In Chamonix am Fuße des Mont Blanc treffen sich Alpinisten, Familien, die Hautevolee und Einheimische. Alles dreht sich um den mit 4.810 Metern höchsten Berg der Alpen. Rund tausend Menschen versuchen jedes Jahr den Aufstieg - zehn davon bezahlen ihn mit dem Leben. Viele von ihnen unterschätzen den als weniger schwierig geltenden Normalweg von der Goûter-Hütte aus.
Die größten Echsen der Welt, die Komodowarane, gibt es nur noch auf drei indonesischen Inseln. Der Nationalpark Komodo ist der letzte Rückzugsort der riesigen Echsen. Der Ranger David Robert Hau hat in seinem Leben mehr Zeit mit den Tieren verbracht als mit seiner Familie. Seit über 30 Jahren ist David Robert Hau Chef-Ranger im Nationalpark Komodo.
Die schottische Nordseeküste ist geprägt von schroffen Felsenklippen, einsamen Inseln und kleinen Hafenstädten. Nördlich des Festlandes liegen die Orkneys. Dieser Archipel aus etwa 70 Inseln ist seit Jahrtausenden bewohnt. An der Küste erzählen Burgruinen die Geschichte Schottlands.
Englands Nordseeküste ist vielfältig und bietet manche Überraschung. Weiße Sandstrände, Klippen und die von Kanälen durchzogenen Norfolk Broads. In Bamburgh, nahe der Grenze zu Schottland, thront "Bamburgh Castle" hoch über einem der schönsten Strände Englands. Ein Paradies für Surfer ...
Die Reise beginnt im Westen Belgiens, wo ein jahrhundertealtes Handwerk lebendig ist: das Krabbenfischen zu Pferd. In den Niederlanden geht es an den Strand von Den Haag, wo Theo Jansen seine bizarren Strandbiester zum Laufen bringt. Weiter östlich in Friesland belebt eine junge Müllerin eine alte Mühle wieder ...
Als Rod Slater zum Generalmanager einer südafrikanischen Goldmine ernannt wird, ahnt er nicht, dass er das Werkzeug einer Börsenspekulation wird. Während er sich auf eine Affäre mit der Frau seines Vorgesetzten einlässt, geht eine riskante Bohrung unter Tage schief und er setzt alles daran, die eingeschlossenen Arbeiter zu retten. Abenteuerthriller von Peter Hunt mit Roger Moore.
Rod Slater wird zum Generalmanager einer Goldmine in Südafrika ernannt. Kaum im Amt, drängt ihn sein Vorgesetzter Manfred Steyner zu einer äußerst riskanten Bohrung. Steyner legt Slater ein gefälschtes Gutachten vor, nach dem sich hinter einer Grünsteinschicht, dem sogenannten Damm, nicht Wasser, sondern Gold befinden soll.
Slater bleibt keine Wahl - wenn er den Job behalten will, muss er mitmachen. Was er nicht ahnt: Steyner ist in eine Börsenspekulation verstrickt und legt es darauf an, dass der Damm durch die Bohrung bricht und die Mine überflutet, so dass eine Verknappung den Goldpreis in die Höhe treibt. Parallel dazu verliebt sich Slater in Terry, Steyners Frau.
Während das Liebespaar einige Tage in einer abgelegenen Jagdhütte verbringt, lässt Steyner die Bohrung heimlich fortsetzen, damit Slater nicht den Sicherheitsmechanismus auslösen kann, den er zum Schutz vor einem Wassereinbruch einbauen ließ. Und so beginnt für Slater ein Wettlauf gegen die Zeit, rechtzeitig zur Mine zurückzukehren und unter Tage das Leben der Arbeiter zu retten, die in den gefluteten Stollen eingeschlossen sind. Steyner, der eine Reise vorgetäuscht hat, beobachtet das Geschehen von einem Hang aus ...
Mit Roger Moore, Susannah York, Tony Beckley, Ray Milland, Bradford Dillman, John Gielgud
Ob über den Aufstand von Landarbeitern in Südafrika, die Situation von Prostituierten in Mexiko oder über die neuen Gastarbeiter in Deutschland ... Das internationale Nachrichtenmagazin berichtet von den Brennpunkten der Welt.
Geopolitik einordnen und die Welt verstehen: Zusammenhänge der Globalisierung einfach erklärt anhand von Karten. In dieser Ausgabe werden die Folgen der Ein-Kind-Politik in China betrachtet und die demografische Entwicklung zu alternden Gesellschaften auf fast allen Kontinenten.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Huthi-Rebellen im Jemen: Terroristen oder Freiheitskämpfer?
D 2025
26'
Der Jemen ist eines der ärmsten Länder der Welt - und ein zentraler Krisenherd im Nahen Osten. Die Miliz der radikal-islamischen Huthis kämpft seit Jahren um die Vorherrschaft im Land. Seit dem Gaza-Krieg 2023 greift die Miliz Handelsschiffe im Roten Meer an. Der Welthandel leidet, die Not der Menschen im Land wächst. Wie könnte eine Lösung für dieses geschundene Land aussehen?
