Die Rocky Mountains sind die mächtigste Bergkette Nordamerikas. Sie erstreckt sich über rund 4500 Kilometer von Alaska bis New Mexico und bietet noch zahllose nahezu unberührte Lebensräume. Die "Rockies" sind das Rückgrat Nordamerikas, eine wunderschöne Wildnis, in der Pumas, Wölfe, Vielfraße und Grizzlies zu Hause sind.
Trotz dünner Luft und spektakulärer Steilhänge entpuppen sich die Gipfel der Welt als sicheres Refugium zahlreicher bedrohter Tierarten wie Kondor und Berglöwe, aber auch uriger Bergvölker und rekordverdächtiger Alpinisten. Auf schneebedeckten Höhen und steppenartigen Plateaus trifft das Filmteam im Himalaja auf farbenfrohe Buddhisten-Kunst, auf nach Luft ringende Everest-Marathon-Teilnehmer und stark gefährdete Tiere wie Schneeleoparden und tibetanische "Hot Spring Snakes".
Die Anden durchziehen den südamerikanischen Kontinent von der Karibik bis nach Feuerland. Auf rund 7500 Kilometern finden sich windumtoste Sechstausender, brodelnde Vulkane, karge Hochebenen und menschenleere Wüsten. Und neben dem landschaftlichen Reichtum besitzt die gesamte Andenregion riesige Vorkommen an Bodenschätzen. Diese Folge gewährt Einblicke in die extremen Gegensätze der Anden, der weltweit längsten Gebirgskette.
Höher, schneller, weiter! Nach diesem Motto leben die Basejumperin Katja, die Kletterin Doreen und die Eisschwimmerin Tina. Aber an die Grenze zu gehen, hat seinen Preis und birgt Gefahren. Die Doku begleitet die drei Extremsportlerinnen bei ihren Abenteuern. Wie gelingt Doreen der Spagat zwischen riskantem Klettern und Muttersein? Kämpft sich Katja nach ihrem Absturz zurück? Und was treibt Para-Sportlerin Tina an, mit ihrer Behinderung ans Limit zu gehen?
Das Brandenburger Tor ist so etwas wie das politische Epizentrum Deutschlands: monumentaler Zeuge in der Mitte Berlins und Bühne von politischer Inszenierung. Es ist das Symbol für die Teilung Deutschlands und später für die Einheit des Landes. Warum geht von diesem Ort eine solche Faszination für die Deutschen aus? Der Film taucht ein in die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte dieses besonderen Bauwerks, er lüftet seine Geheimnisse und sein Innerstes.
Jede Metropole hat ihren alten Kern, auch die deutsche Hauptstadt. Was aber ist vom historischen Alt-Berlin geblieben, welche Spuren hat es hinterlassen? Die Dokumentation lässt durch aufwendige 3-D-Animationen, zum Teil neuentdecktes Archivmaterial und lebendige Erinnerungen den alten Kern Berlins wiederauferstehen. Alt-Berlin, das ist die Gegend zwischen Alexanderplatz, Stadtschloss und Spittelmarkt. Doch, wo einst die mittelalterliche Stadt mit geduckten Häusern, engen Gassen, Fachwerk und Kopfsteinpflaster, mit Kirchen und Klöstern zu finden war, bestimmen heute breite Straßen, Parkhäuser und DDR-Architektur die Stadtlandschaft. Der alte Kern ist überbaut, abgerissen, zerbombt, gesprengt. Nur wenige Spuren deuten darauf hin, dass Berlins Kern schon 800 Jahre alt ist. Die Stadt hat keinen Gründungsmythos. Was jedoch kaum bekannt ist: Berlin ist schon von Beginn an eine Erfolgsgeschichte.
Der Fernsehturm ist das Wahrzeichen Berlins - von überall aus zu sehen. Mit seinen 368 Metern ist er nicht nur das höchste Bauwerk Deutschlands, sondern auch ein Symbol für den Wandel der Stadt. Als er am 3. Oktober 1969 - nach nur 4 Jahren Planungs- und Bauzeit - eröffnet wird, repräsentiert er den sozialistischen Osten, den Fortschritt, den Aufbruch. Doch schon seine Planung ist eine Geschichte von Kompetenzwirrwarr und politischen Spannungen. So sollte der Fernsehturm ursprünglich gar nicht in der Mitte Berlins stehen.
Unter Berlin liegt eine geheimnisvolle Welt, die von Tunnelröhren, vergessenen Bunkern, halbfertigen U-Bahnhöfen und geheimen Durchgängen erzählt. In jeder Epoche suchten Menschen hier Zuflucht, schmiedeten Fluchtpläne oder nutzten die Dunkelheit des Untergrunds für Spionage. Der Film blickt tief in die bewegte Geschichte Berlins: von dramatischen Fluchten während des Kalten Krieges bis hin zu Spionagetunneln, die Geschichte schrieben. Der Untergrund zeigt, wie dicht Gegenwart und Vergangenheit miteinander verwoben sind.
