ARTE
ARTE So. 24.05.
Doku
Barbra Streisand mit ihrem Sohn Jason Gould ARTE France
Barbra Streisand ist eine Ikone, die ihre künstlerischen Nachfolgerinnen maßgeblich beeinflusst hat und sich bis heute für die Rechte von Frauen und Homosexuellen einsetzt. ARTE France
Mit ihrer Mezzosopran-Stimme und ihrem Aussehen, das nicht den gängigen Schönheitsidealen entspricht, schreibt sie ein ganz eigenes Kapitel in der Unterhaltungsgeschichte. ARTE France

Barbra Streisand - Geburt einer Diva

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

1942-1984

  • F 2015
  • 58'
Musikerinnenporträt Mit ihren Filmen und ihrer Musik begeistert sie ein Millionenpublikum: Barbra Streisand. Den Durchbruch schaffte sie mit ihrer Oscar-prämierten Rolle in "Funny Girl" und dem Filmsong "Evergreen" aus "A Star Is Born". ARTE widmet der letzten großen "American Songbook"-Diva ein Porträt. Sie war die Königin des Broadway, der Musikindustrie und des New Hollywood - lange vor Popgrößen wie Madonna, Beyoncé und Lady Gaga. Die Dokumentation schildert die Karriere des Weltstars, angefangen bei den frühen Jahren in Hollywood bis hin zu ihrem politischen Engagement für Frauenrechte.

Inhalt

Sie ist die Königin der Musikindustrie, des Broadways und des New Hollywood: Barbra Streisand. Die letzte große "American Songbook"-Diva hat viele Künstlerinnen nach ihr, wie Madonna, Beyoncé oder Lady Gaga, geprägt. Als perfektionistisches Multitalent steht sie in der Tradition der singenden, tanzenden und schauspielenden Hollywoodstars. Barbara Joan Streisand kommt am 24. April 1942 in New York zur Welt. Ihr Vater, ein jüdischer Lehrer, stirbt 15 Monate nach ihrer Geburt. Nachdem sie versucht hat, als Sängerin in New Yorker Nachtclubs Fuß zu fassen, bekommt sie mit 19 ihre erste Rolle im Broadway-Musical "I Can Get It for You Wholesale". Mit 21 veröffentlicht sie ihr erstes Studioalbum - "The Barbra Streisand Album". Auch im Filmgeschäft kann sie beispiellose Erfolge feiern: Filmmusicals wie "Hello, Dolly!", Screwball-Komödien wie "Is' was, Doc?" und Dramen wie "So wie wir waren" werden dank ihr zu großen Publikumserfolgen. Mit eigenen Regiearbeiten wie "Yentl" und "Der Herr der Gezeiten" etabliert sich Streisand als Regisseurin auch hinter der Kamera. Mit ihrer Mezzosopranstimme und ihrem Aussehen, das nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, schreibt sie ein ganz eigenes Kapitel in der Unterhaltungsgeschichte. Die Dokumentation verfolgt ihren Lebensweg bis zum Höhepunkt ihrer Karriere in den 1980er Jahren, als Barbra Streisand zum ersten weiblichen Megastar wird. Sie beleuchtet den Werdegang einer Ikone, die sich bis heute für die Rechte von Frauen und Homosexuellen einsetzt.

Hintergrund

Streisand verkörpert eine neue Art von Attraktivität und vor allem ein neues Bild des weiblichen Stars: frei, unangepasst und stark. Damit ebnet sie den Weg für die Künstlerinnen der Girl-Power-Bewegung. Barbra Streisand gehört heute längst zu den etablierten Größen des amerikanischen Showbusiness: Als sie ein junges Mädchen war, meinten ihre Mutter und ihr Stiefvater, sie sei nicht hübsch genug für die Bühne. Doch sie ließ sich nicht beirren und setzte sich auch später in einer Männerdomäne durch. Ihre Großmutter nannte sie wegen ihres Dickkopfs schon als Kind "farbrent", was auf Jiddisch so viel wie "brennend" bedeutet. Die Bilanz: mehr als 60 Alben, 20 Filme als Schauspielerin, drei Spielfilme als Regisseurin und unzählige Shows in der ganzen Welt.

Sendungsinfos

Regie: Nicolas Maupied Untertitel, Stereo
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