Ein Mammutprojekt beschäftigt ein internationales Team von Bergungsspezialisten. Vor Georgia kenterte der Autotransporter "Golden Ray". An Bord eine Fracht mit über 4000 Neufahrzeugen. Der Transporter kippte kurz nach dem Ablegen nach einem Manöver und kenterte. Jetzt, nach einem Jahr Planung, soll er geborgen werden. Die Idee: Der schwere Rumpf soll zerschnitten und in Einzelteilen abtransportiert werden. Eine Aufgabe für einen Spezialhebekran.
Wenn die Natur zuschlägt und Schiffe havarieren, sind sie die letzte Rettung. "Mission Schiffsbergung" begleitet die besten Bergungsteams der Welt bei ihrem Wettlauf gegen Wassereinbruch und Korrosion. Die Bergungsarbeiten der "Golden Ray" laufen auf Hochtouren. Der Transporter soll in acht Teile geschnitten und aus dem Wasser gehoben werden - eine aufwendige und spektakuläre Aktion.
Im Sommer 1940 befand sich Europa im Krieg. In Großbritannien hatte Churchill die Macht übernommen und inmitten des fieberhaften Geredes über eine "dritte Kolonne" von Spionen die Entscheidung getroffen, britische Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und Italien zu verhaften. Viele von ihnen waren völlig unschuldige Männer - einige sogar jüdische Flüchtlinge, die vor der Verfolgung durch die Nazis flohen. Diese Politik endete in einer der tragischsten Episoden an der Heimatfront, bevor sie abgeschafft und zu einer Fußnote in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs erklärt wurde. Der Film spricht mit einem der letzten Überlebenden und erzählt anhand von ungesehenen Briefen und Archiven die Geschichte von Churchills "Vergessenem Krieg".
Queen Elizabeth war 13, als England in den Krieg mit Nazideutschland trat. Die Schrecken des Krieges prägten sie. Experten sind sich sicher: Die eiserne Disziplin der Queen hat ihre Wurzeln in jenen Jahren. Bei Kriegsende diente die einst schüchterne Prinzessin als Lastwagenfahrerin in der Armee. Bei der Siegesfeier mischte sie sich heimlich mit ihrer Schwester unters Volk. Wie andere Jugendliche ihrer Altersklasse lebte die Thronfolgerin damals auf dem Land, während die Eltern in London die Stellung hielten. In Windsor wurde sie Zeugin, wie eine Rakete der Deutschen das Schloss nur knapp verfehlte.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Im US-Bundesstaat Wyoming wurden über ein Dutzend versteinerter Dinosaurierskelette entdeckt. Wie verändert dieser Fund unser Verständnis vom Jura, dem goldenen Zeitalter der Urzeit-Giganten? Wildlife-Presenterin Liz Bonnin schließt sich einem internationalen Team von Paläontologen an, um den mysteriösen Dinosaurierfriedhof zu untersuchen.
Der Allosaurus war das furchteinflößendste Raubtier des Jura. Die Fossilstätte in Wyoming könnte dabei helfen, herauszufinden, ob der Fleischfresser seinen Anteil am Untergang des legendären Pflanzenfressers Diplodocus hatte.
Besonders in der jungen DDR wird Mangel zum Motor für Kreativität und Improvisation. Die 1950er- und 1960er-Jahre sind eine Zeit voller Tüftlergeist und Mut: Es fehlen Rohstoffe und Maschinen. Not wird zur stärksten Währung im Sozialismus, Pragmatismus trifft auf Pioniergeist. Aus Schrott und Mangel schafft die DDR Geniales. Rohstoffe, Maschinen und selbst einfache Alltagsgüter sind knapp. Was es im Überfluss gibt: Ideenreichtum. "Not macht erfinderisch" wird zum ungeschriebenen Gesetz, das den Alltag, die Industrie und die Kultur prägt.
Die DDR träumt in den 1970ern von der Weltspitze - mit Plattenbau und Supersportwagen. Fortschritt wird zur Staatsaufgabe, getragen von Improvisation und dem Können vieler. Doch der Plan hat Lücken. Nicht jede Idee passt ins System. Die Wissenschaft soll aufblühen und der DDR Devisen bringen. Doch die Planwirtschaft duldet keine Neugier. Forschung ist nur erlaubt, solange sie auf Linie bleibt.
Ende der 1970er-Jahre jagt die DDR nach Devisen - und setzt auf Hightech wie die Funktelefonanlage Blaumeise 3. Auch in der Raumfahrttechnik will man den Westen einholen. Hinter verschlossenen Türen entstehen innovative Meisterleistungen wie die erste künstliche Bandscheibe oder fast unzerstörbares Glas. Die DDR wird von der Geschichte eingeholt. Nach der Wende verschwindet vieles, was als Weltspitze galt. Die DDR der 1980er-Jahre gerät ins Wanken, doch hinter verschlossenen Türen wird weitergeträumt: von der Zukunft, vom Weltraum und von internationalem Ruhm. Was in diesen Jahren entsteht, ist oft visionär, manchmal sogar genial.
Im US-Bundesstaat Wyoming wurden über ein Dutzend versteinerter Dinosaurierskelette entdeckt. Wie verändert dieser Fund unser Verständnis vom Jura, dem goldenen Zeitalter der Urzeit-Giganten? Wildlife-Presenterin Liz Bonnin schließt sich einem internationalen Team von Paläontologen an, um den mysteriösen Dinosaurierfriedhof zu untersuchen.
Der Allosaurus war das furchteinflößendste Raubtier des Jura. Die Fossilstätte in Wyoming könnte dabei helfen, herauszufinden, ob der Fleischfresser seinen Anteil am Untergang des legendären Pflanzenfressers Diplodocus hatte.
Afrikas Flüsse sind so unterschiedlich wie faszinierend. Vom Nil über den Luangwa bis zum Okavango: Jedes der Gewässer bildet die Lebensader für eine eigene Gemeinschaft aus Tieren und Pflanzen. Der Nil ist mit fast 7000 Kilometern der längste unter Afrikas Flüssen. An seinem Oberlauf wachsen Regenwälder und Buschland, in denen zahlreiche Tiere leben - wie Krokodile, Schimpansen, Giraffen und die ebenso eleganten wie scheuen, luchsähnlichen Servale.
Wenn sich Gazellen, Leoparden und Zebras am Ufer des Luangwa tummeln, ist die Regenzeit in Sambia angebrochen. In der Trockenzeit hingegen verwandeln sich Fluss und Ufer in eine lebensfeindliche Umgebung.
Der Limpopo kommt die meiste Zeit des Jahres unscheinbar daher. Doch mit Beginn der Regenzeit taucht der lebensspendende Fluss die umliegende Landschaft ein üppiges Grün: von Südafrika bis Mosambik.
Einmal im Jahr überschwemmt der Okavango-Fluss das gleichnamige Binnendelta in Botswana. Die Wasserfluten verwandeln das ansonsten staubtrockenen Gebiet in eines der größten Feuchtgebiete Afrikas.