Laut der französischen Entwicklungsagentur könnte das Wirtschaftswachstum Afrikas in den Jahren 2026 und 2027 das von Asien übertreffen. Zwölf Länder dürften Wachstumsraten von über sechs Prozent verzeichnen, darunter mehrere westafrikanische Staaten: Guinea, Benin und die Elfenbeinküste. Fokus auf die Elfenbeinküste, ein Musterbeispiel für das Potenzial Afrikas.
Die jahrtausendealten Überreste der Stadt Byblos im heutigen Libanon gehören zu den faszinierendsten archäologischen Stätten des Nahen Ostens. Die antike Stadt wird seit rund 150 Jahren erforscht. Nun machte ein französisch-libanesisches Forscherteam eine außergewöhnliche Entdeckung: Unter Byblos ruht seit fast 4.000 Jahren eine riesige, intakte Nekropole ...
Die Pyramidenstadt Teotihuacán in Zentralmexiko gilt bis heute als eines der größten Rätsel der Archäologie. Niemand weiß, wer die Herrscher der Stadt waren oder warum sie plötzlich verlassen wurde. Mit der Entdeckung eines unterirdischen Tunnelsystems durch den Archäologen Sergio Gómez ist es nun gelungen, Teile der glanzvollen Vergangenheit der Tempelstadt zu entschlüsseln.
Sie flohen kurz vor einem Vulkanausbruch des Popocatépetl. In ihrer neuen Heimat in Zentralmexiko erbrachten Zehntausende Flüchtlinge eine der größten Bauleistungen der Geschichte: Sie schufen Teotihuacán - ein religiöses Zentrum mit gigantischen Stufenpyramiden und Wohnbezirken für bis zu 200.000 Menschen. Die reiche Vielvölkerstadt wurde zu einer der bedeutendsten Metropolen Mesoamerikas. Und doch ist Teotihuacán ein Ort voller Rätsel: Die Herrscher dieser riesigen Stadt sind unbekannt. Denn anders als die rivalisierenden Maya hinterließen die Teotihuacanos keine schriftlichen Quellen.
Ein spektakulärer Zufallsfund verspricht nun Antworten auf diese Rätsel. Der mexikanische Archäologe Sergio Gómez hat einen geheimnisvollen Tunnel entdeckt, der unter die zentrale Pyramide der Stadt führt. Am Ende des Tunnels könnte ein Kultplatz, womöglich sogar das lang gesuchte Herrschergrab warten. Über 1.800 Jahre war der Tunnel verschlossen gewesen. Mit jedem Meter dringen die Archäologen weiter in die Glaubenswelt der Bewohner Teotihuacáns vor, eine Welt voll bizarr anmutender Opferrituale und märchenhafter Jenseitsvorstellungen.
Fundstücke im Tunnel erzählen die Geschichte eines Volkes, das mit dem Bau der Tempelstadt den Göttern ihre Ehrerbietung erweisen wollte: Sie waren dankbar, dass die Götter gnädig gewesen waren und der Vulkanausbruch des Popocatepetl nicht ihr gesamtes Volk ausgelöscht hatte. Die Kameras sind dabei, wenn die Forscher in eine Kammer unter der Pyramide vorstoßen. Es warten ungeahnte Entdeckungen, die dazu beitragen, Teile des Rätsels der Pyramidenstadt zu lösen.
Nurejew - Ballett von Kirill Serebrennikov und Yuri Possokhov
D, F 2026
120'
"Nurejew" ist das vielfach ausgezeichnete Stück von Yuri Possokhov und Kirill Serebrennikov über einen der besten Balletttänzer des 20. Jahrhunderts: Rudolf Nurejew. Bei der Premiere 2017 am Bolschoi-Theater war es umstritten, später ein Erfolg und 2023 wurde es aus politischen Gründen vom Spielplan genommen. Das Staatsballett Berlin zeigt das Stück erstmals außerhalb Russlands.
Moneyland - Die dunklen Geschäfte der Finanzindustrie
D 2022
90'
"Moneyland" taucht tief ein in die Welt der Banken und beleuchtet die Schattenseiten der internationalen Finanzindustrie. Ehemalige Banker, Whistleblower und Finanzexperten berichten über Finanzskandale, zum Beispiel bei der Deutschen Bank. Ein aufrüttelnder Dokumentarfilm über die dunkle Seite der Finanzindustrie und die Frage nach persönlicher Verantwortung in der Chefetage.
Die Reise des Fotografen Robert Lohmeyer ist eine Pioniertat, die jahrzehntelang das Bild Afrikas prägt und die fotografischen Grundlagen des Rassismus legt. Er fotografiert zwischen 1907 und 1909 die deutschen Kolonien in Afrika - erstmals in Farbe. Er soll auf dem Höhepunkt des Imperialismus die Begeisterung für die fernen Besitzungen anstacheln.
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.