100.000 Karibus trotzen Wölfen und Bären, Eisstößen und Hochgebirgen, um die längste Tierwanderung an Land zu unternehmen - 5000 Kilometer durch die Arktische Tundra von Kanada und Alaska. Die Karibus stehen dabei unter enormen Zeitdruck - sie müssen ihr Ziel erreichen, bevor ihre Jungen zur Welt kommen. Doch unterwegs lauern viele Gefahren, darunter hungrige Wölfe und Bären - aber auch unüberwindlich scheinende Hindernisse wie vereiste Flüsse und schroffe Gebirgsmassive.
Löwen, Wildhunde, Dürre und Hunger - nichts kann tausende Zebras davon abhalten, die längste Wanderung auf dem afrikanischen Kontinent zu unternehmen. Ihr Ziel sind die reichen Grasländer des Nxai Pan Nationalparks in Botswana. Ein Team von Wissenschaftlern versucht, was noch nie zuvor gelungen ist: den Zebras auf dem gesamten Weg ihrer Reise auf den Fersen zu bleiben.
Der renommierte Foto-Journalist Aaron Gekoski möchte im Regenwald des Amazonas in Peru wilde Jaguare aufspüren. Auf den Touristenmärkten der Umgebung findet er Zähne, Felle und Pfoten der Großkatzen, aber einen lebenden Jaguar aufzuspüren, gelingt kaum. Peruanische Naturschutzbehörden konfiszieren regelmäßig Körperteile der Großkatzen. Obwohl die Tiere streng geschützt sind, scheint der Handel mit den toten Tieren zu florieren. Wie kann das sein? Und wozu? Um Antworten zu finden, begibt sich Gekoski auf eine dramatischen Reise.
In den 2010er Jahren ist Berlin eine Stadt mit Wachstumsschmerzen. Wohnen wird erst teuer und dann unbezahlbar. Arm, aber sexy - das war gestern. Die deutsche Metropole ist weltweite Start-up-Hauptstadt. Sehnsuchtsort der Nachtschwärmer aller Länder. In Berlin ist die Welt nicht mehr nur zu Gast bei Freunden - sie ist jetzt hier zu Hause. Kurz vor Weihnachten 2016 erschüttert ein islamistischer Terror-Anschlag am Breitscheidplatz die Stadt, und der Berliner Flughafen BER eröffnet nach 14jähriger Bauzeit erst 2020. Plötzlich überschattet Corona alle anderen Themen und Probleme in Berlin...
Keiner hat Wellen, Weite und Fernweh so oft besungen wie Freddy Quinn. Doch welche Person steckt hinter dem Seemannsimage? Aus seiner Biografie hat er stets ein Geheimnis gemacht, schuf im Laufe seiner langen Karriere seine eigene Legende. "Terra X History" geht auf Spurensuche: Wer ist Freddy Quinn wirklich, was ist Wahrheit, was Mythos? Der Film erzählt von seinen Anfängen in Niederösterreich und Wien bei der Mutter und dem verhassten Stiefvater, von Jahren mit dem Vater in den USA, von Zirkusabenteuern und fernen Reisen nach Marokko und Algerien bis zum erfolgreichen Schlager-Star in der jungen Bundesrepublik.
Er ist einer der größten deutschen Stars: Peter Maffay. Seit mehr als fünf Jahrzehnten steht er auf der Bühne - und hat sich dabei immer wieder neu erfunden. "Terra X History" zeichnet anhand von sieben entscheidenden Wendepunkten in Maffays Leben nach, wie das Einwandererkind aus Rumänien erst zum Schlagersänger, dann zum umjubelten Rockstar und schließlich zu einer deutschen Legende wird. Es sind die Brüche, die Maffays Biografie ausmachen - musikalisch und privat. 1963 mit knapp 14 Jahren aus Siebenbürgen nach Deutschland gekommen, hilft ihm die Musik, sich in der neuen Heimat zu integrieren. Er spielt in einer Band, tritt mit Folksongs in kleinen Klubs auf und wird im Sommer 1969 in München entdeckt. Doch Maffay fühlt sich bald unwohl in seiner Rolle. Er will andere, eigene Musik machen.
Die vierteilige Dokureihe beleuchtet die Nachwirkungen der Anschläge vom 11. September 2001. Wie veränderte dieser Tag den Lauf der Geschichte, und wie erfolgreich war der "Krieg gegen den Terror"? Nach den Anschlägen durch das Terrornetzwerk Al-Kaida wollen die USA und ihre Verbündeten Vergeltung. Sie beginnen einen Krieg in Afghanistan, der 20 Jahre dauern wird. Erste Erfolge wecken übermäßige Hoffnungen, das Land bald kontrollieren zu können. Doch es gelingt nicht, eine stabile Regierung aufzubauen oder zuverlässige Sicherheitskräfte auszubilden. Der Abzug der ausländischen Truppen 2021 besiegelt das Scheitern. Afghanistan wird von mächtigen Kriegsherren mit privaten Milizen beherrscht, ist von ethnischen und religiösen Spannungen zerrissen und durch die Opiumindustrie korrumpiert. Für die Invasoren ein unlösbares Problem.
2003 marschieren die USA in den Irak ein, um Saddam Hussein zu stürzen. Doch die Invasion endet im Chaos. Das Regime und die irakische Armee werden von den USA und ihren Verbündeten außer Gefecht gesetzt. Das Machtgefüge im Land gerät ins Wanken, religiöse Milizen und terroristische Banden erstarken. Die Folge ist ein jahrelanger Guerillakrieg gegen die Besatzer. Die Tatsache, dass keine Massenvernichtungswaffen gefunden werden, untergräbt die Legitimierung des Krieges und das Ansehen der USA in der Region. Der Irakkrieg beweist die Sinnlosigkeit eines "Krieges gegen den Terror" und schafft die Voraussetzungen für ein weiteres Erstarken des Terrorismus. Der große Gewinner des Krieges ist Amerikas regionaler Hauptfeind Iran.
