Die jahrtausendealte Lehre der fünf Elemente beeinflusst noch heute das tägliche Leben der Menschen in China und ist weltweit enorm populär geworden. Die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser gelten als die Grundbausteine für alles im Universum, sie bedingen einander und gehen ineinander über. Das Leben und die Natur sind in stetigem Wandel. Noch nie hat ein Film diese uralte Weltanschauung so umfassend eingefangen. 200 Drehtage am Boden und in der Luft machen den Dokumentarfilm zu einer bildgewaltigen Reise durch alle Jahreszeiten und Klimazonen Chinas.
Stellt euch vor, die Welt wäre plötzlich spiegelverkehrt. Ihr selbst und alles um euch herum wäre seitenvertauscht - links statt rechts und umgekehrt. Klingt völlig absurd? Nicht ganz. Denn für die wichtigsten Moleküle, die das Leben auf der Erde ausmachen, gibt es rein theoretisch einen spiegelverkehrten Zwilling. Mit diesen Spiegelmolekülen könnte man effizientere Arzneimittel herstellen, so die Hoffnung. Was wäre aber, wenn es nicht nur gelänge, lebenswichtige Moleküle zu spiegeln, sondern sogar ganze Lebewesen? Bakterien zum Beispiel. Wie die Welt dann wohl aussähe?
Cheng Chung Au lebt, wie Tausende anderer Menschen in Hong Kong, in einer illegalen Behausung auf einem Hochhausdach. Trotz Rattenplage und Taifungefahren liebt er die Freiheit, die er dort hat. Auch in New York City gab es bis Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Dächern einfache Behausungen für Dienstboten; dann entstanden immer mehr luxuriöse Penthouses, Dachgärten und Rooftop-Bars. Aktivistin Anastasia Cole Plakias betreibt auf einem Fabrik- und Bürogebäude in Brooklyn eine der größten Rooftop-Farmen der USA; sie fordert mehr Grün und mehr Solaranlagen auf den Dächern.
Hoffnung scheint in einer Welt der Polykrisen und Bedrohungen naiv zu sein. Und doch gilt: Wer nicht mehr hoffen kann, hat aufgegeben. In Kunst, Musik, Bildern und Performances wird sie immer häufiger zum Thema. "Twist" fragt warum? Wie denken Künstler und Künstlerinnen über Hoffnung? Wie drücken sie sie aus? Und was lässt sie hoffen?
Im London des 19. Jahrhunderts lernen sich im Internat Brompton der unscheinbare John Watson und der hochbegabte Sherlock Holmes kennen. Die beiden Teenager könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch bahnt sich sofort eine Freundschaft an: Die fiktive Begegnung ist eine Hommage an die Romane von Sir Arthur Conan Doyle, der mit dem Duo Sherlock Holmes und Dr. Watson einen Meilenstein der Kriminalliteratur schuf. Der von Steven Spielberg koproduzierte Film erzählt vom ersten Fall des Genies und seines Partners.
Als der Arztsohn John Watson in die englische Hauptstadt London zieht und die Schule wechseln muss, ist er plötzlich der Neue im Internat Brompton. Hier trifft er den jungen Sherlock Holmes, und zwischen den unterschiedlichen Teenagern ist es Freundschaft auf den ersten Blick: John ist schüchtern, ein bisschen pummelig und unscheinbar, Sherlock hingegen ist Jahrgangsbester im Fechten und das unnahbare Genie unter den Schülern, nie um eine Gelegenheit verlegen, sein Können unter Beweis zu stellen.
Als sich einige rätselhafte Suizide ereignen, ist sich Sherlock sicher, dass etwas nicht stimmt. Gemeinsam mit John Watson beginnt er zu ermitteln. Sie werden tatkräftig von Sherlocks heimlicher Liebe unterstützt, seiner Mitschülerin Elizabeth. Für Sherlock und John ist dieses erste Abenteuer der Beginn einer lebenslangen Freundschaft. Auch wenn John Watson auf manche Waghalsigkeiten seines abenteuerlustigen Freundes gut und gerne verzichten könnte ...
