ARTE
ARTE Mo. 09.02.
Doku
Diversität und Inklusion gehören auch zur Barbie-Welt. SWR
1959 stellt Mattel die erste Barbie auf der Toy Fair in New York vor. Seitdem ist sie aus den Kinderzimmern rund um die Welt nicht mehr wegzudenken. SWR
Meeresbiologin Antje Boetius ist ein Vorbild für junge Mädchen. Mit einem eigenen Barbie-Unikat wird sie für ihre Karriere geehrt. SWR
Die nigerianische Künstlerin Haneefah Adam postet auf ihrem Instagram-Kanal "Hijarbie" ausschließlich Barbies mit Hijab. Ihr Wunsch ist es, dass sich auch muslimische Frauen mit der Puppenikone identifizieren können. SWR
Lisa McKnight, Vizepräsidentin von Mattel, betont, dass Barbie positive Vorbilder für Mädchen schaffen möchte. SWR
Barbie kam als Ankleidepuppe auf den Markt und ist seitdem über alle Jahrzehnte hinweg immer up to date geblieben. SWR
Barbie ermöglicht Kindern, ihre eigene Erwachsenenwelt zu kreieren. Sie werden zu Regisseurinnen und Regisseuren ihrer individuellen Fantasien. SWR
"Azusa Barbie" ist bekennende Barbie-Influencerin und lässt ihre rund 90.000 Follower auf Instagram an ihrem Leben in pink teilhaben. SWR

Barbie - Die perfekte Frau?

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • D 2023
  • 52'
Dokumentation Barbie ist ein Phänomen. Es gibt sie in allen Hautfarben, im Rollstuhl - sie steht für Diversität und Inklusion. Keine andere wird so geliebt und gehasst. Im Sommer 2023 kam "Barbie" als Hollywoodkomödie ins Kino. Erfunden von der Geschäftsfrau Ruth Handler, wurde sie 1959 erstmals in New York präsentiert - und ein Kassenschlager. Die erste erwachsene Puppe mit eigener Karriere - ein Vorbild. Heute ist sie mit Millionen Followern auf Instagram auch Influencerin. Die Dokumentation taucht ein in die Welt der Barbie-Content-Kreatorinnen, trifft die mit 18.500 Puppen berühmteste Sammlerin und spricht mit Feministinnen und Fans.

Inhalt

Sie war Präsidentin oder Astronautin - lange, bevor die Realität ihr folgte: Barbie. Es gibt sie in allen Hautfarben, im Rollstuhl - Diversität und Inklusion sind längst Teil des Konzepts. Keine andere wird so geliebt und gehasst wie sie. Im Sommer 2023 eroberte "Barbie" als Hollywoodfilm die Kinoleinwand. Die Welt war im Barbie-Fieber, Pink die Modefarbe der Saison. Doch was viele nicht wissen: Barbie ist das Produkt der ehrgeizigen Geschäftsfrau Ruth Handler, einem amerikanischen Einwandererkind mit jüdisch-polnischen Wurzeln. Gemeinsam mit ihrem Mann und einem Geschäftspartner gründete sie das Spielzeugunternehmen Mattel. Auf einer Europareise entdeckte sie die Puppe "Lilli", ein Merchandise-Produkt einer Boulevardzeitung. Handler erkannte sofort das Potenzial: Zum ersten Mal sah sie eine erwachsene Puppe mit eigenem Stil. Zuvor gab es nur Babypuppen, die Mädchen früh auf die Mutterrolle vorbereiten sollten. 1959 wurde Barbie auf der Spielwarenmesse in New York vorgestellt. Bereits im ersten Jahr verkaufte Mattel rund 350.000 Exemplare - das Barbie-Universum war geboren. Das Konzept war schlüssig und wirtschaftlich durchdacht: Barbie wurde zum Sinnbild einer selbstständigen Frau - mit eigenem Haus, Auto und Beruf. Heute ist sie mit Millionen Followern auf Instagram auch Influencerin. Viele erfolgreiche Frauen wurden als Barbie verewigt - darunter die deutsche Meeresbiologin Antje Boetius. Die Dokumentation zeigt: Barbie ist und bleibt ein Phänomen.

Sendungsinfos

Regie: Julia Zinke, Nicola Graef Untertitel, Stereo
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