Auf der Indochinesischen Halbinsel, eingebettet zwischen Thailand, Laos und Vietnam, liegt das Königreich Kambodscha - ein geheimnisvolles Land voller Schönheit und reicher Kultur. Nirgends treffen Unterschiede harmonischer aufeinander. Das Land und seine weitläufigen Tempelanlagen sind nicht nur geprägt vom Hinduismus und dessen Gottheiten und Legenden, sondern auch vom Buddhismus, der tief in der Kultur der Kambodschaner verwurzelt ist.
Das südindische Kerala ist bekannt für endlose Sandstrände, Tee- und Reisplantagen und für sein tropisches Klima. Auch bei Touristen wird das "Land der Kokospalmen" immer beliebter. Auf fast 600 Kilometern Länge schmiegt sich Kerala an die Malabarküste. Dort kann man auf kleinem Raum in Indiens buntes Leben eintauchen und spektakuläre Feste, rituelles Theater und die jahrhundertealte Ayurveda-Medizin kennenlernen.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Die Rocky Mountains sind die mächtigste Bergkette Nordamerikas. Sie erstreckt sich über rund 4500 Kilometer von Alaska bis New Mexico und bietet noch zahllose nahezu unberührte Lebensräume. Die "Rockies" sind das Rückgrat Nordamerikas, eine wunderschöne Wildnis, in der Pumas, Wölfe, Vielfraße und Grizzlies zu Hause sind.
Trotz dünner Luft und spektakulärer Steilhänge entpuppen sich die Gipfel der Welt als sicheres Refugium zahlreicher bedrohter Tierarten wie Kondor und Berglöwe, aber auch uriger Bergvölker und rekordverdächtiger Alpinisten. Auf schneebedeckten Höhen und steppenartigen Plateaus trifft das Filmteam im Himalaja auf farbenfrohe Buddhisten-Kunst, auf nach Luft ringende Everest-Marathon-Teilnehmer und stark gefährdete Tiere wie Schneeleoparden und tibetanische "Hot Spring Snakes".
Die Anden durchziehen den südamerikanischen Kontinent von der Karibik bis nach Feuerland. Auf rund 7500 Kilometern finden sich windumtoste Sechstausender, brodelnde Vulkane, karge Hochebenen und menschenleere Wüsten. Und neben dem landschaftlichen Reichtum besitzt die gesamte Andenregion riesige Vorkommen an Bodenschätzen. Diese Folge gewährt Einblicke in die extremen Gegensätze der Anden, der weltweit längsten Gebirgskette.
Im Expeditionskader des Deutschen Alpenvereins lernen Kletterbegeisterte unter anderem das Klettern an riesigen Eiszapfen und senkrechten Felsen. Der Kader ist so etwas wie die Schule der Extrembergsteiger. Vor 25 Jahren startete die Ausbildung des ersten Jahrgangs, Dutzende junger Menschen wurden seitdem im extremen Bergsteigen geschult. Die Idee: den klassischen Alpinismus zu fördern und denjenigen eine gute Ausbildung anzubieten, die in den Bergen nach echten Abenteuern streben.
Der Dokumentarfilm begleitet zwei Familien aus Tansania auf der Suche nach den Gebeinen ihrer Vorfahren. Die Suche führt sie bis nach Berlin - und tief in die Kolonialgeschichte Deutschlands: Im 20. Jahrhundert wurden Zehntausende Knochen aus den kolonialisierten Gebieten nach Deutschland gebracht - teils zu Forschungszwecken, teils als Trophäen. Der Film zeigt, welche Spuren und Traumata diese deutschen Kolonialverbrechen bis heute hinterlassen haben. "Das leere Grab" demonstriert, wie sperrig und undurchdringbar der Dschungel der Bürokratie ist. Obwohl das Thema hohe politische Ebenen erreicht hat, steht weiterhin die Frage im Raum, wie die Gebeine identifiziert und zu ihren Familien zurückgeführt werden können.
"Wir sprechen die gleiche Sprache, teilen die gleiche Kultur, das gleiche Land - was hat uns auseinandergebracht?" Es ist diese grundlegende Frage, die Samuel Ishimwe, ruandischer Filmemacher und Gewinner eines Silbernen Bären der Filmfestspiele Berlinale 2018, umtreibt. Wie wurde der Hass in Ruanda gesät? Von wem? Ab April 1994 wurden innerhalb von 100 Tagen rund eine Million Menschen brutal ermordet, darunter auch die Eltern und ein Großteil der Familie von Samuel Ishimwe.
Verbrecher oder Revolutionär? Die Dokumentation beleuchtet Aufstieg und Fall von Julian Assange - vom gefeierten Publizisten zum kriminellen Sonderling und Staatsfeind. Anhand vertraulicher Akten rekonstruieren die Autoren die Zeit in der ecuadorianischen Botschaft: Sie gleicht teilweise einem Spionage Thriller - denn jeder Schritt von Assange wurde überwacht, dokumentiert und mutmaßlich US-amerikanischen Behörden zugeliefert. Im Film zu Wort kommen u.a. Edward Snowden, Ex-CIA-Direktor Leon Panetta und John Shipton, der Vater des Wikileaks Gründers.
Pawel Talankin ist Lehrer an einer Schule im Ural. Ihm gefällt seine Arbeit, und die Jugendlichen mögen ihn. Doch dann erhält die Schule im Februar 2022 eine Anweisung: Betreff: "Neue Föderalpatriotische Bildungspolitik". Der Unterricht wird mit sofortiger Wirkung umgestellt, Inhalte zur sogenannten militärischen Spezialoperation werden integriert, die Schülerinnen und Schüler müssen patriotische Lieder und Gedichte lernen und jeden Morgen beim Fahnenappell die Nationalhymne singen. Pawel muss fortan diese Veranstaltungen dokumentieren und die Videos als Beweis für die patriotische Pflichterfüllung der Schule an das Bildungsministerium schicken. Er wird Zeuge, wie rasant sich Unterrichtsinhalte verändern, um schon die Jüngsten politisch auf Linie zu bringen und sie auf den Kriegsdienst vorzubereiten. Pawel wagt weiterhin kleine Akte des Widerstands, doch er sieht sich zunehmend im Dilemma, welche Rolle er in diesem von Propaganda und Gewalt geprägten System selbst spielt. Schließlich fasst er den Entschluss, trotz größter Gefahr, das Video-Material außer Landes zu bringen und letztlich selbst aus Russland zu fliehen...
Sexualisierte Gewalt, die in vielen Kriegen strategisch zur Unterdrückung eingesetzt wird, galt lange Zeit als unvermeidlicher Kollateralschaden. Doch Massenvergewaltigungen sind mehr als Individualdelikte. Die Täter versuchen damit den innersten Kern einer Gesellschaft zu brechen. Für die betroffenen Frauen ist die eigentliche Gewalttat meist erst der Beginn eines jahrzehntelangen Martyriums. Im Film kommen Betroffene zu Wort.
Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes gibt das internationale Rechercheprojekt "Damascus Dossier" Einblick in tausende geheime Fotos und Dokumente, die systematische Menschenrechtsverletzungen in Assads Syrien belegen. Ein syrischer Oberst schmuggelte Teile der Daten aus dem Land. Seine Motivation: Familien sollen wissen, was mit ihren Angehörigen geschah. Über 70.000 bisher geheim gehaltene Bilder, größtenteils aus den Jahren 2015 bis 2024, zeigen u.a. Leichen von misshandelten Häftlingen. Die Recherche führt auch ins Militärkrankenhaus Harasta, einen zentralen Ort der syrischen Todesmaschinerie.