie wirklich aus? "ZDF-History" geht auf Spurensuche. Die Idee zu den "Top-Sieben" der antiken Bauwerke stammt aus Griechenland. Nicht nur die Größe, auch ihre prunkvolle Gestaltung und herausragende mythologische Bedeutung machten die Schauplätze schon damals zu magischen Orten. Nur eines der Bauwerke kann die Nachwelt heute noch bestaunen: die gigantischen Grabmäler der Pharaonen in Ägypten.
Lyon: Auf dem Fourvière-Hügel gründen die Römer die erste "colonia" namens Lugdunum im besetzten Gallien. Bald schon präsentiert sich Lugdunum in der Antike als "kleine Schwester Roms". Die römischen Invasoren gestalten die Siedlung nach dem Vorbild Roms: mit einem großen Theater, dem "Bundesheiligtum der drei Gallien", einem Amphitheater und einem hydraulischen Netzwerk. Durch den Bau und die Nutzung römischer Bauwerke soll die Gunst der eroberten Völker gewonnen werden.
Im Zuge der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar im 1. Jahrhundert vor Christus profitieren zahlreiche gallische Siedlungen von der Baufreudigkeit der neuen römischen Herrscher. Im südfranzösischen Arles zeugen viele römische Denkmäler vom erworbenen Wohlstand. Das 21 Meter hohe und 450 Meter lange Amphitheater mit 60 Arkaden ist eine Nachbildung des Kolosseums in Rom.
Die keltische Siedlung Lutetia ist wehrhaft. Die Römer können sie zunächst nicht einnehmen. Beim zweiten Feldzug erbauen sie am linken Seineufer eine römische Siedlung. Dem Keltenstamm der Parisii überlassen die Römer die Insel in der Seine - die spätere Île de la Cité. Am gegenüberliegenden Ufer entsteht eine neue Stadt nach römischem Vorbild mit Thermen, einem Forum und einem Amphitheater.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Jasmina Neudecker folgt der Spur des Feuers auf einer spektakulären Reise durch unsere Heimat. Von Südwesten bis tief in den Osten Deutschlands lassen sich Spuren entdecken, die auf die Macht des Feuers hinweisen. Quer durch Deutschland erstreckt sich ein gewaltiges Vulkanband: Das Feuer aus der Tiefe formte außergewöhnliche Felsformationen am Scheibenberg in Sachsen - seltsame Lavasäulen, die eine geheimnisvolle Entstehungsgeschichte erzählen. Es spendet bis heute fruchtbaren Boden, wie am Kaiserstuhl im Südwesten Deutschlands, und es hinterließ, wie im Erzgebirge, seltene Metalle, ohne die digitale Kommunikation unmöglich wäre.
Jasmina Neudecker geht auf eine fesselnde Reise durch Deutschland, zu exotisch vertrauten Zielen. Sie folgt dem Weg des Wassers und will herausfinden, wie das Element Natur, Tierwelt und uns Menschen prägt. Die Entdeckungsreise beginnt abenteuerlich: Jasmina Neudecker steigt hinab in die Vetterhöhle auf der Schwäbischen Alb. Nach Unmengen von Schlamm, engsten Höhlengängen und gefährlichen Abseilaktionen öffnen sich vor ihr kathedralengleiche Höhlenräume. Ein unterirdischer See verzaubert nicht nur, sondern hilft, ein Rätsel zu lösen: Woher kommt das unerschöpfliche Wasser des Blautopfes in Blaubeuren?
Europa ist der klimatische "Gunstkontinent". Sein überaus vorteilhaftes Klima verdankt er einem Ereignis auf der anderen Seite des Atlantiks. Die Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika erschafft den Golfstrom, dessen warme Gewässer in Europa ein außergewöhnliches Klima entstehen lassen - Palmen in Irland und Obstbäume in Norwegen. In allen anderen Regionen der Erde ist es auf demselben Breitengrad deutlich kälter. Gletscher der letzten Eiszeit hinterlassen in Europa fruchtbaren Löss, der durch Wind und Wasser über den ganzen Kontinent verteilt wird und eine getreidebasierte Landwirtschaft ermöglicht.
Die Cordillera Cantábrica, die Verlängerung der Pyrenäen, ist ein Rückzugsort für zahlreiche bedrohte Tierarten wie Schmutz- und Bartgeier sowie die letzten Braunbären der Iberischen Halbinsel. Dirk Steffens macht sich mit dem Braunbärforscher Vincenzo Penteriani und seinem Hund Bhalu, dessen speziell trainierter Geruchssinn Bären aufspürt, auf die Suche. Europas wilder Westen hat ebenfalls einen Goldrausch aufzubieten. Allerdings fand der schon vor Jahrtausenden statt: in Las Médulas, der größten Goldmine des römischen Reiches.
Der erste Mensch im All ist ein Sowjetbürger! Nach dem Flug des ersten sowjetischen Satelliten ein paar Jahre zuvor, ist das der nächste wichtige Meilenstein im kosmischen Wettkampf mit den USA. Juri Gagarin steigt deshalb nicht nur zum ersten Pop-Star innerhalb der Sowjetunion auf, "Kosmonaut Nr.1" wird zu einem Welt-Star. Die Sowjet-Medien präsentierten ihn als einen makellosen Helden, als Kommunisten ohne Fehl und Tadel. Bis zuletzt, bis zu seinem tödlichen Flugzeug-Crash im Jahre 1968, änderte sich nichts an diesem Gagarin-Bild. Die Dokumentation blickt nun hinter die Kulissen der Helden-Inszenierung. Im Fokus steht dabei der wahre Gagarin - vor und nach seinem historischen Flug.
Dass es am 21. Juli 1969 den ersten Menschen gelang, den Mond zu betreten, war ein riskantes Unternehmen und ein epochaler Umbruch. Fast wäre die Mission gescheitert. Moderator Mirko Drotschmann präsentiert den "Terra X"-Film, der die Zeit anhält und die "Apollo 11"-Mission aus der Perspektive von Menschen erzählt, die entscheidend daran beteiligt waren.
Egal ob Hühner, Schafe oder Kühe - für die Tiere der DDR brechen in den 1950ern neue Zeiten an. Die junge Republik will den "sozialistischen Menschen" erschaffen, und auch die Nutztiere werden jetzt in den Dienst dieser Vision gestellt. Dr. Anett Laue hat das neue Mensch-Tier-Verhältnis der DDR untersucht und Erstaunliches herausgefunden.
Jasmina Neudecker folgt der Spur des Feuersauf einer spektakulären Reise durch unsere Heimat. Von Südwesten bis tief in den Osten Deutschlands lassen sich Spuren entdecken, die auf die Macht des Feuers hinweisen. Quer durch Deutschland erstreckt sich ein gewaltiges Vulkanband: Das Feuer aus der Tiefe formte außergewöhnliche Felsformationen am Scheibenberg in Sachsen - seltsame Lavasäulen, die eine geheimnisvolle Entstehungsgeschichte erzählen. Es spendet bis heute fruchtbaren Boden, wie am Kaiserstuhl im Südwesten Deutschlands, und es hinterließ, wie im Erzgebirge, seltene Metalle, ohne die digitale Kommunikation unmöglich wäre.