Mühevolle Aufstiege, schwierige Bepflanzungen: Beim Gedanken an einen Hanggarten haben viele Menschen gemischte Gefühle. Vollkommen zu Unrecht, wie Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner in einer neuen Folge von "GartenKULT" zeigen. Denn es gibt vielfältige Möglichkeiten, solch einen Garten zu gestalten. Sie veranschaulichen wie man Treppen, Terrassierungen und Bepflanzungen im starken Gefälle anlegt - und haben natürlich wieder zahlreiche praktische Tipps und Tricks parat.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Die Störche besiedeln wieder ihre Neste, Schneeglöcken sprießen aus dem Boden, den Pullover kann man wieder zu Hause lassen - untrügliche Anzeichen, dass der Frühling zurück gekehrt ist. Insbesondere auf dem Land wissen es die Menschen zu schätzen, dass die Heizsaison zu Ende geht - wenngleich natürlich jetzt wieder die arbeitsreiche Zeit in der Landwirtschaft beginnt. Werner Huemer und Wolfgang Scherz zeigen, wie die Österreicherinnen und Österreicher die wärmere Jahreszeit begehen - Impressionen aus aufblühenden Gegenden.
Bastler und kreative Köpfe lieben den Garten als Spielwiese unerschöpflicher Fantasie. Geschickte Hände und findiger Geist machen aus ein paar alten Holzplatten oder verrosteten Eisenringen sehr nützliche Sachen, die schön wie Kunstwerke sind. Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner haben in einer neuen Folge von "GartenKULT" pfiffige Tipps und Tricks gesammelt, die nicht viel Geld kosten, aber umso mehr Staunen hervorrufen.
Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen. Mit ihren metallisch schillernden Farben und einzigartigen Flugkünsten sind sie wahre Juwele der Lüfte: Dieser Film präsentiert Libellen, wie man sie noch nie gesehen hat. Faszinierende Makroaufnahmen führen in die Welt dieser Insekten, die schon zu Zeiten der Dinosaurier auf der Erde lebten. Spektakuläre Superzeitlupen und aufwändige Computeranimationen verraten erstmals, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarve, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des fertig entwickelten Insekts. Doch die farbenprächtigen Flugakrobaten schweben in Gefahr: Die bevorzugten Lebensräume der Libellen an und in Gewässern schrumpfen zusehends - und so sind allein in Europa bereits etwa 80 Arten vom Aussterben bedroht.
Ein Film von Kurt Mündl
Eine Koproduktion von ORF und Power of Earth TV & Film Produktion
Diese UNIVERSUM-Dokumentation beobachtet die Störche in ihren Winterquartieren in Afrika, begleitet sie zurück nach Europa und gibt mit Hilfe spezieller Kameratechniken von der Paarung und dem Schlüpfen der Jungen bis hin zum Rückflug der Vögel im Spätsommer hautnahe Einblicke in das Leben der Weißstörche. Die wichtigsten europäischen Schauplätze sind die Marchegger Kolonie in der Nähe Wiens, wo die Störche noch wie einst in den Kronen alter Eichen brüten, und Alfaro im Norden Spaniens. Hier haben die weißgefiederten Vögel eine Kathedrale als Brutplatz erobert, die sie in den Sommermonaten zu Hunderten bevölkern.
Eine Dokumentation von Karl Königsberger
"ORF III AKTUELL am Nachmittag"verstärkt jeweils montags und mittwochs um 16.00 Uhr die bereits etablierte Infoleiste von ORF III. Mit vertiefenden Analysen, spannenden Diskussionen und fundierter Berichterstattung begleitet die Sendung die politischen Entwicklungen in & um Österreich. Eine breite Palette an Hintergrundberichten, Meinungen von Expertinnen und Experten bzw. Live-Interviews geben einen umfassenden Überblick über die relevanten Geschehnisse im In- und Ausland.
