Mit ihren Filmen und ihrer Musik begeistert sie ein Millionenpublikum: Barbra Streisand. Den Durchbruch schaffte sie mit ihrer Oscar-prämierten Rolle in "Funny Girl" und dem Filmsong "Evergreen" aus "A Star Is Born". ARTE widmet der letzten großen "American Songbook"-Diva ein Porträt. Sie war die Königin des Broadway, der Musikindustrie und des New Hollywood - lange vor Popgrößen wie Madonna, Beyoncé und Lady Gaga. Die Dokumentation schildert die Karriere des Weltstars, angefangen bei den frühen Jahren in Hollywood bis hin zu ihrem politischen Engagement für Frauenrechte.
Wer sich urlaubsreif fühlt, der braucht Erholung. Erstaunlicherweise kann die Wissenschaft jedoch nicht genau sagen, was passiert, wenn wir uns erholen. Und die Erholungsforschung ist unsicher, ob, wie und warum gerade Urlaub zur Erholung führt. Urlaub ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit - wie kann es also sein, dass da solche Unsicherheit herrscht?
Von dem deutschen Architekten Henrik Schmal 1896 in Budapest als Varieté Theater erbaut, ist das Nationale Filmtheater Uránia bis heute ein architektonisches Wahrzeichen der Donaumetropole. "Europas große Filmpaläste" zeigt die Fassade, die Foyers und den großen Saal im Stil der maurischen Architektur, die dieses Kino zu einer Stilikone des späten 19. Jahrhunderts machten.
Frankreich, 1701: Ludwig XIV. liebt es, Ehen zu stiften. So soll eine seiner Nichten an Herzog Philippe verheiratet werden. Doch dieser ist schon mit Isabelle verheiratet - heimlich, weil ihr Vater mit dem Geschlecht Philippes verfeindet ist. - Ganz auf Jean Marais in der Titelrolle zugeschnitten, fasziniert der César- und Bambi-Preisträger als Abenteurer und charmanter Edelmann.
Anfang des 18. Jahrhunderts will Prinz Philippe de Gonzague seinen Cousin Philippe de Nevers und dessen einjährige Tochter töten lassen. Auf diese Weise möchte er an das Geld und die attraktive Frau des Cousins - Isabelle de Caylus - herankommen und als dessen gesetzlicher Erbe zum mächtigsten Edelmann des Landes nach dem König aufsteigen.
Trotz einiger Hindernisse gelingt der schändliche Plan und Prinz Philippe nimmt Isabelle zur Frau. Jedoch konnte der getötete Cousin seine kleine Tochter Aurore noch rechtzeitig in die Obhut des Edelmanns Henri de Lagardère und dessen Dieners Passepoil geben. Auf der Flucht vor den mörderischen Häschern landen die drei in Spanien, wo Aurore unter der liebevollen Fürsorge der beiden Männer aufwächst.
Erst als Aurore zu einer jungen Frau herangewachsen ist, kehren die Flüchtigen wieder nach Paris zurück. Denn Gonzague hat einen Familienrat einberufen, der Aurore durch gekaufte Zeugen für tot erklären lassen soll. Unter Mithilfe Lagardères wird ein Plan auf die Beine gestellt, der Philippe de Gonzague schlecht bekommen soll. Denn seine mörderische Tat ist noch ungesühnt ...
Mit Jean Marais, Bourvil, Jean Le Poulain, François Chaumette, Paul Cambo, Sabina Selman, Hubert Noël
Das Italien der Renaissance scheute sich nicht vor nackten Körpern. Davon zeugt Michelangelos monumentaler "David", 1504 auf der Piazza della Signoria in Florenz aufgestellt. Doch fast 40 Jahre später lösten die Aktdarstellungen im Fresko "Das Jüngste Gericht" in der Sixtinischen Kapelle heftige Kontroversen aus und führten zur ersten großen Zensur durch die katholische Kirche.
In den prächtigen Räumlichkeiten der Galleria Borghese in Rom lässt John Eliot Gardiner mit seinem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists die Musik von Claudio Monteverdi und die Malerei von Michelangelo Merisi da Caravaggio aufeinandertreffen. Die Begegnung zweier Werke, deren Urheber ihre Disziplinen revolutionierten.
Ein künstlerisches und humorvolles Spiel mit Klischees bietet dieses Magazin. In jeder Folge werden dabei bestimmte Eigenheiten der Franzosen und Deutschen unter die Lupe und auch aufs Korn genommen.
Alte, regionale Tierrassen - für Bauern aus dem Nördlichen Baskenland, wie Bettan Pribat und Bastien Garat, sind sie die Zukunft. Sie verarbeiten das Fleisch der Tiere zu Schinken, Würsten und Fleischkonserven. Auf den Tisch kommen Gemüsetarte, Piperade mit Ei und Speck, Apfel-Blutwurst-Crumble, marinierte Ziege und Cheesecake aus Schafsmilch.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Eingebettet in die rätselhafte Welt des alten Ägypten findet sich eine jahrhundertealte muslimische Tradition: der Tanz der Sufis. "Dhikr" nennt sich der Ritus, mit dem sich die muslimischen Mystiker auf der Suche nach dem Einssein mit Gott in Ekstase versetzen. Der Film gewährt einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen am Nil und in die Familie eines Sufi-Musikers, erzählt von den Träumen und Lebensentwürfen vor allem der Frauen, die vor dem sufisch-liberalen Hintergrund neue, selbstbestimmte Wege beschreiten können.
Im Jahr 1964 verschwinden im US-Bundesstaat Mississippi drei junge Bürgerrechtler - offenbar ermordet von Anhängern des rassistischen Ku-Klux-Klans. Zwei FBI-Agenten werden auf den Fall angesetzt. Sie stoßen in ein gefährliches Wespennest aus Hass, Korruption, Rassismus und Gewalt. - Packender Politthriller (1988) von Alan Parker mit Gene Hackman und Willem Dafoe.
