3. Mai 2023: Die Operation "Eureka" steht nach vier Jahren akribischer Ermittlungsarbeit kurz vor ihrem entscheidenden Moment. Der Zugriff kann nur gelingen, wenn keine Fehler passieren und nichts nach außen dringt. Das stellt die Ermittler vor immense Herausforderungen. Allein 800 Beamte müssen unbemerkt in die Mafia-Hochburg San Luca gebracht werden. Sie reisen aus unterschiedlichen Richtungen an, tarnen sich als Touristen, kommen zu Fuß oder mit dem Auto zum Einsatzort. Unter ihnen ist auch die Düsseldorfer Undercover-Agentin aus dem Team von Kommissar Oliver Huth, die eng mit den italienischen Kollegen zusammenarbeitet.
Australien ist der trockenste Kontinent der Erde, und doch geprägt von einer unglaublich vielfältigen Landschaft, die der Lebensraum für eine unvergleichliche Biodiversität ist. In den letzten zwei Jahrhunderten jedoch wurden Ressourcen und Tierwelt bedrohlich ausgebeutet. Mit weltweit einer der höchsten Abholzungsquoten, einem dramatischten Säugetiersterben und den zunehmend schwindenden Riffsystemen braucht Australiens Natur dringend Rettung.
Die Regenwälder Indonesiens werden immer wieder als Beispiel für den unglaublichen Artenreichtum des Archipels genannt - doch genau diese Biodiversität wird einigen Inseln nun zum Verhängnis. Umweltaktivisten sind deswegen auch hier tätig: Radio Kalaweit sendet rund um die Uhr Popsongs und Nachrichten aus der hauseigenen Gibbon-Rettungsstation. Meeresbiologen setzen auf Aufklärungsarbeit, um Rochen ein Überleben in den Meeren zu sichern, und die Schopfmakaken, die aussehen, als hätte man ihnen einen Bürstenhaarschnitt verpasst, stehen ebenfalls im Mittelpunkt einer Initiative.
Modernste Technologien - wie Nachtsichtgeräte - kommen in Afrika um Einsatz, um Wilderern das Handwerk zu legen - die Kamera folgt den "Hütern der Natur" an verschiedenen Orten des schwarzen Kontinents. Erfolgreich eingedämmt wurde auch die Wilderei im Kongo: Die Berggorilla-Zahlen steigen wieder. Grund zur Hoffnung - und großartige Resultate für die Naturschützer. Für die Geparden- Population ist Dr. Laurie Marker mit ihrem 1990 gegründeten Cheetah Conservation Fund im Einsatz.
Urlaub wie im Bilderbuch: endlose weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer und das ganze Jahr Sommer. Immer mehr Reiseveranstalter entdecken Sansibar, die Insel im Indischen Ozean als Destination. Der alte Teil der der Hauptstadt, Stone Town, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Hauch von Exotik weht über die Gewürzinsel. Die Menschen empfangen die Reisenden warmherzig und gastfreundlich. Doch wachsender Tourismus bringt auch Probleme - immer mehr Müll, immer weniger Platz für die Einheimischen. Kann Sansibar die negativen Folgen des Tourismus noch aufhalten?
Zwischen 1930 und 1945 erlebte Osteuropa Massengewalt in einem beispiellosen Ausmaß. Hitler und Stalin nutzten die riesige Region für ihre jeweiligen Expansionspläne. Schätzungen zufolge wurden etwa 14 Millionen Zivilisten ermordet - vor allem Juden, Polen, Balten, Belarussen und Ukrainer. Mit Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichten zeichnet die Dokumentation die Schneise der Verwüstung nach, die die Hitler und Stalin hinterlassen haben.
Von 1941 bis 1944, 872 Tage, dauerte die Belagerung, die Aushungerung Leningrads auf Befehl Hitlers. Über eine Million Menschen fielen ihr zum Opfer. Hungernde Menschen schrieben Tagebücher, Kameraleute drehten in der erstarrten Stadt. Die Blockade Leningrads hat in diesem Film ein Frauengesicht. Denn die meisten Aufzeichnungen stammen von Frauen. Es sind Tagebücher des Sterbens - oder des Überlebens. Es sind mühsam der alles lähmenden Schwäche abgerungene, schonungslose Zeilen. Die Schreiberinnen fürchten sich nicht vor dem Feind und nicht vor der Kommunistischen Partei, die sich als unfähig erwiesen hat, die verantwortlich ist dafür, dass die einen zu essen haben, die anderen nicht. Kein Wunder, dass diese Stimmen nach dem Krieg ungehört verklangen. Sie passten nicht zum Pathos des Leningrader Heldenlieds, das nun offiziell angestimmt wurde. Der Hungertod ist kein Heldentod.