2014 ziehen islamische Extremisten mit schwarzer Flagge durch Nordsyrien und den Irak. Sie zerschlagen die irakische Armee und rufen ein Kalifat aus. Es dauert Jahre, den IS zu vertreiben. Das Chaos im Irak und der Beginn des Bürgerkrieges in Syrien schaffen das Umfeld, in dem sich der sogenannte Islamische Staat entwickeln konnte. Mit äußerst gewalttätigen Methoden wirbt der IS für sich und zieht Zehntausende an. Die Bewegung erklärt, sie wolle korrupte Regierungen im gesamten Nahen Osten beseitigen und ein Kalifat errichten, in dem die Scharia herrscht. Die US-geführten Koalitionstruppen kehren 2014 in den Irak zurück, um den Vormarsch des Islamischen Staates auf die irakische Hauptstadt Bagdad zu stoppen. Erst 2017 wird der IS endgültig aus seiner Hochburg Mosul vertrieben und seine verbliebenen Kämpfer über die syrische Grenze zurückgedrängt.
Der Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten 2003 in den Irak verschiebt das Machtgefüge im Nahen Osten. Der Iran gewinnt an Einfluss, seine Rivalität mit Saudi-Arabien verschärft sich. Am deutlichsten zeigt sich dieser Konflikt, in dem die USA eine Schlüsselrolle spielen, im Jemen. Dort führen die beiden Länder einen blutigen Stellvertreterkrieg. Trotz des Versuches, das iranische Atomprogramm zu stoppen, bleibt die nukleare Gefahr bestehen. In weniger als zwei Jahrzehnten hat der Iran, der den schiitischen Zweig des Islam vertritt, einen riesigen Einflussbereich vom Irak über Syrien bis in den Libanon aufgebaut.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Mexiko, ein Land der Superlative, bestehend aus Flüssen, Bergen, Regenwäldern, Wüsten, Stränden, Mangroven und Steppen. Der Azteken-Staat hat nicht nur wegen seiner Chilis und seinem Tequila, sondern vor allem wegen seiner Diversität und einmaligen Wildnis Kultstatus erreicht. Die dreiteilige Dokumentation erkundet die Höhenzüge der Sierra Madre, die verwunschenen Tropenwälder Yukatans und die kargen Wüsten im Norden.
Wissenschaftler lüften das Erfolgsgeheimnis vom Dschungel-Imperium der Maya auf der Halbinsel Yukatan. Die Antwort sind unterirdische Flüsse, die ihre heiligen Oasen, die "Cynotes", miteinander verbinden. Bis heute sind diese das Lebenselixier von Affen, Paradiesvögeln, Kaffeebauern und den weltweit größten Fledermauskolonien.
Diese Folge erkundet Mexikos Prärien im Norden. Die teils extrem kargen Felder sind Heimat von Präriehunden und den letzten Aplomado-Falken. Was in der Chihuahua-Wüste die Thermalquellen sind, sind in der Sonora-Wüste die Saguaro-Kakteen: Lebensraum und Rettungsanker von zahlreichen Tieren.
Die Karibik ist mit ihrem kristallklaren Wasser und den perfekten Puderzuckerstränden ein Sehnsuchtsort für Touristen aus aller Welt. Doch dieses Paradies voller Korallen und Meerestieren leidet besonders unter dem Klimawandel. Die Erwärmung der Meere feuert die Wirbelstürme an, die Tod und Zerstörung bringen, besonders für kleine Inseln wie Dominica. Auch dichte Teppiche der Sargasso Algen sprießen durch die warmen Meere. Darunter leiden besonders Schildkröten; sie haben es schwer, auf- und abzutauchen, ersticken so im Meer oder verenden in der Sonne. Doch es gibt auch viele mutige Helfer, die sich gegen die Folgen des Klimawandels stemmen.
1000 Elefanten - von mächtigen Bullen bis zu hilflosen Waisen - versammeln sich jedes Jahr im Norden Kenias, ungeachtet der Bedrohung durch Wilderer. Ein Team von Wissenschaftlern verfolgt mit Hilfe satellitengestützter Ortungssysteme, wie einzelne Elefanten auf ihrer Wanderung jeden Tag neue Herausforderungen meistern müssen. Das Team wird dabei Zeuge bisher unbekannter Verhaltensweisen und beobachtet, wie die Tiere auf die neuen Herausforderungen durch die menschliche Präsenz reagieren.
100.000 Karibus trotzen Wölfen und Bären, Eisstößen und Hochgebirgen, um die längste Tierwanderung an Land zu unternehmen - 5000 Kilometer durch die Arktische Tundra von Kanada und Alaska. Die Karibus stehen dabei unter enormen Zeitdruck - sie müssen ihr Ziel erreichen, bevor ihre Jungen zur Welt kommen. Doch unterwegs lauern viele Gefahren, darunter hungrige Wölfe und Bären - aber auch unüberwindlich scheinende Hindernisse wie vereiste Flüsse und schroffe Gebirgsmassive.
Löwen, Wildhunde, Dürre und Hunger - nichts kann tausende Zebras davon abhalten, die längste Wanderung auf dem afrikanischen Kontinent zu unternehmen. Ihr Ziel sind die reichen Grasländer des Nxai Pan Nationalparks in Botswana. Ein Team von Wissenschaftlern versucht, was noch nie zuvor gelungen ist: den Zebras auf dem gesamten Weg ihrer Reise auf den Fersen zu bleiben.