West-Berlin ist in den 80er Jahren das Epizentrum der deutschen Musikwelt. Hier spielen das Leben und die Musik. Annette Humpe singt mit "Ideal" "Berlin" - der Song wird zum Soundtrack der frühen 80er Jahre. Er ist ein Grundstein für das, was später als "Neue Deutsche Welle" in die Charts einzieht. Die gebürtige Ost-Berlinerin Nina Hagen ist angekommen in West-Berlin. Und feiert mit ihrer "Nina Hagen Band" Erfolg auf Erfolg. Doch die exzentrische Sängerin und ihre Musiker trennen sich im Streit. Ihre "Band" geht als "Spliff" eigene Wege. Die Bands der Neuen Deutschen Welle hört auch André Herzberg in Ost-Berlin. Mit seiner Rockband "Pankow" komponiert und inszeniert er das kritische Rocktheaterspektakel "Paule Panke". Dessen Lebenslauf ist deckungsgleich mit dem von Herzberg: Lehre als Bauarbeiter, Berufsschule. Dort Dinge anhören, die ihn nicht interessieren. Fremdbestimmt. Ein ganz normaler Jugendlicher. Kein sozialistischer Held. Diese Geschichte finden die DDR-Oberen nicht gut. Es gibt keine Amiga-Veröffentlichung, keine TV-Auftritte. Dafür spielt "Pankow" live, und das Publikum ist begeistert. West-Berlin, die Stadt ohne Sperrstunde, ohne Wehrpflicht bietet ein Milieu für unangepasste Menschen und Freiräume zum Experimentieren.
Die Elektropop-Band MiA. rund um Frontfrau Mieze Katz steht für das Lebensgefühl der frühen 2000er: mutig, laut, voller Lust auf Veränderung - mit Songs wie "Tanz der Moleküle" und "Alles neu". Mieze Katz erzählt in der Doku von Aufbruch, Brüchen und dem Weg zurück zur Musik. Die "Beatsteaks" sind fünf Freunde aus Ost-Berlin und Schwaben, die in einem Keller in Mitte anfangen und sich mit schnellem, melodiösem Punkrock bis auf die größten Festivalbühnen spielen. Mit "Smack Smash" gelingt ihnen der Durchbruch - und ein Sound, der Berlin in Bewegung bringt. Doch mit dem Erfolg kommt auch die Frage: "Wie weit kann man sich selbst treu bleiben? Und wie können wir Freunde bleiben?" Über Ausgrenzung, Armut und den täglichen Überlebenskampf in einem Viertel, in dem ein falscher Schritt alles verändern kann, rappt Luvre47, der in der Gropiusstadt aufgewachsen ist. Wie ihn Musik davor bewahrt hat, sich zu verlieren - das erzählt er in der Doku.
Die Rocky Mountains sind die mächtigste Bergkette Nordamerikas. Sie erstreckt sich über rund 4500 Kilometer von Alaska bis New Mexico und bietet noch zahllose nahezu unberührte Lebensräume. Die "Rockies" sind das Rückgrat Nordamerikas, eine wunderschöne Wildnis, in der Pumas, Wölfe, Vielfraße und Grizzlies zu Hause sind.
Trotz dünner Luft und spektakulärer Steilhänge entpuppen sich die Gipfel der Welt als sicheres Refugium zahlreicher bedrohter Tierarten wie Kondor und Berglöwe, aber auch uriger Bergvölker und rekordverdächtiger Alpinisten. Auf schneebedeckten Höhen und steppenartigen Plateaus trifft das Filmteam im Himalaja auf farbenfrohe Buddhisten-Kunst, auf nach Luft ringende Everest-Marathon-Teilnehmer und stark gefährdete Tiere wie Schneeleoparden und tibetanische "Hot Spring Snakes".
Die Anden durchziehen den südamerikanischen Kontinent von der Karibik bis nach Feuerland. Auf rund 7500 Kilometern finden sich windumtoste Sechstausender, brodelnde Vulkane, karge Hochebenen und menschenleere Wüsten. Und neben dem landschaftlichen Reichtum besitzt die gesamte Andenregion riesige Vorkommen an Bodenschätzen. Diese Folge gewährt Einblicke in die extremen Gegensätze der Anden, der weltweit längsten Gebirgskette.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Was bestimmt die inneren Kräfte der Erde? Was verbindet Mensch, Tier und Natur miteinander? Wie funktionieren die natürlichen Netzwerke und Kreisläufe, die im stetigen Wandel sind? Fragen, denen der Film nachgeht. Die jährliche Reise der Buckelwale um die halbe Erde und die Wanderungen der Zebras im südlichen Afrika sind nur zwei Beispiele des stetigen Weggangs und der Wiederkehr.