Um von A nach B zu kommen, lassen sich Menschen immer wieder Neues einfallen. Ideen kommen und gehen. Mal soll es schnell gehen, mal bequem sein und am besten beides gleichzeitig. "Das war dann mal weg" geht diesmal auf die Straße. Das Rad ist eine sehr hilfreiche Erfindung. Als Transportmittel für Menschen kommt es im ausgehenden 19. Jahrhundert als Hochrad daher. Und verschwindet auch wenig später wieder. In den 1970/80er-Jahren wissen die "Lonely Cowboys" in ihren Trucks schon Kilometer entfernt, dass auf der A5 kurz hinter der Wetterau ein langer Stau ist oder dass auf der A67 am Viernheimer Dreieck ein Blitzer steht. Woher? Dank CB-Funk. Er gilt als das Social Media von früher. "Das war dann mal weg" erinnert an die guten alten Funker-Traditionen. Außerdem: An der Zapfsäule gibt es damals richtigen Service. Der charmante Tankwart hat nicht nur Sprit ins Auto gefüllt, sondern auch die Scheiben gewischt oder den Ölstand kontrolliert.
Einst für unsere Kommunikation unverzichtbar, heute weg: von prall gefüllten Telefonbüchern über die Rohrpost bis zu Telefonkarten, die uns noch das Tor zur Welt öffneten. Das Faxgerät übertrug mit seinem unverwechselbaren Surren und Piepen zuverlässig Informationen rund um den Globus. Ein technisches Wunderwerk, das Briefe innerhalb von Sekunden verschickte. Heute ist das Faxgerät kaum noch im Einsatz. Ein wahres Kult-Gadget der Vergangenheit ist der Pager. Wenn der Pager sich meldete, enthielt er entweder eine kurze Nachricht oder zeigte eine Telefonnummer, die man zurückrufen sollte. Ein weiteres Hilfsmittel aus vergangener Zeit ist das Telefonbuch. Diese dicken Wälzer, gefüllt mit unzähligen Seiten voller Namen, Nummern und Adressen, waren einst in jedem Haushalt zu finden. Für Sammler und Nostalgiker sind sie immer noch ein Highlight: Telefonkarten. Die scheckkartengroßen Stücke waren mit verschiedenen Motiven bedruckt und speicherten das Telefonguthaben auf einem Chip. Doch mit dem Verschwinden der Telefonzellen sind auch die Telefonkarten aus dem Alltag verschwunden.
Mal sind sie lustig, mal nervig, mal sexistisch, mal eine Frechheit: Werbespots! An manche erinnern wir uns gern, bei anderen staunen wir, was einmal gang und gäbe war. "Das war dann mal weg" taucht ein in die Welt der Reklame. Einige Werbegesichter der letzten Jahrzehnte sind noch bekannt: der Melitta-Mann, Dr. Best und seine Tomate oder die burschikose Klementine mit ihren Tipps für den Haushalt. Werbung spiegelt immer die aktuelle Gesellschaft wider. Das gilt auch für die Rolle der Frau und ihr Bild in der Werbung. "Das war dann mal weg" erzählt außerdem die Geschichte der Litfaßsäule, die nach und nach aus dem Stadtbild verschwand, und erinnert an Knibbelbilder. Die konnte man in den 1980ern aus den Deckeln von Colaflaschen puhlen und sammeln.
"Das war dann mal weg" - diesmal auf der Spur von Dingen des Alltags. Wer weiß noch, was eine Prilblume ist? Der Teppichklopfer kommt auch nur noch selten zum Einsatz. Und der Paternoster? Immer wieder verschwinden Dinge aus unserem Alltag, die wir kurz zuvor noch für unersetzlich hielten. Was hat sie so wichtig gemacht? Wodurch wurden sie ersetzt? Eine Zeitreise mit Beispielen aus der Alltags- und Technikgeschichte. Kommentiert von Promis und Kindern.