Die 190. Sendung "Klingendes Österreich" ist dem Nonsberg gewidmet. Am Deutschnonsberg ist es der vielbesuchte Wallfahrtsort "Unsere Liebe Frau im Walde" und im südlicheren Teil dieser eindrucksvollen und abwechslungsreichen Landschaft sind es die Kirche in Sanzeno und die Wallfahrtskirche San Romedio, wobei letztere für Tirol immer von großer Bedeutung war. So hat zum Beispiel Andreas Hofer vor den Berg-Isel-Kämpfen mit hunderten Nonsberger Schützen dorthin eine Bittwallfahrt unternommen. Ein Film von Elisabeth Eisner.
Vom Untersberg bei Salzburg muss wahrhaftig ein großer Zauber ausgehen. Kein anderer Berg weitum ist mit Sagen, Legenden, Kraftplätzen und wundersamen Dingen so angefüllt wir er. Sepp Forcher war da oben acht Jahre lang - Sommer und Winter - mit seiner Familie als Hüttenwirt daheim. Was liegt darum näher für ihn, als seinen ehemaligen Heimatberg wieder einmal zu besuchen und den alten Zeiten und Sagen nachzusinnen, wobei die Sage vom Kaiser Karl einen ganz besonderen Platz einnimmt. Regie führt Elisabeth Eisner.
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Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Viele Ecken des Tiroler Karwendel-Gebirges sind nur in der schönen Jahreszeit zugänglich. Auf über 2.700 Meter Seehöhe führt der höchste Gipfel dieser Gebirgsgruppe. Wer hochalpines Sommergefühl sucht, ist hier genau richtig. Gestalter Dominik Walser besucht in dieser Heimat-Österreich-Neuproduktion typische Bewohnerinnen und Bewohner dieser beeindruckenden Region, etwa die Bäuerin Maria Gapp - ihr Gapphof ist seit 380 Jahren im Familienbesitz. In sechzehnstündigen Arbeitstagen bewirtschaftet sie das Gut im wesentlichen selbst, nur für die Heuernte holt sie sich etwas Unterstützung. Seppi Moser und seine 'Schönjocha' sind Volksmusikanten aus Leidenschaft. Sie verbindet die Liebe zur Musik, Heimat und Tradition. Gleichzeitig ist Musik für sie die beste Möglichkeit, dem schnellen, lauten Alltag zu entfliehen. Bergbauer Martin Rieser bringt seine Rinder jeden Sommer auf die Kaserstattalm hoch über dem Achensee. Damit es seinen Tieren gutgeht, ist ihm kein Aufwand zu groß. Schwenden, um zu vermeiden, dass die Almböden zuwuchern, regelmäßige Salzgabe und vieles andere gehören zu den Pflichten eines engagierten Rinderzüchters.
Auf rund 170 Kilometern zieht die Donau durch Oberösterreich, trennt das Mühlviertel vom Alpenvorland und verbindet Menschen, Arbeit und Geschichten entlang ihrer Ufer.
Markus Luger ist Fischer und verarbeitet den Fang gleich bei sich zu Hause, während in Niederranna die Familie Königsdorfer Zillen aus Holz baut. In Perg bewahrt Hans Kastl im Mühlsteinmuseum ein schweres Stück Handwerksgeschichte auf und am Bauernhof Starzhofer gibt es für Helmut Riegler und seine vier Kinder immer viel zu tun. Am Burghof in Bad Kreuzen bringt die Mädchengruppe "Plattlamenscha" das Schuhplattln auf die Bühne - ein Tanz, der lange Zeit vor allem Männersache war. R: Christian Papke
Die Kalkalpen - ein Kleinod alpiner Naturlandschaft, das Lebensraum ist für eine traditionelle bergbäuerliche Kultur. Mitten im Nationalpark an der Grenze von Oberösterreich zur Steiermark trifft Regisseur Martin Vogg Menschen, die dort leben und arbeiten und darauf achten, dass die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Er trifft aber auch Bauern, die im Einklang mit der Natur wirtschaften und Menschen, die die einsame Bergwelt in ihrer Freizeit genießen. Maultrommeln und Taschenfeitln herzustellen sind zwei Handwerkstechniken, die in Molln und Trattenbach seit Jahrhunderten unverändert bestehen.
Was verbindet Russland, China und den Iran? Die drei autokratischen Staaten sind Nachfolger zerfallener Imperien und versuchen heute, ihre einstige Macht wiederherzustellen. Seit der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 treten die Länder international als Verbündete auf und stellen sich erstmals geschlossen gegen ihren gemeinsamen Feind - den Westen. In Folge des Angriffs der USA und Israels auf den Iran am 28.Februar 2026, stellt sich für den Westen künftig die Frage ob es gelingen kann einen Stein aus dieser Allianz zu brechen und wie Russland und China auf diese Schwächung reagieren werden. Die Ablehnung der USA gehört zum propagierten Selbstverständnis der drei Länder und bildet einen Grundstein ihrer Zusammenarbeit. Nach jahrelanger Annäherung schlossen sich die Regimes von Russland, China und dem Iran in Bündnissen zusammen, um in der Weltpolitik mehr Gewicht zu erlangen. Ihre gemeinsamen Ziele sind klar: die Erhaltung ihrer Macht und die Wiederherstellung ihrer früheren Einflussbereiche im Nahen Osten, Eurasien und Südasien. So beginnt zugleich auch ein Kampf gegen das politische System des Westens und das internationale Rechtssystem, das nach dem Zweiten Weltkrieg zum Schutz des Friedens und der Menschenrechte eingeführt wurde. Das selbsternannte "Bündnis für das Gute" führt bereits seit Jahren einen hybriden Krieg mit militärischen, technologischen, wirtschaftlichen und propagandistischen Mitteln, der letztlich in den Kriegen in der Ukraine und und im Iran gipfelt.
Die ORF-III-Dokumentation widmet sich der Geschichte der Erdölindustrie in Österreich und stellt sie in den Kontext internationaler Ereignisse. Erdöl ist eine der wichtigsten Energiequellen der Gegenwart und gleichzeitig eine der umstrittensten. Viele weltpolitische Zerwürfnisse hatten ihren Ausgangspunkt beim Zugang zum Rohstoff Öl und mündeten in Krisen und Kriegen. Die Geschichte der österreichischen Erdölindustrie begann in der Zeit der Monarchie, als auf den Erdölfeldern Galiziens, des heutigen Polens, das "schwarze Gold" gefördert wurde. In den Jahren des Nationalsozialismus wurde die Erdölwirtschaft "germanisiert". Für die Kriegswirtschaft des Dritten Reiches nahm die "Ostmark" eine bedeutende Rolle ein, 1944 lag etwa der österreichische Anteil an der Erdölproduktion innerhalb des Deutschen Reiches bei über 60 Prozent. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und nach Abschluss des Staatsvertrags wurde 1956 die ÖMV gegründet, heute als teilprivatisiertes Unternehmen OMV immerhin einer der führenden Öl- und Gaskonzerne Mitteleuropas. Wie sich die Ölindustrie in Österreich unter geänderten weltpolitischen Bedingungen entwickelt hat, erzählt Regisseur Alfred Schwarz in einer spannenden Doku-Rückblende.
Die ORF-III-Produktion blickt zurück auf die Geschichte der Gasversorgung und Gasgewinnung in Österreich. Jahrzehntelang war die Gasversorgung in Österreich kein Thema. Dank langfristiger Verträge lieferte Russland seit den späten 1960er-Jahren Erdgas nach Europa - und das zu einem ausgesprochen günstigen Preis. Doch mit dem Ukraine-Krieg sind diese Lieferungen ins Stocken geraten, was massive Auswirkungen auf das wirtschaftliche und soziale Gefüge Österreichs und ganz Europas hat.