Die Außenseiter der Tierwelt erwecken eher Abscheu als Sympathie. Wahre Freaks der Tierwelt haben Reißzähne, Tentakel, viele Beine, struppiges Fell oder zeigen bizarres Verhalten. Der Film stellt einige dieser Gestalten vor, die es weitaus schwerer haben, Aufmerksamkeit und Wohlwollen zu erregen, als niedliche Katzenbabys oder flauschige Schlappohren.
Unser Planet und seine atemberaubende Tierwelt sind wunderschön und vielfältig. Fast genauso zahlreich sind die Wege, die Tiereltern gefunden haben, um ihren Nachwuchs zu beschützen und großzuziehen. Dabei gibt es unterschiedliche Strategien: Nicht immer kümmert sich das Muttertier allein um die Kleinen, auch die Väter des Tierreichs übernehmen erzieherische Aufgaben.
Als Winterquartier der Störche, die früher bis nach Afrika zogen, dient nun die Algarve. Gerade dort bieten die Küstengebiete und das Klima ideale Bedingungen. Hoch oben auf den Klippen bauen sie ihre Nester.
Als Ernst Michel (22) zum ersten Mal die Pressetribüne im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen Tätern entfernt. Als die polnische Zeugin Seweryna Smaglewska (29) zum ersten Mal das Nürnberger Grand-Hotel betritt, in dem sie für die Dauer ihres Aufenthalts untergebracht ist, kann sie nicht begreifen, wieso die Richter und Staatsanwälte des Nürnberger Prozesses in der Nacht zuvor einen rauschenden Ball gefeiert haben... Dieses Dokudrama erzählt den wichtigsten Prozess des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive dieser beiden jungen Menschen und spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit der beiden Protagonisten wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ Auschwitz ausgeliefert waren.
Margot Friedländer war eine der letzten Überlebenden der Shoah. Fast 65 Jahre nach ihrer Befreiung aus dem Ghetto/Konzentrationslager von Theresienstadt und ihrer Emigration in die USA war sie im Jahr 2010 dauerhaft nach Deutschland zurückgekehrt - in ihre Heimatstadt Berlin. 2021 wurde Margot Friedländer 100 Jahre alt - ein Jahrhundertleben. Die beiden renommierten Illustratoren und Graphic-Novelists Reinhard Kleist und Matthias Lehmann haben in Zusammenarbeit mit den Autoren viele Szenen der mündlichen Erzählung Margot Friedländers zeichnerisch, respektvoll und mit Zustimmung der Zeitzeugin umgesetzt und szenisch animiert. Margot Friedländer ist 2025 im Alter von 103 Jahren gestorben.
Hans Georg Calmeyer (1903-1972) war ein deutscher Jurist aus Osnabrück, der während des Zweiten Weltkrieges als "Rassereferent" der nationalsozialistischen Verwaltung in Den Haag über Leben und Tod von Tausenden Menschen entschied. Seine Geschichte steht für einen der komplexesten moralischen Konflikte des 20. Jahrhunderts. Als Beamter einer nationalsozialistischen Verwaltung, die Menschen nach rassistischen Kategorien der NS-Ideologie klassifizierte, akzeptierte er bewusst gefälschte Anträge zu Abstammungsnachweisen. Durch diese Form des stillen Widerstands rettete er nachweislich Tausende niederländischer Juden vor dem Konzentrationslager. Gleichzeitig überließ er andere Menschen der NS-Judenverfolgung. Diese Ambivalenz wirft fundamentale Fragen über Widerstand und Kollaboration auf: Kann man Teil eines verbrecherischen NS-Systems sein und trotzdem moralisch handeln? "Calmeyers Dilemma" bietet keine einfachen Antworten auf komplexe moralische Fragen der NS-Geschichte, sondern lädt ein zur Selbstreflexion: Wie hätte ich während der Judenverfolgung gehandelt? Und wie handele ich heute angesichts von Ungerechtigkeit und Unterdrückung?
Was bestimmt die inneren Kräfte der Erde? Was verbindet Mensch, Tier und Natur miteinander? Wie funktionieren die natürlichen Netzwerke und Kreisläufe, die im stetigen Wandel sind? Fragen, denen der Film nachgeht. Die jährliche Reise der Buckelwale um die halbe Erde und die Wanderungen der Zebras im südlichen Afrika sind nur zwei Beispiele des stetigen Weggangs und der Wiederkehr.