Australien ist der trockenste Kontinent der Erde, und doch geprägt von einer unglaublich vielfältigen Landschaft, die der Lebensraum für eine unvergleichliche Biodiversität ist. In den letzten zwei Jahrhunderten jedoch wurden Ressourcen und Tierwelt bedrohlich ausgebeutet. Mit weltweit einer der höchsten Abholzungsquoten, einem dramatischten Säugetiersterben und den zunehmend schwindenden Riffsystemen braucht Australiens Natur dringend Rettung.
Die Regenwälder Indonesiens werden immer wieder als Beispiel für den unglaublichen Artenreichtum des Archipels genannt - doch genau diese Biodiversität wird einigen Inseln nun zum Verhängnis. Umweltaktivisten sind deswegen auch hier tätig: Radio Kalaweit sendet rund um die Uhr Popsongs und Nachrichten aus der hauseigenen Gibbon-Rettungsstation. Meeresbiologen setzen auf Aufklärungsarbeit, um Rochen ein Überleben in den Meeren zu sichern, und die Schopfmakaken, die aussehen, als hätte man ihnen einen Bürstenhaarschnitt verpasst, stehen ebenfalls im Mittelpunkt einer Initiative.
Modernste Technologien - wie Nachtsichtgeräte - kommen in Afrika um Einsatz, um Wilderern das Handwerk zu legen - die Kamera folgt den "Hütern der Natur" an verschiedenen Orten des schwarzen Kontinents. Erfolgreich eingedämmt wurde auch die Wilderei im Kongo: Die Berggorilla-Zahlen steigen wieder. Grund zur Hoffnung - und großartige Resultate für die Naturschützer. Für die Geparden- Population ist Dr. Laurie Marker mit ihrem 1990 gegründeten Cheetah Conservation Fund im Einsatz.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Diese vierteilige BBC-Earth-Dokumentation zeigt, wie Tiere und Pflanzen mit den Möglichkeiten und Herausforderungen umgehen, die jede der Jahreszeiten mit sich bringt. Der Frühling bringt neues Leben, doch er ist auch das Signal aufzuwachen und schneller zu sein als alle anderen. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal.
Der Sommer ist eine Zeit der Fülle. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und bietet den Tieren die Chance, an üppiges Futter zu kommen und auf Partnersuche zu gehen. Auf der Weihnachtsinsel beginnt die Wanderung der Roten Landkrabben. Die leuchtend roten Krebstiere leben normalerweise verborgen im Wald. Bei hoher Luftfeuchte machen sich 40 Millionen Krabben auf den Weg zum Strand zur Paarung und um dort Eier abzulegen.
Im Herbst zeigt sich die Natur in leuchtend roten Farben und mit üppigem Nahrungsangebot. Viele Tiere legen nun Vorräte an, um die Winterkälte zu überstehen. Die kanadischen Laubwälder mit ihren vielen Eicheln sind ein Schlaraffenland für Streifenhörnchen. Biber bringen ihre Bauten in Ordnung und legen Vorräte aus Zweigen und Blättern an.
Der eisige Winter zwingt die Natur zur Ruhe und zu einzigartigen Überlebensstrategien. Wer keine warme Höhle zum Überwintern hat und im Freien nach Futter sucht, muss sich warm einpacken. Moorschneehühner haben ein extrem dichtes Gefieder, selbst auf Füßen und den Augenlidern. Polarfüchse haben kleine Ohren und kurze Beine - das reduziert die Körperoberfläche und verringert den Wärmeverlust. Im eisigen Bergland der japanischen Insel Honshu leben Japanmakaken. Sie nutzen das Wasser heißer Quellen als Wellness-Oase.
Immer wieder geschehen schwerste Kriegsverbrechen, sei es im Irankrieg, im Nahostkonflikt oder im Kampf um die Ukraine. Meist bleiben die Taten straflos. Ist das Völkerrecht eine Illusion? Die Nürnberger Prozesse versprachen die juristische Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Doch Exekutionen von Zivilisten, die Verschleppung von Kindern, Vergewaltigungen, den Einsatz verbotener Waffen gibt es noch immer. Viele Täter kommen davon.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hofften viele Völker Osteuropas auf Freiheit und Selbstbestimmtheit. Bis dahin wurden sie beherrscht von den Großreichen Russland, Deutschland und Österreich-Ungarn - den Verliererstaaten des Krieges. Doch schon bald zeigte sich: Die kriegerischen Auseinandersetzungen endeten nicht, im Gegenteil. Polen kämpfte gegen Russland um Gebiete, auch im Baltikum herrschte Chaos. Die Dokumentation beschäftigt sich mit den heute noch spürbaren Folgen dieser Konflikte.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs stand neben Versailles noch ein anderer Ort für die Neuordnung der Welt: Sèvres, ein Pariser Vorort. Dort besiegelten die Siegermächte Frankreich, Großbritannien und die USA das Schicksal eines großen Imperiums: Das Osmanische Reich sollte für immer zerschlagen werden. Die Folgen sind bis heute unübersehbar: Der Nahe Osten wird von Krieg und Terror überzogen. Die Dokumentation zeigt die Fehler und ihre Auswirkungen auch hundert Jahre später auf.