Schon einmal war Europas Gasversorgung von einem einzigen Staat abhängig: England. Dort nutzte man am Beginn des 19.Jahrhunderts den Wissensvorsprung bei der Gasproduktion und Gasversorgung und verkaufte dieses Know-How um teures Geld an das kontinentale Europa. Innerhalb weniger Jahrzehnte machten die Engländer ihr Monopol zur Errichtung von Gaswerken und Leitungen in ganz Europa zu einem lukrativen Geschäft. Erst am Beginn des 20. Jahrhunderts konnte sich Österreich vom Würgegriff der Engländer befreien. 1896 entschied der damalige Wiener Bürgermeister Lueger, die Gasversorgung in die eigenen Hände zu nehmen. Die Gaswerke Simmering und Leopoldau entstanden. Der Bedarf an Gas stieg über die Jahrzehnte massiv an. Da die Gasförderung in Österreich nicht ausreichte, um den Inlandsbedarf zu decken, suchte man nach weiteren Quellen, was letztlich in die Gaslieferverträge mit der Sowjetunion mündete. Die Dokumentation von Werner Müller zeigt einen historischen Blick auf die Gasversorgung in Österreich und spannt den Bogen bis in die Gegenwart, in der nun versucht wird, sich von alten Abhängigkeiten zu lösen.
Die ORF-III-Produktion macht sich auf die Suche nach der Geschichte der großen österreichischen Lebensmittelproduzenten. Am Anfang des 20. Jahrhunderts zählte Österreich 60 Millionäre, die in der Lebensmittelindustrie großes Geld machten. Millionäre, die auch enge Kontakte zu den großen Künstlern ihrer Zeit pflegten. Die Industriellenfamilie Lederer zum Beispiel, die mit Spiritus und Melasse Reichtum erlangte, war gut mit Schiele und Klimt befreundet und besaß die bedeutendste Klimt-Sammlung ihrer Zeit. Zucker und Süßwaren waren seit jeher ein typisch österreichisches Geschäft. Ebenfalls in diese Zeit fällt die Gründung des heute größten österreichischen Süßwarenherstellers: Manner. Der Gründer Josef Manner wurde mit Schokolade und seiner Haselnussschnitte reich. Noch heute produziert die Firma in Wien. Bis Anton Dreher im 19. Jahrhundert das Bier brachte, war Wien noch eine traditionelle Weinstadt. Vom Schankburschen arbeitete er sich zum Brauereipächter hoch und kaufte sich schließlich eine Brauerei in Schwechat. Sein Enkel, ebenfalls Anton Dreher, produzierte um die Jahrhundertwende über 1 Million Hektoliter Bier und damit war Schwechater damals das größte Brauunternehmen der Welt. Vom Kattus-Sekt bis zum Kornspitz macht sich die Dokumentation auf die Spuren der österreichischen Lebensmittelindustrie - denn auch Erfolg geht scheinbar durch den Magen.
Krupp, Wittgenstein, Schoeller, Böhler, Bleckmann: Es sind große Namen, die am Entstehen der österreichischen Eisen- und Stahlindustrie im 19. Jahrhundert beteiligt waren. Diese "Eisenbarone" galten als risikofreudige, weitblickende Pioniere, generöse Mäzene und oftmals sehr sozial eingestellte Arbeitgeber. Auf der Suche nach Rohstoffen sind sie bis in die Südsee vorgedrungen, ihre dramatischen Familiengeschichten haben schon Romane gefüllt. Die Standorte, die sie begründet haben, existieren - trotz zweier Weltkriege - auch heute noch, wie etwa Kapfenberg, Leoben/Donawitz, Ternitz oder Berndorf.
Begonnen hat alles schon im frühen Mittelalter, auf dem steirischen Erzberg, wo seit über 1300 Jahren Eisen gefördert wird. In der sogenannten "Eisenwurzen" entstanden unzählige Handwerksbetriebe, die u. a. Pfannen und Sensen herstellten. Die Sensen waren einer der begehrtesten österreichischen Exportartikel weltweit. Noch heute existiert in Oberösterreich ein Betrieb, der seit rund 600 Jahren Sensen erzeugt und in die ganze Welt verkauft.
Die Erfolgsgeschichte unserer Eisen- und Stahlindustrie setzt sich in der Gegenwart fort: Trotz mehrerer Krisen - wie verstaatlichter Industrie, VOEST-Pleite usw. - kann sich die Branche nach der Reprivatisierung der einst maroden Betriebe auf dem Weltmarkt besser behaupten als je zuvor.