Ein spannungsreicher Film, der einen fiktiven Auftakt für die grandiosen "Sherlock Holmes"-Erzählungen liefert, in denen der Londoner Meisterdetektiv und sein bester Freund und Kollege Dr. Watson gemeinsam auch den mysteriösesten Fall lösen. Die Romane und die zahlreichen filmischen Adaptionen sind nicht zuletzt wegen der Kombination der ungleichen Protagonisten populäre Klassiker geworden, die noch heute die Zuschauer begeistern. Sherlock Holmes' Fälle sind beste Beispiele für die klassische Detektion: Eine Spur führt immer zum Täter.
Mit Nicholas Rowe, Alan Cox, Sophie Ward, Anthony Higgins, Susan Fleetwood, Freddie Jones, Nigel Stock
1880 in Paris fertigte Édouard Manet das Gemälde "Bar in den Folies Bergère" an. Hinter der Kellnerin mit abwesendem Blick glimmen zwei elektrische Lampen und tauchen das Treiben des Nachtclubs in ein rätselhaftes Licht. Von Paris bis nach Tokio, über Shinto-Schreine bis hin zu den nordfranzösischen Bergwerken begibt sich die Dokumentation anhand dieses kleinen Details auf eine fesselnde Spurensuche über die Ursprünge der Elektrizität dank unscheinbarer japanischer Bambusfasern.
Das Stück "L'Orfeo" von Claudio Monteverdi gilt als eine der frühesten Opern: die Geschichte handelt von Orpheus und Eurydike, einem jungen Liebespaar, das vom Schicksal getrennt und dann erneut auf die Probe gestellt wird. Dirigent Nikolaus Harnoncourt bringt die Oper unter der Regie von Jean-Pierre-Ponnelle 1975 zur Aufführung - im Klang so originalgetreu wie möglich, in der Umsetzung mythisch-fantastisch: eine Sensation. Die Verfilmung der Oper folgte im Jahr 1978. Die Sternstunde lässt das Ereignis mit Rolando Villazón Revue passieren.
Ein künstlerisches und humorvolles Spiel mit Klischees bietet dieses Magazin. In jeder Folge werden dabei bestimmte Eigenheiten der Franzosen und Deutschen unter die Lupe und auch aufs Korn genommen.
In Asturien baut Sila Fernández auf ihrem Hof Casa Bartuelo die traditionelle Faba-Bohne an. In der Provinz im Norden Spaniens gilt sie als typische Zutat der regionalen Küche und wird für Eintöpfe verwendet. Gemeinsam mit ihrer Familie probiert Sila neue Gerichte aus, die sich für die Bohne eignen und zeigt, wie eng Landwirtschaft und Kochkunst in Asturien miteinander verbunden sind.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Ein Leben wie vor 300 Jahren - die Amish in den USA. Die religiöse Gemeinschaft hat ihren Ursprung in Europa und ihre ganz eigenen Regeln, wie etwa die Erwachsenentaufe und - je nach Strenge der Gemeinde - die Ablehnung technischen Fortschritts. Sie tragen altmodische Kleidung, Hüte, Hauben und lange Bärte und haben weder Autos, Fernsehen oder Computer. Ihre Siedlungen sind nicht ans Stromnetz angeschlossen, Batterien und Generatoren sind aber erlaubt. Wer den Amish begegnet, taucht in eine vergangene Welt ein.
Mit sieben Oscars prämiertes Westernepos von und mit Kevin Costner: John Dunbar, Offizier der Nordstaaten-Armee, lässt sich um 1865 auf einen der westlichsten Außenposten versetzen. Dort auf sich allein gestellt, schließt er Freundschaft mit den indigenen Sioux, lernt deren Leben und Kultur kennen und wird schließlich in ihren Stamm aufgenommen. Doch die Eroberung des Landes durch die Weißen lässt sich nicht aufhalten.
Mit Kevin Costner, Mary McDonnell, Graham Greene, Rodney A. Grant, Floyd Westerman, Tantoo Cardinal
Eine weite Landschaft. Ein mitreißender Soundtrack. Ein Mann tanzt ums Feuer. Ein Wolf beobachtet ihn. 1990 schauen Millionen Menschen Kevin Costners Regiedebüt "Der mit dem Wolf tanzt". Es ist ein riskantes Projekt - und wird zum Meisterwerk. Einen Western ins Kino zu bringen, gilt zu dieser Zeit als Wagnis: Das Genre ist unpopulär, während Filme wie "Pretty Woman", "Das Schweigen der Lämmer" und "Kevin allein zu Haus" die Charts dominieren. Warum wurde die Geschichte eines einsamen Offiziers dennoch zum Welthit - und wie hat Kevin Costner den Western bis heute geprägt?