21. April 1967: Panzer rollen durch Athen. Es ist der Beginn einer Militärdiktatur mitten in Europa, befehligt von griechischen Offizieren und getrieben vom Hass auf die Kommunisten. Unter dem Befehl von Oberst Georgios Papadopoulos setzen die Militärs einen Putschplan um, der von der NATO im Kampf gegen den Kommunismus entwickelt wurde. In nur einer Nacht sichern sich die Obristen so die Macht über Griechenland.
Über 40 Jahre beherrscht der "Estado Novo" Portugal. An seiner Spitze: António de Oliveira Salazar. 1932 wird er Regierungschef und erhebt sich zum Alleinherrscher. Salazar verfolgt kompromisslos ein Ziel: das Kolonialreich zu erhalten. Es gelingt ihm zwar, Portugal aus dem Zweiten Weltkrieg herauszuhalten, doch das Land verharrt in Armut und Rückständigkeit.
Immer wieder geschehen schwerste Kriegsverbrechen, sei es im Irankrieg, im Nahostkonflikt oder im Kampf um die Ukraine. Meist bleiben die Taten straflos. Ist das Völkerrecht eine Illusion? Die Nürnberger Prozesse versprachen die juristische Verfolgung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Doch Exekutionen von Zivilisten, die Verschleppung von Kindern, Vergewaltigungen, den Einsatz verbotener Waffen gibt es noch immer. Viele Täter kommen davon.
Propaganda hat maßgeblich zur Macht und Akzeptanz der Nationalsozialisten in der Bevölkerung beigetragen. Man nutzte geschickt Massenveranstaltungen, um Hitler als Erlöser und Heilsbringer zu inszenieren. Wer nicht vor Ort war, saß zuhause am "Volksempfänger" und konnte die Veranstaltung übers Radio mitverfolgen. Das sollte die Menschen einschwören auf das Regime, auf die Einheit des Volkes und auf Adolf Hitler. Trotzdem waren nicht alle Deutschen damals glühende Nationalsozialisten. Dennoch stützten sie das System, indem sie "nur" mitmachten, denn für die Nationalsozialisten reichte es, wenn die Mehrheit der Menschen nicht aufbegehrt. Aber hätten auch wir damals mitgemacht? Um das zu beantworten, macht "Terra Xplore"-Wissenschaftsjournalistin Jasmina Neudecker zusammen mit der Sozialpsychologin Juliane Degner den menschlichen Drang zu gruppenkonformem Verhalten in einem Experiment greifbar.
Eine wahre Geschichte über Liebe, Lügen und das FBI
USA 2026
85'
Der Film erzählt die Radikalisierung des Berliners Denis Cuspert - vom Gangster-Rapper "Deso Dogg" zum Rekrutierer des Islamischen Staats. Denis Cuspert, geboren 1975 in Berlin, wand sich nach gescheiterten Karrieren als Rapper und MMA-Kämpfer dem Salafismus zu und schloss sich den Dschihadisten in Syrien an. Auf ihn setzte das FBI eine junge Übersetzerin an, die zur Überläuferin wurde. Im Auftrag des FBI stellte die junge deutschsprachige Übersetzerin Daniela Greene online Kontakt zu Cuspert her, um seine Aktivitäten zu beobachten. Doch sie verliebte sich in ihn und setzte sich nach Syrien ab, wo sie Cuspert heiratete. 2018 soll Cuspert bei einem Drohnenangriff getötet worden sein, Daniela Greene gelang zuvor die Rückkehr in die USA.
Diese vierteilige BBC-Earth-Dokumentation zeigt, wie Tiere und Pflanzen mit den Möglichkeiten und Herausforderungen umgehen, die jede der Jahreszeiten mit sich bringt. Der Frühling bringt neues Leben, doch er ist auch das Signal aufzuwachen und schneller zu sein als alle anderen. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal.