41.000 Amerikaner haben ihren festen Wohnsitz nach Spanien verlegt. Die Zahl der Visumsanträge ist seit Trumps erster Amtszeit um 70 Prozent gestiegen. Nicht nur wohlhabende US-Bürger, auch Mittelklassefamilien und alleinerziehende Mütter suchen in Spanien nach einem besseren Leben. Der Grund für ihre Auswanderung ist bei den meisten gleich: Nichts wie weg aus Trumps Amerika!
Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Kopenhagen: Eckersbergs akribische Pinselstriche / Île de Groix: Im Königreich der schwarzen Bienen / Albanien: Adelinas Lamm mit Joghurtsoße / USA: Attraktion mit Widerspruch
Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Kuala Lumpur: Mord im urbanen Dschungel / Türkei: Der himmlische Sound der Ney / El Salvador: Julis frittierter Fisch / Kanada: Schwarze Pioniere
Im Pariser Stadtteil Pigalle wird ein Amerikaner aus einem vorbeifahrenden Wagen erschossen. Kommissar Maigrets Kollege, Inspektor Lognon, wird Zeuge des Verbrechens. Er alarmiert die Polizei, doch als diese eintrifft, ist die Leiche verschwunden. Für Maigret beginnt ein rätselhafter Fall. Die Spuren führen ihn tief in das Milieu amerikanischer Gangster, die sich in Paris ein neues Machtzentrum aufbauen wollen. Trotz des Drucks amerikanischer Diplomaten und Ermittlungsbehörden verfolgt Maigret unbeirrt seinen Plan. Plötzlich wird Lognon entführt ...
Mit "Kommissar Maigret sieht rot" inszenierte Gilles Grangier einen Kriminalfilm, der klassische Ermittlungsarbeit mit dem Film-noir-Flair des Paris der 1960er Jahre verbindet. Jean Gabin spielt den berühmten Kommissar mit ruhiger Autorität und feinem Gespür für die Menschen hinter dem Verbrechen.
Der Krimi ist Jean Gabins dritte und letzte Verkörperung des legendären Kommissars Jules Maigret. Die Verfilmung basiert auf Georges Simenons Roman "Maigret, Lognon und die Gangster" aus dem Jahr 1951. Regisseur Gilles Grangier drehte an Originalschauplätzen in Paris und setzte mit Michel Legrands Musik auf einen nüchternen, spannungsvollen Stil, der den Maigret-Filmen bis heute ihren besonderen Charakter verleiht.
Mit Jean Gabin, Françoise Fabian, Paul Frankeur, Michel Constantin, Roland Armontel, Paul Carpenter, Guy Decomble
Der fast einen Kilometer lange Hamburger Isemarkt ist einer der bedeutendsten Märkte, die die Stadt zu bieten hat. Unter dem Hochbahnviadukt zwischen zwei U-Bahn-Stationen sammeln sich 200 Stände mit Obst, Brot, Gemüse, Fisch, Backwaren und vielem mehr. Die meisten der Händler sind selbst Landwirte. Die Freie und Hansestadt Hamburg ist eine kulinarische Drehscheibe ...
Vielfalt und Reichtum Sloweniens sind auf dem Zentralmarkt von Ljubljana perfekt vertreten. Zwei offene Plätze beherbergen die Stände mit frischem Obst und Gemüse, während auf der Uferpromenade der Fischmarkt von der nahen Adriaküste zu finden ist. Im Untergeschoss eines alten Seminargebäudes reihen sich Bäckereien an Stände mit Käse- und Fleischspezialitäten.
Was Europa bewegt
Nah dran, authentisch, echt - der Mensch im Mittelpunkt. In 30 Minuten taucht "Re:" in Lebenswelten ein und macht Europas Vielfalt erlebbar. Von montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.
Henrietta Lacks stirbt 1951 in Baltimore an Gebärmutterhalskrebs. Doch ein Teil ihrer Zellen lebt weiter. Bis heute werden sie in Laboren auf der ganzen Welt vermehrt - und öffnen Forschenden den Blick in einen Kosmos, der in uns allen steckt: die Zelle, kleinste Einheit des Lebens.
