Monogamie - ein lebenslanges Liebesversprechen oder ein überholtes Ideal? Trotz hoher Scheidungsraten und zunehmender Akzeptanz alternativer Beziehungsformen bleibt Monogamie für viele Menschen ein emotionaler Anker. Die Wissenschaft zeigt: Monogame Bindungen haben evolutionäre Wurzeln, sind aber stark geprägt durch gesellschaftliche Normen und kulturelle Zwänge. Studien belegen, dass Beziehungsglück nicht ausschließlich an sexuelle Exklusivität gebunden ist. Und da viele Zwänge weggefallen sind, ist Monogamie ein Beziehungsmodell im Wandel.
Der Raum ist sowas wie der dritte Lehrer, heißt es. Dementsprechend wichtig ist die Architektur. Wissen ist heute schnelllebig und komplex. Lehren heißt nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch Problemlösungskompetenz, Kreativität, Teamarbeit zu unterrichten. In "Das gebaute Versprechen" stellen drei Schulen ihre Lehrmethoden vor. Sie haben Räume, die offen und flexibel sind, die Gemeinschaft und Individualität fördern. Denn: Eine Schule zu bauen heißt auch, die Zukunft zu bauen.
"Twist" ist das Kulturmagazin für relevante Themen unserer Zeit. Jede Woche liegt eine andere europäische Stadt im Fokus: Lokale Kulturschaffende sprechen über große Fragen der Gegenwart und die Beiträge leuchten aus, wie in verschiedenen Kunstdisziplinen dazu gearbeitet und gedacht wird. Eine halbe Stunde voller neuer Perspektiven!
Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt und das erste, das erkannt hat, dass die Vielfalt seiner Landschaften geschützt werden muss, um sie für künftige Generationen zu bewahren. Auch in der dritten Staffel erzählt "Kanadas Nationalparks", wie die Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde dafür Sorge tragen, dass die einzigartige Natur und die Lebensräume der kanadischen Tier- und Pflanzenwelt geschützt werden.
Der Saguenay-St. Lawrence Marine Park schützt über 2.000 Tier- und Pflanzenarten. Darunter auch bedrohte Arten wie den Belugawal und den Blauwal
Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt und das erste, das erkannt hat, dass die Vielfalt seiner Landschaften geschützt werden muss, um sie für künftige Generationen zu bewahren. Auch in der dritten Staffel erzählt "Kanadas Nationalparks", wie die Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde dafür Sorge tragen, dass die einzigartige Natur und die Lebensräume der kanadischen Tier- und Pflanzenwelt geschützt werden.
Die fünfte Folge zeigt den Cape-Breton-Highlands-Nationalpark im Norden der kanadischen Atlantikprovinz Nova Scotia, der sich zwischen dem Sankt-Lorenz-Golf und dem Atlantik erstreckt.
Amélie ist nicht ganz von dieser Welt. Aber das macht nichts, denn Amélie hat ihre eigene, fabelhafte Welt. Amélie liebt die kleinen Dinge, die leisen Töne und die zarten Gesten. Sie hat ein Auge für Details, die jedem anderen entgehen, und einen Blick für magische Momente, die flüchtiger sind als ein Wimpernschlag. Amélie hat den Kopf in den Wolken. Aber dennoch steht sie mit beiden Beinen auf der Erde.
Vielleicht liegt das an den flachen Kieselsteinen, die sie in ihrer Manteltasche sammelt, um sie in freien Minuten übers Wasser hüpfen zu lassen. Vielleicht ist es aber auch ihr Job, der sie in der Realität festhält, denn Amélie arbeitet in einem Café in Montmartre. Eifersüchtige Liebhaber, gescheiterte Genies, tragisch verunglückte Artisten und sehnsuchtskranke Hypochonder bevölkern dieses skurrile kleine Universum. Sie alle tragen schwer an ihrem Schicksal, während Amélie, die bezaubernde Kellnerin mit dem spitzbübischen Lächeln, kleine silberne Tabletts an ihre Tische trägt und ihnen stets ihr großes Herz serviert.
Amélie ist eine Träumerin, aber sie hat einen wachen Blick. Und als sie eines Tages beschließt, als gute Fee in das Leben ihrer Mitmenschen einzugreifen, weiß sie genau, was sie zu tun hat: Sie schickt einen Gartenzwerg auf Weltreise, sie zaubert jahrzehntelang verschollene Liebesbriefe herbei, sie versetzt erwachsene Männer in ihre Kindheit zurück, sie wird Schutz- und Racheengel in einer Person. Alles scheint ihr zu gelingen, aber als sie Nino trifft, den Mann ihrer Träume, weiß sie nicht, wie sie sich selbst zum Glück verhelfen soll. Mit tausend Dingen bezaubert sie Nino aus der Ferne; doch mutig aus dem Schatten ihrer Fantasie zu treten, ist nicht ihre Sache - bis ihr ein guter Geist auf die Sprünge hilft ...