Die Dokumentation der ORF-III-Reihe "Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot" folgt der Geschichte der österreichischen Stahlindustrie mit all ihren Höhen und Tiefen.
Auf rund 170 Kilometern zieht die Donau durch Oberösterreich, trennt das Mühlviertel vom Alpenvorland und verbindet Menschen, Arbeit und Geschichten entlang ihrer Ufer.
Markus Luger ist Fischer und verarbeitet den Fang gleich bei sich zu Hause, während in Niederranna die Familie Königsdorfer Zillen aus Holz baut. In Perg bewahrt Hans Kastl im Mühlsteinmuseum ein schweres Stück Handwerksgeschichte auf und am Bauernhof Starzhofer gibt es für Helmut Riegler und seine vier Kinder immer viel zu tun. Am Burghof in Bad Kreuzen bringt die Mädchengruppe "Plattlamenscha" das Schuhplattln auf die Bühne - ein Tanz, der lange Zeit vor allem Männersache war. R: Christian Papke
Die Kalkalpen - ein Kleinod alpiner Naturlandschaft, das Lebensraum ist für eine traditionelle bergbäuerliche Kultur. Mitten im Nationalpark an der Grenze von Oberösterreich zur Steiermark trifft Regisseur Martin Vogg Menschen, die dort leben und arbeiten und darauf achten, dass die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt. Er trifft aber auch Bauern, die im Einklang mit der Natur wirtschaften und Menschen, die die einsame Bergwelt in ihrer Freizeit genießen. Maultrommeln und Taschenfeitln herzustellen sind zwei Handwerkstechniken, die in Molln und Trattenbach seit Jahrhunderten unverändert bestehen.
Viele Ecken des Tiroler Karwendel-Gebirges sind nur in der schönen Jahreszeit zugänglich. Auf über 2.700 Meter Seehöhe führt der höchste Gipfel dieser Gebirgsgruppe. Wer hochalpines Sommergefühl sucht, ist hier genau richtig. Gestalter Dominik Walser besucht in dieser Heimat-Österreich-Neuproduktion typische Bewohnerinnen und Bewohner dieser beeindruckenden Region, etwa die Bäuerin Maria Gapp - ihr Gapphof ist seit 380 Jahren im Familienbesitz. In sechzehnstündigen Arbeitstagen bewirtschaftet sie das Gut im wesentlichen selbst, nur für die Heuernte holt sie sich etwas Unterstützung. Seppi Moser und seine 'Schönjocha' sind Volksmusikanten aus Leidenschaft. Sie verbindet die Liebe zur Musik, Heimat und Tradition. Gleichzeitig ist Musik für sie die beste Möglichkeit, dem schnellen, lauten Alltag zu entfliehen. Bergbauer Martin Rieser bringt seine Rinder jeden Sommer auf die Kaserstattalm hoch über dem Achensee. Damit es seinen Tieren gutgeht, ist ihm kein Aufwand zu groß. Schwenden, um zu vermeiden, dass die Almböden zuwuchern, regelmäßige Salzgabe und vieles andere gehören zu den Pflichten eines engagierten Rinderzüchters.
Auf rund 170 Kilometern zieht die Donau durch Oberösterreich, trennt das Mühlviertel vom Alpenvorland und verbindet Menschen, Arbeit und Geschichten entlang ihrer Ufer.
Markus Luger ist Fischer und verarbeitet den Fang gleich bei sich zu Hause, während in Niederranna die Familie Königsdorfer Zillen aus Holz baut. In Perg bewahrt Hans Kastl im Mühlsteinmuseum ein schweres Stück Handwerksgeschichte auf und am Bauernhof Starzhofer gibt es für Helmut Riegler und seine vier Kinder immer viel zu tun. Am Burghof in Bad Kreuzen bringt die Mädchengruppe "Plattlamenscha" das Schuhplattln auf die Bühne - ein Tanz, der lange Zeit vor allem Männersache war. R: Christian Papke