Mit Gene Hackman, Willem Dafoe, Frances McDormand, Brad Dourif, Gailard Sartain, Stephen Tobolowsky, Michael Rooker
Sidney Poitier - Der Mann, der Hollywood veränderte
D 2022
52'
"Mit 22 Jahren bin ich nach Hollywood gekommen, um eine Reise anzutreten, die unmöglich erschien." Das waren die Worte Sidney Poitiers im Jahr 1964, als er als erster schwarzer Schauspieler den Oscar in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" gewann. "Sidney Poitier - Der Mann, der Hollywood veränderte" ist das Porträt eines Schauspielers, der sich gegen alle Widerstände künstlerisch und politisch engagierte. Das sehr persönliche Porträt einer Legende, die am 6. Januar 2022 im Alter von 94 Jahren in Los Angeles verstarb.
"Das beste Orchester der Welt", so hat das renommierte britische "Gramophone-Magazin" das Royal Concertgebouw Orchestra nach einer Kritiker-Umfrage im Jahr 2008 geadelt. Was macht das Orchester so besonders? Wieso gehört es zur absoluten Weltspitze? Welchen Einfluss haben die Stadt Amsterdam und der gleichnamige Saal auf das Concertgebouw Orchestra?
Bruno Monsaingeons Entdeckung heißt Klaus Mäkelä. Im Austausch mit dem berühmten Musikdokumentarfilmer gewährt der junge, aufstrebende Dirigent vielversprechende Einblicke in seine künstlerische Welt. Der Regisseur stellt einen Künstler vor, der noch am Anfang seiner Karriere steht, aber bereits erahnen lässt, dass er das 21. Jahrhundert nachhaltig prägen wird. Im September 2027 wird Klaus Mäkelä die Leitung des Royal Concertgebouw Orchestra übernehmen.
Die Geschichte des gealterten Filmregisseurs Salvador Mallo durch die verschiedenen Etappen seines Lebens, von seiner Kindheit in einem kleinen Dorf in den 1960er Jahren bis zu einer Existenzkrise in der Gegenwart. - In seinem 2019 erschienenen Film vermischt Filmemacher Pedro Almodóvar Autobiografisches und Fiktion.
Der spanische Regisseur Salvador Mallo hat seine besten Tage hinter sich. Er ist fast 60 Jahre alt, wird von verschiedenen Schmerzen geplagt, zeigt sich nicht gern in der Öffentlichkeit und hat noch mit dem Tod seiner Mutter zu kämpfen. Während Salvador in den 1980er Jahren als unkonventioneller Filmkünstler große Erfolge feierte, steckt er mittlerweile in einer schweren Existenzkrise.
Als Salvador zur Vorführung der digital restaurierten Fassung seines Erfolgsfilms "Sabor" eingeladen wird, muss er sich seiner Vergangenheit stellen und versucht, die Fragmente seines Lebens wieder zusammenzusetzen: Salvador versöhnt sich mit Alberto Crespo, dem Hauptdarsteller von "Sabor", mit dem er sich vor mehr als 30 Jahren bei den Dreharbeiten zerstritten hatte. Er begegnet seinem früheren Liebhaber Federico, der damals drogenabhängig war und nun ein heterosexuelles Familienleben führt. Und er erinnert sich an die Zeiten zurück, in denen er sich um seine erkrankte Mutter kümmerte.
Ohne großen Pomp und mit leiser Melancholie wird Salvadors Leben in drei Phasen gezeigt - die idyllischen Erinnerungen an seine Kindheit in einem kleinen Dorf, die hoffnungsvollen Zeiten nach dem Ende der Diktatur sowie die Gegenwart und der Beginn seiner Lebenskrise.
Der autobiografisch geprägte Film konzentriert sich auf die alltäglichen Tragödien: den unaufhaltbaren Lauf der Zeit, das Älterwerden und den Tod. Unterstützt durch die poetischen Bilder des Kameramanns José Luis Alcaine, gibt sich Banderas als Salvador Mallo zart und verletzlich wie selten zuvor.
Mit Antonio Banderas, Penélope Cruz, Asier Etxeandia, Leonardo Sbaraglia, Nora Navas, Julieta Serrano, César Vicente, Asier Flores
Constantin Brâncu?i (1876-1957) gilt als Erfinder der modernen Bildhauerei. Er erfand die Sprache des plastischen Gestaltens neu und bereitete den Weg zur dreidimensionalen Abstraktion. Sein Atelier war ein Kunstwerk für sich, das seine Zeitgenossen faszinierte und wohl am besten seine Suche nach der "Essenz der Dinge" versinnbildlicht. In Kooperation mit dem Centre Pompidou in Paris zeigt die Neue Nationalgalerie in Berlin ab 20. März 2026 die erste Werkschau des Ausnahmekünstlers seit über 50 Jahren in Deutschland.
Von der Karibik bis zum ewigen Eis: Mit rund 7.500 Kilometern sind die Anden das längste Gebirge der Welt. Es verläuft von den Tropen bis weit in die sogenannten Außertropen. In fünf Folgen entdeckt die Dokumentationsreihe diese unbeschreiblich vielfältige Welt: unberührte Natur, spannende Menschen und eine faszinierende Tierwelt; alte Kulturen, Bräuche und Mythen sowie moderne Lebenswelten der Stadt. Die Inkastadt Machu Picchu hoch in den Anden, brodelnde Vulkane, eisbedeckte Bergriesen: So überwältigend ist in Peru die Natur, dass die Berge immer noch als Gottheiten verehrt werden.
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.