Die temperamentvolle Prinzessin Olympia, Nachwuchs der österreichischen Monarchie und das Enfant Terrible der Familie, soll den Prinzen Ruprecht aus Preußen heiraten. Als sie den amerikanischen Ingenieur Charles Foster kennenlernt, geht ihr der Außenseiter nicht mehr aus dem Sinn ... Glanzvolle Liebeskomödie von Michael Curtiz mit Sophia Loren als Olympia (1960).
Mit John Gavin, Sophia Loren, Maurice Chevalier, Angela Lansbury
Die Künstlerin Paula Modersohn-Becker ist heute weltweit bekannt. Doch zu Lebzeiten irritiert ihre eigenwillige Malerei ihre Zeitgenossen. Radikal bricht sie Tabus und nimmt vorweg, was erst Jahrzehnte später als Vorboten des Expressionismus und der Moderne gefeiert wurde. Für internationale Künstlerinnen sind Modersohn-Beckers berührender Lebensweg und ihr Werk bis heute prägend. Die Dokumentation, die ARTE zu ihrem 150. Geburtstag zeigt, porträtiert eine Künstlerin, die unbeirrbar ihrer Vision gefolgt ist und beleuchtet die bis heute bestehenden Hürden für Frauen in der Kunst.
Komponist: Johannes Brahms, Maurice Ravel
Purer Konzertgenuss mit Johannes Brahms: Beim Rheingau Musik Festival gibt es 2025 einen Brahms-Abend mit herausragender Besetzung: Das Doppelkonzert für Violine und Violoncello interpretieren zwei international beliebte Künstler: Renaud Capuçon und Julia Hagen. Begleitet werden sie von den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jakub Hrusa.
Ein künstlerisches und humorvolles Spiel mit Klischees bietet dieses Magazin. In jeder Folge werden dabei bestimmte Eigenheiten der Franzosen und Deutschen unter die Lupe und auch aufs Korn genommen.
Kaum einer kennt sie, dabei liegen sie vor unserer Haustür - inmitten der Ostsee. Mit ihren etwa 6.700 Inseln sind die Ålandinseln eine der größten Inselgruppen der Welt, aber nur jede hundertste Insel ist bewohnt. Es ist die Region Åland zwischen Schweden und Finnland. Die gegenseitigen Einflüsse und die wechselvolle Geschichte dieser Grenzregion sind im wahrsten Sinne kulinarisch zu schmecken.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Lorenzo Ucañan ist einer der letzten Schilfbootfischer von Huanchaco, einem Fischerort an der Nordwestküste Perus. Sein Schilfboot, das Caballito, baut er selbst. Doch als Fischer kann er seine Familie nicht mehr ernähren - die Fischerträge sind stark zurückgegangen. Seine Söhne möchten deshalb ihr Geld lieber als Surflehrer verdienen und den Ort zu einem modernen Surfspot entwickeln, der Touristen anzieht und Geld einbringt. Der "Tag des Fischers" steht dieses Jahr deshalb auf der Kippe. Tradition und Moderne - die letzten Schilfbootfischer von Huanchaco möchten nicht untergehen.
Der reiche Sir William McCordle hat Freunde zu einem Jagdwochenende auf dem Land eingeladen. Die zahllosen Bediensteten vor Ort machen sich ein Bild von der illustren, betuchten - und tödlichen - Gesellschaft. Mit diesem beißenden Whodunit (2001) überzeugte Robert Altman einmal mehr, was ihm für die Regie eine Oscarnominierung und einen Golden Globe eingebracht hat.
Mit Maggie Smith, Kristin Scott Thomas, Michael Gambon, Camilla Rutherford, Charles Dance, Geraldine Somerville, Tom Hollander, Gilbert Martin, Jeremy Northam, Bob Balaban, Helen Mirren, Ryan Phillippe, Clive Owen, Stephen Fry
2027: Theo Faron lebt in einer Welt, die zugrunde geht. Seit 2009 ist kein Kind mehr geboren worden, die Menschheit stirbt langsam aus, und eine Reihe von Pandemien und Kriegen haben jede Hoffnung auf Glück und Frieden zerstört. In Theos Heimatland, Großbritannien, sind alle Grenzen geschlossen und jeder Einwanderer wird von der Polizei unerbittlich gejagt, eingesperrt und zurückgeschickt.
Doch es gibt auch Widerstand: in Form einer Rebellengruppe unter der Führung von Julian - Theos Ex-Frau. Nach 20 Jahren taucht sie wieder in Theos Leben auf und bittet ihn gegen Entlohnung um Hilfe. Es geht darum, der jungen Migrantin Kee die notwendigen Papiere zu besorgen, um sie außer Landes in Sicherheit zu bringen.
