Kastiliens Kämpfer: Ritterspiele an der Burg Belmonte
D 2021
52'
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.
(1): Japan: Die Haikus von Matsuo Basho
(2): Glasgow: Von Schiffen und Arbeitern
(3): Gran Canaria: Béatrices Getreidepüree
(4): Frankreich: Ein Arzt, der aufs Herz hört
(1): Kalifornien: Unterwegs mit Jack Kerouac
(2): Cevennen: Zufluchtsort der Dunklen Biene
(3): Costa Rica: Sherbelins Fisch mit Kraut und Kokosmilch
(4): Japan: Fake Food zum Anbeißen
Italien, 1978: Das gesamte Leben im süditalienischen Apulien scheint in der brütenden Hitze des Sommers fast stillzustehen. In einem kleinen Dorf, dessen wenige Häuser wie verloren zwischen endlosen Weizenfeldern liegen, lebt der neunjährige Michele mit seinen Eltern und seiner Schwester Maria. Während die Erwachsenen vergeblich versuchen, der Hitze zu entgehen, durchstöbern Michele und seine Freunde die Gegend nach Abwechslung und Abenteuern.
Auf einem dieser Streifzüge entdeckt der Junge beim Spielen in der Nähe eines verlassenen Gutshauses ein tiefes Loch im Erdboden. Neugierig inspiziert Michele die geheimnisvolle Grube - und macht in der Dunkelheit plötzlich eine gespenstische Gestalt aus. Voller Entsetzen ergreift er die Flucht. Doch die bizarre Begegnung lässt ihm keine Ruhe. Vorsichtig schleicht er sich zu dem Loch zurück und erkennt: Ein Junge wird wie ein Tier in der dunklen Grube gefangen gehalten.
Die Finsternis, die Isolation und die Angst haben den Jungen zermürbt; er kann sich kaum mehr klar ausdrücken und ist überzeugt davon, bereits tot zu sein. Michele, der den verwilderten Filippo fortan mit Nahrung versorgt, traut sich nicht, mit seinen Eltern oder seinen Freunden über seine unheimliche Entdeckung zu sprechen. Schließlich kommt er dahinter, dass Männer aus seinem Dorf, darunter auch sein Vater Pino, hinter der ebenso grausamen wie mysteriösen Tat stecken. Fest entschlossen, dem Jungen zu helfen, startet Michele eine gefährliche Rettungsaktion.
Mit Giuseppe Cristiano, Aitana Sánchez-Gijón, Dino Abbrescia, Giorgio Careccia, Mattia Di Pierro, Adriana Conserva, Fabio Tetta, Giulia Matturo, Stefano Biase
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Piero ist ein ehrgeiziger Börsenmakler, Vittoria eine frisch getrennte Frau. Die beiden treffen sich mitten in Rom und fühlen sich zueinander hingezogen. In ihrem jeweiligen Leben ziellos und ohne Partner, haben beide ein Bedürfnis nach Sicherheit und Nähe. Werden sie zusammenfinden? - Michelangelo Antonionis Film wurde in Cannes 1962 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.
Vittoria lebt in Rom und arbeitet als Übersetzerin. Nach einer Nacht voller Streit beendet sie die langjährige Ehe mit ihrem Mann Riccardo. Als Vittoria ihre Mutter besuchen möchte, eine Spekulantin an der Börse, trifft sie auf Piero. Piero, ein ehrgeiziger und erfolgreicher Börsenmakler, ist ledig und findet Gefallen an der gut aussehenden Vittoria. Beide vereint das Gefühl der Ziellosigkeit und ein Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit.
Zunächst scheint der Zufall es gut mit ihnen gemeint zu haben. Vittoria und Piero verabreden sich von nun an regelmäßig, doch trotz gegenseitiger Anziehung scheint ein wichtiges Element zu fehlen, das ihre Beziehung vorantreibt. Vittoria wendet sich immer wieder enttäuscht ab, sobald Piero versucht, ihr näherzukommen. Piero seinerseits gelingt es nicht, wahres Interesse für Vittoria zu entwickeln, zu sehr treibt ihn seine größte Sorge um: Geld, Anlagen und Aktien. Doch Piero möchte Vittoria nicht so schnell aufgeben und wirbt hartnäckig um ihre Liebe. Mit der Zeit gibt Vittoria nach und lässt ihn mehr in ihr Leben. Trotz aller Bemühungen läuft die Liebesbeziehung Gefahr, zu scheitern ...
"Liebe 1962" ist der letzte Teil einer Trilogie des italienischen Regisseurs Michelangelo Antonioni zum Thema innerer Entfremdung und Zerrissenheit mit seiner Partnerin Monica Vitti in einer Hauptrolle - nach "Die mit der Liebe spielen" (1960) und "Die Nacht" (1961). Alle drei Werke sind in einer privilegierten Gesellschaftsschicht angesiedelt.
Mit Monica Vitti, Alain Delon, Francisco Rabal, Louis Seigner, Lilla Brignone
Monica Vitti war eine der prägendsten und vielseitigsten Schauspielerinnen Italiens. In dieser Dokumentation kommt sie selbst zu Wort und erzählt, wie sie als brillante Interpretin der düsteren Gesellschaftskritik des Meisterregisseurs Michelangelo Antonioni berühmt wurde - und wie sie später die einzige Protagonistin in den besten Filmen der "Commedia all' italiana" wurde.
Bernardo Bertolucci (1941-2018) zählt zu den einflussreichsten Regisseuren des Weltkinos. Seine Filme sind Meisterwerke visueller Opulenz und emotionaler Tiefe, die intime Geschichten mit großen historischen Themen verweben. Sein mit neun Oscars ausgezeichneter Film "Der letzte Kaiser" gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Das Porträt erzählt den Werdegang des Visionärs.
Als "schönsten Jungen der Welt" präsentierte ihn vor mehr als 50 Jahren Luchino Visconti bei der Premiere seines Films "Tod in Venedig": Björn Andrésen wird in der Rolle des Todesengels Tadzio über Nacht zum Weltstar - und sein Leben zur Tragödie. Ein persönlicher Blick auf Erinnerungen, die Kinogeschichte schrieben, und den Versuch, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Berlin, 1931: In politisch unsicheren Zeiten geht der junge Werbetexter Jakob Fabian tagsüber seiner Arbeit nach und erkundet nachts Unterweltkneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Als distanzierter Beobachter hat er jede Hoffnung auf Moral und Anstand aufgegeben, doch als er sich in die selbstbewusste Cornelia Battenberg verliebt, beginnt Fabian, wieder an das Gute zu glauben.
Mit Tom Schilling, Saskia Rosendahl, Albrecht Schuch, Meret Becker, Aljoscha Stadelmann
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Samira erleidet eine Fehlgeburt. Doch anstatt sich auszuruhen, stürzt sie sich sofort wieder in die Arbeit. Dort lernt sie den kleinen Bas und seine Eltern kennen, die sich direkt nach dem Attentat getrennt haben. Sie besucht ihren Kollegen Peter, der bei dem Anschlag ein Bein verloren hat. Wie könnte man ihm eine Freude machen? Kollegin Blanche gibt nicht eher Ruhe, bis sie seine Uhr wiederfindet, ein liebgewonnenes Erbstück. Dabei merkt sie, wie wichtig Samiras Arbeit ist, und will sie zukünftig besser unterstützen.
Mit Lara Chedraoui, Jeroen Van der Ven, Mattias Van de Vijver, Isabelle van Hecke, Elias Vandenbroucke, Thierry Hellin, Elena Sanchez, Lukas De Wolf, Marieke Dilles, Oscar Van Rompay, Mieke De Groote, Rocco De Blust
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.