"Woher kommt die Energie des Lebens?" zeigt Forschung an den Grenzen des Machbaren: Können wir das Altern verlangsamen, Schweineorgane für Transplantationen nutzbar machen oder Zellen so umprogrammieren, dass aus Hautzellen Eizellen entstehen? Was lange wie Science-Fiction klang, wird heute in Laboren erforscht und könnte die Medizin grundlegend verändern.
Vier Menschen, vier Schicksalsschläge. Der Verlust von Gliedmaßen oder Körperteilen hat nicht nur ihre körperliche Beweglichkeit eingeschränkt, sondern auch ihr Selbstwertgefühl auf eine harte Probe gestellt. Können Hightech-Prothesen da helfen? Der Film begleitet die Betroffenen und zeigt, wie moderne Technik ihr Leben und ihre Psyche verändert.
Madrid, 1981: Putschisten feuern Schüsse im spanischen Parlament ab. Wie konnte es dazu kommen? Einer der Hauptakteure im Vorfeld war Adolfo Suárez. Mit Charisma und Geschick stieg er nach Francos Tod zum ersten demokratisch gewählten Ministerpräsidenten auf. Doch er regiert auf einem Pulverfass - ein einziger falscher Schritt, und die junge Demokratie Spaniens gerät ins Wanken.
Mit Álvaro Morte, Eduard Fernández, Manolo Solo, Miki Esparbé, David Lorente
Putschversuch, 1981 in Madrid: Einer der drei Männer, die im Parlament aufrecht bleiben, als die Schüsse fallen, ist der Kommunistenführer Santiago Carrillo. Nach Francos Tod war er nach jahrelangem Exil mit nur einem Ziel nach Spanien zurückgekehrt: die Legalisierung der kommunistischen Partei. Doch der Preis dafür macht ihn in den Augen seiner eigenen Leute zum Verräter ...
Mit Álvaro Morte, Eduard Fernández, Manolo Solo, Miki Esparbé, Pedro Casablanc
Als Teile des Militärs 1981 in Madrid das Parlament stürmen, richtet sich ihre Wut auch gegen General Mellado. Einst selbst franquistischer Putschist, holte ihn Ministerpräsident Suárez in die Regierung, um das Militär auf Demokratiekurs zu bringen. Doch als die Stimmung im Land kippt, verliert er zusehends den Respekt seiner Kameraden - und wird im eigenen Lager zum Feind.
Mit Álvaro Morte, Eduard Fernández, Manolo Solo, Miki Esparbé
Madrid, 1981: Statt als Helden in die Geschichte einzugehen, werden die Putschisten Alfonso Armada, Milans del Bosch und Antonio Tejero nach dem gescheiterten Staatsstreich als Verräter angeklagt. Vor dem Militärgericht offenbart sich Stück für Stück die Verschwörung hinter dem Coup - ein Geflecht aus verletzter Ehre und Rache, das Spaniens Demokratie fast zerstört hätte.
Mit Álvaro Morte, Eduard Fernández, Manolo Solo, Miki Esparbé, Juanma Navas, Óscar de la Fuente, David Lorente
Je mehr Emily über ihren Ehemann herausfindet, desto mehr Ungereimtheiten tun sich auf. Ihr wird klar, dass sie fast gar nichts über seine Vergangenheit weiß. - Eine schonungslose Ergründung alter Traumata. Mini-Dramaserie von Alain Gsponer aus dem Jahr 2023
Mit Stefanie Reinsperger, Morgane Ferru, Merlin Rose, Sarah Mahita, Götz Schubert, Juliane Köhler, Aram Arami, Lara Chedraoui, Carl Anton Koch, Leon Seidel
Warum brach die Serie "In Therapie" auf ARTE alle Zuschauerrekorde? Spiegelt sie eine gesellschaftliche Realität wider? Zwischen persönlicher Suche und kollektiven Traumata beleuchtet diese einfühlsame Dokumentation das wechselseitige Verhältnis zwischen Fiktion und Wirklichkeit.
Bild ist Sprache: die vorherrschende Sprache unserer Welt. Bilder sind mächtig und allgegenwärtig. Wir alle sind tagtäglich einer Flut von Bildern ausgesetzt, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen. Was wir sehen, kann schockieren oder bewegen. Aber verstehen wir immer auf den ersten Blick, was wir sehen? Sonia Devillers ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe.
"28 Minuten" ist das Polit-Magazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe. Montags bis donnerstags moderiert von Élisabeth Quin, freitags und samstags von Renaud Dély.