Theo verfügt über die nötigen Beziehungen und willigt ein, um Julian einen Gefallen zu tun. Doch bald sieht er sich im Mittelpunkt einer Verschwörung: Kee ist schwanger und selbst in ihrem Versteck bei den Rebellen in Lebensgefahr. Mit der früheren Hebamme Miriam unternimmt Theo eine Rettungsaktion. Dabei hofft er auf die Hilfe des "Human Project", einer Geheimorganisation, die sich der Forschung zur Rettung der Menschheit verschrieben hat. Doch bisher konnte die Existenz dieser Organisation nicht bewiesen werden. Gleichzeitig rückt der Geburtstermin immer näher und Theo steht mit seinen zwei Weggefährtinnen allein da, gegen den Rest der Welt ...
Dystopischer Film des Erfolgsregisseurs Alfonso Cuarón, der trotz seines pessimistischen Ausgangspunkts voller überraschender Wendungen ist - mit treffender Ironie.
Mit Clive Owen, Julianne Moore, Chiwetel Ejiofor, Charlie Hunnam, Claire-Hope Ashitey, Pam Ferris, Danny Huston, Peter Mullan, Michael Caine
Bei einem Landgang in Antwerpen verpasst der US-Seemann Philip Gale sein Schiff und wird noch dazu von dem Mädchen, mit dem er die Nacht verbracht hat, bestohlen. All sein Geld ist weg, aber schlimmer noch, sie nimmt auch sein Seefahrtsbuch an sich. Schon bald muss er feststellen, dass man ohne Papiere kein Mensch ist. Der anfangs noch hochmütige junge Mann lernt, dass ihn ohne Papiere kein Schiff an Bord nimmt.
In Rotterdam versucht er, über das amerikanische Konsulat an neue Papiere zu kommen. Da dies jedoch eine langwierige Angelegenheit ist und er glaubt, im Süden leichter ohne Papiere einen Job zu finden, macht er sich auf den Weg nach Marseille. Unterwegs trifft er die schöne Mylène, an die er bei seinem folgenden Abenteuer voller Sehnsucht zurückdenken wird.
In Marseille findet Gale zunächst auch keine Arbeit. Als er schließlich von einem verwahrlosten Seemann angesprochen wird, ist er zunächst skeptisch. Doch als der Kapitän ihm erklärt, sie hätten einen Schiffbruch erlitten und das Schiff sei Richtung Boston unterwegs, seine Heimat, wo er hofft, endlich neue Papiere ausgestellt zu bekommen, willigt er schließlich ein. An Bord erkennt er gleich, dass auf diesem verrotteten Kahn etwas nicht stimmt. Die Arbeit ist hart, Unterkunft und Essen sind schlecht und der Kapitän führt etwas im Schilde ...
Mit Horst Buchholz, Mario Adorf, Helmut Schmid, Elke Sommer, Alf Marholm, Werner Buttler, Dieter von Keil, Panos Papadopulos
Barbie ist ein Phänomen. Es gibt sie in allen Hautfarben, im Rollstuhl - sie steht für Diversität und Inklusion. Keine andere wird so geliebt und gehasst. Im Sommer 2023 kam "Barbie" als Hollywoodkomödie ins Kino. Erfunden von der Geschäftsfrau Ruth Handler, wurde sie 1959 erstmals in New York präsentiert - und ein Kassenschlager. Die erste erwachsene Puppe mit eigener Karriere - ein Vorbild. Heute ist sie mit Millionen Followern auf Instagram auch Influencerin. Die Dokumentation taucht ein in die Welt der Barbie-Content-Kreatorinnen, trifft die mit 18.500 Puppen berühmteste Sammlerin und spricht mit Feministinnen und Fans.
Ihre Lavaströme löschen Leben in einem Wimpernschlag aus, ihre Asche ist Quell außerordentlicher Fruchtbarkeit: Die Gegensätzlichkeit von Vulkanen fasziniert den Menschen seit jeher. Viele Kulturen vermuten in den feuerspeienden Riesen sogar den Sitz ihrer Götter. In der Dokumentationsreihe erkundet der Geologe Arnaud Guérin aktive Vulkane rund um den Globus. Er begegnet Menschen, die am Fuße der brodelnden Erdlungen zu Hause sind und einzigartige Beziehungen zu den Glutriesen geknüpft haben. In dieser Folge besucht Arnaud Neapel, die Stadt, die den Launen von zwei aktiven Vulkanen ausgeliefert ist.
Der Sibirische Tiger ist die größte Raubkatze der Welt. In den Urwäldern im Osten Russlands trägt er als höchstes Glied in der Nahrungskette entscheidend zur Aufrechterhaltung des Ökosystems bei. Das mächtige Raubtier gilt als "Seele der russischen Wildnis" - dabei hätte der Mensch es in den 1940er Jahren fast ausgerottet. Zwar ist der Tigerbestand inzwischen dank strikter Artenschutzmaßnahmen wieder gewachsen, doch nun bedrohen neue Urbanisierungstrends seinen Lebensraum zusehends. Die Dokumentation sucht nach Lösungen für das Zusammenleben mit dem Raubtier und erinnert daran, dass das Schicksal des Sibirischen Tigers in der Hand des Menschen liegt.