Daniel Hope auf der Suche nach dem Hollywood-Sound
D, USA 2023
52'
Geiger Daniel Hope begibt sich gerne auf Spurensuche: Er macht sich auf zu einer Reise in die Vergangenheit und nach Los Angeles - ein weiter Weg von Europa, den viele jüdische Künstler nach der Machtergreifung der Nazis nehmen mussten. Doch für die Entwicklung Hollywoods war diese Zuwanderung von entscheidender Bedeutung: Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold, Franz Waxman und Miklós Rózsa prägten jahrzehntelang die Filmmusik als Kunstform. Bei seinem Roadtrip spielt der international gefeierte Geiger Daniel Hope an legendären Orten große Soundtracks und besucht Filmkomponisten von heute.
Ihr Puppentheater schweißt seit Jahrzehnten die Familie Burchnar zusammen. Als der Vater und Gründer stirbt, kommt der eingespielte kleine Theaterbetrieb ins Trudeln: Während die beiden Töchter am Familienbetrieb festhalten, jagen Sohn Louis und Kollege Pieter eigenen Träumen nach. Feinfühliges Familienporträt von Philippe Garrel. Gewinner des Silbernen Bären 2023 für die beste Regie.
Mit Louis Garrel, Esther Garrel, Damien Mongin, Lena Garrel, Francine Bergé, Aurélien Recoing
In Mailand ist Komikerin und Feministin Giada Biaggi ein Star. In Comacchio jedoch, einem kleinen Ort in der oberitalienischen Provinz, kennt sie niemand. Hier ist die Welt noch klar geordnet, sind die Rollen zwischen Männern und Frauen klar verteilt: Die Männer sind für den Aalfang zuständig, die Frauen für Haushalt und Familie. Giada will eine Comedyshow für die Aalfischer veranstalten und sie für das Thema Feminismus sensibilisieren.
In Mailand ist Komikerin und Feministin Giada Biaggi ein Star. In Comacchio jedoch, einem kleinen Ort in der oberitalienischen Provinz, kennt sie niemand. Hier ist die Welt noch klar geordnet, sind die Rollen zwischen Männern und Frauen klar verteilt: Die Männer sind für den Aalfang zuständig, die Frauen für Haushalt und Familie. Giada will eine Comedyshow für die Aalfischer veranstalten und sie dadurch für das Thema Feminismus sensibilisieren.
Rami Hamze hasst Autos. Sie sind laut und verpesten das Klima, findet er. Der (erfolglose) Filmemacher aus Köln macht sich also auf, die Deutschen von der Energiewende und dem Umstieg aufs Lastenrad zu überzeugen. Und er beginnt damit ausgerechnet in Weissach-Flacht, einer der reichsten Gemeinden Deutschlands, die ihren Wohlstand einer der profitabelsten Automarken der Welt verdankt: Porsche. Der Sportwagenhersteller betreibt hier nämlich ein riesiges Entwicklungszentrum samt Teststrecke. Entsprechend skeptisch begegnen die Weissacher dem hartnäckigen Fahrrad-Fan Rami.
Rami Hamze hasst Autos. Sie sind laut und verpesten das Klima, findet er. Der (erfolglose) Filmemacher aus Köln macht sich also auf, die Deutschen von der Energiewende und dem Umstieg aufs Lastenrad zu überzeugen. Und er beginnt damit ausgerechnet in Weissach-Flacht, einer der reichsten Gemeinden Deutschlands, die ihren Wohlstand einer der profitabelsten Automarken der Welt verdankt: Porsche. Der Sportwagenhersteller betreibt hier nämlich ein riesiges Entwicklungszentrum samt Teststrecke. Entsprechend skeptisch begegnen die Weissacher dem hartnäckigen Fahrrad-Fan Rami.
Ein Mann möchte seine 96-jährige Tante besuchen. Nach der langen Anreise kommt er voller Vorfreude an ihrem Haus an. Doch als ihm die Cousine die Tür öffnet, geht es um die Frage, wie viel Taktgefühl wann angebracht ist ...